Kategorie: gelesen

[Aktion Stempeln] Rückblick Juni 2012

Es ist wieder Zeit einen Blick in vergangene Tage zu werfen und das Gedächtnis anzukurbeln. Heute wird ein Blick auf den Juni 2012 geworfen. Mal schauen wie gut oder nicht gut mir die gelesenen Bücher aus diesem Montag in Erinnerung geblieben sind.

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978-3-499-25727-8Blutsommer von Rainer Löffler

Tja, was soll ich sagen… “Blutsommer” gehört wohl leider in die Kategorie “slipped my mind”, da ich mich lediglich an den Prolog erinnern kann und an die Tatsache, dass mich die Pseudoliebesgeschichte zwischen den Protagonisten aufgeregt hat. Warum muss es die denn mittlerweile auch in Thrillern geben? Ich verstehe es nicht…

Auch kann ich mich noch dran erinnern, dass ich damals die erste war, die es gewagt hat eine 3 Sterne Rezension zu diesem Buch beim großen A zu veröffentlichen. Vor meiner gab es nur 5 und 4 Sterne Rezis und mir ist ein wenig die Muffe gegangen, als ich die erste nur mittelmäßig gut bewertete Rezension abgegeben habe.

Zur Rezension hier entlang.

 

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Die letzte Wahrheit von Dawn Cook

Ich habe diese Tetralogie geliebt und dem Ende der Geschichte noch einige Zeit nachgetrauert. Allerdings kann ich mich nicht mehr genau an den Inhalt genau dieses Buches erinnern, da die gesamte Geschichte als eins in meinem Kopf geblieben ist.
Somit muss “Die letzte Wahrheit” leider den roten Stempel bekommen.

Und hier die Rezension.

 


Starters von Lissa Price

Vielleicht liegt es daran, dass ich vor nicht allzu langer Zeit den zweiten und letzten Band (Enders) gelesen habe, aber “Starters” ist noch ziemlich präsent in meinem Gedächtnis.

Heute würde ich dem Buch sogar noch einen halben Stern mehr geben, denn insgesamt hat es mich gut unterhalten und ich hatte es ziemlich schnell durchgelesen.

Hier geht’s zur Rezension.

Bombenstimmung von Kaspar Dornfeld

Zwar ist “Bombenstimmung” mit seinen gerade einmal 13 Seiten im klassischen Sinne kein wirkliches Buch, aber gelesen habe ich diese Kurzgeschichte dennoch im Juni 2012 und damit darf sie auch hier an der Aktion Stempeln teilnehmen.

Ich verbildliche gerne Gelesenes oder Gehörtes und kann mich bei dieser Geschichte noch gut an die Bilder erinnern, die ich damals beim Lesen im Kopf hatte. An Einzelheiten kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber ich denke, dass die Erinnerung, die ich jetzt noch in meinem Kopf habe für einen grünen Stempel reicht.

La Rezensión.

So, das war’s dann auch schon wieder mit den gelesenen Büchern im Juni 2012. 50/50 – gar nicht mal so schlecht oder? Könnt ihr euch noch gut an Bücher erinnern, die ihr vor so langer Zeit gelesen habt?

Wer auch mitmachen möchte, der kann sich hier bei Aisling Breith die Infos zur “Aktion Stempeln” durchlesen und auch teilnehmen.

[Rezension] Blind Walk von Patricia Schröder

 

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Titel: Blind Walk
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2014
Format: Gebunden mit Schutzumschlag (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-649-61749-5
Preis: 17,95€

zum Buch

Leseprobe

 

Worum geht’s?

Lida und ihr Freund Jesper brechen zusammen mit fünf anderen jungen Erwachsenen zu einem sogenannten Blind Walk auf. Mit verbundenen Augen wird die Gruppe in der Wildnis ausgesetzt. Allein mit Hilfe weniger Gegenstände, wie beispielsweise einem Kompass, einer unbeschrifteten Karte und ein paar wenigen Streichhölzern muss die bunt zusammen gewürfelte Gruppe nun den Weg zurück in die Zivilisation finden.
Schnell wird klar, dass die vielen unterschiedlichen Charaktere nicht ganz so gut harmonieren wie sie es sich vielleicht gewünscht hätten. Als die Gruppe dann noch auf die Leiche einer der Männer, die sie in den Wald gebracht haben, stößt, droht die Situation zu eskalieren. Das Gefühl beobachtet zu werden, wird immer stärker bis es zur Gewissheit wird. Werden alle den Blind Walk überleben?

Meine Meinung

Normalerweise gehöre ich ja (leider) zu den langsamen Lesern und brauche für ein Buch auch mal über eine Woche bis ich es beendet habe. Bei “Blind Walk” bin ich aber geradezu durchs Buch geflogen, was u.a. am flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil liegt, aber auch an dem für ein Jugendbuch konstant hoch gehaltenen Spannungsbogen.

Obwohl sich das Buch ab einem bestimmten Zeitpunkt in eine ganz andere Richtung als von mir erwartet entwickelt hat, konnte mich die Geschichte um Lida und die Blind Walk Gruppe fesseln.
Die Altersempfehlung für das Buch liegt bei 14-17 Jahren und dem würde ich so auch vorbehaltlos zustimmen. “Blind Walk” bietet eine gute Portion Spannung, zwischenmenschliches und beschäftigt sich auch durchaus mit Themen, die Jugendliche interessieren.

Müsste ich Patricia Schröders neues Buch einem Genre zuordnen, dann würde es in die Kategorie Mystery-Jugendthriller gehören. Es beginnt eher wie ein Thriller, driftet dann aber stark in die Mysteryschiene. Solltet ihr also Schwierigkeiten mit Unerklärlichem, nicht unbedingt Rationalem haben, dann ist dieses Buch nicht zwangsläufig etwas für euch. Mir persönlich hat es allerdings sehr gut gefallen, auch wenn ich längere Zeit überlegen musste in welche Richtung mich die Geschichte führt.
Der Leser wird aus verschiedenen Perspektiven an das Finale des Buches herangeführt und zu Beginn hatte ich noch einige Schwierigkeiten die Perspektive von Sten einzuordnen. Aber nur Geduld, es wird sich alles aufklären.

Leider sind mir die einzelnen Charaktere insgesamt nicht tief genug behandelt worden, was aber vermutlich eher zu Lasten der Spannung gegangen wäre. Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, was aber auch mein einziger Kritikpunkt bleiben wird.

“Blind Walk” ist in sich abgeschlossen, mit einem für mich befriedigendem Ende, bei dem keine Fragen offen bleiben. Nagelt mich hier nicht fest, aber ich glaube es handelt sich um eine Rarität auf dem Buchmarkt – “Blind Walk” scheint ein Einzelband zu sein! Das wäre auf jeden Fall mal eine willkommene Abwechslung. Ich sage nur: “Mehr Mut zum Einzelband!”.

Fazit

Das neue Buch von Patricia Schröder konnte mich überzeugen. Spannung, interessante Charaktere und eine unvorhergesehene Wendung zum Mystery hin, konnten mich hier begeistern. Den Charakteren hätte etwas mehr Tiefe gut getan, was aber insgesamt ein fast zu vernachlässigender Kritikpunkt bleibt.

Es gibt einfach Bücher, die gefallen einem. Punkt. Und “Blind Walk” gehört für mich definitiv dazu. Mit 4,5 von 5 Sternen gibt es für mich eine klare Leseempfehlung.

[Lese-Rückblick] Mai 2014

 

Gelesen

1632 gelesene Seiten

Top des Monats

Der Titel geht dieses Mal definitiv an “Blind Walk”. Ein spannender Jugend-Mysterythriller, der selbst mich als erwachsene Frau begeistern konnte.

Zusammengefasst

Der Monat Mai war zum Glück etwas besser als die vorangegangenen Monate, aber da geht noch mehr. Ich bin sicher. Im Durchschnitt haben mir auch gut gefallen, was natürlich auch die Lesemotivation und auch Lesehäufigkeit steigert. Einzig mit Watermind habe ich mich leider unnötig lang aufgehalten, da es mich einfach nicht abholen konnte – schade.

Wie sah denn euer Lesemonat aus? Wie viele Bücher habt ihr gelesen?

[Rezension] Eene Meene von M. J. Arlidge

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Titel: Eene Meene – Einer lebt, einer stirbt
Autor: M. J. Arlidge
Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 02. Mai 2014
Format: Taschenbuch (368 Seiten)
ISBN-13: 978-3-499-23835-2
Preis: 9,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Ihr habt die Wahl! Entweder sterbt ihr beide eines natürlichen, aber sehr qualvollen Todes, oder einer von euch greift zur Waffe, wird zum Mörder und darf dafür weiter leben.

Ein grausamer Serienkiller geht um und entführt Paare. Anstatt selber den Abzug zu drücken, überlässt der Entführer dies seinen Opfern und zerstört damit das Leben vieler Menschen.

Detective Inspector Helen Grace und ihr Team sind ratlos. Nichts scheint die Opfer-Paare miteinander zu verbinden. Die akribische Vorbereitung des Killers deutet aber auf einen tiefer gehenden Plan hin.

Der Auftakt einer Thrillerreihe um Helen Grace und ihre Kollegen.

Meine Meinung

“Eene Meene Muh und raus bist du!” Wer kennt diesen Abzählreim aus Kindertagen nicht? Die Wahl, die die Opfer aus M. J. Arlidges Buch treffen müssen, ist allerdings alles andere als Kinderkram.

Die Idee hinter Arlidges Killer, der nicht selber tötet, sondern töten lässt, ist wirklich gut. Sie verspricht Spannung, Einblicke in die menschliche Psyche und einiges mehr. Als ich den Klappentext zu “Eene Meene” las, war ich hin und weg und wusste, dieses Buch muss ich lesen.
Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch, doch leider wurde ich ein wenig von dem Buch enttäuscht. Die Ermittlerarbeit stand mir einfach zu sehr im Vordergrund. Erwartet hatte ich mehr Fokus auf die Opfer und mehr Tiefe, was die Charaktere angeht.

Auch wenn das gerade doch recht negativ klang, hat mir das Buch im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich schon einfach und leicht lesen. Die kurzen Kapitel halten die Spannung konstant aufrecht und sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Dieser Thriller ist zwar nicht gänzlich unblutig, kommt aber im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres mit wenigen “Metzel-Szenen” aus. Der psychologische Aspekt hat mich hier eher mitgenommen, obwohl ich mir auch in diesem Punkt einfach mehr gewünscht hätte. Aus der Idee hinter dem Buch hätte der Autor viel machen können.

Heutzutage scheint kein Thriller mehr ohne physisch oder psychisch angeknacksten Protagonisten auszukommen. Leider macht auch “Eene Meene” hier keine Ausnahme. Helen Grace hat ihr Päckchen zu tragen und bietet interessante Einblicke. Als Leser sollte man sich an diesem, mittlerweile im Krimi- und Thriller Genre bekannten, Klischee nicht stören, denn das könnte in diesem Fall den Lesespaß trüben.

“Eene Meene” ist der Auftakt einer Reihe um Helen Grace, der sehr interessant endet. Der Fall ist in sich abgeschlossen, lässt aber Raum für mehr. Theoretisch könnte auch nach diesem einen Buch Schluss sein, aber auf Grund des Endes bin ich nun gespannt wie der Autor an den nächsten Band herangehen wird.

Fazit

Auch wenn meine Erwartungen leider nicht gänzlich erfüllt wurden, habe ich “Eene Meene” dennoch als soliden Thriller empfunden. Ein kurzweiliges Lesevergnügen durch konstant hohe Spannung und einen flüssigen Schreibstil.
Lange habe ich überlegt wie viele Punkte ich diesem Buch geben soll. Das Ende hat mich dann überzeugt doch noch ganz knappe 4 Sterne zu vergeben.

[Aktion Stempeln] Rückblick Mai 2012

Aisling Breith hat letztes Jahr im Oktober zur “Aktion Stempeln” aufgerufen. Jeder Teilnehmer schaut 1, 2, 3 oder auch mehr Jahre zurück und erinnert sich an die damals gelesenen Bücher zurück. Sind sie präsent geblieben und haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen oder auf Nimmerwiedersehen aus dem Gedächtnis verschwunden?
Wer mehr über die Aktion wissen möchte, der darf gerne hier auf Aislings Blog gucken gehen.

Ich werde in meinem Fall zwei Jahre, also auf das Jahr 2012 zurückblicken. Meine alten Rezensionen hervorkramen und schauen welche Bücher mir im Kopf geblieben sind. Nun viel Spaß mit den Büchern aus Mai 2012.Im-Kopf-geblieben

Fuck It! – Loslassen, Entspannen, Glücklich sein von John C. Parkin

Da ich den Grundratschlag dieses Buches heute immer noch gelegentlich einsetze, ist dieses Buch mir ganz eindeutig im Kopf geblieben.

Die damalige Bewertung von 3 Sternen kann ich zwar noch nachvollziehen, heute hätte ich dem Buch allerdings einen halben Stern mehr gegeben. Ein solides Buch, dessen Ratschlage man durchaus umsetzen kann.

Hier geht’s zur Rezension.

 

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Ein letzter Job – Adrian McKinty

Dieses Buch konnte mich leider so gar nicht überzeugen und hat damit auch nur 2 von 5 Sternen erhalten. Der Inhalt des Buches ist allerdings immer noch in meinem Kopf geblieben und ich kann mich auch immer noch an einige der Gefühle erinnern, die ich beim Lesen hatte und leider auch an die Langeweile…

Hier lang zur Rezi.

 
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Schnitt – Marc Raabe

Obwohl ich diesem Buch vor zwei Jahren 4 Sterne gegeben habe, liegt Marc Raabes Debüt hart an der Grenze zu “slipped my mind”. Ich kann mich durchaus noch an die Grundidee erinnern und auch schemenhaft an die Auflösung, aber im Vergleich zu den ersten beiden Büchern sind die Erinnerungen doch recht wage.
Dennoch bekommt es einen grünen Stempel von mir.

Here we go!

 

Das war’s auch schon mit dem Monat Mai. Wenn ihr bei den anderen Teilnehmern vorbeschnuppern wollt, schaut doch die Tage bei Aisling Breith vorbei. Dort wird es einen Sammelpost geben.

Kennt ihr die Bücher? Habt ihr sie gelesen und anders empfunden/bewertet als ich? Dann immer her mit euren Kommentaren.

[Lese-Rückblick] April 2014

Mit ein bisschen Verspätung gibt es nun auch den Lese-Rückblick vom April 2014. Leider wieder ein recht mauer Monat. Ich habe zwar Lust zu lesen, kann mich aber spannenderweise nur recht selten dazu animieren. Sehr schade.

Gelesen
  • Enders – Lissa Price (4 Sterne)
  • Die Drei ??? … Die Spur des Raben – André Marx (ohne Bewertung)
  • Das eiskalte Paradies. Ein Mädchen bei den Zeugen Jehovas – Jana Frey (4 Sterne)
  • Das verbotene Eden – Logan und Gwen – Thomas Thiemeyer (4 Sterne)

1168 gelesene Seiten

Top des Monats

Alle Bücher waren grundsätzlich gut zu lesen und ich habe sie gern gelesen, doch auch diesen Monat gab es wieder kein absolutes Favoritenbuch, daher bleibt diese Sparte mal wieder “leer”.

Zusammengefasst

April war eindeutig besser als der März, aber leider wieder weit entfernt von einem sehr guten Lesemonat. Mal schauen, was der Mai so bringt. Zwei meiner gelesen Bücher (Die Drei ??? und Das eiskalte Paradies) waren Re-Reads, da beide Bücher eine besondere Bedeutung für mich haben (beides Geschenke). Beide Bücher sind bereits seit über 10 Jahren in meinem Besitz.

Wie war euer Lesemonat April?

[Lese-Rückblick] März 2014

Lang lang ist’s her. Mein letzter Lese-Rückblick liegt nun Sage und Schreibe knapp über ein Jahr zurück. Ich weiß, dass ich damals wegen dieser Blogger-Abmahn-Geschichte aufgehört hatte, da ich die Cover der gelesenen Bücher zur grafischen Untermalung benutzt habe.

Danach ist es dann aus recht unschönen Gründen ziemlich still geworden auf unserem Blog. Und so kann es passieren, dass zwischen dem letzten Lese-Rückblick und diesem hier über ein Jahr vergangen ist. Schon nicht ohne.

Naja, ich möchte jetzt versuchen wieder mehr Regelmäßigkeit in den Blog zu bekommen und führe diese Kategorie wieder ein.

Lese Rückblick

 

Gelesen

912 gelesene Seiten

Top des Monats

Tja, wie ihr an den Sternebewertungen bereits erkennen konntet, gibt es diesen Monat leider kein Buch, das diesen Ehrentitel erhält.

Zusammengefasst

Insgesamt war der März seeeehr mau. Ich habe mich mit beiden Büchern schwer getan. Freitags in der faulen Kobra hat leider meine Erwartungen so gar nicht erfüllt und ich musste mich teilweise regelrecht dazu zwingen weiter zu lesen. Sehr schade, denn ich hätte gut ein humorvolles Buch gebrauchen können, das mich zum Lachen bringt. Dieses Buch hat es leider nicht geschafft.

Ich hoffe nun auf einen besseren April. Smiley

[Rezension] Freitags in der faulen Kobra von Stefan Nink

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Titel: Freitags in der faulen Kobra
Autor: Stefan Nink
Verlag: Limes Verlag
Erscheinungsdatum: März 2014
Format: Broschiert (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-8090-2636-5
Preis: 14,99€

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Worum geht’s?
Die Abenteuer von Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten gehen weiter – dieses Mal mit Hauptsitz in Indien.
Um dem Maharadscha zu neuem Ruhm und vor allem Reichtum zu verhelfen, soll Siebeneisen auf die Suche nach einer magischen Ganesha-Staute gehen, die James Cook vor Rund 250 Jahren überall auf seiner Reiserute um die Welt, leider in Einzelteilen, versteckt hat.
Siebeneisen begibt sich erneut auf eine skurrile Weltreise u.a. mit Zwischenstopps in London, Neuseeland und Tonga. 

Meine Meinung
Erwartungen zu haben ist schon was Tolles…allerdings auch nur dann, wenn diese auch erfüllt werden. Als ich auf Stefan Ninks Buch “Freitags in der faulen Kobra” stieß und den Klappentext las, versprach dieser mir ein Buch voller Witz, Abenteuer und Reisen.
Den Witz und die Reisen konnte ich durchaus finden, allerdings blieb mir persönlich das Abenteuer zu sehr auf der Strecke.

Stefan Ninks Schreibstil ist angenehm flüssig, detailgetreu und gut zu lesen und dennoch hatte ich leider große Schwierigkeiten mit dem Buch voranzukommen.
Die sehr ausführlichen Informationen über die verschiedenen Reiseziele Siebensteins wirkten trotz des interessanten Grundcharakters häufig langatmig und bremsten meinen Lesefluss.
Ich erwartete eine humorvolle Abenteuergeschichte zu lesen und bekam einen Reiseführer mit Hintergrundstory präsentiert, was grundsätzlich nichts schlechtes ist, aber einfach nicht den Erwartungen entsprach, die ich an das Buch hatte.
Ich wollte lachen, rätseln und die Suche nach den Teilen der Statue gespannt verfolgen. Aus dem Lachen wurde ein seltenes Schmunzeln, die Spannung und das Rätseln fehlten mir leider fast komplett. Auch empfand ich vieles als sehr konstruiert, was mich teilweise auch ein wenig ärgerlich machte.

Auch wenn meine Kritikpunkte hier sehr im Vordergrund stehen, ist “Freitags in der faulen Kobra” durchaus kein schlechtes Buch. Es war nur leider kein Buch für mich.
Teilt man den Humor des Autors und kann sich auf die sehr detaillierten Informationen über die einzelnen Länder einlassen, wird man sicherlich seinen Spaß mit dem Buch haben.

Fazit
Auch wenn es mir schwer fällt das Werk eines Autors, in dem sicherlich viel Herzblut steckt kritisch zu betrachten, kann ich in Anbetracht meiner Kritikpunkte leider nicht mehr als 2,5 von 5 Sternen vergeben.
Das Buch hat überwiegend einfach nicht meinen Humor getroffen und war in weiten Teilen zu langatmig für mich.

[Rezension] Bunker Diary von Kevin Brooks

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Titel:
Bunker Diary
Autor: Kevin Brooks
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: März 2014
Format: Broschiert (300 Seiten)
ISBN-13: 978-3-423-74003-6
Preis: 12,95€

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Worum geht’s?
Das Hilfsbereitschaft nicht immer positiv ist, muss der 16-jährige Linus nun leider am eigenen Leib erfahren.
In einem Moment hilft er noch einem vermeintlich blinden Mann und im anderen findet sich Linus tief unter der Erde in einem Bunker wieder – allein.
Mehrere Tage verbringt Linus allein im kalten Bunker, ohne etwas zu essen. Einzig die verbliebenen fünf Zimmer und die Tatsache, dass in der Küche Geschirr und Besteck 6-fach vorhanden sind, sagen ihm, dass er noch Gesellschaft bekommen wird.

Sechs unterschiedliche Personen, ein Bunker und ein Kampf ums Überleben.

Meine Meinung
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit meinem nächsten Absatz gelyncht werde, möchte ich auf eine Tatsache hinweisen, die für so manchen Leser interessant sein könnte. Wer nicht das Gefühl haben möchte evtl. gespoilert worden zu sein, der möge bitte dem folgenden Abschnitt keine Aufmerksamkeit widmen.

Das Buch hat kein Happy End. Leser, die ohne ein Happy End nicht befriedigt oder glücklich ein Buch beiseite legen können, die dürfen sich gerne überlegen, ob dieses Buch wirklich etwas für sie ist. Ich empfehle trotz des fehlenden Happy Ends das Buch zu lesen und die Zähne zusammen zu beißen, denn in meinen Augen lohnt es sich.

Alle, die den vorangegangenen Abschnitt ignoriert haben, dürfen nun gefahrlos weiterlesen. Zwinkerndes Smiley

Kevin Brooks “Bunker Diary” wird als Jugendbuch gehandelt. Liest man sich die (zur Zeit) überwiegend englischen Rezensionen zu dem Buch durch, wird man schnell feststellen, dass viele Rezensenten “Bunker Diary” nicht in den Jugendbuchbereich einordnen möchten.
Ich sehe es nicht so. Für mich ist es ein Jugendbuch. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, aber nicht anspruchslos gehalten. Das Buch lässt sich daher gut lesen.
Der Inhalt ist sicherlich nicht immer einfach zu verdauen und teilweise sehr finster. Aber wie der Autor so schön in seinem Vorwort sagt: “[…] junge Leute sine keine Dummköpfe – sie wissen, was es mit dem Leben auf sich hat, […].”
Damit hat er meiner Meinung nach Recht. Es geht nicht um sinnloses Abmetzeln und sich selber verstümmeln, um einen Bonus vom Entführer zu erhalten á la “Saw I – VIII”. Es geht um die elementaren Dinge, die geschehen, wenn Menschen aus ihrer Umgebung gerissen werden und sich in einer Situation wieder finden, in der es ums Überleben geht.

Brooks beschreibt bzw. lässt seinen Protagonisten Linus in Tagebuchform beschreiben wie völlig unterschiedliche Menschen mit dieser Entführungssituation zurecht kommen. Er lässt sie nachdenken, verzweifeln, aber auch “schöne” Momente erleben.

“Bunker Diary” ist definitiv kein Buch, das für seichten Lesegenuss sorgt. Es nimmt einen mit, lässt einen nachdenken und mich persönlich sogar ein paar Tränen vergießen.

Fazit
Auch wenn das Buch nicht leicht zu verdauen ist und sicherlich auch als finster bezeichnet werden kann, lohnt sich das Lesen meiner Meinung nach.
”Bunker Diary” konnte mich zwar nicht zu 100% überzeugen, hätte es dafür noch ein bisschen schneller und spannender sein können.
Mit 4 von 5 Sternen gibt es von mir eine Lese- und Kaufempfehlung.

[Rezension] Der Schattenjäger von Chris Moriarty

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Titel: Der Schattenjäger
Autor: Chris Moriarty
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: September 2013
Format: Gebunden mit Schutzumschlag (320 Seiten)
ISBN-13: 978-3-7915-1344-7
Preis: 19,95€

zum Buch

 

 

Bei “Der Schattenjäger” handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe. Ich setze daher den ersten Band als bekannt voraus, anderenfalls könnten Spoiler enthalten sein.

Worum geht’s?

Für Sascha, Lily und Inquisitor Wolf geht die Arbeit im magischen Melting Pot New York weiter. Die drei werden zu einem Tatort gerufen, der auf den ersten Blick kein Tatort zu sein scheint. Der Klezmerkönig, der berühmteste Schlagermusiker in ganz New York ist tot. Zunächst scheint klar zu sein, dass dieser durch einen Kurzschluss seiner mit elektrischen Lichtern ausgestatteten Jacke gestorben ist, doch Inquisitor Wolf möchte nicht so recht daran glauben.
Zusammen mit seinen beiden Lehrlingen macht er sich auf die Suche nach dem einzigen Zeugen und gleichzeitig Hauptverdächtigen des vermeintlichen Unfalls.
Auf der Suche nach diesem begegnen sie erneut dem Schattenjäger – wer steckt dahinter und wieso ist ausgerechnet Saschas Leben auch in Gefahr?

Meine Meinung

Die Geschichte um Sascha, Lily und Wolf geht weiter und dieses Mal hat sie mir sogar besser gefallen als das letzte Mal.

Während ich mich in Band 1 (“Der Seelenfänger”) noch mit der Eindimensionalität der Charaktere schwer getan habe, schafft es die Autorin dieses Mal die Charaktere lebendiger wirken zu lassen. Ihnen ein wenig mehr Tiefe und Konturen zu geben.
Die Charaktere sind hier im zweiten Band zwar besser ausgearbeitet als im ersten Teil, besitzen allerdings immer noch nicht die Tiefe, die ich mir gewünscht hätte.
Chris Moriarty geizt beispielsweise mit den Informationen über Inquisitor Wolf und streut sie nur häppchenweise ein. Sicherlich macht diese Vorgehensweise Wolf interessanter und als Leser möchte ich unbedingt mehr über ihn erfahren, aber leider führt es auch dazu, dass ich kaum eine Möglichkeit habe mich mit diesem Charakter zu identifizieren, da ich zu wenig über ihn weiß.
Im Vergleich zu Band 1 hat sie allerdings einen großen Sprung nach vorne geschafft, was Charaktere und auch Tempo betrifft.

Insgesamt ist “Der Schattenjäger” rasanter und auch spannender als der erste Band. Fängt das Buch noch sehr gemächlich an, entwickelt es schon bald ein angenehmes Tempo, so dass ich recht schnell mit dem Buch durch war.
Im Vergleich zu anderen Büchern ist “Der Schattenjäger” immer noch langsam und weniger spannend, doch lässt man sich auf die tolle herrschende Atmosphäre und das Drumherum ein, erwartet einen eine interessante und teils kritische Geschichte, die einem gleichzeitig auch Wissen über das Judentum vermittelt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, ist aber alles andere als anspruchslos. Ich persönlich würde auf Grund des Schreibstils (oder vielleicht auch nur der Übersetzung) die empfohlene Altersempfehlung ein wenig nach oben korrigieren. Das ein oder andere (nicht jüdische) Fremdwort hat auch mich Erwachsene kurz nachdenken lassen.

Wie auch im ersten Band gefällt mir die Mischung aus Magie und Historie sehr gut und würde mir sogar noch besser gefallen, würde die Magie noch mehr Raum einnehmen.
So wie sich dieser Band bis zum Ende hin entwickelt hat, hoffe ich im dritten Teil auf mehr Magie und ein paar mehr Antworten.

Mein Fazit

Moriartys Idee ihren Kindern ihre Herkunft in Form einer niedergeschriebenen Geschichte näher zu bringen, gefällt mir immer noch äußerst gut.
Im Vergleich zu Band 1 entwickelt “Der Schattenjäger” mehr Tempo, ist spannender und die Charaktere greifbarer.

Ich bin froh auch den zweiten Band gelesen haben zu dürfen und bin sehr gespannt auf den dritten Teil, der hoffentlich auch noch erscheinen wird.

Da ich immer noch Luft nach oben sehe, vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.