[Rezension] Nellies großer Auftritt von Patricia Schröder

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Titel: Nellies großer Auftritt
Autorin: Patricia Schröder
Illustratorin: Carola Sieverding
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2016
ISBN: 978-3570173770
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Format: Hardcover (88 Seiten)
Preis: 8,99 Euro

Worum geht es?

Nellie kommt aus einer Zirkusfamilie und reist viel umher. Etwas Schöneres als ein Leben inmitten von Artisten, Ponys und Schimpansen kann sie sich nicht vorstellen. Als sich Nellies Mutter bei einer Probe verletzt, soll die Ponynummer aus dem Programm genommen werden. Das kann Nellie nicht zulassen! Sie hat auch schon eine tolle Idee . Quelle

Die Autorin:

Patricia Schröder, 1960 im Weserland geboren, wuchs in Düsseldorf auf, sie studierte dort Textildesign und arbeitete auch einige Jahren in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, kehrte sie ihrer Heimat den Rücken zu und zog mit ihrem Mann in ein altersschwaches Haus auf einer Warft an der Nordsee. Dort lebt und liebt die herzliche Autorin mit ihrer Familie und einer Hand voll Tieren. In dieser herrlichen Gegend fing sie an sich Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Dies ist ihr sehr gut gelungen, wie wir beim Lesen ihrer Bücher immer wieder feststellen.
Im Jahr 1998 erschien ihr erster Roman, inzwischen hat sie mehr als 170 Bücher veröffentlicht.
Patricia Schröder hat das Konzept “Erst ich ein Stück, dann du” entwickelt, um bei Kindern durch das gemeinsame Lesen, den Spaß und damit die Liebe zu Büchern näher zu bringen. Ihr liegt die Leseförderung besonders am Herzen.
Hier kommt ihr zur Homepage der Autorin

Unsere Meinung zum Buch:

Meine Jungs lieben die Geschichten der Autorin und haben sich auf ein weiteres Buch aus ihrer Feder sehr gefreut. Ich hatte diesmal das Glück nur Zuhörerin zu sein, die Jungs haben das Buch ganz alleine zusammen gelesen. Während der Große ein absoluter Bücherwurm ist, tut sich der Kleine noch etwas schwer mit dem Lesen. Daher finden wir dieses Konzept und das gemeinsame Lesen perfekt, um dem Kleinen die Freude am Lesen näher zu bringen.
Bereits nach den ersten Seiten hat uns die Geschichte gefangen genommen. Das Zirkusmädchen Nellie ist ein freundliches und sehr sympathisches Mädchen. Aber nicht nur Nellie, auch die anderen Protagonisten sind mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben worden. Wir haben dadurch die Zirkus Corelli Familie und ihre Tiere gleich lieb gewonnen.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig, mit viel Herz und altersgerecht geschrieben. Die Geschichte lebt nicht nur durch ihre bildhafte Sprache, sondern auch durch die wunderschönen Illustrationen von Carola Sieverding. Diese unterstreichen die spannende Geschichte und erwecken beim Betrachten der vielen Bilder ein schönes Gefühl von Zugehörigkeit. Die Kapitel haben eine perfekte Leselänge. Für unseren Kleinen waren die kurzen Texte prima zu lesen und auch zu verstehen. Die Autorin hat für die Kinderabschnitte einfache Worte gewählt, was mir sehr gut gefällt. Schwierige Worte würden hier die Lesefreude eher mindern und ein weiterlesen eher schwierig machen.
Der am Anfang aufgebaute Spannungsbogen konnte konstant innerhalb der Geschichte gesteigert werden. Die Geschichte endet mit einem wunderschönem und abgeschlossenen Ende. Uns hat hier nichts gefehlt und wir drei haben nach 78 Seiten das Buch glücklich geschlossen.
“Nellies großer Auftritt” wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Fazit:

Diese wunderschöne Geschichte hat uns gleich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Wir haben eine schöne Lesezeit gemeinsam verbracht und sind in eine bunte Zirkuswelt abgetaucht, dieses Lesehighlight belohnen wir mit fünf von fünf Sternen.

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Frohe Weihnachten!–Äh ja…nee? Oder so ähnlich…

Tannenbaum geschmückt

Tja…irgendwie wollte ich diesen Beitrag schon vor ein paar Tagen schreiben, doch offensichtlich bin ich nicht dazu gekommen. Es war ganz schön viel los hier und das erste Weihnachten des Tochterkindes war anstrengend, aber dennoch sehr schön!

Ich hoffe, ihr alle hattet auch ein paar schöne/besinnliche/ruhige Weihnachtstage und konntet das tun, wonach euch war. In Ruhe entspannen, zusammen mit den Lieben feiern, alleine was. Was auch immer euch gefällt. Smiley

Wahrscheinlich werden wir uns erst im neuen Jahr wieder schreiben, daher schon mal einen guten Rutsch! Lasst 2016 ausklingen und freut euch auf ein neues und spannendes 2017!

[Rezension] Mittlere Reife- Aus meinem Leben von Isabel Varell

 
Titel: Mittlere Reife – Aus meinem Leben
Autorin: Isabel Varell
Verlag: Piper Paperback
Erscheinungsdatum: 1. April 2016
ISBN: 978-3492060363
Format: Klappenbroschur (320 Seiten)
Preis: 14,99 Euro
zur Autorin: Isabel Varell
zum Buch: Piper

Worum geht es?

Warum es sich lohnt, niemals ganz erwachsen zu werden
Isabel Varell strahlt auch mit Mitte 50 eine jugendliche Begeisterungsfähigkeit und einen Optimismus aus, die ansteckend wirken. Und das, obwohl sie in ihrem Leben schon so einige Herausforderungen meistern musste. Mutig, ehrlich, fröhlich und manchmal nachdenklich blickt sie auf prägende Lebenssituationen zurück: ihre ersten Versuche als Sängerin, ihre turbulente Beziehung und Ehe mit Drafi Deutscher, von der sie hier erstmals erzählt, ihre Entscheidung, beim Dschungelcamp mitzumachen oder ihr ehrenamtliches Engagement im Hospiz. Es gab Situationen, die sie fast umgeworfen haben, aber immer wieder hat sie es geschafft, aus den Krisen etwas Wertvolles fürs Leben mitzunehmen. So ist ihr Buch auch eine Quelle der Inspiration und ein Plädoyer dafür, sich spielerisch auf das Leben einzulassen und niemals ganz erwachsen zu werden. Quelle : Piper

 

Meine Meinung zum Buch:

Wer kennt den sympathischen Lockenkopf mit dem ansteckenden Lachen nicht? Und egal, ob man ihre Musik mag, ihren Auftritt im Dschungelcamp gutheißt, ihre schauspielerischen Fähigkeiten schätzt oder nicht: An diesem Lächeln und ihrer Ausstrahlung kommt man einfach nicht vorbei. Wenn sie Gast in einer Talkshow ist, dann geht dort die Sonne auf, sie sprüht vor Lebensfreude und Kraft, und das finde ich immer wieder sehr beeindruckend.
Ich finde Autobiographien immer spannend zu lesen, denn neben der öffentlichen Hülle eines Menschen interessiert mich auch, was darunter steckt. Bei diesem Buch war sofort klar, dies muss ich unbedingt lesen. Ich wollte unbedingt hören, was die Autorin zu erzählen hat.
Der Klappentext und auch das ansprechende Buchcover konnten mein Interesse ebenfalls sofort wecken. Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis verschafft einen perfekten Überblick über die Themen im Buch. Bevor Isabel Varells Lebensgeschichte startet, gibt es ein wunderschönes Vorwort von Hape Kerkeling. Die Beiden verbindet eine jahrelange, tiefe Freundschaft, was durch die liebevoll geschriebene Zeilen bei mir als Leserin auch zu 100 Prozent ankommt.
Nach dem Lesen der ersten Seiten bin ich schon komplett im Leben der Autorin gefangen. Ihr Schreibstil ist wunderschön flüssig und mitreißend. Habe ich noch vor Lesen des Buches eine lustige und fröhliche Geschichte erwartet, wird mir schnell klar, wie hart die Autorin mit ihrem jugendlichen Ich ins Gericht geht. Ich bin überrascht, wie unverblümt sie von ihrer Jugend erzählt, in der sie alles andere als ein Mauerblümchen war. Ihre Beschreibungen nach der Trennung ihrer Eltern, diese Ratlosigkeit, Hilflosigkeit und Leere in ihrem Inneren hat sie sehr eindrucksvoll zu Papier gebracht. Ich habe an der ein oder anderen Stelle  tief einatmen und schlucken müssen, um die Geschichte danach weiterlesen zu können. Am liebsten hätte ich sie mal in den Arm genommen und ordentlich gedrückt . Was mich sehr beeindruckt ist ihre Stärke, die sie schon in jungen Jahren ausstrahlt und sich damit auch aus jedem Tief wieder herausmanövriert.
Die Erzählung ihrer Ehe mit Drafi Deutscher hat mich ebenso beeindruckt wie ihre ehrenamtliche Tätigkeit in einem Hospiz, für die sie meine absolute Anerkennung verdient. Die Erlebnisse im Dschungelcamp mal aus der anderen Perspektive zu lesen, hat mir ziemlich gut gefallen. Meinen Respekt hat sie auch für ihren Marathonlauf mit 40 Jahren. Ich schaffe im gleichen Alter nicht mal, 10 km am Stück zu laufen Smiley
Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können und bin durch die 320 Seiten nur so hindurchgeflogen. Von Anfang bis Ende finden sich in diesem Buch sehr emotionale, aber auch sehr humorvolle Erzählungen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern auch noch übertroffen. Ich habe die Botschaften zwischen den Zeilen der Autorin sehr wohl verstanden und werde schauen, was ich davon auch in meinem eigenen Alltag umsetzen kann.

Fazit:

Dies ist definitiv eine der schönsten und emotionalsten Autobiographien, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Mir gefällt die Ehrlichkeit sehr und auch die Kritik an der eigenen Person. Ich möchte die Ecken und Kanten eines Menschen sehen und dies ist der Autorin wirklich eindrucksvoll geglückt. Ich sage vielen Dank für den Blick hinter die prominente Maske und spreche für dieses Buch sehr gern eine Leseempfehlung aus. Diese Buch gehört  zu meinen Lesehighlights 2016.

[Rezension] Foxgirls Magie liegt in der Luft von Sabine Städing

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Titel: Fox Girls- Magie liegt in der Luft
Autorin: Sabine Städing
Illustratorin: Maria Karipidou
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 26.September 2016
ISBN: 978-3570164471
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Format: Hardcover (288 Seiten)
Preis: 12,99 Euro

Worum geht es?

Mit ihrer Fuchsmagie fühlen sich die frisch gebackenen Foxgirls Puder Zucker und Bonnie Vanzetti pudelwohl und freunden sich mit den anderen magischen Wesen Hamburgs bestens an. Bald schon können die beiden zeigen, was sie drauf haben: Bonnies Freund Mungo hat Stress, weil seine Versetzung gefährdet ist. Da werden die zwei frechen Füchsinnen doch dem Mathelehrer eine kleine Lektion erteilen! Aber dann stehen die Foxgirls vor einer viel größeren Herausforderung: Die kryptozoologischen Jäger sind zurück in der Stadt, zusammen mit ihrem Boss, dem Schwarzen Abt. Und der will sich speziell an den Foxgirls und an Puders süßem Freund Silas, dem Stadtwolf, rächen …Quelle: amazon

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem mich bereits der erste Band der Foxgirls begeistern konnte, habe ich mich auf den zweiten Teil schon sehr gefreut. Auf die Autorin aufmerksam geworden sind die Jungs und ich durch die wunderschönen Geschichten ihrer Apfelhexe “Petronella Apfelmus”.
Wie schon der Vorgänger ist auch dieses Buch eine echte Augenweide. Ich mag die verwendeten Farbtöne, und die beiden Mädchen auf der Mauer gefallen mir ebenso gut wie die beiden Füchse im Hintergrund. Ich bin mir sicher, die empfohlene Altersgruppe ab 10 Jahren wird sich von diesem Cover magisch angezogen fühlen.
Der Start in das Buch ist mir dank der Spannung, die sofort aufgebaut wurde, sehr leicht gefallen. Die Geschichte beginnt in Hamburg. Viele der beschriebenen Ecken sind mir bestens bekannt, vielleicht habe ich mich auch deshalb sofort in der Geschichte wohlgefühlt. Die Erzählung knüpft an den letzten Band an, durch kurze, kleine Rückblicke finden sich auch Erstleser schnell zurecht. Dennoch würde ich Neueinsteigern empfehlen, den ersten Teil vorher zu lesen. Für mich persönlich ist es sehr wichtig, den Ursprung einer Geschichte zu kennen, ich habe sonst immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und für die angesprochene Altersgruppe in jugendlicher Sprache umgesetzt. Der am Anfang gesponnene, rote Faden zieht sich durch das ganze Buch und findet nach 283 Seiten ein für mich sehr zufriedenstellendes Ende, bei dem keine Fragen offen bleiben.
Diese Geschichte wird durch die vielen schönen Vignetten der Illustratorin Maria Karipidou wunderschön in Szene gesetzt.
Für die ans Herz gehende Geschichte sind aber hauptsächlich die Protogonisten Puder und Bonnie verantwortlich. Diese sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben worden, so dass sie auch in diesem Buch ein warmes Gefühl in meinem Herz hinterlassen haben. Hinter den Zeilen steckt auch vieles, was bei mir als erwachsene Leserin hängengeblieben ist. Denn auch ein für mich zunächst unsympathischer Protagonist wächst in Krisenzeiten über sich hinaus und steht seinen Freunden bei.

Fazit:

Auch mit diesem Buch “Foxgirls Magie liegt in der Luft” konnte mich die Autorin Sabine Städing wieder überzeugen. Ich vergebe sehr gerne fünf von fünf Sternen für eine wirklich lesenswerte Geschichte.

skala-5-stern

[Rezension] Hochsensibel–Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten von Eliane Reichardt

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Titel: Hochsensibel–Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten
Autorin: Eliane Reichardt
Verlag: Irisiana
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
ISBN: 978-3-424-15293-7
Format: Klappenbroschur (256 Seiten)
Preis: 19,99 Euro

zum Buch

Leseprobe

 

 

 

Worum geht’s?

Stark (und) hochsensibel!

Laut Schätzungen ist jeder siebte Mensch hochsensibel und nimmt die Welt um sich herum intensiver und detaillierter wahr als der Rest der Welt. Doch oft weiß er selbst nichts von seiner besonderen Veranlagung, die von anderen Menschen leider nur allzu oft als Schwäche gedeutet oder von Ärzten/Therapeuten gar als psychische Störung gewertet wird.
Dieses Buch erläutert das Phänomen Hochsensibilität ausführlich und beschreibt, in welcher Weise hochsensible Menschen Alltagssituationen wie Einkaufen, Schule oder Arbeit erleben. Auch Ausgehen und Feiern fühlt sich für sie anders an …
Wie können sie ihr Leben trotz oder gerade mit ihrer Hochsensibilität am besten meistern? Wie lässt sich Hochsensibilität aus einer vermeintlichen Schwäche in eine echte Stärke umwandeln? Und zu guter Letzt: Wie können Hochsensible das in ihnen schlummernde Potenzial erwecken und voll entfalten? (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Eliane Reichardt schreibt: “[…] jeder siebte Mensch [ist] hochsensibel […]. Doch oft weiß er selbst nichts von seiner besonderen Veranlagung […].” Genau so ging es mir bis vor etwa drei Jahren auch. Ich war völlig unwissend. War schon immer etwas anders als der Durchschnitt. Immer mal wieder angeeckt oder komisch angeguckt worden. Aber gleichzeitig habe ich bei einigen Empfindungen bzw. Wahrnehmungen gedacht, dass es allen so gehen muss wie mir.
Jetzt weiß ich, dass dem nicht so ist. Ich nehme viel mehr wahr als der “Durchschnittssensible”, empfinde tiefer und stärker und denke viel mehr über teilweise echt Unwichtiges nach. Seitdem ich weiß, dass ich hochsensibel bin, begegnen mir immer wieder Menschen, die es, meiner Meinung nach, auch sind, es aber noch nicht wissen. Es gibt also doch gar nicht so wenige “von uns”.

Eliane Reichardt weist in ihrem Buch auch ganz eindrücklich darauf hin, dass Hochsensibilität weder eine Krankheit noch eine Diagnose ist. Es handelt sich um eine Charaktereigenschaft, die, wie jede andere auch, ihre Vor- und Nachteile hat. Ich habe also keine Hochsensibilität, ich bin hochsensibel oder eben hypersensitiv. Hochsensibel hat leider immer noch einen so negativen Touch und leider werden gerade hochsensible Kinder immer noch als Mimose oder Sensibelchen getitelt und belächelt. Man solle sich nicht so anstellen…ein Satz, der jedem von uns wahrscheinlich schon zum Hals heraushängt.

Einem normalsensiblen Menschen die Gefühls- und Wahrnehmungswelt eines Hochsensiblen (HS) näher zu bringen, empfinde ich als äußerst schwierig. Wo wir manchmal zu viel an Einfühlungsvermögen haben und uns nahezu problemlos in Andere hineinversetzen können, können “Normalos” das eben nicht. Dies zu begreifen fällt erst einmal schwer.
Eliane Reichardt ist mit ihrem Buch allerdings ein Werk gelungen, das meiner Meinung nach einen wirklich guten, umfassenden und tiefen Blick auf die Thematik wirft und sowohl HS als auch normalsensiblen Menschen hilfreich zur Seite stehen kann.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Zum einen wäre da “Die Forschungsgeschichte”. Was genau macht Hochsensibilität aus? Wie hat sich unser Leben in den letzten 60 Jahren verändert. Und was kann mit der Hochsensibilität noch alles einhergehen. Zu nennen wären hier u.a. eine Hochbegabung.
Im zweiten Teil befasst sich die Autorin damit, wie hochsensible Menschen ihren Alltag meistern können bzw. wie sie ganz allgemein mit dieser Art der Wahrnehmung in einer recht unsensiblen Welt “überleben” können.
Selbst ein kleiner Einkauf kann hier zur Herausforderung werden. Laute Geräusche, angenehme und unangenehme Gerüche, Gesprächsfetzen, die sich einfach so ins Gehirn schleichen, ohne dass man sie ausblenden kann, Menschen, die einem zu dicht aufrücken oder Gefühle, die nicht eingeladen einfach so auf eine hochsensible Person (HSP) überspringen, ob sie das möchte oder nicht.

Hochsensibilität ist ein wirklich interessantes und spannendes Thema, mit dem sich viel mehr Menschen beschäftigen sollten. Besonders Lehrer und Erzieher täten gut daran, um diese Charaktereigenschaft zu wissen. Denn so schön sie auch ist, so anstrengend kann sie werden, besonders dann, wenn man sich völlig unverstanden fühlt.

Eliane Reichardt spricht mit ihrem Buch nicht nur HS an. Sie versucht auch Verständnis zu schaffen, gerade für Menschen, die mit Hochsensiblen zu tun haben. Daher bin ich der Meinung, dass dieses Buch für jeden geeignet ist, der sich mit der Thematik beschäftigen möchte.
Wer sich übrigens noch nicht ganz sicher ist, der kann sich mit dem Test befassen, den die Autorin an den Anfang des Buches gestellt hat. Dort zählt sie eine ganze Reihe Eigenschaften auf, die ganz typisch sind für eine HSP. Wenn mindestens die Hälfte auf einen zutrifft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man hochsensibel ist.

Die Autorin glänzt mit fundiertem Wissen und guter Recherchearbeit. Sie selber ist auch hochsensibel und gleichzeitig auch noch hochbegabt und Synästhesistin. Sie kann also definitiv aus Erfahrung sprechen. Durch langjährige Arbeit mit HSP konnte sie sich ein recht gutes Bild der Materie schaffen und versucht mit ihrem Buch nun ihr gewonnenes Wissen weiterzugeben.

Fazit

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie wichtig ich dieses Buch finde und wie sehr ich mir wünschen würde, dass es viele Leser findet. Es ist definitiv eins der besseren Bücher, dass ich zu diesem Thema gelesen habe und möchte es euch wirklich ans Herz legen.
Mit 19,99€ ist der Preis nicht ganz ohne, aber es sind gut investierte 20€.

Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen und eine klare Lese- und Kaufempfehlung.

[Gewinnspielauslosung] Geburtstagsgewinnspiel

So ihr Lieben,

es ist etwas spät geworden, denn wird hatten heute Besuch hier und da ist es leicht unhöflich sich einfach an den Rechner zu setzen, um das Gewinnspiel auszulosen und einen Blogpost dazu zu schreiben. Zwinkerndes Smiley Deswegen gibt es den Post erst jetzt. Besser spät als nie…oder morgen. Ich möchte euch ja nicht so lange zappeln lassen.
Lange Rede, kurzer Sinn, kommen wir zu den einzelnen Gewinnern.

Gewinn Nr. 1 – Blind Walk von Patricia Schröder mit Wunschsignatur

Gewinner Blind Walk

Sarah

Gewinn Nr. 2 – Ihr seid natürlich eingeladen von Andrea Sawatzki

Gewinner Sawatzki

Karo-Tina Aldente

Gewinn Nr. 3 – Hier kommt Ricky! Mit Karacho durch den Fun-Park! von Antje Szillat

Hier brauchte ich die Fruit Machine nicht anwerfen, denn es ist leider nur eine Person in den Lostopf gehüpft. Umso besser für diese Person, denn somit hat sie konkurrenzlos gewonnen! Smiley

Solveig

Gewinn Nr. 4 – Ein weihnachtliches Überraschungspäckchen

Gewinner Überraschungspaket

Lagoonadelmar

Herzlichen Glückwunsch euch allen!

Ich werde euch vermutlich morgen eine Mail schreiben und mich nach euren Adressen erkundigen. Solltet ihr allerdings schon vorher diesen Blogbeitrag gelesen haben, dann schreibt mir schon gerne vorher eure Adresse über das Kontaktformular. Die Gewinne machen sich dann schnellstmöglich auf den Weg zu euch.

[Rezension] Sunny Valentine- Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen von Irmgard Kramer

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Titel
: Sunny Valentine- Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen
Autorin: Irmgard Kramer
Illustratorin: Nina Dulleck
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 19.September 2016
ISBN: 978-3785583647
empfohlenes Lesealter: 9-11 Jahre
Format: Hardcover (160 Seiten)
Preis: 10,95 Euro

Worum geht es?

Eines Tages setzt das Haus die Familie Valentine vor die Tür. Es sei unpässlich und möge nicht mehr gestört werden. Sunny erfährt, dass das Haus Fieber hat. Und es gibt nur einen Arzt auf der Welt, der helfen kann. Das Dumme ist nur, dass man ihn nicht finden kann, wenn man ihn sucht – er muss einen selbst finden. Großartig, denkt sich Sunny, als sie plötzlich in einer italienischen Kleinstadt steht und nicht mehr weiter weiß. Glücklicherweise trifft sie auf die Zirkusfamilie Bombastico und deren Elefanten, die Sunny vielleicht helfen können … Quelle: amazon

Meine Meinung zum Buch:

Angesprochen von einem witzigen Cover habe ich mir die Zeit genommen und mir Sunny Valentine von Irmgard Kramer mal genauer angesehen. Die Geschichte “Sunny Valentine – Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen” ist bereits der vierte Band aus dieser Reihe. Ich kenne die bisherigen Bücher nicht und startete dementsprechend ohne Vorkenntnisse in die Geschichte. Der Klappentext hat mich schon nach den ersten Sätzen begeistert. Von einem unpässlichen Haus, welches Fieber hat und deshalb von seinen Bewohnern nicht gestört werden möchte, hatte ich bis dato noch nie gehört. Auch das farbenfrohe, ein wenig überladene, Buchcover weckte gleich mein Interesse. Es sprüht vor positiver Energie und zeigt neben einem blonden Mädchen mit sehr eigenwilligem Kleidungsstil auch jede Menge anderer interessanter Protagonisten, die ich gern kennenlernen wollte. Der Buchtitel glänzt und hebt sich von Rest des Covers ab, somit hat der Leser nicht nur etwas zum Ansehen, sondern auch zum Anfassen.
Klappt man die erste Seite auf, fällt der Blick unweigerlich auf Sunnys Haus. Dort wird schnell klar, dass es sich hierbei nicht um ein normales Wohnhaus handelt. Dieses Haus nun genau zu beschreiben, würde hier den Rahmen sprengen und deshalb empfehle ich, es einfach mal selbst anzuschauen. Nur so viel: Es ist wirklich anders Smiley. Was mich auch sehr amüsiert hat: Es trägt den Namen “Seine Herrlichkeit”.
Bevor die Geschichte dann startet, gibt es für die Leser noch ein Inhaltsverzeichnis und einen Brief von Sunny an ihre Mama. Dann geht es endlich los – und wie! Die Geschichte ist spannend und temporeich gleich ab den ersten Seiten. Während ich noch auf eine lange Einleitung gewartet hatte, sitzen die Bewohner des skurrilen Hauses, allen voran Sunny, auch schon vor der Haustür. “Seine Herrlichkeit” hat Fieber und möchte seine Ruhe haben. Bereits da habe ich schon unter dem Tisch gelegen und lauthals gelacht.
Ein wenig Schwierigkeiten hatte ich, die verschiedenen Protagonisten ohne Vorkenntnisse richtig zuzuordnen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin für neue Leser dies noch ein wenig erklärt. Ich weiß immer gern, mit wem ich es in den Bücher zu tun habe.
Die Geschichte ist durchweg extrem lustig, humorvoll und spannend geschrieben, was an dem flüssigen Schreibstil der Autorin liegt. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt sie ihre Figuren und sehr bildgewaltig die Schauplätze ihrer Geschichten. Nach mittlerweile mehreren gelesen Büchern von Irmgard Kremer gefällt mir auch extrem gut, dass sie dem Leser neben ihren wunderschön verpackten Geschichten auch immer noch ein wenig zum Nachdenken und Lernen mitgibt. Was vielleicht auch ihrer früheren Berufung als Lehrerin geschuldet sein mag.
Mit Sunny Valentine hat sie für mich ihre bisher beste Protagonistin erschaffen. Mir gefiel dieses Mädchen mit ihrer sympathischen und liebenswerten Art bereits von der ersten Seiten an. Sie ist mutig, selbstbewusst und hat ein großes Herz. Dies wird die empfohlene Altersklasse sicher genauso begeistern wie mich.
Besonders empfehlenswert sind außerdem die tollen Illustrationen von Nina Dulleck. Ich bin ein großer Fan ihrer Zeichnungen und auch in diesem Buch hat sie ihr Können wieder eindrucksvoll zur Schau gestellt. Ihre genialen Illustrationen unterstreichen die tolle Geschichte.
Von Anfang bis Ende fühlte ich mich richtig gut unterhalten und war extrem traurig, dass dieses tolle Lesevergnügen nach 153 Seiten schon zu Ende war. Glücklicherweise habe ich ja nun noch die Möglichkeit, die vorherigen drei Bände zu lesen.
Eine humorvolle und sehr komische Geschichte, die große und kleine Leser begeistern wird. “Sunny Valentine” lässt sich prima vorlesen und kann von geübten Lesern ab 8 Jahren alleine gelesen werden. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen.

Bisher erschienen sind:

Band 1: Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen
Band 2: Von Schaumbädern und tanzenden Rollschuhen
Band 3: Von der Flaschenpost im Limonadensee
Band 4: Von Zirkuskanonen und elefantösen Notfällen

Die Autorin:

Irmgard Kramer, 1969 geboren, lebt als freie Autorin im Bregenzerwald in Österreich. Bis 2010 war sie Volksschullehrerin. Heute schreibt sie Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Texte für Magazine.
Besucht Irmgard Kramer hier : http://www.irmgardkramer.at/

Die Illustratorin:

Nina Dulleck, Jahrgang 1975, zeichnet, seit sie einen Stift halten kann. Später, in der ersten Klasse, hat sie damit begonnen, die vielen Geschichten, die in ihrem Hirn herumflatterten, auch mit Wörtern zu Papier zu bringen. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Rheinhessen inmitten von Kirschbaumplantagen und Weinbergen
Besucht Nina Dulleck hier: http://www.ninadulleck.de/

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[Rezension] Flätscher- Die Sache stinkt! von Antje Szillat und Jan Birck

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Titel: Flätscher- Die Sache stinkt!
Autorin: Antje Szillat
Illustratorin: Jan Birck
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 26.August 2016
ISBN: 978-3423761567
empfohlenes Lesealter: 7-11 Jahre
Format: Hardcover (128 Seiten)
Preis: 10,95 Euro

Worum geht es?

Wer braucht hier einen Plan? Wir haben Flätscher!
Flätscher, coolstes Stinktier der Stadt, landet auf der Suche nach seiner Lieblingsspeise im Jutesack des verärgerten Spitzenkochs Bode. Nur durch einen gewagten Sprung und den eiskalten Einsatz seiner Stinkekanone kann er sich retten – ausgerechnet in das Hosenbein von Bodes Sohn Theo. Das ist nicht nur der Anfang einer dicken Freundschaft, sondern auch der Beginn der größten Super-Detektiv-Karriere aller Zeiten! Denn die beiden gründen noch am selben Tag die Hinterhof-Detektei. Sekretariat: Zwergwieseldame Cloe. Rückendeckung garantiert die O-Clique: die Kellermäuse Olaf, Mo, Jo und Flo. Kaum vollzählig, braut sich schon der erste Fall zusammen – und Flätscher hebt bebend seine berühmte Spürnase… Quelle

Zur Leseprobe: Flätscher

Die Autorin:

Antje Szillat wurde 1966 in Hannover geboren. Sie träumte schon als Kind davon, die jüngste Autorin der Welt zu sein und sich vom vielen Geld ihren großen Wunsch von einem eigenen Pferd zu erfüllen. An diesen Traum hat sich die gelernte Lerntherapeutin fast dreißig Jahre später glücklicherweise erinnert, sich hingesetzt und einfach angefangen, ein Buch zu schreiben. Mittlerweile ist die sympathische Autorin damit sehr erfolgreich und ihre Bücher sind bei uns im Hause sehr beliebt. Antje Szillat lebt mit ihrer Familie und vielen wunderschönen Pferden in der Nähe von Hannover.
Homepage der Autorin: Antje Szillat

 Der Illustrator:

Jan Birck wurde 1963 in München geboren und ist nicht nur ein Illustrator, sondern auch Trickfilmkünstler, Cartoonist und CD-ROM-Gestalter. Zu seinen bekanntesten Werken zählen “Die wilden Fußballkerle”, die er zusammen mit Joachim Masannek entwarf. Jan Birck wohnt mit seiner Familie in München.
Homepage des Illustrators: Jan Birck

Meine Meinung zum Buch:

Wie fange ich an, eine objektive Rezension über ein Buch zu schreiben, in dessen Hauptfigur ich mich schon auf der ersten Seite verliebt habe? Also, eigentlich war es ja Liebe auf den ersten Blick im Buchladen meines Vertrauens. Ich stelle euch das liebenswerte Stinktier vor, damit vielleicht ein wenig von seinem Zauber auch auf euch überspringt. Flätscher ist eine echte Augenweide. Er ist nicht nur cool, sondern hat auch einen messerscharfen Verstand. Er ist nicht auf den Mund gefallen und hat nur eine klitzekleine Schwachstelle: Er liebt Semmelknödel über alles, und das lässt ihn zuweilen etwas unvorsichtig sein.
Die Geschichte beginnt an einem regnerischen Morgen, und Flätschers Magen verlangt nach Nahrung. Bereits nach den ersten Sätzen war ich sofort in der genialen Geschichte gefangen. Einen lockeren und humorvollen Schreibstil bin ich von der Autorin gewohnt. Ihre Bücher “Rick” und “Ricky” haben einen ähnlich mitreißenden Schreibstil. In den ersten Kapiteln versprüht Flätscher sofort seinen unvergleichlichen Charme, mit dem er nicht nur Wieseldamen um den Finger wickelt, sondern auch mich. Ich liebe seine leicht hochnäsige Art, und auch an einer großen Portion Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Aber nicht nur Flätscher ist bildgewaltig beschrieben, auch die anderen Protagonisten, allen voran Theo, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Kapitel haben eine wunderschöne Lese- und Vorleselänge.
Die Geschichte beginnt spannend und findet nach 127 Seiten ein tolles Ende. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, bin nur so durch die Seiten geflogen und habe an vielen Stellen über die Geschichte und die Illustrationen herzhaft lachen müssen. Es fällt mir sehr schwer, bis März 2017 zu warten, denn erst dann starten Flätscher und Theo in ein neues Abenteuer.
Aber nicht nur die Geschichte ist ein richtiges Highlight für mich, auch die Covergestaltung und die Illustrationen des Buches sind einzigartig. Neben einer ins Auge springenden, hellgrünen, glänzenden Schrift sehe ich einen ziemlich coolen Flätscher mit seiner Geheimwaffe und einen liebenswerten Theo im Hintergrund. Mir gefällt besonders die Kombination zwischen stumpfen und glatten Akzenten. Ich habe also nicht nur etwas zum Ansehen, sonders auch etwas zu fühlen. Außerdem schimmert es total schön, wenn ich das Cover in der Hand bewege.
Die dunkelblaue Innengestaltung und die ersten sieben illustrierten Seiten schaffen eine perfekte Überleitung zum Start in die Geschichte. Flätscher überzeugt mich deshalb nicht nur durch den mitreißenden und humorvollen Text, sondern auch durch die grandiosen Illustrationen von Jan Birck. Die setzen der ganzen Geschichte die berühmte Krone auf und haben mich von Anfang bis Ende durchweg begeistert. Ein weiteres Schätzchen in meinem Bücherregal, was ich kleinen und großen Bücherfreunden gerne weiter empfehlen kann. Für einen kleinen Preis von 10,95 Euro bekommt der Leser hier nicht nur eine 5-Sterne-plus-Geschichte, sondern auch großartige Illustrationen zum ansehen und bestaunen dazu.

Fazit.

Ein wirklich empfehlenswertes Kinderbuch, was auch mich als erwachsene Leserin komplett begeistern konnte. Ich bin mir sicher, das Buch wird viele kleine und große begeisterte Leser finden und wir werden sicher von diesem kleinen Kerlchen noch sehr viel mehr lesen. Chapeau an das Autorenteam.
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[Montagsfrage] Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten/die Bücher, zu denen du greifst?

Hier geht es zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Ganz aktuell werde ich leider nicht von der Jahreszeit beeinflusst, obwohl ich große Lust hätte weihnachtliche Bücher zu lesen. Da ich momentan aber sehr wenig Zeit habe und noch Rezensionsexemplare hier liegen habe, muss ich diese vorziehen. Besonders, weil einige schon echt lange auf meinem Stapel liegen…
Noch vor einem Jahr hätte ich behauptet, dass mich Jahreszeiten nicht beeinflussen und ich absolut nicht jahreszeitenabhängig lese. Doch das stimmt so nicht ganz.Ich habe an meinem leseverhalten tatsächlich festgestellt, dass ich in den Sommermonaten eher lockere, lustige Lektüre lese, es zum Herbst hin düsterer wird, ob nun Dystopien oder Thriller und ich in der Vorweihnachtszeit sehr gerne zu weihnachtlichen Büchern greife.
Aber ich lese nicht ausschließlich jahreszeitenabhängig. Ich kann auch an einem wunderschönen Frühlingstag einen blutigen Thriller lesen oder im tiefsten Herbst einen heiteren Liebesroman. Geht alles. Die Stimmung muss passen und die hat bei mir selten etwas mit dem Wetter oder den Lichtverhältnissen draußen zu tun.

Beeinflussen euch die Jahreszeiten in eurem Leseverhalten? Oder ist es euch eigentlich egal wann ihr was lest?