Kategorie: gelesen

[Lese-Rückblick] November 2014

Gelesen

 

 

 

 

  • Novembermord von Berndt Schulz (335 Seiten)

Insgesamt gelesene Seiten: 1373

Gehört

 

  • Der Joker von Markus Zusak

DIE Statistik

gelesene/gehörte Bücher: 5
neue Bücher: 9

  • Die Achse meiner Welt – Dani Atkins
  • Skulduggery Pleasant 2 – Derek Landy
  • Skulduggery Pleasant 4 – Derek Landy
  • Dancing Jax: Finale – Robin Jarvis
  • Flames ‘n Roses – Kiersten White
  • Novembermord – Berndt Schulz (eBook)
  • Singe, fliege, Vöglein, stirb – Janet Clark (eBook)
  • Krähenmann – Corina Bomann
  • Endgame – James Frey

SuB des Todes: mal wieder gestiegen und ich sollte ihn endlich mal zählen…

Zusammengefasst

Ein sehr mauer Lesemonat, aber ich hatte damit gerechnet. Ich habe im Moment recht wenig Zeit und unglaublich viele Dinge, die ich am liebsten gleichzeitig tun würde, doch das funktioniert nun mal leider nicht.So passiert es dann schnell, dass ich von allem nur ein ganz kleines bisschen schaffe und die meiste Zeit damit verbringe nichts zu tun. Leider wird sich das im Dezember auch nicht großartig ändern, so dass ich für den letzten Monat des Jahres auch keine Höchstleistungen erwarte.
Buchtechnisch war dieser Monat ganz gut. Ich habe einige gute Bücher gelesen, knapp zur 5 Sterne Grenze und ein wirklich gutes Buch gehört. Einzig mit Novembermord habe ich mich sehr schwer getan.
Die Anti-Age dem SuB Challenge musste im November ziemlich leiden, denn ich konnte leider kein einziges Buch von meinem Alt- oder Uralt-SuB befreien.

Wie sieht’s bei euch aus? Wie war euer November? Und plant ihr im Dezember noch einige Weihnachtsbücher zu lesen?

[Rezension] Krähenmann von Corina Bomann

9783649616764

 

Titel: Krähenmann
Autor: Corina Bomann
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: August 2014
Format: Klappenbroschur (416 Seiten)
ISBN-13: 978-3-649-61676-4
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

Worum geht’s?

Clara ist neu am Eliteinternat Rotensand. Als Stipendiatin und nicht Kind reicher Eltern, fühlt Clara gleich zu Beginn, dass nicht alle Mitschüler ihr wohlgesonnen sind.
Als dann aber das erste verschwundene Mädchen ermordet, mit angenähten Krähenflügeln am Rücken gefunden wird und kurz darauf ein weiteres Mädchen verschwindet, ist klar, dass hier ein Serienmörder sein Unwesen treibt.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass dies nicht die ersten Todesfälle am Internat Rotensand sind. Was treibt den Krähenmann an und was hat das mit der Vergangenheit zu tun? Clara beginnt der Spur des Mörders zu folgen und gerät selbst in Gefahr.

Meine Meinung

Was bei diesem Buch als allererstes auffällt, ist ganz klar das Äußere. Rot/Orange und schwarz – eine Kombination, die meiner Meinung nach wirklich gut zusammen passt. Das beste aber ist der farbige Buchschnitt. Der ist nämlich rot und macht das Buch zu einem kleinen optischen Highlight.

Innen kann “Krähenmann” aber auch etwas. Corina Bomanns erster Jugendthriller ist gelungen. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Ich bin förmlich durch das Buch durchgesegelt, was zumindest ich bei einem Jugendbuch auch so erwarte.

“Krähenmann” beginnt wie ein typisches Jugendbuch. Wir haben eine toughe Protagonistin, die gleichzeitig durch ihr Stipendiat Außenseiterin ist. Die Clique zickiger Mädchen, inklusive einer Rivalin, die gar keinen genauen Grund braucht, um andere zu schikanieren. Den nicht ganz so “Bad-Boy”, auf den aber die Rivalin fliegt und die typischen Probleme, die man im Teenageralter so mit sich herumschleppt.
Da es sich hier ja aber genau um ein Jugendbuch handelt, stört mich das aber gar nicht. Es gibt zur Abwechslung auch mal keine Dreiecksbeziehung (ein groooooßes Dankeschön an die Autorin!) und Clara, unsere Protagonistin ist tatsächlich tough, intelligent und spielt nur einmal ganz kurz die Heldin.
Eine wirklich angenehme Abwechslung, da ich es leid bin über vermeintlich starke Protagonisten zu lesen, die dann aber tatsächlich einen völlig unrealistischen Heldenkomplex entwickeln oder sich im Endeffekt als unentschlossenes, weinerliches Gör herausstellen.
Corina Bomanns Charaktere verhalten sich weitestgehend realistisch und authentisch und zumindest die “Guten” waren mir sympathisch.

Die Gesichte an sich war spannend, selbst für einen Erwachsenen, der schon so einige Thriller gelesen hat – so wie mich. Bei einem Jugendthriller erwarte zumindest ich, dass ich den Täter schon sehr früh kenne bzw. mir errätseln kann und dass der Plot nicht ganz so spannend ist wie in einem Thriller für Erwachsene, doch Frau Bomann macht ihre Arbeit gut.
Ich wusste fast bis zum Schluss nicht wer der Mörder war, hatte nur so meine Ahnungen und tappte gerne auch mal im Dunkeln.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, doch lässt die Autorin sich am Ende Spielraum für weitere Bücher, da sie ein kleines Detail offen lässt.

Fazit

Für mich ein grundsolider Jugendthriller, der auch Erwachsene begeistern kann. Einen Stern Abzug gibt es für den Authentizitätsverlust von Polizei und Schulleiter, die lieber den Ball flachgehalten haben, anstatt realistischer zu handeln. Das lässt sich aber leicht verschmerzen, da der Rest in sich stimmig ist.

[Rezension] Du.Wirst.Vergessen. von Suzanne Young

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Titel: Du. Wirst. Vergessen
Autor: Suzanne Young
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. August 2013
Format: Paperback (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-442-26921-1
Preis: 14,00€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Immer mehr Jugendliche bringen sich selber um. Eine Selbstmord-Epidemie geht um und nur “Das Programm” kann dem Einhalt gebieten. Besorgte Eltern sehen dies als Hilfe, die Jugendlichen als ihr Ende – denn ihnen werden Erinnerungen gestohlen. Die Erinnerungen, die sie haben krank werden lassen. Doch die Jugendlichen kehren völlig verändert zurück, sie fühlen sich leer.
Sloane würde es daher nie wagen öffentlich ihre Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie alle Gefühle herauslassen. Doch plötzlich wird James auch krank und kommt ins “Programm”. Für Sloane bricht eine Welt zusammen, denn James kann sich nicht mehr an sie erinnern und sie sich bald auch nicht mehr an ihn…

Meine Meinung

Ein hartes Thema, das mich teilweise ganz schön mitgenommen hat.

Die Idee einer Selbstmord-Epidemie hat schon etwas sehr erschreckendes und auch gruseliges an sich. So unrealistisch finde ich den Gedanken der Autorin nicht, auch wenn ich mehr in Richtung Überforderung, statt Viren oder Bakterien gehen würde.
Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sind betroffen und können ins “Programm” geschickt werden. In diesem Alter entdeckt und erfindet sich der Mensch immer wieder neu. Gerade in unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von (Cyber-)Mobbing, Schnelllebigkeit und Leistungsdruck, kann ich mir gut vorstellen, dass die geistige Gesundheit besonders im Teenageralter leiden kann.

Die Autorin spricht mit ihrem Buch auf jeden Fall ein Thema an, das mich berührt hat. Beim Lesen habe ich das ein oder andere Mal einen dicken Kloß im Hals runterschlucken müssen und ein bisschen Pipi in den Augen hatte ich ebenfalls. Für mich ein atmosphärisch dichtes Buch, das einen zum Nachdenken bringt.

Suzanne Youngs Schreibstil und die Ausarbeitung der Charaktere haben mir gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Personen hineinfühlen und auch mit ihnen mitfühlen. Trotz des eher schwierigen Themas hat es die Autorin geschafft mich am Ball zu halten. Mir wurde es in keinem Moment zu viel, zu lang oder zu schnulzig. Vielleicht aber auch, weil ich gerade in einer etwas schnulzigen Stimmung bin. Zwinkerndes Smiley

James und Sloane sind für mich authentische Charaktere. Keiner versucht den Helden zu spielen, sie zeigen Gefühle und sind nicht zu übertrieben gezeichnet. Ich habe mich mit den beiden wohlgefühlt.

Bei “Du. Wirst. Vergessen.” steht ganz eindeutig die Liebe im Vordergrund und gar nicht das Warum. Der Leser erfährt nichts über die Hintergründe der Epidemie, es geht hauptsächlich darum, was die Jugendlichen fühlen und erleben. Und um “das Programm”, das von den Eltern geliebt und von den Teenagern gefürchtet wird.
Bis kurz vor Ende des Buches dachte ich noch, ich würde einen Einzelband lesen, doch da täuschte ich mich gewaltig. Es wird definitiv noch eine Fortsetzung geben, die allerdings erst Februar 2015 erscheinen wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in Band zwei etwas mehr auf die Hintergründe der Epidemie und des “Programms” eingegangen werden.
Normalerweise stört es mich kaum etwas über die Hintergründe zu wissen, hier war es mir eigentlich egal. Ich wollte einfach nur wissen was aus Sloane und James wird. Ich glaube, ich werde auf meine alten Tage hin doch noch romantisch.

Fazit

Insgesamt ein lesenswertes Buch, bei dem man jedoch mit etwas feuchten Augen rechnen muss. Suzanne Young konnte mich mit ihrem Schreibstil und der Authentizität begeistern, so dass ich es ihr noch nicht einmal übelnehme, dass ich nun eine weitere angefangene Reihe habe, die ich noch nicht beenden kann.

[Aktion Stempeln] November 2012

Die Eckdaten


Die Verratenen von Ursula Poznanski

Wie könnte ich mich nicht an eins meiner Lieblingsbücher erinnern? Dieses Schmuckstück ist mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben, daher ist es auch eine Schade, dass ich die beiden weitere Teile dieser Trilogie noch nicht gelesen habe, obwohl ich sie besitze. Das muss ich ganz dringend nachholen.

Hier gibt es also ganz klar einen gründen Stempel von mir.

 


Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch

Bei diesem Buch kann ich mich sehr gut an meine Stimmung beim Lesen erinnern und wie verwirrt ich manchmal war. Kleine Teile der Geschichte konnten sich auch ans Tageslicht kämpfen, doch der Großteil des Buches bleibt vergessen. Und obwohl ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben wollte, habe ich es bis heute nicht geschafft ihn zu lesen. Mal gucken, wann oder ob ich dazu kommen werde.

Hier muss ich leider den roten Stempel zücken.

 

 


Wir beide, irgendwann – Jay Asher und Carolyn Mackler

An dieses Buch kann ich mich noch gut erinnern und auch daran, dass ich mich ein wenig darüber geärgert habe beim Lesen. Es war so ein typisches, klischeehaftes Jugendbuch – bloß nicht zu viel Tiefe reinbringen, das könnte die Jugend ja überfordern. Von wegen. Auch Jugendliche könne etwas mit Tiefe in Büchern anfangen.
Die beiden Autoren hätten so viel aus dem Thema machen können, sind aber sehr oberflächlich geblieben. Sehr schade.

 

 


…und der Preis ist dein Leben – Mächtiger als der Tod von C.M. Singer

An diese Geschichte kann ich mich noch sehr gut erinnern und auch daran, dass mir seit langer Zeit mal etwas romantischeres gefallen hat. Ich bin da ja nicht so der Romantik-/Liebesgedönstyp. Das Buch hat mir sogar sehr gut gefallen, nur die Tatsache, dass Band 1 und 2 so willkürlich auseinander gerissen gewirkt haben, hat mich damals gestört und die Tatsache, dass ich das Buch nicht lesen konnte, ohne es halb zu zerstören…

 

 

Wieder ein ganz guter Erinnerungsdurchschnitt. Ganz spannend finde ich immer, dass ich mich an meine Gefühle und meine Stimmung beim Lesen erinnern kann. Ich kann mich dann immer sehr gut zurückerinnern, nur nicht immer an die Geschichte selber. Zwinkerndes Smiley

[Kurz zusammengefasst] Das war der September

In letzter Zeit habe ich irgendwie festgestellt, dass ich diverse Bücher lese, aber irgendwie keine ganze Rezension dazu schreiben kann oder möchte. Entweder sind die Bücher zu alt, zu häufig rezensiert worden oder das Buch ist so durchschnittlich, dass mir einfach nichts ordentliches für eine komplette Rezension einfallen möchte.

Da ich aber trotzdem kurz festhalten möchte, wie mir ein Buch gefallen hat, habe ich mir gedacht, ich könnte es in einem Blogpost kurz zusammenfassen und einfach mal meine Eindrücke, Gefühle, Meinung zu einem Buch aufschreiben, ohne, dass es gleich so viel werden muss, dass es den Begriff “Rezension” rechtfertigt. Ihr könnt mir gerne in den Kommentaren berichten, wie ihr meine Idee findet. Neu ist sie ja nicht, nur neu auf dem Blog. Zwinkerndes Smiley

Nackte Angst von Dean Koontz

Der Schlächter mordet auf grausame Art und Weise. Bereits neun Opfer hat er aufgeschlitzt zurückgelassen und das zehnte hat er bereits im Visier. Die Polizei ist ratlos. Einzig der hellseherisch veranlagte Graham Harris kann jetzt noch nützliche Hilfe leisten und bringt sich damit selber in Lebensgefahr.

Ein Buch, das ich im Rahmen meiner “Anti-Age dem SuB” Challenge gelesen habe und das dementsprechend schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. Es war mir einfach stellenweise zu langatmig und zu vorhersehbar. Es lies sich zügig und flüssig lesen, aber grundsätzlich hätte ich es mir auch sparen können. Von mir gab’s daher nur magere 2 von 5 Sternen.

Die Nibelungen-Saga Sammelband von Torsten Dewi und Wolfgang Hohlbein

“Ein Königreich, über dem ein dunkler Schatten liegt. Zwei Krieger, die einen Pakt auf Leben und Tod geschlossen haben. Zwei Herrscherinnen, deren Liebe das Feuer der Hölle entfacht …” (Quelle: Lovelybooks)

Auch dieses Buch habe ich wegen der “Anti-Age dem SuB” Challenge gelesen und war so gar nicht begeistert davon, dass ich so einen Wälzer lesen musste. Fast 1000 Seiten umfasst dieses Werk und ich hatte schlimme Befürchtungen, was den Schreibstil und den Lesefluss anging. Aber ich hatte mich dahingehend getäuscht. Das Buch lies sich wunderbar flüssig lesen, trotz der eher altertümlichen Sprachwahl.
Insgesamt kam ich gut voran und interessiert hat mich die Geschichte auch. Es war nur ziemlich langatmig, mit vielen Wiederholungen, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Irgendwann war ich bei bestimmten Aussagen einfach nur noch genervt, weil ich sie bereits das dritte Mal gelesen hatte und sie auch schon beim ersten Mal verstanden und aufgenommen hatte. Mit 3 von 5 Sternen ein Durchschnittsbuch.

Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt von Andrea Schacht

Europa im Jahr 2125. Fast die gesamte Bevölkerung unterliegt der Vollständigen Bewachung und freut sich über diesen Umstand, da er als Fortschritt angesehen wird. Als die 17-jährige Kyria mitanhört, dass sie in drei Wochen sterben wird, möchte sie dem System entfliehen, um in Freiheit und bei ihren Freunden zu sterben.
Der junge Rebell Reb, den sie im Heilungshaus kennenlernt, hilft ihr unbemerkt zu entkommen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, die so manches Geheimnis aufdeckt.

Zu diesem Dilogie-Auftakt gibt es schon so unzählig viele Rezensionen und mir fiel partout nicht so viel zu diesem Buch ein, dass ich eine komplette Rezension zusammen bekommen habe. Grundsätzlich hat mir das erste Buch gut gefallen. Es war spannend und ich fand die Idee dieser neuen, von Frauen dominierten Welt sehr interessant. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen, da ich zügig voran kam beim Lesen. Die Charaktere hätten für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe haben können, obwohl die Autorin bei den Charakterzeichnungen schon ganz gut am Werk war.

Insgesamt war mir diese Dystopie aber zu durchschnittlich. Vielleicht habe ich auch schon zu viele Bücher aus diesem Genre gelesen, aber so richtig neue Ideen konnte ich nicht entdecken. Trotzdem gab es von mir 4 von 5 Sternen.

[Aktion Stempeln] Oktober 2012


Jake Djones und die Hüter der Zeit – Damian Dibben

An dieses Buch kann ich mich noch sehr gut erinnern. Auch daran, dass mir das Buch trotz sehr vieler Stereotypen sehr gut gefallen hat. Band 2 wartet auch schon seit einiger Zeit darauf gelesen zu werden und Band 3 ist just diesen Monat im Handel erschienen, also könnte ich mich doch bald mal der gesamten Trilogie widmen.

Für Jake Djones gibt es also einen grünen Stempel.

 

Die Mädchenwiese – Martin Krist

Auch dieses schafft es den grünen Stempel verliehen zu bekommen, denn ich kann mich noch gut an die Geschichte erinnern und auch an die herrschende Atmosphäre. Ganz deutlich weiß ich auch noch, dass ich mich ganz stark darüber aufgeregt habe, dass hier ein Hund böswillig ermordet wird. Ich kam damals so gar nicht damit zurecht und kann auch heute noch sehr schwer damit umgehen so etwas zu lesen, geschweige denn (im Fernsehen) zu sehen.

 

 


Spiegelkind von Alina Bronsky

Bereits das dritte Buch mit grünem Stempel in diesem Monat, ich bin begeistert. Spiegelkind ist mir zwar nicht ganz so gut in Erinnerung geblieben wie die ersten beiden Bücher, aber doch gut genug, um noch den “Im Kopf geblieben” Stempel zu verdienen. Band 2 liegt auch bereits auf meinem SuB und wartet darauf gelesen zu werden.

 

 

Das war’s für den Monat Oktober dann auch schon. Scheinbar bin ich nicht wirklich zum Lesen gekommen, dafür konnte ich mich an alle gelesenen Bücher zurück erinnern. Eine gute Bilanz. Zwinkerndes Smiley

[Lese-Rückblick] September 2014

Gelesen

  • Ein Buchladen zum Verlieben – Katarina Bivald (★★★)
  • Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt von Andrea Schacht (★★★★)
  • Die Nibelungensaga – Sammelband von Wolfgang Hohlbein und Thomas Dewi (★★★)
  • Nackte Angst – Dean Koontz (★★)

2039 Seiten

Top des Monats

Das Buch, das mir im September eindeutig am besten gefallen hat, war Kyria & Reb, auch wenn es den Sprung zu einem Highlight-Buch nicht ganz geschafft hat.

DIE Statistik

gelesene Bücher: 4
neue Bücher: 35

  • Leviathan – Die geheime Mission von Scott Westerfeld
  • Behemoth – Im Labyrinth der Macht von Scott Westerfeld
  • Goliath – Die Stunde der Wahrheit von Scott Westerfeld
  • Dylan & Gray von Katie Kacvinsky
  • Die Bücherdiebin von Markus Zusak
  • Im Netz des Todes von Leslie Parrish
  • Gebrochene Versprechen von Marliss Melton
  • tschick von Wolfgang Herrndorf
  • Kein Entkommen von Linwood Barclay
  • Was kostet der Tod? von Leslie Parrish
  • Jäger der Macht von Brandon Sanderson
  • Unsichtbare Spuren von Andreas Franz
  • Wie bitte? von David Lodge
  • Die Braut im Schnee von Jan Seghers
  • Ein allzu schönes Mädchen von Jan Seghers
  • Eisiger Dienstag von Nicci French
  • Das Dorf der Mörder von Elisabeth Herrmann
  • Kalte Asche von Simon Beckett
  • Der Schattengänger von Monika Feth
  • House of Night – Gezeichnet von P.C. Cast und Kristin Cast
  • Gone – Verloren von Michael Grant
  • Raum von Emma Donoghue
  • Ewig Dein von Daniel Glattauer
  • Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel
  • Dark Love von Lia Habel
  • Als Gott ein Kaninchen war von Sarah Winman
  • Der Sarg von Arno Strobel
  • Was danach geschah von James Kimmel
  • Schmetterling aus Staub von Anna Palm
  • Die Selbstvergessenen von Anna Palm
  • Spiegelriss von Alina Bronsky
  • Die Fluchweberin von Brigitte Melzer
  • Fünf von Ursula Poznanski
  • Kyria & Reb – Die Rückkehr von Andrea Schacht
  • Die Bestimmung – Letzte Entscheidung von Veronica Roth

SuB des Todes: viel zu hoch und jetzt noch viel höher als vorher Zwinkerndes Smiley

Zusammengefasst

Auch diesen Monat hatte ich eigentlich geplant viiiiiel mehr Bücher zu lesen und wie ihr seht, ist mir das irgendwie so gar nicht gelungen. Von der Seitenanzahl war es zwar besser als im August, aber dadurch werden es leider nicht mehr als vier gelesene Bücher.
Sternetechnisch war der Monat auch eher durchschnittlich. Kein richtiges Highlight, aber auch kein wirklicher Flop.
Tja…mein SuB hat sich geringfügig deutlich erhöht, aber man kann ja nie genug zu lesen haben, nech? Ich versuche mich dennoch im Oktober mal ein wenig mehr zusammenzureißen. Ihr werdet ja im nächsten Monatsrückblick sehen wie gut oder nicht gut das geklappt hat.

Wie war euer September so? Hattet ihr so richtige Lese-Highlights dabei?

[Rezension] Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald

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Titel: Ein Buchladen zum Verlieben
Autor: Katarina Bivald
Verlag: btb
Erscheinungsdatum: 11. August 2014
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-442-75456-4
Preis: 19,99€

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Leseprobe

 

 

Worum geht’s?

Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die durch ihre Liebe zu Büchern entstanden ist. Als Sara eines Tages Amy in ihrer kleinen, verschlafenen Heimatstadt Broken Wheel besuchen möchte, muss sie bei ihrer Ankunft feststellen, dass Amy mittlerweile verstorben ist. Ganz alleine in einem fremden Land, mitten im Nirgendwo muss Sara nun zurecht kommen.
Doch so allein ist Sara gar nicht. Denn die Bewohner Broken Wheels nehmen sie unter ihre Fittiche und begrüßen sie wie eine alte Freundin in ihrer Mitte. Um etwas zurück geben zu können, eröffnet Sara mit Amys Büchern einen kleinen, ganz besonderen Bücherladen, der wieder ein wenig leben ins das verschlafene Dörfchen bringt.

Meine Meinung

Wer Bücher liebt, der wird wahrscheinlich auch magisch von diesem Buch hier angezogen werden. Eine Gesichte, die wundervoll klingt und zum Träumen einlädt. Ein richtiges Wohlfühlbuch eben.
Genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich an “Ein Buchladen zum Verlieben” heran gegangen, doch leider konnte mich die Gesichte nicht vollständig abholen.

Das Buch hat immer wieder wunderschöne Szenen, die mir auch ab und an ein kleines Tränchen in die Augenwinkel gezaubert hat, doch im Großen und Ganzen bin ich leider nie richtig in Broken Wheel angekommen.
Ich dachte es geht hier mehr um den Buchladen selber, um die skurrilen Empfehlungen, die Sara Kunden ausspricht und weniger um die Probleme der einzelnen Bewohner. Über 100 Seiten musste ich sogar warten bevor das Thema Buchladen überhaupt angesprochen wurde. Da hatte ich doch etwas ganz anderes erwartet.

Broken Wheel selber ist voller interessanter und auch außergewöhnlicher Charaktere, die mich auch ab und an zum Schmunzeln gebracht haben. Doch insgesamt waren es mir zu viele Charaktere auf die die Autorin eingegangen ist. So kamen die einzelnen Personen ein wenig zu kurz. Ein paar weniger Charaktere, die der Leser dann ausführlicher begleiten kann, hätten mir besser gefallen.

Katarina Bivald schreibt zwar schön und flüssig, doch hat sie mich während ihrer Erzählung immer wieder verloren. Ein richtiges Eintauchen in die Geschichte war mir nicht möglich, daher habe ich auch recht lange an diesem Buch gelesen.
Das Ende selber kam mir dann auch etwas zu plötzlich und zu kurz. Da hätte ich mir im Vergleich zu der restlichen, doch ausführlich beschriebenen Geschichte einfach mehr gewünscht. Keine 20 Seiten vor Schluss musste ich mich fragen, wo mich das Buch noch hin führen möchte.

Fazit

Wer hohe Erwartungen an etwas hat, der kann auch schnell enttäuscht werden. Leider ist mir das mit “Ein Buchladen zum Verlieben” so ergangen. Es ist keineswegs ein schlechtes Buch, es hat einfach nicht meinen Erwartungen entsprochen und so sind wir beide nie wirklich Freunde geworden.
Teils zu langatmig, am Ende zu rasant und den Fokus zu wenig auf dem Buchladen selber, kommt das Buch für mich leider nicht über Mittelmaß hinaus. Mit 3 von 5 Sternen kann man es lesen, muss man aber nicht.

[Rezension] Numbers–Den Tod vor Augen von Rachel Ward

9783551312396

 

Titel: Numbers – Den Tod vor Augen
Autor: Rachel Ward
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Juni 2011
Format: Softcover (432 Seiten)
ISBN-13: 978-3551520166
Preis: 14,95€

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Leseprobe

 

 

“Numbers – Den Tod vor Augen” ist der zweite Teil der Numbers-Trilogie. Für die folgende Rezension setze ich Band 1 als bekannt voraus, andernfalls könnten Spoiler vorhanden sein.

Worum geht’s?

Wir schreiben das Jahr 2027. Die Menschheit hat es geschafft, dass ihre Welt von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Weite Teile der uns bekannten Küsten sind bereits untergegangen.
Adam lebt in dieser Welt und genau wie seine Mutter sieht er die Todesdaten der Menschen, denen er in die Augen blickt. Eine Zahl begegnet ihm immer wieder – 01012028. Tausende von Menschen werden an diesem Tag sterben. Doch Adam möchte dies verhindern, koste es was es wolle.

Meine Meinung

Dieses Buch konnte mich zwar nicht so sehr zum Weinen bringen wie sein Vorgänger, dennoch steht Band 2 dem Trilogieauftakt in nichts nach.

Rachel Ward macht mit “Numbers – Den Tod vor Augen” gewohnt gut weiter. Auch dieses Mal konnte die Story mich packen und mich erst auf der letzten Seite wieder loslassen.

Wie auch im ersten Band begegnen wir wieder dem rotzigen Schreibstil, der prima an die Charaktere und auch die Zielgruppe dieser Trilogie angepasst ist. Wer diesen Schreibstil in Band 1 schon nicht mochte, der wird auch hier seine Schwierigkeiten haben. Mir persönlich hat er gut gefallen, da er authentisch wirkt.

In Band 2 begegnen wir bekannten, aber auch völlig neuen Charakteren, die gut ausgearbeitet sind und die Fähigkeit haben, mich als Leser in ihre persönliche Geschichte so einzubeziehen, dass ich mich mit ihnen gleichzeitig freuen, aber auch leiden kann.

Die Idee des ersten Bandes wird in “Numbers – Den Tod vor Augen” natürlich wieder aufgegriffen, aber auch leicht verändert, so dass ich als Leser nicht das Gefühl hatte den ersten Band, nur mit anderen Charaktere zu lesen. Die Weiterentwicklung hat mir persönlich gut gefallen und ich bin gespannt darauf in was die Idee im Abschlussband gipfeln wird.

Fazit

Auch mit Band 2 der Numbers-Trilogie konnte mich Rachel Ward wieder abholen und begeistern. Wem Band 1 gefallen hat, der sollte dringend weiterlesen und Adam kennenlernen.

[Aktion Stempeln] September 2012


Kalte Berechnung – Stefanie Maucher

An diesen wirklich gut geschriebenen Kurzroman kann ich mich erinnern als hätte ich ihn nicht vor zwei Jahren sondern vor zwei Wochen gelesen. Ich habe damals bei Lovelybooks an der Leserunde teilgenommen und mich sehr über die rege Teilnahme der Autorin gefreut. So macht das Lesen eines Buches noch mehr Spaß.

Hier gibt es also ganz definitiv einen grünen Stempel von mir.

 

Dornröschenschlaf – Alison Gaylin

An diesen Thriller kann ich mich leider nicht mehr wirklich gut erinnern, nur, dass er in meinen Augen einfach zu langweilig für einen richtigen Thriller war. Die “Fähigkeit” er Protagonistin finde ich immer noch sehr spannend und kann mich nun auch bald im zweiten Teil davon überzeugen, ob die Autorin dazu gelernt hat oder nicht.

´Leider muss hier der rote Stempel zum Einsatz kommen, da das Buch mir nicht im Gedächtnis geblieben ist.

 


Spiel des Lebens – Veit Etzold

Die Grundidee dieses Jugendthrillers ist mir noch im Gedächtnis geblieben und auch, dass ich leider nicht ganz so begeistert von dem Buch war. Begeistert war ich allerdings von der Covergestaltung und der Skyline Londons auf dem Buchschnitt. Hat schon was. Für einen grünen Stempel reicht diese Erinnerung jedoch nicht aus, daher muss der rote wieder herhalten.

 

 


Wassermanns Zorn – Andreas Winkelmann

Auch hier blitzen leider immer wieder nur kleine Ausschnitte des Buches in meinen Erinnerungen auf, aber nie das gesamte Bild. Ich kann noch nicht einmal mehr sagen, wer der Täter war. Was ich noch weiß, ist, dass mir das Buch unheimlich gut gefallen hat und ich mir im Nachhinein sogar noch einen weiteren Winkelmann zugelegt habe.
Das Buch ist mir also leider nicht mehr präsent.

 

 

Das war’s auch schon wieder mit dem Blick in die Vergangenheit. Vier gelesene Bücher sind ja nicht gerade viel und dass ich mich davon auch nur noch ein eines erinnern kann, ist ehrlich gesagt etwas mau. Hoffentlich wird der Oktober wieder besser.