Kategorie: gelesen

[Rezension] Deathbook von Andreas Winkelmann

978-3-8052-5064-1

 

Titel: Deathbook
Autor: Andreas Winkelmann
Verlag: Wunderlich
Erscheinungsdatum: 06.12.2013
Format: Klappenbroschur (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-8052-5064-1
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Andreas Winkelmanns Nichte Kathi ist tot. Angeblich soll sie sich auf den Gleisen ihr Leben genommen haben, doch Winkelmann glaubt nicht an diese abstruse Theorie. Er kannte Kathi nur als lebensfrohes und glückliches Mädchen – sie würde ihr Leben nicht selbst beenden.
Für die Polizei ist der Fall allerdings längst klar und abgeschlossen und so macht sich Andreas Winkelmann selber auf die Suche nach der Wahrheit und bringt sich damit selber in Lebensgefahr. Was ist das Deathbook und warum ist es so gefährlich?

Meine Meinung

Deathbook – das etwas andere Buch. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Eigentlich ist Andreas Winkelmanns neustes Werk als Episoden-Roman ausgelegt und wurde zu Beginn auch so als eBook veröffentlicht. Da ich selber nicht so sehr auf diese Episoden-Romane stehe, habe ich, trotz der interessanten Geschichte, das Buch erst einmal an mir vorbei ziehen lassen und ihm kaum mehr als ein kurzes Lesen des Klappentextes gewidmet.
Als ich das Buch dann aber als Ganzes in gedruckter Form vor mir sah, durfte es dann auch kurzfristig bei mir einziehen und wurde von mir gelesen.

Ganz zu Beginn hat es mich zunächst ein wenig irritiert, dass der Protagonist dieses Psychothrillers niemand geringeres ist als der Autor dieses Werkes himself. Ungewöhnlich, aber wieso nicht?

Die Geschichte selbst wird aus verschiedenen Perspektiven beschrieben, so dass der Leser auch Einblicke in die Welt des Täters erhält. Ich mag wechselnde Perspektiven grundsätzlich sehr gerne, aber auch hier musste ich mich zunächst einlesen, um zu verstehen aus welcher Perspektive ich den “Fall” betrachte.
Der Schreibstil Winkelmanns ist wie gewohnt schön flüssig und gut zu lesen, so dass ich keine Schwierigkeiten hatte mich gut einzulesen.

Da ich “Deathbook” ja wie gesagt am Stück gelesen habe, kann ich nun nichts dazu sagen wie es ist, das Buch nur häppchenweise präsentiert zu bekommen. So im Ganzen hätte ich mir teilweise ein wenig mehr Spannung und Schnelligkeit gewünscht. Streckenweise war es mir für einen Psychothriller einfach zu langatmig, auch wenn dieses Wort hier nicht so recht passen mag.

Alles in allem konnte mich Winkelmann aber mit seinem Werk überzeugen und so habe ich sehr lange gerätselt wer denn der Täter sei. Sehr viel früher als zur offiziellen Auflösung habe ich es nicht errätseln können und genau so mag ich einen guten Thriller.

Fazit

Eine ungewöhnliche Idee, die gut umgesetzt wurde. Lasst euch nicht davon verwirren, dass der Autor auch der Protagonist ist und umgekehrt, auch wenn Winkelmann bis zum letzten Satz versucht (und in meinem Fall auch geschafft hat) den Leser zu verwirren und im Unklaren darüber zu lassen, ob diese Geschichte nur Fiktion ist oder aber auch ein Körnchen Wahrheit enthält.

[Rezension] Die Auserwählten in der Todeszone

9783551520364

 

Titel: Die Auserwählten in der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen (ChickenHouse)
Erscheinungsdatum: Mai 2013
Format: Hardcover (464 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-52036-4
Preis: 19,99€

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“Die Auserwählten in der Todeszone” ist der Abschlussband der Auserwählten-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 und 2 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Sie sind der Brandwüste entkommen und nun soll angeblich alles vorbei sein? Keine Lügen mehr? Keine Tests? Thomas glaubt ANGST immer noch kein Wort. Das Gedächtnis aller überlebenden Testpersonen soll wieder hergestellt werden, damit diese freiwillig an der finalen Fertigstellung des Masterplans zur Heilung des Brands teilnehmen. Doch Thomas, Newt und Minho wollen nicht. Es bleibt wieder einmal nur die Flucht. Hinaus in die lebensgefährliche Welt, die nun von Cranks bevölkert wird.

Meine Meinung

Der Abschluss einer wirklich gelungenen Trilogie. Auch wenn dieser letzte und auch der zweite Band meiner Meinung nach nicht ganz mit dem Auftakt mithalten konnten, hat James Dashner hier ein spannendes Werk geschaffen und das nicht nur für Jugendliche.

Eine Geschichte voller Spannung und überraschender Wendungen, so dass sich wirklich bis fast ganz zum Schluss noch neue Dinge entrollten, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Die ganze Trilogie lebt von diesen Wendungen und dem packenden Schreibstil Dashners.

Hier in Band drei hat der Autor im Vergleich zu den anderen beiden Bänden leider ein wenig nachgelassen was die Spannung angeht. Ist man erst ein solch hohes Level an Spannung gewöhnt, dann kann es mitunter schwierig werden den verwöhnten Leser mit weniger zu ködern. Nichts desto trotz wollte ich erfahren wie es zu Ende geht. Und auch hier hat es der Autor wider geschafft mit einer Wendung um die Ecke zu kommen, mit der ich so rein gar nicht gerechnet hätte.
Das Ende ist rasant, turbulent und lässt sich sehr schnell lesen. Es wirkt dabei aber nicht “hingerotzt” oder schmeckt nach Abgabetermin, sondern folgt schlicht und einfach Dashners schnellem Stil.

Fazit

Ein gelungener Abschluss einer wirklich gelungenen Trilogie, die bis zum Ende spannend bleibt. Trotz einiger kleiner Kritikpunkte kann ich noch gute 4 von 5 Sternen vergeben und verbleibe mit einer Leseempfehlung für die gesamte Trilogie.

[Aktion Stempeln] Rückblick August 2012

 


Sterbenswort von Siegfried Langer

An dieses Buch kann ich mir noch sehr gut erinnern. Es war wirklich äußerst spannend und ich hätte es fast in einem Rutsch durchgelesen, wenn ich Zeit gehabt hätte, was für mich äußert ungewöhnlich ist.
Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Thriller, der von mir einen grünen Stempel erhält.

 

 

Pompeji von Robert Harris

Auch dieses Buch erhält einen grünen Stempel von mir, da ich mich hier ebenfalls sehr gut an die Geschichte erinnern kann. In diesem Fall liegt es an Harris’ Fähigkeit mit Worten Bildern zu erschaffen. Ich habe mich beim Lesen wirklich in das alte Rom zurück versetzt gefühlt und habe immer noch Bilder davon im Kopf. Wow.

 

 

 


Töchter des Mondes – Cate von Jessica Spotswood

Diesmal ganz knapp, aber doch noch ein grüner Stempel. An dieses Buch kann ich mich zwar nicht ganz so gut erinnern wie an die ersten beiden, aber es ist mir dennoch im Kopf geblieben. So auch die Gefühle, die beim Lesen empfunden habe. Immer wieder spannend zurückzublicken.

 

 

 


Das Tal 1.1 – Das Spiel von Krystyna Kuhn

Nicht, dass ich mich nicht mehr an die Story erinnern könnte, aber da ich bereits Season 1 dieser Reihe komplett gelesen habe, kann ich die Inhalte der verschiedenen Bücher nicht mehr klar auseinander halten und so muss ich hier leider den roten Stempel zücken.

 

 

 


Night School – Du darfst keinem trauen von C.J. Daugherty

Auch hier muss ich leider wieder den roten Stempel zücken, da zwar kleine Erinnerungsfetzen aufpoppen, sich aber leider kein komplettes Bild mehr ergeben möchte. Ich weiß aber noch, dass ich das Buch mochte. Ich habe mir Band 1 und 2 als eBook zugelegt und werden dann vermutlich irgendwann wieder von vorne anfangen, um die Erinnerung aufzufrischen.

 

 

Wie sieht’s bei euch aus? Kennt ihr eines der Bücher?

[Lese-Rückblick] Juli 2014

 

Gelesen

  • Ashes – Tödliche Schatten von Ilsa J. Bick (3,5 Sterne)
  • Intruder – Erster Tag von Wolfgang Hohlbein (3 Sterne)
  • Ashes – Ruhelose Seelen von Ilsa J. Bick (3,5 Sterne)
  • Intruder – Zweiter Tag von Wolfgang Hohlbein (2 Sterne)
  • Intruder – Dritter Tag von Wolfgang Hohlbein (2 Sterne)
  • Intruder – Vierter Tag von Wolfgang Hohlbein (2 Sterne)
  • Deathbook von Andreas Winkelmann (4 Sterne)
  • Numbers – Den Tod im Blick von Rachel Ward (5 Sterne)
  • Intruder – Fünfter Tag von Wolfgang Hohlbein (3 Sterne)

2473 Seiten

Top des Monats

Dieser Titel geht diesen Monat eindeutig an “Numbers – Den Tod im Blick” von Rachel Ward. Ich habe beim Lesen dieses Buches teilweise Rotz und Wasser geheult, so sehr hat es mich berührt. Ein wirklich guter Auftakt. Ich bin gespannt wie die zwei anderen Bände werden.

Zusammengefasst

Neun Bücher sind es im Juli geworden – für meine Verhältnisse recht viel, allerdings waren auch ein paar dünnere dabei. Von der Sterne-Anzahl eher durchwachsen, da u.a. die Hohlbein Bücher nicht wirklich meinen Geschmack getroffen haben- Zum Glück waren sie recht schnell gelesen.

Wie sah es bei euch im Juli aus? Eher mau oder habt ihr einen neuen Favoriten gefunden?

[Rezension] Die Auserwählten in der Brandwüste von James Dashner

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Titel: Die Auserwählten in der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen (ChickenHouse)
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Format: Hardcover (492 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-52035-7
Preis: 18,95€

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Leseprobe

 

 

“Die Auserwählten in der Brandwüste” ist der zweite Teil der Auserwählten-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Sie haben es geschafft! Endlich sind die dem tödlichen Labyrinth entkommen und in Sicherheit. Das zumindest glauben Thomas und die Lichter, als sie von ihren vermeintlichen Rettern in eine Jugendherberge gebracht werden. Dort angekommen scheint noch alles auf Rettung hinzudeuten, denn die Jungs können endlich duschen, essen und in bequemen Betten schlafen.
Doch dieses Glücksgefühl hält leider nur wenige Stunden an. Kaum ausgeruht sehen sie sich mit den von der Decke baumelnden Leichen ihrer “Retter” konfrontiert.  Doch das ist nicht alles. Die Tests gehen weiter und auf Thomas und seine Freunde wartet das nächste Grauen. Sengende Hitze, kranke, von einem tödlichen Virus befallene Menschen und weitere Überraschungen warten auf die Gruppe. Die Lichter müssen innerhalb von 14 Tagen die Brandwüste durchqueren und zum sicheren Hafen gelangen, sonst werden sie alle sterben.

Meine Meinung

Auch in Band 2 von James Dashners Trilogie der Auserwählten geht es spannend weiter. Voller unvorhersehbarer Wendungen, authentischer Charaktere und einem rasanten Tempo.

Nun habe ich schon das zweite Buch dieser Reihe beendet und weiß noch immer nicht genau auf was die von Dashner erdachte Geschichte genau hinauslaufen wird. Ich lese unheimlich gerne Bücher, die mich lange Zeit hinters Licht führen können und bei denen ich bis zum Ende nicht weiß was mich erwarten wird. Die Auserwählten-Trilogie scheint genau so eine Reihe zu sein. Ich liebe es, wenn kontinuierlich spannend bleibt und ich sehr lange rätseln darf.

“Die Auserwählten in der Brandwüste” ist meiner Meinung nach kein typischer Zwischenband. Er kann zwar nicht ganz mit dem Auftaktband mithalten, was die Spannung angeht, ist aber auch nicht so mau und nichtssagend, wie so manch anderer Zwischenband, den ich bereits gelesen habe. Was hier erzählt wird, ist weiterhin wichtig für die gesamte Geschichte, kein Füllwerk oder Ähnliches.

Bereits zu Band 1 sagte ich, dass Dashners Die Auserwählten” ein passendes Buch für männliche Teenager ist, auch diese, die vielleicht erst ans lesen herangeführt werden müssen. Nach Beendigung von Band 2 kann ich meine damalige Meinung nur bekräftigen. Ich finde noch immer, dass es eine prima Reihe für Jugendliche ist, die auf Spannung stehen.

Fazit

Auch der zweite Band dieser Trilogie konnte mich wieder begeistern. Spannend und rätselhaft geht es weiter. Dashner überzeugt weiterhin mit Tempo, gut zu lesendem Schreibstil und einer sehr interessanten Idee.
Da mich der erste Band etwas mehr überzeugen konnte, gibt es hier einen kleinen Sterneabzug, der aber nichts daran ändert, dass es von mir immer noch eine klare Leseempfehlung gibt. Sehr gute 4 von 5 Sternen.

[Aktion Stempeln] Rückblick Juli 2012

 


Gottlose Küsse von Carola Kickers

Damals gab es dieses kleine eBook kostenlos beim großen A (Danke, nochmal dafür.) und ich habe zugeschlagen. Leider kann ich mich heute nicht mehr an den Inhalt erinnern, daher bekommt es von mir den roten Stempel.

 

 

 

Himmelskinder von Marion Feldhausen

Hier kann ich mich noch wage an den Inhalt erinnern, aber leider reicht es nicht mehr für einen grünen Stempel, deswegen muss auch hier der rote ran.

Erinnern kann ich mich hier nur an die Leserunde, die ein wenig Unmut bei mir ausgelöst hat und an die Tatsache, dass ich mich auf einen Psychothriller gefreut hatte und keinen bekommen habe.

 

 

Porträt eines Starters von Lissa Price

Tja, leider muss ich auch bei diesem kleinen eBook den roten Stempel rauskramen und ihn benutzen. An die Dilogie an sich kann ich mich gut erinnern, aber leider nicht mehr an dieses Add-On.

 

 

 

 

Mondscheintarif von Ildikó von Kürthy

Diesen Monat scheine ich ja nur so mit den roten Stempeln um mich zu schmeißen. Schade eigentlich. Und obwohl dieses Buch ein Re-Read war, kann ich mich nicht mehr wirklich an den Inhalt erinnern. Einige Erinnerungsfetzen schaffen es noch an mein Bewusstsein, aber es reicht einfach nicht.

 

 

 

Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind

Yay! Hier gibt es endlich einen grünen Stempel. An die Geschichte kann ich mich noch recht gut erinnern. Kaum zu glauben, dass ich das Buch vor zwei Jahren gelesen habe und es immer noch nicht geschafft habe die Reihe weiter zu verfolgen. Wird ja langsam mal Zeit, oder?

 

 

 


Vollendet von Neal Shusterman

Ja, an dieses Buch kann ich mich definitiv noch sehr gut erinnern. Eins meiner All-Time-Favorites. Ein unglaublich gutes Buch mit einem, wie ich finde brisanten und gar nicht so unrealistischem Zukunftsszenario.
Ich warte nun gespannt auf die Veröffentlichung des Abschlussbandes dieser Trilogie. Hier gibt es also ganz klar einen grünen Stempel von mir.

 

 

Wie ein spannender Monat bei dem nun etwas mehr rot zu sehen ist. Wer auch Lust hat an dieser Aktion teilzunehmen, der kann sich hier auf Aisling Breith mehr Infos holen.

[Lese-Rückblick] Juni 2014

 

Gelesen

1702 Seiten

Top des Monats

Dieses Mal ganz eindeutig “Die Auserwählten im Labyrinth”. Dieser Auftaktband hat mich einfach umgehauen. Sehr spannend, viele Wendungen und eine tolle Gesichte. Absolut empfehlenswert, auch wenn die Folgebände nicht ganz mit dem ersten Band mithalten konnten. Lesenswert sind sie alle.

Zusammengefasst

Sternetechnisch war dieser Monat super. Ich habe nur gute Bücher gelesen. Was die Anzahl der gelesenen Bücher angeht, da hätte ich mir gerne noch ein paar mehr auf meiner Liste gewünscht. Mal schauen, was der Juli so bringt.

Wie sieht es bei euch aus? Guter oder eher schlechter Lesemonat?

[Rezension] Die Auserwählten im Labyrinth von James Dashner

Die Auserwählten - Im Labyrinth

 

Titel: Die Auserwählten im Labyrinth
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: April 2011
Format: Gebunden (496 Seiten)
ISBN-13: 978-3-551-52019-7
Preis: 16,95€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

50 Jungs und keiner kann sich an viel mehr erinnern als an seinen eigenen Namen. Thomas ist neu, der Frischling unter den Jungen, die auf der sogenannten Lichtung leben. Sie schlachten Vieh, bauen Obst und Gemüse an und versuchen jeden Tag aus dem Labyrinth zu flüchten, das sie gefangen hält. Ein Labyrinth dessen Mauern sich jede Nacht bewegen und in dem tödliche Kreaturen lauern.

Thomas’ Ankunft ändert alles und plötzlich haben die Jungen keine Zeit mehr – sie müssen entkommen, die Regeln haben sich geändert.

Meine Meinung

Mit James Dashners “Die Auserwählten im Labyrinth” durfte ich einmal mehr ein Buch genießen, das mir so richtig gut gefallen hat. Wer noch ein Buch für seinen pubertierenden Sohn/Neffen/Enkel etc. sucht, der darf ruhig ein Blick auf diesen Pageturner werfen. Mädchen und auch Erwachsene dürfen natürlich auch einen Blick riskieren.

Ich hatte lange Zeit leider eine massive Leseflaute und bin immer wieder an Bücher geraten, die zwar nicht schlecht waren, mich aber auch nicht so wirklich begeistern konnten. Mit Dashners Werk ist es nun mittlerweile das zweite Buch in Folge, das mich richtig begeistern konnte.

Dashner schreibt seiner Zielgruppe (Leser ab 13 Jahren) angemessen, schön flüssig und leicht zu lesen. An die zu einer Phantasiesprache verfremdeten Schimpfworte muss man sich zunächst gewöhnen, aber bereits nach einigen Seiten gingen auch die mir flüssig von der Hand. Die recht kurzen Kapitel, gepaart mit der Story und Dashners Schreibstil halten den Spannungsbogen auf einem konstant hohen Level, so dass das Buch zu einem regelrechten Pageturner für mich geworden ist. Stellenweise wollte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen.

“Die Auserwählten im Labyrinth” ist der Auftakt Band einer Trilogie um Thomas und seine Mitstreiter und ich hoffe stark, dass die Folgebände mit diesem wirklich gelungenen ersten Band mithalten können.

Fazit

So muss ein Trilogie-Auftakt sein. Spannend, mit einer interessanten Idee und gut zu lesen. Ein prima Buch für Zwischendurch oder aber auch für junge männliche Leser, die man vielleicht erst zum Lesen führen muss.
”The Maze Runners” wurde mittlerweile auch schon verfilmt und wird bei uns im Oktober 2014 in die Kinos kommen. Auf diesen Film bin ich wirklich gespannt und freue mich schon darauf.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine klare Leseempfehlung.

Vollstrecker der Königin–Das grüne Tuch von Angelika Diem (Kurzgeschichtensammlung)

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Titel: Vollstrecker der Königin – Das grüne Tuch
Autor: Angelika Diem
Verlag: Machandel Verlag
Erscheinungsdatum: 25. Mai 2014
Format: Broschiert (236 Seiten) oder eBook
ISBN-13: 978-3939727507
Preis: 9,90€ (Broschiert) – 1,99€ (eBook)

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Das grüne Tuch
Nachdem Caitlynn sich zum erste Mal gegen das magische Charisma ihres Vaters erfolgreich aufgelehnt hat und ihre Mutter zur Feststellung gelangt ist, dass Caitlynns starkes Charisma sie unbrauchbar für einen Heiratshandel macht, beschließt die Gräfin sie an einen Ort zu bringen, wo Caitlynn gezwungen ist einen gänzlich anderen Weg einzuschlagen, als sie möchte, denn sie möchte sich eigentlich zur Vollstreckerin ausbilden lassen. Angekommen im grünen Haus bei ihrer Großmutter Melana, soll Caitlynn dort in die Heilerlehre gehen.

Halbe Hand
Einige Zeit nach Caitlynns Ankunft in Melanas grünem Haus, wird die Heilerin vom Fürsten zu Faelin auf sein Anwesen eingeladen. Als sich die Meisterin-der-Heilkunst weigert seiner Einladung nachzukommen, beschließen seine Untergebenen kurzerhand Caitlynn zu entführen, um Melana zum Fürsten zu locken. Dieser leidet an einer fürchterlichen Krankheit, die sich nicht heilen lässt und Melana soll ihm helfen wieder gesund zu werden.

Schmerztrinker
Dieses Jahr fährt Caitlynn nicht zu ihren Eltern und Geschwistern nach Hause, um mit ihnen das Sternenkäferfest zu feiern. Stattdessen hilft sie ihrer “neuen” Familie bei den Vorbereitungen zum Festmarkt und lernt daraufhin auch den “Einsiedler” Alban kennen, der sie  von Anfang an fasziniert und zu dem sie sich auf gewisse Weise hingezogen fühlt. Doch Alban hat ein Geheimnis, das sich nach einem heftigen Gewitter auf dem Festmarkt offenbart.

Meine Meinung

Bei Angelika Diems neustem Werk handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung aus drei kleinen Geschichten, die sich zwischen dem Prolog (aus “Der Baeldin-Mord”) und dem Zeitpunkt als sich Caitlynn dem Mord auf Schloss Baeldin annimmt.

“Das grüne Tuch” kann zwar unabhängig von Band 1 gelesen werden, doch würde ich allen Interessierten empfehlen erst das erste Buch zu lesen, um einen besseren Einstieg zu finden und eventuelle Zusammenhänge zu verstehen.

“Die Vollstrecker der Königin – Der Baeldin-Mord” hat mir damals sehr gut gefallen und so war ich froh, als ich darauf gestoßen wurde, dass es sozusagen ein Zwischenspiel mit Caitlynn geben wird, bis endlich Band 2 erscheint und ich Caitlynns Abenteuer weiter verfolgen kann.
Auch “Das grüne Tuch” hat mir wieder sehr gut gefallen und das obwohl es keine einheitliche Geschichte war. Normalerweise bin ich kein so großer Fan von Kurzgeschichtensammlungen, aber hier hat es wunderbar gepasst. Nun bin ich gespannt, ob in Band 2 Bezug auf diese kleine Exkursion in Caitlynns Leben genommen wird oder ob es “nur” ein Add-On bleibt.

Angelika Diem überzeugt auch hier mit einem flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil und interessanten Geschichten, bei denen mir nicht langweilig geworden ist. Ich mag die von der Autorin erschaffene Welt sehr gern und kann mich beim Lesen sehr gut hineinfühlen. Bis jetzt waren mir aber alle Teile noch zu kurz. Ich würde gerne noch mehr vom Drumherum wünschen und auch mehr Tiefe für die einzelnen Charaktere. Caitlynn ist mir ans Herz gewachsenen. Eine sehr sympathische, intelligente und auch starke Protagonistin. Auch Melana, ihre Großmutter hat Potential zu einem Lieblingscharakter zu werden und ich hoffe stark, dass wir ihr in Band 2 wieder begegnen werden.

Angelika Diem schafft es auch mit wenigen Worten, dass ich Sympathie bzw. Antipathie mit den einzelnen Charakteren empfinde, was stark dabei hilft mich in Caitlynns Welt hinein versetzen zu können.

Als Kritikpunkt muss ich allerdings leider die Fehler im Text aufführen. Ich habe die eBook Version gelesen und bin immer wieder auf Rechtschreibfehler, fehlende oder nicht passende Worte im Text gestoßen. Da bedarf es noch an Verbesserung.

Mein Fazit

Mit “Das grüne Tuch” ist Angelika Diem ein schönes und auch spannendes Zwischenspiel in Caitlynns Geschichte gelungen, das mich wieder in seinen Bann ziehen konnte. Ich freue mich schon sehr darauf mehr von Caitlynn lesen zu dürfen und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis Band 2 fertig geschrieben und publiziert ist.
Definitiv ein Muss für alle Fans vom Baeldin Mord und denen, die es noch werden wollen. 4 von 5 Sternen gibt von mir.

[Aktion Stempeln] Rückblick Juni 2012

Es ist wieder Zeit einen Blick in vergangene Tage zu werfen und das Gedächtnis anzukurbeln. Heute wird ein Blick auf den Juni 2012 geworfen. Mal schauen wie gut oder nicht gut mir die gelesenen Bücher aus diesem Montag in Erinnerung geblieben sind.

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978-3-499-25727-8Blutsommer von Rainer Löffler

Tja, was soll ich sagen… “Blutsommer” gehört wohl leider in die Kategorie “slipped my mind”, da ich mich lediglich an den Prolog erinnern kann und an die Tatsache, dass mich die Pseudoliebesgeschichte zwischen den Protagonisten aufgeregt hat. Warum muss es die denn mittlerweile auch in Thrillern geben? Ich verstehe es nicht…

Auch kann ich mich noch dran erinnern, dass ich damals die erste war, die es gewagt hat eine 3 Sterne Rezension zu diesem Buch beim großen A zu veröffentlichen. Vor meiner gab es nur 5 und 4 Sterne Rezis und mir ist ein wenig die Muffe gegangen, als ich die erste nur mittelmäßig gut bewertete Rezension abgegeben habe.

Zur Rezension hier entlang.

 

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Die letzte Wahrheit von Dawn Cook

Ich habe diese Tetralogie geliebt und dem Ende der Geschichte noch einige Zeit nachgetrauert. Allerdings kann ich mich nicht mehr genau an den Inhalt genau dieses Buches erinnern, da die gesamte Geschichte als eins in meinem Kopf geblieben ist.
Somit muss “Die letzte Wahrheit” leider den roten Stempel bekommen.

Und hier die Rezension.

 


Starters von Lissa Price

Vielleicht liegt es daran, dass ich vor nicht allzu langer Zeit den zweiten und letzten Band (Enders) gelesen habe, aber “Starters” ist noch ziemlich präsent in meinem Gedächtnis.

Heute würde ich dem Buch sogar noch einen halben Stern mehr geben, denn insgesamt hat es mich gut unterhalten und ich hatte es ziemlich schnell durchgelesen.

Hier geht’s zur Rezension.

Bombenstimmung von Kaspar Dornfeld

Zwar ist “Bombenstimmung” mit seinen gerade einmal 13 Seiten im klassischen Sinne kein wirkliches Buch, aber gelesen habe ich diese Kurzgeschichte dennoch im Juni 2012 und damit darf sie auch hier an der Aktion Stempeln teilnehmen.

Ich verbildliche gerne Gelesenes oder Gehörtes und kann mich bei dieser Geschichte noch gut an die Bilder erinnern, die ich damals beim Lesen im Kopf hatte. An Einzelheiten kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber ich denke, dass die Erinnerung, die ich jetzt noch in meinem Kopf habe für einen grünen Stempel reicht.

La Rezensión.

So, das war’s dann auch schon wieder mit den gelesenen Büchern im Juni 2012. 50/50 – gar nicht mal so schlecht oder? Könnt ihr euch noch gut an Bücher erinnern, die ihr vor so langer Zeit gelesen habt?

Wer auch mitmachen möchte, der kann sich hier bei Aisling Breith die Infos zur “Aktion Stempeln” durchlesen und auch teilnehmen.