Kategorie: aer1th

[Rezension] Die Zeitagentin–Ein Fall für Peri Reed von Kim Harrison

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Titel: Die Zeitagentin – Ein Fall für Peri Reed
Autorin: Kim Harrison
Übersetzerin: Frauke Meier
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
ISBN: 978-3-453-31730-7
Format: Klappenbroschur (640 Seiten)
Preis: 14,99 Euro

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Worum geht’s?

Vierzig Sekunden können den Lauf der Welt verändern

Peri Reed ist jung, sexy und tough. Doch das ist nicht das Beste an ihr! Was sie einzigartig macht, ist ihre Gabe: Peri kann vierzig Sekunden in der Zeit zurückspringen und die Vergangenheit verändern. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn man für eine staatliche Geheimorganisation arbeitet, die Jagd auf die gefährlichsten Kriminellen der USA macht. Bis Peri eines Tages der Korruption verdächtigt wird und fliehen muss. Plötzlich zur Staatsfeindin Nummer eins geworden, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen und die Drahtzieher dieser Verschwörung ausfindig zu machen. Doch Peri kann niemandem mehr vertrauen – nicht einmal dem Mann, den sie liebt … (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Wie beginnt man eine Rezension zu einem Buch an dem man viereinhalb Monate gelesen hat? Hmmm… Ok, zugegeben, ich habe nicht nur so lange daran gelesen, weil mir das Buch nicht zugesagt hat, sondern, weil es mit frischem Baby zu Hause tatsächlich eher weniger Gelegenheiten gibt sich in Ruhe hinzusetzen und zu lesen.
”Die Zeitagentin” hat leider auch so lange Kapitel, dass ich nicht mal eben während des Mittagsschlafs meines Kindes zum Buch greifen wollte, da ich ein ganzes Kapitel eh nicht geschafft hätte und ich bin kein großer Fan davon mitten im Kapitel aufzuhören und das Buch beiseite zu packen. Also die Kapitel sind nicht “High Fantasy – lang” und umfassen 50 Seiten und mehr, das nun nicht, aber 20-30 Seiten empfinde ich in diesem Fall durchaus als lang. Wenn ich pro Seite etwa 1,5 Minuten brauche, komme ich auf ca. 30 Minuten bei einer Länge von nur 20 Seiten. Um dies zu schaffen, müsste ich mich, nachdem ich das Tochterkind zu Bett gebracht habe umgehend und ich meine umgehend (ohne Umwege über Toilette, Wasserflasche etc.) an das Buch setzen und super konzentriert (*irone* das fällt einem bei Schlafmangel auch sehr leicht… *ironie off*) lesen, damit ich das Kapitel dann punktgenau beenden kann, bevor es aus dem Babyfon schallt. Ihr merkt…es war etwas schwierig für mich.

Sicherlich hätte ich aber trotz Baby nicht so lange an dem Buch gelesen, wenn es mich von der ersten Seite an gefesselt hätte. Das Buch begann gut. War spannend und flüssig zu lesen, doch nach etwa 50-100 Seiten lies es dann nach. Meiner Meinung nach zog es sich in die Länge und war auch etwas wirr. Zugegeben, vielleicht hätte ich es mit mehr Schlaf nicht als ganz so wirr empfunden, aber zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich den Faden verloren, so als würden mir die Informationen von ein paar Seiten fehlen. Dennoch habe ich tapfer weitergelesen und irgendwann wieder ins Buch zurückgefunden. Es ergab dann glücklicherweise auch alles einen Sinn und zu dem Zeitpunkt wurde das Buch dann auch wieder interessanter und ein wenig spannender. Aber so richtig umgehauen hat mich das Buch nicht.

Die Charaktere waren meiner Meinung nach mit zu wenig Tiefe gezeichnet. Ich habe mit keinem einzigen so richtig mitfühlen können. Ich habe tatsächlich nur eine Geschichte gelesen, anstatt sie richtig mitzuleben und mitzufühlen. XY ist angeschossen worden? – Na und. Die Protagonistin hat ernsthafte Probleme? – Da kommt sie auch irgendwie schon wieder raus…
Ich würde nicht behaupten, dass die Geschichte vorhersehbar gewesen ist, aber mich hat es kaum interessiert, wie es weitergeht. Irgendwie ist die Geschichte ja vorangekommen, ob nun das passiert ist, was passiert ist oder die Autorin sich einen anderen Plot ausgedacht hätte, es war mir beim Lesen ehrlich gesagt egal. Vielleicht lag das auch daran, dass mir die Charaktere, samt der Protagonistin nicht wirklich sympathisch waren. Peri Reed befindet sich in Lebensgefahr und muss flüchten? – Aber bitte nicht in ordinärer Kleidung! Da muss erstmal der feinste Zwirn her und natürlich muss man auch alle naslang immer wieder darauf hinweisen, wie gut sich Miss Reed kleidet und wie ihre Figur darin zur Geltung kommt.

Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, denn dieser hat mir gut gefallen. Nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht anspruchslos. Ich konnte das Geschriebene gut in Bilder umsetzen, so dass ich mir die Charaktere und auch die Umgebung bildlich gut vorstellen konnte. Auch die Idee an sich hat mir gut gefallen, sonst hätte ich ja auch nicht angefangen das Buch zu lesen. Aber aus den 640 Seiten hätte man ruhig 400 machen können und dadurch mehr Tempo und Spannung reinbringen können.

Fazit

Kim Harrisons “Die Zeitagentin” war leider nicht meins. So gut mir die Idee und der Schreibstil auch gefallen haben, die Umsetzung und die Charaktere haben leider dafür gesorgt, dass ich nur schleppend voran kam und das Buch gar nicht wirklich zur Hand nehmen wollte. Mich hat es nicht wirklich interessiert wie es weitergeht. Nun habe ich das Buch beendet und werde auch die restlichen Bände dieser Reihe nicht lesen.
Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung, daher kann ich auch nur knappe 2,5 von 5 Sternen vergeben.

[Behind The Screens] #7 Der Start ins neue Jahr

“Behind The Screens” ist eine Aktion von Book Walk und Stehlblüten.

 

Wie war deine Woche?

Ich habe gerade festgestellt, dass ich irgendwie schon seit etwa einem Monat kein “Behind The Screens” mehr gepostet habe. Es war in der Tat recht viel los in letzter Zeit und wenn ich abends dann mal ein Stündchen für mich habe, geht das meistens für’s Lesen oder Prokrastinieren drauf. Aber so richtig Muße mich abends müde und erschöpft vom Tag noch an das Notebook zu setzen, hatte ich in letzter Zeit nicht. Das Tochterkind fordert uns im Moment ein wenig. Smiley
Aber nun nutze ich meine “freien” fünf Minuten und schreibe euch schnell einen Beitrag… Naja, ok…das Schreiben dauert dann doch etwas länger als fünf Minuten. Zwinkerndes Smiley

Unsere letzte Woche war recht ereignisreich. Also ereignisreich für eine frischgebackene Mutter mit Baby. Denn am Montag hatten wir Besuch von einer Freundin, die ich schon gefühlte Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Es war echt ganz schön ein wenig zusammenzusitzen und zu reden. Das Tochterkind hat auch ganz super mitgemacht und hat uns sogar die Möglichkeit dazu gegeben zu reden.
Am Dienstag waren wir dann bei einer Mami und ihrem Baby, die wir aus dem Geburtsvorbereitungskurs kennen. Wir waren dort zum Frühstücken eingeladen, damit ich gleich einen meiner Neujahresvorsätze umsetzen konnte. Und zwar möchte ich mit dem Tochterkind mehr raus, mehr unter Leute. Die kleine Maus ist leider kein so großer Fan vom Autofahren und daher geht das nicht wirklich leise von Statten, wenn ich mit ihr unterwegs bin. Da mich das aber stark ablenkt, habe ich das Auto dann lieber stehen gelassen. Sicher ist sicher. Jetzt möchte ich das Thema aber angehen, denn nur zu Hause abzuhängen (im Kinderwagen fahren ist nämlich auch eine halbe Katastrophe und im Tuch geht’s auch nicht mehr, denn dann sieht man nämlich nichts mehr), wird auf Dauer nicht nur mir, sondern auch meiner Tochter Langweilig. Daher versuche ich nun häufiger mit ihr Auto zu fahren und besagte Mami hat uns netterweise zum Frühstücken eingeladen, damit wir das Autofahren üben können.
Am Freitag hatten wir dann das übliche Krabbelgruppentreffen, was echt schön war, da wir fast vollzählig waren und es echt schön zu sehen ist, wie die Kleinen immer mehr miteinander agieren.

Mit welchem Buch startest du ins neue Jahr? Wie gefällt es dir bisher?

Nachdem ich nach nur viereinhalb Monaten endlich mit “Die Zeitagentin” durch bin, habe ich das neue Jahr mit “Pala – Das Geheimnis der Insel” angefangen. Es handelt sich hier um den zweiten Band der Trilogie und nachdem mir der erste schon so gut gefallen hat, musste der zweite natürlich auch hier einziehen.
Mit Pala komme ich auch ganz eindeutig schneller und besser voran als mit der Zeitagentin. Sicherlich liegt es auch daran, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, aber es ist auch interessanter und spannender. Bisher gefällt mir das Buch nämlich sehr gut. Klar, geht es nicht so sehr ins Detail, wie ein Buch für Erwachsene und bestimmte Dinge sind recht schnell und unkompliziert abgehandelt, aber genau sowas brauche ich gerade. Nicht viel Nachdenken beim Lesen, Spaß haben und mitfiebern.

Was war dein Wochenhighlight?

Für die Masse wieder nichts Besonderes, aber für mich war das Wochenhighlight ganz klar die geglückte 15 Minuten Fahrt mit dem Auto in eine andere Stadt und die ebenfalls problemlose Fahrt zurück nach Hause. Das Tochterkind hat tatsächlich nicht gebrüllt beim Fahren, sondern hat ganz neugierig geguckt und ein wenig gespielt. Der Rückweg war zwar etwas lauter, weil sie müde war, aber das war nur meckern und kein weinen oder brüllen.
Wenn ihr irgendwann auch mal ein Baby haben solltet, das Autofahren hasst, könnt ihr vermutlich verstehen, wie das zu meinem Wochenhighlight wurde. Zwinkerndes Smiley
Nächste Woche wollen wir es dann nochmal mit dem Autofahren probieren und schauen, ob wir es zum Delfi schaffen. Smiley

Was war euer Wochenhighlight? Erzählt mir in den Kommentaren davon, wenn ihr mögt.

 

 

 

Falls ihr Lust habt, bei Behind The Screens mitzumachen, sind hier noch schnell die Fragen fürs nächste Mal:
1. Wie war deine Woche?
2. Wie viele Bücher möchtest du dieses Jahr lesen und glaubst du, dass du dich im Vergleich zum Vorjahr steigern kannst?
3. Was war dein Wochenhighlight?

Frohe Weihnachten!–Äh ja…nee? Oder so ähnlich…

Tannenbaum geschmückt

Tja…irgendwie wollte ich diesen Beitrag schon vor ein paar Tagen schreiben, doch offensichtlich bin ich nicht dazu gekommen. Es war ganz schön viel los hier und das erste Weihnachten des Tochterkindes war anstrengend, aber dennoch sehr schön!

Ich hoffe, ihr alle hattet auch ein paar schöne/besinnliche/ruhige Weihnachtstage und konntet das tun, wonach euch war. In Ruhe entspannen, zusammen mit den Lieben feiern, alleine was. Was auch immer euch gefällt. Smiley

Wahrscheinlich werden wir uns erst im neuen Jahr wieder schreiben, daher schon mal einen guten Rutsch! Lasst 2016 ausklingen und freut euch auf ein neues und spannendes 2017!

[Rezension] Hochsensibel–Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten von Eliane Reichardt

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Titel: Hochsensibel–Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten
Autorin: Eliane Reichardt
Verlag: Irisiana
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
ISBN: 978-3-424-15293-7
Format: Klappenbroschur (256 Seiten)
Preis: 19,99 Euro

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Worum geht’s?

Stark (und) hochsensibel!

Laut Schätzungen ist jeder siebte Mensch hochsensibel und nimmt die Welt um sich herum intensiver und detaillierter wahr als der Rest der Welt. Doch oft weiß er selbst nichts von seiner besonderen Veranlagung, die von anderen Menschen leider nur allzu oft als Schwäche gedeutet oder von Ärzten/Therapeuten gar als psychische Störung gewertet wird.
Dieses Buch erläutert das Phänomen Hochsensibilität ausführlich und beschreibt, in welcher Weise hochsensible Menschen Alltagssituationen wie Einkaufen, Schule oder Arbeit erleben. Auch Ausgehen und Feiern fühlt sich für sie anders an …
Wie können sie ihr Leben trotz oder gerade mit ihrer Hochsensibilität am besten meistern? Wie lässt sich Hochsensibilität aus einer vermeintlichen Schwäche in eine echte Stärke umwandeln? Und zu guter Letzt: Wie können Hochsensible das in ihnen schlummernde Potenzial erwecken und voll entfalten? (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Eliane Reichardt schreibt: “[…] jeder siebte Mensch [ist] hochsensibel […]. Doch oft weiß er selbst nichts von seiner besonderen Veranlagung […].” Genau so ging es mir bis vor etwa drei Jahren auch. Ich war völlig unwissend. War schon immer etwas anders als der Durchschnitt. Immer mal wieder angeeckt oder komisch angeguckt worden. Aber gleichzeitig habe ich bei einigen Empfindungen bzw. Wahrnehmungen gedacht, dass es allen so gehen muss wie mir.
Jetzt weiß ich, dass dem nicht so ist. Ich nehme viel mehr wahr als der “Durchschnittssensible”, empfinde tiefer und stärker und denke viel mehr über teilweise echt Unwichtiges nach. Seitdem ich weiß, dass ich hochsensibel bin, begegnen mir immer wieder Menschen, die es, meiner Meinung nach, auch sind, es aber noch nicht wissen. Es gibt also doch gar nicht so wenige “von uns”.

Eliane Reichardt weist in ihrem Buch auch ganz eindrücklich darauf hin, dass Hochsensibilität weder eine Krankheit noch eine Diagnose ist. Es handelt sich um eine Charaktereigenschaft, die, wie jede andere auch, ihre Vor- und Nachteile hat. Ich habe also keine Hochsensibilität, ich bin hochsensibel oder eben hypersensitiv. Hochsensibel hat leider immer noch einen so negativen Touch und leider werden gerade hochsensible Kinder immer noch als Mimose oder Sensibelchen getitelt und belächelt. Man solle sich nicht so anstellen…ein Satz, der jedem von uns wahrscheinlich schon zum Hals heraushängt.

Einem normalsensiblen Menschen die Gefühls- und Wahrnehmungswelt eines Hochsensiblen (HS) näher zu bringen, empfinde ich als äußerst schwierig. Wo wir manchmal zu viel an Einfühlungsvermögen haben und uns nahezu problemlos in Andere hineinversetzen können, können “Normalos” das eben nicht. Dies zu begreifen fällt erst einmal schwer.
Eliane Reichardt ist mit ihrem Buch allerdings ein Werk gelungen, das meiner Meinung nach einen wirklich guten, umfassenden und tiefen Blick auf die Thematik wirft und sowohl HS als auch normalsensiblen Menschen hilfreich zur Seite stehen kann.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Zum einen wäre da “Die Forschungsgeschichte”. Was genau macht Hochsensibilität aus? Wie hat sich unser Leben in den letzten 60 Jahren verändert. Und was kann mit der Hochsensibilität noch alles einhergehen. Zu nennen wären hier u.a. eine Hochbegabung.
Im zweiten Teil befasst sich die Autorin damit, wie hochsensible Menschen ihren Alltag meistern können bzw. wie sie ganz allgemein mit dieser Art der Wahrnehmung in einer recht unsensiblen Welt “überleben” können.
Selbst ein kleiner Einkauf kann hier zur Herausforderung werden. Laute Geräusche, angenehme und unangenehme Gerüche, Gesprächsfetzen, die sich einfach so ins Gehirn schleichen, ohne dass man sie ausblenden kann, Menschen, die einem zu dicht aufrücken oder Gefühle, die nicht eingeladen einfach so auf eine hochsensible Person (HSP) überspringen, ob sie das möchte oder nicht.

Hochsensibilität ist ein wirklich interessantes und spannendes Thema, mit dem sich viel mehr Menschen beschäftigen sollten. Besonders Lehrer und Erzieher täten gut daran, um diese Charaktereigenschaft zu wissen. Denn so schön sie auch ist, so anstrengend kann sie werden, besonders dann, wenn man sich völlig unverstanden fühlt.

Eliane Reichardt spricht mit ihrem Buch nicht nur HS an. Sie versucht auch Verständnis zu schaffen, gerade für Menschen, die mit Hochsensiblen zu tun haben. Daher bin ich der Meinung, dass dieses Buch für jeden geeignet ist, der sich mit der Thematik beschäftigen möchte.
Wer sich übrigens noch nicht ganz sicher ist, der kann sich mit dem Test befassen, den die Autorin an den Anfang des Buches gestellt hat. Dort zählt sie eine ganze Reihe Eigenschaften auf, die ganz typisch sind für eine HSP. Wenn mindestens die Hälfte auf einen zutrifft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man hochsensibel ist.

Die Autorin glänzt mit fundiertem Wissen und guter Recherchearbeit. Sie selber ist auch hochsensibel und gleichzeitig auch noch hochbegabt und Synästhesistin. Sie kann also definitiv aus Erfahrung sprechen. Durch langjährige Arbeit mit HSP konnte sie sich ein recht gutes Bild der Materie schaffen und versucht mit ihrem Buch nun ihr gewonnenes Wissen weiterzugeben.

Fazit

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie wichtig ich dieses Buch finde und wie sehr ich mir wünschen würde, dass es viele Leser findet. Es ist definitiv eins der besseren Bücher, dass ich zu diesem Thema gelesen habe und möchte es euch wirklich ans Herz legen.
Mit 19,99€ ist der Preis nicht ganz ohne, aber es sind gut investierte 20€.

Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen und eine klare Lese- und Kaufempfehlung.

[Montagsfrage] Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten/die Bücher, zu denen du greifst?

Hier geht es zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Ganz aktuell werde ich leider nicht von der Jahreszeit beeinflusst, obwohl ich große Lust hätte weihnachtliche Bücher zu lesen. Da ich momentan aber sehr wenig Zeit habe und noch Rezensionsexemplare hier liegen habe, muss ich diese vorziehen. Besonders, weil einige schon echt lange auf meinem Stapel liegen…
Noch vor einem Jahr hätte ich behauptet, dass mich Jahreszeiten nicht beeinflussen und ich absolut nicht jahreszeitenabhängig lese. Doch das stimmt so nicht ganz.Ich habe an meinem leseverhalten tatsächlich festgestellt, dass ich in den Sommermonaten eher lockere, lustige Lektüre lese, es zum Herbst hin düsterer wird, ob nun Dystopien oder Thriller und ich in der Vorweihnachtszeit sehr gerne zu weihnachtlichen Büchern greife.
Aber ich lese nicht ausschließlich jahreszeitenabhängig. Ich kann auch an einem wunderschönen Frühlingstag einen blutigen Thriller lesen oder im tiefsten Herbst einen heiteren Liebesroman. Geht alles. Die Stimmung muss passen und die hat bei mir selten etwas mit dem Wetter oder den Lichtverhältnissen draußen zu tun.

Beeinflussen euch die Jahreszeiten in eurem Leseverhalten? Oder ist es euch eigentlich egal wann ihr was lest?

[Behind The Screens] #6 So eine OP ist doch doof…

“Behind The Screens” ist eine Aktion von Book Walk und Stehlblüten.

 

Wie war deine Woche?

Definitiv besser als die vorherige Woche (zu der es leider kein “Behind The Screens” gibt), aber immer noch mächtig anstrengend. Warum anstrengend, wenn man denn eigentlich von einer harmlosen OP genesen soll und eigentlich nicht viel tun darf und sollte? – Tja, weil ich eben leider nicht wirklich gut genesen bin und bis vor Kurzem noch mit fiesen Schmerzen zu kämpfen hatte. Außerdem konnte ich meinen Hintern nicht still halten und habe dann ab und an doch zu viel getan und war etwas hinüber.
Außerdem hat das Tochterkind einen Schub oder sowas, denn sie war echt mächtig anstrengend und dabei habe ich nicht so viel abbekommen wie meine Schwägerin und vor allem mein Mann. Ich durfte und darf sie noch immer nicht herumtragen wegen der OP-Narben und so bliebt dieses Privileg an meinen beiden Mitstreitern hängen. Allerdings habe ich sehr wohl ihre Launen abbekommen. Noch vor zwei Wochen haben wir uns so sehr darüber gefreut, dass sie brabbelt und nach nur drei Tagen brabbeln war sie der Meinung, dass sie ihre Stimme nun auch anderweitig ausprobieren könnte… Und zwar kreischender Weise… Meine armen Ohren! Und meine Herren kann einem das nach mehreren Stunden auf die Nerven gehen, wenn hier jemand permanent nur am Rumkreischen ist…puh…
Ansonsten war gar nicht so viel los. Ich war zur Kontrolle beim Arzt (alles super) und die Krabbelgruppe war am Freitag wieder hier. Mehr ist gar nicht passiert. Echt spannend. Zwinkerndes Smiley

Welche Bücher stehen auf deiner Weihnachtswunschliste?

Ich habe unfassbar viele Bücher auf meiner Weihnachtswunschliste, daher werde ich euch gar nicht alle aufzählen. In diesem Blogpost (KLICK!) nenne ich schon eine ganze Menge und werde hier nun einige andere nennen. Wer also super neugierig ist, der kann sich ja im anderen Beitrag die Bücher anschauen.
Hauptsächlich befinden sich tatsächlich Elternratgeber auf meiner Wunschliste. Aber nicht nur. Auch einige andere Bücher haben es auf die Liste geschafft. Unter anderem wären hier “anonym” von Poznanski und Strobel zu nennen und um gleich bei der selben Autorin zu bleiben (irgendwie sammle ich ihre Bücher) hat es ebenfalls “Elanus” auf den Wunschzettel geschafft.
Als Elternratgeber wäre hier dann noch “Slow Family: Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern” von Julia Dibbern und Nicola Schmidt zu nennen. Was ich besonders interessant finde, da heutzutage eigentlich immer alles unfassbar schnell gehen muss und die Autorinnen genau zum Gegenteil plädieren. Entschleunigung ist hier das Stichwort.

Was war dein Wochenhighlight?

Ganz klar das erste echte Lachen meiner Tochter! Es ist so unfassbar toll zu sehen, wie sich das eigene Kind weiterentwickelt und wenn es dann nach monatelangem stummen Lächeln endlich Geräusche von sich gibt und sich kaputt lacht über den Blödsinn, den Mama und Papa machen, dann geht einem echt das Herz auf. <3
Leider hat sie beschlossen uns nur eine kurze Kostprobe zu bieten und hat bisher nicht wieder so herzlich gelacht, aber das kommt ganz bestimmt wieder.
Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall meine Schwägerin, ohne die wir (und besonders mein Mann) in den letzten zwei Wochen auf dem Zahnfleisch gegangen wären. Sie hat sich einfach so mal zwei Wochen Urlaub genommen und ist zum Helfen hier bei uns eingezogen. Unglaublich! Unfassbar! Einfach nur grandios! Ich weiß gar nicht, wie wir das jemals wieder aufwiegen können. Auch wenn sie das überhaupt nicht von uns verlangt, haben wir beide einfach das Bedürfnis es ihr und ihrer Familie wiederzugeben. Naja, uns wird bestimmt irgendwann mal etwas einfallen oder aber es ergibt sich irgendwann mal, dass wir ihnen in ähnlicher Art und Weise helfen können.

Welche Bücher stehen denn auf eurer Weihnachtswunschliste?

 

 

 

Falls ihr Lust habt, bei Behind The Screens mitzumachen, sind hier noch schnell die Fragen fürs nächste Mal:
1. Wie war deine Woche?
2. Welches Buch würdest du gerne als Serie verfilmt sehen?
3. Was war dein Wochenhighlight?

[Gewinnspiel] Unglaublich! tthinkttwice wird 5 Jahre alt!

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Schon wieder ist ein Jahr rum und auch wenn im letzten Jahr nicht ganz so viele Posts gekommen sind, gibt es tthinkttwice immer noch und das seit bereits 5 Jahren! Als wir damals mit dem Blog gestartet haben, hätte ich tatsächlich nicht geglaubt, dass wir ein halbes Jahrzehnt am Ball bleiben werden. Das wir aber am Ball geblieben sind, das ist euch zu verdanken, liebe Leser und besonders euch fleißigen Kommentatoren. Denn Kommentare und Likes sind Balsam für die Bloggerseele und lassen uns fleißig weiter in die Tasten hauen.

Auch wenn es seit einiger Zeit etwas ruhiger geworden ist, sind wir immer noch dabei. Die meisten von euch wissen ja, dass ich schwanger war und Ende Juni diesen Jahres unser kleines Tochterkind zur Welt gebracht habe. So ein Baby kostet doch recht viel Zeit und das Bloggen musste etwas hinten anstehen. Ich freue mich aber jeder Mal riesig, wenn ich mich per Kommentar, Facebook, Twitter oder Instagram mit euch austauschen kann. Sehr viele von euch sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Also ein RIESIGES DANKESCHÖN an alle Leser!!!

Und da wir die Tradition fortführen wollen, gibt es natürlich auch zum 5. Bloggeburtstag etwas zu gewinnen! Da ich die Bücher nicht vor Ort habe, müssen euch leider die Coverabbildungen der Verlage reichen. Ich bitte dies zu entschuldigen. Smiley

Die Gewinne

Gewinn Nr. 1 – Blind Walk von Patricia Schröder mit Wunschsignatur

Als ersten und echt tollen Gewinn, darf ich euch ein Taschenbuchexemplar von Blind Walk von Patricia Schröder vorstellen. Das ganz besondere an diesem Gewinn: Das Taschenbuch könnt ihr mit Wunschsignatur gewinnen!
Die liebe Autorin Patricia Schröder stellt uns dafür extra ein Exemplar zur Verfügung . Vielen Dank dafür!

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Als Lida sich zusammen mit ihrem Freund Jesper im Internet zu einem »Blind Walk« anmeldet, ahnt sie nicht, auf welch ein lebensgefährliches Abenteuer sie sich einlässt. An einem unbekannten Ort in der Wildnis ausgesetzt, macht plötzlich ein unsichtbarer Fremder Jagd auf die Gruppe und scheint es dabei vor allem auf Lida abgesehen zu haben. Trotz aller Vorsicht gerät sie eines Morgens in seine Fänge und muss zu ihrem Entsetzen erkennen, was für ein grausiger Plan hinter dem ganzen Event steckt. (Quelle)

 

 

 

Gewinn Nr. 2 – Ihr seid natürlich eingeladen von Andrea Sawatzki

Als nächstes gibt es eine Taschenbuchausgabe von Andrea Sawatzkis Titel “Ihr seid natürlich eingeladen”. Das Buch stellt uns die liebe Nina zur Verfügung. Es wurde ein Mal ganz vorsichtig von ihr gelesen und befindet sich in neuwertigem Zustand.

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Hochzeitschaos à la Andrea Sawatzki

Nach zwei Bestsellern um die Familie Bundschuh folgt Andrea Sawatzkis neuer Roman um ihre leidgeprüfte Heldin Gundula: Ihr Ältester hat sich verliebt und kündigt unvermutet eine Hochzeit an. Doch niemand kennt seine zukünftige Frau. Nur eins ist klar: Gefeiert wird im Garten seiner Eltern, die sich um Gelassenheit und Weltoffenheit bemühen. Tatsächlich aber sind sie schockiert, denn ihre Schwiegertochter ist Afroamerikanerin, hört auf den Namen Candy und stammt aus Detroit. Da wird dann vor allem Gerald gefordert sein, der behauptet, sattelfest im Englischen zu sein. Ein tragischer Irrtum, der nicht der letzte ist, dem seine Frau Gundula aufsitzt: Aus dem kleinen Kreis der Gäste wird schnell ein größerer, zu dem auch die unerwarteten Mitreisenden der Schwiegertochter gehören. (Quelle)

 

 

Gewinn Nr. 3 – Hier kommt Ricky! Mit Karacho durch den Fun-Park! von Antje Szillat

Damit auch die Jüngeren unter uns nicht zu kurz kommen, gibt es noch ein Exemplar von “Hier kommt Ricky” von Antje Szillat zu gewinnen. Wer also Kinder zu Hause hat oder noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, der möge doch bitte in diesen Lostopf springen. Natürlich dürft ihr auch reinspringen, wenn ihr erwachsen seid und einfach nur dieses Buch lesen wollt. Zwinkerndes Smiley
Auch dieses Buch stellt uns Nina zur Verfügung. Es wurde bereits gelesen, aber sehr pfleglich behandelt.

Hier kommt Ricky

Endlich 8 Jahre alt! Ricky ist sich sicher: Dieser Geburtstag wird einfach nur genial! Aber dann macht sein Vater ihm zwei fette Striche durch die Rechnung: Statt des coolen Gokarts bekommt Ricky eine peinliche Plastik-Parkgarage. Und zu der grandiosen Geburtstagsfeier im Freizeitpark hat Pa in letzter Sekunde den blöden Hauke eingeladen. Dabei weiß jeder, dass Hauke mit seiner ständigen Nörgelei alles versaut! Klar, dass Ricky sich etwas einfallen lässt, damit die Party nicht ins Wasser fällt … Frecher Comic-Roman für lässige Jungs und alle, deren große Brüder Fans von “Rick” sind! (Quelle)

 

 

 

Gewinn Nr. 4 – Ein weihnachtliches Überraschungspäckchen

Was es sein wird? Keine Ahnung. Ich verrate es euch nicht. Zwinkerndes Smiley Alles was ich dazu zu sagen habe, ist, dass ihr möglichst keine Unverträglichkeiten haben solltet oder wenn doch, ihr Dinge aus dem Päckchen evtl. weiter verschenken
müsst. Lasst euch einfach überraschen. Smiley

 

Was müsst ihr tun, um zu gewinnen?

  • Da es ein Gewinnspiel für unsere Leser ist, solltet ihr unserem Blog in irgendeiner Art und Weise folgen. Egal, ob WordPress, E-Mail, Facebook, Twitter, Instagram.
  • Schreibt einen Kommentar, irgendetwas. Vielleicht wollt ihr ja auch Feedback zum Blog geben oder Wünsche äußern, was für Posts wir auch noch in unser Repertoire aufnehmen könnten.
    Und schreibt rein für welchen Gewinn ihr in den Lostopf hüpfen wollt. Ihr dürft auch in mehrere hüpfen.
  • Hinterlasst eine gültige E-Mail Adresse, damit wir euch im Gewinnfall kontaktieren können.

Das Gewinnspiel endet am 10.12.15 um 23:59 Uhr.

Das Kleingedruckte

  • Der Zufall entscheidet über den jeweiligen Gewinner.
  • Denkt daran eine gültige E-Mail Adresse anzugeben, da wir euch sonst im Gewinnfall nicht kontaktieren können.
  • Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Wir übernehmen keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren gehen sollte.
  • Teilnehmen könnt ihr aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

[Mein SuB] Was liegt denn da? #2

Elizzy stellt jede Woche zwei Bücher auf ihrem Blog vor, die noch auf ihrem SuB (Stapel ungelesener Bücher) schlummern. Dabei ist egal, ob diese schon länger dort liegen oder gerade erst hinzugekommen sind. Sie lädt herzlich dazu ein, dass wir uns alle anschließen und ihr zwei Fragen zu unseren SuB-Büchern beantworten. Wissen möchte sie von uns:

  • Wieso ist dieses Buch auf dem SuB gelandet?
  • Was ist die Geschichte hinter dem Buch?

Auch ich habe mir zwei Bücher von meinem riesigen SuB geschnappt und möchte euch diese heute vorstellen.


Achtung, bei den folgenden beiden Büchern handelt es sich um Folgebände. Wer nicht gespoilert werden möchte, liest bitte den Klappentext nicht!

Die Verschworenen

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.
Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. (
Quelle)

 

 

Die Vernichteten

 

Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel.
Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft. (
Quelle)

 

 

Beide Bücher sind auf meinem SuB gelandet, weil ich Band 1 der Trilogie gelesen und geliebt habe. Ihr fragt euch nun sicherlich, wieso die Bücher immer ungelesen bei mir rumstehen, obwohl mir der erste Band so gut gefallen hat? Ja…diese Frage stelle ich mir auch…
Vor drei Jahren habe ich “Die Verratenen” bei einer Leserunde (ich glaube es war eine) gewonnen und sofort verschlungen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Da ich Reihen aber erst komplett lese, wenn ich alle Bücher beisammen habe, habe ich auf den Erscheinungstermin von “Die Vernichteten” gewartet, damit ich mir das Buch auch zu legen kann, um endlich die Trilogie weiter zu lesen. Und nun…zwei Jahre später liegen die Bücher immer noch auf meinem SuB… Schande über mein Haupt.
Der witzigste Teil der Geschichte ist aber, dass ich damals, als Nina und ich uns kennengelernt haben, ihr diese Reihe wärmstens empfohlen habe, obwohl ich nur Band 1 kannte und sie sofort losgezogen ist und gleich alle drei Bücher gelesen hat. Sie hat gleich Nägel mit Köpfen gemacht und auf meine Buchempfehlung vertraut und zum Glück ist sie nicht enttäuscht worden.
Ich glaube diese Geschichte wird mit unserem Kennenlernen für immer und ewig verbunden sein. Eine kleine Anekdote. Zwinkerndes Smiley

Habt ihr auch so kuriose/witzige/interessante Kennenlerngeschichten zu bieten? Wenn ja, immer raus damit in die Kommentare.

 

 

 

Wenn ihr auch mitmachen wollt, schnappt euch den Header, kramt ein paar Bücher aus eurem SuB hervor und haut in die Tasten. Smiley

[Montagsfrage] Bücher auf der Weihnachtswunschliste?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Weihnachten ist gar nicht mehr so weit entfernt und passend dazu, möchte die liebe Svenja von uns wissen, welche Bücher sich denn auf unserer Weihnachtswunschliste befinden.

Jetzt dauert’s nicht mehr lange, welche Bücher haben es auf eure Weihnachtswunschliste geschafft?

Seit letztem Jahr schreiben mein Mann und ich tatsächlich Wunschlisten. Vorher haben wir immer lange und intensiv überlegt, was man denn schenken könnte und häufig ins Schwarze getroffen, aber leider auch einige Male ziemlich daneben gegriffen
Außerdem habe ich schon so viele Bücher gelesen und auch ungelesen hier zu Hause rumstehen, dass sich niemand mehr traut einfach so auf gut Glück ein Buch zu kaufen und mir zu schenken. Da ich aber äußerst gerne Bücher geschenkt bekomme, kam mir so eine Wunschliste sehr gelegen.

Ein Blick auf meine diesjährige Liste zeigt mir, dass ziemlich viele (mehr oder weniger) Ratgeberbücher zum Elternsein drauf gelandet sind. Wie kann das nur passiert sein? Zwinkerndes Smiley Unter anderem wären da zu finden: Eltern haften an ihren Kindern: Überleben mit Nachwuchs von Martin Zingsheim. Das Buch behauptet von sich ganz klar kein Ratgeber zu sein.
Da ich mir, wie wahrscheinlich jede frische Mutter, nicht nur ein Mal anhören durfte, dass ich mein Kind verwöhne, ist auch folgendes Buch auf der Liste gelandet: Der Mythos des verwöhnten Kindes: Erziehungslügen unter die Lupe genommen von Alfie Kohn. Des Weiteren Doch! Erziehen kann leicht sein: Hilfreiche Geschichten und Tipps aus der Familie einer Elterntrainerin von Uta Allgaier und um schon einmal gewappnet zu sein: Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen von Danielle Graf und Katja Seide.
Ist euch mal aufgefallen wie unfassbar lang die Titel der Bücher sind?

Aber auch Unterhaltungslektüre hat es mit auf die Liste geschafft. Zu nennen wäre hier auf jeden Fall der zweite Band der illustrierten Harry Potter Ausgabe (<3), Am Ende der Welt traf ich Noah von Irmgard Kramer und Das Paket von Sebastian Fitzek.

Das sind nicht alle meine Bücherwünsche, aber ich wollte euch nicht noch mehr erschlagen, als ich es schon getan habe. Zwinkerndes Smiley

Habt ihr eins der Bücher vielleicht schon gelesen? und wenn ja, wie fandet ihr es?

[Behind The Screens] #5 Der übliche Alltagskram

“Behind The Screens” ist eine Aktion von Book Walk und Stehlblüten.

 

Wie war deine Woche?

Ich war viel unterwegs diese Woche. So viel, wie schon lange nicht mehr. Leider waren die meisten Termine nicht zu meinem Vergnügen… Am Montag hatte mein Mann frei und ich durfte dann ohne Kind zum Zahnarzt…yay… Gerade ein Zahnarztbesuch lässt sich mit unserem Baby nicht so gut realisieren, denn ratet mal, wer keine Lust hat etwas länger (mehr oder weniger) still irgendwo rumzusitzen. Zwinkerndes Smiley Also hat der Mann sich das Baby geschnappt und ich durfte mit im Mund rumwühlen lassen. Da ich ja scheinbar nichts Besseres zu tun hatte, durfte ich mir im Anschluss auch noch Blut von meinem Hausarzt abzapfen lassen. Blutwerte kontrollieren, wegen der Gallenkolik letzte Woche. Das ist auch immer ein Unterfangen…ich gebe nämlich nicht so gerne Blut ab. Bedeutet, ich saß ganze 30 Minuten in diesem winzigen Zimmer und wurde vier Mal in die linke Ellenbeuge, drei Mal in die rechte und ein Mal in den Handrücken gepiekst, bevor die Arzthelferinnen (ja, Mehrzahl) endlich etwas Blut bekommen haben. Hinterher war ich überall grün und blau…
Am Dienstag war ich dann abends bei meiner Hebamme, die uns vom Start in die B(r)eikost erzählt hat. Es war so ganz anders als alles, was ich bisher dazu gelesen hatte. Sehr spannend und wir sind auch schon fleißig dabei das umzusetzen. Das Tochterkind lernt gerade verschiedene Geschmäcker kennen. Ihre Gesichtsausdrücke sind dabei einfach nur goldig. Sie hat sogar schon ein paar wenige Löffel Brei gegessen und ich war fasziniert, wie toll sie das gemacht hat. Das Ziel, dass wir jetzt schon eine komplette Mahlzeit ersetzen, das habe ich allerdings nicht. Alles schön langsam und mit Geduld.
Mittwoch hatte ich mein Vorgespräch zur OP und da ich mein Kind garantiert nicht in ein mit Keinem verseuchtes Krankenhaus mitschleppe, musste mein Mann sich den Vormittag (leider) frei nehmen. Ich saß ganze drei (!!!) Stunden im Krankenhaus und hatte natürlich kein Buch dabei…was hab ich mich geärgert und was war ich genervt…
Donnerstag war dann die liebe Nina den Vormittag über hier, was echt schön war und am Freitag war wieder Krabbelgruppe und nachmittags hatten wir Besuch von einer anderen lieben Freundin, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.

Wärst du gerne mit deinem aktuellen Protagonisten befreundet und was zeichnet diesen besonders aus?

Da ich immer noch mehrere Bücher lese, muss ich mich für einen Protagonisten entscheiden…ich denke, ich nehme Peri Reed aus Die Zeitagentin. Peri ist eine Person, mit der ich nicht gerne befreundet wäre. Sie ist mir nicht wirklich unsympathisch, aber ich glaube, wir würden menschlich gar nicht zueinander passen. Sie ist mir insgesamt zu oberflächlich und achtet zu sehr darauf, dass ihre (hochwertige) Kleidung perfekt zueinander passt und so eng und perfekt sitzt, dass ihre Kurven richtig zur Geltung kommen… Was natürlich äußerst wichtig ist, wenn man gegen jemand anderen kämpfen muss oder diesen sogar töten muss. ´Genau in diesen Momenten muss die Kleidung perfekt sitzen und damit alle Zuschauer auch etwas davon haben, müssen Busen und Po auch deutlich sichtbar sein…
Ihr habt es sicherlich bemerkt…ich konnte mich in puncto Sarkasmus nicht zurückhalten. Aber sorry, mit so einer Art oberflächlichem Menschen komme ich nicht besonders gut zurecht. Ich renne auch nicht verlottert durch die Welt, aber bei mir passen Klamotten teilweise nicht so richtig zueinander. Das ist mir ziemlich egal, solange sie bequem und praktisch sind. Ich trage beispielsweise auch (fast) nie Schuhe mit Absätzen. Ich kann darauf einfach nicht laufen und mir tun die Füße dann weh, also warum sollte ich mir das freiwillig antun? Zu festlichen Anlässen lasse ich dann mal meine Chucks liegen und quetsche mich in Schuhe mit Absatz, aber das war’s dann auch schon.
Außerdem macht Peri auf furchtbar tough und ist eigentlich mega verletzlich. Es ist doch völlig ok auch mal Schwächen zu zeigen, kein Mensch kann immer nur alles perfekt und ohne Blessuren überstehen. Perfekte Menschen sind nicht echt und Echtheit ist mir sehr wichtig in einer Freundschaft.

Was war dein Wochenhighlight?

Die “vielen” Besuche von Menschen die ich gern habe. Ich mag es so gerne Menschen, die ich lieb habe, um mich zu haben und so gehören der Besuch von Nina und meiner anderen lieben Freundin zu meinen Wochenhighlights. Besagte Freundin hatte ich monatelang nicht gesehen und sie hat das Tochterkind zum ersten Mal live erlebt. Es war echt schön wieder beisammenzusitzen und über alles Geschehene zu reden. Ihr Besuch freut mich auch immer besonders, weil sie eine kleine Weltreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen muss, um zu uns zu kommen.
Ein weiteres Wochenhighlight war eindeutig meine Schwägerin! Da ich mich am Dienstag zur OP ins Krankenhaus begeben muss und frühestens am Donnerstag Nachmittag entlassen werde und nach der OP mein Baby mindestens zwei Wochen lang nicht tragen darf, haben Christian hin und her überlegt, wie wir diese zwei Wochen und besonders die ersten drei Tage gemeistert bekommen, da mein Mann leider gezwungen ist zu arbeiten. Meine Schwägerin ist die Rettung. Sie hat sich einfach so, für uns, zwei Wochen Urlaub genommen und zieht in der Zeit bei uns ein, um uns zu unterstützen. Wir sind so unendlich dankbar und ihr glaubt gar nicht, was mir für eine Last von den Schultern gefallen ist. An dieser Stelle nochmal ein riiiiiiiiiiiesiges Dankeschön!!!

 

 

 

Falls ihr Lust habt, bei Behind The Screens mitzumachen, sind hier noch schnell die Fragen fürs nächste Mal:
1. Wie war deine Woche?
2. Hast du ‘Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind’ schon gesehen? Was ist dein Eindruck zum Film und kanntest du das gleichnamige Buch schon?
3. Was war dein Wochenhighlight?