kein-weg-zu-dir-isbn-978-3-522-50658-8
©Thienemann-Esslinger Verlag


Worum geht’s?

Düster, dystopisch, gesellschaftskritisch – das fulminante Finale der Elbendunkel-Dilogie

Ash hat es geschafft: Sie ist Teil der Dunkelelben-Rebellen und wird auf Anordnung von Dusk, ihrem Vater und Rebellenführer, ausgebildet. Doch nicht alle sind mit ihrer Aufnahme einverstanden und bald gerät Ash in ein Geflecht aus Intrigen. Ihr Gegenspieler ist ausgerechnet Darel, für den sie keine romantischen Gedanken mehr haben darf, denn jeder glaubt, dass er ihr Halbbruder ist. Im Kampf gegen die Unterdrückung durch die Menschen entfernen sie sich immer weiter voneinander. Doch als ihr Stiefvater Jago zum alles entscheidenden Schlag gegen die Elben ausholt, müssen die beiden zusammenarbeiten, ob sie wollen oder nicht …

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Meine Meinung zum Buch

Ein aktuelles, gesellschaftskritisches Thema, verpackt in einen dystopischen Urban-Fantasy Jugendroman – auch der finale Band der Elbendunkel-Dilogie konnte mich überzeugen.

Ash ist zusammen mit Darel bei den Dunkelelben-Rebellen angekommen und wie erwartet, wurde sie nicht gerade herzlich willkommen geheißen. Doch Ash wäre nicht Ash, wenn sie diese Herausforderung nicht für sich nutzen würde. Auf Anweisung des Rebellen-Anführers Dusk absolviert sie eine harte Ausbildung zur Kriegerin. Dusk versucht Ash für seine Zwecke zu nutzen, doch die junge Halbelbin hat ihre eigenen Pläne.

Bereits Rena Fischers erster Band der Elbendunkel-Dilogie hat mir sehr gut gefallen. Den zweiten Band fand ich noch um einiges besser.
Während ich im Auftaktband noch arge Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, besonders mit Ash und Darel, hatte ich dieses Mal so gar keine Probleme mit den beiden. Auch die anderen Charaktere waren mir viel sympathischer als im ersten Band und, was ganz wichtig ist, alle waren wesentlich greifbarer für mich.
Die Figuren haben allesamt eine großartige Entwicklung durchgemacht, sind gewachsen, reifer geworden und waren nicht mehr so undurchschaubar wie zu Beginn. Ein ganz großer Pluspunkt für mich.

Zusätzlich zu den Charakteren fand ich den finalen Band der Dilogie auch spannender als den ersten. Ich brauchte zwar auch hier etwa 100 Seiten, um Anlauf zu nehmen, doch danach wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Zwischendurch flaute der Spannungsbogen kurzzeitig ein wenig ab, fing sich jedoch relativ schnell wieder. Neben doch recht vorhersehbaren Wendungen, hatte die Autorin auch einige Überraschungen in petto.

Bereits im ersten Band wurden gesellschaftskritische Themen, wie Fremdenhass, Diskriminierung und Rassismus behandelt. In diesem Band werden diese Themen noch viel mehr in den Vordergrund gerückt und auch gezeigt, dass es andere, sinnvollere und bessere Wege gibt als Hass und Gewalt.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist Rena Fischers Schreibstil. Ich mag ihn sehr. Er lässt das Gelesene lebendig werden. Sie schafft es gleichzeitig poetisch und ruhig zu schreiben und nur ein paar Seiten später rau, schnell und spannend. Ich mag diese Mischung sehr.

Auch dieser Band ist an einigen Stellen recht blutig und nicht nur ein Mal hat es mir das Herz aus der Brust gerissen. Die Altersempfehlung von 14 Jahren kann ich daher nur unterstützen. Doch auch mir als erwachsene Leserin hat das Buch sehr gut gefallen.

Fazit

Spannend, temporeich und komplex – ein wirklich gelungenes Finale der Elbendunkel-Dilogie. Trotz einiger Jugendbuch-Klischees konnte mich das Buch von sich überzeugen.

Ich vergebe sehr gerne gute 4 von 5 Sternen.


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Titel: Elbendunkel: Kein Weg zu dir
Originaltitel: /
Reihe: Band 2
Autor*in: Rena Fischer
Übersetzer*in: /
Illustrator*in: /
Verlag: PLANET! aus der Thienemann-Esslinger GmbH
Erscheinungsdatum: 26. Januar 2021
Format: Hardcover (496 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-522-50658-8
Preis: 17,00€
eBook: 12,99€


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