Kategorie: Buchrezension

[eBook–Tipp] Gebannt. Unter fremdem Himmel–Veronica Rossi

9783862747221

Diesen Auftaktband zu einer sehr interessant und spannend klingenden dystopischen Trilogie gibt es zur Zeit für nur 0,99€ zu kaufen. Wenn ihr dem Link folgt, findet ihr viele weitere Links zu Plattformen wie Amazon, buch.de, thalia.de etc. auf denen ihr das eBook in eurem benötigten Format herunterladen könnt. Viel Spaß damit! Ich habe mir dieses kleine Schätzchen gerade gegönnt. Smiley mit geöffnetem Mund

Hier entlang bitte.

[Rezension] Novembermord von Berndt Schulz

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Titel: Novembermord
Autor: Berndt Schulz
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: November 2014
Format: eBook (ca. 335 Seiten)
ISBN-13: 978-3-95520-792-2
Preis: 4,99€

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Leseprobe

Worum geht’s?

Kommisar Martin Velsmann hat in seinen 37 Dienstjahren schon so einiges erlebt und mitgemacht. Trotz dessen, dass er als einer der besten Ermittler gilt, stößt er bei seinem neusten Fall an seine Grenzen.
Ein Meterloge wird bestialisch ermordet aufgefunden, das einzige Indiz eine geheimnisvolle Nachricht. Nun ist Velsmanns ganzes Können gefragt, bevor der Mörder ein weiteres Mal zuschlägt.

Meine Meinung

Ganz ehrlich? Dieses Buch hat mich geschafft.

Ich hätte dieses Buch fast abgebrochen, was eine wahre Kunst gewesen wäre, da ich wirklich nie Bücher abbreche und sie immer gnadenlos bis zum Ende lese. Dieses zum Glück auch, denn so konnte es sich noch retten und zum Ende hin hat es mir sogar ganz gut gefallen.

Novembermord beginnt leider recht zäh und kommt zunächst so gar nicht in Fahrt. Außerdem habe ich damit gerechnet, mehr aus der Perspektive des Mörders zu lesen und so raten zu können, mit wem ich es zu tun haben könnte. Doch Berndt Schulz zieht es vor, dem Leser die Ermittlungsarbeit der Polizei näher zu bringen. Bis auf ganz wenige, kurze Kapitel wird ausschließlich aus Sicht der Ermittler berichtet.
Mir persönlich ist das etwas zu unspannend und ich musste mich durch die erste Hälfte des Buches regelrecht hindurch quälen.
Ich weiß nicht genau woran es lag – ob ich mich mittlerweile eingelesen hatte oder der Plot einfach nur spannender wurde – irgendwann habe ich das Buch sogar gerne zur Hand genommen und es dann recht zügig zu Ende gelesen.

Berndt Schulz’ Schreibstil lässt sich durchaus gut lesen und fordert den Leser nicht über die Maßen. Doch mit einer konstant gehaltenen Spannungskurve, kann der Autror meiner Meinung nach hier nicht punkten.

Da der Anfang mich regelrecht fertig gemacht hat, die zweite Hälfte des Buches dies aber durchaus wett machen konnte, konnte ich mich noch auf eine durchschnittliche Sternebewertung einigen. Allerdings werde ich die Reihe um Martin Velsmann nicht weiter verfolgen.

Fazit

Insgesamt ein durchwachsenes Buch, das meine Geduld und meinen guten Willen herausgefordert hat. Für Leser, die Krimis gerne aus der Ermittlerperspektive lesen, wird dieses Buch sehr wohl was sein, mich konnte es leider nicht völlig überzeugen.
Mit knappen 3 von 5 Sternen gehört es für mich in die Kategorie: “Kann man lesen, muss man aber nicht.”

[Rezension] Krähenmann von Corina Bomann

9783649616764

 

Titel: Krähenmann
Autor: Corina Bomann
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: August 2014
Format: Klappenbroschur (416 Seiten)
ISBN-13: 978-3-649-61676-4
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Clara ist neu am Eliteinternat Rotensand. Als Stipendiatin und nicht Kind reicher Eltern, fühlt Clara gleich zu Beginn, dass nicht alle Mitschüler ihr wohlgesonnen sind.
Als dann aber das erste verschwundene Mädchen ermordet, mit angenähten Krähenflügeln am Rücken gefunden wird und kurz darauf ein weiteres Mädchen verschwindet, ist klar, dass hier ein Serienmörder sein Unwesen treibt.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass dies nicht die ersten Todesfälle am Internat Rotensand sind. Was treibt den Krähenmann an und was hat das mit der Vergangenheit zu tun? Clara beginnt der Spur des Mörders zu folgen und gerät selbst in Gefahr.

Meine Meinung

Was bei diesem Buch als allererstes auffällt, ist ganz klar das Äußere. Rot/Orange und schwarz – eine Kombination, die meiner Meinung nach wirklich gut zusammen passt. Das beste aber ist der farbige Buchschnitt. Der ist nämlich rot und macht das Buch zu einem kleinen optischen Highlight.

Innen kann “Krähenmann” aber auch etwas. Corina Bomanns erster Jugendthriller ist gelungen. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Ich bin förmlich durch das Buch durchgesegelt, was zumindest ich bei einem Jugendbuch auch so erwarte.

“Krähenmann” beginnt wie ein typisches Jugendbuch. Wir haben eine toughe Protagonistin, die gleichzeitig durch ihr Stipendiat Außenseiterin ist. Die Clique zickiger Mädchen, inklusive einer Rivalin, die gar keinen genauen Grund braucht, um andere zu schikanieren. Den nicht ganz so “Bad-Boy”, auf den aber die Rivalin fliegt und die typischen Probleme, die man im Teenageralter so mit sich herumschleppt.
Da es sich hier ja aber genau um ein Jugendbuch handelt, stört mich das aber gar nicht. Es gibt zur Abwechslung auch mal keine Dreiecksbeziehung (ein groooooßes Dankeschön an die Autorin!) und Clara, unsere Protagonistin ist tatsächlich tough, intelligent und spielt nur einmal ganz kurz die Heldin.
Eine wirklich angenehme Abwechslung, da ich es leid bin über vermeintlich starke Protagonisten zu lesen, die dann aber tatsächlich einen völlig unrealistischen Heldenkomplex entwickeln oder sich im Endeffekt als unentschlossenes, weinerliches Gör herausstellen.
Corina Bomanns Charaktere verhalten sich weitestgehend realistisch und authentisch und zumindest die “Guten” waren mir sympathisch.

Die Gesichte an sich war spannend, selbst für einen Erwachsenen, der schon so einige Thriller gelesen hat – so wie mich. Bei einem Jugendthriller erwarte zumindest ich, dass ich den Täter schon sehr früh kenne bzw. mir errätseln kann und dass der Plot nicht ganz so spannend ist wie in einem Thriller für Erwachsene, doch Frau Bomann macht ihre Arbeit gut.
Ich wusste fast bis zum Schluss nicht wer der Mörder war, hatte nur so meine Ahnungen und tappte gerne auch mal im Dunkeln.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, doch lässt die Autorin sich am Ende Spielraum für weitere Bücher, da sie ein kleines Detail offen lässt.

Fazit

Für mich ein grundsolider Jugendthriller, der auch Erwachsene begeistern kann. Einen Stern Abzug gibt es für den Authentizitätsverlust von Polizei und Schulleiter, die lieber den Ball flachgehalten haben, anstatt realistischer zu handeln. Das lässt sich aber leicht verschmerzen, da der Rest in sich stimmig ist.

[Rezension] Du.Wirst.Vergessen. von Suzanne Young

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Titel: Du. Wirst. Vergessen
Autor: Suzanne Young
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. August 2013
Format: Paperback (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-442-26921-1
Preis: 14,00€

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Worum geht’s?

Immer mehr Jugendliche bringen sich selber um. Eine Selbstmord-Epidemie geht um und nur “Das Programm” kann dem Einhalt gebieten. Besorgte Eltern sehen dies als Hilfe, die Jugendlichen als ihr Ende – denn ihnen werden Erinnerungen gestohlen. Die Erinnerungen, die sie haben krank werden lassen. Doch die Jugendlichen kehren völlig verändert zurück, sie fühlen sich leer.
Sloane würde es daher nie wagen öffentlich ihre Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie alle Gefühle herauslassen. Doch plötzlich wird James auch krank und kommt ins “Programm”. Für Sloane bricht eine Welt zusammen, denn James kann sich nicht mehr an sie erinnern und sie sich bald auch nicht mehr an ihn…

Meine Meinung

Ein hartes Thema, das mich teilweise ganz schön mitgenommen hat.

Die Idee einer Selbstmord-Epidemie hat schon etwas sehr erschreckendes und auch gruseliges an sich. So unrealistisch finde ich den Gedanken der Autorin nicht, auch wenn ich mehr in Richtung Überforderung, statt Viren oder Bakterien gehen würde.
Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sind betroffen und können ins “Programm” geschickt werden. In diesem Alter entdeckt und erfindet sich der Mensch immer wieder neu. Gerade in unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von (Cyber-)Mobbing, Schnelllebigkeit und Leistungsdruck, kann ich mir gut vorstellen, dass die geistige Gesundheit besonders im Teenageralter leiden kann.

Die Autorin spricht mit ihrem Buch auf jeden Fall ein Thema an, das mich berührt hat. Beim Lesen habe ich das ein oder andere Mal einen dicken Kloß im Hals runterschlucken müssen und ein bisschen Pipi in den Augen hatte ich ebenfalls. Für mich ein atmosphärisch dichtes Buch, das einen zum Nachdenken bringt.

Suzanne Youngs Schreibstil und die Ausarbeitung der Charaktere haben mir gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Personen hineinfühlen und auch mit ihnen mitfühlen. Trotz des eher schwierigen Themas hat es die Autorin geschafft mich am Ball zu halten. Mir wurde es in keinem Moment zu viel, zu lang oder zu schnulzig. Vielleicht aber auch, weil ich gerade in einer etwas schnulzigen Stimmung bin. Zwinkerndes Smiley

James und Sloane sind für mich authentische Charaktere. Keiner versucht den Helden zu spielen, sie zeigen Gefühle und sind nicht zu übertrieben gezeichnet. Ich habe mich mit den beiden wohlgefühlt.

Bei “Du. Wirst. Vergessen.” steht ganz eindeutig die Liebe im Vordergrund und gar nicht das Warum. Der Leser erfährt nichts über die Hintergründe der Epidemie, es geht hauptsächlich darum, was die Jugendlichen fühlen und erleben. Und um “das Programm”, das von den Eltern geliebt und von den Teenagern gefürchtet wird.
Bis kurz vor Ende des Buches dachte ich noch, ich würde einen Einzelband lesen, doch da täuschte ich mich gewaltig. Es wird definitiv noch eine Fortsetzung geben, die allerdings erst Februar 2015 erscheinen wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in Band zwei etwas mehr auf die Hintergründe der Epidemie und des “Programms” eingegangen werden.
Normalerweise stört es mich kaum etwas über die Hintergründe zu wissen, hier war es mir eigentlich egal. Ich wollte einfach nur wissen was aus Sloane und James wird. Ich glaube, ich werde auf meine alten Tage hin doch noch romantisch.

Fazit

Insgesamt ein lesenswertes Buch, bei dem man jedoch mit etwas feuchten Augen rechnen muss. Suzanne Young konnte mich mit ihrem Schreibstil und der Authentizität begeistern, so dass ich es ihr noch nicht einmal übelnehme, dass ich nun eine weitere angefangene Reihe habe, die ich noch nicht beenden kann.

[Rezension] Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald

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Titel: Ein Buchladen zum Verlieben
Autor: Katarina Bivald
Verlag: btb
Erscheinungsdatum: 11. August 2014
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-442-75456-4
Preis: 19,99€

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Worum geht’s?

Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die durch ihre Liebe zu Büchern entstanden ist. Als Sara eines Tages Amy in ihrer kleinen, verschlafenen Heimatstadt Broken Wheel besuchen möchte, muss sie bei ihrer Ankunft feststellen, dass Amy mittlerweile verstorben ist. Ganz alleine in einem fremden Land, mitten im Nirgendwo muss Sara nun zurecht kommen.
Doch so allein ist Sara gar nicht. Denn die Bewohner Broken Wheels nehmen sie unter ihre Fittiche und begrüßen sie wie eine alte Freundin in ihrer Mitte. Um etwas zurück geben zu können, eröffnet Sara mit Amys Büchern einen kleinen, ganz besonderen Bücherladen, der wieder ein wenig leben ins das verschlafene Dörfchen bringt.

Meine Meinung

Wer Bücher liebt, der wird wahrscheinlich auch magisch von diesem Buch hier angezogen werden. Eine Gesichte, die wundervoll klingt und zum Träumen einlädt. Ein richtiges Wohlfühlbuch eben.
Genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich an “Ein Buchladen zum Verlieben” heran gegangen, doch leider konnte mich die Gesichte nicht vollständig abholen.

Das Buch hat immer wieder wunderschöne Szenen, die mir auch ab und an ein kleines Tränchen in die Augenwinkel gezaubert hat, doch im Großen und Ganzen bin ich leider nie richtig in Broken Wheel angekommen.
Ich dachte es geht hier mehr um den Buchladen selber, um die skurrilen Empfehlungen, die Sara Kunden ausspricht und weniger um die Probleme der einzelnen Bewohner. Über 100 Seiten musste ich sogar warten bevor das Thema Buchladen überhaupt angesprochen wurde. Da hatte ich doch etwas ganz anderes erwartet.

Broken Wheel selber ist voller interessanter und auch außergewöhnlicher Charaktere, die mich auch ab und an zum Schmunzeln gebracht haben. Doch insgesamt waren es mir zu viele Charaktere auf die die Autorin eingegangen ist. So kamen die einzelnen Personen ein wenig zu kurz. Ein paar weniger Charaktere, die der Leser dann ausführlicher begleiten kann, hätten mir besser gefallen.

Katarina Bivald schreibt zwar schön und flüssig, doch hat sie mich während ihrer Erzählung immer wieder verloren. Ein richtiges Eintauchen in die Geschichte war mir nicht möglich, daher habe ich auch recht lange an diesem Buch gelesen.
Das Ende selber kam mir dann auch etwas zu plötzlich und zu kurz. Da hätte ich mir im Vergleich zu der restlichen, doch ausführlich beschriebenen Geschichte einfach mehr gewünscht. Keine 20 Seiten vor Schluss musste ich mich fragen, wo mich das Buch noch hin führen möchte.

Fazit

Wer hohe Erwartungen an etwas hat, der kann auch schnell enttäuscht werden. Leider ist mir das mit “Ein Buchladen zum Verlieben” so ergangen. Es ist keineswegs ein schlechtes Buch, es hat einfach nicht meinen Erwartungen entsprochen und so sind wir beide nie wirklich Freunde geworden.
Teils zu langatmig, am Ende zu rasant und den Fokus zu wenig auf dem Buchladen selber, kommt das Buch für mich leider nicht über Mittelmaß hinaus. Mit 3 von 5 Sternen kann man es lesen, muss man aber nicht.

[Rezension] Numbers–Den Tod vor Augen von Rachel Ward

9783551312396

 

Titel: Numbers – Den Tod vor Augen
Autor: Rachel Ward
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Juni 2011
Format: Softcover (432 Seiten)
ISBN-13: 978-3551520166
Preis: 14,95€

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“Numbers – Den Tod vor Augen” ist der zweite Teil der Numbers-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Wir schreiben das Jahr 2027. Die Menschheit hat es geschafft, dass ihre Welt von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Weite Teile der uns bekannten Küsten sind bereits untergegangen.
Adam lebt in dieser Welt und genau wie seine Mutter sieht er die Todesdaten der Menschen, denen er in die Augen blickt. Eine Zahl begegnet ihm immer wieder – 01012028. Tausende von Menschen werden an diesem Tag sterben. Doch Adam möchte dies verhindern, koste es was es wolle.

Meine Meinung

Dieses Buch konnte mich zwar nicht so sehr zum Weinen bringen wie sein Vorgänger, dennoch steht Band 2 dem Trilogieauftakt in nichts nach.

Rachel Ward macht mit “Numbers – Den Tod vor Augen” gewohnt gut weiter. Auch dieses Mal konnte die Story mich packen und mich erst auf der letzten Seite wieder loslassen.

Wie auch im ersten Band begegnen wir wieder dem rotzigen Schreibstil, der prima an die Charaktere und auch die Zielgruppe dieser Trilogie angepasst ist. Wer diesen Schreibstil in Band 1 schon nicht mochte, der wird auch hier seine Schwierigkeiten haben. Mir persönlich hat er gut gefallen, da er authentisch wirkt.

In Band 2 begegnen wir bekannten, aber auch völlig neuen Charakteren, die gut ausgearbeitet sind und die Fähigkeit haben, mich als Leser in ihre persönliche Geschichte so einzubeziehen, dass ich mich mit ihnen gleichzeitig freuen, aber auch leiden kann.

Die Idee des ersten Bandes wird in “Numbers – Den Tod vor Augen” natürlich wieder aufgegriffen, aber auch leicht verändert, so dass ich als Leser nicht das Gefühl hatte den ersten Band, nur mit anderen Charaktere zu lesen. Die Weiterentwicklung hat mir persönlich gut gefallen und ich bin gespannt darauf in was die Idee im Abschlussband gipfeln wird.

Fazit

Auch mit Band 2 der Numbers-Trilogie konnte mich Rachel Ward wieder abholen und begeistern. Wem Band 1 gefallen hat, der sollte dringend weiterlesen und Adam kennenlernen.

[Rezension] Numbers–Den Tod im Blick von Rachel Ward

9783551311511

 

Titel: Numbers – Den Tod im Blick
Autor: Rachel Ward
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: April 2012
Format: Taschenbuch (368 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-31151-1
Preis: 8,99€

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Worum geht’s?

Die 15-jährige Jem ist anders. So anders, dass sie am liebsten allein ist, ganz ohne andere Menschen um sie herum. Denn in den Augen eben dieser Menschen sieht sie eine Zahl. Unauslöschlich und immer präsent. Die Zahl ist das genaue Todesdatum desjenigen. Noch nie hat sich eine Zahl geändert. Die Gewissheit um was es sich dabei handelt, hat Jem seit ihrem siebten Lebensjahr, dem Jahr, in dem sie ihre Mutter tot im Bett gefunden hat.
Acht Jahre nach diesem grausamen Ereignis ist Jem zum ersten Mal wieder so richtig glücklich. In ihrem Freund Spinne hat sie jemanden gefunden, der sie versteht und so nimmt wie sie ist. Doch als sie am London Eye den Menschen in die Augen blickt und überall die selbe Zahl entdeckt, weiß sie, dass etwas Schreckliches passieren wird. Jem und Spinne werden zu Gejagten. Verfolgt von der Polizei und den Medien.

Meine Meinung

Was für ein Buch. Ich habe teilweise Rotz und Wasser geheult und konnte es kaum aus der Hand legen.

Rachel Wards “Numbers” ist ja ein Jugendbuch und wird heutzutage sogar teilweise als Unterrichtsmaterial verwendet, was ich in diesem Fall absolut befürworte. Ein wirklich tolles Buch, das meiner Meinung nach genau auf Jugendliche zugeschnitten ist und die richtigen Werte vermittelt, ohne dabei den Moralfinger zu schwingen.

Was gleich zu Beginn auffällt ist die etwas rotzige Jugendsprache, die hier verwendet wird. Für die eigentliche Zielgruppe sehr passend, für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber es hat sich definitiv gelohnt mich daran zu gewöhnen. Unsere Protagonistin Jem spricht den Leser direkt an und zeitweise hat man das Gefühl sie führt ein Gespräch mit dem Leser aber man dürfe ein wenig in ihr Tagebuch hineinschnuppern.

Jem hatte es in ihrem Leben nicht leicht und verbringt ihr Dasein eher im bildungsferneren Bereich der Gesellschaft. Ihre Sprache, ihre Taten und auch ihre Gefühlswelt passen optimal und doch merkt man schnell, dass in diesem Mädel noch so viel mehr steckt. Eigentlich ist sie sehr höflich, sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit und möchte etwas aus ihrem Leben machen, doch die Umstände scheinen sich gegen sie verschworen zu haben.
Die Autorin lässt ihre Charaktere leben und den Leser mitfühlen. Ich bin zwar tatsächlich ein überdurchschnittlich emotionaler Mensch, dennoch ist es für mich schon ein Qualitätskriterium, wenn es ein Buch schafft mich zum Weinen zu bringen und dieses hat es ganz eindeutig geschafft, was in diesem Fall positiv zu bewerten ist.

Fazit

Mit “Numbers – Den Tod im Blick” ist Rachel Ward wirklich sehr gutes Buch gelungen, das ich jedem ans Herz legen möchte. Es lässt sich gut lesen, ist spannend und bringt einen zum Nachdenken. Wagt gerne einen Versuch, auch wenn ihr nicht mehr zur Schule geht und schon ein wenig älter seid – es lohnt sich.
Eine schöne und zugleich traurige Geschichte über die sich gut reden lässt und das nicht nur im Unterricht. Volle Punktzahl – 5 von 5 Sternen.

[Rezension] Deathbook von Andreas Winkelmann

978-3-8052-5064-1

 

Titel: Deathbook
Autor: Andreas Winkelmann
Verlag: Wunderlich
Erscheinungsdatum: 06.12.2013
Format: Klappenbroschur (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-8052-5064-1
Preis: 14,95€

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Worum geht’s?

Andreas Winkelmanns Nichte Kathi ist tot. Angeblich soll sie sich auf den Gleisen ihr Leben genommen haben, doch Winkelmann glaubt nicht an diese abstruse Theorie. Er kannte Kathi nur als lebensfrohes und glückliches Mädchen – sie würde ihr Leben nicht selbst beenden.
Für die Polizei ist der Fall allerdings längst klar und abgeschlossen und so macht sich Andreas Winkelmann selber auf die Suche nach der Wahrheit und bringt sich damit selber in Lebensgefahr. Was ist das Deathbook und warum ist es so gefährlich?

Meine Meinung

Deathbook – das etwas andere Buch. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Eigentlich ist Andreas Winkelmanns neustes Werk als Episoden-Roman ausgelegt und wurde zu Beginn auch so als eBook veröffentlicht. Da ich selber nicht so sehr auf diese Episoden-Romane stehe, habe ich, trotz der interessanten Geschichte, das Buch erst einmal an mir vorbei ziehen lassen und ihm kaum mehr als ein kurzes Lesen des Klappentextes gewidmet.
Als ich das Buch dann aber als Ganzes in gedruckter Form vor mir sah, durfte es dann auch kurzfristig bei mir einziehen und wurde von mir gelesen.

Ganz zu Beginn hat es mich zunächst ein wenig irritiert, dass der Protagonist dieses Psychothrillers niemand geringeres ist als der Autor dieses Werkes himself. Ungewöhnlich, aber wieso nicht?

Die Geschichte selbst wird aus verschiedenen Perspektiven beschrieben, so dass der Leser auch Einblicke in die Welt des Täters erhält. Ich mag wechselnde Perspektiven grundsätzlich sehr gerne, aber auch hier musste ich mich zunächst einlesen, um zu verstehen aus welcher Perspektive ich den “Fall” betrachte.
Der Schreibstil Winkelmanns ist wie gewohnt schön flüssig und gut zu lesen, so dass ich keine Schwierigkeiten hatte mich gut einzulesen.

Da ich “Deathbook” ja wie gesagt am Stück gelesen habe, kann ich nun nichts dazu sagen wie es ist, das Buch nur häppchenweise präsentiert zu bekommen. So im Ganzen hätte ich mir teilweise ein wenig mehr Spannung und Schnelligkeit gewünscht. Streckenweise war es mir für einen Psychothriller einfach zu langatmig, auch wenn dieses Wort hier nicht so recht passen mag.

Alles in allem konnte mich Winkelmann aber mit seinem Werk überzeugen und so habe ich sehr lange gerätselt wer denn der Täter sei. Sehr viel früher als zur offiziellen Auflösung habe ich es nicht errätseln können und genau so mag ich einen guten Thriller.

Fazit

Eine ungewöhnliche Idee, die gut umgesetzt wurde. Lasst euch nicht davon verwirren, dass der Autor auch der Protagonist ist und umgekehrt, auch wenn Winkelmann bis zum letzten Satz versucht (und in meinem Fall auch geschafft hat) den Leser zu verwirren und im Unklaren darüber zu lassen, ob diese Geschichte nur Fiktion ist oder aber auch ein Körnchen Wahrheit enthält.

[Rezension] Die Auserwählten in der Todeszone

9783551520364

 

Titel: Die Auserwählten in der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen (ChickenHouse)
Erscheinungsdatum: Mai 2013
Format: Hardcover (464 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-52036-4
Preis: 19,99€

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“Die Auserwählten in der Todeszone” ist der Abschlussband der Auserwählten-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 und 2 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Sie sind der Brandwüste entkommen und nun soll angeblich alles vorbei sein? Keine Lügen mehr? Keine Tests? Thomas glaubt ANGST immer noch kein Wort. Das Gedächtnis aller überlebenden Testpersonen soll wieder hergestellt werden, damit diese freiwillig an der finalen Fertigstellung des Masterplans zur Heilung des Brands teilnehmen. Doch Thomas, Newt und Minho wollen nicht. Es bleibt wieder einmal nur die Flucht. Hinaus in die lebensgefährliche Welt, die nun von Cranks bevölkert wird.

Meine Meinung

Der Abschluss einer wirklich gelungenen Trilogie. Auch wenn dieser letzte und auch der zweite Band meiner Meinung nach nicht ganz mit dem Auftakt mithalten konnten, hat James Dashner hier ein spannendes Werk geschaffen und das nicht nur für Jugendliche.

Eine Geschichte voller Spannung und überraschender Wendungen, so dass sich wirklich bis fast ganz zum Schluss noch neue Dinge entrollten, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Die ganze Trilogie lebt von diesen Wendungen und dem packenden Schreibstil Dashners.

Hier in Band drei hat der Autor im Vergleich zu den anderen beiden Bänden leider ein wenig nachgelassen was die Spannung angeht. Ist man erst ein solch hohes Level an Spannung gewöhnt, dann kann es mitunter schwierig werden den verwöhnten Leser mit weniger zu ködern. Nichts desto trotz wollte ich erfahren wie es zu Ende geht. Und auch hier hat es der Autor wider geschafft mit einer Wendung um die Ecke zu kommen, mit der ich so rein gar nicht gerechnet hätte.
Das Ende ist rasant, turbulent und lässt sich sehr schnell lesen. Es wirkt dabei aber nicht “hingerotzt” oder schmeckt nach Abgabetermin, sondern folgt schlicht und einfach Dashners schnellem Stil.

Fazit

Ein gelungener Abschluss einer wirklich gelungenen Trilogie, die bis zum Ende spannend bleibt. Trotz einiger kleiner Kritikpunkte kann ich noch gute 4 von 5 Sternen vergeben und verbleibe mit einer Leseempfehlung für die gesamte Trilogie.

[Rezension] Die Auserwählten in der Brandwüste von James Dashner

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Titel: Die Auserwählten in der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen (ChickenHouse)
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Format: Hardcover (492 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-52035-7
Preis: 18,95€

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“Die Auserwählten in der Brandwüste” ist der zweite Teil der Auserwählten-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Sie haben es geschafft! Endlich sind die dem tödlichen Labyrinth entkommen und in Sicherheit. Das zumindest glauben Thomas und die Lichter, als sie von ihren vermeintlichen Rettern in eine Jugendherberge gebracht werden. Dort angekommen scheint noch alles auf Rettung hinzudeuten, denn die Jungs können endlich duschen, essen und in bequemen Betten schlafen.
Doch dieses Glücksgefühl hält leider nur wenige Stunden an. Kaum ausgeruht sehen sie sich mit den von der Decke baumelnden Leichen ihrer “Retter” konfrontiert.  Doch das ist nicht alles. Die Tests gehen weiter und auf Thomas und seine Freunde wartet das nächste Grauen. Sengende Hitze, kranke, von einem tödlichen Virus befallene Menschen und weitere Überraschungen warten auf die Gruppe. Die Lichter müssen innerhalb von 14 Tagen die Brandwüste durchqueren und zum sicheren Hafen gelangen, sonst werden sie alle sterben.

Meine Meinung

Auch in Band 2 von James Dashners Trilogie der Auserwählten geht es spannend weiter. Voller unvorhersehbarer Wendungen, authentischer Charaktere und einem rasanten Tempo.

Nun habe ich schon das zweite Buch dieser Reihe beendet und weiß noch immer nicht genau auf was die von Dashner erdachte Geschichte genau hinauslaufen wird. Ich lese unheimlich gerne Bücher, die mich lange Zeit hinters Licht führen können und bei denen ich bis zum Ende nicht weiß was mich erwarten wird. Die Auserwählten-Trilogie scheint genau so eine Reihe zu sein. Ich liebe es, wenn kontinuierlich spannend bleibt und ich sehr lange rätseln darf.

“Die Auserwählten in der Brandwüste” ist meiner Meinung nach kein typischer Zwischenband. Er kann zwar nicht ganz mit dem Auftaktband mithalten, was die Spannung angeht, ist aber auch nicht so mau und nichtssagend, wie so manch anderer Zwischenband, den ich bereits gelesen habe. Was hier erzählt wird, ist weiterhin wichtig für die gesamte Geschichte, kein Füllwerk oder Ähnliches.

Bereits zu Band 1 sagte ich, dass Dashners Die Auserwählten” ein passendes Buch für männliche Teenager ist, auch diese, die vielleicht erst ans lesen herangeführt werden müssen. Nach Beendigung von Band 2 kann ich meine damalige Meinung nur bekräftigen. Ich finde noch immer, dass es eine prima Reihe für Jugendliche ist, die auf Spannung stehen.

Fazit

Auch der zweite Band dieser Trilogie konnte mich wieder begeistern. Spannend und rätselhaft geht es weiter. Dashner überzeugt weiterhin mit Tempo, gut zu lesendem Schreibstil und einer sehr interessanten Idee.
Da mich der erste Band etwas mehr überzeugen konnte, gibt es hier einen kleinen Sterneabzug, der aber nichts daran ändert, dass es von mir immer noch eine klare Leseempfehlung gibt. Sehr gute 4 von 5 Sternen.