Kategorie: gehört

[Lese-Rückblick] September 2018

Und schon wieder ist ein Monat um. Ich möchte ja keine Panik verursachen, aber in nicht mal drei (!!1!!11) Monaten ist Weihnachten – uah! Ich liebe Weihnachten und kann es kaum glauben, dass ich bisher noch keine Lebkuchen oder anderes weihnachtliches Gebäck gegessen habe – folgt alles noch (tihihi).
Lesetechnisch scheine ich mich diesen Monat wieder etwas eingegroovt zu haben, denn ich habe es immerhin auf stolze fünf Bücher gebracht.

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[Hörbuch-Rezension] Thalamus von Ursula Poznanski

Poznanski_UThalamus_1MP3_189143© der Hörverlag


Worum geht’s?

Der fremde Wille im eigenen Kopf

Nach einem Motorradunfall soll sich der 17-jährige Timo im Rehabilitationszentrum Markwaldhof von seinem schweren Schädel-Hirn-Trauma erholen. Schnell stellt er fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Wachkomapatient, mit dem er sich das Zimmer teilt, läuft nachts herum, spricht – und droht damit, Timo zu töten, falls er anderen davon erzählt. Und allmählich entdeckt Timo an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind: Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Hörbuch

Eigentlich lese ich ja lieber Bücher und höre eher selten Hörbücher, besonders, wenn es um Bücher einer meiner Lieblingsautorinnen geht. Doch als “Thalamus” erschienen ist, hatte ich leider kaum Zeit zum Lesen, dafür aber zum Hören, da ich dafür sehr gut die Fahrten zur Arbeit und wieder zurück nutzen konnte und auch wollte.
Das Hörbuch musste also her. Als großer Drei ??? Fan ist mir dann auch sofort positiv aufgefallen, dass “Thalamus” von Jens Wawrczeck gelesen wird. Ich mag seine Stimme und finde, dass er die verschiedenen Charaktere sehr gut intonieren kann.

Eine Autofahrt dauert bei mir in der Regel so um die 20 Minuten, also dachte ich, ich wäre relativ schnell fertig mit dem Hörbuch. Als ich dann nach 8 Tagen immer noch am Hören war und mich wunderte, da die Geschichte nicht den Eindruck machte, das sie sich schon dem Ende zuneigen würde, wurde mir bewusst, dass ich einem Schreibfehler auf den Leim gegangen bin.
Auf der Verpackung meines Hörbuchs steht an zwei Stellen, dass das Hörbuch 2h und 8 Minuten lang sei. Ehrlich gesagt wunderte ich mich auch über diese kurze Laufzeit, da es sich ja um eine ungekürzte Lesung handeln sollte und ich angenommen hatte, das Buch sei relativ seitenstark.
Als die 2h und 8 Minuten dann schon etwas länger überschritten waren, nahm ich erneut die Verpackung des Hörbuchs zur Hand, um dann an einer dritten Stelle auf die tatsächliche Länge des Hörbuchs zu stoßen: 12h und 8 Minuten. Wie genau an gleich zwei Stellen der selbe Schreibfehler gemacht werden konnte, ist mir ein Rätsel, doch immerhin hatte ich mein persönliches Rätsel um die Laufzeit des Hörbuchs gelöst und konnte ganz entspannt weiter hören und mich darauf freuen, dass die Geschichte noch ein wenig länger gehen würde.

Der Klappentext ist ja schon ein wenig mysteriös und ich war sehr gespannt darauf, auf was die Geschichte hinaus laufen würde. Nach einem etwas langsameren Anfang, der mir persönlich fast schon ein wenig zu langsam war, begann dann ein spannender und interessanter Plot, den ich allerdings schon recht bald durchschaut hatte. Wahrscheinlich habe ich schon sehr viel in diesem Bereich gelesen und mich auch persönlich damit befasst, so dass das Thema für mich nicht mehr neu war und die Autorin mich damit leider auch nicht mehr überraschen konnte.
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gerne gehört und war sehr gespannt darauf, wie Ursula Poznanski die Geschichte um Timo und den Markwaldhof aufgebaut hat und wie sie sie auflösen würde.
Viel mehr als der Klappentext hergibt, möchte ich auch gar nicht von der Geschichte erzählen, da sie davon lebt, dass eben nicht zu viel verraten wird und der Leser nach und nach zusammen mit Timo dem Geheimnis auf die Spur kommt. Dass ich nun schon recht bald wusste, worum es geht, ist sozusagen mein eigenes, persönliches “Problem”. Ohne meine Vorkenntnisse wäre ich vermutlich auch nicht so schnell auf des Rätsels Lösung gekommen, sondern erst mit Timo zusammen – so wie es von der Autorin auch gedacht war.
Alles wusste ich aber auch nicht und habe es auch vorher nicht erahnt, so dass meine letzten Fragen auch erst kurz vor Schluss beantwortet wurden. Das gefällt mir gerade bei Thrillern immer sehr gut, da so der Spannungsbogen noch lange aufrecht erhalten werden kann.

Die Idee hinter “Thalamus” ist wirklich sehr gut, interessant und vor allem sehr aktuell – fast schon ein wenig futuristisch. Auch Ursula Poznanskis Stil konnte mich wieder überzeugen. Ich mag es einfach wie sie schreibt. Es ist spannend, nicht langatmig und schön flüssig erzählt. Ich hatte selbst beim Hörbuchhören keine Schwierigkeiten mich auf den Text zu konzentrieren und habe alles, was Jens Wawrczeck vorgelesen hat, gut im Kopf behalten können.

Jens Wawrczeck gibt jedem Charakter eine leicht unterschiedliche Klangfarbe und Intonation, so dass ich die einzelnen Charaktere gut voneinander unterscheiden konnte. Mir ist das sehr wichtig, da ich sehr schnell den Faden verliere, wenn sich bei einem Hörbuch alles und jeder Charakter gleich anhört.

Fazit

Wieder ein sehr interessantes und spannendes Buch von Frau Poznanski. Mir hat es sehr gut gefallen und vermutlich wäre es eins meiner Highlights geworden, hätte ich nicht schon so früh gewusst, worum genau es in dem Buch geht. Da aber nicht jeder dieses Hintergrundwissen besitzt, wird “Thalamus” vermutlich sehr viele Leser überraschen und von sich überzeugen können.

Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternen.


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Titel: Thalamus
Reihe: /
Autor*in: Ursula Poznanski
Sprecher*in: Jens Wawrczeck
Verlag: der Hörverlag
Erscheinungsdatum: 13. August 2018
Format: 1 Hörbuch CD, Laufzeit ca. 12h 8 Min.
ISBN: 978-3-8445-3029-2
Preis: 17,00€

[Hörbuch-Rezension] Du kannst schlank sein, wenn du willst von Jan Becker

Becker_JDu_kannst_schlank_sein_2CD_180008©RandomHouse Audio


Worum geht’s?

Für Abnehmwillige gibt es immer wieder neue Wunderdiäten und komplizierte Ernährungskonzepte – leider ist der Erfolg hier oft nur kurzfristig, die alten Gewohnheiten sind schwer abzulegen, und so droht bald der Jo-Jo-Effekt. Doch wer sein Gewicht dauerhaft reduzieren will, muss mental dazu bereit sein, denn in Wirklichkeit hält unsere Psyche hartnäckig an den Fettreserven fest. Jan Becker zeigt, welche Denkmuster uns davon abhalten, gesünder zu leben, und wie wir mithilfe der Selbsthypnose unser Gehirn umprogrammieren können. Mit seinem fundierten Programm gelingt es, Blockaden zu überwinden, nachhaltig abzunehmen und sein Wunschgewicht dauerhaft zu halten – und das ganz ohne Frust und mühsames Diäthalten. (Quelle) [Anzeige]

Meine Meinung zum Hörbuch

Ich beschäftige mich gerade ganz intensiv mit dem Thema Gewichtsreduktion und als mir dieses Hörbuch von Jan Becker aufgefallen ist, wollte ich wissen, was hinter diesem vollmundigen Versprechen steckt.

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[Lese-Rückblick] Januar 2018

Ja, die liebe Zeit. Der Januar ist schon rum und mittlerweile ist auch der Februar schon fünf Tage alt. Und immer noch habe ich das Problem, dass ich so viel machen und schaffen möchte, ich aber nicht weiß woher ich die Zeit dafür nehmen soll. Ich muss ganz dringend meine Ansprüche etwas runterfahren und mir mehr Lesezeit gönnen.


Insgesamt gelesene/gehörte Bücher: 4
     Printbücher: 4
     eBooks: 0
     Hörbücher: 0

Insgesamt gelesene Seiten: 1408
      Ø 45 Seiten pro Tag
Insgesamt gehörte Minuten: 0
      Ø 0 Minuten pro Tag


Der Januar ist zwar schnell vorbei gewesen, aber er war ein recht anstrengender Monat. Puschel war dreiviertel der Zeit in einem Schub und hat mich gefühlt noch nicht einmal alleine atmen lassen – Qualitätskontrolle auf der Toilette inklusive!
Außerdem war der Ehemann viel weg, ist früher zur Arbeit gefahren und später wiedergekommen. Puschel und ich waren viel unterwegs und haben viel unternommen und so blieb sehr wenig Zeit zum Lesen und Entspannen.
Abends habe ich meistens das gemacht, was tagsüber liegengeblieben ist und am Wochenende die größeren Sachen, die unterhalb der Woche liegengeblieben sind.
Die letzten Tage habe ich mir bewusst mehr Zeit zum Lesen genommen und das hat mir echt gut getan. Das möchte ich sehr gerne weiterhin so handhaben.

Während ich abends noch an unseren Finanzen saß, habe ich nebenbei “New Girl” laufen lassen. Dann habe ich mir noch ein, zwei Folgen “Good Witch” aus der dritten Staffel angeguckt und mal einen Blick auf “Grace & Frankie” und “Jane the Virgin” geworfen.
Bei den beiden letzten Serien weiß ich noch nicht, ob ich sie weiter verfolgen werde. Die ersten beiden Serien liebe ich.

Im Januar hatte ich auch so viele liebe Menschen um mich oder habe Telefonate mit ihnen geführt, dass es mir insgesamt richtig gut ging und ich sehr glücklich war und immer noch bin.


Wie war euer Januar Habt ihr ein paar schöne Bücher gelesen?

[tthinkttwice-Rezi] Schneegestöber von Patricia Schröder

Worum geht’s?

Weihnachtsferien und ein großes Familientreffen auf einer kleinen Hallig. Alles könnte so schön sein auf der winzigen Insel mit den vielen Tieren: Leonie versteht sich prima mit ihrer Cousine Sünje, die Kinder toben jeden Tag mit Hund Kowalsky im Schnee herum und überhaupt ist es auf der Hallig mindestens so abenteuerlich wie bei Robinson Crusoe. Wenn sich nur Leonies miesepetrige Schwester nicht wie ein Stinkstiefel benehmen würde, ihre Oberzickencousine Klarissa sie in Ruhe ließe, Onkel Lothar seine Schicki-Micki-Tusnelda zu Hause gelassen hätte und Oma Grizabella nicht plötzlich wie vom Erdboden verschwunden wäre! Aber dann machen sich alle gemeinsam auf die Suche nach ihr. Und Leonie schmiedet einen Geheimplan, damit am Ende doch noch alles weihnachtlich schön wird. (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Ja,  ich weiß – Weihnachten ist schon längst wieder vorbei und die nächsten Feiertage noch lange nicht in Sicht. Trotzdem möchte ich euch gerne dieses Buch hier vorstellen und es besprechen.
Der Grund ist ein ganz einfacher: das Buch ist einfach nur wunderschön und gehört definitiv in jedes Bücherregal – egal wie alt oder jung der Besitzer dieses Bücherregals ist.

Geschrieben hat die Autorin – Patricia Schröder – das Buch zwar für junge Leser zwischen 10 und 12 Jahren, doch auch ich mit meinen jugendlichen 33 Jahren hatte sehr viel Spaß beim Lesen dieses Buches.

Es ist kurz vor Weihnachten als sich Leonie zusammen mit ihren Eltern und ihrer grummeligen Schwester zu einem Familientreffen auf die Hallig ihrer Tante und ihres Onkels auf den Weg machen.
Mit ihrer Cousine Sünje versteht sie sich prächtig, doch mit der oberzickigen Klarissa können beide Mädchen nichts anfangen. Den Vogel schießt allerdings die neue “Flamme” ihres Onkels aus Hamburg ab, die sich sogar zu fein dazu ist mit Kindern zu reden.
Von all dem versucht sich Leonie nicht die Stimmung verderben zu lassen. Doch als an Leonies Geburtstag, der zufällig auf Heiligabend fällt, ihre Oma Grizabella spurlos verschwunden ist, muss ganz schnell ein Plan her, um Weihnachten noch zu retten.

“Schneegestöber” ist eins von vielen Büchern, das ich bereits von Patricia Schröder gelesen habe und wie immer schafft sie es jedem einzelnen Charakter – egal ob Protagonist oder Nebenspieler – einen ganz individuellen und besonderen Touch zu geben.
Leonie ist ein sehr sympathisches und intelligentes Mädchen. Würde meine Tochter mit 13 so sein, ich würde mich sehr darüber freuen. Ihre Cousine Sünje ist einfach nur kernig und ich habe sie mir als kleinen “Tomboy” vorgestellt – auf Bäume klettern, auf dem Heuboden schlafen und lieber Zeit mit den Schafen verbringen als sich die Fingernägel zu lackieren.
Klarissa und auch Onkel Lothars Flamme Sandrina sind ganz wunderbar ausgearbeitete Charaktere, die ich allerdings wirklich sehr unsympathisch fand. Es ist Patricia Schröder wirklich sehr gut gelungen in mir eine ausgewachsene Antipathie gegen diese beiden Personen zu wecken.

Auch der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich gut. Er ist meiner Meinung nach der Altersgruppe angemessen und auch mir als erwachsene Leserin haben so einige Formulierungen ein Schmunzeln und Kichern entlockt.

Fazit

Auch dieses Buch von Patricia Schröder konnte mich – wie immer – begeistern. Wer also jetzt schon an die kommenden Feiertage denken oder noch im Januar ein wenig Weihnachtsfeeling haben möchte, dem empfehle ich wärmstens einen Blick auf “Schneegestöber” zu werfen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!


Titel: Schneegestöber – Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath Verlag
Erscheinungsdatum: 23. September 2015
ISBN: 978-3649667827
Format: gebundene Ausgabe (240 Seiten)
Preis: 12,95€


Ninas Meinung zu diesem Buch könnt ihr hier finden:

KLICK!

Rückblick 2017

Rückblick 2017

Ihr Lieben,

2017 ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber ich möchte mit euch zusammen gerne jetzt schon einen Blick zurückwerfen und gegen Ende des Beitrag auch schon mal einen Blick in die (mögliche) Zukunft riskieren.

Ich weiß noch, dass ich Ende 2016 vor meinem Notebook saß, auf das Jahr zurückblickte und gleichzeitig froh und traurig war, dass das Jahr bald enden würde. Dieses Jahr geht es mir ähnlich, nur dass ich mich glücklicher fühle und mehr traurig als froh bin, dass 2017 bald Geschichte ist.
Obwohl 2017 nicht immer leicht war und auch recht unschöne Momente für mich/uns bereit hielt, war es dennoch ein sehr schönes Jahr und ich hoffe sehr, dass 2018 noch viel toller wird!

Nach Puschels Geburt im Juni 2016 bin ich ja kaum noch zum Lesen oder irgendetwas anderem gekommen, daher hatte ich mir bei meiner Goodreads Challenge ein heroisches Ziel von ganzen 12 (!!!) Büchern – also eins pro Monat – gesetzt. Damals war ich felsenfest davon überzeugt, dass ich noch nicht einmal das Ziel erreichen werde. Aber siehe da, ich habe meine Challenge 2017 sogar zwei Mal angepasst und höher gesetzt.
Ich habe bisher tatsächlich schon 39 Bücher in diesem Jahr gelesen und lese aktuell noch an vier Stück. Vielleicht bekomme ich sogar die 40 voll. Sicherlich sind das immer noch 20 – 25 Bücher weniger als vor Puschel, aber hey! – ich habe mein Jahresziel verdreifacht! Open-mouthed smile

Meine buchigen Highlights

Ich habe gerade mal geschaut wie mir meine gelesenen Bücher 2017 gefallen haben und ich bin erstaunt, dass ich so viele Highlights dabei habe. Das kam mir unterm Jahr ganz anders vor.

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[Rezension] Seit du bei mir bist von Nicolas Sparks

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Titel: Seit du bei mir bist
Autor: Nicolas Sparks
Sprecher: Alexander Wussow
Verlag: Random House Audio, Gekürzte Lesung
Erscheinungsdatum: 27.März 2017
Format: 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 50
ISBN: 978-3837137767
Preis: 14,95€
zum Hörbuch
 

Worum geht es?

Der große neue Roman von Nicholas Sparks

Mit 34 glaubt Russell, auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann bricht sein Traum binnen kürzester Zeit entzwei: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Mit einem Mal steht er da, verlassen und arbeitslos, und soll sich alleine um die fünfjährige Tochter kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise heraus zu kämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …Quelle

Meine Meinung zum Buch:

Nicolas Sparks und Alexander Wussow, zwei Namen die mein Herz höher schlagen lassen. Sparks schreibt tolle Bücher und seine Buchverfilmungen rühren mich häufig zu Tränen, und Wussow hat eine wunderschöne Stimme, weshalb ich mir gern Geschichten von ihm vorlesen lasse.
Das Cover ist sehr geschmackvoll gewählt. Mir gefallen die hellen Farbtöne genauso wie die wenigen, hübsch in Szene gesetzten Gegenstände. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen und neugierig auf das Hörbuch gemacht.
Mit einem großen Becher Milchkaffee ausgestattet, habe ich mich gemütlich in meinem Strandkorb gesetzt und begonnen, die erste CD zu hören. Hach, auch bei diesem Hörbuch bin ich wieder ganz verzaubert vom ruhigen und gleichmäßigen Lesetempo Alexander Wussows. Nicht nur die Geschichte von Nicolas Sparks lässt mich nach den ersten Kapiteln ein ein Traumland eintauchen, auch der Klang der Stimme schafft großartige Wohlfühlmomente. Nun aber zurück zu den Fakten und weg von der jugendlichen Schwärmerei *hüstel*.
Wie aus allen von mir bereits gelesenen Büchern des Autors gewohnt, lässt er sich auch bei dieser Geschichte sehr viel Zeit, seine Protagonisten und deren Lebensumstände in aller Deutlichkeit und mit bildgewaltigen Beschreibungen ans Herz zu legen. Die Geschichte ist durch eine leichte und flüssige Wortwahl sehr gut verständlich und macht Lust auf mehr. Auf der ersten CD war ich mit den Protagonisten auch ganz zufrieden. Ich habe mich zwar mit ihren Handlungen nicht immer identifizieren können, aber sie waren mir mehr oder weniger sympathisch.
Leider kippte dieser Eindruck nach der zweiten CD und Russel und Vivian fingen an mich zu nerven. Mit Vivians Art und wie sie sich gegenüber Russel verhalten hat, kam ich so wenig klar, dass ich am liebsten gar nicht weitergehört hätte. Mit so einer Art Frau kann ich überhaupt nichts anfangen und für ihre Handlungen habe ich nicht das geringste Verständnis. Auch mit Russel konnte ich ab dort nicht mehr richtig sympathisieren und hätte mir von seinem Charakter mehr Rückgrat und einige Ecken gewünscht, stattdessen lässt er sich von seiner tyrannischen Frau alles gefallen. Ist wahrscheinlich vom Autor so gewünscht, aber mir gefällt das überhaupt nicht. Auch die anderen Protagonisten, mit Ausnahme von Russels großartiger Schwester Marge, empfand ich eher als blass und werden mir bestimmt nicht sehr lange mehr in Erinnerung bleiben.
Leider schleppt sich auch der Verlauf der Geschichte ohne wirklich spannende und aufregende Erlebnisse so dahin. Einzig Wussows Stimme hat mich davon abgehalten, das Hörbuch vorzeitig zu beenden. Der Wunsch, dass die Geschichte vielleicht doch noch etwas an Fahrt aufnimmt und mich mitreißt, wurde leider erst bei der letzten CD erfüllt. Dann allerdings überschlagen sich dermaßen die Ereignisse, dass ich teilweise Schwierigkeiten hatte, dem Verlauf folgen zu können.
Das Ende hat mich dann doch ein kleines bisschen versöhnlich gestimmt und für einen dicken Kloß im Hals und die eine oder andere Träne gesorgt.

Fazit:

Als großer Fan von Nicolas Sparks Büchern muss ich diesmal leider sagen, dass mich die Geschichte überhaupt nicht fesseln konnte. Mit den Protagonisten konnte ich leider nicht warm werden und der Plot hat mich leider über viele Strecken im Buch nicht fesseln können. Schade, deshalb gibt es für dieses Hörbuch nur knappe drei von fünf Sternen.

[Lese-Rückblick] Juli 2017

Nach dem der Juni doch sehr ereignisreich gewesen ist – buchtechnisch und auch privat – lässt der Juli es sehr ruhig angehen.
Wir hatten kaum Termine und haben daher viel Zeit im Garten, auf Spielplätzen oder bei doofem Wetter zu Hause verbracht. Waren Freunde besuchen oder hatten selber Besuch, aber alles ganz entspannt.
Im Juli habe ich auch nicht so viel gelesen, dafür aber endlich ein Hörbuch beendet, dass ich bereits im Juni begonnen hatte.

Gelesen Juli 2017

  • Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt von Nicola Yoon (5 Sterne)
  • Blutebbe von Derek Meister (3 Sterne)
  • Die vielen Leben des Harry August von Claire North (4 Sterne)
  • Der magische Faden von Tom Llewellyn (4 Sterne)

Insgesamt gelesene Seiten: 992
      Ø 33 Seiten pro Tag
Insgesamt gehörte Minuten: 848
      Ø 28 Minuten pro Tag

Wie bereits erwähnt war bei uns im Juli nicht wirklich viel Spektakuläres los. Für das Tochterkind und natürlich auch für Mama und Papa war doch etwas ganz Spektakuläres dabei, denn sie hat ihre ersten freien Schritte gemacht! Und sie hat sich so unfassbar darüber gefreut. Da kann einem einfach nur das Herz aufgehen. <3
Ansonsten habe ich mir viele Gedanken um neue Blogbeiträge gemacht, komme aber leider nicht dazu das alles schriftlich festzuhalten. Durch ein paar unglückliche Zufälle habe ich im Juli gleichzeitig unfassbar viele Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen und komme gerade nur schwer mit dem Lesen hinterher. Das liegt aber leider ganz stark daran, dass mich gleich zwei Bücher hintereinander nicht wirklich packen konnten. Eins der Bücher nehme ich mit rüber in den August, obwohl ich es unbedingt im Juli beenden wollte.
Die Bücher ziehen bzw. zogen sich so, dass ich nur wenige Seiten am Tag geschafft habe und so nicht wirklich vorangekommen bin. Ich hoffe, der August wird in dieser Hinsicht besser.

Serien habe ich auch nicht wirklich weiter geguckt, nur ein wenig Pretty Little Liars – so wie im Juni auch.

Ach je! Das tollste und interessanteste habe ich jetzt fast vergessen zu erzählen… Ich habe uns im Juli bereits eine Ferienwohnung für Leipzig organisiert. Das heißt, mein Mann, das Tochterkind und ich werden nächstes Jahr die Leipziger Buchmesse unsicher machen!!! Ich freue mich schon sooooo sehr! Obwohl es mit der kleinen Maus natürlich etwas anders ablaufen wird als in den letzten zwei Jahren. Wir werden nicht so lange mit ihr dort bleiben, damit sie von den ganzen Menschenmassen keinen Koller bekommt und werden viel häufiger Pausen in ruhigen Ecken machen.
Sollte es widererwartend doch nicht klappen mit ihr in den Hallen, dann schauen wir uns eben die schöne Stadt an und machen einen Kurzstädtetrip. 🙂

Wisst ihr schon, ob es für euch nächstes Jahr nach Leipzig gehen wird? Ich bin jetzt schon total aufgeregt!