Kategorie: Bücher

[Montagsfrage] Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Die heutige Montagsfrage kommt von Eli von Wortmagieblog und ich finde sie äußerst interessant.

Da ich gerne auch mal einen Thriller lese, kann ich sagen, dass ich Gewalt in Büchern nicht grundsätzlich ablehne. Wenn sie zur Handlung passt und nicht einfach nur als plumpes Schockelement eingesetzt wird, dann komme ich damit ganz gut zurecht.
Besteht ein Buch allerdings nur aus Gemetzel, Blut und Gewalt, dann muss ich das nicht lesen. Ich frage mich dann, was genau der Autor damit bezwecken möchte. Möchte er nur schocken oder gibt es wirklich Menschen, die solche Bücher mögen? Gewalt hat für mich nie wirklich einen Sinn, aber sinnbefreiter als so, kann ich mir den Einsatz von Gewalt kaum vorstellen.

Dass ein Thriller nicht ohne solche Szenen auskommt, ist klar. Aber auch hier kann man als Leser schnell merken, welche Szenen zur Handlung passen und die Geschichte voranbringen und welche nur als Schockelement eingesetzt werden. Auf letztere kann ich gut und gerne verzichten.
Ich würde von mir behaupten, dass ich eine recht erfahrene Thrillerleserin bin, daher habe ich im Laufe der Zeit festgestellt mit welchen Arten von Gewalt ich einfach nicht zurecht komme. Ich habe deswegen teilweise schon ein Buch abgebrochen oder es schlechter bewertet.

Völlig zuwider sind mir Gewaltszenen, die sich gegen Kinder und Tiere richten. Damit komme ich einfach nicht zurecht. Kinder und Tiere sind für mich so unschuldig, dass ich es mit keiner Faser meines Körpers verstehen kann, wie jemand ihnen weh tun kann. Das ist für mich ein absolutes No-Go.
Außerdem komme ich mit Vergewaltigungsszenen nicht zurecht, besonders, wenn diese noch explizit geschildert werden. Es geht nicht. Bei solchen Szenen würde ich am liebsten das Buch irgendwohin pfeffern und es nie wieder anfassen.

Wie sieht es bei euch aus? Gewalt in Büchern – ja oder nein? Und wie weit darf ein Autor dabei gehen?

[tthinkttwice-Rezi] The Perfect von Patricia Schröder

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Titel: The Perfect
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2016
ISBN: 978-3649667834
Format: Hardcover (416 Seiten)
Preis: 17,95€

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Worum geht’s?

“ADAM C. OULAY sucht DICH! – Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl und deinen Geschäftssinn mit mir – und vielleicht sogar noch mehr … BEWIRB DICH JETZT!”

Mit dieser Anzeige macht der neue It-Fashion-Store Oulay’s Werbung für ein ganz besonderes Casting. Der Gewinnerin wird versprochen, als Business-Partnerin bei Oulay’s einzusteigen. Ein Traum, den sich die 18-jährige Leena nur zu gern erfüllen würde, denn nichts liegt ihr mehr als das Designen von Mode.
Die beiden besten Freundinnen Jazz und Leena stehen kurz vor ihrem Abitur als sie die Anzeige entdecken. Jazz’ Pläne für ihre weitere Zukunft sind klar: sie möchte nach Australien reisen und dort ihre Erfahrungen machen. Doch für Leena steht noch alles offen und das Casting verspricht die Erfüllung ihrer Träume zu werden. Zunächst reagiert Jazz sehr verhalten auf die Bitte ihrer besten Freundin, sie zum Casting zu begleiten und sie bei ihren Plänen zu unterstützen. Doch Jazz wäre nicht Jazz, wenn sie Leena nicht unterstützen würde und verschiebt daher kurzerhand ihren Aufenthalt in Australien.
Aus tausenden von Bewerberinnen werden die beiden Freudinnen ausgewählt und finden sich schon bald, von der Außenwelt abgeschottet, in den heiligen Hallen der Oulays wieder. Schnell müssen die beiden feststellen, dass das Casting anders verläuft als sie es sich vorgestellt haben. Der Konkurrenzkampf ist hart und ohne es zu ahnen, schweben die Mädchen schon sehr bald in tödlicher Gefahr.

Meine Meinung zum Buch

Patricia Schröders neuestes Werk ist von der Optik her ein echter Hingucker. Ein weibliches Gesicht auf dem Cover, ein pinkes Lesebändchen und ein perlmuttschimmernder Einband unter dem Schutzumschlag. Man könnte meinen, es würde sich um ein heiteres Jugendbuch für Mädchen handeln, wenn man den Klappentext nicht gelesen und den Inhalt des Buches nicht kennen würde.
In “The Perfect” steckt so viel mehr als ein seichtes Mädchenbuch: Ein Jugendthriller, der mit Spannung, Intrigen und Gefühl glänzen kann.

“The Perfect” ist nicht mein erstes Buch von Patricia Schröder, daher freute es mich umso mehr, dass ich gewohnt leicht und ohne Schwierigkeiten in das Buch einsteigen konnte. Kein langes Einlesen in den Schreibstil, kein holperndes Lesen und auch kein ewig langer Start ins Buch. Gleich zu Beginn wird der Leser durch einen Prolog in Stimmung gebracht und man kann ahnen, was einen erwarten wird – ein Pageturner.
Ich bin geradezu durch das Buch geflogen, da es sich so schön einfach und schnell hat lesen lassen. Wäre ich häufiger zum Lesen gekommen, hätte ich das Buch auch problemlos an einem Wochenende beenden können.
Patrica Schröders Schreibstil ist einem Jugendbuch angemessen, ohne dabei anspruchslos zu wirken. Meiner Meinung nach genau richtig für die anvisierte Zielgruppe der 14-17-Jährigen. Und auch mir, mit meinen knapp über 20 *hust* 30 Jahren haben sowohl Schreibstil als auch Inhalt sehr gut gefallen.

Geschickt lenkt die Autorin den Leser durch das Buch, baut Spannung auf und legt falsche Fährten, die ich beim Lesen des Öfteren mitgenommen habe. So etwas mag ich gerade in Thrillern besonders gerne. Fast nichts ist schlimmer, als wenn ich Vieles schon vorausahnen kann, dann macht das Lesen nämlich nur noch halb so viel Spaß.

Noch vor Lesebeginn hatte ich die leichte Befürchtung, dass der Casting-Prozess zu stark im Fokus der Geschichte stehen würde und es dem Buch so an Tiefe fehlen könnte. Vermutlich habe ich mich unterbewusst von der äußeren Erscheinung des Buches täuschen lassen. Natürlich ist der Casting-Prozess ein wesentlicher Bestandteil des Buches, aber eben nicht nur. Leichte Gesellschaftskritik, ohne erhobenen Zeigefinger – aber mit Message – und zwischenmenschliche Beziehungen, haben in “The Perfect” ebenfalls ihren Platz. An Tiefe mangelt es der Geschichte und den Charakteren zum Glück nicht.

Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich richtig gut in sie hinein versetzen. Mit Jazz habe ich mich bis zu einem gewissen Punkt auch richtiggehend identifizieren können. Die Freundschaft von Leena und Jazz stand mitunter im Vordergrund, was mich besonders angesprochen hat, da mir im realen Leben Freundschaften sehr wichtig sind und die der beiden Mädchen hat einfach etwas Besonderes.

Der Schluss des Buches kam im Vergleich zum Rest etwas abrupt, war in sich aber schlüssig und hat keine Fragen mehr offen gelassen. Endlich wieder ein gutes Stand-Alone. Danke.

Fazit

Patricia Schröder ist mit “The Perfect” ein vielschichtiges Buch gelungen, das den Leser allerdings nicht überfordert. Es ist spannend und rasant geschrieben, so dass man es kaum noch aus der Hand legen mag. Mir hat es sehr gut gefallen, daher kann ich nur eine Lese- und Kaufempfehlung aussprechen. 4,5 von 5 Sternen für diesen Jugendthriller.

[Neu im Bücheregal] “Neuer” Lesestoff aus dem Oktober

Sind wir tatsächlich schon über die Mitte des Februars hinaus? Ich glaube es nicht. Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass die Zeit immer schneller vergeht, je älter man wird…
Ich schäme mich schon ein kleines Bisschen, denn ich komme tatsächlich erst jetzt dazu euch meine letzten Neuzugänge aus dem Oktober 2015 zu zeigen. In diesem Beitrag hatte ich ja bereits angekündigt, dass es zwei Posts zu den Neuzugängen aus dem Oktober geben wird. Ja, also…hier ist der zweite Post…nur kurze Zeit nach dem ersten.. *räusper*

Mit einem Klick auf den Buchtitel/Autorennamen gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite, für mehr Informationen, wie beispielsweise dem Klappentext zum vorgestellten Buch.

Die ReBuy-Bestellung

Neuzugänge Oktober 6

 

All I want for Christmas von Amy Silver

Mit diesem Buch liebäugle ich schon seit mindestens 2014, doch erst letztes Jahr habe ich es mir gekauft. Eigentlich wollte ich es gerne zur Weihnachtszeit lesen, aber irgendwie ist daraus nichts geworden. Daher muss es nun bis Weihnachten 2016 warten.

Die besten Freunde meines Lebens von Sam Baker

Auch dieses Buch steht schon länger auf meiner Wunschliste und durfte bei der ReBuy-Bestellung mit, da es sehr günstig war und ich nicht widerstehen konnte.

Neuzugänge Oktober 7

Der Menschenspieler von Will Lavender

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr, warum dieses Buch irgendwann mal auf meiner Wunschliste gelandet ist, aber es ist dort gelandet. Und für 0,89€ durfte das Buch dann auch mit.

Öffne deine Seele von Stephan M. Rother

Band 2 einer Reihe von der ich Band 1 noch nicht gelesen habe. Ich weiß auch nicht genau, warum ich ständig dazu tendiere weitere Teile einer Reihe zu kaufen, obwohl ich das erste Buch noch gar nicht gelesen habe und so nicht weiß, ob mir die Reihe überhaupt zusagt. Kennt ihr das? Macht ihr sowas auch?
Der Zustand dieses Buches hat mich leider enttäuscht, doch für 0,99€ wollte ich mir nicht die Mühe machen, es wieder zurückzuschicken.

Neuzugänge Oktober 8

Eine Tat wie diese von Amy Efaw

Auch dieses Buch stand eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Wunschliste. Zwischenzeitlich war es kurz nicht mehr drauf, da die Thematik nicht gerade einfache Kost ist. Aber genau deswegen ist es dann doch wieder auf der WuLi gelandet und steht nun in meinem Bücherregal.

Geistwandler: Wesen der Nacht von Brigitte Melzer

Tja, im ReBuy-Wahn kommen auch Bücher mit, die ich gar nicht so dringend besitzen wollte. Denn es ist wieder ein Reihenauftakt und ich kann nicht noch eine neue Reihe anfangen. *seufz*

Neuzugänge Oktober 9

Du oder ich von Elsie Chapman

Das Buch klingt unheimlich spannend und der Hammer ist, dass es noch eingeschweißt war, als es hier angekommen ist. Ich habe ganze 0,99€ dafür bezahlt. Hat mich echt gefreut.

Boy Noboy von Allen Zadoff

Hier haben wir wieder den klassischen Fall eines Aussetzers im Gehirn eines Bücherverrückten…. Boy Nobody ist auch ein Reihenauftakt und ich wollte doch keine mehr kaufen… Aber das Buch klingt so interessant…oh man..

Neuzugänge Oktober 10

Arthur und der Botschafter der Schatten von Gerd Ruebenstrunk

Yap…ReBuy und ich… wieder ein zweiter Band einer Reihe, deren ersten Teil ich noch nicht kenne. Muss ich noch mehr dazu sagen?

Pandämonium: Die schwarzen Künnste von Andrew Prentice und Jonathan Weil

Genau, und weil ich noch nicht genug ungelesene Bücher auf meinem SuB habe, musste auch dieses Buch mit, von dem ich bis zur Bestellung bei ReBuy noch nichts gehört hatte…aber es war so hübsch… Ausreden einer Büchersüchtigen… Zwinkerndes Smiley

Neuzugänge Oktober 11

Die Time Catcher von Richard Ungar und Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O’Brien

Ich gebe die Erklärungen, warum schon wieder die ersten Teile diverser Reihen bei mir im Bücherregal gelandet sind, einfach auf. Es ist hoffnungslos. Zwinkerndes Smiley

Die eBooks

Neuzugänge Oktober eBooks

Alle eBooks gab es zum Zeitpunkt, an dem ich sie gekauft habe, kostenlos, daher musste ich einfach zuschlagen und auf meinen Kindle passen zum Glück mehr Bücher als in meine Bücherregale… Smiley mit geöffnetem Mund

 
Seid ihr auch so verrückt was Bücher angeht? Manchmal kann ich nur über mich selber den Kopf schütteln, aber dabei lächeln. Zwinkerndes Smiley

[Rezension] Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lilly Lindner

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Titel: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
Autor: Lilly Lindner
ÜbersetzerIn: /
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2015
ISBN: 978-3-7335-0093-1
Format: Klappenbroschur (400 Seiten)
Preis: 9,99€

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Worum geht’s?

April kämpft seit langer Zeit gegen die Magersucht. Nun ist sie in eine Klinik gekommen und scheint dort untergetaucht zu sein. Denn ihre kleine Schwester Phoebe erhält bereits seit Wochen keine Antworten auf ihre Briefe, die sie so fleißig schreibt.
Wann kommt April wieder nach Hause? Warum darf Phoebe sie nicht besuchen und warum antwortet ihre Schwester nicht? Phoebe hat gefühlte 1000 Fragen, doch keine Antworten. Ihre Eltern sind hilflos und schweigen lieber als sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Doch Phoebe gibt nicht auf und schreibt weiterhin Briefe. Briefe, in eine Stille hinein, die sie langsam zu verstehen beginnt.

Meine Meinung zum Buch

Seitdem ich von dem Buch gehört hatte, wollte ich es lesen, also kam es auf meine Wunschliste. Obwohl ich nahezu nur positive Stimmen zum Buch gehört und gelesen habe, hatte ich zwischenzeitlich gezögert und den Kauf des Buches aufgeschoben. Ich war mir nicht sicher, ob ich der Geschichte emotional Stand halten würde. Doch dann habe ich es in der Bücherei liegen gesehen und es musste einfach mit.
Jetzt bin ich unendlich froh, dass ich mich doch “getraut” habe es zu lesen.

Ein solch wortgewaltiges Buch, das mich emotional so gepackt hat, ist mir selten untergekommen. Lilly Lindner hat mich mit ihrem ersten Jugendroman völlig mitgerissen und überwältigt.
“Was fehlt, wenn ich verschwunden bin” ist ein Briefroman und normalerweise tue ich mich mit dieser Art von Buch etwas schwer. In diesem Fall allerdings gar nicht.

Ich weiß nicht wie Lilly Lindner es bewerkstelligt hat, aber sie schafft es mit ihrem Schreibstil die kleine Phoebe gleichzeitig jung, unschuldig und zerbrechlich auf der einen Seite und erstaunlich erwachsen, weise und stark auf der anderen Seite wirken zu lassen. Von Seite zu Seite und von Brief zu Brief ist Phoebe erwachsener geworden und gleichzeitig Kind geblieben. Lilly Lindner spielt mit Worten, erschafft neue und ist dabei so schön poetisch, dass ich einfach nur begeistert war von dem Schreibstil.

Das gesamte Buch lebt durch diesen Schreibstil. Die Geschichte ist nicht gerade leichte Kost und hat emotional ein wenig von mir gefordert. Meine Augen sind nicht trocken geblieben. Allerdings ist das Buch nicht depressiv oder hinterlässt einen dunklen Nachgeschmack, aber es regt zum Nachdenken an.

Fazit

Ein wortgewaltiges, wunderbares, aber auch trauriges Buch, das ich jedem nur empfehlen kann. Ich bin zuvor noch nie einem Schreibstil wie dem von Lilly Lindner begegnet und kann nun mit Gewissheit sagen, dass “Was fehlt, wenn ich verschwunden bin” definitiv nicht das letzte Buch gewesen ist, das ich von ihr lesen werde.

Von mir gibt es absolut verdiente 5 von 5 Sternen.

[Gemeinsam Lesen] #52

Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die von Asaviel’s Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Die Aktion findet wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher statt. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden.  Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo!

 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade “Winter und Schokolade” von Kate Defrise und bin auf Seite 43 von 448.

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Drei Schwestern, ein tragisches Ereignis, ein Weihnachtsessen, das alle wieder zusammenbringt

Die Schwestern Magali, Jacqueline und Colette haben schon lange nichts mehr von ihrem Vater gehört. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter vor vielen Jahren herrscht Eiszeit in der Familie. Als er ihr Vater sie einlädt, Weihnachten mit ihm zu feiern, sind sie alles andere als begeistert. Dennoch fahren die Schwestern nach Hause, im Gepäck nichts als ihren Groll und das alte Familienrezept für Mousse au Chocolat. Sie ahnen nicht, dass ein lang gehütetes Geheimnis darauf wartet, gelüftet zu werden … (Quelle)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Bisher entwickelte sich der Tag ganz hervorragend.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe das Buch erst gestern Abend, kurz vorm Schlafengehen begonnen. Bin daher noch nicht so weit fortgeschritten. Was mir aber schon sehr positiv aufgefallen ist, ist der locker leichte Schreibstil. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten ins Buch zu finden und musste mich auch nicht erst einlesen, wie das sehr häufig der Fall ist.
Vor diesem Buch habe ich ein Jugendbuch gelesen und dachte, mir würde der Einstieg daher schwerer fallen. Zum Glück war dem nicht so.

Im ersten Kapitel dreht es sich unheimlich viel ums Essen, Kochen und Backen. Ich bin gespannt, ob das so bleibt, wenn ja, dann könnte es mir auf Dauer ein wenig zu viel des Guten sein. Ich vermute und hoffe allerdings, dass es nur kapitelweise so sein wird, da die einzelnen Kapitel aus der Perspektive der jeweiligen Schwestern geschrieben sind. Und Magali, aus deren Perspektive wir das erste Kapitel betrachten, ist nun mal die Köchin unter den Schwestern.

4. Man sympathisiert oder verschießt sich in Serien schnell in den Antagonisten, wie sieht es bei dir in Büchern aus? Bösewicht hui oder pfui? (von Grinsemietz)

Verschießen tue ich mich nicht in Charaktere, egal ob Protagonist oder Antagonist. Ich bin einfach kein Fan-Girl und kann mit übertriebener Bewunderung nichts anfangen. Einen Bösewicht habe ich aber durchaus mal sympathisch gefunden, besonders dann, wenn er doch kurz ein gutes Herz durchblicken lässt.
Ist ein Antagonist allerdings vollständig böse gezeichnet, dann sympathisiere ich auch nicht mit ihm, egal wie charmant er auch sein mag. Nichtsdestotrotz sind Antagonisten unheimlich wichtig für eine Geschichte und dürfen dabei nicht fehlen. Mir sind mehrdimensionale Bösewichte allerdings lieber, da sie so eben mehrere Facetten haben. Niemand ist nur gut oder nur böse.

Habt ihr euch schon einmal in einen Charakter verguckt? Egal ob gut oder böse?

[Montagsfrage] Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Die heutige Frage hat sich Alexander von Lies Diers ausgedacht.

Eine wirklich interessante Montagsfrage, die ich aber gar nicht so leicht zu beantworten finde. Für mich gibt es da keine Pauschalantwort. Die Zeit, die ich pro Tag bzw. pro Woche verbringe, ist immer unterschiedlich und hängt u.a. davon ab, wie viel Zeit mir zur Verfügung steht und wie viel Lust ich gerade habe zu bloggen.
Beiträge, wie beispielsweise die Neuzugänge oder auch Neuerscheinungen kosten mich sehr viel Zeit. Zum einen muss ich jede Menge fotografieren und die Bilder danach bearbeiten und zum anderen dann den Beitrag ja noch schreiben. Da bin ich locker mehrere Stunden mit beschäftigt und mache das meistens auch nicht nur an einem einzigen Tag. Bei den Neuerscheinungen muss ich zunächst recherchieren, was alles auf den Markt kommt und dann noch entscheiden, was mich persönlich so sehr interessiert, dass ich es euch gerne zeigen möchte.

Andere Beiträge hingegen gehen mir sehr schnell von der Hand. Die Montagsfrage und das Gemeinsam Lesen sind solche Posts. Da sitze ich meisten 15-30 Minuten dran. Manchmal auch weniger lang.
Für Rezensionen brauche ich ungefähr anderthalb Stunden, mal mehr, mal weniger – kommt immer auf das Buch und meine Stimmung drauf an.

Ihr seht, mir fällt es schwer euch eine annähernd genau Zahl an Minuten oder Stunden zu nennen, die ich mich der Blog beschäftigt. Fakt ist, dass ich jede Woche damit beschäftigt bin und dass auch diverse Stunden. Ein wenig zeitintensiv ist er halt schon. Smiley

Könnt ihr sagen wie lange ihr mit eurem Blog beschäftigt seid oder geht es euch da ähnlich wie mir?

[Leipziger Buchmesse] Unsere Akkreditierungen sind da!

Presseausweise

Meine Güte, bin ich aufgeregt! Die Leipziger Buchmesse ist ja eine Premiere für uns. Wir waren noch nie auf einer Buchmesse und ich bin so gespannt, was uns alles erwarten wird.

Unser Blog besteht nun schon seit ein paar Jahren und hat auch ordentlich an Lesern zugelegt, trotzdem war ich unheimlich aufgeregt, als ich unsere Akkreditierung beantragt habe. Ich war recht spät dran und am Hoffen und Bangen, dass so ein schöner Presseausweis in unserem Briefkasten landen wird. Mein Ausweis kam auch relativ fix, doch der von Christian hat auf sich warten lassen.
Ich war kurz davor Christian eine Dauerkarte online zu bestellen, denn es kam gar nicht in Frage, dass wir seine Karte für die Leipziger Buchmesse erst vor Ort kaufen. Das Hotel ist schon gebucht, der Urlaub bereits genommen.
Gestern aber brachte unsere Postbotin auch seinen Presseausweis und ich bin erneut freudestrahlend durch das Haus gehüpft.

Als Lovelybooks dann, ebenfalls gestern, erneut zum Leser- und Bloggertreff aufgerufen hat, habe ich meinen Mann natürlich auch dazu genötigt sich dafür anzumelden. Hoffentlich haben wir Glück und dürfen dabei sein. Dieses Jahr sind die Plätze nämlich auf 380 Stück limitiert, was ich persönlich sehr gut finde.
Sollten wir kein Glück haben, werden wir uns auf jeden Fall das Read & Meet anschauen und uns ins LovelyBooks Wohnzimmer bewegen.

Ich habe bereits viele andere, ganz tolle Veranstaltungen vorgemerkt und kann es kaum erwarten, bis das offizielle Programm der Leipziger Buchmesse online geht. Dann geht es in die Feinplanung.

[Rezension] Masterminds–Im Auge der Macht von Gordon Korman

9783407745941

 

Titel: Masterminds – Im Auge der Macht
Autor: Gordon Korman
Übersetzerinnen: Sandra Knuffinke und Jessika Komina
Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
Erscheinungsdatum: 8. Februar 2016
ISBN: 978-3-407-74594-1
Format: Hardcover (263 Seiten)
Preis: 12,95€

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Worum geht’s?

Das 185 Seelen-Dorf Serenity ist die Idylle pur. Es gibt keine Gewalt, jeder hat Arbeit und alle scheinen glücklich zu sein. Den Kindern, die in Serenity leben, mangelt es an nichts. Wer würde nicht gerne an einem heißen Tag in den eigenen Pool hüpfen, besonders, wenn man in einer solch heißen Gegend wohnt, wie in Serenity?
Eli und seine Freunde leben gerne dort, auch wenn es ab und an etwas langweilig ist. Als Eli sich eines Tages mit seinem Freund Randy auf den Weg raus aus der Kleinstadt macht, um sich einen Oldtimer anzugucken, passiert etwas Merkwürdiges. Eli bricht mitten auf der Straße unter fürchterlichen Schmerzen zusammen, scheinbar ohne Grund. Noch merkwürdiger ist, dass aus dem Nichts plötzlich die Guards der Stadt auftauchen und ihn mit ihrem Hubschrauber zum dorfeigenen Arzt bringen. Was ist passiert? Und warum braucht eine so friedliche Stadt wie Serenity eigentlich Guards?
Eli und seinen Freunden wird klar, dass hier so einiges nicht zu stimmen scheint…

Meine Meinung zum Buch

Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezension schreiben kann ohne gleich zu spoilern. Zwinkerndes Smiley Der Klappentext klingt schon sehr spannend, aber wenn ihr das wüsstet, was ich schon weiß, dann würdet ihr das Buch noch viel eher in die Hand nehmen. Aber, ich muss hier ohne Spoiler durch – dann mal ran!

“Masterminds” soll die recht schwierig zu erreichende Zielgruppe der 13-15-jährigen männlichen Teenager ansprechen und meiner Meinung nach gelingt dem Autor das sehr gut. Das Buch startet ohne Umschweife mit einer spannenden Handlung und weiß diese auch aufrecht zuerhalten. Das Buch ist zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig. Ich könnte mir vorstellen, dass der konstant hohe Spannungsbogen auch etwas lesefaulere Jugendliche anspricht.

Der Autor lässt den Leser die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erleben. Aus der Sicht von insgesamt fünf Jugendlichen erfahren wir mehr über das Leben in Serenity. Der Leser weiß nie mehr als die Protagonisten selbst und erlebt so die Geschehnisse und Gefühle der einzelnen Charaktere hautnah mit.
Auch wenn die Charaktere ein wenig stereotypisch zu sein scheinen, sind die dennoch gut gezeichnet und ich denke, dass der ein oder andere Jugendliche sich sehr gut mit den Protagonisten identifizieren könnte. Mir waren die Charaktere auch alle sympathisch. Auf ihre eigene Art und Weise. Selbst die Nebenpersonen sind gut und authentisch gezeichnet.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm leicht und flüssig. Genau richtig für ein Jugendbuch. Es ist nicht zu anspruchsvoll, unterfordert den Leser aber auch nicht.

Da “Masterminds” als Mehrteiler konzipiert ist, bleibt das Ende recht offen. Band 1 ist in sich schon recht abgeschlossen, allerdings wurden noch überhaupt keine Fragen beantwortet. Um Antworten auf die vielen Fragen zu bekommen, die ihr definitiv haben werdet, müsst ihr euch leider bis Band 2 gedulden.

Ich kann mich wirklich nur knapp davon abhalten zu spoilern. Zwinkerndes Smiley Eins kann ich euch sagen, ich vermute, dass euch die Auflösung dessen, was in Serenity los ist bzw. passiert, genauso flashen wird wie mich.

Fazit

“Masterminds” ist ein spannendes und lesenswertes Buch und das nicht nur für die angepeilte Zielgruppe. Auch mir als erwachsene Frau hat das Buch sehr gut gefallen, besonders als ich herausgefunden habe, worum es tatsächlich geht. Eine sehr interessante Grundidee, die in Band 1 sehr gut umgesetzt wurde und hoffentlich in Band 2 genauso spannend weiter geht.

Von mir gibt es knappe 5 von 5 Sternen für dieses Jugendbuch.

 

Vielen Dank an Blogg dein Buch und Beltz & Gelberg für das Rezensionsexemplar.

[Aktion Stempeln] Februar 2014

Von Aisling Breith ins Leben gerufen, von Favola liebevoll weitergeführt.

Als die Welt zum Stillstand kam – Gabi Neumayer

An viel mehr als das was im Klappentext steht, kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Ich weiß auch die Auflösung des Ganzen nicht mehr. Was ich noch weiß, ist, dass ich die Grundidee des Buches äußerst spannend fand, sie mir aber zu lasch umgesetzt wurde und ich dem Buch deswegen nur 3 von 5 vergeben habe.

 

 

Bunker Diary – Kevin Brooks

Ein krasses Buch, welches ich nur weiter empfehlen kann. Die Idee Menschen zu entführen, im Unklaren zu lassen und dann aufeinander zu hetzen, ist zwar nicht neu, aber in diesem Buch wirklich gut umgesetzt. Keine leichte Kost, aber mir hat es gefallen und ich kann mich auch an sehr viel erinnern. Damals gab es sehr gute 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Geisterblumen – Michele Jaffe

Ok, ich weiß noch, dass ich das Buch gelesen habe, aber das war’s auch schon. Mehr möchte mir nicht einfallen. Ich weiß so gut wie gar nichts mehr. Selbst der Klappentext konnte mir nicht auf die Sprünge helfen. Ich weiß auch nicht mehr, warum ich drei Sterne vergeben habe. Dieses Buch ist also fast vollständig aus meinem Kopf verschwunden.

 

 

 

Kälte – Michael Northrop

An das Buch kann ich mich noch erinnern…auch daran, dass es mir so gar nicht gefallen hat. Ich musste mich regelrecht durch das Buch kämpfen und habe daher nur 2 von 5 Sternen vergeben. Es war sehr langweilig und hat sich an vielen Stellen einfach nur gezogen…sehr schade.

 

 

 

50/50 und es war in diesem Monat nur ein wirklich gutes Buch dabei. Der Rest konnte mich nicht wirklich begeistern. Habt ihr solche Monate auch? Da sehnt man sich echt nach einem Leseknaller.

[Gemeinsam Lesen] #51

Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die von Asaviel’s Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Die Aktion findet wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher statt. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden.  Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Gerade lese ich “The Perfect” von Patricia Schröder und bin auf Seite 57 von 410 angekommen.

Adam C. Oulay sucht DICH! »Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl und deinen Geschäftssinn mit mir – und vielleicht sogar noch mehr … BEWIRB DICH JETZT!« Wie weit würdest du für deinen Erfolg gehen? Wärest du bereit, ALLES zu tun, um dieses Casting zu gewinnen? Auch wenn du niemandem trauen kannst, außer deiner besten Freundin? Selbst dann, wenn euer beider Leben in Gefahr wäre? Es könnte DIE Chance sein – für eine von euch. Oder aber der Weg in die Hölle … Packender Thriller – hautnah an den Abgründen der Modewelt (Quelle)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Der Juni begann vielversprechend sonnig und angenehm warm und wie stets im Frühsommer schien die Stadt mit jedem Tag ein bisschen lauter und lebendiger zu werden.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Viel habe ich ja noch nicht gelesen, also kann ich leider auch noch nicht so viel sagen. Ich habe gestern angefangen zu lesen und die ersten 55 Seiten ein zweites Mal gelesen. Ich hatte noch vor Erscheinen des Buchs, die XXL-Leseprobe heruntergeladen und mir diese zu Gemüt geführt. Da ich “The Perfect” bei einer Leserunde gewonnen habe, wollte ich den ersten Leseabschnitt erneut lesen, um einen frischen Leseeindruck posten zu können, was ich auch gleich machen werde.
Das Buch beginnt auf jeden Fall sehr spannend und auch ein wenig mysteriös. Der gewohnt gute Schreibstil Patricia Schröders lies mich mühelos ins Buch einsteigen.
Die Leserunde, an der ich teilnehme, ist sehr aktiv, daher werde ich jede Menge zu lesen haben und hoffentlich auch viel zu diskutieren. Ich bin gespannt.

4. Kommst / Kamst du über die Karnevalstage viel zum Lesen, oder hast du lieber eine Runde gefeiert? 🙂

Ich wohne in Norddeutschland, da hält sich die Narrenzeit zum Glück in Grenzen. Denn ich bin weder ein großer Fan von Fasching/Karneval noch vom Feiern. War ich noch nie. Mich freut es aber, wenn andere ihren Spaß haben. Smiley
Dementsprechend waren bzw. sind die Karnevalstage nicht der Grund warum ich nicht so viel zum Lesen kam. Für die nächsten Tage habe ich mir aber vorgenommen mehr zu lesen.

Seid ihr Karnevalfans oder seid ihr auch ganz froh nicht in einer der Hochburgen zu wohnen?