Kategorie: Bücher

[Rezension] Die Regeln des Schweigens von Tino Schrödl

9783764170424

 

Titel: Die Regeln des Schweigens
Autor: Tino Schrödl
Verlag: ueberreuter
Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2015
ISBN: 978-3-7641-7042-4
Format: gebundene Ausgabe (278 Seiten)
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Phil ist heimlich in Mona verschossen und als diese ihn fragt, ob er nicht einem geheimen Klub beitreten möchte, muss dieser nur kurz überlegen, bevor er zustimmt. Eine weitere Gelegenheit Zeit mit Mona zu verbringen, möchte er sich nicht entgehen lassen. Als er jedoch erfährt, um was für eine Art Gruppe es handelt, ist sich Phil nicht mehr sicher, ob er Teil dessen sein möchte. Ein Klub der die Geheimnisse anderer Menschen sammelt? Doch Phil ist nun Mitglied und versucht Mona näher zu kommen, doch diese entzieht sich ihm immer mehr und Phil beginnt zu ahnen, dass die Mitglieder des Klubs etwas vor ihm verbergen.
Was cool und wie ein Spiel beginnt, droht immer mehr außer Kontrolle zu geraten…mit den Geheimnissen Anderer zu spielen, kann ganz schön machtvoll sein…

Meine Meinung zum Buch

Irgendwie scheine ich zur Zeit kein gutes Händchen für Bücher zu haben. Auch “Die Regeln des Schweigens” hat mich vom Klappentext her sehr angesprochen und ich habe ein mysteriöses und spannendes Buch erwartet, wurde allerdings enttäuscht.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, das ich bei einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen habe und konnte es kaum erwarten zu starten. Doch gleich zu Beginn hatte ich bereits Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Ich brauchte mehrere Seiten, um mich an den Schreibstil des Autors zu gewöhnen. Hatte ich mich erst einmal daran gewöhnt, war er flüssig zu lesen und leicht verständlich.

Meiner Meinung nach lebt ein Buch u.a. durch seine Charaktere. Sind einem diese nicht sympathisch oder man schafft es nicht eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, dann ist man als Leser ein Außenstehender und kein Teil der Geschichte. So ging es mir leider mit diesem Buch. Ich schaffte es einfach nicht mit den Charakteren warm zu werden. Sie waren mir insgesamt zu oberflächlich und ich konnte keine emotionale Beziehung aufbauen, was mich zu einem Beobachter machte. Unsympathisch waren mir die Charaktere dabei nicht, aber es war mir ziemlich egal, was mit ihnen passierte. Ich habe nicht mitgefiebert und die Geschichte teilweise recht teilnahmslos verfolgt.

Leider war der Plot auch recht vorhersehbar und nicht sehr spannend geschrieben, so dass ich mich beim Lesen dabei ertappt habe, wie ich an meinen Tagesablauf oder meine To-Do-Liste gedacht habe, anstatt der Geschichte aufmerksam zu folgen. Für dieses recht dünne Büchlein habe ich eine Woche Lesezeit benötigt, was sehr viel ist, bedenkt man, dass ich das Buch auch in zwei Tagen hätte durchlesen können.

Die Idee des Buches ist gut und der Autor hätte viel daraus machen können. Meiner Meinung nach hat er viel Potential verschenkt. Sicherlich wird es eine Menge Leute geben, denen das Buch sehr gut gefällt, doch mich hat es leider nicht erreicht.

Fazit

Eine interessante und spannende Idee, an deren Umsetzung es jedoch gehapert hat. Mich konnte das Buch weder abholen noch fesseln, doch ich wünsche dem Buch und dem Autor viele begeisterte Leser.
Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen.

[Gemeinsam Lesen] #42

Eine Aktion von Schlunzen Bücher. Ins Leben gerufen von Asaviel.

 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Gestern Abend beendet und somit auf Seite 142 von 142, habe ich “Flora Flitzebesen – Das Geheimnis im Hexenwald” von Eleni Livanios gelesen.

Gibt es einen schöneren Ort als das Hexenrosental? „Garantiert nicht!”, findet das Hexenmädchen Flora Flitzebesen, die schnellste Besenfliegerin weit und breit. Eines Tages beobachtet Flora jedoch etwas, das ihr ganz und gar nicht gefällt. Der ehrgeizige Hexer Turdus Merula geht schlecht mit den magischen Tieren um, zu deren Pflege er vom Hexenrat beauftragt wurde. Als sich die sprechende Spinne Linne zu Flora flüchtet, schmiedet diese mit ihren Freunden einen waghalsigen Plan: Sie werden die magischen Tiere befreien und draußen im Hexenwald verstecken! (Quelle)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich zitiere euch mal den allerersten Satz des Buches.

Kater Kringel lag zusammengekuschelt am Ende des Bettes.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe neuerdings angefangen mein Augenmerk auch auf Kinderbücher zu richten, da ich neue Bücher für unsere Kita suche. Dieses Buch ist unfassbar süß und super schön illustriert. Die Geschichte ist spannend, so dass die Kinder auch am Ball bleiben. Es gibt immer wieder kleinere und größere Wendungen, so dass der Spannungsbogen aufrecht erhalten wird.
Auf dem Cover ist übrigens Glitzer, so etwas finde ich ja besonders toll und die Kinder auch. Das Buch ist meiner Meinung nach nicht nur etwas für Mädchen, sondern kann auch prima Jungs vorgelesen werden. Größere Kinder können es auch problemlos alleine lesen.

4. Wählst du bestimmte Bücher abhängig von der Jahreszeit aus? (Frage von Jana)

Nö. Zumindest nicht bewusst. Kann aber durchaus passieren, dass ich in den Sommermonaten eher leichtere Lektüre lese und zur dunklen Jahreszeit mehr zu Thrillern etc. greife, aber wie gesagt, das is kein bewusster Akt.
Was ich allerdings ganz bewusst mache, ist, dass ich mir zur Vorweihnachtszeit ein oder zwei weihnachtliche Bücher rausgucke und die lese. Das muss einfach sein.

Lest ihr jahreszeitenabhängig?

[Montagsfrage] Besitzt du Bücher, die vom Autor signiert wurden?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Ja, tue ich. Allerdings besitze ich leider nur zwei signierte Bücher, aber dieser Zustand lässt sich hoffentlich nächstes Jahr auf der Leipziger Buchmesse ändern.
Meine beiden signierten Bücher sind “Das Labyrinth erwacht” von Rainer Wekwerth und “Tor zum Schattenland” von Miriam Broicher. Beide Bücher habe ich signiert gewonnen und damit leider nciht die Möglichkeit gehabt die Autoren persönlich kennenzulernen.

Wie schaut es bei euch aus? Signierte Bücher ja oder nein? Wie steht ihr dazu?

[Rezension] Schneegestöber von Patricia Schröder

 

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Titel:
Schneegestöber
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath Verlag
Erscheinungsdatum: 23.September 2015
ISBN: 978-3649667827
Format: gebundene Ausgabe (240 Seiten)
Preis: 12,95€

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Worum geht es?

Die Weihnachtsferien und das Weihnachtsfest stehen vor der Tür und was gibt es da Schöneres, als dieses Fest im Kreise seiner Liebsten zu feiern? Für die zwölfjährige Leonie und ihre Familie geht es zu einem großen Familientreffen auf eine kleine Hallig. Ihre große Schwester Anna-Sophia steckt mitten in der Pubertät und verbreitet nicht gerade die beste Laune, ihre Oberzickencousine Klarissa trägt auch nicht zum Familienfrieden bei, und außerdem hat Onkel Lothar seine Schicki-Micki-Freundin im Schlepptau. Da sind große und kleine Streitereien programmiert. Gemeinsam mit ihrer Cousine Sünje und den Tieren genießt Leonie die herrliche Winterlandschaft auf der Hallig. Als am Weihnachtsmorgen plötzlich Oma Grizabella verschwindet, macht sich die ganze Familie auf die Suche nach ihr. Was ist mit ihr passiert und kann die Familie sie noch rechtzeitig vor der Bescherung finden?

Meine Meinung zum Buch:

Weihnachtsstimmung im November bei 14 Grad und Sonnensein, so ging es mir beim Lesen von Patricia Schröders neuem Buch “Schneegestöber”. Das Cover ist optisch sehr ansprechend mit seinen vielen glitzernden Schneeflocken. Der Coppenrath Verlag hat wunderschöne Kinderbücher und beim Stöbern in der Buchhandlung bleibe ich auch häufig an den schönen Titelbildern hängen. Auch innen ist das Buch mit vielen Schneeflocken wunderschön illustriert.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Patricia Schröder hat einen sehr eigenen und humorvollen Schreibstil und schon beim Vorstellen ihrer Protagonisten habe ich sehr viel geschmunzelt. Ich bin begeistert, wie sie es in nur ein paar Sätzen schafft, ihre Protagonisten entweder sehr liebenswert oder extrem unsympathisch erscheinen zu lassen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Leonie erzählt und dieses sympathische Mädchen wächst mir als Leserin sehr schnell ans Herz.  Wunderschön auch die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und das Leben auf einer Hallig.  Durch viele Besuche auf verschiedenen Halligen ist mir die beschriebene Gegend nicht fremd, auch gefallen wir die schönen friesischen Vornamen der Kinder. Die Beschreibungen der Autorin decken sich mit meinen Erlebnissen in dieser Region. Die beschriebene Kutschfahrt durch die Winterlandschaft muss traumhaft schön sein, ich habe das Gefühl gehabt, mit auf dem Kutschbock zu sitzen und mein Blick über die herrliche weiße Landschaft schweifen zu lassen.

Der bereits am Anfang aufgebaute Spannungsbogen kann bis zum Ende gehalten werden. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen und total begeistert. Ich würde mich sehr freuen, wenn “Schneegestöber” viele kleine und große Leser finden würde und es zu einer Fortsetzung dieser tollen Geschichte käme.

Fazit:

Ein wunderschönes Leseabenteuer mit vielen stimmungsvollen Momenten, welches mir ein herrliches vorweihnachtliches Gefühl beschert hat. Vielen Dank an Patricia Schröder für ihre zauberhafte Geschichte. Ich würde mich sehr über ein Wiedersehen auf Hallig Hilsum freuen. Für “Schneegestöber” gibt es fünf von fünf Sternen.

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Der Lovelybooks Leserpreis 2015–Die Nominierungen

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Es ist wieder soweit! Bereits zum siebten Mal ruft Lovelybooks alle Leser auf für ihre Lieblingsbücher abzustimmen. Sei du auch mit dabei.

Bis zum 12. November können alle Bücher nominiert werden, die zwischen dem 01. November 2014 und dem 31. Oktober 2015 erstmalig erschienen sind. Es gibt 14 Kategorien, in denen ihr jeweils bis zu drei eurer Lieblingsbücher nominieren könnt. Ihr müsst aber nicht in jeder Kategorie ein Lieblingsbuch haben, um teilnehmen zu können.
Hier findet ihr die Liste:

  • Romane
  • Krimi und Thriller
  • Fantasy & Science Fiction
  • Jugendbücher
  • Kinderbücher
  • Liebesromane
  • Erotik
  • Historische Romane
  • Humor
  • Sachbuch und Ratgeber
  • Bestes Hörbuch
  • Bestes eBook ONLY
  • Bester Buchtitel
  • Bestes Buchcover
  •  

    Die Abstimmung

    Am 16. November kommen die 25 Bücher, die in ihrer Kategorie am häufigsten nominiert wurden, auf eine Shortlist. Von dieser Shortlist könnt ihr erneut jeweils drei Bücher pro Kategorie in einer finalen Abstimmung benennen und ihnen so auf dem Weg zum Treppchen verhelfen.
    Am 26. November 2015 werden dann die Preisträger bekanntgegeben.

    Ihr wollt mitmachen? Dann nichts wie hin zu Lovelybooks und fleißig drauf los nominieren.

    [Lese-Rückblick] Oktober 2015–es hätte mehr werden können

    Insgesamt bin ich mit meinen gelesenen und gehörten Büchern im Oktober ganz zufrieden. Ich habe zwar “nur” fünf Bücher geschafft, aber das ist für mich ein guter Durchschnitt. Was mich allerdings ein wenig ärgert, ist die Tatsache, dass ich mehr hätte lesen können, wenn ich mein Zeitmanagement besser im Griff hätte und teilweise nicht so sehr prokrastiniert hätte. Naja, vielleicht wird der November ja etwas besser, mal schauen.

    Gelesen & Gehört

    Miriams gelesene Bücher Oktober 2015

    • Das Jahr des Rehs – Stephanie Jana und Ursula Kollritsch

    • Changers: Oryon – T Cooper und Allison Glock-Cooper
    • Mein Herz und andere schwarze Löcher – Jasmine Warga

    • After forever – Anna Todd (gehört)
    • Im Schlaf komm ich zu dir – J.R. Johansson

    Insgesamt gelesene Seiten: 1415
    Insgesamt gehörte Minuten: 1042

    DIE Statistik

    gelesene/gehörte Bücher: 5
    abgebrochene Bücher: 0
    neue Bücher: 25

    • Reziexemplare: 2
      geschenkt/gewonnen: 1
      ausgeliehen: 4
      gekauft: 17
      ertauscht: 1
    Zusammengefasst

    Im Oktober hat mich der reBuy-Wahn gepackt und es sind enorm viele Bücher neu eingezogen. Ein kleines Bisschen schäme ich mich dafür, aber wirklich nur ein winziges, nanokleines Bisschen. Zwinkerndes Smiley

    Das Jahr des Rehs ist mein Monatshighlight. Ein wunderbares Buch über Freundschaft, die Jahrzehnte überdauern kann. Es ist E-Mail Roman und daher nicht Jedermanns Sache, aber mir hat es gefallen und ich bin nicht müde geworden 268 Seiten lang E-Mails zu lesen.
    Meine Monatsflops sind leider Im Schlaf komm ich zu dir und After forever. Beide Bücher konnten mich einfach nicht überzeugen. Die Rezi zu Im Schlaf komm ich zu dir findet ihr hier: KLICK!
    Der Abschluss Band der After-Reihe war an sich ganz ok, aber ich hatte ein Problem mit den Sprechern. Ich musste erst über die Hälfte des Hörbuchs hören, um mich an die Stimmen von Tessa und Hardin zu gewöhnen. Für mich passten die Stimmen leider nicht zu den Charakteren. Das Buch an sich bot wenig Überraschungen und war in großen Teilen sehr vorhersehbar.
    Changers: Oryon ist ein guter zweiter Band, dem allerdings ein paar mehr Hintergrundinfos gutgetan hätten. Es wurden einfach zu wenig Fragen beantwortet. Zur Rezi geht es hier entlang.
    Auf Mein Herz und andere schwarze Löcher habe ich mich sehr gefreut. Es war auch gut, doch ich hatte damit gerechnet, dass es mich emotional mehr mitnimmt. Mehr als einen kleinen Kloß im Hals hatte ich nicht. Dennoch ist es ein empfehlenswertes Buch.

    Wie war euer Oktober? Habt ihr ein Monatshighlight, das ihr mir empfehlen könnt?

    [Gemeinsam Lesen] #41

    Eine Aktion von Schlunzen Bücher. Ins Leben gerufen von Asaviel.

    1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

    Ich lese gerade “Die Regeln des Schweigens” von Tino Schrödel und bin auf Seite 174 von 278.

    9783764170424

    Ein Klub, der die Geheimisse anderer Menschen sammelt? Als Phil von seinem heimlichen Schwarm Mona gefragt wird, ob er ihrem Geheimklub beitreten möchte, glaubt er zunächst an einen schlechten Scherz. Doch Mona und ihre Freunde meinen es ernst – und für Phil ist es die perfekte Gelegenheit, endlich mehr Zeit mit Mona zu verbringen. Aber je mehr Phil versucht, Mona näherzukommen, desto mehr entzieht sie sich ihm, und Phil wird das Gefühl nicht los, dass sie und ihre Freunde etwas vor ihm verbergen. Und ist es wirklich eine gute Idee, den verhassten Geschichtslehrer auszuspionieren? Was wie ein Spiel beginnt, droht immer mehr außer Kontrolle zu geraten, denn Geheimnisse sind machtvoll und zerstörerisch … (Quelle)

    2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

    Der nächste Morgen ist ein Sonntag, und ich bin mit den Geschwistern am See verabredet, wo wir nach dem verschwundenen Liebespaar Ausschau halten wollen.

    3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

    Das Buch klingt vom Klappentext her sehr interessant, doch leider schafft es es nicht mich zu packen. Ich habe nur noch knapp 100 Seiten vor mir, konnte aber immer noch keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen und werde es wohl auch nicht mehr schaffen.
    Durch so etwas leidet natürlich auch die Leselust, so dass ich schon mehrere Tage an diesem, doch recht dünnen Buch, herumkrebse.

    4. Ist die Altersangabe eines Buches bei eurer Auswahl entscheidend?

    Überhaupt nicht. Ich achte da ehrlich gesagt auch gar nicht drauf. Wenn mich ein Buch anspricht, dann schaue ich es mir genauer an und im besten Fall lese ich es dann auch, egal, was die Altersangabe sagt.
    Allerdings achte ich schon auf die Altersangabe, wenn ich ein Buch für ein Kinder oder einen Jugendlichen kaufe, denn die sollen Spaß an einem Buch haben und sich nicht über- oder unterfordert fühlen. Natürlich ist die Altersangabe da nicht unbedingt ein Garant für, aber immerhin eine Richtlinie.

    Welches Buch lest ihr zur Zeit? Und achtet ihr auf die Altersangabe?

    [Montagsfrage] Falls ihr dieses Jahr an Challenges teilnehmt, wie gut seid ihr bisher vorangekommen?

    Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

    Nachdem mein Notebook nun gefühlt 100 Jahre gebraucht hat, um hochzufahren, den Live Writer zu starten und mich tippen zu lassen, komme ich nun auch endlich dazu die heutige Montagsfrage zu beantworten. Wie mir scheint, hab nicht nur ich mit Motivationsproblemen zu kämpfen. Zwinkerndes Smiley

    Dieses Jahr habe/hatte ich mich in der Tat für viele Challenges angemeldet, aber bis hierhin bin ich nur noch bei einer wirklich aktiv mit dabei und das ist die Goodreads Jahreschallenge. In den letzten Jahren hatte ich mir immer ein Jahresziel von 60 Bücher gesetzt und es auch gut geschafft. Dieses Jahr liegt mein Ziel bei 65 Büchern und ich bin gut davor. Zur Zeit habe ich 59 von 65 gelesenen Büchern und Buch Nr. 60 ist in den nächsten ausgelesen.

    Ich hatte noch an der Anti-Age dem SuB! Challenge teilgenommen und sie mehr oder weniger zur Mitte des Jahres beendet. Die Verstaubte Bücher Challenge, die Weltenbummler- und Around the World-Challenge habe ich leider etwas vernachlässigt.

    Wie das nächstes Jahr mit Challenges aussieht weiß ich noch nicht. Im Moment glaube ich nicht, dass ich an welchen teilnehmen werde, ausgenommen natürlich die Goodreads-Challenge, die ist ein Muss.

    Wie sieht’s bei euch aus? Nehmt ihr an Challenges teil und haltet ihr diese dann auch durch?

    [Beendete Reihen 2015] Die Méto-Trilogie von Yves Grevet

    Anfang des Jahres habe ich euch fünf Reihen vorgestellt, die ich in 2015 unbedingt beenden möchte. Den Beitrag dazu findet ihr hier: KLICK!

    Das Jahr neigt sich nun immer mehr dem Ende zu und ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich irgendwie nicht so erfolgreich war im Beenden der Reihen.
    Die Méto-Trilogie von Yves Grevet habe ich allerdings schon beendet und wollte noch ein paar Worte darüber loswerden.

    Beendete Reihen - Méto

    Méto habe ich 2012 durch eine Leserunde bei Lovelybooks kennengelernt. Ich fand den Klappentext damals sehr interessant und spannend.

    64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO. (Quelle)

    Außerdem sind die Bücher mit dem schwarzen Buchschnitt ein echter Hingucker.
    Die Bücher sind aus dem Französischen übersetzt und der Schreibstil Yves Grevets etwas gewöhnungsbedürftig. Er schreibt recht abgehakt. Kurze Sätze, manchmal sogar nur Halbsätze. Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, da es einfach mal etwas anderes war.
    Zwischen dem ersten Buch und den letzten beiden Teilen sind drei Jahre vergangen, bis ich die Bücher wieder zur Hand genommen habe. Da ich mich an Band 1 allerdings noch sehr gut erinnern konnte, hatte ich keine Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg. Der Schreibstil machte mir allerdings etwas mehr zu schaffen. Band 2 war auch noch recht spannend, aber Band 3 hat für mich massiv abgebaut.

    Méto ist eine Trilogie, die ich heute wohl nicht nochmal lesen würde, aber insgesamt ganz interessant war. Sie ist definitiv anders, als das meiste, was ich bisher gelesen habe.

    [Rezension] Tilla, Zwieback und die verzwickte Zoorettung von Patricia Schröder

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    Titel: Tilla, Zwieback und die verzwickte Zoorettung
    Autor: Patricia Schröder
    Illustration: Edda Skibbe
    Verlag: KeRLE in Herder
    Erscheinungsdatum: 30.September 2015
    ISBN: 978-3-451-71256-2
    Format: gebundene Ausgabe (208 Seiten)
    Preis: 9,99€

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    Leseprobe

     

     

    Worum geht es?

    Eigentlich sollte es ein perfekter Tag werden. Tilla plant nach ihrem letzten großen Abenteuer mit ihrem knallroten Eisenbahnwaggon die Rückkehr zu ihren Eltern, als sie mit Schrecken feststellen muss, dass ihre Riesenfledermaus Zwieback spurlos verschwunden ist. Tilla setzt sofort alle Hebel in Bewegung, um ihren Freund schnellstmöglich wiederzufinden. Hat der unsympathische Nashorn-Mann etwas mit Zwiebacks Verschwinden zu tun? Er scheint ein ziemlich übler Schurke zu sein und führt nichts Gutes im Schilde, das ist Tilla schnell klar. Als einem Zoo in der Nähe das Aus droht, Tieren das Leben zur Hölle gemacht wird und eine kranke Giraffe eingeschläfert werden soll, erwacht Tillas Löwenherz. Entschlossen beschließt Tilla, den Tieren dort zu helfen und ist mittendrin in ihrem zweiten Abenteuer.

    Meine Meinung zum Buch:

    Ich habe mich riesig auf ein Wiedersehen mit dem rothaarigen Wuschelkopf und seinen vielen Sommersprossen gefreut. Endlich ein neues Abenteuer von Tilla.

    Wie bitte? Habe ich da richtig gehört, ihr kennt Tilla Pupilla noch noch nicht? Dann werde ich mal schnellstmöglich Eure Wissenslücke schließen und Euch von Tilla erzählen. Ähnlich wie Pippi Langstrumpf ist auch Tilla ein fast normales Mädchen. Mit einem zugegeben etwas ungewöhnlichen Haustier, ihrer Riesenfledermaus Zwieback. Tillas Vater ist ein Erfinder, meines Erachtens ein begnadeter Erfinder, seine Entdeckungen sind ziemlich lustig, skurril und ungewöhnlich. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, die ein oder andere Erfindung auszuprobieren und meinen Alltag damit zu bereichern. Da wäre zum Beispiel eine Geld druckende Münze oder die einzigartigen Wahrheitsdrops. Toll, oder? Ich denke, der ein oder andere von Euch hätte solche Erfindungen sicher auch gerne.

    Seine Frau Edda sieht das ganz anders und so gibt es häufig Streitereien zwischen ihnen. Was Tilla natürlich überhaupt nicht gefällt. Tilla ist 10 Jahre alt. Sie ist mutig, intelligent, unternehmungslustig, witzig und hat ein riesengroßes Herz. Wenn ihr die Streitereien ihrer Eltern zu viel sind, sucht sie Zuflucht in ihrem knallroten Eisenbahnwaggon. Mit dem hat sie im ersten Band schon ein richtig tolles Abenteuer erlebt.

    Wie ihr anhand dieser Zeilen vermuten könnt, hat Tilla mein Herz gleich im Sturm erobert. Dieses Buch ist voller liebenswerter Protagonisten. Die Autorin, Patricia Schröder, hat mit ihrem wunderschönen, flüssigen und lockeren Schreibstil eine unglaublich lebendige Tilla-Welt erschaffen. Durch ihre Sprache erwachen die Menschen und Tiere zum Leben und reißen den Leser unweigerlich mit. Wie schon im ersten Teil wendet sich die Autorin in ihrem ersten Kapitel an die Leser mit einer Warnung. Denn wer glaubt, diese Geschichte gibt es wirklich, der wird leider enttäuscht. Wird er wirklich enttäuscht? Nein, auf keinen Fall! Das Buch hat neben den vielen lustigen Aspekten auch ganz viele Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Welche das sind? Tja, das müsst ihr schon selbst heraus finden.

    Immer wieder spricht die Autorin den Leser direkt an, das gefällt mir richtig gut und vermittelt mir den Eindruck, selbst ein wichtiger Teil der Geschichte zu sein. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und sind daher auch für Kinder ab acht Jahren schon alleine zu lesen.

    Mit diesem Buch startet eine neue Geschichte und Vorkenntnisse vom ersten Band sind nicht unbedingt nötig. Es gibt immer wieder kleine Rückblicke und sehr viele Anmerkungen und Erklärungen der Autorin. Bis zum Schluss wird alles erklärt – so bleiben keine Fragen offen. Die dreizehn Kapitel haben immer Unterthemen, die eine kleine Vorschau auf das Kapitel geben.

    Die vielen tollen und witzigen Illustrationen von Edda Skibbe geben dem Buch noch das fehlende I-Tüpfelchen.

    Das Cover ist optisch ansprechend und sticht ins Auge, durch die vielen bunten Farben nicht nur ein Buch für die Mädchen.

    Ein wirklich tolles Kinderbuch, welches in keinem Bücherschrank fehlen sollte.

    Fazit:

    Daumen hoch! Das beste Kinderbuch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Lasst Euch von dem Tilla-Zauber mitreißen! Ganz klare Leseempfehlung und dafür gibt es natürlich fünf von fünf Sternen.

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