Kategorie: gelesen

[Update-Post] Lese- und Blogwochenende

Es ist an der Zeit mich wieder zu melden und euch ein Update zu meinem spät gestarteten Themenwochenende zu geben.

Wir haben es mittlerweile 22:30 Uhr und ich liege eingekuschelt in meine Ärmeldecke vor unserem Kamin. Ich war zu faul, um ans Notebook zu gehen und tippe diesen Beitrag nun vom Handy. 😉

Ich habe es in der Tat geschafft “Wir sind unsichtbar” zu beenden. Ein ganz tolles Buch!
Ich werde mich auch gleich an die Rezension setzen und in der Leserunde etwas dazu posten. Für die Rezi muss ich allerdings dann wirklich an meinen PC.

Außerdem habe ich knapp über die Hälfte von “Der Zauberfluch des Elfenkönigs” gehört.

Ich melde mich wieder, wenn es erneut etwas zu berichten gibt.

0:15 Uhr

Manchmal gehen mir Rezensionen erstaunlich schnell von der Hand. So auch diese hier.
Nachdem mein Notebook diverse Male demonstiert hat, dass es mich hasst und immer wieder einfach so ausgegangen ist, um damit meinen bereits geschriebenen Text mit ins Nirvana zu nehmen; habe ich es nun geschafft meine Rezension zu beenden.
Ich wusste genau, was ich schreiben wollte und irgendwie fürchte ich, ist die Rezi auch recht lang geworden. 😉 Macht aber nichts…was gesagt werden muss, muss gesagt werden.

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Nun setze ich mich noch ein bisschen an “Auf und davon” von David Arnold ran. Mal schauen, wann der Ruf des Bettes zu übermächtig wird.

 

0:50 Uhr

Tja…da ich mich gerade erfolgreich selber davon abgehalten habe mit dem Lesen zu starten und mich danach noch bettfertig gemacht habe, bin ich noch keine Seite weiter gekommen.
Das ist aber ganz gut so, da ich beim letzten Update vergessen habe zu schreiben auf welcher Seite ich starte.

Ich starte auf Seite 160 von 380.

1:20 Uhr

Kurz vor halb eins, konnte ich meine Augen kaum noch wach halten und ich musste zu Bett. Zu dem Zeitpunkt hatte bis Seite 185 gelesen,

22. November 2015

11:20 Uhr

Wir haben echt lange geschlafen und dann wollte mein Notebook wieder nicht…es ist wieder abgestürzt und hat dann etwa eine halbe Stunde gebraucht, um wieder auf Kurs zu kommen… Mir schwant hier Böses…

Naja, jedenfalls bin ich noch nicht weiter zum Lesen oder hören gekommen. Der Stand ist also der selbe wie heute Nacht.

14:45 Uhr

Der Neuzuerscheinungen-Post für Dezember ist in der Mache. Diese Art von Post ist immer recht aufwändig und eine Katastrophe für die Wunschliste. 😉

Gelesen habe ich auch noch ein wenig und bin jetzt auf Seite 214.

Außerdem habe ich mich ein wenig meinem Instagram Account gewidmet und einen TAG “abgearbeitet”. Fehlt noch einer.

18:15 Uhr

Mittlerweile bin ich auf Seite 244 bei “Auf und davon” angekommen. Das Buch ist toll, aber nicht immer ganz leicht zu lesen. Es ist sehr intelligent, humorvoll, aber auch leicht zynisch geschrieben.

Bei “Der Zauberfluch des Elfenkönigs” bin ich fast durch. Immer noch ein super süßes Hörbuch, das sicherlich ganz toll für Kinder geeignet ist.

Während des Hörens habe ich ein wenig an einem Eulenlesezeichen weitergehäkelt. Was es damit auf sich hat, werdet ihr demnächst erfahren. 🙂

Und wir haben unsere Keksplanung für dieses Jahr auf die Beine gestellt. 13 verschiedene Rezepte werden wir backen. Ich freue mich jetzt schon und hoffe, dass unsere Freunde und Verwandten sich ebenfalls auf unsere Plätzchen freuen.

20:55 Uhr

Wirklich viel habe ich in der Zwischenzeit nicht geschafft, was mein Themenwochenende angeht…
“Der Zauberfluch des Elfenkönigs” habe ich eben gerade beendet. Ein wirklich süßes Hörbuch, mit einer tollen Sprecherin.

Ansonten habe ich mich hauptsächlich der Keksplanung und dem Abendbrot essen gewidmet. Nun möchte ich noch ein paar Seiten im Buch lesen und zumindest einen Blogartikel fertigstellen.

Mitternacht

Mein Lese- und Blogwochenende ist hiermit ganz offiziell beendet. Insgesamt hatte ich es mir ein wenig produktiver vorgestellt, aber ich bin zufrieden. Vor allem in Anbetracht der Dinge, die sonst so zu tun waren.

Ich habe bei “Auf und davon” noch bis Seite 293 gelesen und einen weiteren Blogartikel geschrieben.
Es gibt noch jede Menge zu tun und vorzubereiten und auch zu lesen, aber ich versuche möglichst stressarm an die Geschichte ranzugehen.

Ich hoffe, ihr hattet ein kleines Bisschen Spaß mich bei meinem Themenwochenende zu begleiten. 🙂

Ich wünsche euch einen ganz tollen Wochenanfang!

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[Rezension] In 80 Tagen zu Dir von Natascha Sagorski

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Titel:
In 80 Tagen zu Dir
Autor: Natascha Sagorski
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2015
ISBN: 978-3-442-38302-3
Format: Taschenbuch (352 Seiten)
Preis: 9,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht es?

Als Finns geliebter Großvater stirbt, hinterlässt er ihm seinen größten Schatz: die alten Briefe seiner großen und einzigen Liebe Irmgard, mit der er nie zusammenkommen konnte. Kurz vor seinem Tod bittet er Finn, der sich mit Lisa verlobt hat, die Briefe zu lesen – und nur, wenn er nach der Lektüre wirklich sicher ist, dass seine Verlobte die Liebe seines Lebens ist, soll er sie vor den Traualtar führen. Er möchte nicht, dass Finn den gleichen Fehler begeht wie er vor vielen Jahren. Spontan trifft Finn eine Entscheidung: Er steigt in ein Flugzeug, um die Spur dieser Briefe zurückzuverfolgen, die allesamt von wundervollen Plätzen dieser Erde verschickt wurden und die Geschichte einer einzigartigen Liebe erzählen.

Parallel zu dieser Geschichte wird die Story der Fernsehjournalistin Stine erzählt: Durch einen verpatzten Auftritt blamiert sie sich vor aller Welt und verliert ihren Job. Um nach diesem Schock auf andere Gedanken zu kommen, entschließt auch sie sich, die schönsten Ecken dieser Welt anzusehen. Und auch sie hat alte Liebesbriefe im Gepäck: die ihrer längst verstorbenen Großmutter. Diese Briefe hatte Stine vor vielen Jahren auf dem Dachboden ihres Elternhauses gefunden. Sie begibt sich auf die Suche nach den Orten, die ihre Großmutter einst besucht hat, eine Reise auf den Spuren der alten Liebesbriefe.

Meine Meinung zum Buch:

Die Leseprobe hat so schön geklungen, dass ich das Buch “In 80 Tagen zu Dir” unbedingt lesen wollte. Ich habe mich auf eine tolle Liebesgeschichte mit zauberhaften Protagonisten gefreut.
Der erste Eindruck vom Buch hat auch meinen Geschmack getroffen: Das Cover ist optisch ansprechend, und die Idee, die Kapitel als eine Reiseroute anzulegen, gefiel mir auch gut.

Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von Stine und Finn. Damit der Leser sofort erkennt, wessen Geschichte gerade erzählt wird, verwendet Natascha Sagorski für Stine eine Blume am Anfang des Kapitels, für Finn eine Muschel. Auch die Karten in der Innenseite sind super und bieten dem Leser einen Überblick, wo die beschriebene Geschichte spielt.
Der erste Eindruck war also sehr positiv und hat meine Erwartungen an das Buch nochmal gesteigert. Trotz der angenehmen Länge der Kapitel und des lockeren und flüssigen Schreibstils hatte ich ziemliche Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden.
Die Protagonisten waren mir leider nicht sehr sympathisch, weshalb ich es bis zum Ende nicht geschafft habe, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Das führte dazu, dass ich das Buch entgegen meiner sonstigen Gewohnheit häufig aus der Hand gelegt habe. Anschließend musste ich immer wieder ein paar Seiten zurückblättern, damit ich überhaupt einigermaßen im Geschehen war.

Obwohl das Buch voller wunderschöner Briefen ist und auch die Schauplätze wirklich toll beschrieben wurden, konnte mich das Buch auf den ersten 200 Seiten leider überhaupt nicht fesseln. Die Geschichte wurde teilweise sehr überzogen dargestellt und wirkte an vielen Stellen sehr kitschig und vorhersehbar. Schade, denn sie bietet eine Menge Potenzial. Leider konnte die Autorin dies in meinen Augen nicht gut genug ausarbeiten. Die Zusammentreffen von Stine und Finn und ihre gemeinsamen Erlebnisse haben mich komplett kalt gelassen.
Den Rest des Buches habe ich sehr zügig beendet. Der rührseligen Liebesbriefe am Ende wegen habe ich aber dennoch ein paar Tränen vergossen.

Fazit:

Eine Liebesgeschichte, die mich in ihrer Vorhersehbarkeit und Umsetzung leider nicht überzeugen konnte und bei der mir das gewisse Etwas gefehlt hat. Deshalb gibt es für “In 80 Tagen zu Dir” nur 3 von 5 Sternen.

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[Rezension] Flora Flitzebesen (Bd. 1) – Das Geheimnis im Hexenwald von Eleni Livanios

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Titel: Flora Flitzebesen – Das Geheimnis im Hexenwald
Autor: Eleni Livanios
Illustration: Eleni Livanios
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2015
ISBN: 978-3-649-62085-3
Format: gebundene Ausgabe mit Glitter (144 Seiten)
Preis: 12,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Gibt es einen schöneren Ort als das Hexenrosental? „Garantiert nicht!”, findet das Hexenmädchen Flora Flitzebesen, die schnellste Besenfliegerin weit und breit. Eines Tages beobachtet Flora jedoch etwas, das ihr ganz und gar nicht gefällt. Der ehrgeizige Hexer Turdus Merula geht schlecht mit den magischen Tieren um, zu deren Pflege er vom Hexenrat beauftragt wurde. Als sich die sprechende Spinne Linne zu Flora flüchtet, schmiedet diese mit ihren Freunden einen waghalsigen Plan: Sie werden die magischen Tiere befreien und draußen im Hexenwald verstecken!

Meine Meinung zum Buch

Ich selber bin ja schon ein, zwei Jahre raus aus dem Alter als Kinderbücher für mich noch topaktuelle Lektüre darstellten und eigene Kinder habe ich auch keine. Doch ich bin ständig auf der Suche nach tollen Büchern für unsere Kita und da ist mir Flora Flitzebesen zunächst wegen des wunderschön illustrierten Covers aufgefallen. Das Beste überhaupt: Das Spinnennetz und der Schriftzug “Flora Flitzebesen” glitzert! Das lässt mein kleines Herz ein wenig höher schlagen und ist für Mädchen ein absoluter Hingucker. Ich muss ja ehrlich sagen, Coppenrath kann Cover.

Nicht nur das Cover überzeugt in diesem Fall, sondern auch der Inhalt. Eleni Livanios erzählt eine ganz süße und tolle Geschichte über Mut, Freunde und Hilfsbereitschaft. Doch nicht nur die Geschichte hat mich begeistert, sondern auch die wunderschönen Illustrationen. Autorin und Illustratorin sind hier ein und die selbe Person, was ich ziemlich beeindruckend finde. Ich kann mich an den einzelnen Bildern gar nicht satt sehen. Wunderschöne und sehr detaillierte Zeichnungen schmücken das gesamte Buch und machen es zu einem visuellen Erlebnis für mich und besonders auch für die Kinder.

Das Buch hat eine Altersempfehlung von 7-9 Jahren und dieser würde ich so auch grundsätzlich zustimmen, allerdings glaube ich, dass auch geringfügig ältere Kinder und auch Erwachsene Spaß an dem Buch haben. Die verwendete Sprache ist angemessen für diese Alterspanne. Nicht zu schwer, aber auch nicht zu anspruchslos. Kinder, die bereits selber lesen können, können das Buch auch prima alleine zur Hand nehmen und darin schmökern. Für jüngere Kinder dient die Geschichte auch prima als Vorlesestory.
Ich brauchte zwar ein paar Seiten, um mich in den Schreibstil einzulesen, aber als das erst einmal geschehen war, hatte ich keine weiteren Schwierigkeiten, auch nicht beim Vorlesen.

Flora und ihre Freunde sind aufgeweckte und mutige Protagonisten, einfach zum Gernhaben. Besonders Floras kleiner Kuschelkater Kringel hat sich in mein Herz geschlichen und dort eingekuschelt.
Die Geschichte wird für die Kinder nicht langweilig. Eine kleinere oder auch größere Wendung nach der anderen, sorgen dafür, dass die Kinder am Ball bleiben und wissen wollen wie das Buch endet.

Fazit

Eleni Livanios ist mit “Flora Flitzebesen” ein wunderschön illustriertes und toll erzähltes Buch gelungen, das ich sehr gerne weiterempfehlen möchte und auch definitiv meinen Kindern im Hort vorlesen werde.
Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen und damit eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

Vielen Dank an den Coppenrath Verlag und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

[Rezension] Mein zauberhaftes Café von Jana Seidel

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Titel: Mein zauberhaftes Café
Autor: Jana Seidel
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2014
ISBN: 978-3442478163
Format: Taschenbuch (256 Seiten)
Preis: 8,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht es?

Alexandra ist Steuerberaterin und liebt es Listen zu schreiben. Zusammen mit ihrem Freund Lars führt sie ein geregeltes Leben in Hamburg. Doch plötzlich ziehen dunkle Wolken auf und Alexandras Leben gerät komplett durcheinander. Sie verliert ohne Vorwarnung ihren Job, und als wäre das nicht schon schlimm genug, erfährt sie, dass ihr Freund fremdgeht. Als ihre Tante Effie stirbt, erbt Alexandra ein Café im Harz. Verzweifelt, wie sie ist, trifft sie die Entscheidung, das Erbe anzunehmen. Einziges Manko: Sie hat überhaupt keine Ahnung vom Backen. Glücklicherweise meint das Schicksal es gut mit ihr, und so finden sich schnell helfende Hände. Und auch ihre Tante Effie steht ihr mit Rat und Tat zur Seite, denn für das Jenseits fühlt die sich längst noch nicht bereit. Als Geist führt sie Alexandra nicht nur in die Kunst des Backens ein, sondern hilft ihr auch in Liebesdingen auf die Sprünge.

Meine Meinung zum Buch:

Das farbenfrohe Cover von “Mein zauberhaftes Café” von Jana Seidel sticht sofort ins Auge. Man bekommt beim Blick auf die leckeren Törtchen richtig Lust auf Süßes. Ein optisch sehr gelungenes Cover, dafür gibt es von mir schon einmal volle Sternenzahl. Auch beim Lesen des Klappentextes hat mich das Buch sehr angesprochen und zum sofortigen Weiterlesen eingeladen. Durch den lockeren und lustigen Schreibstil habe ich sehr schnell ins Buch gefunden. “Mein zauberhaftes Café” ist aus der Sichtweise der Protagonistin Alexandra geschrieben. Die am Anfang eher langweilige Alexandra entwickelt sich zum Ende des Buches zu einer starken, toughen Frau. Sie geht ihren eigenen Weg und steht zu ihren Entscheidungen. Neben ihrer Tante Effie begleiten sie noch die Gelegenheitsjobberin Carlie und deren smarter Bruder Tom, die von der Autorin sehr sympathisch beschrieben werden und mir nach kurzer Zeit ans Herz gewachsen sind. Besonders amüsant fand ich Alexandras geschriebene Listen. Vor jedem Urlaub gibt es auch in unserem Hause die ein oder andere Liste.

Das Café und die Umgebung wurden so schön beschrieben, dass ich mir gut vorstellen könnte, dort Törtchen zu verkaufen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und habe mich die ganze Zeit sehr gut unterhalten gefühlt. Wer allerdings bei diesem Buch eine Geschichte mit Tiefgang erwartet, wird sicher enttäuscht. Mein einziger Kritikpunkt betrifft das Ende, das wirkt sehr gehetzt. Obwohl es noch deutlich mehr Potenzial gehabt hätte, ist das Ende leider für mich nicht gut genug ausgearbeitet worden.

Fazit:

“Mein zauberhaftes Cafe” von Jana Seidel ist ein humorvoller Roman, der mich gut unterhalten hat. Eine leichte lockere Urlaubslektüre, die in keinem Koffer fehlen solle. Diese Geschichte wird mit vier von fünf Sternen belohnt.

 

[Rezension] Die Regeln des Schweigens von Tino Schrödl

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Titel: Die Regeln des Schweigens
Autor: Tino Schrödl
Verlag: ueberreuter
Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2015
ISBN: 978-3-7641-7042-4
Format: gebundene Ausgabe (278 Seiten)
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Phil ist heimlich in Mona verschossen und als diese ihn fragt, ob er nicht einem geheimen Klub beitreten möchte, muss dieser nur kurz überlegen, bevor er zustimmt. Eine weitere Gelegenheit Zeit mit Mona zu verbringen, möchte er sich nicht entgehen lassen. Als er jedoch erfährt, um was für eine Art Gruppe es handelt, ist sich Phil nicht mehr sicher, ob er Teil dessen sein möchte. Ein Klub der die Geheimnisse anderer Menschen sammelt? Doch Phil ist nun Mitglied und versucht Mona näher zu kommen, doch diese entzieht sich ihm immer mehr und Phil beginnt zu ahnen, dass die Mitglieder des Klubs etwas vor ihm verbergen.
Was cool und wie ein Spiel beginnt, droht immer mehr außer Kontrolle zu geraten…mit den Geheimnissen Anderer zu spielen, kann ganz schön machtvoll sein…

Meine Meinung zum Buch

Irgendwie scheine ich zur Zeit kein gutes Händchen für Bücher zu haben. Auch “Die Regeln des Schweigens” hat mich vom Klappentext her sehr angesprochen und ich habe ein mysteriöses und spannendes Buch erwartet, wurde allerdings enttäuscht.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, das ich bei einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen habe und konnte es kaum erwarten zu starten. Doch gleich zu Beginn hatte ich bereits Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Ich brauchte mehrere Seiten, um mich an den Schreibstil des Autors zu gewöhnen. Hatte ich mich erst einmal daran gewöhnt, war er flüssig zu lesen und leicht verständlich.

Meiner Meinung nach lebt ein Buch u.a. durch seine Charaktere. Sind einem diese nicht sympathisch oder man schafft es nicht eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, dann ist man als Leser ein Außenstehender und kein Teil der Geschichte. So ging es mir leider mit diesem Buch. Ich schaffte es einfach nicht mit den Charakteren warm zu werden. Sie waren mir insgesamt zu oberflächlich und ich konnte keine emotionale Beziehung aufbauen, was mich zu einem Beobachter machte. Unsympathisch waren mir die Charaktere dabei nicht, aber es war mir ziemlich egal, was mit ihnen passierte. Ich habe nicht mitgefiebert und die Geschichte teilweise recht teilnahmslos verfolgt.

Leider war der Plot auch recht vorhersehbar und nicht sehr spannend geschrieben, so dass ich mich beim Lesen dabei ertappt habe, wie ich an meinen Tagesablauf oder meine To-Do-Liste gedacht habe, anstatt der Geschichte aufmerksam zu folgen. Für dieses recht dünne Büchlein habe ich eine Woche Lesezeit benötigt, was sehr viel ist, bedenkt man, dass ich das Buch auch in zwei Tagen hätte durchlesen können.

Die Idee des Buches ist gut und der Autor hätte viel daraus machen können. Meiner Meinung nach hat er viel Potential verschenkt. Sicherlich wird es eine Menge Leute geben, denen das Buch sehr gut gefällt, doch mich hat es leider nicht erreicht.

Fazit

Eine interessante und spannende Idee, an deren Umsetzung es jedoch gehapert hat. Mich konnte das Buch weder abholen noch fesseln, doch ich wünsche dem Buch und dem Autor viele begeisterte Leser.
Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen.

[Rezension] Schneegestöber von Patricia Schröder

 

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Titel:
Schneegestöber
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath Verlag
Erscheinungsdatum: 23.September 2015
ISBN: 978-3649667827
Format: gebundene Ausgabe (240 Seiten)
Preis: 12,95€

zum Buch

 

Worum geht es?

Die Weihnachtsferien und das Weihnachtsfest stehen vor der Tür und was gibt es da Schöneres, als dieses Fest im Kreise seiner Liebsten zu feiern? Für die zwölfjährige Leonie und ihre Familie geht es zu einem großen Familientreffen auf eine kleine Hallig. Ihre große Schwester Anna-Sophia steckt mitten in der Pubertät und verbreitet nicht gerade die beste Laune, ihre Oberzickencousine Klarissa trägt auch nicht zum Familienfrieden bei, und außerdem hat Onkel Lothar seine Schicki-Micki-Freundin im Schlepptau. Da sind große und kleine Streitereien programmiert. Gemeinsam mit ihrer Cousine Sünje und den Tieren genießt Leonie die herrliche Winterlandschaft auf der Hallig. Als am Weihnachtsmorgen plötzlich Oma Grizabella verschwindet, macht sich die ganze Familie auf die Suche nach ihr. Was ist mit ihr passiert und kann die Familie sie noch rechtzeitig vor der Bescherung finden?

Meine Meinung zum Buch:

Weihnachtsstimmung im November bei 14 Grad und Sonnensein, so ging es mir beim Lesen von Patricia Schröders neuem Buch “Schneegestöber”. Das Cover ist optisch sehr ansprechend mit seinen vielen glitzernden Schneeflocken. Der Coppenrath Verlag hat wunderschöne Kinderbücher und beim Stöbern in der Buchhandlung bleibe ich auch häufig an den schönen Titelbildern hängen. Auch innen ist das Buch mit vielen Schneeflocken wunderschön illustriert.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Patricia Schröder hat einen sehr eigenen und humorvollen Schreibstil und schon beim Vorstellen ihrer Protagonisten habe ich sehr viel geschmunzelt. Ich bin begeistert, wie sie es in nur ein paar Sätzen schafft, ihre Protagonisten entweder sehr liebenswert oder extrem unsympathisch erscheinen zu lassen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Leonie erzählt und dieses sympathische Mädchen wächst mir als Leserin sehr schnell ans Herz.  Wunderschön auch die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und das Leben auf einer Hallig.  Durch viele Besuche auf verschiedenen Halligen ist mir die beschriebene Gegend nicht fremd, auch gefallen wir die schönen friesischen Vornamen der Kinder. Die Beschreibungen der Autorin decken sich mit meinen Erlebnissen in dieser Region. Die beschriebene Kutschfahrt durch die Winterlandschaft muss traumhaft schön sein, ich habe das Gefühl gehabt, mit auf dem Kutschbock zu sitzen und mein Blick über die herrliche weiße Landschaft schweifen zu lassen.

Der bereits am Anfang aufgebaute Spannungsbogen kann bis zum Ende gehalten werden. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen und total begeistert. Ich würde mich sehr freuen, wenn “Schneegestöber” viele kleine und große Leser finden würde und es zu einer Fortsetzung dieser tollen Geschichte käme.

Fazit:

Ein wunderschönes Leseabenteuer mit vielen stimmungsvollen Momenten, welches mir ein herrliches vorweihnachtliches Gefühl beschert hat. Vielen Dank an Patricia Schröder für ihre zauberhafte Geschichte. Ich würde mich sehr über ein Wiedersehen auf Hallig Hilsum freuen. Für “Schneegestöber” gibt es fünf von fünf Sternen.

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[Lese-Rückblick] Oktober 2015–es hätte mehr werden können

Insgesamt bin ich mit meinen gelesenen und gehörten Büchern im Oktober ganz zufrieden. Ich habe zwar “nur” fünf Bücher geschafft, aber das ist für mich ein guter Durchschnitt. Was mich allerdings ein wenig ärgert, ist die Tatsache, dass ich mehr hätte lesen können, wenn ich mein Zeitmanagement besser im Griff hätte und teilweise nicht so sehr prokrastiniert hätte. Naja, vielleicht wird der November ja etwas besser, mal schauen.

Gelesen & Gehört

Miriams gelesene Bücher Oktober 2015

  • Das Jahr des Rehs – Stephanie Jana und Ursula Kollritsch

  • Changers: Oryon – T Cooper und Allison Glock-Cooper
  • Mein Herz und andere schwarze Löcher – Jasmine Warga

  • After forever – Anna Todd (gehört)
  • Im Schlaf komm ich zu dir – J.R. Johansson

Insgesamt gelesene Seiten: 1415
Insgesamt gehörte Minuten: 1042

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 5
abgebrochene Bücher: 0
neue Bücher: 25

  • Reziexemplare: 2
    geschenkt/gewonnen: 1
    ausgeliehen: 4
    gekauft: 17
    ertauscht: 1
Zusammengefasst

Im Oktober hat mich der reBuy-Wahn gepackt und es sind enorm viele Bücher neu eingezogen. Ein kleines Bisschen schäme ich mich dafür, aber wirklich nur ein winziges, nanokleines Bisschen. Zwinkerndes Smiley

Das Jahr des Rehs ist mein Monatshighlight. Ein wunderbares Buch über Freundschaft, die Jahrzehnte überdauern kann. Es ist E-Mail Roman und daher nicht Jedermanns Sache, aber mir hat es gefallen und ich bin nicht müde geworden 268 Seiten lang E-Mails zu lesen.
Meine Monatsflops sind leider Im Schlaf komm ich zu dir und After forever. Beide Bücher konnten mich einfach nicht überzeugen. Die Rezi zu Im Schlaf komm ich zu dir findet ihr hier: KLICK!
Der Abschluss Band der After-Reihe war an sich ganz ok, aber ich hatte ein Problem mit den Sprechern. Ich musste erst über die Hälfte des Hörbuchs hören, um mich an die Stimmen von Tessa und Hardin zu gewöhnen. Für mich passten die Stimmen leider nicht zu den Charakteren. Das Buch an sich bot wenig Überraschungen und war in großen Teilen sehr vorhersehbar.
Changers: Oryon ist ein guter zweiter Band, dem allerdings ein paar mehr Hintergrundinfos gutgetan hätten. Es wurden einfach zu wenig Fragen beantwortet. Zur Rezi geht es hier entlang.
Auf Mein Herz und andere schwarze Löcher habe ich mich sehr gefreut. Es war auch gut, doch ich hatte damit gerechnet, dass es mich emotional mehr mitnimmt. Mehr als einen kleinen Kloß im Hals hatte ich nicht. Dennoch ist es ein empfehlenswertes Buch.

Wie war euer Oktober? Habt ihr ein Monatshighlight, das ihr mir empfehlen könnt?

[Beendete Reihen 2015] Die Méto-Trilogie von Yves Grevet

Anfang des Jahres habe ich euch fünf Reihen vorgestellt, die ich in 2015 unbedingt beenden möchte. Den Beitrag dazu findet ihr hier: KLICK!

Das Jahr neigt sich nun immer mehr dem Ende zu und ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich irgendwie nicht so erfolgreich war im Beenden der Reihen.
Die Méto-Trilogie von Yves Grevet habe ich allerdings schon beendet und wollte noch ein paar Worte darüber loswerden.

Beendete Reihen - Méto

Méto habe ich 2012 durch eine Leserunde bei Lovelybooks kennengelernt. Ich fand den Klappentext damals sehr interessant und spannend.

64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO. (Quelle)

Außerdem sind die Bücher mit dem schwarzen Buchschnitt ein echter Hingucker.
Die Bücher sind aus dem Französischen übersetzt und der Schreibstil Yves Grevets etwas gewöhnungsbedürftig. Er schreibt recht abgehakt. Kurze Sätze, manchmal sogar nur Halbsätze. Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, da es einfach mal etwas anderes war.
Zwischen dem ersten Buch und den letzten beiden Teilen sind drei Jahre vergangen, bis ich die Bücher wieder zur Hand genommen habe. Da ich mich an Band 1 allerdings noch sehr gut erinnern konnte, hatte ich keine Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg. Der Schreibstil machte mir allerdings etwas mehr zu schaffen. Band 2 war auch noch recht spannend, aber Band 3 hat für mich massiv abgebaut.

Méto ist eine Trilogie, die ich heute wohl nicht nochmal lesen würde, aber insgesamt ganz interessant war. Sie ist definitiv anders, als das meiste, was ich bisher gelesen habe.

[Rezension] Tilla, Zwieback und die verzwickte Zoorettung von Patricia Schröder

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Titel: Tilla, Zwieback und die verzwickte Zoorettung
Autor: Patricia Schröder
Illustration: Edda Skibbe
Verlag: KeRLE in Herder
Erscheinungsdatum: 30.September 2015
ISBN: 978-3-451-71256-2
Format: gebundene Ausgabe (208 Seiten)
Preis: 9,99€

zum Buch

Leseprobe

 

 

Worum geht es?

Eigentlich sollte es ein perfekter Tag werden. Tilla plant nach ihrem letzten großen Abenteuer mit ihrem knallroten Eisenbahnwaggon die Rückkehr zu ihren Eltern, als sie mit Schrecken feststellen muss, dass ihre Riesenfledermaus Zwieback spurlos verschwunden ist. Tilla setzt sofort alle Hebel in Bewegung, um ihren Freund schnellstmöglich wiederzufinden. Hat der unsympathische Nashorn-Mann etwas mit Zwiebacks Verschwinden zu tun? Er scheint ein ziemlich übler Schurke zu sein und führt nichts Gutes im Schilde, das ist Tilla schnell klar. Als einem Zoo in der Nähe das Aus droht, Tieren das Leben zur Hölle gemacht wird und eine kranke Giraffe eingeschläfert werden soll, erwacht Tillas Löwenherz. Entschlossen beschließt Tilla, den Tieren dort zu helfen und ist mittendrin in ihrem zweiten Abenteuer.

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe mich riesig auf ein Wiedersehen mit dem rothaarigen Wuschelkopf und seinen vielen Sommersprossen gefreut. Endlich ein neues Abenteuer von Tilla.

Wie bitte? Habe ich da richtig gehört, ihr kennt Tilla Pupilla noch noch nicht? Dann werde ich mal schnellstmöglich Eure Wissenslücke schließen und Euch von Tilla erzählen. Ähnlich wie Pippi Langstrumpf ist auch Tilla ein fast normales Mädchen. Mit einem zugegeben etwas ungewöhnlichen Haustier, ihrer Riesenfledermaus Zwieback. Tillas Vater ist ein Erfinder, meines Erachtens ein begnadeter Erfinder, seine Entdeckungen sind ziemlich lustig, skurril und ungewöhnlich. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, die ein oder andere Erfindung auszuprobieren und meinen Alltag damit zu bereichern. Da wäre zum Beispiel eine Geld druckende Münze oder die einzigartigen Wahrheitsdrops. Toll, oder? Ich denke, der ein oder andere von Euch hätte solche Erfindungen sicher auch gerne.

Seine Frau Edda sieht das ganz anders und so gibt es häufig Streitereien zwischen ihnen. Was Tilla natürlich überhaupt nicht gefällt. Tilla ist 10 Jahre alt. Sie ist mutig, intelligent, unternehmungslustig, witzig und hat ein riesengroßes Herz. Wenn ihr die Streitereien ihrer Eltern zu viel sind, sucht sie Zuflucht in ihrem knallroten Eisenbahnwaggon. Mit dem hat sie im ersten Band schon ein richtig tolles Abenteuer erlebt.

Wie ihr anhand dieser Zeilen vermuten könnt, hat Tilla mein Herz gleich im Sturm erobert. Dieses Buch ist voller liebenswerter Protagonisten. Die Autorin, Patricia Schröder, hat mit ihrem wunderschönen, flüssigen und lockeren Schreibstil eine unglaublich lebendige Tilla-Welt erschaffen. Durch ihre Sprache erwachen die Menschen und Tiere zum Leben und reißen den Leser unweigerlich mit. Wie schon im ersten Teil wendet sich die Autorin in ihrem ersten Kapitel an die Leser mit einer Warnung. Denn wer glaubt, diese Geschichte gibt es wirklich, der wird leider enttäuscht. Wird er wirklich enttäuscht? Nein, auf keinen Fall! Das Buch hat neben den vielen lustigen Aspekten auch ganz viele Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Welche das sind? Tja, das müsst ihr schon selbst heraus finden.

Immer wieder spricht die Autorin den Leser direkt an, das gefällt mir richtig gut und vermittelt mir den Eindruck, selbst ein wichtiger Teil der Geschichte zu sein. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und sind daher auch für Kinder ab acht Jahren schon alleine zu lesen.

Mit diesem Buch startet eine neue Geschichte und Vorkenntnisse vom ersten Band sind nicht unbedingt nötig. Es gibt immer wieder kleine Rückblicke und sehr viele Anmerkungen und Erklärungen der Autorin. Bis zum Schluss wird alles erklärt – so bleiben keine Fragen offen. Die dreizehn Kapitel haben immer Unterthemen, die eine kleine Vorschau auf das Kapitel geben.

Die vielen tollen und witzigen Illustrationen von Edda Skibbe geben dem Buch noch das fehlende I-Tüpfelchen.

Das Cover ist optisch ansprechend und sticht ins Auge, durch die vielen bunten Farben nicht nur ein Buch für die Mädchen.

Ein wirklich tolles Kinderbuch, welches in keinem Bücherschrank fehlen sollte.

Fazit:

Daumen hoch! Das beste Kinderbuch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Lasst Euch von dem Tilla-Zauber mitreißen! Ganz klare Leseempfehlung und dafür gibt es natürlich fünf von fünf Sternen.

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[Rezension] Im Schlaf komm ich zu dir von J.R. Johansson

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Titel: Im Schlaf komm ich zu dir
Autor: J.R. Johansson
Übersetzer: Beate Brammertz
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 24. August 2015
ISBN: 978-3-453-26813-5
Format: Klappenbroschur (400 Seiten)
Preis: 14,99€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Parker schläft nicht. Naja, streng genommen schläft sein Körper, während sein Bewusstsein sich in den Träumen Desjenigen herumtreibt, dem er zuletzt in die Augen geschaut hat. Er durchlebt die Träume Anderer bei vollem Bewusstsein. Steht deren Ängste aus, fühlt ihren Schmerz und erfährt die dunkelsten Geheimnisse. Doch auch wenn sein Körper ruht, hat Parker seit vier Jahren nicht mehr richtig geschlafen und wozu Schlafmangel führt, wissen wir alle. Parker wird bald sterben, wenn sich nicht schleunigst etwas ändert.
Und dann trifft er auf Mia, fast im wahrsten Sinne des Wortes, denn er hätte sie beinahe mit seinem Auto gerammt. In ihren Träumen kann er das erste Mal richtig schlafen, das hat vorher bei niemand anderem funktioniert. Parker wird quasi süchtig nach dem richtigen Schlaf und beginnt sie zu verfolgen. Dass sein stalkerähnliches Verhalten Mias Misstrauen weckt, ist die unweigerliche Konsequenz dessen…

Meine Meinung zum Buch

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, als ich den Klappentext gelesen habe. Ich wollte es unbedingt lesen und hoffte auf einen spannenden Pageturner. Doch leider wurde ich enttäuscht.

Durch den Klappentext habe ich eine gänzlich andere Geschichte erwartet, als ich letztendlich bekommen habe. Ich hatte erwartet, dass Parker in eine Traum auf ein Verbrechen stößt, dem er versucht nachzugehen und dass sein Problem zwar wichtig, aber eben doch mehr ein Seitenthema ist. Der Fokus liegt bei “Im Schlaf komm ich zu dir” allerdings wirklich fast nur auf Parker und Mia und die Schwierigkeiten, die sein Verhalten verursachen.

Das Buch ist zwar ein Jugendthriller und damit nicht richtig mit einem Thriller für Erwachsene vergleichbar, doch insgesamt war mir das Buch zu wenig spannend. Teilweise hat es sich regelrecht gezogen und ich musste mich von Seite zu Seite kämpfen. Die Geschichte dreht sich ab und an im Kreis, bevor sie wieder einen Sprung nach vorne macht und den Plot vorantreibt.
Ich hätte mir viel mehr Spannung und Komplexität gewünscht. Der Plot war mir auch für ein Jugendbuch zu simpel gestrickt.

Leider bleiben auch die Charaktere recht blass. Von den Nebencharakteren erfährt man nur ein wenig und auch zu den Protagonisten ist es mir sehr schwer gefallen eine Bindung aufzubauen. Und wenn ich keine Bindung aufbauen kann, dann fühle ich auch mit den Charakteren nicht mit, was sehr viel dazu beiträgt, ob ich ein Buch gut finde oder meine Schwierigkeiten mit ihm habe.

Auch wenn ich viel zu kritisieren habe, war das Buch kein Flopp für mich. Es war durchaus ok und zum Ende hin ist es sogar richtig spannend geworden, was es ein wenig gerettet hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, auch wenn ich mir bei den Charakteren, wie gesagt, mehr Tiefe gewünscht hätte. Vielleicht hätte es mir viel besser gefallen, wäre ich ohne Erwartungen an das Buch gegangen. So hatte ich aber nun welche und diese wurden nicht erfühlt.

Fazit

“Im Schlaf komm ich zu dir” ist sicherlich ein Buch, das seine Fans finden wird und bereits gefunden hat. Für mich war es leider nicht ganz die richtige Lektüre. Zu wenig Spannung, leider zu vorhersehbar und zu flache Charaktere. Eine Mischung, die nicht ganz so gut funktioniert.
Da das Ende die Geschichte spannender gemacht und sie bereichert hat, vergebe ich noch 2,5 von 5 Sternen.