Kategorie: Buchrezension

[Rezension] Lilly und Anton entdecken den Bodensee

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Titel:
Lilly und Anton entdecken den Bodensee
Illustration: Jennifer Oyeneye
Verlag: Del Medio Verlag
Erscheinungsdatum: 26. April 2016
ISBN: 978-3-86327-111-4
Format: Hardcover (24 Seiten)
Preis: 14,90€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Endlich Ferien! Lilly und Anton fahren mit ihren Eltern an den Bodensee und entdecken dort tolle Städte und tolle Landschaften und mittendrin den wunderschönen See, eines der größten Binnengewässer Europas. Berge und Burgen laden zu spannenden Besuchen ein, sie erkunden Konstanz, den Rheinfall Schaffhausen und die Insel Mainau, und natürlich machen die beiden Bootstouren auf dem See. (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Als Erzieherin fand ich Bücher für Kinder schon immer besonders toll. Jetzt als Mutter interessieren sie mich umso mehr. Zwar wird es noch eine ganze Weile dauern bis unsere Tochter das empfohlene Lesealter von 4-9 Jahren für dieses Buch erreichen wird, aber gucken schadet ja nie. Außerdem hätte ich da ja immer noch meine Hortkinder, die sich immer über neue Bücher freuen.

Als die Anfrage zu diesem Kinderbuch kam, habe ich also sofort zugesagt. Ein Reiseführer für Kinder. Was für eine tolle Idee! “Lilly und Anton entdecken den Bodensee” ist bereits der siebte Teil dieser Reihe. Die beiden Protagonisten waren vorher unter anderem schon in London, Wien, Paris, München und Berlin unterwegs. Mehr Infos dazu erhaltet ihr unter www.lillyundanton.de.

Der Leser begleitet Lilly und Anton auf ihrer Reise zu den verschiedensten Orten. Die beiden erzählen von ihren Ausflügen und präsentieren interessante und sehenswerte Ziele in dem jeweiligen Ort bzw. in der jeweiligen Region. Die beiden machen Vorschläge für kindgerechte Ausflüge, damit nicht nur Mama und Papa etwas vom Urlaub haben.

Die Bilder im Buch sind allesamt gezeichnet. Zu den verschiedensten Themen gibt es immer eine Doppelseite, wovon eine der Seiten in Wimmelbildmanier gehalten ist. So kann man als Elternteil, Erziehungsberechtigter oder Erzieher mit den Kindern interaktiv das Buch entdecken. Auf der anderen Seite gibt es Text und “Fotos”, die Lilly und Anton in ihrem Urlaub geschossen haben. Hier hätte ich mir auch mal ein reales Foto bzw. Bild gewünscht und nicht nur das gezeichnete Pendant dazu. Gerade für ältere Kinder, wäre ein reales Bild sicher spannender und interessanter gewesen als die gezeichneten. Das Wimmelbild hingegen finde ich ganz toll. Ich bin ein großer Fan von Wimmelbildern und schaue sie mir mit meinen jüngeren Hortkindern immer wieder gerne an.

Wie bereits erwähnt, ist das Buch für jüngere Leser im Alter von 4-9 Jahren. Daher werfe ich mal einen Blick auf die verwendete Sprache. Ehrlich gesagt, bin ich etwas zwiegespalten, was die Wortwahl angeht. Einerseits finde ich die einzelnen Texte schon kindgerecht formuliert, andererseits, stechen mir Wörter wie beispielsweise “privilegiert” ins Auge, die ich nicht gerade als kindgerecht empfinde. Gerade dieses Wort ist mir zu erwachsen. Als vorlesender Erwachsener kann man solche Worte sicherlich erklären, allerdings gibt es schon junge Leser, ab 6 Jahren, die sich das Buch durchaus auch mal alleine angucken möchten und die werden sicherlich über solche ein Wort stolpern.

Fazit

Die Idee einen Stadtführer bzw. “Urlaubsplaner” für Kinder zu erstellen, finde ich richtig klasse.Allerdings konnten mich Lilly und Anton nicht zu 100% überzeugen. Ich hätte mir insgesamt eine kindgerechtere Sprache und auch mal ein Realbild der Orte oder des Ziels gewünscht. Ich glaube, dass das Buch so teilweise zu abstrakt für Kinder sein könnte und ein Foto dort Abhilfe schaffen könnte. Kinder sind sehr visuell veranlagt. Es wird mehr über die Augen als über die Ohren wahrgenommen.
Dennoch finde ich die Idee und das Konzept der Anton und Lilly Bücher toll und denke, dass es eine gute Möglichkeit ist seine Kinder interaktiv in die Urlaubsplanung miteinzubeziehen.

Von mir gibt es knappe 4 von 5 Sternen.

 

Einen herzlichen Dank an den Divan Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat. Ich besitze noch ein zweites Exemplar, das ihr demnächst hier auf dem Blog gewinnen könnt. Haltet die Augen offen.

[Gastrezension] Love & Lies–Alles ist verziehen von Molly McAdams

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Titel: Love & Lies – Alles ist verziehen
AutorIn: Molly McAdams
ÜbersetzerIn: Sabine Schilasky
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 8. März 2016
Format: Taschenbuch (384 Seiten)
ISBN: 978-3453419162
Preis: 8,99€

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Gastrezension von Nina

Worum geht es?

Die unwiderstehliche, prickelnd-heiße Fortsetzung von »Forgiving Lies« der »New York Times«- Bestsellerautorin Molly McAdams.

Eigentlich sollte Rachel die Hochzeit mit Kash planen, der Liebe ihres Lebens. Nach ihrem verrückten ersten gemeinsamen Jahr ist sie bereit, ein geordnetes und völlig normales Leben zu führen. Nun ja, eben so normal, wie es geht. Doch die beiden wurden mit etwas konfrontiert, das sie auseinanderzureißen droht. Quelle: Randomhouse

Meine Meinung zum Buch:

Wie bereits angekündigt, habe ich gleich am gestrigen Tag angefangen, “Love & Lies – Alles ist verziehen” zu lesen. Da das vorherige Buch und seine Protagonisten mir noch sehr vertraut waren, bin ich auch sofort wieder gut in die Geschichte reingekommen. Molly McAdams nimmt mich durch ihren leicht zu lesenden Schreibstil sofort zurück in die Welt von Rachel und Kash.

Ich versuche nicht zu spoilern, möchte aber darauf hinweisen, dass Ihr meine Rezension nur lesen solltet, wenn Euch bekannt ist , was im ersten Buch passiert .

Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Rückblick von etwa 60 Seiten. Ich habe dort erfahren, was in der Zeit bis zur Rachels Entführung geschehen ist. Die Geschichte wird auch in diesem Buch aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Rachel und Kash erzählt. Wie schon in der letzten Rezension erwähnt, gefällt mir dieser Wechsel ziemlich gut, er lockert die Geschichte extrem auf und erzeugt dadurch ordentlich Spannung. In diesem Buch liegt der Fokus in weiten Teilen auf der Entführung und weniger auf der Erzählung zwischen Rachel und Kash. Mir hat dies gut gefallen, denn ein weiteren Roman zu lesen, in dem es nur um die Liebesgeschichte der beiden geht, wäre mir sicher zu langweilig gewesen. Die Story wird von Anfang bis Ende spannend erzählt und hat für mich keine Längen. Ich habe auch dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, trotz Arbeit, Haushalt und Zahnarzt .

In diesem Buch habe ich mich komplett vom vielversprechenden Klappentext gelöst und mich nur auf die Geschichte konzentriert. Und hier kommt nun ein großer Kritikpunkt. Wie schon beim ersten Buch finde ich, dass der Klappentext nicht das halten kann, was er verspricht und dadurch sicher den ein oder anderen enttäuschten Leser bekommen wird. Nach Beenden dieses zweiten Buches empfinde ich Kash überhaupt nicht als Bad Boy. Nur weil ein Mann ein Lippen-Piercing hat, Tattoos trägt und ein Undercover-Cop ist, kann dies nicht automatisch gleichgesetzt werden mit dem Image als Bad Boy. Auch “eine prickelnd-heiße Fortsetzung” finde ich ein wenig dick aufgetragen. Die Leser, die hier Bücher à la Shades of Grey, Crossfire und ähnliches erwarten, werden durch solche falsche Hoffnungen erweckenden Texte sicher enttäuscht sein.

Nach den 384 Seiten bin ich mit dem schönen, abgeschlossenen Ende sehr zufrieden, es werden alle meine Fragen beantwortet und die Geschichte muss auch meiner Meinung nach nicht weiter fortgesetzt werden.

Das Cover hat einen Wiedererkennungswert. Diesmal hat es eine blaue Farbe, die Schriftart und –farbe des ersten Buches sind aber wieder verwendet worden. Allerdings sieht das Pärchen anders aus. Ich hätte mir gewünscht und es auch logischer gefunden, wenn es das selbe gewesen wäre.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Geschichte von Rachel und Kash gerne gelesen habe. Sie wurde spannend erzählt und hat meinen Geschmack getroffen. Auch wenn ich durch den Klappentext komplett andere Erwartungen an die Bücher hatte, kann ich trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen. Lernt Rachel und Kash kennen und entscheidet selber, ob sie Euch ans Herz wachsen. “Love & Lies – Alles ist verziehen” bekommt ebenso wie sein Vorgänger auch knappe vier von fünf Sterne.

Ganz herzlichen Dank an den Randomhouse Verlag für diese freundlicherweise zur Verfügung gestellten Rezensionsexemplare.

[Gastrezension] Love & Lies–Alles ist erlaubt von Molly McAdams

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Titel: Love & Lies – Alles ist erlaubt
AutorIn: Molly McAdams
ÜbersetzerIn: Sabine Schilasky
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2016
Format: Taschenbuch (416 Seiten)
ISBN: 978-3453419216
Preis: 8,99€

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Gastrezension von Nina

Worum geht es?

Rachel und Logan – eine verletzte junge Frau und ein Bad Boy mit einem Geheimnis. Kann das gutgehen?

Nachdem sie in der Vergangenheit hintergangen und verletzt wurde, will Rachel lieber als verrückte Katzenlady ein einsames Dasein fristen, als jemals wieder einem Typen zu vertrauen. Schon gar nicht einem umwerfend gut aussehenden Bad Boy mit Tattoos und Harley – wie Undercover-Cop Logan »Kash« Ryan. Doch wenn er sie mit seinen stahlgrauen Augen ansieht, muss Rachel ihre gesamte Willenskraft aufwenden, um seinen sexy Körper nicht mit ihren Blicken zu verschlingen …Quelle: Randomhouse

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem dieses Buch schon eine Weile in meinem Bücherschrank gelegen hat, habe ich mir “Love & Lies – Alles ist erlaubt” an diesem Wochenende zum Lesen herausgesucht. Ich habe bereits viele Bücher aus dem Genre New Adult gelesen, aber diese Kombination mit Krimi und New Adult war neu für mich. Der Klappentext klingt interessant, wobei mich dieses “Mauerblümchen trifft Bad Boy” langsam ein wenig langweilt. Ich würde mir wünschen, die Autorinnen würden mal etwas kreativer werden und neue Wege gehen. Trotzdem war ich neugierig, wie Molly McAdams die beiden Genre miteinander verknüpft.

Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Ich mag dessen Schlichtheit. Das Pärchen wirkt sehr sympathisch und auch der rote Farbton ist sehr passend gewählt.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Die Autorin schreibt die Geschichte in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Rachel und Kash bzw. Logan. Dies hat es mir sehr leicht gemacht, mich rasch in der Geschichte zurechtzufinden. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht verständlich. Mir hat sehr gut gefallen, dass es keine endlos in die Länge gezogene Einleitung gab. Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und die Kapitellängen angenehm kurz. Rachel und Kash sind mir sympathisch, aber nicht so sehr ans Herz gewachsen. Was vielleicht ein wenig an ihren eher blass beschriebenen Charakteren liegt. “Kash” wird als Bad Boy im Klappentext verkauft, aber bis auf die Tatsache, dass er als Undercover-Cop arbeitet, habe ich ihn nicht wirklich als Bad Boy empfunden. Da hat leider der Klappentext nicht das gehalten, was er versprochen hat und dies habe ich als störend empfunden. Rachel ist eine nette junge Frau, aber auch bei ihr fehlt mir ein Highlight oder ein besonderes Wiedererkennungsmerkmal.

Die Geschichte hat mir aber trotz allem gut gefallen. Ich habe das Buch fast an einem Tag durchgelesen. Kurz vor Schluss bekommt es dann leider ein wenig Länge, da hätte die Autorin die Story ein wenig abkürzen können. Das Finale ist dann wieder richtig spannend und der Cliffhanger am Ende macht große Lust auf die Fortsetzung “Love & Lies – Alles ist verziehen”. Glücklicherweise steht dieses Buch schon in meinem Bücherregal und so kann ich gleich heute Abend weiterlesen.

Bei der Sternenvergabe bin ich mir ziemlich unschlüssig. Auf der einen Seite bin ich durch die Seiten geflogen, aber auf der anderen Seite fehlte mir ein wenig der Suchtfaktor. Da ich mich aber doch durchweg gut unterhalten gefühlt habe, gibt es knappe vier von fünf Sternen.

[Rezension] Die Bücherfreundinnen von Jo Platt

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Titel: Die Bücherfreundinnen
AutorIn: Jo Platt
ÜbersetzerIn: Katharina Naumann
Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 21. Mai 2016
Format: Taschenbuch (384 Seiten)
ISBN: 978-3-499-26886-1
Preis: 9,99€

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Worum geht’s?

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind schon seit jeher beste Freundinnen. Bereits zu Studienzeiten haben sie sich kennen- und lieben gelernt. Als vor drei Jahren die sechste im Bunde – Lydia – an Krebs stirbt, trifft es die Freundinnen schwer. Lydias letzter Wunsch war es, dass ihr Mann, Jon ihrem Buchclub beitritt, damit er nicht so allein ist. Für die fünf Freundinnen ist das selbstverständlich und so wird Jon in den Club aufgenommen. Er ist seitdem bei jedem Treffen mit dabei und gemeinsam schaffen sie es mit dem schweren Verlust fertigzuwerden. Zusammen lachen und lesen sie und meistern auch alle anderen schwierigen Situationen in ihrem Leben.
So versuchen die Freunde auch Alice aus ihrer Dating-Katastrophensituation hinauszumanövrieren. Blind-Dates und Kupplungsversuche werden gestartet, um den Richtigen für Alice zu finden, damit auch sie endlich wieder richtig glücklich ist.

Meine Meinung zum Buch

Freundschaft ist eins der wichtigsten Güter, die ein Mensch jemals besitzen kann. Innerhalb der letzten Jahre habe ich gelernt, wie wichtig wahre Freundschaft ist und wie schnell man sich in Menschen täuschen kann.
Als ich bei den Neuerscheinungen dann dieses Buch hier entdeckt habe, wusste ich, das ich es unbedingt lesen muss. Freunde, die sich schon über Jahre kennen, füreinander da sind und auch noch zusammen lesen und über Bücher sprechen? Perfekt! Möchte ich auch haben.

Der Start in das Buch ist mir auf den ersten Seiten allerdings etwas schwer gefallen. Jo Platt wirft ganz zu Beginn mit jeder Menge Namen um sich und führt innerhalb weniger Seiten relativ viele Charaktere ein. Glücklicherweise sind alle wichtigen Charaktere innen auf dem Klappcover nochmal kurz zusammengefasst, so dass ich mich relativ schnell fangen konnte und die einzelnen Charaktere gut zuordnen konnte.
Nachdem die Charaktere eingeführt wurden, nimmt uns die Autorin zwischendurch immer mal wieder ein Stück in die Vergangenheit mit, so dass der Leser auch Lydia und die Anfänge der besonderen Freundschaft unter den einzelnen Personen kennenlernen kann. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es ab und an doch recht traurig war.

In “Die Bücherfreundinnen” geht es nicht vorrangig um den Bücherclub und die darin vorgestellten Bücher, sondern um Freundschaft und Liebe. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man anfängt dieses Buch zu lesen, um eventuelle Enttäuschungen zu vermeiden.
Ich bin glücklicherweise mit den richtigen Erwartungen an das Buch herangegangen und konnte einer leichten und schönen Geschichte beiwohnen, die sehr gut als Sommerlektüre dienen kann.

Jo Platt schreibt angenehm flüssig und leicht verständlich. Sprachtechnisch hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzulesen. Es handelt sich hier um ein Buch, das man sehr gut nebenbei lesen kann. Eben locker leicht, manchmal vielleicht auch ein wenig seicht, ohne zu anspruchslos zu wirken.

Auch wenn das Buch mir insgesamt sehr gut gefallen hat, fand ich es an einigen Stellen doch recht vorhersehbar und zu oberflächlich. Manchmal hätte ich mir einen tieferen Blick auf die Charaktere und das Thema Freundschaft gewünscht. Dann wäre das Buch für mich noch besser gewesen. Ich hätte gerne noch viel mehr mitgefühlt und nicht nur teilgenommen. Das ein oder andere Tränchen im Augenwinkel hätte ich mir auch gewünscht. So musste ich ohne auskommen und das war in Ordnung.

Fazit

“Die Bücherfreundinnen” ist ein locker leichtes Buch über Liebe und Freundschaft, das man sehr gut zwischendurch lesen kann. Perfekt für den Urlaub. Wer tiefgreifende Gespräche und Diskussionen über die im Buchclub besprochenen Bücher erwartet, der wird hier leider nicht fündig.
Mir hat das Buch viel Spaß gemacht und ich habe es gerne gelesen. Daher gibt es auch 4 von 5 Sternen von mir.

 

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag und für das Rezensionsexemplar.

[Rezension] Milten & Percy–Das Schloss der Skelette von Florian C. Booktian

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Titel: Milten & Percy–Das Schloss der Skelette
AutorIn: Florian C. Booktian
Verlag: selfpublished
Erscheinungsdatum: 03. November 2015
Format: eBook (173 Seiten)
ASIN: B017WWO7CA
Preis:  0,99€

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Worum geht’s?

Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown, und nach einem ausgelassen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Anschein trügt, bald wendet sich alles gute zum Schlechten und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich was überhaupt passiert ist. Tauchen Sie ein in die Galaxy #590B, dem neuen Fantasy Universum von Florian C. Booktian. Voll mit kuriosen Kreaturen, einzigartigen Schauplätzen und zwei unvergesslichen Freunden: Milten und Percy. (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Wir befinden uns in der Galaxy #590B und weil die Planer dieser Galaxy große Fans der Erde sind, haben sie auch hier eine in Auftrag gegeben. Leider reichte das Geld aber nur für eine halbe Erdkugel, so dass die andere Hälfte durch den Planeten Gnaa ersetzt wurde. So kommt es also, dass Menschen zusammen mit Monstern, bizarren Geschöpfen, sprechenden Tieren und Fabelwesen zusammenleben. Das Zusammenleben klappt mal mehr, mal weniger gut, da einige dieser Wesen die Menschen einfach zum Fressen gern haben … im wahrsten Sinne des Wortes.

Das alles klingt kurios? Das ist es auch. Der Leser begleitet Detective Percy Meercat, seines Zeichen Erdmännchen und seinen (zunächst) ungewollten Praktikanten und “gewöhnlichen” Menschen Milten Greenbutton bei ihrem neusten Fall.
Eigentlich möchte Percy nichts weiter als Urlaub machen, als er sich plötzlich mit verschwundenen Stadtbewohnern und sprechenden Skeletten auseinandersetzen muss.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich zu Beginn des Buches eine ganze Weile Schwierigkeiten mit der Art und Weise von Percy hatte. Er war mir ein wenig zu unmoralisch und zu flapsig. Der Autor hat es dann aber doch noch geschafft, dass ich mich dem Protagonisten angenähert habe, auch wenn ich ihn nie zu 100% mögen werde. Auch wenn es nicht wirklich ernstgemeint ist, habe ich Schwierigkeiten damit, wenn irgendjemand, und sei es nur ein Charakter aus einem Buch, Drogen verherrlicht oder verharmlost. Es war nur eine Erwähnung am Rande, aber für mich war es (leider) eine prägende Erwähnung, die in einem Abfall der Sympathiepunkte geendet hat.
Milten hingegen mochte ich sehr. Er ist eher ein Nerd und hat eine Menge drauf. Mit ihm bin ich gleich warm geworden.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, so dass ich mich nicht umständlich einlesen musste, sondern von Anfang an Zugang gefunden habe. Passend zu der humor- und phantasievollen Geschichte ist der Schreibstil eher umgangssprachlich gehalten.

Florian C. Booktians Buch ist anders. Es ist kurios, durchaus witzig und manchmal auch spannend. Doch ich finde, dass man hier den richtigen Humor mitbringen muss, um das Buch bzw. die Geschichte nicht zu abstrus zu finden. Ich konnte beim Lesen sehr wohl schmunzeln, aber mein Humor wurde nicht ganz getroffen, so dass ich manchmal mit ein paar mehr Fragezeichen im Gesicht vor meinem eReader saß und mich fragte, was genau mir diese Szene nun sagen soll.

Fazit

Wenn ihr nach einem “etwas anderen” humorvollen Fantasybuch mit sehr leichtem Sci-Fi Einschlag sucht, dann werft mal einen Blick auf dieses eBook. Mein Tipp: Lest euch vorher eine Leseprobe durch, damit ihr schauen könnt, ob euch der Humor zusagt.
Mir hat das Buch durchaus gefallen, doch ab und an war es mir dann doch zu ausgefallen und manchmal auch ein wenig zu albern. Phantasie und Schreibtalent konnte der Autor aber allemal beweisen.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

[Rezension] Marked: Eine teuflische Liebe von Sue Tingey

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Titel: Marked: Eine teuflische Liebe
AutorIn: Sue Tingey
ÜbersetzerIn: Sabine Thiele
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2015
Format: Paperback (416 Seiten)
ISBN: 978-3-453-31694-2
Preis: 12,99€

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Worum geht’s?

Lucky deSalle war von jeher anders. Selbst als Kind wollte sie nie so recht dazugehören. Das Leben als Außenseiterin verdankt sie ihrer Gabe Geister zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren. Selbst ihre beste Freundin Kayla, die sie schon seitdem sie denken kann begleitet, ist ein Geist.
Nachdem Lucky zu einem Geistervorfall in ihrer alten Schule gerufen wird, ändert sich ihr Leben schlagartig. Statt der harmlosen Geister erwartet sie dort ein nicht ganz so harmloser Dämon auf sie, der eine Nachricht für Kayla hat. Wieso interessiert sich ein ein Dämon für einen stinknormalen Geist? Was verbirgt Kayla vor ihr und wieso tauchen plötzlich gleich zwei neue Männer in ihrem Leben auf, die Probleme mit Geistern und Dämonen haben? Um all den Fragen auf den Grund zu gehen, muss Lucky in die Unterwelt hinabsteigen…was sie dort sieht und erfährt, gefällt ihr gar nicht.

Meine Meinung zum Buch

Als vor einigen Monaten die Anfrage zu diesem Buch kam, war ich sofort hin und weg von dem Klappentext und dem Cover des Buches. Ich behaupte ja immer, ich sei nicht so ein typisches Mädchen, aber das Pink des Covers hat mir einfach richtig gut gefallen.
Eine befreundete Buchhändlerin meinte dann aber, das Buch würde sich etwas ziehen und ich solle nicht mit so hohen Erwartungen herangehen. Die Leselust war etwas gedämpft, aber meine Freundin sollte sich täuschen. Ich habe mit dem Buch angefangen und in Null Komma Nichts hatte ich es ausgelesen. Kein Ziehen, keine Längen, keine Langeweile.

Ganz im Gegenteil sogar. Das Buch konnte mich von Anfang an gleich fesseln und mitnehmen. Die Protagonistin Lucky ist recht vielschichtig. Auf der einen Seite wirkt sie sehr tough und emanzipiert, kann aber auf der anderen Seite auch sehr schüchtern und unsicher wirken. Eine ganz interessante Mischung, die mir sympathisch war.
Häufig habe ich in Büchern, in denen es um weibliche Protagonistinnen geht, die plötzlich von sehr gutaussehenden männlichen Charakteren umgeben sind, das Problem, dass eben diese Protagonistinnen plötzlich zu doofen, naiven, zu nichts mehr fähigen Gören mutieren. Glücklicherweise ist mir das hier erspart geblieben. Lucky hat sich in ihrer Art und Weise nicht großartig verändert und ihr teilweise vorlautes Mundwerk behalten.
Insgesamt fand ich alle (guten) Charaktere sehr sympathisch und gut ausgearbeitet. Ich habe eine Beziehung zu ihnen aufbauen können und so mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Einer meiner Lieblingscharaktere war Luckys treuer Drakon (Drache). So einen hätte ich auch gerne zu Hause. <3
Auch bei den “Bösen” hat Sue Tingey es geschafft, mir die richtigen Emotionen und Gefühle mitzugeben. Ich habe sie einfach nur verabscheut und ihnen die Pest an den Leib gewünscht.
Sehr gut fand ich, dass die Autorin kein Schwarz-Weiß-Denken an den Tag legt. Die “guten” Charaktere sind eben nicht immer nur gut und die “Bösen” nicht immer nur böse.

Überzeugen konnte mich Sue Tingey auch mit ihrem Schreibstil und ihrem Humor. Detailliert und plastisch genug, damit ich Teil der Geschichte werden konnte, aber nicht so sehr, dass mein eigenes Kopfkino nicht mehr mehr anspringen wollte. Ich konnte mir immer noch genügend Dinge selber ausmalen und ausdenken.
Ich mag ironischen und leicht sarkastischen Humor sehr und dieser ist ihr, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen in diesem Buch.

Jetzt nach dem Lesen des Buches kann ich den Titel und auch den Untertitel verstehen und nachvollziehen, auch wenn ich finde, dass die Liebe hier eher eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Vielleicht wird es im nächsten Band in eine etwas andere Richtung gehen, aber für mich standen hier Freundschaft, Loyalität und das Kennenlernen der Anderswelt und der Dämonen im Vordergrund.

Fazit

Mit “Marked: Eine teuflische Liebe” ist Sue Tingey meiner Meinung nach ein humorvoller und kurzweiliger Auftakt in eine spannende Fantasywelt gelungen. Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf wie es weitergehen wird und wie sich die Charaktere entwickeln.
Wer sich von Dämonen nicht abschrecken lässt, der sollte einen Blick auf dieses Buch riskieren. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

[Rezension] Die Sandwitwe von Derek Meister

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Titel: Die Sandwitwe
AutorIn: Derek Meister
ÜbersetzerIn: /
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2016
Format: Taschenbuch (384 Seiten)
ISBN: 978-3-7341-0061-1
Preis: 9,99€

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Worum geht’s?

Nachdem Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning den Jungfrauenmacher geschnappt haben, kehrt wieder Ruhe in das eigentlich verschlafene Städtchen Valandsiel ein. Doch diese Ruhe wärt nicht lange und die beiden stehen vor einem neuen Rätsel. Schon wieder scheint ein Serienmörder unterwegs zu sein. Einer, der seine Opfer bei lebendigem Leibe mit Sand füllt, woran sie qualvoll ersticken. Um die Opfer herum finden die Beamten auch merkwürdige Sandtürmchen, kunstvoll drapiert.
Sind die Opfer zufällig ausgewählt oder kann die Profilerin ein Muster entdecken bevor der Nächste zu schaden kommt? Für Knut Jansen und Valandsiel geht es spannend weiter.

Meine Meinung zum Buch

Es geht weiter mit Jansen und Henning, die hier im hohen Norden zu Hause sind. Und da mir bereits Band 1 “Der Jungfrauenmacher” gut gefallen hat, war ich sehr froh über die Anfrage, ob ich auch den zweiten Band lesen wollen würde. Natürlich!
Vorab kann ich schon einmal sagen, dass man als Leser ruhigen Gewissens auch erst mit diesem Buch einsteigen kann. Sowohl beim Jungfrauenmacher als auch bei der Sandwitwe handelt es sich um abgeschlossene Fälle. Einzig die Entwicklung unserer Protagonisten versteht man besser, wenn man die Bücher der Reihe nach liest.

Mit der Sandwitwe ist Derek Meister erneut ein interessanter und spannender Thriller gelungen, bei dem man nicht zimperlich sein darf, der aber für meinen Geschmack nicht zu blutig oder unappetitlich ist.
Lag im erste Band der Fokus noch mehr auf den beiden Ermittlern Jansen und Henning, wird hier mehr der Fall an sich beleuchtet. Die beiden Protagonisten kommen aber nicht zu kurz und wir lernen etwas mehr über sie und ihre Vergangenheit.

Das Nordseefeeling empfand ich etwas stärker im ersten Buch, aber auch hier kommt es nicht zu kurz. Wer also ein Nordsee- bzw. Meer-Fan ist, der wird sich trotz des Thrillerseetings wohl fühlen.  Ansonsten schafft der Autor es mit seinem recht brutalen Täter den Leser emotional mit den Opfern mitleiden zu lassen. Wieder weiß der Leser nicht mehr als die Ermittler und so kann Derek Meister mit einer überraschenden Wendung trumpfen, die ich sehr lange Zeit nicht einmal erahnt hatte.

Das Ende an sich ist logisch und nachvollziehbar und glücklicherweise nicht in aller Eile abgehandelt. Mich stört es immer sehr, wenn gerade das Ende den Eindruck macht, es müsse in 20 Seiten Text verpackt werden, bloß keine Seite mehr und es einfach nur noch hetzig wird. Das hat der Autor sehr gut hinbekommen. Das Ende erklärt alles in Ruhe und lässt Raum für einen weiteren Band. Kleiner Kritikpunkt: Nach der überraschenden Wendung konnte ich die Handlung recht gut voraussehen – es kam nichts mehr Neues. Das ist aber in der Tat nur ein kleiner Kritikpunkt, denn bis dahin hatte ich keinerlei wer der Täter sein könnte und welches Motiv ihn zu den abscheulichen Taten getrieben haben.

Fazit

Auch der zweite Band um Henning und Jansen konnte mich wieder gut unterhalten. Ein spannend geschriebener Thriller, der auch das Ermittlerteam ausreichend im Fokus stehen lässt. Ich bin auf jeden Fall auf einen weiteren Band gespannt und hoffe noch mehr über die Vergangenheit der Protagonisten zu erfahren.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

[Gastrezension] Unendliche Begierde – Zwischen Liebe und Lust von Don Ramirez

Unendliche Begierde

 

Titel: Unendliche Begierde – Zwischen Liebe und Lust
Autor: Don Ramirez
Übersetzer: /
Verlag: BoD Books on Demand, Norderstedt
Erscheinungsdatum: 10. März 2016
Format: Taschenbuch (320 Seiten)
ISBN: 978-3738640915
Preis: 11,90€

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Gastrezension von Nina

Worum geht’s?

Saskia hat sich in Don’s Herz festgesetzt. Nach seiner Trennung von Anita verliebt er sich in seine beste Online-Freundin. Nach dem ersten realen Treffen versucht Saskia ihm beizubringen, dass sie nur Freundschaft möchte. Don flüchtet sich in Abenteuer und lernt dabei Sarah kennen. Doch zwischen Saskia und Don soll noch mehr geschehen.  (Quelle)

Meine Meinung zum Buch:

Nach “Unerwartete Lust” und “Temperamentvolle Leidenschaft” ist “Unendliche Begierde” nun das dritte autobiografische Buch von Don Ramirez. In seinen Büchern erzählt der Autor von seinen eigenen erotischen Abenteuern. Meine Rezension zu “Temperamentvolle Leidenschaft” findet Ihr hier .

Auch diesmal finde ich die Gestaltung des Covers gelungen. Ich mag das Pärchen auf dem Bild und auch die dezenten Farben des Buches. Die verwendete weiße Schrift sticht ins Auge und das Buch hat dadurch einen Wiedererkennungseffekt.

Bevor ich mit dem dritten Band gestartet bin, habe ich nochmal die letzten Kapitel des zweiten Bandes gelesen, um einen leichtern Einstieg in die Geschichte zu finden. Schon nach ein paar Seiten war ich dann bereits wieder in der Geschichte angekommen. Wie bei den Vorgängerbänden ist auch in diesem Buch der Schreibstil leicht und flüssig. Die Sprache ist wie gewohnt sehr direkt, teilweise derb und vulgär. Das Buch trägt ganz klar die Handschrift eines Mannes. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich dadurch auch zügig lesen.

Das Buch startet auch diesmal mit einem interessanten Vorwort. Beim letzten Mal hatte ich mich daran gestört, dass in vielen der Geschichten, nichts über die Verhütung geschrieben wurde. Der Autor hat mir zwar versichert, dass er immer mit Kondom verhüten würde, aber bei einigen der dort beschriebenen  Geschichten hätte ich es gerne gelesen und fand es nicht passend, die Verhütung unerwähnt zu lassen. Diesmal gibt es eine Erklärung zu Beginn das Buches und das finde ich gut. Es gibt noch eine Änderung in diesem Buch, und zwar die Schrift der Kapitelüberschriften. Warum diese geändert wurden kann ich nicht sagen, mir gefiel die schlichten Überschriften besser.

“Unendliche Begierde” beginnt spannend und ich war sehr interessiert zu erfahren, wie es nach der Trennung von Anita in Dons Liebesleben weitergeht. Leider hat dieses Buch aber sehr viele Längen und kann die am Anfang aufgebaut Spannung kaum halten. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass der Autor mit vielen Geschichten lediglich Seiten füllen wollte. Während ich die letzten beiden Bücher durchweg spannend und interessant gefunden hatte, war ich bei diesem Buch ziemlich enttäuscht. Die erotischen Abenteuer sind teilweise sehr übertrieben dargestellt und ich kann kaum glauben, dass sich die Geschichten so wirklich abgespielt haben sollen. Mich hat dieses Buch leider nicht so richtig gepackt. Mag sein, dass sich mittlerweile auch mein Anspruch an die Bücher geändert hat und ich mit dem Genre Erotik im allgemeinen nicht mehr so viel anfangen kann. “Fifty Shades of Grey” und “Crossfire” waren für mich damals neu, aber mittlerweile finde ich alles irgendwie gleich.  Ich habe mich durch dieses Buch regelrecht geschleppt, es immer wieder zur Seite gelegt und dann wieder neu gestartet. Der Schluss gefällt mir wieder gut, aber das kann meinen negativen Eindruck vom Buch bedauerlicherweise auch nicht mehr verbessern.

Dieses Buch wird sicher begeisterte Leserinnen finden, mich konnte es diesmal nicht überzeugen. Deshalb gibt es für “Unendliche Begierde – Zwischen Liebe und Lust”  auch nur 2 von 5 Sternen.

[Rezension] Basaltblitz: Geburt eines Helden von Markus Tillmanns

Basaltblitz

 

Titel: Basaltblitz – Geburt eines Helden
AutorIn: Markus Tillmanns
Verlag: selfpublished
Erscheinungsdatum: 13. September 2015
Format: eBook (110 Seiten)
ASIN: B0143GWWIO
Preis:  0,99€

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Worum geht’s?

Der schüchterne und eher schmächtige Nick hat es in der Schule nicht gerade leicht. Ständig wird er gemobbt und gepiesackt, obwohl er einfach nur in Ruhe seine Comics lesen möchte.
Als er eines Tages zufällig einen Kometen isst, ändert sich sein Leben schlagartig. Nick wird zum Superhelden, was ziemlich cool wäre, wenn da nicht dieser ständige Durst und die fiesen Superschurken wären.

Meine Meinung zum Buch

“Basaltblitz – Geburt eines Helden” ist der erste Teil einer Kurzgeschichtenreihe um Nick und seinen Freund Be. Als Markus Tillmanns mich vor einigen Monaten anschrieb und mich fragte, ob ich sein Lesehäppchen gerne rezensieren wollen würde, war mir gar nicht bewusst, dass es sich um eine recht kurze Kurzgeschichte handelt, obwohl die Bezeichnung “Lesehäppchen” das ja schon ahnen lies.

Das Büchlein hatte ich innerhalb von zwei Stunden beendet. Ihr seht, es lässt sich richtig schnell lesen. Da dies nicht das erste Buch ist, das ich von Markus Tillmanns lese, kann ich sagen, dass sein Schreibstil gewohnt gut bleibt. Flüssig und humorvoll wird der Leser auch durch dieses Werk des Autoren geleitet.
Allerdings hat Tillmanns auch eine ganz besondere Art zu schreiben und sich Themen für seine Bücher auszusuchen. Ich habe bereits sein erstes Werk “Teufel” gelesen und war auch bei diesem Buch recht zwiegespalten. Mit Balsaltblitz geht es mir ähnlich.
Der Schreibstil ist super, die Idee an sich interessant und ganz witzig, aber auch hier bin ich mit der Umsetzung nicht ganz zurecht gekommen.

Nick ist schüchtern, sehr schmal gebaut und dadurch leider ein permanentes Mobbingopfer. Das Thema Mobbing hier einfließen zu lassen, finde ich ganz toll und die Botschaft zwischen den Zeilen ist genau das, was mich an diesem Buch gefreut hat. Doch die Geschichte an sich wurde mir einfach zu abstrus. Nick isst einen Kometen, entdeckt seine Superkraft und hat plötzlich den Drang Blut zu trinken. Das war mir einfach zu vampirig, zu weit hergeholt, zu unglaubwürdig, obwohl es Fantasy ist. Ich hatte beim Lesen nicht nur einen “Was zum…?!” – Moment.

Markus Tillmanns gehört für mich zu den Autoren, deren Art und Stil man mögen muss, um mit seinen Büchern zurecht zu kommen. Ich scheine leider nicht dazuzugehören. Aber ich bin mir sicher, dass es viele Menschen geben wird, die er mit seinen Büchern begeistern kann.

Fazit

Eine Kurzgeschichte für Markus Tillmanns Fans und Leser, die auf abgefahrene Geschichten stehen. Mir persönlich war die Geschichte zu abstrus, obwohl mir der Schreibstil, wie immer, sehr gut gefallen hat.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

[Rezension] Inseln der Stille–Ein Ausmalbuch von Beate Brömse

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Titel: Inseln der Stille – Ein Ausmalbuch
Künstlerin: Beate Brömse
Verlag: Bassermann Inspiration
Erscheinungsdatum: 08. März 2016
Format: Broschiert (80 Seiten)
ISBN: 978-3-572-08212-4
Preis: 7,99€

zum Buch

 

 

Ausmalbücher sind zur Zeit in. Zumindest hat es den Anschein, wenn man die (sozialen) Medien näher verfolgt. Immer wieder begegnen einem diese Bücher, die versprechen für ein bisschen Ruhe im eigenen Leben zu sorgen. Ruhe durch das bewusste Hinsetzen und Zeitnehmen, um etwas ganz ohne Hektik und Lärm zu genießen.

Früher als Kind habe ich äußerst gerne gemalt und auch Malbücher ausgemalt. Auch heute noch habe ich mich dabei ertappt, wie ich in meinem Beruf als Erzieherin zusammen mit den Kindern am Tisch saß und einfach nur etwas ausgemalt habe – es hat mir Spaß gemacht.
Als dann die Mail mit der Anfrage zu diesem Buch kam, brauchte ich nicht lange zu zögern und habe zugesagt. Entspannung kann ich immer gebrauchen und ich wollte einfach mal eins dieser Ausmalbücher für Erwachsene ausprobieren.

Ausmalbuch Bild 1Als das Buch dann bei mir zu Hause ankam, war ich zunächst etwas baff. Die Bilder sind unfassbar detailliert gezeichnet und ich musste mich erst einmal lange Zeit daran satt sehen, bevor ich überhaupt zu einem Stift greifen wollte.
Auf den Bildern bzw. Vorschauen im Internet sieht man schon, dass dieses Buch filigranere Zeichnungen hat, als so manch anderes Ausmalbuch, doch in der Realität fällt es eindeutig stärker auf. Ich war etwas skeptisch, ob die Zeichnungen nicht zu detailliert für mich sein könnten und ich die Lust am Ausmalen verlieren würde.
Leider war dem dann auch so. Für mich gab es zu viele, zu kleine Flächen und trotz dessen, dass ich lange Zeit an einem Bild gesessen habe, konnte ich kaum Fortschritte erkennen. Es ging für mich nicht vorwärts, ich hatte kein Erfolgserlebnis und so verlor ich leider die Lust daran.
Das Buch ist aber eindeutig etwas für eine Freundin für mich, die selber ganz viel zeichnet und malt und sie ist ganz fasziniert von dem Buch. Ich werde es ihr schenken, damit es doch noch in gute Hände kommt und ordentlich ausgemalt wird.

Das Buch selber besteht aus vielen verschiedenen Zeichnungen zu bestimmten Überschriften. Die Zeichnungen sind passend dazu gewählt und auf jeder Doppelseite befindet sich auch ein dazu passender Spruch. Die meisten dieser Sprüche sind wirklich wunderschön.
Alle Seiten können einzeln herausgetrennt werden, so dass man eins oder mehrere der ausgemalten Bilder auch verschenken kann. Das Papier ist schön dick und ich vermute, dass auch Filzstifte nicht stark durchdrücken werden. Ich hatte mich allerdings für Buntstifte entschieden, da ich persönlich fand, dass weniger kräftige Farben besser zu den Motiven passen. Wenn man mit Buntstiften malt, dann sollte auf jeden Fall ein Anspitzer griffbereit liegen, da die kleinen Flächen spitze Stifte erfordern.

Fazit

Ein schönes Buch, mit faszinierenden, sehr detaillierten und filigranen Zeichnungen. Meiner Meinung nach kein Buch für Anfänger in diesem Gebiet. Zum Ausmalen der Motive wird viel Zeit  und Ruhe benötigt. Wer, so wie ich, schnell Ergebnisse sehen möchte, der sollte zunächst zu einem Ausmalbuch mit einfacheren Motiven greifen und später auf dieses hier zurückkommen.
Wer allerdings ein wenig Herausforderung sucht und wem die einfachen Bücher zu einfach sind, der wird mit diesem Exemplar sicherlich seine Freude haben. Mir war es zu filigran, daher vergebe ich “nur 3,5 von 5 Sternen.