Kategorie: gelesen

[Lese-Rückblick] Der Mai, ja der Mai

Wir hatten viele freie Tage im Mai. Eigentlich viel Zeit zum Lesen, aber ich habe diesen Monat in der Tat lieber das gute Wetter genutzt und bin viel draußen gewesen. Daher komme ich erneut nicht über sechs gelesene Bücher hinaus, was für meine Verhältnisse, aber gar nicht schlecht ist.

Gelesen

  • Weil ich Layken liebe – Colleen Hoover

  • Portal: Die Portal-Chronken von Imogen Rose
  • Letztendlich sind wir dem Universum egal – David Levithan

  • Die Kälte des Feuers – Dean Koontz

Insgesamt gelesene Seiten: 2109

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 6
abgebrochene Bücher: 0
neue Bücher: 8

  • Reziexemplare: 1
    geschenkt/gewonnen: 0
    ausgeliehen: 5
    gekauft: 2
    ertauscht: 0

SuB: tja, was soll ich sagen…

Zusammengefasst

Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass SuB-Abbau Challenges nichts für mich sind. Irgendwie tue ich mich mit den meisten dieser ausgelosten Bücher doch recht schwer. Ich werde die Anti-Age dem SuB! Challenge auf jeden Fall noch beenden und dann vermutlich erstmal keine neue beginnen.
Sicherlich schlummern noch so einige Schätze auf meinem SuB, die ich auch unbedingt lesen möchte, aber auch viele Bücher, auf die ich (zumindest zur Zeit) keine so große Lust habe. Ich merke dann, dass ich das ausgeloste Buch häufig nur runterlese, ohne es wirklich zu genießen und das finde ich schon schade.
Portal und auch Die Kälte des Feuers waren beides ausgeloste Bücher, mit denen ich mich ein wenig schwer getan habe. Bei Portal lief es allerdings besser. Das Buch fing richtig gut an, verlor sich aber irgendwann und daher hat es auch “nur” 3,5 Sterne von mir erhalten. Da steckt eine Menge Potenzial drin, das leider nicht ausgeschöpft wurde.

Mit Homo Vitrus habe ich ein gutes Buch gelesen, auf das ich wahrscheinlich nicht aufmerksam geworden wäre, hätte der Autor nicht angefragt, ob ich es lesen und rezensieren wollen würde. Zu Beginn war ich noch etwas skeptisch, aber der Schreibstil und auch die Geschichte an sich haben mich überzeugen können.

Weil ich Layken liebe war diesen Monat mein Highlight. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich weniger mit den Tränen zu kämpfen hatte, als befürchtet. Weil ich Will liebe steht schon in den Startlöchern und wartet darauf von mir gelesen zu werden. Hoffentlich ist es so gut wie der Auftaktband.

Seid ihr zufrieden mit eurem Lesemonat Mai? Welche Lesehighlights habt ihr entdeckt?

[Gastrezension] Das Nordseegrab von Tilman Spreckelsen

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Titel: Das Nordseegrab – Ein Theodor-Storm-Krimi
Autor: Tilman Spreckelsen
Verlag: S. FISCHER Verlag
Erscheinungsdatum: 23. April 2015
Format: Broschur (272 Seiten)
ISBN: 978-3-596-19483-4
Preis: 9,99€

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Leseprobe

 

 

Gastrezension von benundtimsmama

Worum geht’s ?

Wir schreiben das Jahr 1843 in Husum, das berühmteste Kind der Stadt, Theodor Storm, gerade 26 Jahre alt, ist noch als Jurist tätig. Der ebenfalls junge Schreiber Peter Söt erhält den Auftrag für Theodor Storm zu arbeiten, welchen er widerwillig annimmt. Kurz darauf wird eine angebliche Leiche in einem Bottich gefunden, welche sich aber als Wachsfigur herausstellt. Nach und nach findet sich der Leser in einer äußerst spannenden Verwicklung wieder, in der es um ein Schiffunglück geht, wütende Bauern und einige reiche Bewohner Husums , die etwas zu verbergen versuchen. Und dann wird ein echter Toter entdeckt.

Meine Meinung zum Buch

Mich hat das Buch Das Nordseegrab vom ersten Moment gepackt. Durch die kurzen Kapitel und den sehr angenehmen Schreibstil, die vielen schönen Beschreibungen der Stadt Husum und der nahen Umgebung fiel es mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ich finde, dass der Autor es gut schafft, auch jemanden, der keinen Bezug zu Husum hat, einen guten Einblick von der schönen Fischerstadt zu vermitteln.  Von der ersten bis zur letzten Seite hat es mir zu keiner Zeit an Spannung gefehlt und ich war fast ein bisschen traurig, dass das Buch nach 265 Seiten schon zu Ende war.

Einziger Kritikpunkt ist, dass die vielen verschiedenen Charaktere es phasenweise sehr unübersichtlich gemacht haben und ich häufig zum Ende des Buches blättern musste (dort hat der Autor eine Übersicht über die wichtigen Personen seines Buches), um mir einen Überblick zu verschaffen, von wem gerade erzählt wurde. Die beiden Protagonisten sind in der Anfangszeit sehr distanziert und ich habe in den ersten Kapiteln keinen großen Bezug zu Ihnen aufbauen können. Im Verlauf der Geschichte lernt man Storm und Söt besser kennen und erfährt auch mehr von Ihren Geschichten, sodass sie mir dann schon ans Herz gewachsen sind.

Fazit

Tilman Spreckelsen hat es mit seinem historischen Roman geschafft, den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit zu nehmen. Durch eine gute Recherche bekommt man einen schönen Eindruck von der Region und das Leben dort im Jahre 1843. Das Buch ist interessant und spannend geschrieben und macht Lust auf eine Fortsetzung des Ermittlerduos. Sehr zu empfehlen!

[Kurzrezension] After truth von Anna Todd

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Titel: After truth
Autor: Anna Todd
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 14. April 2015
Format: Klappenbroschur (768 Seiten)
ISBN: 978-3-453-49117-5
Preis: 12,99€

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Leseprobe

 

 

Ich setze Band 1 als bekannt voraus, anderenfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Hardin hat Tessa belogen und so tief verletzt, wie kein Mensch vorher. So gedemütigt beendet Tessa die Beziehung zu Hardin. wie konnte sie sich nur so sehr in ihm täuschen? Oder waren die Anzeichen alle da und sie hat sie nur gekonnt ignoriert?
Tessa wünscht sich ihr altes Leben wieder, ihr Leben vor Hardin. Doch dieser Mann lässt ihr keine Ruhe. Ständig muss sie an ihn denken und sie leidet mehr an seiner Abwesenheit, als an der Tatsache, dass er sie so sehr verletzt hat. Kann Hardin sich ändern?

Meine Meinung zum Buch

Anna Todd hat es erneut geschafft mich in ihren Bann zu ziehen bzw. in den von Tessa und Hardin. Weitere 768 Seiten lang habe ich die beiden begleitet. Mit ihnen geliebt, gestritten und gebangt.

Genau so wie der Auftaktband zur After-Serie hat auch Band 2 mir wieder sehr gut gefallen. Sogar ein kleines Bisschen besser als “After passion”. Tessa und Hardin sind erwachsener geworden. Sie haben sich zwar immer noch gestritten, wieder versöhnt und erneut gestritten, aber es war alles reifer und hat mich nicht ganz so sehr genervt wie im ersten Band.

Trotz der Länge des Buches, habe ich es innerhalb weniger Tage verschlungen. Wenn ich allerdings daran denke, dass noch zwei Bände in diesem Kaliber erscheinen werden, weiß ich ehrlich gesagt nicht, mit was Anna Todd noch auftrumpfen möchte.
Ehrlich gesagt möchte ich Hardin und Tessa nicht wieder 750 Seiten lang beim Streiten und wieder versöhnen begleiten. Da muss schon etwas mehr passieren. Ich werde mich auf jeden Fall überraschen lassen.

Auch wenn mir “After truth” sogar ein wenig besser als “After passion” gefallen hat, muss ich sagen, dass sich die Vorfreude, die ich von Band 1 zu Band 2 verspürt habe, nun in Grenzen hält. Konnte ich das Erscheinen von “After truth” kaum erwarten, habe ich im Moment das Gefühl, ich könnte auch ruhig etwas länger auf die Veröffentlichung von “After love” warten. Ich scheine momentan etwas gesättigt zu sein.

Fazit

Wer “After passion” mochte, der muss auch auf jeden Fall “After truth” lesen. Die beiden Protagonisten sind deutlich reifer geworden, haben aber nichts von ihrem Charme eingebüßt.

Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternen.

[Kurz zusammengefasst] Februar 2015

Ja, ich weiß, dass wir schon Mai haben. Zwinkerndes Smiley Irgendwie hänge ich mit dieser Rubrik auf meinem Blog ein wenig hinterher – kommt mir irgendwie bekannt vor. Hier nun also ein kurzer Blick auf alle meine im Februar gelesenen Bücher zu denen ich keine Rezension geschrieben habe.

Glückskekse – Anne Hertz

Wie findet man heraus, ob es die große Liebe wirklich gibt? Eine SMS an eine unbekannte Nummer zu schicken gehört sicher zu den ungewöhnlicheren Ideen. Genau das aber macht Jana, als sie an ihrem 35. Geburtstag von ihrem Freund verlassen wird – und sie am Ende eines sehr feuchten, wenig fröhlichen Abends die Frage losschickt: »Was kann ich tun, um endlich glücklich zu werden? SIE« Am Morgen danach hat Jana einen Kater – und die Antwort: »Das frage ich mich auch oft. ER«
Und so beginnt eine Liebesgeschichte ohne Rendezvous und Kerzenschein – lustig, ein bisschen chaotisch und so romantisch, dass man sich wünscht, sie möge niemals enden. (Quelle)

Normalerweise bin ich ja nicht so die Chick-Lit Leserin, aber dieses Buch hat mir erstaunlich gut gefallen. Locker und leicht, mit einer Portion Humor und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.
Das Buch lies sich sehr zügig und flüssig lesen. Die Charaktere waren glaubwürdig und meiner Meinung nach auch nicht überzeichnet. Und auch wenn das Buch schon etwas älter ist, lohnt es sich definitiv es zu lesen, wenn man mal ein gutes Zwischendrin-Buch sucht.

 

Ava und die STADT des schwarzen Engels – Andreas Dresen

Ein Golem mitten in der Stadt, am helllichten Tag – Fahrat traut seinen Augen nicht. Normale Menschen können das Lehm-Wesen nicht sehen, aber selbst für den jungen Schwertler ist das ein besorgniserregender Anblick. Obwohl er normalerweise einen guten Wein jedem Abenteuer vorzieht, folgt er dem Ungeheuer. Und stößt auf Ava. Die junge Frau ist offenbar ein gewöhnlicher Mensch. Aber verstört behauptet sie, ein schwarzer Engel habe ihre neugeborenen Zwillinge geraubt. Doch was sollte ausgerechnet Morton, Vizekanzler des STADTrates und Veranstalter des Hexensabbats, mit zwei Menschenkindern anfangen? Haben die Vorfälle etwas mit dem Grauen zu tun, das außerhalb der STADT lauert? Fahrats Gutmütigkeit und sein Schwertler-Stolz lassen ihn nicht mehr von Avas Seite weichen. Doch bald weiß der junge Abenteurer nicht mehr, für wen sich eine neue Welt auftut – für die Menschenfrau Ava, die auf der Suche nach ihren Kindern fluchenden Hexen, LKW-Chimären und lauernden Waldwürgern begegnet – oder für Fahrat, dessen Welt nicht die zu sein scheint, für die er sie immer gehalten hat. (Quelle)

Definitiv mal eine etwas andere Art von Urban-Fantasy. Mit den vielen Unterschiedlichen “Wesen” hat der Autor auf jeden Fall Kreativität und Einfallsreichtum bewiesen. In den Schreibstil musste ich mich kurz einlesen, aber danach ging es flüssig durch das Buch. Auch die Geschichte war ok. Allerdings werde ich den zweiten STADTroman nicht mehr lesen, auch wenn in diesem Teil noch nicht alle Fragen beantwortet wurden.

Noir – Jenny-Mai Nuyen

Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht … (Quelle)

Oh was habe ich geflucht bei diesem Buch. Ich habe es auch nur bis Seite 117 ausgehalten und dann das Handtuch geworfen. Ich konnte einfach nicht weiter lesen. Beim Lesen hatte ich fast permanent das Gefühl, ich sei entweder zu wenig high oder ich habe schlicht und einfach die Message des Buches nicht verstanden. Mir war es insgesamt zu psychedelisch und mir kamen auch zu viele Drogen drin vor. Ein Glück hatte ich das Buch nur ausgeliehen, ansonsten hätte ich mich sehr geärgert.

 

9783423625159

Méto: Die Insel – Yves Grevet

Es handelt sich hier um den zweiten Band einer Trilogie, daher kopiere ich euch den Klappentext mal nicht.

Méto: Die Insel knüpft nahtlos an den ersten Band an, dementsprechend wäre es ratsam noch ungefähr zu wissen, was alles im Auftaktband passiert ist. Es gibt keine Wiederholungen der wichtigsten Ereignisse. Der Leser steigt mitten im Gesehen wieder ein.
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, so wie auch die Geschichte an sich. Wem allerdings Band 1 gefallen hat, der wird auch in Band 2 keine Schwierigkeiten haben. Es ist auf jeden Fall kein Buch für Jedermann.

 

 

[Rezension] Homo Vitrus von Jan Uhlemann

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Titel: Homo Vitrus
Autor: Jan Uhlemann
Verlag: GD Publishing
Erscheinungsdatum: 21. Januar 2015
Format: eBook (276 Seiten)
ASIN: B00SLI7UXI
Preis: 2,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Manchmal hat eine kleine Entdeckung gewaltige Folgen. Ein Erdbeben überrascht zwei Freunde beim Tauchen im Schwarzen Schlund, einem düsteren See tief im Odenwald. Während Bernd sich nach oben retten kann, verirrt sich der draufgängerische Tom durch einen frisch aufgebrochenen Zugang in ein unbekanntes Höhlensystem. Was er hier findet, wird Wellen schlagen und nicht nur die Freundschaft der beiden, sondern auch die Wissenschaft und das menschliche Selbstverständnis vor eine Herausforderung stellen … (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Als mich der Autor auf sein Buch aufmerksam gemacht und gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte sein Buch zu lesen und zu rezensieren, war ich zunächst skeptisch, ob es überhaupt etwas für mich sein könnte.
Doch dann habe ich begonnen die Leseprobe zu lesen und wusste, dass das Buch mir gefallen könnte. Der Schreibstil ist mir gleich als erstes positiv aufgefallen. Leicht und flüssig, an der Grenze zum Umgangssprachlichen, lässt sich das Buch wunderbar zügig lesen. Auch die Geschichte hat mir richtig gut gefallen.

Jan Uhlemann schreibt selber, er möchte mit seinen Romanen zum Nachdenken anregen und das hat er mit “Homo Vitrus” eindeutig geschafft. Beginnt das Buch noch ganz locker und leicht mit zwei Freunden, die zum Tauchen fahren, die scherzen und ausgelassen sind, verfolgt es einen Weg, der einen doch sehr kritischen Blick auf die Gesellschaft wirft.
Was tut der Einzelne alles, wenn das große Geld, die mediale Aufmerksamkeit und sogar der Einzug in die Geschichtsbücher lockt? Verkauft und verrät er sich selber oder bleibt er integer? Mit diesen und anderen Fragen, die u.a. in eine politische Richtung gehen beschäftigt sich “Homo Vitrus”.
Dabei hält das Buch einen konstant hohen Spannungsbogen, ohne nennenswerte Längen.

Der Autor hat mit seinen Figuren authentische Charaktere geschaffen, die dadurch nicht immer sympathisch sind. Gerade Tom, einer unser Protagonisten, ist am Anfang tatsächlich ein eher unsympathischer Geselle. Sehr impulsiv und draufgängerisch, nur auf seinen eigenen Ruhm und das schnelle Geld bedacht. Im Laufe des Buches verändert und entwickelt er sich und wird schlussendlich zu einem Sympathieträger. Aber auch fast alle anderen Charaktere besitzen Tiefgang und der Leser kann die Entwicklung der einzelnen Personen gut nachvollziehen.

Fazit

“Homo Vitrus” ist ein Buch zu dem ich vermutlich nicht gegriffen hätte, wenn ich nur nach dem Klappentext gegangen wäre. Daher bin froh, dass der Autor mich auf sein Buch gestoßen hat.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und gerade den gesellschaftskritischen Teil, der durchaus zum Nachdenken anregt, hat es mir besonders angetan. An einigen Stellen fand ich das Buch etwas vorhersehbar, daher gibt es einen Stern Abzug und somit gute 4 von 5 Sternen von mir.

[Aktion Stempeln] Mai 2013

Von Aisling Breith ins Leben gerufen, von Favola liebevoll weitergeführt.

Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin – Romy Fischer

Das fängt ja gut an mit dem Stempeln für den Mai 2013… Ich weiß nicht welchen Stempel ich hier zücken soll. Grundsätzlich kann ich mich an das Buch erinnern und auch daran, dass ich es gar nicht mal so gut fand. Überzogen und leider nicht so witzig wie ich es finden wollte. Ich kann mich auch ein wenig an den Inhalt erinnern, aber eben nur ein wenig, weil es sich hier nicht um eine zusammenhängende fiktive Geschichte handelt, sondern um viele kleine Geschichten, die sozusagen das Leben geschrieben hat.
Da ich mich inhaltlich kaum an die Geschichten erinnern kann, nehme ich dann wohl oder übel doch den roten Stempel zur Hand.

 

 

Matchbox Boy – Alice Gabathuler

Ja, doch…nachdem ich mir nochmal den Klappentext durchgelesen habe, kann ich mich wieder sehr gut an das Buch erinnern. es geht um Mobbing und seine Folgen und ich weiß auch noch ganz genau, dass ich Schwierigkeiten hatte Mitleid bzw. Mitgefühl mit den vermeidlichen Opfern zu haben, da sie sich zu Beginn des Buch so unglaublich eklig verhalten haben und ihren Psychoterror durch ihr Aktionen selbst verursacht haben. Natürlich wünscht man so etwas keinem, aber man sollte auch begreifen, dass eine Aktion zwangsläufig zu einer Reaktion führt und die kann man manchmal wirklich grausam sein.

 

 

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Sternenreiter: Kleine Sterne leuchten ewig – Jando

Leider kann ich mich nicht mehr an den Inhalt dieses kleinen Büchleins erinnern. Aber sehr wohl daran, das es mir gut gefallen hat und ich die Message, die es vermitteln wollte sehr schön fand. “Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen”
Außerdem kann ich mich noch gut daran erinnern, dass ich das Buch als Wanderbuch erhalten habe und die Besitzerin wollte, dass wir unsere Kommentare ins Buch reinschreiben. Das war auch sehr schön, da ich so auch die Gedanken der anderen Leser zu dein einzelnen Abschnitten verfolgen und auch kommentieren konnte.
Nichts desto trotz muss ich hier leider den roten Stempel zücken, da der Inhalt des Buches mir nicht mehr präsent ist.

 


Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid – Gabriella Engelmann

Ja…nö…da ist nichts mehr in meinem Kopf. Sicherlich weiß ich noch, dass es sich um eine Märchenadaption zu Schneewittchen handelt, aber vom Inhalt ist nichts mehr im Kopf geblieben. Schade eigentlich, denn ich finde die Märchenadaptionen von Gabriella Engelmann eigentlich ganz gut.

 

 

 

Tote essen kein Fast Food – Karin Baron

An dieses Buch kann ich mich erinnern. Der Inhalt ist noch ziemlich präsent. Ich weiß auch noch, dass ich das Buch eher mittelmäßig fand, weil es sich an einigen Stellen doch gezogen hat. Für Jugendliche, die die eigentliche Zielgruppe sind, ist es aber sicherlich ein ganz interessantes Buch.

 

 

 

 

…und der Preis ist dein Leben (II): Ruf der anderen Seite – C.M. Singer

Doch, ja, ich kann mich erinnern. Erste dachte ich, da wäre nichts mehr, aber nach kurzem Nachdenken kann ich mich an den Inhalt erinnern. Ich habe die Bücher damals zur Rezension erhalten und war ganz begeistert vom ersten Teil, obwohl ich 2013 noch gar nicht in Richtung Liebe und Romantik gelesen habe. Umso überraschter war ich, wie gut mir di ersten beiden Bände dieser Trilogie gefallen haben.

 

 

 

…und der Preis ist dein Leben (III): Dunkle Bestimmung – C.M. Singer

An den letzten Band der Reihe kann ich mich so gut wie gar nicht erinnern. Allerdings kann ich mich daran erinnern, dass mir der letzte Band nicht mehr wirklich gefallen hat. Ich fand ihn sehr voraussehbar, konstruiert und teilweise auch ein wenig abstrus. Sehr schade, da mir die ersten beiden Bände so gut gefallen haben.

 

 

Hmmm…irgendwie konnte ich mich in diesem Monat nicht mehr so gut an die meisten Bücher erinnern. Zwei Jahre sind manchmal doch sehr lang. Zwinkerndes Smiley Dennoch finde ich es immer wieder witzig, wie gut ich mich an die Dinge um die Bücher herum erinnern kann und die Gefühle, die ich beim Lesen hatte.
Auch erstaunt es mich, dass ich bestimmte Bücher tatsächlich vor zwei Jahren gelesen habe, obwohl es mir noch gar nicht so lange vorkommt. Geht euch das auch manchmal so?

[Rezension] PHOENIX – Unsere Rache wird euch treffen von Matthias Jösch

PHOENIX

 

Titel: PHOENIX – Unsere Rache wird euch treffen
Autor: Matthias Jösch
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Dezember 2014
Format: eBook (557 Seiten)
ISBN: 9783955206789
Preis: 6,99€ (eBook)

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XXL Leseprobe

 

 

 

Worum geht’s?

In Feuer, Schutt und Asche ist das dritte Reich untergegangen – doch noch immer träumen Fanatiker davon, es in blutigem Glanz auferstehen zu lassen. Eine junge Mossad-Agentin findet Hinweise auf eine schier unglaubliche Verschwörung und beginnt zu ermitteln. Von all dem ahnt der Mathematikdozent und BND-Mitarbeiter Adrian von Zollern nichts, als er in einem holländischen Antiquariat eine harmlos aussehende Kiste mit alten deutschen Schallplatten entdeckt. Doch schon kurze Zeit später muss er um sein Leben kämpfen – und gegen eine mächtige Organisation, die vor nichts zurückschreckt, um die Welt zu unterwerfen. (Quelle)

Meine Meinung zum Buch

Der Klappentext geht bereits auf das Thema ein: Das dritte Reich soll wieder auferstehen. Diese Anspielung allein schon durch den Feuervogel Phoenix im Titel hat es bereits in sich. Die Geschichtsbücher sind voll der Erklärungen, wie es damals zum Aufstieg des dritten Reiches kommen konnte. Das Buch geht einen gänzlich anderen Weg. Einen, der so nachvollziehbar, so kalt, so unbarmherzig und zugleich erschreckend realistisch wirkt, dass ich nur hoffen kann, dass es dabei bleibt: Einer Geschichte, die mich – zugegeben – von der ersten Seite an nicht einfach nur abgeholt, sondern mitgerissen hat. In wiefern sich das mit der Nibelungensaga verbinden lässt (im Ernst: Wer hätte hier schon mit Nibelungen gerechnet?!), verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Im Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart werden nach und nach die Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und dessen schreckliche Wahrheit wird erst ganz zum Schluss offenbart. Bis dahin zittert und bangt man, dass alles gut gehen möge. Doch ob das ohne “Kollateralschaden” möglich ist, sei herauszufinden dem Leser überlassen.

Die Geschichte ist mit vielen Rätseln gespickt und einer aktionsreichen Handlung, deren Bühne die ganze Welt ist: Israel, Deutschland, Frankreich, Argentinien. Wie in einem Bond-Thriller verfolgt der Leser das Geschehen über die Kontinente hinweg, während der Plot und der zum Teil mystische Rahmen einen gleichzeitig an Werke von Dan Brown denken lässt. Adrian von Zollern arbeitet dabei mit äußerst symphatischen Charakteren zusammen, denen zudem eine Tiefe verliehen wird, aufgrund derer ich vermutlich auch den ersten Roman von Matthias Jösch, MAMMON, lesen werde.

Hier zeigt sich meiner Meinung nach auch eine kleinere Schwäche. Da es sich bei diesem Buch bereits um den zweiten Roman handelt, in dem Adrian von Zollern die Hauptrolle spielt, gibt es entsprechend oft Anspielungen auf seinen ersten Fall. Da ich ihn (noch) nicht kenne, empfand ich das eher als störend. Auch sind mir ein paar Szenen seltsam vorgekommen. Beispielsweise bin ich nicht sicher, ob man durch ein Nachtsichtgerät hindurch erkennen kann, ob jemand rot wird. Außerdem hätte ich von einer israelischen Mossad Agentin erwartet, dass sie häufiger in Fettnäpfchen tritt (hinsichtlich deutscher Redewendungen beispielsweise, da kann ihre Agentenausbildung noch so gut gewesen sein). In der TV Serie NCIS ist das übrigens extrem gut gelungen.

Das war es dann aber auch schon und ich gebe zu: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich habe mich daher sehr über den flüssigen Schreibstil gefreut, der nicht einfach nur Wörter aneinanderreiht, sondern mit Intelligenz, Humor und sogar fast einem “geschichtlichtem Lehrauftrag” dazu animiert, sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen.

Fazit

Von mir gibt es gute 4,5 von 5 Sternen für diesen packenden Thriller. Er hat mich von der ersten Seite an mitgerissen, so dass ich ihn kaum weglegen konnte. Ich habe selten in letzter Zeit ein Buch in so kurzer Zeit durchgelesen und es wird garantiert nicht mein letzter Roman mit Adrian von Zollern sein!

[Lese-Rückblick] Gefühlt ein eher durchschnittlicher April

Irgendwie habe ich mich in der ersten Hälfte des Monats April etwas schwer getan, was das Lesen angeht. Es war fast wie eine kleine Leseflaute, die zwar nicht dafür gesorgt hat, dass ich gar nichts gelesen habe, dafür aber, dass ich nicht wirklich viel gelesen habe und für dünne Bücher gefühlte Ewigkeiten gebrauchte. Kennt ihr sowas eigentlich auch?

Gelesen

  • After truth – Anna Todd
  • Vollendet: Die Rache – Neal Shusterman
  • Fünf – Ursula Poznanski

  • Mondtochter: Die Nacht der Elemente – Lia Haycraft

  • Verflucht sei dein Name – Oliver Descosse (abgebrochen)
Insgesamt gelesene Seiten: 2023

 

DIE Statistik

gelesene Bücher: 4
abgebrochene Bücher: 1
neue Bücher: 8

  • Reziexemplare: 1
    geschenkt/gewonnen: 1
    ausgeliehen: 4
    gekauft: 2
    ertauscht: 0

SuB: yap…yap…yap…yap…nö

Zusammengefasst

Nachdem mein April doch eher zögerlich begonnen hat, konnte ich zum Ende hin noch einmal richtig durchstarten. In den ersten beiden Aprilwochen habe ich mich richtig schwer getan mit dem Lesen, was nicht zwangsläufig an den Büchern lag. Mondtochter: Die Nacht der Elemente und auch Fünf waren keine schlechten Bücher, aber irgendwie kam ich nicht so richtig voran.
Wirklich lange habe ich mich mit Verflucht sei dein Name aufgehalten. Es war mein Glücksfee-Buch für die Anti-Age dem SuB!-Challenge und bewies mal wieder, dass bestimmte Bücher nicht ohne Grund so lange auf meinem SuB versauern.
Ich habe früher wirklich ohne Sinn und Verstand Bücher angehäuft. Kaum waren Mängelexemplare in Sicht, hab ich mich drauf gestürzt und alles eingepackt, was nicht niet- und nagelfest war. Das hat sich zum Glück geändert. Mittlerweile ziehen nicht mehr ganz so viele Bücher bei mir ein und ich versuche mich weitestgehend an meine Wunsch- und Merklisten zu halten.

Mit Vollendet: Die Rache und After truth war dann der”Bann” gebrochen und beide Bücher konnte ich, trotz der hohen Seitenzahlen, sehr schnell beenden. Beide haben mir auch richtig gut gefallen.

Seid ihr zufrieden mit eurem Lesemonat April?

[Rezension] Vollendet–Die Rache von Neal Shusterman

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Titel: Vollendet – Die Rache
Autor: Neal Shusterman
Verlag: FISCHER Sauerländer
Erscheinungsdatum: 25. September 2014
Format: Gebunden (528 Seiten)
ISBN: 978-3-7373-5047-1
Preis: 16,99€

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Leseprobe

 

 

“Vollendet – Die Rache” ist der dritte Band der “Vollendet-Reihe” von Neal Shusterman. Für alle, die die ersten beiden Bände nicht kennen, könnten Spoiler enthalten sein.

Worum geht’s?

Der Friedhof ist zerstört, der letzte sichere Zufluchtsort für alle Wandler. Connor, Lev und Risa sind in alle Himmelsrichtungen verstreut und versuchen gleichzeitig zu überleben und das Proaktive Bürgerforum zu vernichten. Nachdem nun auch die Anti-Umwandlungs-Front auseinander gebrochen ist, sehen sie nur noch Hoffnung in ihrer alten Bekannten Sonia aus Akron, derjenigen, die sie nach ihrer Flucht aus dem Ernte-Camp versteckt hat. Hinter der Seniorin scheint noch mehr zu stecken, als die drei zunächst geahnt haben.
Gleichzeitig versucht Starkey mit seinen Storchen weitere Findelkinder aus den Umwandlungscamps zu befreien. Dabei geht er alles andere als zimperlich vor und gerät in den Fokus der Öffentlichkeit.
Auch der Verbundmensch Cam muss sich nun entscheiden auf welcher Seite er steht. Auf der des Proaktiven Bürgerforums, die ihn als ihr Eigentum betrachten und ihm jegliche menschliche Attribute abschreiben oder die der Umwandlungsgegner, für die er der Inbegriff des “Bösen” ist, da er für alles steht, was sie verabscheuen.

Meine Meinung zum Buch

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich zunächst ein wenig darüber geärgert habe, dass “Vollendet – Die Rache” nicht wie geplant der Abschlussband der “Vollendet-Trilogie” ist, sondern noch ein weiterer Band folgen wird.
Den Auftaktband fand ich grandios. Eine neue Idee, ein gar nicht so realitätsfernes Szenario und ein wunderbar packender Schreibstil. Einfach ein Buch, das man gelesen haben muss. Band 2 fand ich etwas schwächer als den ersten Teil, aber immer noch sehr gut. Allerdings war es ein typischer Zwischenband. Es gab Action, war spannend geschrieben, aber der Inhalt brachte einen nur marginal vorwärts in der Auflösung des großen Ganzen.
Bevor ich anfing Band 3 zu lesen, hatte ich die Befürchtung, ich würde wieder nur einen eher unwichtigen Zwischenband lesen. Sicherlich merkt man beim Lesen, dass es sich hier wirklich nur um einen Zwischenband handelt, aber er beantwortet zumindest ein paar mehr Fragen als der zweite Teil.

Die recht kurzen Kapitel und der schnelle Perspektivwechsel ließen mich regelrecht durch das Buch fliegen. Wie seine Vorgängerbände war auch dieses Buch spannend zu lesen, auch wenn die Schockmomente und die Entrüstung, die gerade im ersten Band so allgegenwärtig waren, hier mittlerweile “normal” sind. Neal Shusterman hat sich auch hier wieder neue Ideen einfallen lassen, die eine logische Konsequenz der ganzen Umwandlungsthematik darstellen. Mittlerweile sollen nicht nur ungewollte Kinder nachträglich “abgetrieben” werden, nein auch Gewaltverbrecher sollen ausgehöhlt und dem allgemeinen Wohl zur Verfügung gestellt werden.
Außerdem sollen die Körperteile und Organe nicht mehr nur zu rein medizinischen Zwecken eingesetzt werden, sondern auch zur Schönheitschirurgie, zum Luxus und zur Unsterblichkeit. Neue Augenfarbe gefällig? – Kein Problem. Du möchtest perfekt Klavier spielen können? – Die Hände des Pianisten und der Teil des Gehirns, der für das Talent verantwortlich ist, können für genügend Geld gekauft werden.

Gesellschaftskritik wird auch in diesem Band immer noch groß geschrieben, auch wenn der Fokus mehr auf den privaten Problemen der Protagonisten liegt. Gerade bei Camus Comprix alias Cam, der Verbundmensch kann man als Leser gut ins Philosophieren geraten. Er wurde geschaffen. Aus vielen verschiedenen Teilen anderer Menschen. Macht ihn das zu einem Individuum? Kann er eigene Gedanken und Gefühle entwickeln oder sind die, die er hat nur aus alten Erinnerungen seiner verschiedenen “Spender” zusammengesetzt?

“Vollendet – Die Rache” schließt nahtlos an seinen Vorgängerband an. Es gibt keine Erinnerungshilfe wie im zweiten Teil. Wer sich also nicht mehr so genau an “Vollendet – Der Aufstand” erinnert, der sollte seine Erinnerungen ein wenig auffrischen. Ich habe vorher glücklicherweise noch mit einer Kollegin gesprochen, die sich noch sehr gut erinnern konnte. Das hat mir den Einstieg erleichtert.

Fazit

Insgesamt hat mit “Vollendet – Die Rache” sehr gut gefallen, auch wenn man merkt, dass es sich hierbei erneut “nur” um einen Zwischenband handelt. Neal Shusterman schreibt gewohnt gut und jagt den Leser gewissermaßen durch das Buch.
Sehr viel Neues erfährt der Leser nicht in diesem Teil der Reihe, auch wenn die ein oder andere Frage beantwortet wird bzw. ein neues Licht auf bestimmte Ereignisse geworfen wird.
Nun bin ich auf den Abschlussband gespannt, der hoffentlich zu einem fulminanten Ende führen wird.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.

[Rezension] Mondtochter: Die Nacht der Elemente von Lia Haycraft

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Titel: Mondtochter – Die Nacht der Elemente
Autor: Lia Haycraft
Verlag: Bookshouse
Erscheinungsdatum: November 2014
Format: Printbuch, eBook (243 Seiten)
ISBN: 9789963526093
Preis: 12,99€ (Printbuch), 3,99€ (eBook)

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Lucija kann mit Krähen sprechen. Doch das ist nicht das einzig sonderbare an ihr. Lucija ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie sich in der Nacht der Elemente zu einer Arantai verwandeln, einem Geschöpf der Nacht. Sie wird eines der vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde oder Luft – beherrschen, doch welches wird sich erst in der Nacht der Elemente zeigen.
Der Luft-Arantai Sander begegnet Lucija eines Nachts auf dem Friedhof und fühlt sich sofort von ihr angezogen. Auch Lucija beginnt Gefühle für Sander zu entwickeln, bis Sanders Vergangenheit die beiden einholt.

Meine Meinung zum Buch

Ein wunderschönes und mystisch gehaltenes Cover, das zu einem zweiten Blick auf das Buch einlädt. Leider konnte mich der Inhalt des Buches nicht ganz so sehr begeistern wie das Cover.

Lia Haycrafts Auftaktband zur “Nacht der Elemente-Reihe” beginnt sehr vielversprechend, endet allerdings leider etwas zu hastig und konfus für meinen Geschmack.

Doch beginnen wir von vorne. Gleich zu Beginn des Buches treffen wir auf Sander und Lucija. Beides Charaktere, die etwas Mystisches umgibt. Es ist nicht unbedingt üblich nachts auf einem Friedhof unterwegs zu sein und dies dann auch nicht unheimlich zu finden. Für Sander ist es völlig normal nachts unterwegs zu sein, denn als Luft-Arantai verträgt er das Sonnenlicht nicht und Lucija mag die Stille, die die Nacht verströmt.
Beide Charaktere umgibt etwas Geheimnisvolles und doch sind sie sympathisch gezeichnet. Besonders Sander hält sich noch einige Zeit bedeckt und gibt seine Geheimnisse erst nach und nach preis.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Dies und die kurzen Kapitel tragen zu einem raschen Vorankommen der Geschichte bei. Lässt sich Lia Haycraft am Anfang noch Zeit, um Setting und Charaktere einzuführen, wird sie im Laufe der Geschichte immer schneller. Das hat den Vorteil, dass es nicht langweilig wird und die Seiten an einem nur so vorbeirauschen. Allerdings wurde es mir ab einem gewissen Punkt einfach zu hektisch. Ich verlor den Faden und hatte Schwierigkeiten, die für mich losen Fäden wieder zu einem Ganzen zusammen zu flicken.
Auch wenn es mir zum Ende hin gelungen ist, alle Fäden wieder aufzusammeln, hätte ich mir hier etwas mehr Langsamkeit und Ausführlichkeit gewünscht. Nicht viel mehr, denn sonst wäre es langatmig geworden, aber ein paar mehr Erklärungen und weniger zeitliche und örtliche Sprünge hätten zumindest mir beim Lesen und verstehen geholfen.

“Mondtochter: Die Nacht der Elemente” hat eine interessante und auch spannende Grundidee zu bieten. Magische Wesen, die sich unsere Elemente zu Nutze machen, um Gutes zu tun und Unschuldige zu beschützen. Doch wie immer sind einige nur auf ihr eigenes Wohl bedacht und darauf so viel Macht, wie nur möglich zu vereinen.

Dieser Auftaktband führt den Leser in die Welt der Arantai ein. Erklärt die grundsätzliche Idee hinter den Elementarwesen und ihren Beweggründen. Es steckt aber noch viel Potential in der Geschichte, das in den weiteren Bänden hoffentlich ausgeschöpft wird. Als Leser erhält man einen guten Einblick, wird aber nicht erschlagen zurückgelassen, nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat.

Fazit

“Mondtochter: Die Nacht der Elemente” hat mir von der Idee sehr gut gefallen. Leider wurde mir der Erzählstil zum Ende des Buches etwas zu hektisch und konfus, so dass ich den Draht zum Buch das ein oder andere Mal verloren habe.
Ich sehe aber sowohl in der Geschichte, als auch in der Autorin viel Potential und hoffe, dass sie es in den Folgebänden ausgeschöpft hat.

Von mir gibt es gute 3,5 von 5 Sternen für dieses paranormale Abenteuer.