[tthinkttwice-Rezi] Blutebbe von Derek Meister



Titel:
Blutebbe
Autor: Derek Meister
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2017
Format: Klappenbroschur (400 Seiten)
ISBN: 978-3734104787
Preis: 9,99€
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Leseprobe
zum Autor
 

Meine Meinung zum Buch

Henning und Jansen sind zurück und erneut wird es blutig und spannend im kleinen Kaff Valandsiel.
Nachdem ich die ersten beiden Bände der Thrillerserie um die beiden Ermittler gelesen und geliebt habe, war die Vorfreude groß, als ich bei meiner Suche nach Neuerscheinungen auf das Cover von “Blutebbe” gestoßen bin.
Ein wirklich tolles Cover, wie ich finde. Passend zum Genre und zum Inhalt des Buches. Auch der Klappentext klang wieder sehr spannend und ich konnte es kaum erwarten endlich mit dem Buch zu beginnen.
Wie auch in den ersten beiden Bänden fackelt Derek Meister nicht lange und kommt sofort zur Sache. Meine Herren, “Blutebbe” fängt ziemlich heftig an – definitiv nichts für zartbesaitete Menschen.
Ich habe früher King gelesen, blutige und detaillierte Szenen machen mir in Büchern selten etwas aus, das hier war allerdings schon hart an der Grenze.
So rasant und spannend wie es anfing, lies es meiner Meinung nach aber für eine Weile wieder nach. Ich ertappte mich beim Lesen dabei, dass ich über viele, mir unbekannte Begriffe aus dem Segeljargon gestoßen bin und mich leider auch darüber geärgert habe. Normalerweise stören mich einige unbekannte Wörter nicht, weil ich sie dann einfach überlese, bei Interesse nachgucke oder sie sich aus dem Kontext erschließen. Hier hat es mich allerdings gestört, vielleicht, weil es für meinen Geschmack zu viele auf wenig Text waren.
Nachdem ich diese, für mich, schwierigere Passage gemeistert hatte, bin ich dann auch im Buch angekommen und konnte mich wieder am tollen Humor des Autors erfreuen. Dieser hat mir bereits in den ersten beiden Bänden sehr gut gefallen und die spannende Geschichte ein wenig aufgelockert.
In ”Blutebbe” geht es allerdings ernster zu als in den ersten beiden Bänden, was daran liegen mag, dass die Charaktere sich allesamt weiterentwickelt haben und angefangen haben sich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen. Fand ich persönlich sehr gut. Ich mag es sehr, wenn Entwicklung zu sehen ist und die Charaktere von Band zu Band wachsen.
Derek Meister hat es mit seinem Schreibstil und dem Charakteraufbau sogar geschafft, dass ich kurz Mitleid mit dem Täter empfunden habe, da dieser ein wirklich mieses Leben hat. Mitleid mit einem Täter, der gar kein Mitleid verdient hat, da er und seine Taten einfach nur widerlich sind. Das will schon was heißen.
Leider hat das Buch ab einem bestimmten Punkt für mich eine Wendung angenommen, die mir nicht mehr so gut gefallen hat. Es gibt bestimmte No-Gos für mich, die in der Realität genauso Geltung haben wie auch in Büchern oder Filmen und genau so ein No-Go hat der Autor beschrieben und im Laufe der weiteren Handlung immer wieder darauf hingewiesen.
Achtung, kleiner Spoiler! Zum Lesen bitte die freie Fläche markieren.
Eins dieser No-Gos ist es, wenn Tiere misshandelt oder sogar getötet werden. Ganz schlimm wird es, wenn dieses Tier ein über alles geliebtes Familienmitglied geworden ist.
Der Autor hat in “Blutebbe” so ein Tier grausam töten lassen und es für mich zu detailliert geschildert.
Ich kann euch nicht sagen wieso mich das bei Tieren so sehr aufwühlt und mir den Spaß an der Geschichte nimmt, aber genauso grausame Morde an erwachsenen Menschen für mich ok sind, weil sie ja nur Fiktion sind. Vielleicht liegt es daran, dass ich Tiere als wehrlos empfinde und erwachsene Menschen eben nicht.

Leider hat mir auch das Ende des Buches nicht wirklich gefallen. Im Vergleich dazu plätscherte der größte Teil des Buches nur so dahin und zog sich regelrecht. Denn ich empfand es als sehr hektisch und die Ereignisse haben sich regelrecht überschlagen. Sich überschlagende Ereignisse finde ich für einen rasanten Thriller grundsätzlich klasse, doch hier wirkte es einfach nur gehetzt. Fast so als müsste noch möglichst viel Inhalt in möglichst wenig Text/Seiten verpackt werden.
Das Ende an sich ist halboffen, was mich persönlich nicht stört, da ich mir meinen Teil denken bzw. selbst zusammenreimen kann. Doch durch das Gehetze davor wirkt es fast ein wenig unfertig.

Fazit

Erneut kann Derek Meister mit tollen Schreibstil und gut durchdachten Charakteren punkten. Leider hat er mich ab einem bestimmten Punkt des Buches verloren und das Ende setzte dem Ganzen dann die Krone auf. Sehr schade, denn insgesamt war es wieder eine spannende Jagd nach einem grausamen Mörder, die mir mit einem nicht so hektischen und gehetzten Ende deutlich besser gefallen hätte.
Daher kann ich leider nur knappe 3 von 5 Sternen vergeben.

 

Wenn ihr Ninas Meinung zu dem Buch lesen wollt, dann klickt hier und schaut, was sie dazu zu sagen hat.
KLICK!

[Mittendrin Mittwoch] #12–Falsche Tränen

“Mittendrin Mittwoch” ist eine Aktion von Elizzy, bei der ich euch mein aktuelles Buch und ein paar Zeilen daraus vorstelle. Quasi Momentaufnahmen von Büchern, in denen ich mittendrin stecke.

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Ich laufe durch die Straßen auf der Suche nach Pearl. Der Weg führt mich durch die Gegend, in der die Supervillen der Superreichen stehen, bis zu den kleineren, spießigeren Häusern, von denen manche kaum mehr als eine Bruchbude sind. (S. 125)

Hach ja, dieses Buch… Nachdem ich es bei den Neuerscheinungen im Juni entdeckt hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Dann habe ich eine Leserunde auf Lovelybooks dazu entdeckt, mich beworben und tatsächlich Glück gehabt! Ja und dann kam und kam das Buch hier nicht an. Ich schon leicht genervt und traurig, weil einer nach dem Anderen die Leserunde abschloss und das Buch fertig gelesen hatte und meins war noch nicht mal da.
Verlag per Mail angeschrieben – keine Reaktion. Verlag auf LB angeschrieben – verzögerte Reaktion und dann kam endlich das Buch! Es wurde an die falsche Adresse geschickt…tja und dann kam es nochmal. Da hat sich wohl was überschnitten und jetzt besitze ich das Buch zwei Mal.
Ich habe beim Verlag nachgefragt und darf eins der Exemplare an euch verlosen. Yay!

Der Klappentext des Buches klingt mega spannend und interessant und auf dem Cover steht auch eindeutig Thriller drauf. Nur leider habe ich noch keinen Thriller beim Lesen gefunden.
Das Buch ist bisher schon interessant und auch mysteriös, aber von einem Thriller, meiner Meinung nach, weit entfernt.
Ich muss in meinem Kopf nun umstellen und keinen Thriller mehr erwarten, ansonsten könnte sich meine Erwartungshaltung negativ auf die Bewertung auswirken. Ich hoffe, ich schaffe diesen Sprung, denn noch sperrt sich mein Kopf leicht dagegen. Kennt ihr sowas auch?
Ich bin auf jeden Fall sehr auf die Auflösung gespannt, denn noch habe ich keinerlei Ahnung auf was das Ganze hinauslaufen wird.

Was lest ihr zur Zeit?

[Rezension] Der Hüter – Stadt der Tiefe von Jasmin Jülicher

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Titel: Der Hüter – Stadt der Tiefe
AutorIn: Jasmin Jülicher
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 6. August 2017
ISBN: 978-3-7448-4094-1
Format: ePUB (247 Seiten)
Preis: 3,99€
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Worum geht es?

Biota – Die Stadt, die nach dem Großen Krieg auf dem Meeresboden gebaut worden ist. Für die Bewohner ist sie eine sichere Heimat, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass jede gewalttätige Tendenz in den Menschen zusammen mit ihren Erinnerungen ausgelöscht wurde. Doch dann taucht eine grausam zugerichtete Leiche auf,  die es nie hätte geben dürfen. Alexander, oberster Hüter der Stadt, und die Biologin Nic ermitteln und stellen bald fest, dass dieser Mord erst der Anfang war. Denn Biota ist längst nicht die sichere Zuflucht, die sie zu sein scheint…  Sie müssen sich entscheiden: Ist die Wahrheit es wert, dass sie dafür ihr eigenes Leben und die Existenz der gesamten Stadt aufs Spiel setzen? (Quelle: Crowdfunding)

Meine Meinung

“Der Hüter” ist der Auftakt zu einer Reihe mit dem Namen “Stadt der Tiefe” aus dem Genre Steampunk und spielt im späten 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebten spannende Charaktere und es wurden fundamentale Erfindungen gemacht, die die erste industrielle Revolution einleiteten und die Welt für immer verändern sollten. Nur ist die Sache die: In “Der Hüter” weist Jasmin Jülicher ausdrücklich darauf hin, dass sie zwar bekannte Persönlichkeiten zu einem Teil der Geschichte hat werden lassen, diese aber in ihrem Verhalten völlig unabhängig von der Realität gezeichnet hat. Auch die Erfindungen orientieren sich wenig an Bekanntem und gründen sich dabei zumeist auf ein Element, das die Autorin im Sinne der Geschichte frei erfunden und das mich kurzzeitig an Transformers erinnert hat: Mechanium. Ein Material mit tollen (mechanischen) Eigenschaften!
Dies vorweg geschickt ist es daher wichtig zu verstehen, dass es sich bei “Der Hüter” eher um einen Fantasy-Kriminalroman mit Steampunk-Elementen handelt. Zu Beginn wird der Leser sogleich in eine rasante Entwicklung gezogen, die mit vielen Zeitsprüngen aufwartet. Eben noch wird Kohle aus den Gruben von menschlichen Arbeitern geholt, und im nächsten Moment sind einige Jahrzehnte vergangen und der Leser findet sich in einer Welt wieder, die sich aufgrund der Erfindungen nicht nur massiv verändert, sondern darüber hinaus auch noch eine große Gruppe von Menschen zu einer existentiellen Flucht in eine Stadt gezwungen hat, die unter dem Meer gebaut wurde. Die Zeitsprünge waren mir dabei zu hektisch und einige Abschnitte klangen zu dem leider auch eher uninspiriert. Verschiedene Entscheidungen, die für die Entwicklung der Geschichte wichtig waren, wirken zudem recht naiv. Wobei man allerdings sagen muss, dass in unserer Zeit bspw. Debatten darüber geführt werden, ob autonomen Drohnen die Macht gegeben werden soll, sog. “Kill Decisions” selbständig ohne das Eingreifen durch Menschen durchführen zu können. Vor dem Hintergrund wirken die Ideen von Jasmin Jülicher weniger naiv, sondern vielmehr in hohem Maße gesellschaftskritisch.
Das ist mir an vielen Stellen aufgefallen und ich schreibe es der Tatsache zu, dass es sich bei “Der Hüter” um ihr Erstlingswerk handelt, dass entsprechend ihr Schreibstil eher einfach ist und oft den Eindruck erweckt, als wäre die Autorin “Abkürzungen” gegangen, um die Geschichte schneller voranzutreiben. Zudem wechselt sie oft die Erzählperspektive. Mal aus der Ich-Form geschrieben, wechselt der Text von einem Satz zum anderen auch zurück in die übergeordnete Erzählperspektive. Auch kommt es zuweilen vor, dass sich der Kontext von einem Absatz zum nächsten ändert, ohne dass es eine Zwischenüberschrift gegeben hätte. Diese und andere stilistische Fehler haben mich manches Mal verwirrt.
Gleichzeitig sollte man von dem Buch nicht erwarten, eine seicht dahinplätschernde Geschichte auf dem Tablett serviert zu bekommen. Es geht zuweilen hart her und mitunter sind Gewaltszenen sehr explizit und blutig beschrieben. Im Gesamtkontext des Buches – für mich – sogar zu explizit. Dabei dauert es sehr lange, bis sich offenbart, durch wen und wodurch diese Gewalt verursacht wird. Obwohl Jasmin Jülicher sich auch hier eines nicht ganz unbekannten Täterprofils der Geschichte bedient, ist es so einfach nicht und man muss das Buch schon bis zum Ende lesen, um alles überblicken zu können. Natürlich fehlt auch hier nicht eine kleine Prise Romantik und Sex, wobei mir dieser Part genauso unbeholfen wie unnötig erschien. Da das Werk sowieso auf mehrere Bände ausgelegt ist, hätte es der Spannung – auch zwischen den Charakteren – gut getan, dieses Thema auf einen Folgeband zu verschieben.

Fazit

Auch wenn ich mit Kritik nicht spare, bin ich dennoch gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergeht. Zumindest ab der Hälfte des ersten Bandes habe ich zunehmend den Eindruck gewonnen, dass Jasmin Jülicher immer sicherer im Schreiben wurde. Dennoch hat sie es bis zum Ende nicht geschafft, einen konstant guten Stil zu etablieren. Zu oft wirkten einzelne Passagen auf mich uninspiriert, abkürzend und das Verhalten des Protagonisten kindisch. Von daher hoffe ich darauf, dass sich das im nächsten Band bessert und ich dann auch mehr Sterne für die ansonsten interessante Geschichte vergeben kann. “Der Hüter” kommt für mich auf dreieinhalb Sterne, für die spannende Idee, aktuelles Zeitgeschehen und Gesellschaftskritik in einem interessanten, geschichtlichen Kontext darzustellen.

P.S.

Jasmin verlegt ihr Buch selbst und finanziert den Druck über eine Crowdfunding-Aktion. Das finde ich wirklich großartig und ich freue mich für sie, dass das Finanzierungsziel erreicht wurde. Aufmerksam darauf wurde ich, da sie das tthinkttwice-Team darauf angesprochen hat, ob wir Lust hätten, “Der Hüter” zu rezensieren (auch hier noch einmal vielen Dank dafür!). Und wenn ihr mehr über Jasmin und ihr Buchprojekt erfahren wollt, dann besucht unbedingt den Blog von Tilly Jones! Tilly hat ein ganz besonderes Interview mit Jasmin geführt, das zu lesen viel Spaß macht!

[Montagsfrage] Gay Romance–ja oder nein?

Hier geht’s zur Montagsfrage von Buchfresserchen.

Einen schönen Montag, ihr Lieben! Und einen tollen Start in eine hoffentlich tolle Woche, wünsche ich euch.
Das Tochterkind und ich waren heute schon ganz fleißig und sogar schon beim Arzt. U-Untersuchung. Alles bestens, die Ärztin war sehr begeistert, besonders was ihre sprachliche Entwicklung angeht. Nächstes Jahr bloggt sie hier mit. Winking smile

Kommen wir aber zur heutigen Montagsfrage, die ich persönlich sehr interessant finde. Bei Svenja wurde sie mit der Bitte um Anonymität eingereicht.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gay Romance gemacht? Was reizt euch daran, was stößt euch ab? Habt ihr Lesetipps?

Ich muss sagen, dass ich bisher noch kein klassisches Gay-Romance gelesen habe. Ich habe Bücher gelesen, in denen das Coming-Out Hauptthema war und auch Bücher, wo das Liebespaar homosexuell gewesen ist. Das ist aber alles keine Gay Romance.
Warum noch kein Buch aus diesem Genre in meine Hände gewandert ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht genau. Denn für mich macht es keinerlei Unterschied, ob zwei Männer, zwei Frauen, ein Mann und eine Frau oder wer auch immer sich lieben. Es ist Liebe und die kennt meiner Meinung nach keine Geschlechter.
Und abstoßend finde ich daran erst recht nichts. Diese Teilfrage stört mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, aber das ist ein anderes Thema.

Noch vor einiger Zeit hätte mich eher der Romance Part abgeschreckt, denn ich habe lange Zeit keine romantischen Bücher gelesen, da ich mich selber als nicht wirklich romantisch empfinde und das meiste als sehr kitschig empfand. Aber mittlerweile lese ich sehr gerne Romance Bücher, daher steht auch einem Gay Romance Buch nichts im Wege. Wenn ihr also Tipps für mich habt, immer her damit.

Lest ihr Gay Romance?

[Rezension] Blutebbe von Derek Meister

Meister_DBlutebbe_JH_3_175181
Titel: Blutebbe
Autor: Derek Meister
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2017
Format: Klappenbroschur (400 Seiten)
ISBN: 978-3734104787
Preis: 9,99€
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Leseprobe
zum Autor

Worum geht es?

Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten …Quelle

Meine Meinung zum Buch:

Auf manche Bucherscheinungen freue ich mich wie ein Kind auf Weihnachten. So wie diesmal beim neuen Buch von Derek Meister. Eines meiner Lieblingsermittlerteams, Henning und Jansen in ihrem inzwischen dritten Fall, jagen diesmal einen Mörder, der auf besonders grausame Weise mordet.
Lange bevor ich das Buch endlich in den Händen halten durfte, habe ich schon das Cover im Internet bewundert. Auch diesmal bin ich vom Ergebnis der Illustratoren restlos begeistert. Neben einem sehr ansprechenden Klappentext wurde auch hier wieder mit dunklen Farben, einer aufgewühlten See und ein paar wenigen Lichteffekten wieder eine großartige Kulisse geschaffen, die mein Kopfkino schon im Vorwege ordentlich angeheizt hat.
Wie gewohnt hält sich Autor Derek Meister nicht mit einer langen Einführung auf. Seine Geschichten sind bereits ab dem ersten Kapitel atemraubend und im höchsten Maße spannend. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Die Beschreibungen sind gut recherchiert und nachvollziehbar. Mit viel Liebe zum Detail werden alle Protagonisten vorgestellt. Nicht nur das Ermittlerteam Henning und Jansen mag ich, auch alle Randfiguren einschließlich des Täters empfinde ich als sehr ausdrucksstark charakterisiert. Fast habe ich mich beim Lesen dabei ertappt, mit dem Täter sogar ein wenig Mitleid zu empfinden, obwohl seine schrecklichen Taten auch durch dessen schlimme private Erlebnisse in keiner Weise gutzuheißen und zu entschuldigen sind.
Durch eine weitere interessante Erzählung, die Licht in das Dunkel von Helens Vergangenheit bringt, kommt noch weitere Spannung in die Geschichte. Nun schaute ich nicht nur Henning und Jansen und dem Täter über die Schulter, sondern habe außerdem noch erfahren, warum Helen in den vergangenen Büchern so heftig reagiert hat, wenn die Sprache auf ihre Vergangenheit gekommen ist.
Auch gut gefallen hat mir, dass Jansens Vater Thor in diesem Buch eine größere Rolle bekommen hat. Auch wenn dies sicher kein einfacher Charakter ist, mochte ich ihn in den letzten Büchern trotzdem irgendwie.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und spätestens ab dort war ich so in der Geschichte angekommen, dass es nun nicht mehr möglich war, das Buch beiseite zu legen. Die Seiten flogen nur so dahin und durch die kurzen Kapitel wurde ich immer weiter durch die Spannung getragen. Der Showdown hat mir ebenfalls richtig gut gefallen und die Erzählstränge lösten sich zum Ende perfekt auf. An der ein oder anderen Stelle hätte es für mich noch ein wenig weiter beschrieben werden können. Da wirkte die Erzählung ein kleines bisschen gehetzt. Aber nichtsdestotrotz habe ich genau die Geschichte bekommen, die ich mir zu Beginn gewünscht hatte.
Obwohl die Geschichte zu Ende erzählt wurde, hoffe ich ganz stark auf eine Fortsetzung in Valandsiel, denn ich mag mich weder von Henning und Jansen trennen noch von diesem düsteren Fleck an der Nordsee.
Herzlichen Dank an den Autoren, der mir megaspannende Lesemomente geschenkt hat.

Fazit:

Auch der dritte Fall von Henning und Jansen hat mich wieder begeistert. Ich mag den Schreibstil des Autoren und auch wenn ich teilweise echt geschockt über das Gelesene gewesen bin, hätte ich die Geschichte nicht anders haben wollen. Ich möchte allen Thriller-Fans für dieses Buch gern eine Leseempfehlung aussprechen und deshalb vergebe ich fünf von fünf Sternen.
*

[Rezension] Mini-Muffins – Süß, saftig & pikant–Set von Luise Lilienthal

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Titel: Mini-Muffins – Süß, saftig & pikant
Autor: Luise Lilienthal
Verlag: Bassermann Verlag
Erscheinungsdatum: 25. Januar 2016
Format: Broschur (64 Seiten)
ISBN: 978-3-8094-3486-3
Preis: 12,99€

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Blick ins Buch


Meine Meinung

Muffins? Na klar! Aber müssen es gleich immer die Großen sein? Definitiv nicht, denn mit diesem süßen Set aus dem Bassermann Verlag kann man schnell und leicht 24 kleine Köstlichkeiten backen.
Diese Mini-Muffins sind in der Tat ziemlich mini, denn sie haben etwa die Größe einer Praline. Dafür sind sie aber wie gemacht für kleine Kinderhände und als leckeres Fingerfood auch perfekt für Erwachsene.

Das Buch teilt sich nach ein paar freundlichen Einleitungsworten der Autorin in folgende Teile auf:

  1. Das ABC des Muffin-Backens
  2. Die Rezepte
  3. Tipps und Ideen
  4. Alphabetisches Rezepteverzeichnis

Im “ABC des Muffin Backens” finden sich meiner Meinung nach viel mehr Tipps als im Bereich “Tipps und Ideen” und ich frage mich warm das überhaupt in zwei verschiedene Teile gesplittet wurde, aber das tut für meine Bewertung nichts zur Sache.

Im Buch finden sich 25 super leckere Rezepte, von denen viele in weniger als 30 Minuten vorbereitet und gebacken werden können.
Wir haben drei der Rezepte ausprobiert und waren von jedem begeistert. Die Muffins ließen sich leicht aus der Form lösen (man muss die Form nur vorher einölen) und waren wunderbar saftig und fluffig.
Ein Rezept habe ich zum ersten Geburtstag meiner Tochter gebacken und die Muffins waren das erste, was ratzfatz verputzt wurde. Sie haben allen Gästen geschmeckt.

Die Basiszutaten für die Muffins hat man auch fast immer alle im Haus, als da wären: Mehl, Butter, Zucker, Backpulver, Eier und Speisestärke. Die restlichen Zutaten können in jedem Supermarkt schnell eingekauft werden.
Was mich persönlich etwas gestört hat, war der hohe Alkoholanteil in den Rezepten. In sehr vielen Rezepten wird Alkohol verwendet, den man zwar substituieren kann (wird auch im Buch erwähnt), aber mir war das doch zu viel des Guten.
Klasse fand ich, dass ich für die Rezepte nicht extra meinen Mixer bemühen musste, sondern sich der Teig schnell mit einem Schneebesen zusammenrühren lies.

Das Buch ist auch sehr schön gestaltet. Die Bilder sind sehr ansprechend und wecken die Lust sofort mit dem Backen loszulegen.

Fazit

Leckere Rezepte, ansprechende Bilder und eine relativ kurze Vorbereitungs- und Backzeit machen das Set für mich empfehlenswert.
Mir wurde lediglich zu viel Alkohol verarbeitet, aber das sind persönliche Vorlieben. von daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

[Mittendrin Mittwoch] #11

“Mittendrin Mittwoch” ist eine Aktion von Elizzy, bei der ich euch mein aktuelles Buch und ein paar Zeilen daraus vorstelle. Quasi Momentaufnahmen von Büchern, in denen ich mittendrin stecke. Heute ist wieder Benundtimsmama an der Reihe.

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Das wilde freie Leben war vorbei. Wir wurden zu Vögeln im goldenen Käfig. Doch nicht nur das Leben im Außen änderte sich, auch unser Familienleben wurde mehr und mehr vom Erfolg durchdrungen. Zwar lebten wir noch alle gemeinsam auf überschaubaren Raum, doch unsere Zusammenkünfte im Wohnzimmer des Hausbootes oder in der Kapitänskajüte veränderten sich. Wir waren nicht mehr nur als Familie beisammen, häufig kamen irgendwelche Mitarbeiter dazu, um Konzerte, einen neuen Plattenvertrag, oder den nächsten Fernsehauftritt mit uns zu besprechen.

Lest worum es in “Streetkid” geht. Klickt hier!

Nachdem ich “Blutebbe” von Derek Meister zu Ende gelesen habe, geht es nun mit “Streetkid: Fluch und Segen, ein Kelly zu sein” von Jimmy Kelly weiter. Auch wenn viele bei der Kelly Family die Nase rümpfen, gebe ich stolz bekannt: Ich fand die singende Familie Anfang der 90er toll und habe ihre Musik sehr gern gehört. Zwar brach mit ihrer Trennung für mich keine Welt zusammen, aber traurig war ich damals trotzdem. Umso schöner finde ich, dass inzwischen ein Teil der Geschwister wieder gemeinsam Musik macht. Auch wenn für mich die Kelly Family ohne ihren Leader Micheal Patrick Kelly nie wieder so sein wird wie früher. Neben Paddy gehörten damals auch Jimmy und John zu meinen Lieblingen. Ich habe mich riesig gefreut, als ich gesehen habe, dass einer von ihnen im Heyne Verlag ein Buch veröffentlicht hat.
Das Buch liest sich total schön und ich bin echt erstaunt zu erfahren, was hinter den Kulissen der berühmten Musikfamilie alles so passiert ist. Kaum zu glauben, dass nach dem ganzen Ruhm und Geld ein “Kelly” wieder von ganz unten anfangen muss, um seine kleine Familie zu ernähren und nicht sein Dach über dem Kopf zu verlieren.
Untermalt werden die Erzählungen von vielen tollen Farbfotos. Ich werde mich nun ein wenig in meinen Strandkorb verkrümeln und mal schauen, was bei den Kelly noch so alles los ist Smiley. Die Rezension erscheint dann in Kürze auf unserem Blog. Würde mich freuen, wenn ihr dann wieder vorbei schaut.
Einen schönen Mittwoch und genießt den sonnigen Tag. Hier in Schleswig-Holstein wird heute Kaiserwetter erwartet.
Liebe Grüße,
Nina

[tthinkttwice-Rezi] Die Doppel-Kekse 2: Chaos hoch zwei mit Papagei von Patricia Schröder


Titel:
Die Doppel-Kekse: Chaos hoch zwei mit Papagei
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2017
Format: Hardcover (224 Seiten)
ISBN: 978-3522505130
Preis:  9,99€

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Leseprobe

zur Autorin


Meine Meinung zum Buch

Die Doppel-Kekse sind wieder da! Kinderbücher lese ich (noch) relativ selten, aber wenn alle Kinderbücher wie die Doppel-Kekse wären, würde ich ganz sicher jetzt schon häufiger welche lesen.
Nachdem mir Band 1 schon so gut gefallen hat, war es natürlich klar, dass ich bei Band 2 auch wieder mit dabei sein muss.

Das Cover ist wieder genauso schön gestaltet wie es bereits beim ersten Band der Fall war. So sieht man gleich, dass die Bücher zur einer Reihe gehören, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich habe es gerne einheitlich, besonders bei Büchern. Allerdings besteht auch leichte Verwechslungsgefahr, denn man muss in der Buchhandlung schon genau hingucken, um den richtigen Band zu erwischen. Also im Zweifelsfall einfach beide Bände kaufen. 😉

“Chaos hoch zwei mit Papagei” fängt mit einer kleinen “Wiederholung” in Form einer Liste an, die die Erinnerung an Band 1 prima auffrischt und all denjenigen, die den ersten Band noch nicht gelesen haben, einen einfacheren Einstieg in diese Geschichte ermöglicht.
Ich bin ja großer Fan solcher Stilmittel, wie handgeschriebene Listen/Zeilen und kleine Bildchen in Büchern. Sie lockern das Buch optisch so schön auf.

Patricia Schröders Schreibstil ist gewohnt locker, flüssig und humorvoll, so dass ich das Buch mit vielen Schmunzlern im Gesicht und einigen ausgewachsenen Lachern zügig lesen konnte.
Auch wenn das Buch mich sehr gut unterhalten hat, freut es mich dennoch sehr, dass neben der locker leichten Unterhaltung auch ernstere Themen, wie beispielweise Mobbing oder auch die erste Liebe angesprochen werden. Beim Thema Mobbing hätte ich mir allerdings noch zwei, drei Seiten mehr Inhalt dazu gewünscht, damit es nicht ganz so schnell wieder untergeht.

Trotz dieses kleinen Kritikpunktes hat mir das Buch rundum gefallen. Die Charaktere sind toll authentisch gezeichnet und ich habe mit ihnen sympathisiert oder eben auch nicht. Die Geschichte ist gut durchdacht und schließt den ersten Band wunderbar ab. Doch auch, wenn nun keine Fragen mehr offen bleiben, würde ich mir einen dritten Band der Doppel-Kekse wünschen, um die beiden liebenswerten Zwillinge weiter begleiten zu dürfen.

Fazit

Band 2 der Doppel-Kekse hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band, wenn nicht sogar ein kleines bisschen besser. Trotz meines kleinen Kritikpunktes kann ich einfach kein Pünktchen abziehen und empfehle dieses tolle Kinderbuch mit 5 von 5 Sternen gerne allen interessierten Lesern ab 10 Jahren gerne weiter.

[Montagsfrage] Buch oder Film?

Hier geht’s zur Montagsfrage bei Buchfresserchen.

Einen schönen Montag wünsche ich euch! Hoffentlich seid ihr gut in die neue Woche gestartet.
Wir sind heute etwas anders als sonst in den Tag gestartet, denn der Ehemann ist schon zur Arbeit gefahren, da war das Tochterkind noch gar nicht wach. Also sehr früh.
Während die Kleine also gerade neben mir auf ihrem Bobbycar herumcruised, versuche ich schnell die Montagsfrage von Svenja zu beantworten.

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Letztes Jahr hätte die Antwort auf diese Frage ganz klar “zuerst das Buch – immer!” geheißen. Doch dann bin ich Mutter geworden und die für mich zur Verfügung stehende Zeit ist auf ein Minimum geschrumpft, so dass es, zumindest im Moment, einfach ist und schneller geht sich erst den Film anzuschauen und eventuell danach das Buch zu lesen.
Denn sind wir mal ehrlich, Buch und Film unterscheiden sich nicht gerade selten immens voneinander.

Früher habe ich fast immer nur dann erst den Film gesehen, wenn ich gar nicht wusste, dass es sich um eine Buchverfilmung handelt. Für mich gab es erst Film, dann Buch nicht Doch so können sich Prioritäten eben ändern. Wobei ich hier zu Hause immer noch diverse ungelesene Bücher stehen habe, deren Verfilmung ich noch nicht gesehen habe, obwohl sowohl Buch als auch Film schon Jahre alt sind. Meinen Prinzipien bin ich also nicht ganz untreu geworden.

Wie ist das bei euch? Egal oder legt ihr Wert auf eine bestimmte Reihenfolge? Vielleicht sogar erst Film, dann Buch? Erzählt es mir in den Kommentaren.

[Rezension] Manche Tage muss man einfach zuckern von Tamara Mataya

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Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 10. April 2017
Format: Taschenbuch (353 Seiten)
ISBN: 978-3453421691
Preis:  9,99€
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Leseprobe
 
 

Worum geht es?

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …Quelle

Meine Meinung zum Buch:

Bei so einem schönen Buchcover wurde ich einfach schwach und auch der Titel klang so vielversprechend, deshalb musste dieses Buch unbedingt bei mir zu Hause einziehen. Nach vielen Kinderbüchern hatte ich mich riesig auf einen locker-leichten Frauenroman mit ein wenig Herzkitsch gefreut.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich schwer gefallen. Die Protagonistin Sarah mochte ich von Anfang nicht so gern und deshalb habe ich mich auch ziemlich schwer getan, an ihrem Leben und ihrer Geschichte teilzuhaben. Die Autorin hat einen für mich viel zu langen Einstieg in die Geschichte gewählt und auf den ersten 50 Seiten einiges von mir abverlangt. Es war mir an vielen Stellen viel zu esoterisch und überzogen.
Immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt und nach ein paar Tagen Pause wieder angefangen zu lesen. Jedes Mal hatte ich das gleiche Gefühl. Ich habe mich mit Sarah, ihrer Arbeit und ihrem Charakter immer wieder schwer getan. Auch mit den Protagonisten Pete und Jack konnte ich leider nicht richtig warm werden, überhaupt nicht gefallen haben mir Sarahs neue Kollegen. Dies waren alles unsympathische Charaktere und völlig übertrieben beschrieben. In so einer Firma hätte jeder normale Mensch sofort das Handtuch geworfen und wäre mit fliegenden Fahnen aus dem Laden gestürmt. Nicht so Sarah, sie erträgt die Launen und Intrigen ihrer Kollegen und Vorgesetzten. Das habe ich als ziemlich überzogen empfunden.
Auch die Geschichte an sich fand ich nicht besonders kreativ und einfallsreich. Aus dem Thema hätte die Autorin definitiv mehr machen können. Bereits in der Mitte des Buches war die Geschichte für mich vorhersehbar und dies war ein weiterer Dämpfer beim Lesevergnügen. Bis zum Schluss habe ich mir eine Wendung gewünscht, leider blieb dieser Wunsch unerfüllt.
Die Autorin hat diesen Erzählstrang bis zum Ende durchgezogen, ohne hier und dort mal eine kleine Prise Spannung zu streuen.
Auch finde ich, die im Klappentext so groß angekündigte Plattform für Traumpartner “Missed Connections” hat nur eine geringe Beachtung gefunden, dadurch wurde bei mir im Vorwege eine ganz andere Erwartungshaltung geweckt.
Positiv möchte ich mich über den Schreibstil äußern, denn der ist trotz der häufig langatmigen und langweiligen Geschichte trotzdem gut zu lesen. Die Sprache ist einfach und leicht verständlich.

Fazit:

Leider wurde meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Ich habe mich sehr schwer getan, mit den Protagonisten eine Beziehung aufzubauen und konnte bis zum Schluss ihre Handlungen nicht nachvollziehen und mit ihnen deshalb auch nicht sympathisieren. Deshalb gibt es von mir nur knappe drei von fünf Sternen für “Manche Tage muss man einfach zuckern”.