Kategorie: aer1th

[Rezension] Niemand wird sie finden von Caleb Roehrig

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Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehrig
Übersetzerinnen: Heide Horn, Christa Prummer-Lehmair
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Format: Klappenbroschur (416 Seiten)
ISBN: 978-3-570-17334-3
Preis: 14,99€

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Leseprobe

Worum geht’s?

Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst … (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Lange Zeit habe ich keinen Thriller mehr gelesen und hatte mal wieder Lust auf etwas mit Spannung. Auch wenn das hier “nur” ein Jugendthriller ist, hat mich der Klappentext sofort angesprochen und ich wollte mehr erfahren.

Flynn hat January geliebt, schon lange bevor sie ein Paar wurden, denn ursprünglich waren sie beste Freunde und haben alles miteinander geteilt. Naja, fast alles. Denn Flynn hat ein Geheimnis, das er sich noch nicht einmal selber eingestehen möchte…wie soll er es dann January verraten?
Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Haben miteinander gelacht und geweint, waren immer füreinander da, kannten einander in- und auswendig bis es ernster wurde in ihrer Beziehung und January, aufgrund der Hochzeit ihrer Mutter mit einem angehenden Senator, auf eine Privatschule wechseln musste. Dort haben die Probleme begonnen und hatten ihren Höhepunkt an dem Abend bevor January spurlos verschwunden ist.

Nach Januarys Verschwinden setzt Flynn alles daran seine Freundin zu finden und beginnt selber zu ermitteln. Er befragt die neuen Mitschüler und Freunde von January und muss mit Entsetzen feststellen, dass er scheinbar ein ganz anderes Mädchen kannte. Wer war seine Freundin wirklich und was hatte sie zu verbergen? Hat das alles mit ihrem Verschwinden zu tun?

“Niemand wird sie finden” hat mich wirklich auf ganzer Linie überzeugt. Das Buch ist spannend und gut geschrieben. Ich hatte es in Null Komma Nix durchgelesen, da ich unbedingt wissen musste wie es ausgeht.

Caleb Roehrigs Debüt glänzt mit einem fesselnden Schreibstil und gut ausgearbeiteten, authentischen Charakteren. Er macht auch vor wirklich ernsten Themen nicht Halt und webt diese geschickt in seine Geschichte mit ein.
Gut ausgearbeitete Charaktere mit Tiefe, die sich im Laufe des Buches weiterentwickeln, sind mir bei einem Buch besonders wichtig. Denn nur so kann ich mich in die Personen hineinfühlen und auch mit ihnen mitfühlen. Besitzen die Charaktere zu wenig Tiefe, empfinde ich meistens eine gewisse Art von Distanz und es ist mir mehr oder weniger egal, was mit ihnen passiert.
Hätte ich mit Flynn und den anderen Charakteren in diesem Buch nicht mitfühlen können, dann hätte der Autor auf ganzer Linie versagt. Der Spannungsbogen wäre dahin und ich hätte January vermutlich als Zicke abgetan.
Glücklicherweise hat Caleb Roehrig ein Händchen für seine Charaktere gehabt und wusste auch wie man einen Spannungsbogen konstant hoch hält.
Auch wenn ich schon recht früh eine Ahnung hatte, wer hinter allem stecken könnte, diese sich auch bewahrheitete, machte es mir erstaunlicherweise nicht viel aus, da der Autor es im letzten Drittel des Buches noch geschafft hat Wendungen einzufügen, mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Normalerweise ärgere ich mich immer sehr, wenn ich schon so früh die Auflösung erahne, doch hier hat mich der Autor noch überrascht.

Ohne großartig blutig oder eklig zu werden ist der Jugendthriller nicht unbedingt leichte Kost, aber meiner Meinung nach sehr gut für Jugendliche umgesetzt. Die ernsten Themen erhalten genügend Aufmerksamkeit ohne einen zu erdrücken und wer zu einem Thriller greift, sollte ja eh wissen, dass dort nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Fazit

Caleb Roehrig ist mit seinem Debüt ein Jugendthriller gelungen, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Eine spannende Story, Charaktere mit Tiefgang und keine Scheu vor ernsteren Themen.
Es ist und bleibt aber ein Jugendthriller für Leser ab 14 Jahren – das sollten erwachsene Leser nicht vergessen, wenn sie dieses Buch für sich in Erwägung ziehen.

[Mittendrin Mittwoch] #6

“Mittendrin Mittwoch” ist eine Aktion von Elizzy, bei der ich euch mein aktuelles Buch und ein paar Zeilen daraus vorstelle. Quasi Momentaufnahmen von Büchern, in denen ich mittendrin stecke.

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Es war der 26. Mai, als ich den Brief bekam. Es war einer dieser Tage, die sich nicht entscheiden können, ob sie der Sonne eine Chance geben wollen. Es war der Tag, der mein Leben auf den Kopf stellte. (S. 7)

Da ich das Buch gestern Abend beendet habe, gibt es für euch die ersten Zeilen aus dem Buch, was auch ganz gut ist, denn was dieses Buch angeht kann man relativ schnell spoilern. Das wird noch interessant werden, wenn ich versuche dazu meine Rezension zu schreiben.

Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen und ist ein wahrer Pageturner. Allerdings hat es mich auch ordentlich verwirrt. Ich verrate euch aber noch nicht wieso, das folgt dann in meiner Rezi.
Insgesamt hat das Buch mir eigentlich sehr gut gefallen, ich hätte mir nur mehr Tiefe für dieses doch recht komplexe Thema gewünscht. Mir ist es irgendwie zu sehr an der Oberfläche geblieben.
Ich bin echt zwiegespalten und weiß noch nicht so recht wie viele Sterne ich dem Buch geben soll. Ich muss noch eine Weile darüber nachdenken und mich dann an die Rezension zu dem Buch machen.

Kennt ihr auch solche Bücher, die euch so zwiegespalten zurückgelassen haben?

[Montagsfrage] Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt wie oft genau?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich euch allen. Heute geht es bei Svenja um das Theme re-Reads.

Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt wie oft genau?

Ich lese recht selten Bücher mehr als ein oder maximal zwei Mal. Es gibt sie aber, diese Bücher, die ich ganz definitiv mehr als zwei Mal gelesen habe, Ich kann sie allerdings an einer Hand abzählen.
Ich kann mich auch ehrlich gesagt immer an die Anzahl der Male erinnern, die ich ein Buch gelesen habe und das Buch, das ich mit Abstand am häufigsten gelesen habe ist … tada… Harry Potter and the Philosopher’s Stone.
Genau sieben Mal habe ich den ersten Band von Harry Potter gelesen und tatsächlich auch den Film dazu bestimmt drei Mal gesehen. Was ich aber noch nie getan habe, ist den Band auf deutsch zu lesen. Das werde ich aber ganz bestimmt nachholen.

Habt ihr auch solche Bücher im Regal stehen, die ihr mehr als zwei Mal gelesen habt? Wenn ja, verratet sie mir doch bitte in den Kommentaren.

[Kurz gesagt…] Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman

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Titel: Morgen kommt ein neuer Himmel
Autorin: Lori Nelson Spielman
Verlag: FISCHER Krüger
Erscheinungsdatum: 22. März 2016
ISBN: 978-3-8105-1330-4
Format: Klappenbroschur (368 Seiten)
Preis: 14,99€

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Leseprobe



Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen.
Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten.

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film.

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern …
Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden? (Quelle)

Vor gut einem Jahr habe ich bereits “Nur einen Horizont entfernt” von Lori Nelson Spielman gelesen, weil Nina so begeistert von dem Buch war.
Ich hatte einer anderen Freundin davon erzählt, dass ich das Buch lese und daraufhin lieh sie mir “Morgen kommt ein neuer Himmel” aus. Leider musste das Buch ewig lange auf meinem Ausleih-SuB verweilen, aber nun habe ich es endlich geschafft es zu lesen und kann es meiner Freundin wiedergeben.

Ein großes Potpourri an unterschiedlichen Charakteren, die ich allesamt als authentisch und gut gezeichnet empfunden habe.
Die Autorin hat es geschafft, dass ich emotional wirklich mitgegangen bin und so auch Sympathie und Antipathie bestimmten Charakteren gegenüber empfunden habe.
Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung, die die Protagonistin Brett mitgemacht hat. Es ist echt toll zu sehen, wenn Charaktere nicht in ihrer Entwicklung stehen bleiben, sondern die Umstände, in denen die stecken, sie verändern. Das hat Lori Nelson Spielman wirklich gut geschrieben.

Die Autorin hat einen wirklich angenehmen und flüssigen Schreibstil. Sie schreibt sehr humorvoll und emotional und schafft es auch ernste Themen in eine Leichtigkeit zu verpacken, die diese Themen nicht trivial erscheinen lassen, sie aber auch nicht so schwer werden lässt, dass es einen im Lesefluss hemmt.
Ich habe die Ernsthaftigkeit erkannt, habe mich aber dennoch sehr gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch sehr leicht und schnell lesen.

Ich kann mich nicht erinnern irgendetwas doof gefunden zu haben. Ein gutes Zeichen, findet ihr nicht? Smile

Mir hat “Morgen kommt ein neuer Himmel” wirklich gut gefallen. Besser als “Nur einen Horizont entfernt”. Ich fand dieses Buch hier emotionaler und gefühlvoller. Die Geschichte an sich ist schon traurig, aber so voller Hoffnung und schöner Gedanken und Erlebnisse. Es hat einfach Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, auch wenn ich mir nicht nur einmal Tränen aus den Augen wischen musste.

Mit 5 von 5 Sternen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

[Rezension] Drei Tropfen Dunkelheit von Angelika Diem

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Titel: Drei Tropfen Dunkelheit –
          Vollstrecker der Königin II
Autorin: Angelika Diem
Verlag: Machandel Verlag
Erscheinungsdatum: 22. März 2017
ISBN: 978-3-95959-049-5
Format: Paperback (292 Seiten)
Preis: 11,90€

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Leseprobe


Worum geht’s?

Die Bewohner der Ibjadischen Reiche achten und fürchten die Gilde der Vollstrecker vom Schwarzen Turm, denn ihnen obliegt es, im Namen der Königin bei Gewaltverbrechen zu ermitteln, zu richten und zu strafen.
Caitlynn hat als jüngste Vollstreckerin ihren ersten Fall erfolgreich beendet. Dachte sie. Doch ausgerechnet dieses Urteil bringt sie nun in Gefahr, mehr als nur ihren Schmerzstein zu verlieren. Um dies zu verhindern und die Ehre ihres Meisters zu retten, muss sie den erfahrenen Vollstrecker Belard bei der Aufklärung eines Mordes auf Schloß Maesinar unterstützten und ihn von ihren Fähigkeiten überzeugen.
Die Sache hat nur einen Haken: Caitlynn scheint mehr zu sehen als ihr Ausbilder. Und der ist davon alles andere als begeistert.
Und das ist erst der Anfang. Denn hinter Maesinars glänzender Fassade ist weit mehr verborgen als “nur” ein Mörder, der seine Geheimnisse zu hüten weiß. (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Lange Zeit habe ich auf die Erscheinung des zweiten Bandes der “Vollstrecker der Königin” Reihe gewartet. Als dann endlich die Info kam, dass das Buch erschienen ist, habe ich mich riesig über diese Nachricht gefreut.
Band 1 hatte ich regelrecht verschlungen und auch die Kurzgeschichtensammlung über Caitlynns Vergangenheit, bevor sie zur Vollstreckerin wurde, hat mir sehr gut gefallen.

Als ich das Buch dann in Händen hielt, war ich zunächst ein wenig überrascht von der Dicke des Buches. Mit seinen knapp 300 Seiten zählt es ja nun nicht wirklich zu den Wälzern, aber im Vergleich zu Band 1 mit seinen 116 Seiten, hat es doch ziemlich an Umfang zugenommen. Das hat mich sehr gefreut, da ich mir beim Lesen des ersten Bandes gewünscht hatte, das Buch wäre länger.

Durch den gewohnt gutem und flüssigem Schreibstil bin ich problemlos in den neuen Band um Caitlynn und die Vollstrecker der Königin gestartet. Da zwischen Erscheinen der Bänden allerdings mehrere Jahre Abstand liegen, brauchte ich ein paar Seiten, um mich wieder mit den Charakteren vertraut zu machen. Dies gelang mir jedoch ganz gut.
Es war einfach ein schönes Gefühl wieder in die magische Welt einzutauchen, die sich Angelika Diem hier ausgedacht hat.

Empfand ich Caitlynn in Band 1 noch als ziemlich kühl und distanziert, kam sie mir hier viel wärmer und offener vor. Definitiv eine Veränderung zum Positiven. Die Protagonistin gehört ganz eindeutig zu meinen Lieblingscharakteren.
In diesem Band treffen wir auf alte Bekannte und auf gänzlich neue Charaktere, die Angelika Diem wieder sehr geschickt und mit Können einzuführen vermag.

Die Geschichte an sich war spannend und hat mich immer wieder zum Buch gezogen, so dass ich mich den ganzen Tag schon aufs Lesen gefreut habe. An einigen Stellen war sie mir aber leider auch zu vorhersehbar. Dies ist nur ein kleiner Kritikpunkt, denn an den wirklich wichtigen Stellen habe ich weiterhin gerätselt wer denn der Mörder sei.

Fazit

Angelika Diem ist mit “Drei Tropfen Dunkelheit” eine tolle Fortsetzung ihrer Reihe um Vollstreckerin Caitlynn gelungen. Nach langem Warten konnte ich endlich wieder in ihre magische Welt eintauchen und wurde nicht enttäuscht.
Wer Band 1 schon mochte, der sollte definitiv weiterlesen. Und wer die Reihe noch nicht kennt, aber Fantasy mag, dem empfehle ich auf jeden Fall einen Blick zu riskieren.
Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.

[Montagsfrage] Mal ehrlich – liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Ich hatte tatsächlich heute morgen bereits auf dem Blog von Svenja nachgeschaut, aber keine Montagsfrage gefunden, daher nahm ich an, es gäbe heute wegen des Feiertags keine Frage. Jetzt habe ich allerdings auf einem anderen Blog entdeckt, dass es doch eine gibt, also mache ich mich mal schnell an die Beantwortung.

Mal ehrlich – liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Ja, das tue ich in der Tat, denn ich finde so viel Zeit und Respekt einem Autor und den Menschen, die ihm/ihr geholfen haben gegenüber, muss sein.
Besonders schön finde ich es, wenn die Danksagung noch Hintergrundinfos enthält und/oder witzig geschrieben ist. Dann macht mir das Lesen besonders viel Spaß. Hintergrundinfos zur Entstehung der Story finde ich sehr interessant, da man so einen kleinen Einblick in die Denk- und Herangehensweise des Autors erhält.
Handelt es sich nur um eine Aufzählung von Namen, dann lese ich häufig auch nur quer, da mir die meisten Namen leider nichts sagen, mich es aber schon interessiert aus welchem Umfeld die Personen kommen.

Lest ihr Danksagungen? Und wenn ihr sie lest, vor Beginn des Buches oder nach Beendigung?

[Lese-Rückblick] Mai 2017

Wow! Ich habe gerade nicht schlecht gestaunt, als ich nach dem letzten “Lese-Rückblick” Beitrag auf dem Blog gesucht habe. Es ist tatsächlich ein ganzes Jahr her, seitdem der letzte Beitrag dazu erschienen ist.
Aber das ist eigentlich auch kein Wunder. Nachdem das Tochterkind letztes Jahr doch sehr plötzlich schon im Juni statt im Juli auf die Welt kam und uns danach mächtig auf Trapp gehalten hat, bin ich so gut wie gar nicht mehr zum Lesen gekommen. Und als es dann mehr Zeit zum Lesen gab, fehlte ein wenig die Zeit zum Bloggen und manchmal auch die Motivation – ich geb’s zu.
Jetzt möchte ich aber wieder mit meinem Rückblick anfangen und versuchen ihn regelmäßig zu posten.

Gelesen & Gehört

Miris gelesene Bücher Mai 2017

Insgesamt gelesene Seiten: 1058
      Ø 34 Seiten pro Tag
Insgesamt gehörte Minuten: 0
      Ø 0 Minuten pro Tag

Was sonst noch los war...

Der Mai war im Vergleich zu den letzten Monaten sehr ruhig. Unser DELPHI-Kurs endete bereits im April und beim Babyschwimmen waren wir auch nur noch ein paar Mal, so dass erstmal alle unsere Kurse und Aktivitäten außer Haus beendet sind.
Die kleine Maus wurde vom Unterwasserfotografen fotografiert beim letzten Termin, doch leider ist das Bild nicht ganz so toll geworden. Wir überlegen noch, ob wir es bestellen sollen oder nicht.
Ansonsten haben wir aber immer noch unsere Krabbelgruppe hier, mit der wir auch schon viele andere Dinge unternommen haben.

Wir waren einige Male bei uns in der Nähe im Wildpark, haben Spielplätze unsicher gemacht und den eigenen Garten erkundet. Nächsten Monat wird die kleine Maus schon ein Jahr alt und es ist echt erstaunlich, was sie alles in so kurzer Zeit gelernt und geschafft hat.

Serientechnisch war ich mit “Riverdale” und “Tote Mädchen lügen nicht” unterwegs. Beides Serien, die ich echt gut finde und weiterempfehlen kann. Mit “Tote Mädchen lügen nicht” bin ich noch nicht fertig und daher sehr gespannt, wie es noch weitergehen wird. Im Moment frage ich mich noch, was sie in der zweiten Staffel verfilmen wollen. Die Antwort erhalte ich bestimmt am Ende der ersten Staffel.

So richtig spektakulär sind meine Tage im Moment nicht. Sie bestehen hauptsächlich aus Windeln wechseln, mit dem Baby spielen und vielen Gedanken, die mir durch den Kopf wuseln. Abends, wenn die Kleine dann im Bett ist, nutze ich die Zeit zum Bloggen und lesen.

Wie war euer Mai so? Seid ihr zufrieden mit den Büchern, die ihr gelesen habt?


[Mittendrin Mittwoch] #4

“Mittendrin Mittwoch” ist eine Aktion von Elizzy, bei der ich euch mein aktuelles Buch und ein paar Zeilen daraus vorstelle. Quasi Momentaufnahmen von Büchern, in denen ich mittendrin stecke.

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Brad und ich sitzen in den Ledersesseln. Ich nippe an einer Tasse Tee, während er aus einer Wasserflasche trinkt und mir von seinem Urlaub erzählt. Ich kann sein Aftershave riechen, und aus der Nähe erkenne ich, dass er ein Loch in einem Ohr hat. (S. 93)

Fragt mich bitte nicht danach wie lange ich dieses Buch hier schon liegen habe. Es ist mir peinlich… Denn dieses Buch habe ich von einer Freundin ausgeliehen bekommen und ich bin positiv überrascht, das es weder unter einem undefinierbar hohen Berg an Staub verschwunden ist noch Schimmel angesetzt hat. Nee, nee…so geht das nicht. Deswegen musste ich es jetzt nun auch endlich mal beginnen, wo ich gerade keine Reziexemplare mehr zur Hand hatte.

Mir wurde zu dem Buch erzählt, das es sehr emotional ist und dass bestimmt kein Auge beim Lesen trocken bleiben wird. Mit entsprechend hohen Erwartungen bin ich also an das Buch herangegangen. Es begann auch wirklich gut und mag den Schreibstil der Autorin.
Aber dann wurde ich irgendwie ungeduldig und die etwas längeren Kapitel haben leicht an meiner Leselaune gekratzt. Nun ist aber alles wieder gut und ich nehme das Buch wieder sehr gerne zur Hand und möchte unbedingt weiterlesen.

Bisher gefällt mir das Buch sehr gut und ich hatte tatsächlich auch schon leicht feuchte Augen. Außerdem haben mich die Geschichte und meine momentanen Gedanken zu einem Blogbeitrag inspiriert. Ich verrate allerdings noch nicht was das für ein Blogbeitrag werden wird, denn es kann durchaus passieren, dass ich ihn nie veröffentlichen werde, wenn er meinen Ansprüchen nicht genügt. Lust ihn zu schreiben habe ich aber.

Was lest ihr im Moment und wie gefällt es euch?

[tthinkttwice-Rezi] Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel von Christina Herr

 

Titel: Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel
Autorin: Christina Herr
Verlag: Neukirchener Aussaat
Erscheinungsdatum: 13. März 2017
ISBN: 978-3761563908
Format: Hardcover (128 Seiten)
Preis: 12,99€

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Leseprobe

zur Autorin

 

Worum geht’s?

Die pure Wertschätzung für Mütter

Mutter zu sein ist ein Abenteuer – aufregend, überraschend und voller schöner, unvergesslicher Momente. Es ist herausfordernd und beglückend zugleich.
Dieses Buch nimmt Sie mit auf die Abenteuerreise durch den Mama-Alltag. Es steckt voller ermutigender Geschichten, Zitate und Gedichte, voller Denkanstöße und Gebete, die rund ums „Mama-Sein“ kreisen. Denn wenn das auch manchmal im Trubel und den Herausforderungen des Alltags ein wenig unterzugehen scheint: Mütter sind unersetzlich und vollbringen tagtäglich Beachtliches! Dazu gehört aber auch, dass sie ihr Mama-Sein genießen, ohne ihre eigene Persönlichkeit und ihre Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Hier verschafft das Buch wohltuende Atempausen. (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Wer selber Mama ist, weiß, dass es einfach nur toll ist, aber auch unfassbar anstrengend sein kann. Seine Kinder aufwachsen zu sehen, mit ihnen alles (neu) zu entdecken, mit ihnen zu lachen, aber auch zu weinen und zu bangen – das alles gehört dazu.
Ich selber bin jetzt bald seit einem Jahr Mutter und habe vorher als Erzieherin gearbeitet. Ich hatte schon eine leichte Ahnung, wie es ist Kinder beim Aufwachsen zu unterstützen, aber erst seitdem ich selber Mutter bin, weiß ich was alles dazu gehört und wie emotional und auch körperlich anstrengend es sein kann. Ich weiß aber auch, wie unglaublich schön es sich anfühlt das eigene Kind dabei zu beobachten, wie es die Welt entdeckt, laufend neue Dinge lernt und einen anguckt und ganz klar “Mama” artikuliert und dabei mich meint und nicht den nächsten Baum an der Straßenecke.
Ich glaube sagen zu können, dass Nichts schöner, aber auch Nichts anstrengender ist als Mama zu sein.

Mütter erleben zum Glück immer mehr Wertschätzung für ihr Tun und ihre Arbeit. Zu dieser Wertschätzung zählt auch dieses kleine Büchlein von Christina Herr. Selber Mutter eines Sohnes weiß sie wovon sie spricht.

Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt, war ich ganz begeistert von seiner Aufmachung. Das Cover finde ich einfach nur niedlich und auch innen im Buch ist es wunderschön gestaltet. Viele tolle Bilder, schöne und rührende Zitate und Gedichte, Gebete und noch so vieles mehr. Das Buch besitzt sogar ein Lesebändchen und im Buch findet sich eine ganz tolle Postkarte. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, ihr müsst dieses Buch auf jeden Fall mal in die Hand nehmen und es euch selber anschauen. Es ist ein kleines Schmuckstück.

Ich selber habe das Buch von vorne nach hinten in mehreren Tagen durchgelesen. Dies habe ich so nur getan, um es besser rezensieren zu können. Denn ich finde, dieses Buch sollte immer dann zur Hand genommen werden, wenn man Kraft tanken und mal durchatmen möchte. Auch dann, wenn man als Mama wieder einmal daran zweifelt eine gute Mutter zu sein. Und keine gute Mutter kann mir erzählen, dass sie selber nicht schon mehrmals daran gezweifelt hat.
Ich habe es zwar Seite für Seite nacheinander gelesen, aber man kann dieses Buch an egal welcher Stelle aufschlagen und ein wenig darin blättern und lesen. Überall finden sich wunderschöne und aufbauende Texte.

Meiner Meinung nach ist dieses kleine Büchlein ein ganz tolles Geschenk für alle Mütter da draußen. Hätte ich dieses Buch zur Geburt meiner Tochter oder zum Muttertag geschenkt bekommen, hätte ich mich sehr darüber gefreut.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass Mütter, die schon länger diese Rolle bekleiden als ich, sich noch mehr darüber freuen und sich auch häufiger in den Texten wiedererkennen, als ich es getan habe.

Fazit

Christina Herr ist mit ihrem Buch “Mamaglück” wirklich ein kleines Schmuckstück gelungen, das auf keinen Fall im Regal einer Mutter fehlen darf. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich es immer mal wieder zur Hand nehmen werde, sollte ich mal wieder an mir als Mutter zweifeln oder so geschafft sein, dass ich dringend Aufmunterung brauche.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

 

Hier könnt ihr Ninas Meinung zu dem Buch lesen:

[Rezension] Mamaglück- Kleine Schätze im Alltagstrubel von Christina Herr

[Montagsfrage] Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Hallo ihr Lieben!
Einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich euch. Hattet ihr am Wochenende auch so unglaublich tolles Wetter? Wir haben es draußen und leider mit aufräumen verbracht. Zeit zum Lesen war nicht so viel da. Ich hoffe, ihr konntet ein tolles, sonniges Wochenende genießen. Egal, wie ihr es verbracht habt.

Die heutige Montagsfrage hat sich Corly ausgedacht, vielen Dank dafür.

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Ich mag Bücherwelten in denen Magie eine Rolle spielt. Dabei müssen diese Welten gar nicht komplett der Phantasie des Autors entsprungen sein. Sie können ruhig auch Elemente aus unserer realen Welt enthalten. Ich selber hätte gerne magische Kräfte und würde gerne etwas besonderes können, wahrscheinlich mag ich diese Welten deshalb so gerne.

Außerdem befinde ich mich ebenfalls sehr gerne in dystopischen oder auch Sci-Fi Welten. Irgendwie mag ich den düsteren Ausblick auf die Zukunft. Nicht weil ich es mir düster wünsche, sondern, weil ich die Gesellschaftskritik in diesen Büchern mag. Ich muss mir auch an meine eigene Nase fassen, ganz klar, aber wenn wir als Menschheit nicht schleunigst etwas an unserer Art zu leben ändern, dann sind solche dystopischen Welten leider gar nicht mehr so fern, wie wir manchmal glauben möchten.
Sci-Fi mag ich, weil ich fasziniert vom Weltall bin und vom Gedanken, dass es noch mehr Leben gibt als unseres. Mal ehrlich…wer ist denn so anmaßend und glaubt, es gäbe im riesengroßen Weltall nur uns Menschen? Nur weil wir etwas nicht sehen können oder noch nicht erfahren haben, heißt es doch noch lange nicht, dass es nicht existiert.
Außerdem mag ich, wie bereits erwähnt, einfach den Blick in die Zukunft. Dass, was sich Autoren ausdenken ist manchmal gar nicht mehr so weit entfernt von unserer Zeit und die Ideen gar nicht so abwegig.

Welche Bücherwelten mögt ihr am liebsten? Habt ihr es eher mit der Vergangenheit oder mögt ihr die Zukunft auch so gerne wie ich?