Heliopolis©Loewe Verlag


Worum geht’s?

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.
Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ja, das Buch wird gerade so richtig gehypt. Aber soll ich euch mal etwas sagen? – Zurecht! Das Buch wird zurecht gehypt.
Auch wenn ich das Fazit nun etwas vorweg nehme: Heliopolis gehört definitiv zu den bisherigen Highlights meines Lesejahres und ich kann es kaum erwarten bis der zweite Band erscheint.

Akasha, die Prinzessin von Heliopolis wartet ganz aufgeregt auf ihre Initiation. Der Moment, der über ihre Zukunft bestimmt. Welche Gabe wird sie haben? Welchem Haus angehören? Der 16. Geburtstag und damit der Initiationstag aller Jugendlichen, ist einer der aufregendsten Tage überhaupt.

Wird Akasha, wie ihr Vater, dem Haus Geb angehören oder doch eher einem der niederen Häuser? Als der Moment gekommen ist und plötzlich das Leere Zeichen in Akashas Nacken erscheint, ist ganz Heliopolis schockiert. Die Prinzessin besitzt keine Gabe, kann keine Magie wirken.
Um Akasha doch noch eine würdige Zukunft zu erweisen, schickt ihr Vater sie auf eine sehr wichtige Mission zur Erde, die zunächst mehr Fragen aufwirft als sie beantworten kann.

Es steckt so viel in dieser Geschichte und ich weiß gar nicht wie ich euch das beschreiben soll ohne zu spoilern. Fangen wir mal so an: Heliopolis befindet sich nicht auf dem Planeten Erde und wird bei der Mission mit Raumschiffen bereist. Ein kleiner Sci-Fi Aspekt und was soll ich sagen, ich liebe Science Fiction und Raumschiffe. An alle, die nicht so viel mit Sci-Fi am Hut haben: keine Sorge, mehr an Science Fiction kommt nicht mehr, denn es geht in Stefanie Hasses Buch hauptsächlich um Magie.
Ich liebe die ganze Idee hinter der Welt von Heliopolis und wie die Autorin es umgesetzt hat. Hier kommt der Punkt, an dem ich euch leider nicht verraten kann, was genau ich so toll finde, weil ich sonst spoilern müsste. Aber vertraut mir, es ist echt grandios.
Ach, eins kann ich euch doch verraten: die Geschichte ist an die ägyptische Mythologie angelehnt und während des Lesens erfährt man wie Stefanie Hasse die in Heliopolis herrschende Magie an unsere reale Welt anpasst. Das fand ich wirklich großartig umgesetzt.

“Heliopolis” ist mein erstes Buch von Stefanie Hasse und ich kann sagen, dass mir ihr Schreibstil wirklich sehr gut gefällt. Er ist flüssig und locker und hat sofort mein Kopfkino beflügelt. Das Geschehene ist wie im Film vor meinem inneren Auge abgelaufen und ich konnte es daher kaum abwarten wieder zum Buch zu greifen und weiterzulesen. Solche Bücher sind bei mir fast immer Highlights, weil sie mir zeigen wieso ich das Lesen so liebe.
”Heliopolis” ist ein wahrer Pageturner und überrascht einen an allen Ecken und Enden.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind gut gezeichnet, aussagekräftig und authentisch. Keiner ist nur schwarz oder nur weiß – jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und das macht sie sympathisch und eben authentisch. Ich habe sie in ihrem Tun verstanden und konnte mich in sie hineinfühlen und das ist mir persönlich bei einem Buch immer sehr wichtig.
Ich konnte sogar das Verhalten des Antagonisten verstehen, auch wenn ich es definitiv nicht gutgeheißen habe.

Was mir auch besonders gut gefallen hat, war das Ende. Ich fand, es gab keinen so krassen Cliffhanger, dass ich mich bei dem Gedanken daran warten zu müssen, schlecht fühle, weil Geduld nun mal leider nicht unbedingt zu meinen Stärken gehört. Ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht, doch ich fand, dass der erste Band sehr schön in sich abgeschlossen war. Es sind noch nicht alle Fragen geklärt, aber ich bin nicht so hibbelig wie bei anderen Büchern. Was ich sagen möchte: das Ende war super. Es hat mich neugierig, aber auch befriedigt zurückgelassen, so dass ich dem zweiten Band entgegen fiebere, aber nicht negativ aufgeregt bin, weil ich unbedingt wissen muss wie es weitergeht.

Fazit

“Heliopolis: Magie aus Sand” war mein erstes Buch von Stefanie Hasse, was ich gelesen habe und es wird definitiv nicht das letzte geblieben sein. Es war sehr spannend und hat zusätzlich auch eine schöne Message vermittelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Wer also nach einem neuen spannenden Jugendbuch mit Magie sucht, der sollte sich ganz definitiv “Heliopolis” genauer angucken.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.


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Titel: Heliopolis: Magie aus Sand
Reihe: Band 1
Autorin: Stefanie Hasse
Übersetzerin: /
Verlag: Loewe Verlag
Erscheinungsdatum: 24. Juli 2018
Format: Hardcover (464 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-7432-0092-0
Preis: 16,95€

Vielen Dank an den Loewe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar, im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung, zur Verfügung gestellt hat.

2 comments on “[Rezension] Heliopolis: Magie aus ewigem Sand von Stefanie Hasse”

  1. Vielen Dank für die Rezi. Ich kenne es noch gar nicht und habe auch noch nichts davon gehört :O Allerdings ist es jetzt direkt auf die WuLi gewandert 😀

    Liebe Grüße,
    Lisa von bucheulchen.de

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