Kategorie: DIY

Ritterin Elisa und Ritter Bogo retten die Tochter des Königs aus den Klauen des furchterregenden Drachens. Oder?

Worum gehts?

Dieses Mal nicht um ein Buch. Lies trotzdem weiter. 🙂

Seit Jahren bin ich bereits der Idee verfallen, Pen & Paper Rollenspiele und/oder Tabletops könnten mir Spaß machen und so irrwitzig das klingt: Noch nie bin ich dazu gekommen, das auch mal auszuprobieren. Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, etwas mit meiner Tochter (5) zu unternehmen, entdeckte ich dann schon vor einiger Zeit Michaels Idee für ein RPG für Kleine. Das Konzept ist mehr oder weniger spontan entstanden, als er einen Weg finden durfte, gleich eine ganze Horde über eine gewisse Zeit zu beschäftigen und basierte auf einer Geschichte, die er zuvor schon gemeinsam mit seinem Sohn erfunden hatte: Ritter Bogo.

Als ich seine Website entdeckte, hatte ich mich direkt drangemacht, einen süßen Charakterbogen zu entwerfen, der auf seinen Vorschlägen gründete. Vor einigen Tagen bin ich dann zufällig über ein simples 3D Design gestolpert, das dazu gedacht ist, kleine Charaktere für Tabletops auf Papier zu malen und dann dort hineinzustecken. Ich habe direkt ein paar ausgedruckt und zugleich wahllos einige Charaktere skizziert.

Ein einfacher Charakterbogen

Und heute bin ich endlich dazu gekommen, mit meiner Tochter (5) das erste Mal einen Versuch eines Pen&Paper RPG zu wagen. Während ich mit ihr zusammensaß und die Geschichte aufbaute, ist auch die dazu passende Landschaft – ganz einfach – aus Papier entstanden. Sie hat fleißig mitgeholfen und war schon Feuer und Flamme beim Ausschneiden von Bäumen und mehr. Am Ende war es übrigens keine Bauerstochter wie bei Michael, sondern die Prinzessin höchstpersönlich, die aus den Klauen des vermeintlich furchterregenden Drachen befreit werden musste. Da ich (Ritter Bogo) leider einen angeknacksten Fuß hatte, konnte ich bei dem Abenteuer nur mit Rat und weniger mit Tat zur Seite stehen und meine Tochter, die sich dazu entschieden hatte, ebenfalls eine Ritterin zu sein, begab sich ausgerüstet mit Schild, Schwert, Helm und Rüstung ins Abenteuer.

Noch mehr fürs Auge

Aus einem Sofakissen wurde ein Berg, aus ein wenig Papier der Pfad dorthin mit Abgabelungen, Büschen, Bäumen und sogar versteckten Diamanten, die später noch wichtig werden sollten (was selbst mir als “Gamemaster” zu Beginn unserer Reise noch nicht klar war).

Die Sofa-Szenerie

Beim Erwürfeln der Fähigkeiten zeigte sich bereits, dass Ritterin Elisa eher etwas tollpatschig und auch nicht gerade die stärkste aller Ritterinnen werden sollte. Dafür aber flink war, gewitzt und über ein nicht unbeträchtliches Maß an Zauberkraft verfügte. Das erklärte vermutlich auch, warum aus ihrem Schwert ständig kleine Funken sprühten…

Gleich hinter der Zugbrücke der Burg fand Ritterin Elisa direkt einen Diamanten und heimste ihn erst einmal ein.

Und zu allen Gelegenheiten kam es natürlich zu Entscheidungen und dazu passenden Proben. Es wurden Schafe aus den Händen eines Trolls gerettet… wobei sich herausstellte, dass die Schafe einfach so abgehauen waren und der Waldtroll lediglich auf sie Acht gegeben hatte #ehrentroll. Das wurde allerdings erst offenbar, nachdem Ritterin Elisa – nach einer ersten Abfuhr – einen freundlicheren Weg wählte, den Troll die Schafe abzuquatschen…

Abenteurer oder Schäfer?

Und obwohl der Schäfer – glücklich über die Rückkehr seine Schafe – ganz klar erklärte, dass der Weg zu seiner rechten direkt zum Berg des Drachen führe und der Weg zu seiner linken einen Umweg über einen See mit einer Brücke mache, entschied sich Ritterin Elisa für die Brücke… um hinter einem Busch auf dem Weg dorthin auf einen fies wirkenden Gnom zu treffen, der niemanden über die Brücke lassen wollte.

Ritter Bogo beriet Elisa über ihre Möglichkeiten, die sich sofort dafür entschied, einen Zauber anzuwenden. Geld schien für sie keine Option zu sein, obwohl sie genug davon hatte. Ohne großes Nachdenken sprach sie: “Eene meene mei, der Gnom lässt uns vorbei!”. Der Gnom tat – nach bestandener Zauberprobe – wie geheißen. Und hinter der Brücke fand sich erneut ein Diamant, der da einfach so herumlag.

Ob hier auch ein roter Hering geholfen hätte?

Besonders freute sich meine Tochter darüber, nach jeder gemeisterten Situation ein Erfolgskästchen ausmalen zu dürfen. Sowieso fand sie es klasse, das Aussehen des Spiels mit beeinflussen zu können. Sie hatte zu Beginn direkt ihre Idee von ihrem Charakter auf den Bogen gemalt und auch ihre Spielfigur um individuelle Ideen ergänzt.

Die uns zur Verfügung stehenden Figuren, die ich ja vorbereitet hatte, teilten sich übrigens auf in Ritter, Prinzessin, Zauberer und Hexe, sowie einen Abenteurer und eine Fee. Aufgrund der Gestaltung dieser Geschichte wurde dann die Fee umfunktioniert zum Drachen (O-Ton meiner Tochter: “Haben ja beide Flügel…”) und aus dem Abenteurer wurde ein Schäfer. Der Ritter wurde zur Ritterin, der Zauberer zu Ritter Bogo, die Hexe in einer Doppelrolle zum Gnom und zum Waldtroll und in der Originalbesetzung spielte die Prinzessin sich selbst. 🙂

Meine Tochter ist übrigens wirklich gewitzt. Als “Gamemaster” hatte ich ihr zuvor erklärt, dass sie natürlich nicht alles sehen kann, sondern nur die Dinge, die gerade um ihre Figur herum sichtbar sind. Dass es also auf beiden Pfaden weiter hinten Diamanten gibt, weiß ihre Figur gar nicht. Meiner Tochter war also klar, dass sie sich nicht nur für einen Weg würde entscheiden müssen, sondern dadurch in jedem Fall auch nur einen Diamanten finden würde (ich hatte insgeheim eigentlich gedacht, dass sie den zweiten Diamanten auf dem Rückweg würde finden können…).

Kaum kamen wir also auf der anderen Seite der Brücke an und fanden uns vor einem gewundenen Pfad wieder, der den Berg hinaufführte, erklärte sie mir, sie würde auf dem anderen Weg zurück in weiter Ferne etwas glitzern sehen und das noch erkunden wollen, bevor wir zum Drachen aufsteigen. Ritter Bogo wies darauf hin, dass die Zeit knapp würde und die Prinzessin so schnell wie möglich befreit werden müsse (Subtext: Das Abendbrot ist gleich fertig!). Doch Ritterin Elisa blieb standhaft: Sie entschied, ihre Schnelligkeit einzusetzen, bestand die Probe, flitzte wie ein geölter Blitz los, fand den Diamanten und war zurück, bevor Ritter Bogo mit seinem angeknacksten Fuß auch nur einen Schritt in Richtung Berg machen konnte.

Ihre Geschicklichkeit – so gering sie auch war – half dann auch, sie den schwierigen Pfad erklimmen zu lassen und auf die Frage hin, wie sie nun plane in die Festung des Drachen einzudringen, entschied sie über die Mauer springen zu wollen. Unter Einsatz von Glück gelang Ritterin Elisa zur Verwunderung Bogos zwar sogar das, sie wurde aber vom überraschten und vermutlich hauptsächlich dadurch erzürnten Drachen direkt wieder rausgeworfen (quid pro quo!).

Unter Einsatz ihrer Intelligenz fand sie daraufhin einen alternativen Weg, der über die Rückseite der Festung zu einem ungeschützten Eingang führte. Von dort konnten Bogo und Elisa den Drachen noch immer recht aufgebracht vor dem Tor auf und ab stampfen sehen, während die Prinzessin ihn – neben einem weiteren Diamanten stehend und den beiden den Rücken zugewandt – ängstlich dabei beobachtete.

Tolle Drachen-Festung. Der Hintereingang steht sperrangelweit offen…

Bogo fragte Elisa, was sie nun zu tun gedenke. Entweder mit der Prinzessin schnell abhauen, oder versuchen, den Diamanten zu schnappen… oder sogar beides. “Aber habt Acht! Schon das kleinste Geräusch könnte den Drachen aufmerksam auf uns machen.” Ritterin Elisa stand allerdings total auf Diamanten. Im nächsten Spiel frage ich sie, ob sie lieber Giana heißen möchte und die Prinzessin ist ihre Sis…

Ihr Plan lautete also wie folgt: Leise die Prinzessin hinausführen, während Bogo sich den Diamanten schnappt. Die Geschicklichkeitsprobe schlug fehl und so stolperte Bogo dank seines angeknacksten Fußes, der Drache wirbelte herum, wurde der Situation gewahr und versperrte sofort den Ausgang. Es kam zu einem Scharmützel, bei dem auch der letzte Glückspunkt nichts half, nachdem leider auch Kampfkraft und Stärke versagten. Der Drache schlug der tapferen Elisa das Schwert aus der Hand, das daraufhin im hohen Bogen und mit einem Schweif aus Funken über die Mauer der Festung flog (vielleicht steckt es nun in einem Stein… wer weiß).

Ritterin Elisa besann sich auf ihre Intelligenz und verwickelte den Drachen in ein Gespräch. Sie erklärte ihm, dass sie eigentlich gekommen seien, um die Prinzessin zu retten und unterwegs (irgendwie ist sie ins Schwafeln gekommen), sogar Diamanten gefunden hätten und (ehrlich ist sie auch) den hier auch gleich mitnehmen wollten. Normalerweise wäre das vermutlich nicht unbedingt ein Garant dafür, dass ein Drache plötzlich seine Meinung ändert… wenn nicht… ja wenn nicht… sich herausstellen würde, dass er die Prinzessin gar nicht in dem Sinne entführt hatte, sondern die meisten seiner Diamanten verloren und die Prinzessin nur geholt hatte, damit sie ihm helfen könne, sie wiederzufinden. Schließlich hätten Prinzessinnen voll die Ahnung von Diamanten (nahm der Drache an).

Es kam dann noch zu einer kleinen Verhandlung, bei der sich Ritterin Elisa dazu bereiterklärte, die Hälfte der Diamanten im Austausch gegen die nicht-wirklich-entführte Prinzessin zurückzugeben und der Drache willigte im Gegenzug dafür ein, dass er ab und zu Besuch von ihr bekäme. Denn insbesondere nachdem er durch die Zeit mit der Prinzessin erfahren hatte, dass allein zu sein doch irgendwie doof ist, würde er sich halt freuen, wenn er ab und an mal mit jemandem zusammen eine Tasse Tee trinken könne oder so.

War das Abenteuer nun beendet? Mitnichten.

Denn trotz aller überwundener Herausforderungen stellte sich zum einen heraus, dass es noch offene Erfolgskästchen gab und dass Ritterin Elisa noch ein letztes Mal ihre Courage zeigen musste. Denn sobald sie mit Bogo und der Prinzessin im Schlepptau wieder in der Burg des Königs ankam, wollte dieser voller Zorn auf den fürchterlichen Drachen eine Armee entsenden, um diesem Ungetüm endgültig den Garaus zu machen.

Ritterin Elisa stelle sich ihm tapfer in den Weg, klärte den König auf, indem sie ihm ausführlich von ihrem Abenteuer berichtete und konnte ihn damit glücklicherweise besänftigen. Der Drache blieb verschont und zur Belohnung für ihr Handeln durfte meine Tochter auch die letzten Erfolgskästchen ausmalen.

Fazit

Insgesamt haben wir uns sicher über eine Stunde lang beschäftigt und meine Tochter hatte einen Riesenspaß! Lediglich, als sie – statt mit dem Drachen – mit mir sprach, ging mit mir irgendwie der Charakter durch und ich fiel ihr mit dunkler Stimme mitten ins Wort: “ICH bin der Drache, sprich mit MIR!”. Sie hat sich dabei hart erschreckt und ich musste sie sehr schnell mit der Geschichte wieder einfangen. Das hat aber sehr gut geklappt und kurz darauf war die Prinzessin “gerettet”. 🙂

Meine Tochter ist bereits heiß auf weitere Geschichten und wenn es nach ihr geht, scheint sich als nächstes die Suche nach ihrem Schwert anzubahnen…

Falls Du also auch Kinder hast und nach weiteren Möglichkeiten für wertvolle Familienzeit suchst: Schau doch auch mal bei Michael vorbei und lass Dich von Ritter Bogo inspirieren. Unsere Abenteuer haben hiermit erst begonnen. 🙂

Auch ohne, dass das hier eine Rezension war sondern mehr ein Bericht, möchte ich auf jeden Fall für diese tolle Idee fünf Sterne vergeben!

[Non-Book Rezension] Pastell-Kreidestifte-Set aus dem Coppenrath Verlag

Pastell-Kreidestifte-Set

©Coppenrath Verlag


Trendige Kreidestifte im Pastell-Look für wunderschöne Fenster- und Tafel-Deko! Die spezielle Zusammensetzung aus Tafel- und Wachsmalkreide sorgt für deckende Farben und eignet sich optimal für das Handlettering. Die praktische Kunststoffhülle macht das Schreiben und Zeichnen besonders einfach und sauber. Die Stifte eignen sich für alle glatten Oberflächen wie Tafeln, Fenster, Gläser und Porzellan, lassen sich von diesen rückstandsfrei entfernen und können angespitzt werden. Im Set enthalten sind 10 Pastell-Kreidestifte, 6 Geschenkkarten mit Tafel-Veredelung und 2 DIN A3 Vorlagen für Fenster-Motive! Die Tafel-Veredelung ist angeraut, so dass die Kreidestifte permanent halten und selbstklebend, sodass sie auch als Sticker verwendet werden kann.

(Quelle) [Anzeige]


Die dunkle Jahreszeit – alles ist grau, hier im Norden regnet es gefühlt ununterbrochen und das Rausgehen mit den Kids wird zur Mutprobe. Als ich also auf der Suche nach sinnvollen Indoor-Beschäftigungen war, bin ich über dieses hübsche Set gestolpert.
Meine Tochter ist dreieinhalb und natürlich liebt sie es Fenstern anzumalen – mal im Ernst, das ist auch viel cooler als auf einem 0815-Blatt Papier zu machen. Als das Kreidestifte-Set bei uns ankam, war sie auch sofort Feuer und Flamme. Wir mussten es sofort ausprobieren und sie war sehr ausdauernd bei der Sache.

Mit ein bisschen Übung gelang es ihr auch problemlos die Stifte auf- und zuzudrehen. Bevor es damit an die Fensterscheiben ging, haben es ihr die Geschenkkarten angetan. Sie hat sich sofort eine geschnappt und diese ganz bunt gestaltet. Hätte ich sie nicht gestoppt, hätte sie in Null Komma Nichts alle sechs beiliegenden Karten bemalt.
Ich mochte es auch auf den Karten zu schreiben und zu malen, nur sollte man sich genau überlegen, was man darauf lettert oder malt, denn dadurch, dass die Karten angeraut sind, lässt sich das gemalte nicht mehr entfernen – was sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Hat man etwas Schönes gestaltet, hält es bombenfest. Hat man sich vermalt/verschrieben, hat man leider Pech gehabt und eine der sechs beiliegenden Karten ist hinüber.

Die Fenster-Motiv Vorlagen sind recht filigran und daher nicht für jüngere Kinder geeignet. Das macht aber nicht, denn so hatte ich auch meinen Spaß. Dadurch, dass die Kreidestifte Wachsmalkreide ähneln, empfand ich das Nachzeichnen kleinerer Teile als etwas schwierig. Ich habe es einfach nicht so detailliert hinbekommen wie auf es auf der Vorlage zu sehen ist. Kein Weltuntergang, etwas schade fand ich es dennoch.

Ich habe schon früher mit Kreidestiften an unsere Fenster gemalt, damals hatte ich allerdings Stifte, die eher einem Edding bzw. einem Filzstift ähnelten. Die Pastell-Kreidestifte aus diesem Set lassen sich, wie gesagt, eher wie Wachsmalstifte benutzen. Mir fiel es dadurch etwas schwer damit am Fenster zu malen. Meine Tochter und ihr Spielbesuch hatten dagegen keinerlei Schwierigkeiten und haben unsere Terrassentüren wunderbar bunt angemalt. Es war wirklich eine Freude dabei zuzusehen.

Da ich die Stifte  Kleinkindern in die Hand gegeben habe, kann ich sagen, dass diese auch mehrmaliges Runterfallen und auch Durch-die-Gegend-werfen problemlos überleben – vermutlich Dank der schützenden Kunststoffhüllen. Was die Stifte allerdings nicht überleben, ist ein drehwütiges kleines Kind, das die Mine komplett rausdreht und dann damit malen möchte. Dabei brechen die Stifte nämlich – verständlicherweise.

Auf dem Karton des Sets steht, die Stifte würden sich rückstandslos wieder entfernen lassen. Das stimmt so auch, doch es war mit relativ viel Aufwand verbunden die Farbe wieder vom Fenster zu lösen. Wir mussten ganz schön schrubben und Druck anwenden, damit sich auch der letzte Rest Farbe wieder löst.

Fazit

Ein großer Spaß für meine Tochter und ihre Freunde. Für Mama und Papa eher Aufwand, um die Farbe wieder abzubekommen. Ich mag das Set und ich freue mich riesig, dass meine Tochter so viel Spaß damit hat. Doch ich muss auch ehrlich sagen, dass ich lieber weiterhin bei meinen Filzstiftähnlichen Kreidestiften bleibe. Damit kann ich persönlich besser malen und ich bekomme die Farbe auch wesentlich einfacher wieder ab.
Wer sehr gerne mit Wachsmalern malt, der wird auch mit diesem Set viel Freude haben, denn das Malen/Schreiben mit den Kreidestiften ähnelt dem Feeling von Wachsmalstiften.

Von mir gibt es knappe 4 von 5 Sternen für das Pastell-Kreidestifte-Set.


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Coppenrath Kinder
Aus der Reihe: 100% selbst gemacht
Alter: ab 5 Jahre
Ausstattung: in bedruckter Kartonverpackung mit Fenster (ca. 23 x 23 x 2 cm) / mit 10 Kreidestiften, 6 Geschenkkarten mit Tafel-Veredelung (selbstklebend und als Sticker nutzbar) und 2 DIN A3 Motiv-Vorlagen für die Fenster-Deko
Preis: 12,95€

[Review] Er kommt. Knight Rider. Ein Auto. Ein Computer. Ein Mann.

Ihr Lieben, ich hatte überlegt, nach “Er kommt.” den Titel abzuschneiden, aber die Doppeldeutigkeit wollte ich euch ersparen. 🙂 Und falls Du jetzt denkst, dass ich mit einer Review ein bisschen spät dran bin (immerhin gilt die Serie seit 1986 als abgedreht) dann lies mal weiter.

Achja: Zu gewinnen gibt es auch etwas. Also spring einfach direkt zum Ende des Beitrages, falls Dich Details nicht interessieren.

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[Blogger Adventskalender 2018] Socke Nr. 16 – (Feen)Windlichter + Gewinnspiel

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Hallo ihr weihnachts- und bastelwütigen Menschen da draußen!

Willkommen bei tthinkttwice. Macht es euch bequem, lehnt euch zurück und verweilt auch dieses Jahr ein wenig in unserer warmen Stube.
Erneut sind wir Teil des großartigen Blogger Adventskalenders, den die liebe Mona von Tintenhain einst ins Leben gerufen hat. Gestern gab es übrigens ein Handlettering für Eilige und morgen findet ihr ein Bücherblinddate bei der lieben Steffi im Adventskalender- schaut unbedingt vorbei!

tuerchen16Auch dieses Jahr dürfen wir wieder die Socke Nr. 16 mit Leben füllen und weil ich mich gerade so im Bastelwahn befinde, möchte ich euch ein kleines (Feen)Windlicht – DIY präsentieren.
Einige von euch werden diese schönen Feenlichter bereits schon einmal gesehen haben, denn die Idee ist ja nicht neu. Wer sich jetzt selber eins zaubern möchte, der kann das nun auch mit unserem DIY tun und wer keine Lust auf Basteln hat, aber trotzdem gerne ein Feenlicht haben möchte, der kann ja mal ganz nach unten scrollen…unter Umständen gibt es dort etwas zu gewinnen. 😉

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[Blogtour–Schneezauber] Schneekugeln selber basteln–ein DIY

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Hallo ihr Lieben und ein herzliches Willkommen auf unserem Blog!
Heute sind wir nun dran mit unserem Beitrag zu dieser tollen Blogtour. Passend zur Geschichte und vor allem zum Cover von “Schneezauber: Küss den Schneemann” möchten wir mit euch ein paar wunderschöne Schneekugeln selber basteln. Das geht wirklich super einfach und ist auch gar nicht teuer.
Einige von euch haben ja bereits unser tthinkttwice-Reading auf Instagram verfolgt und daher schon ein paar Infos zu dem Buch erhalten. Meine Rezension ist ebenfalls bereits online gegangen und die von Solveig folgt in nächster Zeit. Und pssst…Solveig postet noch  Leseupdates zu “Schneezauber” auf Instagram – wenn ihr also neugierig seid, dann folgt uns doch gerne (tthinkttwice_books) und schaut euch ihre Updates in der Insta-Story an.
Falls ihr noch mehr Infos zum Buch oder zur Autorin haben möchtet, dann schaut euch gerne auf ihrer Seite um, dort findet ihr auch Infos zu Hannah Sieberns anderen Büchern.
Ganz am Ende dieses Beitrags erfahrt ihr übrigens noch wie ihr etwas Schönes gewinnen könnt!


Los geht’s – das DIY startet

     Das braucht ihr:

* Schraubgläser (dabei ist es egal, was für eins, Hauptsache sie sind dicht)
* destilliertes WasserAlle Zutaten
* Glycerin (gibt es in der Apotheke)
* Glitzer
* Heißklebepistole
* Dekofiguren
* evtl. Fimo
Wenn ihr alles bereit liegen habt, dann kann es ja losgehen.
Stellt sicher, dass eure Gläser schön sauber und frei von Resten sind und am besten sind die Deckel trocken, damit der Heißkleber darin gut halten kann.
Glycerin naheAls erstes überlegt ihr euch welche Dekofigur in welches Glas soll. Achtet vorher darauf, ob das Glas auch hoch genug ist für die jeweilige Figur, sonst geht der Deckel leider nicht mehr zu und ihr müsst mit dem Kleben von vorne anfangen.
Solltet ihr Fimo benutzen wollen, um beispielsweise eine schöne Schneelandschaft zu gestalten oder einfach nur, um eure Figur etwas anzuheben, beginnt ihr damit das Fimo so zu formen, das es in den Deckel vom Glas passt. Ihr müsst am Rand Platz lassen, sonst lässt es sich nicht mehr zuschrauben.
Passt alles, nehmt ihr Deckel, Fimo und eure Dekofigur und klebt das Fimo mit einem ordentlichen Klecks Heißklebe fest. Auf das Fimo obendrauf kommt dann, ebenfalls mit einem ordentlichen Klecks Heißklebe eure Dekofigur.
Arbeitet ihr ohne Fimo, nehmt ihr euch euren sauberen und trockenen Deckel und eure Dekofigur und klebt die Figur direkt in den Deckel rein. Nicht mit der Heißklebe sparen, sonst löst sich die Figur schnell wieder.Komponenten
Nun schnappt ihr euch das zum Deckel passende Glas, befüllt es mit destilliertem Wasser und einem guten Schwung Glycerin.
Das destillierte Wasser sorgt übrigens dafür, dass eure Schneekugel mit der Zeit nicht algig oder trüb wird. Das Glycerin wiederum hilft den Glitzerpartikeln besser zu schweben, so dass dieser, für Schneekugeln typische “Schneesturm” im Glas entsteht beim Schütteln.
 
Schneekugel falschrumGebt etwas Glitzer ins Glas und rührt das Ganze mit einem Löffel um.Schraubt nun euren Deckel auf das Glas und schaut nach, ob ihr noch Wasser nachfüllen müsst. Wenn ihr es umdreht (so dass die Figur richtigrum steht), sollte oben keine Luftblase oder wenn nur eine ganz kleine zu sehen sein. Wenn etwas Wasser beim Zuschrauben ausläuft, macht das nichts.
Das war’s eigentlich auch schon. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, könnt ihr euch nun eure Schneekugel schnappen, sie ordentlich schütteln und dabei zugucken wie schön der Glitzerschnee durch’s Glas wirbelt.
Natürlich könnt ihr noch den Deckel mit Geschenkpapier oder Bändern verzieren, denn so eine selbstgebastelte Schneekugel ist ein prima Weihnachtsgeschenk!
Hier seht ihr gleich noch unsere fertigen Ergebnisse und im Video könnt ihr einige unsere Schritte vielleicht etwas besser nachvollziehen. Solltet ihr Fragen haben, dann immer her damit. Wir beantworten sie euch gerne.
Schneekugeln fertig

fertige Schneekugel Schneemann


Leider kann ich das Video nicht direkt hier in den Beitrag einbinden, aber mit einem Klick auf den Link könnt ihr euch unser Video anschauen.
http://www.kizoa.de/Movie-Maker/d149748130k8845584o1l1/

 


Gewinnspiel

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All diese schönen Dinge auf dem Bild könnt ihr gewinnen. Beantwortet dafür einfach die Fragen der einzelnen Blogtour-Teilnehmer in den jeweiligen Kommentaren.

Unsere Frage lautet:

Verschenkt ihr gerne Selbstgemachtes zu Weihnachten oder habt ihr zwei linke Hände und es muss etwas Gekauftes her?


Was müsst ihr tun?

– Beantwortet die Fragen auf den verschiedenen Blogs. Je mehr Fragen ihr beantwortet, desto öfter landet ihr im Lostopf.

Teilnahmebedingungen:

– Das Gewinnspiel läuft während der Blogtour und endet am 15.11.17 um 23:59 Uhr!
– Der Gewinner wird am 16.11.17 auf www.hannahsiebern.de bekannt gegeben!
– Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten!
– Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, dass der Name öffentlich genannt wird!
– Mehrfache Teilnahme führt zum Ausschluss von Gewinnspiel!
– Keine Barauszahlung der Gewinne möglich!
– Keine Haftung für den Postversand!
– Gratis Versand nur innerhalb Deutschlands möglich!
– Die Adresse wird nach Auslosung des Gewinnspiels gelöscht!
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
– Der Gewinner hat 3 Tage Zeit, sich zu melden. Ansonsten wird neu ausgelost!


 
Morgen geht es bei Brina weiter. Schaut unbedingt vorbei, denn es wird lecker!
http://www.buecherwelt-auf-samtpfoten.blogspot.de/

REAL Matcha Latte. Das grüne Gold (vegan)

DSCI2272_2 Kennt ihr diese neumodischen Matcha-Produkte, die den eigentlichen Matcha Spirit zunichte machen, indem mit Chemie versetztes Matcha-Latte Instantpulver in Tütchen verkauft werden, die man einfach nur in Wasser oder Milch kippt, erhitzt und dann “genießen” soll?

Da ich mir unter einem “Latte” ein Heißgetränk vorstelle, das aus drei voneinander unterscheidbaren Schichten besteht: Nämlich Milch, das eigentliche Getränk (in diesem Fall: Matcha) und dann: Milchschaum, habe ich mir die Frage gestellt, wie ich das mit Matcha hinbekomme. Und zwar perfekt. Gleich werdet ihr die verblüffend einfache Lösung lesen.

Ich veröffentliche die zwei Geheimnisse, die zu kennen einen in die Lage versetzen, einen perfekten Matcha Latte zu machen. Und wenn das doch nicht reicht, bekommt ihr auch ein Video, das alles ausführlich zeigt. Viel Spaß!!

Geheimnis Nr. 1

Nicht nur Kuhmilch lässt sich aufschäumen. Aber: So richtig funktioniert das auch nicht mit jeder Milch. Die Ursache? Ganz einfach: der Fettgehalt. Hafermilch und Reismilch z.B. haben einen zu geringen Fettgehalt. Es ist daher nahezu unmöglich sie aufzuschäumen. Sojamilch hingegen (wie z.B. von Alpro) schäumt wunderbar. Für dieses Rezept mische ich für einen Matcha Latte 1 Tasse Provamel Reis Cocos Drink (lecker!) mit 1/2 Tasse Alpro Soja Drink. Ersteres harmoniert ganz toll mit dem Matcha, letzteres lässt sich super aufschäumen!

Geheimnis Nr. 2

Wie funktioniert die Sache mit den Schichten? Eigentlich sehr einfach. Daher hau ich es einfach raus: Der Matcha muss einfach nur heißer sein als die Milch. Ja, es ist wirklich so einfach. Der Grund: Durch Erhitzung verändert sich die spezifische Dichte und damit wird die Flüssigkeit leichter als die Milch, die man zuvor bereits in das Glas gegeben hat (und die dort bereits Zeit hatte, etwas abzukühlen). Das reicht auch schon aus.

Wer es etwas süßer mag, der kann natürlich ein wenig Agavendicksaft zur Milch geben.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=zWuQHiH-FOM]

 

Und jetzt: Nachmachen, liken, teilen und Fotos posten. Lasst uns das Netz mit Fotos von RICHTIGEN Matcha Lattes überschwemmen, damit die Tütenprodukte keine Chance haben!

[Rezeptzension] Flammkuchen “italiano” mit Lauch

DSCI1820Diese Woche haben wir richtig Glück! Wir gingen auf volles Risiko und hatten uns drei Rezepte aus der Greenbox von Tim Mälzer ausgesucht und nachdem das Schnelle Sauerkraut und auch die Knöpfle bereits richtig gut gelungen waren, versuchten wir uns heute am Flammkuchen “italiano” mit Schmand und Lauch.

Und ich muss gleich vorwegnehmen, dass das der beste Flammkuchen war, den ich je selbst gemacht habe! Zugegeben: Es war auch der erste. Smiley Traditionalisten (und vor allem: Nicht-Vegetarier aus dem Elsass) würden ihn vermutlich mit Zwiebeln und Speck belegen. Allerdings ist auch die Lauch-Variante als aromatische Alternative zum Klassiker immer mehr auf dem Vormarsch.

Zusätzlich herzhaft wird dieses Gericht durch den Parmesankäse, der feingerieben zusammen mit getrockneten Tomaten, Olivenöl, Zucker und Oregano eine herzhafte Tomatenpaste im Stil eines Pesto Rosso ergibt. Natürlich darf auf dem dünn ausgerollten Teig neben der Tomatenpaste Schmand nicht fehlen, bevor die Flammkuchen mit in Ringe geschnittenem Lauch bestreut und in den Ofen gegeben werden.

Zubereitung

Die Zubereitung war wirklich sehr einfach. Hier wird sich kaum jemand vermessen können, oder irgendetwas falsch machen. Der Text dazu ist eindeutig, das Bild dazu schaut ansprechend aus und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Einzig die Gehzeit des Teiges ist mit zweieinhalb Stunden sehr hoch. Auch dieses Rezept der Greenbox ist nichts für Kurzentschlossene, wie wir am eigenen Leib diese Woche erleben mussten (Abends gegen 19 Uhr: “Wie wäre es mit dem Flammkuchen?”, “Gute Idee! Moment… vergiss es, der Teig allein braucht zweieinhalb Stunden…”).

Tipps

Wer nicht so gerne Lauch isst, der kann sich auch anders behelfen. Mit Schnittlauch z.B. funktioniert das Rezept auch sehr gut. Auf den Ofen sollte man allerdings sehr genau achten; im Rezept werden 5-8 Minuten angegeben. Da der Ofen aber bei höchster Temperatur laufen und der Flammkuchen auf der untersten Schiene gebacken werden soll, kann das schnell “in Flammen aufgehen”, wenn man nicht aufpasst. Smiley

Fazit

Zumeist gibt es bei den Gerichten aus der Greenbox zusätzliche Hinweise, was sich damit noch anstellen ließe. Ich habe das Gefühl, dass es auch bei diesem Rezept weitere Möglichkeiten gäbe es aufzupeppen. Auch ist mir nicht ganz klar, warum der Teig zweieinhalb Stunden gehen muss und in wie fern sich das auf das Endergebnis auswirkt. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Daher fällt mir auch nicht ein, wo ich hier Punkte abziehen könnte. Daher gibt es von mir mit fünf Tofutieren eine uneingeschränkte Empfehlung, es nachzukochen.

[Rezept] Vegetarische Bällchen. Halb und Halb.

rezeptbild_20613Wenn ich im Supermarkt früher an der Fleischtheke Kunden gesehen habe, die für Frikadellen oder ähnliches Hackfleisch gekauft haben, dann hieß es meist: “Ein halbes Pfund Mischhack bitte.”. Damit war i.d.R. gemeint, dass das halbe Pfund zur Hälfte aus gehacktem Schweinefleisch und zur Hälfte aus gehacktem Rindfleisch bestehen sollte. Ich ernähre mich nun seit einigen Jahren vegetarisch. Daher bestanden meine Frikadellen nun im Prinzip nur noch aus Tofu (und natürlich vielen anderen leckeren Zutaten… die aber garantiert nicht aus einer Maggi-Tüte stammen).

Was mir dabei aber wieder aufgefallen ist:

  1. Tofu gart nicht in dem Sinne, wie Fleisch es tut. Sprich: Von Innen tut sich meist nicht so viel in Sachen Konsistenz.
  2. Wenn nicht gerade ein Ei mit in die Masse kommt (und das ist bei uns normalerweise der Fall), dann zerfällt so ein Bällchen gerne mal…

Aber zu beidem gibt es Lösungen, die einfach nur bedeuten, dass – genau wie Königsberger Klopse anders zubereitet werden, als Berliner Buletten – Hackbällchen auf Tofubasis nun einmal eine etwas andere Art der Zubereitung und des Genusses bedingen.

Die Geheimnisse meiner mehrjährigen Forschungen auf diesem Gebiet, die natürlich weltweit einmalig sind und somit die einzige Quelle darstellen, auf die ihr euch beziehen könnt, lest ihr in folgendem, sorgfältig entwickelten Rezept. Gespickt mit zusätzlichen Informationen, Erkenntnissen und Zubereitungstipps, erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, um garantiert die leckersten vegetarischen (ach was solls… hauen wir mal richtig auf die Kacke! à veganen!) Partybällchen zu bauen, die es gibt.

Zutaten

  • 250gr Naturtofu
  • 250gr Seitan
  • 1 Zwiebel
  • 120gr Semmelbrösel
  • 2 EL Senf
  • 1 Bund frische, glatte Petersilie
  • Eine Hand voll Cornichons
  • Salz, Pfeffer und weitere Gewürze (Chili, Koriander, Paprika, Curcuma)
  • Sojasauce
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung

Petersilie mit kaltem Wasser abbrausen und trockenschütteln. Zwiebel schälen, vierteln, zusammen mit den Gurken und der Petersilie in einen Küchenmixer geben und fein hacken.

Seitan durch den Fleischwolf (unser heißt natürlich Seitanwolf) drehen, Tofu mit der Hand grob zerbröseln und beides zusammen mit dem Zwiebelmix in eine Rührschüssel geben. Semmelbrösel, Senf, Gewürze und einen guten Schuss Sojasauce untermischen und alles zusammen mit den Händen zu einem Teig verkneten.

Tipp: Eher kleine Bällchen formen, da sich die Mischung innen kaum verändert beim Braten.

Aus der Mischung lassen sich ca. 40 bis 45 kleine (!) runde Bällchen formen und dann portionsweise in der Pfanne rundum goldbraun braten. Dabei dürfen sie gerne sehr kross werden. Kurz vor Ende der Bratzeit die Temperatur runterdrehen, die Partybällchen mit etwas Sojasauce “abschrecken” und kurz anrösten.

Tipp: Am besten schmecken die Bällchen, wenn sie über Nacht im Kühlschrank ziehen können. Zwar verändert sich die Konsistenz im Inneren wenig, aber die Aromen werden sehr gut angenommen.

Wie kann es nun sein, dass ganz ohne Fleisch so leckere kleine Mini-Frikadellen zustande kommen? Ganz einfach: Das Geheimnis liegt ihm Senf und den Röstaromen. Jeder kennt das: Gute Frikadellen haben einen ganz eigenen, beinahe schon typischen Geschmack. Die Senföle tragen wesentlich dazu bei, aber der eigentliche Kick kommt von der sog. Maillard-Reaktion. Die findet beim Rösten von Eiweißketten bei hohen Temperaturen statt und sorgt dafür, dass bei Fleisch diese typische Kruste entsteht, die – wenn man es übertreibt – auch gerne mal ins Schwarze geht. Hier kommen auch die Aromen her, die man so sehr bei Frikadellen liebt. Und das funktioniert auch ganz ohne Fleisch, denn Tofu wird aus Sojabohnenquark gewonnen und hat einen enorm hohen Eiweißanteil.

Serviertipp

Die Partybällchen passen klassischerweise natürlich unglaublich gut zu Rotkohl, Kartoffelpüree und brauner Sauce oder natürlich zu Kartoffelsalat (demnächst mit einem leckeren Rezept für den leckersten Kartoffelsalat der nördlichen Hemisphäre).

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OfficeLunch. Es geht. Wirklich.

Die meisten Arbeitnehmer entschuldigen ihren ungesunden Ernährungsstil damit, dass weder die Zeit ausreichend ist, noch die Möglichkeiten bestehen, sich auch im Büro gesund und vollwertig zu ernähren. Die wenigsten Arbeitnehmer genießen dabei den Luxus, zur Mittagszeit beispielsweise nach Hause fahren und sich dort bekochen lassen zu können. Was dann als als Lösung für das Problem “Hunger!” dient: Burgerbräter, Frittenbuden oder die Betriebskantine, in der – mit Glück – vielleicht wenigstens die Salatbar frische Lebensmittel bereithält. Wenn überhaupt.

OfficeLunch

Es geht auch anders

Der Trick besteht darin, vorbereitet zu sein. Wer sich eine Strategie zurechtlegt, um auch am nächsten Tag zur Mittagszeit im Büro etwas Leckeres und gleichzeitig Nahrhaftes auf den Teller zu bekommen, hat schon die halbe Miete zusammen.

Natürlich ist es nicht schwer, auch für kochfeindliche Umgebungen ein Mittagessen vorzubereiten: Salate, belegte Brote, Obst, kalte Speisen, Joghurts, Möglichkeiten gibt es viele. Hier ist erst einmal nur entscheidend, ob es im Büro einen Kühlschrank gibt, in dem sich das mitgebrachte Essen – falls nötig – zwischenlagern lässt.

Bietet das Büro eine Küche für die Mitarbeiter? Umso besser. Doch auch hier heißt es: Möglichst die nötigen Schritte zur fertigen Mahlzeit reduzieren. Und das beginnt Zuhause in der eigenen Küche.

Die Vorbereitung

Das Foto beispielsweise zeigt eine Mischung aus Antipasti und bereits fertig gegarten Kartoffeln. Die Kartoffeln stammen vom Vorabend. Einige waren übrig. Doch um im Büro daraus z.B. Bratkartoffeln zu machen, bedarf es etwas Öl. Und seien wir doch mal ehrlich: Jeder kennt die obligatorischen zwei angebrochenen Flaschen Olivenöl im Mitarbeiterkühlschrank, die – wenn nicht bereits abgelaufen – mindestens aber bereits am Ausflocken sind. Lecker. Aber selbst welches mitnehmen? Idealerweise fand sich zufällig ein Glas mit am selben Tag hergestellten Antipasti. Zwei Paprikas wurden gewaschen, in Scheiben geschnitten, mit der Wölbung nach oben bei ca. 200° in den Ofen gelegt und nachdem die Haut schwarz wurde und Blasen warf, kurz unter einem feuchten Tuch abgekühlt und dann von derselben befreit. Zur gleichen Zeit wurden einige Champignons mit etwas Olivenöl in einer Pfanne gebraten, gesalzen, gepfeffert und mit einem Schuss Sojasauce abgelöscht. Alles zusammen kam mit etwas Knoblauch, Salz und Oregano in ein Glas mit Schraubdeckel. Das Glas wurde mit Pflanzenöl aufgefüllt, im Kühlschrank versteckt und abends für das Mittagessen des kommenden Tages wiederentdeckt.

Zusammen mit den Champignons und der Paprika bekommen die Bratkartoffeln nicht nur mehr Pepp (und Vitamiiiiine), sondern praktischerweise auch gleich das nötige Öl zum Braten. Perfekt. Damit sie bis zum nächsten Tag auch noch die Gelegenheit bekommen, zu “ziehen”, kam die Mischung in einen Gefrierbeutel, dem last but not least noch die Luft entzogen wurde.

Fazit

Eine leckere Mahlzeit, perfekt vorbereitet, um sie in wenigen Minuten in der Büroküche in der Pfanne zu vollenden und dazu noch leicht zu transportieren. Es geht also doch. Wirklich.

[Expertenwissen] Tiefenunschärfe aus dem digitalen Fotolabor

imageErst einmal kräftig durchatmen, denn jetzt geht es ins Eingemachte. Das Thema lautet: “Tiefenunschärfe”. Auf anderen Webseiten liest man dazu z.B.: “Gezielt mit Schärfentiefe zu arbeiten erfordert schon einige fotografische Übung.”. Ich sage: Das stimmt. Bedingt. Denn der ambitionierte Foodblogger kann auch erst einmal zu Gimp greifen (eine gute Nachricht für Besitzer von Kameras mit manueller Blende: Ihr braucht nicht weiterlesen Smiley ).

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