Kategorie: gelesen

[Aktion Stempeln] Januar 2013

Von Aisling Breith ins Leben gerufen, von Favola liebevoll weitergeführt.


Bekenntnisse eines Serienjunkies – Staffel 1 von Jochen Till

Im Groben weiß ich natürlich noch worum es in diesem Buch geht, aber an einzelne Serien und die Meinung des Autors dazu, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich glaube, das ist auch gar nicht so einfach. Rausreden möchte ich mich allerdings nicht, also muss ich hier leider den roten Stempel zücken.

 

 

Insignia – Die Weltenspieler von S.J. Kincaid

An dieses Buch kann ich mich noch sehr gut erinnern. Besonders an den Anfang. Der läuft in meinem eignen Kopfkino so detailliert ab, als hätte ich das Buch erst vor einer Woche gelesen und nicht vor zwei Jahren. Ein richtig gutes Buch. Die Folgebücher würden leider allerdings nicht mehr ins deutsche übersetzt, so dass ich zumindest plane mich mal wieder an ein englisches Buch zu wagen.

 

 


Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater

Insgesamt kann ich mich noch ziemlich gut an den Inhalt des Buches erinnern und bringe es auch nicht durcheinander mit den anderen beiden Bänden, die ich bereits gelesen habe. Ich weiß auch noch, dass ich das Buch damals auch nur gelesen habe, weil alle davon geschwärmt haben, vor allem von Maggie Stiefvater als Autorin. In mein Beuteschema passte es damals nicht so richtig, dafür hat es mir dann doch ziemlich gut gefallen.

 

 

 

Alle sieben Wellen – Daniel Glattauer

Die Erinnerungsfetzen, die ich von Alle sieben Wellen habe reichen leider nicht für einen grünen Stempel. Das Ende von Band 1 und der Anfang hier sind mir noch gut in Erinnerung geblieben. Sehr viel mehr allerdings dann auch nicht mehr. Der Mittelteil ist meinem Gedächtnis zum Beispiel völlig entschwunden. Ich weiß noch, dass ich das Buch gemocht habe. Ich hatte es super schnell durch und war fast schon begeistert.

 

 

 

Timeless – Alexandra Monir

Auch hier muss ich leider den roten Stempel zücken. Mir ist von diesem Buch genau ein einziges Bild im Kopf geblieben und ein paar wenige Erinnerungsfetzen. Das Buch fand ich auch eher durchschnittlich im Nachhinein, obwohl ich es mit 4 Sternen bewertet habe. Damals muss es mir wohl doch ziemlich gut gefallen haben.

 

 

Habt ihr eins der Bücher auch schon gelesen? Könnt ihr euch eigentlich noch an die Bücher erinnern, die ihr vor zwei Jahren gelesen habt?

[Lese-Rückblick] Das war der Dezember

Gelesen

 

 

 

 

  • Riptide – Preston/Child (504 Seiten)

Insgesamt gelesene Seiten: 1064

Gehört

 

 

  • WAKE: Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast – Lisa McMann (235 Minuten)

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 6
neue Bücher: 11

  • Gebannt unter fremdem Himmel – Veronica Rossi
  • Endgame: Die Auserwählten – James Frey
  • Die Seiten der Welt – Kai Meyer
  • Die Begabte – Trudi Canavan
  • Magisterium: Der Weg ins Labyrinth – Cassandra Clare, Holly Black
  • Das Tal Season 2 komplett – Krystyna Kuhn
  • Geisterzeilen – Janina Ebert
  • Unverschlüsselt – Albrecht Mangler

SuB: Ich muss den endlich mal zählen….aber definitiv wieder gestiegen.

Zusammengefasst

Der Dezember hat lesetechnisch gut begonnen und ich kam richtig gut mit meinen Büchern voran und dann habe ich mir wieder ein Buch aus meinem Alt-SuB gegriffen und hänge immer noch fest. Ich muss aber auch sagen, dass es nicht so einfach ist von einem wirklich groß gedruckten Jugendbuch zu einem echt klein gedruckten High Fantasy Buch zu wechseln.
Das Hörbuch hat mich dieses Mal so gar nicht begeistern können. Ich konnte mich mit der Sprecherin nicht wirklich anfreunden und auch die Geschichte war eher etwas für jüngere Leser/Hörer. Ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.
Auch in diesem Monat habe ich es nicht geschafft einen einzigen Punkt für die Anti-Age dem SuB! Challenge zu ergattern. Ich habe beide gelosten Bücher angefangen zu lesen, aber ich konnte sie nicht im alten Jahr beenden.
Ich muss echt mal meine Bücherregale durchgehen und gnadenlos aussortieren, was mich nicht mehr interessiert. Nützt ja auch nichts mich ewig mit einem einzelnen Buch zu beschäftigen, obwohl es mir nicht wirklich gefällt, wenn so viele tolle ungelesene Bücher auf mich warten.

Wie war euer Dezember so lesetechnisch? Hattet ihr Highlights? Wenn ja, verratet sie mir doch bitte. Smiley

[Kurz zusammengefasst] Oktober

Ja, ich weiß, wir haben mittlerweile Ende Dezember und das Jahr neigt sich stark dem Ende entgegen und dennoch schaffe ich es erst jetzt den “Kurz zusammengefasst” Post zu veröffentlichen. Macht nichts. Besser spät als nie. Zwinkerndes Smiley

Starten wir also erst einmal mit dem Oktober und betrachten die Bücher, die ich nicht ausführlich rezensiert habe und es auch nicht plane. Der November-Post und dann auch der von Dezember folgen im neuen Jahr.

Oktober

Feuervolk von Joanne Harris

Maddy ist anders. Nicht nur, dass sie auf ihrer Hand dieses merkwürdige Mal hat – nein, sie kann auch noch kleine Zauber wirken und wird in ihrem Dorf als Hexe verschrien und gefürchtet.
Eines Tages lernt sie den Einzelgänger namens “Einauge” kennen. Für ihn befreit sie den Flüsterer aus seinem Gefängnis und stürzt sich damit in ein Abenteuer, das so keiner erahnt hat.

Wow, hat sich dieses Buch gezogen. Ich habe mich so schwer getan mit dem Buch und dabei wollte ich es echt mögen. Nordische Mythologie und dann auch noch von meiner Schwiegermutter ausgeliehen und als sehr gut befunden. Nur leider war das Buch nichts für mich. Langatmig, zu ausschweifend und teilweise etwas abstrus. Es war eindeutig nicht mein Buch, doch auch dieses Werk habe ich gnadenlos zu Ende gelesen. Das Ende hat noch für einen Stern mehr gesorgt, so dass ich nun 2 von 5 Sternen vergebe.

Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult und Samantha van Leer

Deliah liest unheimlich gerne und zur Zeit hat es ihr genau ein Buch sehr stark angetan. Es ist ein Kinderbuch und eigentlich ist sie schon zu alt für Kinderbücher. Doch der Protagonist Oliver hat es ihr angetan, sie ist ganz verliebt in ihn. Als er sie eines Tages aus dem Buch heraus anspricht und um Hilfe bittet, glaubt Deliah noch, dass sie verrückt geworden ist, doch schnell stellt sich heraus, dass sie wirklich mit Oliver kommunizieren kann.

Dieses Buch habe ich gehört und auch hier habe ich mich wieder sehr schwer getan. Das Hörbuch wird von mehreren Sprechern gesprochen, was an sich gar nicht schlecht ist und mir auch ganz gut gefallen hat, doch die Sprecher im Allgemeinen konnten mich nicht wirklich begeistern. Leider genauso wenig wie die Geschichte. Ich glaube für die Story war ich dieses Mal tatsächlich zu alt.
Jüngeren Teenagermädels wird das Buch bestimmt gefallen, für mich war es allerdings nur sehr seichte Unterhaltung auf meinen Spaziergängen.

Sind Sie hochsensibel? von Elaine N. Aron

Hochsensible Menschen sind besonders feinfühlig; sie haben eine erhöhte Empfänglichkeit sowohl für äußere als auch für innere Reize. So nehmen hochsensible Menschen mehr Informationen auf als ihre Mitmenschen. Dennoch werden Hochsensible oft als schüchtern stigmatisiert. Elaine Aron gibt einen umfassenden Einblick in das Phänomen Hochsensibilität, erläutert Probleme und gibt Ratschläge im Umgang mit Hürden im Alltag. Vor allem aber spricht sie sich für ein neues Selbstbewusstsein aus und betont die Stärken dieser ungewöhnlichen Charaktereigenschaft. (Quelle)

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Es ist sehr informativ und wer sich dieser Thematik eher wissenschaftlich nähern möchte, der ist mit Elaine N. Arons Werk gut beraten.
Mir wurde es allerdings etwa zur Mitte hin zu theoretisch und zu fachlich. Mir fehlte die menschliche Komponente ein wenig, daher gab es von mir Sterneabzug. Dennoch gibt es gute 3 von 5 Sterne von mir.

Kyria & Reb – Die Rückkehr von Andrea Schacht

Für den Klappentext bitte auf den Link oben klicken, da dies ein zweiter Teil ist und ich nicht spoilern möchte.

Der zweiten Band von Andrea Schachts Dystopie um Kyria & Reb hat mir leider nicht mehr so gut gefallen wie der erste. Es war mir zu lang gezogen und zu wenig spannend, obwohl der Schreibstil gleichbleibend flüssig und gut zu lesen war.

Mr. K von J. A. Konrath

Jacqueline – genannt „Jack“ – Daniels ist Polizistin in Chicago und hat im Laufe ihrer Karriere Dutzende von gefährlichen Kriminellen gejagt und gefangen. Nun bietet sich Jack nach 25-jähriger Jagd endlich die Chance den grausamen und berüchtigten Serienmörder Mr. K zu fassen – leider nicht zu ihren Bedingungen. Als Jack gefesselt und geknebelt in einem Lagerraum erwacht, weiß sie mit schrecklicher Sicherheit, wer ihr Entführer ist. In weniger als zwei Stunden wird Jack erfahren, dass die Guten manchmal nicht gewinnen. (Quelle)

Mr. K habe ich vor langer Zeit mal kostenlos beim großen A ergattern können. Nun habe ich es im Rahmen der “Anti-Age dem SuB!” Challenge gelesen und war positiv überrascht. Es lies sich gut und flüssig lesen. Außerdem war das Buch sehr spannend, wenn auch manchmal etwas blutig, aber das stört mich zum Glück nicht so sehr.
Auch hat es nicht gestört, dass es sich hier eigentlich um den siebten Band einer Reihe handelt. Ich hatte keine Probleme einzusteigen und der Fall an sich ist zum Glück auch in sich abgeschlossen.

Wintermond von Dean Koontz

Eine ganz gewöhnliche, gepflegte Tankstelle in der Nähe von Los Angeles verwandelt sich in ein flammendes Inferno. Nur weil der Getränkeautomat nicht funktionierte, dreht ein mit Drogen abgefüllter Hollywood-Regisseur durch. Fünf Menschen sterben in seinen Gewehrsalven, erst Detective Jack McGarvey kann den Amokläufer stoppen – mit einer tödlichen Kugel.
Aber damit ist der Alptraum für McGarvey noch lange nicht zu Ende. Ein dämonischer Kult entsteht um den toten Hollywood-Regisseur. Jack McGarvey muß um sein Leben fürchten – und um das seines Sohnes und seiner Frau. Daher zieht er mit seiner Familie auf eine einsame Farm in Montana. Sie gehört Eduardo Fernandez, dem Vater seines inzwischen ermordeten Freundes und Polizeikollegen. Und auf dieser Farm geschehen unter dem erbarmungslosen Licht des Wintermondes sonderbare Dinge.
(Quelle)

Auch dieses Buch habe im Rahmen der “Anti-Age dem SuB!” Challenge gelesen, da es doch schon so einige Jahre auf dem SuB vor sich hin gegammelt hat. Ich habe hier mal bewusst den Klappentext kopiert und nicht selbst zusammengefasst, da es sich hier leider wieder um eins dieser Bücher handelt, dessen Klappentext so gut wie gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat…
Das Buch ist sehr abstrus, super merkwürdig und ich bin froh, es von meinem SuB zu haben…

Wie ihr sehen könnt war mein Oktober sehr durchwachsen und auf Grund des Alters der Bücher hat sich eine vollständige Rezension nicht wirklich gelohnt. Bei Kyria & Reb gab es schon so viele, dass mir persönlich diese Kurzmeinung auch vollkommen reicht.

[Rezension] Unverschlüsselt von Albrecht Mangler

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Titel: Unverschlüsselt
Autor: Albrecht Mangler
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Dezember 2014
Format: eBook (ca. 116 Seiten)
ISBN-13: 978-3-95520-648-2
Preis: 2,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

München im Jahr 2052. Vigo und seine WG Freunde leben ein komplett vernetztes Leben. Jeder weiß zu jedem Zeitpunkt wo sich der andere gerade befindet; der Kühlschrank registriert, was gegessen wurde und bestellt es gleich vom lokalen Supermarkt neu, personalisiertes und individualisiertes Fernsehprogramm und das alles ist so selbstverständlich wie eh und je. Für jedes Problem gibt es eine App und jede Bewegung und Aktion eines Menschen wird registriert.
Vigo und seine Freunde träumen davon reich zu werden und einen der begehrten unpersonalisierten Senderplätze im internationalen Netzwerk TUBE zu ergattern. Schaffen wollen sie dies mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre. Die Jahres des Umschwungs, in denen sich die Menschen noch Gedanken machten um Datenschutz und totale Überwachung.

Meine Gedanken zum Buch

Ein spannender Blick in die Zukunft, die die totale Überwachung zu etwas völlig normalem und alltäglichem macht.

Albrecht Mangler beschäftigt sich in seinem Buch mit einem, für mich sehr interessanten Thema. Der Zukunft und wie sie aussehen könnte. Dabei erschafft er ein Bild, das gar nicht so unrealistisch ist, sogar ziemlich wahrscheinlich.
Anders als wir heutzutage scheint in Manglers Buch keiner bzw. kaum einer ein Problem damit zu haben, dass der Mensch nun komplett gläsern ist. Vielmehr entscheiden sich die einzelnen Bürger dazu ihr Essverhalten und ihre sportlichen Betätigungen öffentlich zu teilen, denn so müssen sie weniger Krankenkassenbeitrag zahlen.
Selbst das Konsumverhalten hat sich geändert. Jeder einzelne kann Content für die internationalen Plattformen “Tube” und “Puma” generieren oder erstellten Content teilen, um damit Geld zu verdienen. Da alles per 3D Drucker ausgedruckt werden kann, ist dies eine ziemlich geniale Idee des Geldverdienens in der Zukunft.

So erschreckend der Gedanke auch ist, einen kompletten digitalen Striptease hinzulegen und wirklich alles öffentlich zu machen bzw. machen zu müssen; so interessant sind die anderen Ideen, die der Autor hier ins Spiel bringt. Eine so kreative Bevölkerung, die selber kreiert, die Tatsache, dass man sich alles sofort per 3d Drucker ausdrucken kann, das sind alles Ideen, die mir super gut gefallen.

Neben einer interessanten und spannenden Geschichte kann “Unverschlüsselt” auch mit einem guten Lesefluss punkten. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen. Anspruchsvoll, aber nicht überfordernd, auch wenn nicht jeder mit der verwendeten Wortwahl zurecht kommen wird. Es spielt halt in der Zukunft.

Auch gut gefallen hat mir die leichte Gesellschaftskritik, die aber eher humorvoll und weniger mit erhobenem Zeigefinger daher kommt.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch von mir. Mit nur 116 Seiten ist das Buch relativ kurz, was nicht schlimm ist. Doch wenn man sich Zeit lässt zum Aufbau der Charaktere und der Welt, dann hätte ich mir auch für das Ende ein wenig mehr Zeit und Raum gewünscht. Im Vergleich zum Anfang war es mir einfach ein wenig zu schnell und abrupt.
Allerdings war ich auch etwas verwirrt, als das Buch bei 78% endete und ich noch mit mehr Inhalt und Seiten gerechnet hatte.

Mein Fazit

Ein kurzes aber durchaus lesenswertes Buch, das einen spannenden und realitätsnahen Blick in die Zukunft wirft. Durch die spezielle Thematik vielleicht nicht jedermanns Sache, aber diejenigen, die gerne jetzt schon ein wenig in der Zukunft leben, denen könnte das Buch gut gefallen.
Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen für diesen kleinen, aber feinen Zukunftsroman.

[Aktion Stempeln] Dezember 2012

Die Eckdaten


Arkadien erwacht von Kai Meyer

Mein erstes Meyer. Arkadien erwacht war in der Tat mein erstes Buch, das ich von Kai Meyer gelesen habe und ich weiß noch, das er mir ziemlich gut gefallen hat. Die Sternewertung zeigt es ja auch.
Insgesamt kann ich mich auch noch sehr gut an das Buch erinnern. Es ploppen sogar kleine Bilder in meinem Kopf hoch, die beim Lesen entstanden sind. So etwas finde ich immer besonders klasse.

 

 

Smaragdjungfer von Mara Laue

An dieses Buch kann ich mich nur grob erinnern. In den Grundzügen weiß ich noch worum es ging und dass ich es sehr gut fand, aber ich kann mich nicht mehr an die Auflösung des Falls erinnern. Ich weiß auch noch, dass ich super überrascht darüber war, dass mir ein Regionalkrimi so gut gefallen kann.

 

 

 


Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer

Hier darf ich wieder den grünen Stempel zücken. An 2Gut gegen Nordwind” kann ich mich noch sehr gut erinnern. Auch daran, dass ich mich zwischendurch ziemlich über die beiden Protagonisten geärgert habe, obwohl ich das Buch im großen und ganzen gut fand.
Das Konzept des E-Mail Romans war mir zu dem Zeitpunkt noch ganz neu, hat mir aber wirklich gut gefallen.

 

 

 

Habt ihr eins der Bücher auch bereits gelesen? Wenn ja, könnt ihr euch noch dran erinnern und wie fandet ihr es?

[Rezension] Novembermord von Berndt Schulz

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Titel: Novembermord
Autor: Berndt Schulz
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: November 2014
Format: eBook (ca. 335 Seiten)
ISBN-13: 978-3-95520-792-2
Preis: 4,99€

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Leseprobe

Worum geht’s?

Kommisar Martin Velsmann hat in seinen 37 Dienstjahren schon so einiges erlebt und mitgemacht. Trotz dessen, dass er als einer der besten Ermittler gilt, stößt er bei seinem neusten Fall an seine Grenzen.
Ein Meterloge wird bestialisch ermordet aufgefunden, das einzige Indiz eine geheimnisvolle Nachricht. Nun ist Velsmanns ganzes Können gefragt, bevor der Mörder ein weiteres Mal zuschlägt.

Meine Meinung

Ganz ehrlich? Dieses Buch hat mich geschafft.

Ich hätte dieses Buch fast abgebrochen, was eine wahre Kunst gewesen wäre, da ich wirklich nie Bücher abbreche und sie immer gnadenlos bis zum Ende lese. Dieses zum Glück auch, denn so konnte es sich noch retten und zum Ende hin hat es mir sogar ganz gut gefallen.

Novembermord beginnt leider recht zäh und kommt zunächst so gar nicht in Fahrt. Außerdem habe ich damit gerechnet, mehr aus der Perspektive des Mörders zu lesen und so raten zu können, mit wem ich es zu tun haben könnte. Doch Berndt Schulz zieht es vor, dem Leser die Ermittlungsarbeit der Polizei näher zu bringen. Bis auf ganz wenige, kurze Kapitel wird ausschließlich aus Sicht der Ermittler berichtet.
Mir persönlich ist das etwas zu unspannend und ich musste mich durch die erste Hälfte des Buches regelrecht hindurch quälen.
Ich weiß nicht genau woran es lag – ob ich mich mittlerweile eingelesen hatte oder der Plot einfach nur spannender wurde – irgendwann habe ich das Buch sogar gerne zur Hand genommen und es dann recht zügig zu Ende gelesen.

Berndt Schulz’ Schreibstil lässt sich durchaus gut lesen und fordert den Leser nicht über die Maßen. Doch mit einer konstant gehaltenen Spannungskurve, kann der Autror meiner Meinung nach hier nicht punkten.

Da der Anfang mich regelrecht fertig gemacht hat, die zweite Hälfte des Buches dies aber durchaus wett machen konnte, konnte ich mich noch auf eine durchschnittliche Sternebewertung einigen. Allerdings werde ich die Reihe um Martin Velsmann nicht weiter verfolgen.

Fazit

Insgesamt ein durchwachsenes Buch, das meine Geduld und meinen guten Willen herausgefordert hat. Für Leser, die Krimis gerne aus der Ermittlerperspektive lesen, wird dieses Buch sehr wohl was sein, mich konnte es leider nicht völlig überzeugen.
Mit knappen 3 von 5 Sternen gehört es für mich in die Kategorie: “Kann man lesen, muss man aber nicht.”

[Lese-Rückblick] November 2014

Gelesen

 

 

 

 

  • Novembermord von Berndt Schulz (335 Seiten)

Insgesamt gelesene Seiten: 1373

Gehört

 

  • Der Joker von Markus Zusak

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 5
neue Bücher: 9

  • Die Achse meiner Welt – Dani Atkins
  • Skulduggery Pleasant 2 – Derek Landy
  • Skulduggery Pleasant 4 – Derek Landy
  • Dancing Jax: Finale – Robin Jarvis
  • Flames ‘n Roses – Kiersten White
  • Novembermord – Berndt Schulz (eBook)
  • Singe, fliege, Vöglein, stirb – Janet Clark (eBook)
  • Krähenmann – Corina Bomann
  • Endgame – James Frey

SuB des Todes: mal wieder gestiegen und ich sollte ihn endlich mal zählen…

Zusammengefasst

Ein sehr mauer Lesemonat, aber ich hatte damit gerechnet. Ich habe im Moment recht wenig Zeit und unglaublich viele Dinge, die ich am liebsten gleichzeitig tun würde, doch das funktioniert nun mal leider nicht.So passiert es dann schnell, dass ich von allem nur ein ganz kleines bisschen schaffe und die meiste Zeit damit verbringe nichts zu tun. Leider wird sich das im Dezember auch nicht großartig ändern, so dass ich für den letzten Monat des Jahres auch keine Höchstleistungen erwarte.
Buchtechnisch war dieser Monat ganz gut. Ich habe einige gute Bücher gelesen, knapp zur 5 Sterne Grenze und ein wirklich gutes Buch gehört. Einzig mit Novembermord habe ich mich sehr schwer getan.
Die Anti-Age dem SuB Challenge musste im November ziemlich leiden, denn ich konnte leider kein einziges Buch von meinem Alt- oder Uralt-SuB befreien.

Wie sieht’s bei euch aus? Wie war euer November? Und plant ihr im Dezember noch einige Weihnachtsbücher zu lesen?

[Rezension] Krähenmann von Corina Bomann

9783649616764

 

Titel: Krähenmann
Autor: Corina Bomann
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: August 2014
Format: Klappenbroschur (416 Seiten)
ISBN-13: 978-3-649-61676-4
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Clara ist neu am Eliteinternat Rotensand. Als Stipendiatin und nicht Kind reicher Eltern, fühlt Clara gleich zu Beginn, dass nicht alle Mitschüler ihr wohlgesonnen sind.
Als dann aber das erste verschwundene Mädchen ermordet, mit angenähten Krähenflügeln am Rücken gefunden wird und kurz darauf ein weiteres Mädchen verschwindet, ist klar, dass hier ein Serienmörder sein Unwesen treibt.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass dies nicht die ersten Todesfälle am Internat Rotensand sind. Was treibt den Krähenmann an und was hat das mit der Vergangenheit zu tun? Clara beginnt der Spur des Mörders zu folgen und gerät selbst in Gefahr.

Meine Meinung

Was bei diesem Buch als allererstes auffällt, ist ganz klar das Äußere. Rot/Orange und schwarz – eine Kombination, die meiner Meinung nach wirklich gut zusammen passt. Das beste aber ist der farbige Buchschnitt. Der ist nämlich rot und macht das Buch zu einem kleinen optischen Highlight.

Innen kann “Krähenmann” aber auch etwas. Corina Bomanns erster Jugendthriller ist gelungen. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Ich bin förmlich durch das Buch durchgesegelt, was zumindest ich bei einem Jugendbuch auch so erwarte.

“Krähenmann” beginnt wie ein typisches Jugendbuch. Wir haben eine toughe Protagonistin, die gleichzeitig durch ihr Stipendiat Außenseiterin ist. Die Clique zickiger Mädchen, inklusive einer Rivalin, die gar keinen genauen Grund braucht, um andere zu schikanieren. Den nicht ganz so “Bad-Boy”, auf den aber die Rivalin fliegt und die typischen Probleme, die man im Teenageralter so mit sich herumschleppt.
Da es sich hier ja aber genau um ein Jugendbuch handelt, stört mich das aber gar nicht. Es gibt zur Abwechslung auch mal keine Dreiecksbeziehung (ein groooooßes Dankeschön an die Autorin!) und Clara, unsere Protagonistin ist tatsächlich tough, intelligent und spielt nur einmal ganz kurz die Heldin.
Eine wirklich angenehme Abwechslung, da ich es leid bin über vermeintlich starke Protagonisten zu lesen, die dann aber tatsächlich einen völlig unrealistischen Heldenkomplex entwickeln oder sich im Endeffekt als unentschlossenes, weinerliches Gör herausstellen.
Corina Bomanns Charaktere verhalten sich weitestgehend realistisch und authentisch und zumindest die “Guten” waren mir sympathisch.

Die Gesichte an sich war spannend, selbst für einen Erwachsenen, der schon so einige Thriller gelesen hat – so wie mich. Bei einem Jugendthriller erwarte zumindest ich, dass ich den Täter schon sehr früh kenne bzw. mir errätseln kann und dass der Plot nicht ganz so spannend ist wie in einem Thriller für Erwachsene, doch Frau Bomann macht ihre Arbeit gut.
Ich wusste fast bis zum Schluss nicht wer der Mörder war, hatte nur so meine Ahnungen und tappte gerne auch mal im Dunkeln.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, doch lässt die Autorin sich am Ende Spielraum für weitere Bücher, da sie ein kleines Detail offen lässt.

Fazit

Für mich ein grundsolider Jugendthriller, der auch Erwachsene begeistern kann. Einen Stern Abzug gibt es für den Authentizitätsverlust von Polizei und Schulleiter, die lieber den Ball flachgehalten haben, anstatt realistischer zu handeln. Das lässt sich aber leicht verschmerzen, da der Rest in sich stimmig ist.

[Rezension] Du.Wirst.Vergessen. von Suzanne Young

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Titel: Du. Wirst. Vergessen
Autor: Suzanne Young
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. August 2013
Format: Paperback (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-442-26921-1
Preis: 14,00€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Immer mehr Jugendliche bringen sich selber um. Eine Selbstmord-Epidemie geht um und nur “Das Programm” kann dem Einhalt gebieten. Besorgte Eltern sehen dies als Hilfe, die Jugendlichen als ihr Ende – denn ihnen werden Erinnerungen gestohlen. Die Erinnerungen, die sie haben krank werden lassen. Doch die Jugendlichen kehren völlig verändert zurück, sie fühlen sich leer.
Sloane würde es daher nie wagen öffentlich ihre Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie alle Gefühle herauslassen. Doch plötzlich wird James auch krank und kommt ins “Programm”. Für Sloane bricht eine Welt zusammen, denn James kann sich nicht mehr an sie erinnern und sie sich bald auch nicht mehr an ihn…

Meine Meinung

Ein hartes Thema, das mich teilweise ganz schön mitgenommen hat.

Die Idee einer Selbstmord-Epidemie hat schon etwas sehr erschreckendes und auch gruseliges an sich. So unrealistisch finde ich den Gedanken der Autorin nicht, auch wenn ich mehr in Richtung Überforderung, statt Viren oder Bakterien gehen würde.
Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sind betroffen und können ins “Programm” geschickt werden. In diesem Alter entdeckt und erfindet sich der Mensch immer wieder neu. Gerade in unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von (Cyber-)Mobbing, Schnelllebigkeit und Leistungsdruck, kann ich mir gut vorstellen, dass die geistige Gesundheit besonders im Teenageralter leiden kann.

Die Autorin spricht mit ihrem Buch auf jeden Fall ein Thema an, das mich berührt hat. Beim Lesen habe ich das ein oder andere Mal einen dicken Kloß im Hals runterschlucken müssen und ein bisschen Pipi in den Augen hatte ich ebenfalls. Für mich ein atmosphärisch dichtes Buch, das einen zum Nachdenken bringt.

Suzanne Youngs Schreibstil und die Ausarbeitung der Charaktere haben mir gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Personen hineinfühlen und auch mit ihnen mitfühlen. Trotz des eher schwierigen Themas hat es die Autorin geschafft mich am Ball zu halten. Mir wurde es in keinem Moment zu viel, zu lang oder zu schnulzig. Vielleicht aber auch, weil ich gerade in einer etwas schnulzigen Stimmung bin. Zwinkerndes Smiley

James und Sloane sind für mich authentische Charaktere. Keiner versucht den Helden zu spielen, sie zeigen Gefühle und sind nicht zu übertrieben gezeichnet. Ich habe mich mit den beiden wohlgefühlt.

Bei “Du. Wirst. Vergessen.” steht ganz eindeutig die Liebe im Vordergrund und gar nicht das Warum. Der Leser erfährt nichts über die Hintergründe der Epidemie, es geht hauptsächlich darum, was die Jugendlichen fühlen und erleben. Und um “das Programm”, das von den Eltern geliebt und von den Teenagern gefürchtet wird.
Bis kurz vor Ende des Buches dachte ich noch, ich würde einen Einzelband lesen, doch da täuschte ich mich gewaltig. Es wird definitiv noch eine Fortsetzung geben, die allerdings erst Februar 2015 erscheinen wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in Band zwei etwas mehr auf die Hintergründe der Epidemie und des “Programms” eingegangen werden.
Normalerweise stört es mich kaum etwas über die Hintergründe zu wissen, hier war es mir eigentlich egal. Ich wollte einfach nur wissen was aus Sloane und James wird. Ich glaube, ich werde auf meine alten Tage hin doch noch romantisch.

Fazit

Insgesamt ein lesenswertes Buch, bei dem man jedoch mit etwas feuchten Augen rechnen muss. Suzanne Young konnte mich mit ihrem Schreibstil und der Authentizität begeistern, so dass ich es ihr noch nicht einmal übelnehme, dass ich nun eine weitere angefangene Reihe habe, die ich noch nicht beenden kann.

[Aktion Stempeln] November 2012

Die Eckdaten


Die Verratenen von Ursula Poznanski

Wie könnte ich mich nicht an eins meiner Lieblingsbücher erinnern? Dieses Schmuckstück ist mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben, daher ist es auch eine Schade, dass ich die beiden weitere Teile dieser Trilogie noch nicht gelesen habe, obwohl ich sie besitze. Das muss ich ganz dringend nachholen.

Hier gibt es also ganz klar einen gründen Stempel von mir.

 


Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch

Bei diesem Buch kann ich mich sehr gut an meine Stimmung beim Lesen erinnern und wie verwirrt ich manchmal war. Kleine Teile der Geschichte konnten sich auch ans Tageslicht kämpfen, doch der Großteil des Buches bleibt vergessen. Und obwohl ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben wollte, habe ich es bis heute nicht geschafft ihn zu lesen. Mal gucken, wann oder ob ich dazu kommen werde.

Hier muss ich leider den roten Stempel zücken.

 

 


Wir beide, irgendwann – Jay Asher und Carolyn Mackler

An dieses Buch kann ich mich noch gut erinnern und auch daran, dass ich mich ein wenig darüber geärgert habe beim Lesen. Es war so ein typisches, klischeehaftes Jugendbuch – bloß nicht zu viel Tiefe reinbringen, das könnte die Jugend ja überfordern. Von wegen. Auch Jugendliche könne etwas mit Tiefe in Büchern anfangen.
Die beiden Autoren hätten so viel aus dem Thema machen können, sind aber sehr oberflächlich geblieben. Sehr schade.

 

 


…und der Preis ist dein Leben – Mächtiger als der Tod von C.M. Singer

An diese Geschichte kann ich mich noch sehr gut erinnern und auch daran, dass mir seit langer Zeit mal etwas romantischeres gefallen hat. Ich bin da ja nicht so der Romantik-/Liebesgedönstyp. Das Buch hat mir sogar sehr gut gefallen, nur die Tatsache, dass Band 1 und 2 so willkürlich auseinander gerissen gewirkt haben, hat mich damals gestört und die Tatsache, dass ich das Buch nicht lesen konnte, ohne es halb zu zerstören…

 

 

Wieder ein ganz guter Erinnerungsdurchschnitt. Ganz spannend finde ich immer, dass ich mich an meine Gefühle und meine Stimmung beim Lesen erinnern kann. Ich kann mich dann immer sehr gut zurückerinnern, nur nicht immer an die Geschichte selber. Zwinkerndes Smiley