Kategorie: Kinder- und Jugendbücher

[Rezension] Heliopolis: Magie aus ewigem Sand von Stefanie Hasse

Heliopolis©Loewe Verlag


Worum geht’s?

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.
Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ja, das Buch wird gerade so richtig gehypt. Aber soll ich euch mal etwas sagen? – Zurecht! Das Buch wird zurecht gehypt.
Auch wenn ich das Fazit nun etwas vorweg nehme: Heliopolis gehört definitiv zu den bisherigen Highlights meines Lesejahres und ich kann es kaum erwarten bis der zweite Band erscheint.

Akasha, die Prinzessin von Heliopolis wartet ganz aufgeregt auf ihre Initiation. Der Moment, der über ihre Zukunft bestimmt. Welche Gabe wird sie haben? Welchem Haus angehören? Der 16. Geburtstag und damit der Initiationstag aller Jugendlichen, ist einer der aufregendsten Tage überhaupt.

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[Rezension] Alles so leicht von Meg Haston

9783551316110©Carlsen Verlag


Worum geht’s?

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Nachdem mir das Buch schon häufiger über den Weg gelaufen ist, wurde es nun endlich Zeit es zu lesen. “Alles so leicht” ist frisch als Taschenbuch im Carlsen Verlag erschienen und das war der Moment, wo es auch bei mir einziehen durfte und natürlich auch gelesen wurde.
Ich persönlich finde es richtig gut, dass dieses Buch nun als recht günstiges Taschenbuch erschienen ist, da ich es für ein Buch mir sehr wichtiger Thematik halte, das definitiv als Schullektüre eingesetzt werden kann. Und da wir wissen, dass Schullektüre nicht so teuer sein darf/sein sollte, finde es ganz wunderbar, dass Carlsen das Buch in neuem Format auf den Markt gebracht hat.

Stevie ist essgestört und hat nach dem Tod ihres Bruders beschlossen selber auch aus dem Leben zu scheiden – sich einfach aufzulösen. Nichts mehr essen, bis ihr Körper aufgibt und sie einfach aus dem Leben verschwinden kann. Stevie gibt sich die Schuld an dem Tod ihres Bruders und möchte mit ihren Taten Buße tun. Doch ihre Essstörung hat schon viel früher begonnen – ab dem Zeitpunkt, an dem ihre Mutter gegangen ist.
Stevies Vater lässt sie in ein Therapiezentrum einweisen und um diese Zeit in dem Therapiezentrum geht es in “Alles so leicht”. Stevie hat einen felsenfesten Plan gefasst und den möchte sie unter allen Umständen durchziehen. Sie möchte sich weder ihrer Therapeutin öffnen noch die anderen Mädchen aus ihrem Bungalow emotional an sich ranlassen. Sie verweigert auch im Therapiezentrum die Nahrung, damit sie ihren fest gefasten Plan auch einhalten kann. Doch mit jedem Tag, den sie im Zentrum verbringt, lernt sie Neues über sich und fasst Vertrauen sowohl zu ihrer Therapeutin als auch zu den anderen Mädchen. Nie im Leben hätte Stevie das für möglich gehalten.

“Alles so leicht” ist meiner Meinung nach ein wichtiges Buch, aber es ist definitiv kein einfaches Buch. Es ist schonungslos, ungeschönt und teilweise echt schwer zu verdauen. Zumindest mir ging es beim Lesen so. Ich habe die Charaktere und die Thematik an mich herangelassen und war beim Lesen des Buches sehr häufig sehr bedrückt. Zum Ende hin habe ich sogar Tränen vergossen.

Anders als der Titel ist das Buch nicht leicht, auch wenn es dennoch voller Hoffnung ist. Es ist definitiv ein Buch über das nach dem Lesen gesprochen werden muss – ein Buch, das noch lange nachhallt.

Da die Charaktere fast alle mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben, sind sie nicht unbedingt einfach und auch nicht unbedingt immer sympathisch. Aber genau das macht sie auch so authentisch; und genau das ist dieses Buch – authentisch. Ich habe mich richtig gut in den Kopf einer essgestörten 17-Jährigen versetzt gefühlt und dort zu sein ist kein schönes Gefühl.
Die Autorin hat Stevies innere Kämpfe sehr gut beschrieben und uns während des gesamten Buches an ihrem Innenleben teilhaben lassen.

Meg Hastons Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig knallhart. Ich brauchte beim Lesen zeitweise recht viel Konzentration, um dem Geschriebenen folgen zu können. Es ist kein Buch, das man mal eben nebenher liest. Man muss sich mit dem Gelesenen definitiv beschäftigen und dazu passen sowohl Schreibstil als auch die Umsetzung des Buches perfekt.

Fazit

“Alles so leicht” ist authentisch, schonungslos und ehrlich. Es ist definitiv keine weichgespülte Geschichte und hat mir auf jeden Fall die Augen geöffnet. Ich denke, ich weiß nun etwas besser, was es heißt nichts mehr essen zu wollen. Was es heißt, wenn Essen und Kalorien auf eine krankhafte Art und Weise das gesamte Leben bestimmen. Es ist heftig und ich bin mir sicher, dass mich das Buch noch eine ganze Weile beschäftigen wird.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.


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Titel: Alles so leicht
Reihe: /
Autorin: Meg Haston
Übersetzerin: Alexandra Ernst
Verlag: Carlsen Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2018
Format: Taschenbuch (320 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-551-31611-0
Preis: 7,99€

Vielen Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar, im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung, zur Verfügung gestellt hat.

[Rezension] Nicht weg und nicht da von Anne Freytag

Freytag_ANicht_weg_und_nicht_da_188064©Heyne Verlag


Worum geht’s?

Den Anfang kannst du nicht ändern, das Ende schon

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Alle 53 Minuten nimmt sich ein Mensch das Leben. Das sagt die Statistik. Was sie nicht sagt, ist, wie es sich für die anfühlt, die bleiben.
[…]
In „Nicht weg und nicht da“ geht es nicht um einen Selbstmord. Es geht um das Danach. Um die verschiedensten Arten von Liebe. Und um das Leben – nach dem Tod. (Quelle: Anne Freytags Essay zum Buch)

Anne Freytag schreibt wirklich einzigartig. Meiner Meinung nach eine der besten deutschen Autorinnen. Alleine am obigen Zitat könnt ihr ihren wundervollen Schreibstil schon erkennen.
”Nicht weg und nicht da” ist mein zweites Buch von Anne Freytag und ich habe es geliebt.

In dem Buch geht es hauptsächlich um Luise und Jacob – zwei junge Menschen, die bereits früh Bekanntschaft mit dem Schicksal gemacht haben.
Luises Bruder hat Selbstmord begangen und als wäre das nicht schon schlimm genug, war es auch noch Luise selber, die ihn gefunden hat. Luise versucht dieses Erlebns damit zu verarbeiten, dass sie sich von ihrem alten, mausgrauen Ich trennen möchte – sie rasiert sich eine Glatze und lässt sich ein Piercing stechen, doch wirklich geholfen hat ihr das nicht mit dem Tod ihres Bruders fertigzuwerden.
Nach einer ihrer Therapiestunden begegnet sie Jacob und beide sind sofort fasziniert voneinander. Jacob, der “silent angry boy”, der Junge, der niemanden an sich heranlässt und ständig einen wütenden Eindruck macht.
An ihrem 16. Geburtstag erhält Luise aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder, mit einer Aufgabe. Es ist die erste E-Mail von vielen. Zusammen mit Jacob macht sie sich an die Erledigung der Aufgaben.

Nein, bei “Nicht weg und nicht da” handelt es sich nicht um einen Mystery-Roman. Luises Bruder spricht nicht plötzlich aus dem Reich der Toten zu ihr. Er hat noch vor seinem Tod eine ganze Reihe an E-Mails geplant, damit es Luise einfacher fällt von ihrem toten Bruder Abschied zu nehmen – sofern man hier überhaupt von einfach reden kann.

“Nicht weg und nicht da” ist ein ganz besonderes Buch. Trotz der schweren Thematik ist das Buch gar nicht schwer. Es lässt sich wunderbar schnell und einfach lesen. Ich bin regelrecht durch die kurzen Kapitel gerast und habe zusammen mit Luise Abschied von ihrem Bruder genommen.
Das Buch ist ganz klar emotional, aber nicht bedrückend. Es ist ein Buch voller Hoffnung, Liebe, Freundschaft und natürlich auch über die Wichtigkeit von Trauer. Und wie Anne Freytag selber bereits erwähnt hat, ist es ein Buch über das Leben nach dem Tod eines Verstorbenen. Über etwas, über das in der Regel geschwiegen wird. Meiner Meinung nach ist es ein ganz wundervolles und auch wichtiges Buch. Es zeigt, was es bedeutet ein Hinterbliebener eines Menschen zu sein, der den Freitod gewählt hat.

Auch in diesem Buch von Anne Freytag sind die Charaktere wieder sehr authentisch und tief gezeichnet. Der Leser erfährt viel vom Innenleben der einzelnen Personen und begleitet die Charaktere in ihrer Entwicklung. Was mir besonders gut gefällt, ist die Authentizität – die Ecken und Kanten, die jeder Charakter nun einmal hat.

Wie bereits erwähnt, hat Anne Freytag einen ganz besonderen Schreibstil. Ich liebe ihn. Er ist gleichzeitig ernst, voller Poesie und doch so leicht und flüssig, dass ich das Buch in kürzester Zeit fertig gelesen hatte.
Ich habe direkt nach “Nicht weg und nicht da” ein neues Buch einer anderen deutschen Autorin begonnen und da wurde mir der Unterschied zwischen den beiden Schreibstilen erst so richtig bewusst.
Falls ihr noch kein Buch von Anne Freytag gelesen haben solltet, dann möchte ich euch sehr gerne ans Herz legen, dies so bald es geht nachzuholen.

Fazit

Auch Anne Freytags neuster Jugendroman ist wieder ein ganz besonderes Werk geworden. Je mehr Bücher ich von ihr lese, desto mehr verstehe ich selber, wieso sie zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist.
Sie schreibt voller Poesie, wählt die Worte mit Bedacht und schafft es dennoch den Leser nicht zu überfordern, sondern da abzuholen, wo er steht und ihn für ein paar Stunden mit in das Leben anderer Personen zu nehmen.
”Nicht weg und nicht da” ist meiner Meinung nach wieder ein rundum gelungener Roman aus Anne Freytags Feder, den ich jedem an’s Herz legen möchte.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine ganz klare Leseempfehlung.


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Titel: Nicht weg und nicht da
Autorin: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 19. März 2018
Format: Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen (480 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-453-27159-3
Preis: 16,00€


Weitere Meinungen zum Buch

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[Rezension] Der Fluch des Erlkönigs von Carola Wolff

01_Erlko-nig@Fabulus Verlag


Worum geht’s?

Ein Wellness-Hotel in ein abgelegenes Waldgebiet zu setzen — für den Baulöwen Harry Kaiser ist dies Projekt das wichtigste seiner Karriere. Proteste von Naturschützern glaubt er niederbügeln zu können, und würde ihm jemand sagen, dass sein Vorhaben die Heimat eines Elfenvolkes zerstört, würde der Unternehmer dies als spinnert abtun. Eher zufällig gerät Harrys Sohn Finn zwischen die Fronten. Der junge Mann, ein begabter Zeichner, dessen künstlerische Neigungen so gar nicht den Vorstellungen des Vaters von einem Nachfolger entsprechen, hadert mit der familiären Situation, trauert um die tote Mutter, fühlt sich missachtet. Finn lernt die Öko-Aktivistin Tonia kennen und gerät in den Bann der Erlkönigin. (Quelle)


Meine Meinung zum Buch

Ganz ehrlich? Fast hätte ich dieses Buch links liegen gelassen – was hauptsächlich an dem Cover liegt. Ich mag schöne, ästhetische, mal auch verspielte Cover. Das Cover eines Buches ist sein Aushängeschild – erst wenn mich das Cover angesprochen hat, lese ich den Klappentext.
Ein in meinen Augen “hässliches” Cover ist zwar kein Ausschlusskriterium per se, aber meistens komme ich gar nicht mehr zu dem Punkt, das Buch in die Hand zu nehmen und es mir genauer anzuschauen. Glücklicherweise bekam ich zu diesem Buch eine Rezensionsanfrage, so dass ich mir im angehängten PDF direkt den Klappentext durchlesen konnte, ohne mich zu sehr vom Cover beeinflussen zu lassen.

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[Rezension] Leonie Looping: Das Rätsel um die Bienen

36545©Ravensburger Buchverlag


Worum geht’s?

Was ist nur mit den Bienen los? Sie wollen einfach keine Pollen mehr sammeln und der Honig wird knapp. Imker Fleißig ist ratlos. Da bleibt nur eins: Leo und die Schmetterlingselfen sehen sich im Bienenstock um. Es stellt sich heraus, dass den Bienen das Spritzmittel von Bauer Grünkohl nicht bekommt. Die Bienenkönigin ist verzweifelt und bittet Leo um Hilfe. Ob Leo und ihre Freunde Bauer Grünkohl umstimmen können? Erstes Lesefutter ab Klasse 2. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Bienen – viele haben immer noch Angst vor ihnen, jedoch völlig zu unrecht. Bienen werden immer wichtiger für unser eigenes Überleben, daher gehört das kleine summende Volk zu einem der wichtigeren Themen, die es unbedingt auch im Kindesalter zu thematisieren gilt.

Cally Stronk nimmt sich, zusammen mit der Illustratorin Constanze von Kitzing, im neusten Leonie Looping Band dieser Thematik an.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir zunächst eine etwas andere Geschichte vorgestellt hatte, als ich davon gelesen habe, dass der neue Leonie Looping von Bienen handeln soll. Ich nahm zunächst an, es würde generell um das Bienensterben und die Bedeutung der Bienen für die Menschheit gehen.

Cally Stronk hat sich jedoch dazu entschieden einen, meiner Meinung nach, doch kindgerechteren und daher nicht ganz so dramatischen Weg einzuschlagen, um auf die Bienen und ihr Problem mit der Lebensweise der Menschen einzugehen. Alleine würde ich mein Kind aber nicht mit der Thematik lassen, dafür ist sie einfach zu komplex. Das Buch bietet sich prima zum Zusammenlesen und darüber reden an.

Ganz zu Beginn der Geschichte werden alle wichtigen Charaktere ganz kurz vorgestellt, so dass es mir problemlos möglich war, auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände in die Welt von Leonie Looping und ihren Freunden einzutauchen.

Das Buch ist groß geschrieben und mit vielen bunten Illustrationen versehen und daher prima für Erstleser geeignet. Wie bereits weiter oben erwähnt, würde ich als erwachsene Person dennoch immer mit meinem Kind über das Gelesene reden und eventuell weitere Erklärungen bieten oder aufkommende Fragen beantworten.

Fazit

“Leonie Looping: Das Rätsel um die Bienen” ist ein wirklich süßes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehlen möchte. Mit der Bienenthematik wird kindgerecht umgegangen und trotzdem das Bewusstsein der Kinder behutsam auf die wichtige Thematik gelenkt.
Die süßen Illustrationen von Constanze von Kitzing runden das Buch ab und machen es zu einem Lesevergnügen für die Kleinen unter uns.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.


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Titel: Leonie Looping: Das Rätsel um die Bienen
Reihe: Band 4
Autorin: Cally Stronk
Illustratorin: Constanze von Kitzing
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2018
Format: Hardcover (100 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 7 Jahren
ISBN: 978-3473365456
Preis: 8,99€


Weitere Meinungen zum Buch

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[Rezension] Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen von Katie McGarry

9783841505118©Oetinger Verlag


Worum geht’s?

Dramatische Liebe, schicksalhafte Wendung: Eine Nacht, ein mysteriöser Unfall, und die einst beliebte Echo Emerson ist plötzlich die Außenseiterin, über die der Schulhof tuschelt. Ein Schicksal, das Noah schon lange kennt: Der typische Troublemaker wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten, seit er seine Eltern verlor. Um seinen jüngeren Brüdern diese »Karriere« zu ersparen, muss er jedoch an seine Therapie-Akten kommen, genau wie Echo. Schon bald verbindet die beiden Außenseiter mehr als ihr Schicksal, viel mehr. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Was für ein unfassbar tolle Buch! Ich habe Rotz und Wasser geheult… Aber bevor ich jetzt das Fazit vorwegnehme, ein paar mehr Worte zur Geschichte und zum Buch.

Die 17-jährige Echo hat es ganz schön hart getroffen. Einst war sie eine der beliebtesten Schülerinnen der ganzen Schule. Intelligent und auch noch gutaussehend. Klischeehaft? Vielleicht. Doch Echo bedient dieses Klischee überhaupt nicht.
Seit einem Vorfall vor zwei Jahren, kommt Echo nur noch mit langärmligen Shirts zur Schule – auch im Hochsommer. Die Gerüchteküche brodelt natürlich mächtig und ihren Status hat Echo schon lange eingebüßt. Genauso wie sie auch viele ihrer “Freunde” verloren hat.
Eines Tages begegnet Echo durch Zufall dem 18-jährigen Noah. Noah hat keinen guten Ruf an der Schule. Als Kiffer und Schläger bekannt, gehen ihm die meisten Mitschüler aus dem Weg – so auch Echo.
Nun werden genau diese Beiden von ihrer Schultherapeutin zusammengebracht. Die Musterschülerin Echo soll Noah Nachhilfe geben. Schon sehr bald verbindet die beiden Außenseiter viel mehr als ihr Schicksal und gemeinsam schmieden sie einen Plan, an ihre Therapie-Akten zu gelangen, um endlich Antworten zu erhalten.

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[Rezension] Die Dinge, über die wir schweigen von Lea Dittrich

9783943086560-96e162d7©Südpol Verlag


Worum geht’s?

Mimis Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben – das behauptet zumindest Mimis Vater. Doch Mimi möchte nicht so recht daran glauben und “sammelt” daher Vielleicht-Mütter. Frauen, die ihr ähnlich sehen und vom Alter her ihre Mutter sein könnten. Die Erinnerungsfetzen in ihrem Kopf kann sie sich doch auch nicht nur einbilden, oder?
Mimi möchte endlich die Wahrheit erfahren und fasst eine folgenschwere Entscheidung – sie möchte ihren Onkel finden, zu dem sie schon jahrelang keinen Kontakt mehr hatte.

Meine Meinung zum Buch

Das Cover und der Klappentext zu dem Buch haben mich sofort angesprochen und als ich die Möglichkeit bekam, das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks zu lesen, habe ich die Chance dafür sofort genutzt.

Ich entspreche zwar nicht mehr ganz der anvisierten Zielgruppe, doch das Thema des Buches hat mich gerade als noch recht frische Mutter doch sehr angesprochen und gereizt. Ist Mimis Mutter wirklich verstorben, hat sie sie verlassen oder musste sie aus einem anderen Grund gehen?
Muttersein ist ohne Frage anstrengend und ich wünsche mir manchmal mein “altes Leben” zurück, doch mein Kind dafür verlassen, würde ich nie. Daher wollte ich unbedingt den Grund für die Abwesenheit von Mimis Mutter erfahren.

Ohne Mutter aufwachsen zu müssen ist schon sehr hart, noch viel schlimmer wird es allerdings, wenn man das Gefühl hat, dass das, was einem erzählt wird gar nicht stimmt.
Ich kann Mimis Bedürfnis – ja schon fast Besessenheit – ihre Mutter zu finden bzw. die Wahrheit zu erfahren voll und ganz verstehen.

Lea Dittrich greift mit ihrem Debütroman ein sehr intensives und auch wichtiges Thema auf. Sie scheut nicht davor zurück den (jungen) Leser auch ab und an zu fordern. “Die Dinge, über die wir schweigen” ist ganz klar ein Jugendbuch, doch ein Jugendbuch mit Tiefe und anspruchsvoller Schreibweise. Keinesfalls schwer – doch zum einfach so “weg lesen” , ist es meiner Meinung nach auch nicht geeignet. Es ist ein Buch, mit dem man sich während des Lesens beschäftigt und auch noch danach. Ein Buch, dem man seine volle Aufmerksamkeit schenken muss.

Die Autorin greift vorsichtig und auch mehr am Rande noch weitere Themen auf, als da wären Freundschaft, die erste Liebe und Homosexualität. Diese Themen nehmen nicht viel Raum ein, das ist aber auch ok. Ich persönlich hätte mir ein klein wenig mehr Raum dafür gewünscht – der Grad zwischen “gerade richtig” und “zu viel” ist hier jedoch sehr schmal, daher finde ich, dass Lea Dittrich das schon sehr gut gemeistert hat.

Als Debütroman ist dieses Buch wirklich ein kleines Meisterwerk – ich bin vollkommen begeistert von dem Buch und besonders von dem Ende. Und ich bin mir sicher, dass ihr zweiter Roman sogar noch ein kleines Bisschen besser werden wird.

Fazit

Mit “Die Dinge, über die wir schweigen” ist Lea Dittrich ein ganz besonderes Debüt gelungen. Ein Buch, mit so einer schweren und wichtigen Thematik, das sich aber leicht und einfach lesen lässt, obwohl es einen doch schon fordern kann.
Ich bin einfach nur begeistert von dem Buch und muss ehrlich gestehen, dass bei mir das ein oder andere Mal sogar ein paar Tränchen geflossen sind.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.


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Titel: Die Dinge, über die wir schweigen
Autorin: Lea Dittrich
Verlag: Südpol Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2018
Format: Hardcover (200 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-943086-56-0
Preis: 14,90€

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Weitere Meinungen zum Buch

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[Rezension] Petronella Apfelmus: Verhext und festgeklebt von Sabine Städing

978-3-414-82510-0-Staeding-Petronella-Apfelmus-org©Boje Verlag


Worum geht’s?

Wer kennt sie nicht, die kleine Apfelhexe Petronella Apfelmus, die in einem Apfel wohnt und gemeinsam mit vielen großen und kleinen Freunden jede Menge Abenteuer erlebt? Da gibt es ihren Mitbewohner, den treuen Hirschkäfer Lucius, fünf Apfelmännchen, die Petronella helfen, den Garten der alten Mühle in Schuss zu halten. Und natürlich auch die Zwillinge Lea und Luis, die besten menschlichen Freunde, die eine kleine Hexe sich wünschen kann.
Pünktlich zur neuen Gartensaison bieten wir Band 1 – Verhext und festgeklebt – als hochwertige Paperbackausgabe an. Die Geschichte wird ergänzt um einen Aktivteil, der viele Ideen zum Basteln, Kochen und Gärtnern versammelt.  Jedem Buch liegt ein Samentütchen bei. Und in den Klappen verstecken sich einige ganz besondere Überraschungen: Hier können Apfelmännchen, Petronella und Lucius als Figuren herausgenommen werden und als Pflanzensticks in Blumentöpfen gesteckt werden. So macht Gärtnern noch mal mehr Spaß! (Quelle) [Anzeige]

Meine Meinung zum Buch

Ja, ich muss es (leider) zugeben – ich habe bis vor Kurzem noch kein Buch über Petronella Apfelmus gelesen. Es ist tatsächlich wahr. Auch wenn die Hexe schon etwas älter ist und ihr Name mir natürlich bereits ein paar Mal über den Weg gelaufen ist, hatte ich noch nie ein Buch von ihr in der Hand.
Das wird sich jetzt aber definitiv ändern! Ich bin ein großer Petronella Apfelmus Fan geworden.

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[Rezension] Mein Sommer auf dem Mond von Adriana Popescu

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Worum geht’s?

Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört.

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade …

… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe … (Quelle) [Anzeige]

Meine Meinung zum Buch

Ok, ich bin ehrlich. Ich habe dieses Buch beim Verlag angefragt, ohne mir vorher den Klappentext durchgelesen zu haben. Überall wurde von dem Buch geschwärmt und außerdem wollte ich endlich einmal selber ein Buch von Adriana Popescu gelesen haben.
Was soll ich sagen? – Alles richtig gemacht!

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[Rezension] Schnatter und Lieschen: Lieschen feiert Namenstag von Claudia Raab

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© Schnatter und Lieschen GmbH


Worum geht’s?

Schnatter und Lieschen sind die liebsten Entchen auf der ganzen Welt.
Zusammen mit ihren Freunden verbringen die beiden schöne Zeiten, erleben tolle, lustige und lehrreiche Abenteuer – und singen für ihr Leben gern!

In Band 1 feiert Lieschen mit Schnatter und all ihren Freunden ihren Namenstag.

Hört die Geschichte von der Party, von wunderschönen Geschenken und vom Zauberer mit dem Kaninchen Oskarlino.
Feiert, tanzt und singt gemeinsam mit Schnatter und Lieschen und allen Freunden! (Quelle) [Anzeige]

Meine Meinung zum Buch

Bei diesem Buch muss ich euch erst einmal erzählen, wie ich überhaupt darauf aufmerksam wurde. Und zwar lief ich dieses Jahr durch die Hallen der Leipziger Buchmesse. Ich hatte es eigentlich total eilig, weil ich zu einem Termin musste, doch dann wurde ich wie magisch von einem riesigen Bild zweier Entchen angezogen: Schnatter und Lieschen.

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