Autor: kunterbuntesbuecherregal

[Rezension] Liebe zum Nachtisch von Victoria Seifried

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Titel: Liebe zum Nachtisch
Autor: Victoria Seifried
Übersetzer: –
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 10.August  2015
Format: Taschenbuch (ca. 400 Seiten)
ISBN: 978-3-453-41822-6
Preis: 8,99€

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Leseprobe

 

Worum geht es?

Helena ist 26 und träumt, wie alle jungen Frauen von der großen Liebe. Leider scheint sie mit ihrer aktuellen Flamme Rainer nicht so richtig viel Glück zu haben. Es sind schon wieder ein paar Tage vergangen, an denen er nicht wenigstens angerufen und gefragt hat wie es ihr geht. Das ist nicht der Märchenprinz, den Helena sich immer gewünscht hat. Auch ihr Lebensorakel, die Schildkröte Pirmin, kann nicht helfen und ihrem Leben wieder neuen Schwung geben. Das mit dem Schwung ändert sich aber schlagartig, als ihr in einem Club der gutaussehende Jeffrey über den Weg läuft. Trotz schlechtem Gewissen ihrem Freund gegenüber verbringt sie eine aufregende Nacht mit Jeffrey.
Helena ist von Amors Pfeil getroffen. Doch am nächsten Morgen wird sie ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, denn ihr Herzensbrecher muss nach New York fliegen. Für die junge Studentin und Nesthockerin eine unvorstellbar weite Reise. Während sie unter ihrem Pax Schrank liegt, beschließt sie Jeffrey in New York zu suchen. Kurzerhand packt sie ihre Koffer und düst ihrem Herzensbrecher hinterher. Sie hofft, ihn in der großen Stadt zu finden, denn kennt sie schließlich nur seinen Vornamen.

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch besticht durch ein schönes, buntes Cover. Ich mag die Farbe rosa und ich liebe Erdbeeren. “Liebe zum Nachtisch” startet mit einem ziemlich lustigen Prolog, der mir als Leserin einen leichten Einstieg in die Geschichte ermöglicht hat.
Ich habe das Buch sehr zügig durchgelesen, was an der wirklich schönen und flüssigen Geschichte gelegen hat. Die Kapitel haben immer eine sehr passende Überschrift. Ich habe an vielen Stellen laut lachen müssen und so gemerkt, wie viel Spaß die Autorin beim Schreiben gehabt haben muss.
An der einen oder anderen Stelle hätte man das Buch vielleicht etwas abkürzen können, da es stellenweise doch etwas langatmig wurde. Das Buch ist ganz klar ein Roman für die Frauenwelt und bedient die typischen Klischees.

Die Autorin verwendet einen lockeren und leichten Schreibstil und schreibt das Buch aus der Sichtweise von Helena. Die Hauptfigur gefällt mir sehr gut, obwohl sie auf mich für eine 26-Jährige noch ziemlich naiv, tollpatschig und unreif wirkt. Sie scheint ein kleiner Pechvogel zu sein, in einer unglücklichen Beziehung festzustecken und noch nicht so richtig im Leben angekommen zu sein.

Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und die verschiedenen Charaktere sind mir gleich ans Herz gewachsen. Da ich noch nie in New York war und die Stadt nur aus Erzählungen kenne, finde ich die Beschreibung der Stadt und der verschiedenen Locations sehr schön. Sie vermittelt einem Nichtkenner ein schönes Bild.

Alles in allem ein wirklich gelungener Roman, den ich mit sehr viel Freude gelesen habe.

Fazit:

Eine leichte Sommerlektüre mit viel Humor, die mich ziemlich gut unterhalten hat. Geschichten dieser Art sind oft vorhersehbar. In diesem Fall leider auch. Daher gebe ich dem Buch “nur” 4 von 5 Sternen.

[Rezension] Die Rosenfrauen von Cristina Caboni

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Titel: Die Rosenfrauen
Autor: Cristina Caboni
Übersetzer: Ingrid Ickler
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2015
Format: Klappenbroschur (480 Seiten)
ISBN: 978-3-7341-0033-8
Preis: 9,99€

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Leseprobe

 

Worum geht es?

Elena Rossini entstammt einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Schon seit Generationen wird diese Gabe immer an die Frauen der Familie weiter gegeben, so auch bei Elena. Diese hat allerdings überhaupt keine Ambitionen, diese Tradition fortzuführen. Sie möchte viel lieber ihrem Lebensgefährten Matteo im Restaurant helfen und eine Familie mit ihm gründen. Leider spielt das Leben nicht immer so, wie man es sich wünscht, und so entscheidet sich Elena, ihre geschmiedeten Zukunftspläne zu überdenken. Sie verlässt ihre gewohnte Umgebung, folgt dem Rat ihrer Freundin Monique und geht nach Paris. Durch Moniques Empfehlung erhält sie einen Job als Verkäuferin in einer renommierten Parfümerie in Paris. Sie hat nie vorgehabt, ihr Leben der Suche nach dem perfekten Parfüm unterzuordnen. Doch sehr schnell stellt sie fest, dass sie ein gutes Gespür für die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden hat. So geht sie den ihr vorbestimmten Weg ihrer Ahninnen und entdeckt ihre Liebe zu den Düften. Mit dem Rosenzüchter Cail verbindet sie bald mehr als nur die Liebe zu Rosen und Düften. Er und Monique sind es, die Elena dazu ermutigen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um ihre Zukunft zu gestalten.

Meine Meinung zum Buch:

Das Cover und die Kurzbeschreibung haben mein Interesse gleich geweckt und mich sehr neugierig auf den Debütroman der italienischen Autorin Cristina Caboni gemacht. Optisch ist das Buch auf jeden Fall ein Hingucker. Auch den Titel finde ich als Rosenliebhaberin sehr ansprechend. Beim Thema “Düfte und Essenzen” denke ich unweigerlich an “Das Parfüm” von Patrick Süskind – das zieht natürlich eine gewisse Erwartungshaltung mit sich.

Der von der Autorin verwendete Schreibstil ist passend zum Buch sehr blumig und leicht zu lesen. Am Anfang jeden Kapitels wird eine Duftnote beschrieben und erklärt. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider fiel es mir schwer in die Geschichte hineinzukommen, was zum einen an den langen Kapiteln gelegen haben mag, aber auch an den häufig viel zu ausführlich beschriebenen Düften. Ein Kenner ist bei den detailgetreuen und bildgewaltigen Beschreibungen sicher entzückt; mir war das alles zu viel und ich fühlte mit von der Flut an Informationen stellenweise erschlagen. Die Autorin scheint sich sehr gut in dem Bereich auszukennen und wird sehr viel Zeit mit der Materie verbracht haben. Ihr liegen die Düfte sehr am Herzen, was der Leser auf den ersten 180 Seiten mehr als deutlich herauslesen kann. Das ist mir für eine Einleitung viel zu lang und ich habe immer drauf gewartet, dass die Geschichte mich endlich packt.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen und die Autorin hat sie sehr sympathisch beschreiben. Auch die Anzahl der Figuren ist überschaubar und hat mich als Leser nicht überfordert. Elena entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer selbstständigen jungen Frau, die auf eigenen Beinen zu stehen lernt. Mir gefällt es sehr, wenn die Protagonisten im Laufe der Geschichte eine Wandlung vollziehen. Das ist der Autorin im Falle von Elena richtig gut gelungen. Die Liebesgeschichte von Elena und Cail ist schön, aber auch sehr vorhersehbar. Mir fehlten die Ecken und Kanten, ich hätte mir da mehr Action gewünscht.

Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, stellte ich mir die Frage, warum es “Die Rosenfrauen” heißt. Ich finde, der Titel passt nicht zur Geschichte. Im Originaltitel heißt das Buch “Il sentiero dei profumi”, was laut Internetübersetzung so viel wie “Der Pfad des Parfüms” heißt. Das klingt in meinen Ohren viel passender. Hier hätte ich mir ein glücklicheres Händchen gewünscht.

Am Ende gibt es noch ein sehr schönes Duftlexikon und ein sehr nettes Interview mit der Autorin.

Fazit:

Ein leichter Roman über die Welt der Düfte, mit einer für mich leider blassen Liebesgeschichte, die mich nicht überzeugen konnte. Zudem wird die oben angesprochene Erwartungshaltung bezüglich des Süskind-Romans leider nicht befriedigt. Liebhaber von Duftessenzen und Co. werden in diesem Buch aber sicher auf ihre Kosten kommen. Außerdem mag ich den Schreibstil der Autorin und werde von ihr sicher nochmal ein Buch zu einem anderen Thema lesen. Ich bedanke mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar und gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

 

Bad Romeo& Broken Juliet- Wohin Du auch gehst von Lisa Rayven

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Titel: Bad Romeo& Broken Juliet – Wohin Du auch gehst
Autor: Leisa Rayven
Übersetzer: Tanja Harmer
Verlag: Fischer E-Books
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2015
Format: eBook (ca. 419 Seiten)
ASIN: B00WTIDKA8
Preis: 12,99€

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Leseprobe

 

Worum geht es ?

Gegen den Willen ihrer Eltern führt es Cassandra Taylor und Ethan Holt an eine der berühmtesten Schauspielakademien der USA. Bereits das erste Vorsprechen der beiden hat etwas Magisches. Sie spielen zusammen, als ob sie sich schon viele Jahre kennen und zusammen arbeiten würden. Zwischen ihnen herrscht eine Anziehungskraft, die weder einstudiert noch erklärbar ist. Und so kommt es, wie es kommen muss. Sie bekommen die Hauptrollen in der wohl größten und zugleich tragischsten Liebesgeschichten unserer Zeit: Romeo und Julia. Obwohl sie auf der Bühne so perfekt zusammen passen, klappt es auf privater Ebene überhaupt nicht. Sie finden keinen Zugang zueinander, verstehen den anderen ständig falsch und scheinen sogar genervt voneinander zu sein. Aber irgendetwas ist da zwischen ihnen, und diesem starken Gefühl zueinander können sie sich nicht entziehen. In den folgenden Jahren werden sie immer wieder in vielen weiteren Liebesgeschichten besetzt. Sowohl die Macher als auch die Zuschauer sind von der Art, wie sie miteinander spielen, begeistert und werden von den beiden Schauspielern in ihren Bann gezogen. Mit jedem Vorhang, der fällt, werden Cassie und Ethan tiefer in das Wunder der Liebe hineingezogen. Werden sie es schaffen, sich ihren Gefühlen auch privat hinzugeben?

Meine Meinung zum Buch:

Bad Romeo & Broken Juliet: Wirklich große Liebesgeschichten haben kein Happy End. Sie enden nie. – Das emotionalste Buchprojekt des Jahres: mitreißend, sexy, verhängnisvoll.

Was soll ich sagen, wenn ich solche Sätze auf einem Buchrücken lese? Ganz klar – muss ich unbedingt lesen. Ich mag Liebesgeschichten so gerne und Romeo und Julia ist ohne Frage eine der Schönsten und Traurigsten zugleich. Ich muss natürlich ehrlicherweise zugeben, dass ich mich schon gefragt habe, ob ich nun unbedingt eine weitere “Bad Boy trifft Good Girl”-Geschichte lesen möchte? Ich habe so viele dieser Geschichten gelesen und bin ehrlich gesagt sehr skeptisch wie lange mir solche Art von Büchern noch gefallen werden. Irgendwie ist doch immer alles gleich. Zumindest war es bislang so. Ich freue mich euch erzählen zu können, dass es bei diesem Buch anders ist. Es ist vielmehr eine wunderschöne Liebesgeschichte zweier Menschen, die gegen und mit ihren Ängsten und Sehnsüchten kämpfen und die es sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Traum zu verwirklichen.

Die Autorin beschreibt mit viel Liebe zum Detail die unglaubliche Anziehungskraft zwischen Cassandra und Ethan. Ihr Lampenfieber, die Angst vor dem Vorspielen, der große Auftritt. Alles ist so schön erzählt, dass man als Leser selber ein Teil dieser Geschichte wird und ihre Ängste und Sorgen teilt, sie vielmehr sogar fühlt. Ich habe mich in Cassie gleich verliebt, sie ist stark und taff. Weiß was sie will und lässt sich auf ihrem Weg auch nicht beirren. Macht anderen Mut, obwohl sie selber ängstlich und unsicher ist.
Das Buch ist aus der Sicht von Cassie geschrieben und findet in zwei Zeitebenen statt. Zum einen das Kennenlernen der beiden und Cassies und Ethans Ausbildungsjahr, zum anderen 6 Jahre später, nachdem sie nach vielen getrennten Jahren wieder aufeinander treffen.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den beiden Protagonisten, andere Charaktere treten immer mal wieder in Erscheinung, sind aber meiner Meinung eher unbedeutend. Der verwendete Schreibstil ist locker und flüssig. Von mir aus hätten sie Kapitel ein kleines Bisschen kürzer sein können, aber das ist wirklich nur meine persönliche Vorliebe und tut der tollen Geschichte keinen Abbruch. Ich habe mich schon nach ein paar Kapiteln sehr wohl gefühlt und mich auf das Weiterlesen gefreut.
Aufmerksame Leser meiner Rezensionen wissen wahrscheinlich schon, dass ich Wert darauf lege nach ca. 50 Seiten ein Teil der Geschichte zu sein und mich mit ihr verbunden fühlen möchte. Das ist bei diesem Buch auch der Fall gewesen.

Natürlich geht es auch nicht ganz ohne eine Kritik. Die Geschichte von Cassie und Ethan ist so wunderschön und detailliert beschrieben und als die Geschichte dann endlich ihren Höhepunkt erreicht und das Herz des Lesers endgültig in Flammen steht, endet es leider völlig abrupt. Nach dem letzten Wort saß ich mit dem eBook in den Händen da und dachte: huch und nun? Ich war fast etwas enttäuscht, dass so viele Fragen offen blieben. Natürlich macht ein toller Cliffhanger Lust auf ein sofortiges Weiterlesen, aber ich hätte mir in diesem Fall gewünscht, noch ein paar mehr Hintergründe zu erfahren.

Fazit:

Leisa Rayven hat einen wunderschönen Liebesroman geschrieben, mit tollen Protagonisten, die einem sofort ans Herz wachsen. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, der ja glücklicherweise schon bald erscheint. Ich habe mit Cassie und Ethan gelitten und war glücklich darüber ein “Zuschauer” ihrer Liebesgeschichte sein zu dürfen.

Ich gebe “Bad Romeo & Broken Juliet” sehr gute 4 von 5 Sternen.

[Rezension] Der Jungfrauenmacher von Derek Meister

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Titel: Der Jungfrauenmacher
Autor: Derek Meister
Übersetzer: /
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2015
Format: Taschenbuch (413 Seiten)
ISBN: 978-3-7341-0060-4
Preis: 9,99€

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Worum geht es?

Auf mysteriöse Weise verschwinden junge Mädchen aus Valandsiel. Ihr Verschwinden ist perfekt inszeniert und niemand sucht nach ihnen, denn sie gelten aus Außenseiterinnen. Nach einem Sturm wird die Leiche einer jungen Frau, die seit zwei Jahren vermisst wird, an den beschaulichen Küstenort gespült. Sie wirkt wie eine Kreatur des Wassers, Meerestiere haben von ihr Besitz genommen. Sie sieht aus wie eine Meerjungfrau: Ihre Beine sind zusammengenäht, die Füße abgeschnitten und an ihrem Hals sind Wunden, die wie Kiemen aussehen. Als nach kurzer Zeit eine zweite Leiche angespült wird, ahnt der Polizeichef Knut Jansen, dass das Verschwinden der Mädchen in Zusammenhang stehen könnte.  Es scheint sich um einen Serienkiller zu handeln, der ein teuflisches Ziel verfolgt. Zusammen mit der ehemaligen FBI-Profilerin Helen Henning begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder der jungen Frauen. Als den Beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, ist es schon fast zu spät. Schafft es der Jungfrauenmacher, die beiden mit in die Tiefe zu ziehen?

Meine Meinung zum Buch:

Als ich beim Stöbern auf dieses Buch gestoßen bin, war mir sofort klar, dass ich den Jungfrauenmacher unbedingt lesen muss. Ich liebe das Meer, Thriller und Meerjungfrauen und alle diese Dinge sind in diesem Buch zu finden.

Das Cover des Buches ist wunderschön und sticht einem im Buchladen sicher ins Auge. Auf der einen Seite die unruhige dunkle See, auf der anderen Seite eine beschauliche Landschaft mit Leuchtturm, Möwen und unendlicher Weite. Der Prolog baut sofort einen Spannungsbogen auf und es fällt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Wie schon bei vorherigen Rezensionen erwähnt, mag ich es sehr gerne, wenn man zügig in die Geschichte findet und sich nicht seitenlang durch irgendwelche Erklärungen kämpfen muss. Die Kapitel haben eine angenehm kurze Länge, der Schreibstil ist flüssig, mit teilweise humorvollen Dialogen und somit sehr angenehm zu lesen. Das Geschriebene regt die Phantasie des Lesers an, genau das ist es, was für mich einen guten Thriller ausmacht.

Es gibt zwei Erzählstränge: Auf der einen Seite schaut man dem Mörder über die Schulter und bekommt durch die detaillierten Beschreibungen Einblicke in seine kranke Psyche. An einigen Stellen habe ich mich gegruselt, war geschockt und erstaunt über das Gelesene. Auf der anderen Seite geht man mit den Ermittlern auf Tätersuche. Ich war sehr begeistert, mit wie viel Liebe zum Detail die Protagonisten vom Autor ausgearbeitet wurden. Zum einen der junge Polizeichef Knut Jansen, der in die Fußstapfen seines Vater tritt und sich erst noch die Anerkennung seiner Kollegen verdienen muss, zum anderen die toughe Ermittlerin und Ex-Profilerin Helen Henning, die mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen hat. Man merkt sofort, dass die beiden auf einer Wellenlänge liegen, obwohl sie so unterschiedlich sind. Mir ist das Ermittlerduo sehr sympathisch und ich kann mir sehr gut vorstellen, die beiden auf noch vielen weiteren Ermittlungen zu begleiten. Für mich gibt es nichts zu bemängeln, ich bin total begeistert.

Ich habe mich die ganzen 413 Seiten lang sehr gut unterhalten gefühlt und war traurig, als ich das Buch beendet hatte. Ich bin mir sicher, es wird vielen Lesern so wie mir gehen und es werden noch weitere Fälle für Jansen und Henning folgen. Derek Meister hat es geschafft, den Spannungsboden bis zum Schluss aufrecht zu halten und einen wirklich großartigen Thriller zu schreiben.

Fazit:

Wow, dieses Buch hat mich total geflasht, was für ein grandioser Thriller. Bei der Lektüre der Leseprobe war ich schon so begeistert und hatte hohe Erwartungen an das Buch. Umso mehr freue ich mich, dass der Jungfrauenmacher all meine Erwartungen übertroffen hat. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Jansen und Henning weiter geht und was sie zukünftig für Fälle zu lösen haben. Ich danke RandomHouse für das Rezensionsexemplar und beglückwünsche Derek Meister zu diesem hervorragenden Thriller. Eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich gibt es dafür 5 von 5 Sterne von mir.

[Rezension] Temperamentvolle Leidenschaft von Don Ramirez

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Titel: Temperamentvolle Leidenschaft – Zwischen Liebe und Lust
Autor: Don Ramirez
Übersetzer: /
Verlag: BoD Books on Demand, Norderstedt
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Format: Taschenbuch (300 Seiten)
ISBN: 978-3-7347-6998-6
Preis: 11,90€

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Worum geht es?

Don ist wieder Single. Noch unter der Trennung von seiner Ex-Freundin leidend, macht er sich im Internet auf die Suche nach neuen Bekanntschaften. Denn laut seiner Aussage folgt nach der ersten großen Liebe meistens eine noch größere. Auf seinem Weg dorthin macht er viele flüchtige Bekanntschaften und erlebt mit verschiedenen Frauen heiße Stunden. Einen speziellen Frauengeschmack scheint er dabei nicht zu haben. Wichtig ist nur, dass sie es verstehen, seine speziellen Neigungen zu befriedigen. Erst als Melanie in sein Leben tritt, scheint sein Beziehungswirrwarr langsam wieder in geordneten Bahnen zu laufen. Die Beiden verbringen eine aufregende und höchst erotische Zeit miteinander. Leider kühlt die Beziehung sehr schnell ab als Anita in Dons Leben tritt. Die Beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und beginnen aufgrund der großen Entfernung erst einmal eine Fernbeziehung. Es werden viele aufregende Emails hin und her geschickt und prickelnde Telefonate geführt. Aber solch große Entfernungen sind in einer Beziehung gerade junger Menschen nie einfach. Beispielsweise müssen auch Probleme unpersönlich über das Telefon geklärt werden. Als sie sich erstmals begegnen, finden sie schnell heraus, dass sie wie füreinander gemacht scheinen: Auf körperlicher Ebene sind sie auf einer Wellenlänge. Aber ist dies genug, um alle Hindernisse und Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden, zu überwinden?

Meine Meinung zum Buch:

Dies ist eine Premiere, denn ich habe schon einige Bücher aus dem Genre Erotik gelesen, aber noch nie eines aus der Feder eines Mannes. Als die Anfrage über den Blog kam, ob wir das Buch lesen wollten, musste ich nicht lange überlegen. Das, was ich von dem Buch gelesen hatte, hat mich neugierig gemacht. Ich war gespannt, wie es in der Gefühlswelt eines Mannes so aussieht, in welchem Schreibstil und mit welchen Worten ein Mann an so eine Geschichte heran geht, vorallem da sie autobiographisch ist. Sylvia Day hat es in ihrem vierten Band “Crossfire” auch probiert, aus der Sicht eines Mannes zu schreiben, und das ist so gründlich daneben gegangen, dass ich das Buch abgebrochen habe und es seitdem im Bücherregal vor sich hin staubt. Am 21. August erscheint das neue Buch von E.L. James, in welchem sie versucht, “Fifty Shades of Grey” aus der Sicht von Christian zu schreiben. Ich bin gespannt, ob sie es schafft ihre weibliche Fangemeinde zu begeistern. Ich bin der Meinung, so etwas gelingt nur, wenn es von einem Mann selbst geschrieben wird. Und da kommt wieder Don ins Spiel. “Temperamentvolle Leidenschaft” ist bereits sein zweites Buch, in dem er seine Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht erzählt. Laut seiner Aussage ist es nicht nötig, den ersten Teil zu lesen. Dem muss ich als Frau leider widersprechen. Ich hätte schon gerne gelesen, wie er seine Ex Freundin Phebey kennengelernt hat, wie es zur Verlobung kam und vor allem warum die Beiden sich getrennt haben.

Als ich das Buch dann in den Händen gehalten habe und genau betrachten konnte, ist mir aufgefallen, dass das Cover sehr grau und unscheinbar aussieht. Das Pärchen ist für mich auch nicht unbedingt der Hingucker. Weiße Schrift auf grauem Hintergrund wäre mir wahrscheinlich im Buchladen nicht direkt ins Auge gesprungen und ich hätte mir nicht die Mühe gemacht, das Buch in die Hand zu nehmen und die Kurzbeschreibung auf der Rückseite zu lesen.

Das Buch beginnt mit einem schönen Vorwort und einem sehr schönen Zitat, was mir sehr gut gefallen hat. Nachdem Prolog war dann meine Neugierde endgültig geweckt und ich freute mich darauf in Dons Liebeswelt hinein zu tauchen. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und bereits nach den ersten paar Seiten ist man sofort in der Geschichte. Der Schreibstil ist einfach, sehr flüssig und dadurch leicht zu lesen. Die Ausdrucksweise ist direkt und zum Teil sehr vulgär, was mich allerdings nicht überrascht hat,  ich hatte es sogar so erwartet. Der Autor scheint eine große Anziehungskraft auf die junge Damenwelt zu haben. So lernt er auch stetig neue Frauen über das Internet kennen und lieben. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen spielen die Frauen eher eine Nebenrolle und ich kann mich auch nur an noch zwei Namen erinnern. Dadurch konnte ich keine besondere Beziehung zu ihnen aufbauen. Interessant war es zu lesen, dass auch Männer von Frauen nach einem One Night Stand fallen gelassen werden, ich dachte bis dato, so etwas machen nur Männer. Was mir persönlich total gefehlt hat, ist eine Geschichte neben den ganzen amourösen Bekanntschaften. Ich als Leserin hätte gerne noch mehr von Don erfahren. Was macht er, wenn er nicht im Internet auf Frauenfang geht. Durch die Art und Weise, wie er mit den Frauen umgeht und sich um ihre Gefühle kümmert, ist er mir nicht unsympathisch. Aber durch die fehlende Beschreibung seiner Person ist er mir nicht so richtig ans Herz gewachsen. Das Buch hat mich 300 Seiten lang wirklich gut unterhalten und ich habe es ziemlich zügig durchgelesen. Ich habe geschmunzelt, war überrascht und teilweise auch entsetzt, dass es im Zeitalter von AIDS immer noch One Night Stands ohne Gummi gibt. Da ich immer noch neugierig auf Dons und Phebeys Geschichte bin, werde ich den ersten Teil sicher auch lesen und dank des Cliffhangers auch in den dritten Teil reinschnuppern.

Fazit:

Don Ramirez hat mit seinem Buch “Temperamentvolle Leidenschaft” einen lesenswerten Erotikroman geschrieben, der mich wirklich gut unterhalten hat. Alle Leserinnen, die gerne einen solchen Roman aus der Schreibweise eines Mannes lesen wollen und die sich von einer teilweise sehr vulgären Schreibweise nicht abschrecken lassen, kann ich diesen Roman nur empfehlen. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil mir die Geschichte um die erotischen Abenteuer fehlt und man viel zu wenig von Don erfährt. Deshalb “nur” 4 von 5 Sternen.

[Rezension] Der letzte Sprung von Roland Lange

 

Titel: Der letzte Sprung
Autor: Roland Lange
Übersetzer: /
Verlag: Prolibris
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Format: Paperback (255 Seiten)
ISBN: 978-3-95475-103-7
Preis: 12,95€

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Worum geht es?

In wenigen Tagen beginnt das große Burgturnier in Nörten-Hardenberg. Die Verantwortlichen sind in großer Aufregung, denn auf dem Gelände ist ein Anschlag geplant. Eine der Verantwortlichen wird erpresst und es wird schnell klar, dass mit dem Erpresser nicht zu spaßen ist. Kommissar Behrends und seine Frau sind VIP-Gäste auf dieser Veranstaltung und so besteht für ihn die Möglichkeit, vor Ort unbemerkt zu ermitteln.
Der international gefeierte Springreiter Clement verarbeitet gerade den tödlichen Verlust seiner Freundin und hat sich daher in sein Ferienhaus im Südharz zurückgezogen. Er ist der Star dieses Turniers und insbesondere bei den Damen sehr beliebt.
Handelt es sich bei dem Unfalltod seiner Freundin in den Serpentinen tatsächlich um einen Unfall oder ist sogar Mord im Spiel? Als Behrends begreift, in welcher Gefahr Reiter und Zuschauer sich befinden, ist es schon fast zu spät. Nun ist ein kühler Ermittlerkopf gefragt, um die bevorstehende Katastrophe noch abzuwenden.

Meine Meinung zum Buch:

Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich von dem Cover positiv überrascht. Die alte Burg im Hintergrund, die tollen Farben des Himmels und das springende Pferd haben genau meinen Geschmack getroffen.
Der Krimi spielt im Harz, mir ist diese Region aus vielen Winterurlauben mit meinen Eltern sehr gut bekannt, daher habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit dieser Region gefreut.

Der Prolog ist interessant geschrieben und baut Spannung auf, sodass ich sofort weiter lesen wollte. Der Schreibstil ist flüssig, so dass ich sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden habe. Der Autor wechselt zwischen den Protagonisten und beschreibt die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was mir gut gefallen hat.

Das Ermittlerteam ist mir sehr sympathisch, ebenso die anderen Charaktere. Von dem Zwischenteil war ich dann leider etwas enttäuscht. Mir persönlich war das Buch nach dem Prolog bis etwa zur Hälfte nicht spannend genug. Leider musste ich mich durch diese Seiten regelrecht hindurchkämpfen.
Seit Jahren stehe ich auf dem Standpunkt, dass mich ein Buch spätestens ab Seite 50 so mitreißen muss, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. ”Der letzte Sprung” hätte ich definitiv nach 50 Seiten aus der Hand gelegt, wäre ich meinem Grundsatz hier treu geblieben, was bei diesem Buch dann allerdings sehr schade gewesen wäre. Der Rest des Buches hat dann meinen Geschmack doch sehr getroffen.
Vielleicht sollte ich zukünftig meinen Standpunkt überdenken und den Büchern eine Chance lassen sich zu entwickeln.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Blick hinter die Kulissen des Reitsports und der Bezug zu den Pferden gefehlt hat. Außerdem hätte es mich gefreut, wenn der schöne Harz noch mehr in Erscheinung getreten wäre. Das ist mir dann doch etwas zu kurz geraten.

Fazit:

Roland Lange hat mit seinem Harz Krimi “Der letzte Sprung” ein spannendes Buch geschrieben, das mich aber leider nicht komplett fesseln konnte. Trotzdem möchte ich gerne noch eins der anderen Bücher von ihm lesen.
Wer Lust auf einen sympathischen Kommissar und dessen Team hat, dem würde ich das Buch empfehlen. Ebenfalls denjenigen, die keinen großen Gefallen an Reitsport finden, denn dieser kommt, trotz des Covers, so gut wie gar nicht vor.
Ich gebe Roland Lange für dieses Buch 3,5 von 5 Sternen und bedanke mich ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.

[Rezension] Felis Überlebenstipps: Zettelkram und Kopfsalat von Ilona Einwohlt

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Titel: Felis Überlebenstipps: Zettelkram und Kopfsalat
Autor: Ilona Einwohlt
Übersetzer: /
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsdatum: 01.Januar 2015
Format: Klappenbroschur (176 Seiten)
ISBN: 978-3-401-06996-8
Preis: 9,99€

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Worum gehts?

Felicitas, genannt Feli, ist ein fröhliches, selbstbewusstes und aufgeschlossenes Mädchen. Die Grundschule hat sie beendet, und nun wartet ein neuer Lebensabschnitt, eine neue Schule mit vielen neuen Mitschülern auf sie. Eigentlich hat sie kein Problem neue Freunde zu finden und ist bei Ihren bisherigen Mitschülern sehr beliebt. Aber nun ist alles anders: Ihre Freundinnen gehen andere Wege und sie steht alleine da und muss ganz von vorne anfangen und neue Kontakte knüpfen. Der Schulweg ist länger und sie muss ab jetzt mit dem Bus fahren. Sie hat viele neue Schulfächer und vor allem: neue Lehrer. Nachdem die schwierige Frage “Was ziehe ich an?” geklärt ist, passiert ihr am Einschlungstag auch noch ein Missgeschick. Alles keine tollen Voraussetzungen für einen guten Neustart. Damit ihre kleine Schwester Serena später in der Schule nicht mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat, schreibt Feli ihr eine Checkliste mit Tipps und Tricks für ihren ersten Schultag.
Wie wird Feli in der neuen Schule klar kommen? Wird sie nette Lehrer haben und in der Klasse neue Freunde finden?

Meine Meinung zum Buch:

Mein erster Schultag auf der weiterführende Schule ist zwar schon eine ganze Weile her, aber dieses Gefühl, niemanden zu kennen und ganz alleine vor den neuen Mitschülern zu stehen, werde ich wohl nie vergessen. Ich habe Feli auf ihrem Weg in die neue Schule begleitet und durch den lockeren Schreibstil und die vielen tollen Tipps konnte ich das Buch schnell durchlesen. Die Tipps sind übersichtich illustriert und so haben die Leser auch später noch die Möglichkeit alles wichtige nachzulesen. Ich finde, dadurch könnte die Autorin es schaffen, den Kindern die Angst vor dem ersten Schultag zu nehmen.
“Felis Überlebenstipps – Zettelkram und Kopfsalat” ist der erste Teil, in dem der Leser u.a. ihre große spanisch-deutsche Familie kennenlernt und miterlebt, wie sie in der neuen Schule Freunde findet. Durch ihre spanische “Abuela” habe ich immer wieder ein paar kleine Einblicke in die fremde Sprache. 
Mein einziger Kritikpunkt ist das Cover. Ich habe das Buch zusammen mit meinem Sohn gelesen und wären wir nicht durch eine Leserunde darauf aufmerksam geworden, hätten wir es sicher nicht gekauft geschweige denn gelesen. Was sehr schade gewesen wäre.

Fazit:

Ilona Einwohlt hat es geschafft, mit vielen tollen und nützlichen Ratschlägen ein witziges und spannendes Buch über das Thema Schulwechsel zu schreiben. Das Buch gibt Tipps zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder und wie man mit Referaten umgeht. Ein rundum gelunges Buch und das nicht nur für Mädchen. Ein schönes Geschenk zum Schulwechsel!

[Rezension] Fußballtöchter von Elke Weigel

 

Fußballtöchter cover Querverlag1Titel: Fußballtöchter
Autor: Elke Weigel
Übersetzer: /
Verlag: Querverlag
Erscheinungsdatum: 01.März 2012
Format: Taschenbuch (244 Seiten)
ISBN: 978-3-89656-198-5
Preis: 14,90€

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Worum geht es?

Im Jahr 1970 gibt es vom DFB ein offizielles Verbot für Damenfußball „aus ästhetischen Gründen“ auf Vereinsplätzen. Die Vereine dürfen keine Frauenfußballabteilungen einrichten und keine Plätze für eben jene Spiele zur Verfügung stellen.

Susi ist 21 Jahre alt und ihr größter Wunsch ist es, Fußball zu spielen. Aber nicht nur der DFB legt der jungen Frau Steine in den Weg, auch ihr Vater und ihr Bruder sehen sie lieber in der Küche und nicht auf Fußballplätzen. Aber nicht nur dem Fußball gehört das Herz der jungen Frau, auch ihrer Sexualität muss sie sich stellen.

Mit ihren Freundinnen versucht sie sich trotzdem ihren Kritikern entgegenzustellen und ihren Traum durchzusetzen. Die jungen Frauen kämpfen gemeinsam um ihr Recht, auf einem Spielfeld spielen zu dürfen. Werden die Freundinnen es schaffen, ihren Traum zu leben?

Meine Meinung zum Buch:

Das Lesen der Inhaltsangabe hat mich neugierig auf das Buch gemacht, obwohl ich eigentlich mit Fußball nicht viel am Hut habe. Ich schaue mir die Welt- und Europameisterschaften an und leide mit meinen drei Männern, wenn der HSV mal wieder verliert.

Dank Birgit Prinz, Steffi Jones und Nia Künzer habe ich auch schon einige Spiele der Damen gesehen. Ich habe festgestellt, dass auch die Frauen wirklich guten Fußball spielen können. Das Buch „Fußballtöchter“ hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren, gegen was für Vorurteile sich die Frauen in den 70er durchzusetzen hatten. Durch den flüssigen Schreibstil ist mir das Lesen sehr leicht gefallen und ich habe auch schnell eine positive Beziehung zu den Protagonisten aufgebaut. Ich war teilweise sehr geschockt und sprachlos, gegen was für Barrieren die Frauen ankämpfen mussten und was sie für ihren Traum vom Fußball spielen auf sich nehmen. Es geht in diesem Buch auch um Homosexualität, starke Freundschaften und verschiedene Frauenschicksale.

Das Cover des Buches ist unscheinbar und fällt in einer Buchhandlung leider nicht besonders auf. Das finde ich sehr schade, denn es handelt sich bei dem Buch „Fußballtöchter“ wirklich um ein lesenswertes Buch. Es regt zum Nachdenken an und macht deutlich, wie die Frauen in den 70er Jahren gegen viele Vorurteile zu kämpfen hatten.

Fazit:

Elke Weigel hat mit ihrem Buch „Fußballtöchter“ ein sehr anschauliches Buch über die Emanzipation der fußballspielenden Frauen im Jahr 1970 geschrieben. Ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.

Ich vergebe gute 4 Sterne für das Buch.

[Rezension] Unsichtbar und trotzdem da! Unter der Stadt von Boris Pfeiffer

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Titel: Unsichtbar und trotzdem da! Unter der Stadt
Autor: Boris Pfeiffer
Übersetzer: /
Verlag: Kosmos Verlag
Erscheinungsdatum: 07.August 2011
Format: Hardcover (127 Seiten)
ISBN: 978-3-440-12414-7
Preis: 8,95€

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Worum geht es?

In ihrem zweiten Fall sind die Unsichtbar-Affen, Addi, Jenny und Agan, im Berliner Untergrund unterwegs. Eine Diebesbande treibt in der Stadt ihr Unwesen. Die Schaufenster beliebter und großer Kaufhäuser werden ausgeraubt, zurück bleibt nur Nebel und von den Tätern fehlt jede Spur. Ein ganz klarer Fall für die Unsichtbar-Affen, die der Spur der Diebesbande in den Berliner U-Bahn-Schächten folgen. Außerdem ist Agan in höchster Aufregung, denn ein böser Dschinn scheint es auf ihn abgesehen zu haben. Agan hat das Gefühl, als verfolge ihn der Dschinn.

Können die drei Detektive mit Hilfe des Äffchens Goffi Licht in das Dunkel bringen und die Diebesbande stellen? Was hat es mit dem Dschinn auf sich? Wird er es schaffen, Agan in seine Gewalt zu bringen?

Meine Meinung zum Buch:

Über diesen Buchgewinn von Lovelybooks hat sich besonders mein Sohn Ben gefreut, der ein großer Fan der „Drei ??? Kids“ und Boris Pfeiffer ist.

Natürlich war uns sofort klar, dass wir diese Leserunde zusammen lesen werden. Schon die Inhaltsangabe macht Lust darauf, sich sofort hinzusetzen und los zu lesen. Obwohl wir den ersten Teil nicht kennen, waren wir sehr schnell in der Geschichte drin. Es gibt immer wieder kleine Rückblicke, was im ersten Buch passiert ist. Da diese so vielversprechend beschrieben sind, werden wir es in nächster Zeit lesen. Das Buch fängt sehr spannend an und dies kann auch bis zum Schluss aufrecht gehalten werden.

Die Beschreibung der Kaufhäuser, Straßen und U-Bahnhöfe sind so detailgetreu, dass auch ein Nichtkenner einen sehr guten Überblick über die Stadt bekommt. Addi, Jenny und Agan gefallen uns sehr gut und wir haben mit den Dreien ordentlich mitgefiebert. Auch ihr tierischer Helfer, das Äffchen Goffi, ist uns schnell ans Herz gewachsen.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und können von Kindern im Lesealter 8-10 problemlos gelesen werden. Das Buch wurde von Stefani Kampmann toll illustriert.

Die drei Kinder kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und uns gefällt besonders gut, wie sie sich umeinander kümmern und füreinander einstehen. Als Agan ängstlich wegen des Dschinns ist, wird er von den Kindern ernst genommen und sie versuchen gemeinsam ihm zu helfen und ihn zu unterstützen.

Fazit:

Boris Pfeiffer hat mit „Unsichtbar und trotzdem da!“ eine tolle und spannende Buchreihe an den Start gebracht. Mein Sohn und ich waren begeistert und werden die Unsichtbar-Affen auch zukünftig bei ihren Abenteuern begleiten.

Für dieses Lesevergnügen vergeben wir 5 Sterne.

[Rezension] Rissiges Eis von Axel Hollmann

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Titel: Rissiges Eis
Autor: Axel Hollmann
Übersetzer: /
Verlag: Amazon Publishing
Erscheinungsdatum: 09. Juni 2015
Format: Taschenbuch (352 Seiten)
ISBN: 978-1503945678
Preis: 9,99€

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Leseprobe

 

Worum geht es?

Ein junges Mädchen wird aus den Fluten der eiskalten Spree gezogen. Was ist ihr passiert, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen will?
Als Lea Kopp im Krankenhaus zu sich kommt, ist ihre Erinnerung an die letzten Wochen wie ausgelöscht. Wieso kann sie sich an die Ereignisse nicht mehr erinnern? Eins ist klar, sie muss so schnell wie möglich das Krankenhaus verlassen, um herauszufinden, was geschehen ist. Wieso möchte der Arzt sie unbedingt im Krankenhaus halten? Warum ist ein Kommisar des LKA hinter Ihr her und wer ist der fremde Mann, der sich so rührend um sie kümmert?
Als Lea dann plötzlich eine Nachricht ihrer Freundin Isabelle erhält, ist klar: Sie muss sich den Ereignissen der letzten Wochen stellen, um herauszufinden, was in der schicksalshaften Nacht wirklich passiert ist.

Meine Meinung zum Buch:

Schon nach ein paar Seiten hat mich die Geschichte mitgerissen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und durch den lockeren, flüssigen und umgangssprachlichen Schreibstil sind die Seiten nur so dahin geflogen. Der Autor schafft es von der ersten bis zur letzten Seite, die Spannung aufrecht zu halten. Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und mir ist Lea schon nach kurzer Zeit ans Herz gewachen. Ihre manchmal naive Art hat sie für mich sympathisch gemacht und den Beschützerinstinkt in mir geweckt. Der Autor hat diesen Charakter so beschrieben, dass man eine sehr gute Vorstellung davon bekommt, mit was für einer Art Mensch man es zu tun hat.
Axel Hollmann schreibt aus der Perspektive des allwissenden Erzählers. Der Leser erhält so u.a. Einblicke in Leas Gedanken und die Welt des Täters.

Die Geschichte spielt in Berlin und durch die vielen kleinen Beschreibungen zum Beispiel von “Coffee & Cookies” in der Oranienstraße, wird dem Leser ein Bild von der schönen Stadt vermittelt.

Fazit:

Axel Hollmann hat es mit seinem Thriller “Rissiges Eis” geschafft, den Leser  auf eine Reise in die Abgründe der Psyche mitzunehmen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und hat mich sehr gut unterhalten.
Für mich wird es sicherlich nicht das letzte Buch sein, welches ich von ihm lesen werde.
Ein Autor, den man sich merken sollte!

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