Kategorie: aer1th

[Kinderbuch-Rezension] Klara & Delfi: Kopfkino, das Ende der Angst von Corinna Möhrke


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Worum geht’s?

Die 10jährige Klara und ihr Delfin verbindet eine ganz besondere Freundschaft. Sie verbringen jede freie Minute gemeinsam und genießen ihr wundervoll unbeschwertes Leben in vollen Zügen. Ein fast perfektes Kinderleben, wenn da nur nicht dieser dunkle Schatten der Angst wäre …
Eines Tages wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt und Delfi muss sich entscheiden, ob er es wagt, sich seiner Angst zu stellen und auf die magische Kraft seiner Gedanken zu vertrauen. Kann er diese große Herausforderung Klara zuliebe meistern?
Ein einfühlsam geschriebenes Kinderbuch, das in leuchtenden Farben die kraftvolle Macht der Gedanken beschreibt und (nicht nur) Kindern Mut macht, bei den Herausforderungen des Lebens auf die eigene Kraft zu vertrauen. (Quelle) [Anzeige]

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[Kinderbuch-Rezension] Du gehörst nicht dazu! von Antje Szillat

Du gehörst nicht dazu!


Worum geht’s?

Seit Johannes in seine Gruppe gekommen ist, mag Tommi nicht mehr in den Kindergarten gehen. Trottel hat Johannes ihn schon genannt, ihm ein Bein gestellt und ihn ausgelacht. Und die anderen Kinder? Die haben mitgelacht. Mama weiß nichts davon. Auch Nina, die Erzieherin, nicht. Denn wenn Tommi petzt, wird alles noch viel schlimmer … Dass Kinder sich streiten, ist vollkommen normal. Wird ein Kind aber systematisch ausgegrenzt, spricht man von Mobbing. Tommis Geschichte möchte Kinder, Eltern und Erzieher gleichermaßen für dieses Thema sensibilisieren. Sie macht Mut, das Schweigen zu durchbrechen, und gibt Tipps, wie Kinder mit ihrer Wut umgehen können oder gegenseitigen Respekt und einen positiven Umgang miteinander üben. Ein besonderes Bilderbuch mit praktischen Tipps für die ganze Familie und einem Elternnachwort der Pädagogin und Mediatorin Dr. Christa D. Schäfer (Quelle) [Anzeige]

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[Rezension] Pheromon–Sie jagen dich (Bd.3) von Rainer Wekwerth und Thariot

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©PLANET!


Worum geht’s?

Stell dir vor, du erfährst, dass dein bisheriges Leben auf einer Lüge beruht. Und du nicht diejenige bist, die du zu sein glaubtest. Sondern etwas Besonderes – du trägst die letzte Chance in dir, die Menschheit zu retten.
Denn du bist anders, deine DNA noch außergewöhnlicher als die der Hunter, die für dein Überleben bereit sind, den höchsten Preis zu zahlen.
Doch du bist nicht allein. Ein Widerstand gegen die Alien-Invasion hat sich gebildet. Mit diesen letzten nicht-infizierten Menschen stellst du dich der größten Herausforderung deines Lebens, auch wenn du nicht weißt, was du dafür opferst … (Quelle) [Anzeige]

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[Rezension] I can see U von Matthias Morgenroth

I can see U

©Coppenrath Verlag


Worum geht’s?

Wir standen am Fenster neben dem Haupteingang und schauten in die Nacht. Wolken zogen über den Mond, die Schatten der Büsche tanzten im bleichen Licht. Wir dachten alle dasselbe. „Er ist irgendwo da draußen”, flüsterte ich. Als Ben neu in die Klasse kommt, ist Marie fasziniert: Ben sieht gut aus, ist immer freundlich und liest ihr geradezu die Wünsche von den Lippen ab. Endlich jemand, der sie wahrnimmt! Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Im Klassenchat kursieren Fake-Bilder von ihr, gut gehütete Geheimnisse ihrer Mitschüler verbreiten sich plötzlich wie ein Lauffeuer; und was ist das für ein „Auftrag”, den der Neue angeblich hat? Langsam beginnt Marie zu ahnen, dass etwas Größeres dahintersteckt … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ich wollte dieses Buch echt mögen, immerhin hatte ich es beim Verlag angefragt und nicht andersherum. Ich bin auf das Buch gestoßen, weil es interessant klang und ich tatsächlich viele positive Meinungen darüber gelesen hatte – lese ich immer noch. Außerdem geht es um Cybermobbing – ein unfassbar wichtiges Thema. Und trotzdem komme ich nicht umhin, dem Buch kritisch gegenüber zu stehen.

Ja, das Buch ist für Leser*innen ab 12 Jahren und ja, ich entspreche nicht mehr ganz der Zielgruppe mit meinen 34 Jahren. Dennoch habe ich bereits diverse Bücher gelesen, in deren Zielgruppe ich nicht mehr passe und fand sie super, konnte mich mit den Charakteren identifizieren oder fand das Thema gut umgesetzt. Bei “I can see U” hatte ich leider meine Probleme.

Die Protagonisten

Ben – Ja…Ben… Ich weiß, dass der Verlag selber und auch einige Rezensionen in Bezug auf Ben bereits gespoilert haben. Ich kannte diese Spoiler allerdings nicht bevor ich angefangen hatte zu lesen, wusste allerdings bereits schon nach den ersten paar Seiten, was es mit Ben auf sich hat und konnte es daher nicht wirklich nachvollziehen, wieso Bens Mitschüler erst so spät begriffen haben, was mit ihm los ist. Für mich war es einfach zu offensichtlich und gepaart mit Maries Verhalten, hat es mich leider genervt, dass immer um den heißen Brei herumgeredet wurde.

Marie – Mit ihr kam ich so gar nicht zurecht. Insgesamt eine nette Person, aber sowas von naiv und gutgläubig. Sie versucht sich alles, was Ben angeht schön zu reden und übersieht jegliche Fakten und Auffälligkeiten. Das mag für einen verliebten Teenager nicht so sehr weit hergeholt sein und dennoch ging sie mir fast permanent auf die Nerven mit ihrem Verhalten.
Ihre beiden Mitschüler und Freunde, Josh und Elli, waren da nicht ganz so verblendet und haben schon recht früh misstrauisch auf Ben reagiert.

Das Grundthema

Cybermobbing bzw. der gläserne Mensch sind keine neuen Themen und dennoch brandaktuell. Dieses Thema aufzugreifen und für Jugendliche fassbarer zu machen, finde ich sehr wichtig – es ist ein Stück Medienkompetenz. Leider hat mir die Art und Weise wie dieses Thema vom Autor im Buch umgesetzt wird, nicht so richtig gefallen. Mir war es einfach zu plump. Nicht nur einmal kam ich mir vor, als würde Morgenroth mit dem ganzen Zaun winken, damit der Leser auch ja die richtigen Gedanken entwickelt. Wirklich sehr schade. Ich habe mich dadurch irgendwie nicht so richtig ernst genommen gefühlt. Als würde der Autor den Lesern nicht wirklich zutrauen, dass sie auch subtilere Hinweise verstehen.
Außerdem waren es mir zu viele Baustellen. Das Smart-Shopping Gerät, das für einen automatisch Dinge bestellt, gefakte Bilder, die für böse Gerüchte sorgen und sogar einen Lehrer fast das Leben kosten und nicht so nette Chatunterhaltungen. Es war einfach zu viel. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich der Autor auf weniger konzentriert hätte und darauf strukturierter und intensiver eingegangen wäre.

Bens “Geheimnis”

Ich möchte echt nicht spoilern, aber ich muss dringend etwas zu Ben sagen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die heutige Jugend weniger über moderne Technologien weiß als ich. Dinge, in die ich erst hineinwachsen musste, z.B. sprachgesteuerte Suchassistenten oder Smart-Homes etc., sind für Leser der angepeilten Zielgruppe doch schon (fast) zur Normalität geworden. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass die lesenden Jugendlichen nicht auch sofort verstehen, was es mit Ben auf sich hat. Und wenn man verstanden hat, was Phase ist, dann kann es passieren, dass die sehr offensichtlichen Hinweise und die Schmachtereien von Marie sich störend auf den Lesefluss auswirken. So ging es mir zumindest.

Das Ende

Das Ende ist recht offen gehalten, was grundsätzlich ok ist. Es müssen nicht immer alle Fragen beantwortet werden. Ich finde, dass der Leser ruhig auch selber seine eigene Geschichte weiterdenken kann, daher habe ich prinzipiell kein Problem mit solch offenen Enden.
Das Ende hier wirkt auf mich jedoch so, als hätte der Autor sich die Option auf einen oder mehrere Folgebände offen gehalten – was prinzipiell auch in Ordnung ist. Ich werde jedoch eine Fortsetzung – sollte es eine geben – nicht lesen und die Geschichte nicht weiterverfolgen. Für mich ist sie mit diesem Ende auch zuende erzählt.

Fazit

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, vor allem, weil ich das Grundthema sehr interessant und auch wichtig finde. Leider hat mir die Umsetzung nicht so richtig gefallen und ich hatte zudem auch noch arge Schwierigkeiten mit der Protagonistin. Eine etwas ungünstige Mischung.
Anderen Lesern hat das Buch hingegen sehr gut gefallen, daher bildet euch bitte eure eigene Meinung, wenn die Story für euch interessant klingt. Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen.


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Titel: I can see U
Originaltitel: /
Reihe: ?
Autor*in: Matthias Morgenroth
Übersetzer*in: /
Illustrator*in: /
Verlag: Coppenrath Verlag
Erscheinungsdatum: 21. Februar 2019
Format: Hardcover (304 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-649-63190-3
Preis: 16,00€

[Neuerscheinungen] März 2019–Teil 1

[Anzeige]*

Der Messemonat März ist angebrochen und wie auch schon im Februar muss ich meinen Beitrag zu den ganzen tollen Neuerscheinungen in mindestens zwei Beiträge teilen, weil es mal wieder so viele geworden sind.
Auch dieses Mal ist es wieder eine bunte Mischung und bestimmt ist für jeden etwas dabei. Das ein oder andere wird unter Garantie auch bei mir einziehen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Wie üblich gelangt ihr durch ein Klick auf das Cover zur jeweiligen Verlagsseite für mehr Informationen zu dem vorgestellten Buch.

*Da ich die Verlagsseiten verlinke, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich bekomme allerdings weder Geld noch kostenlose Bücher für diesen Beitrag. Ich möchte euch lediglich ein paar interessant klingende Bücher vorstellen.


Black Forest High
©Piper Verlag

erscheint am 01. März 2019 // 15,00€

Was, wenn die Auserwählte tot ist und du ihren Platz einnehmen musst?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wo Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien zur Schule gehen? Auf die Black Forest High!

Seven hält den Rekord der am längsten außerhalb der Schule überlebenden Geistbegabten. Dadurch ist sie, seit sie zusammen mit ihrem Geisterfreund Remi die Schule betreten hat, bekannter als ein Geist mit zwei Köpfen. Was nicht nur bei den geheimnisvollen Zwillingen Parker und Crowe für Aufmerksamkeit sorgt. Und schnell bemerkt Seven, dass auf der Black Forest High so einiges nicht stimmt: Was steckt hinter der geheimen Arbeitsgruppe, von der niemand weiß, was sie tut oder wer ihr angehört? Weshalb halten es alle für normal, dass die Schule gutes Geld mit den Schülern verdient, die Geister austreiben und verschollene Testamente ausfindig machen? Warum verschwinden zahlreiche Schulabgänger spurlos? Und weshalb scheinen es sämtliche Poltergeister, die von Sevens toter Schwester flüstern, auf sie abgesehen zu haben? Seven macht sich auf die Suche nach Antworten – gemeinsam mit ihren neuen Freunden und dem ein oder anderen nervigen Toten, der einfach nicht akzeptieren will, dass seine Zeit abgelaufen ist.

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[Kinderbuch Rezension] Kleines Monster, komm da raus! von Tom Fletcher

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©cbj


Worum geht’s?

Schöner kann man sein Kind nicht ins Bett bringen

Ach, du liebes Lieschen! In dieses Buch hat sich ein kleines Monster geschlichen! Wer hilft mit, es zu verscheuchen? Mit Schütteln, Pusten, Wedeln, Drehen und am Ende ganz, ganz viel Lärm gelingt es schließlich, das freche kleine Monster loszuwerden. Doch, schwups, ist es ins Zimmer entwischt – und da hat es ja nun überhaupt nichts zu suchen. Also husch, zurück ins Buch gelockt, über den Kopf gestreichelt … und Gute Nacht, kleines Monster. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ich hatte heute unsere “Krabbelgruppe” hier zu Besuch. Ich dachte mir also, der perfekte Zeitpunkt, um das Buch einem Praxistest zu unterziehen. Dass das Buch meiner Tochter gefallen wird, da war ich mir sehr sicher, da sie – genau wie Mama – Bücher liebt.
Heute hatten wir also das Haus voller Kinder – die Alterspanne rangierte zwischen drei Monaten und drei Jahren. Nun gut, unsere Kleinste konnte noch nichts mit dem Buch anfangen, dafür hingen mir unsere Großen förmlich an den Lippen.
Nicht alle kommen so häufig mit Büchern in Berührung wie meine eigene Tochter, daher war ich gespannt auf die Reaktionen. Ich schnappte mir also das Buch, fragte in die Runde, ob sich jemand mit mir das Buch anschauen möchte und setzte mich aufs Sofa. Sofort war ich von Kindern umzingelt, die allesamt gespannt auf die super süße Illustration des kleinen Monsters schauten.
Ich begann also zu lesen. Die Augen der Kinder wurden immer großer und sie krabbelten mir vor Aufregung auf den Schoß. Alle wollten mitmachen! Sie haben das Buch kräftig geschüttelt, das Monster gekitzelt, es versucht weg zu pusten, es zurück ins Buch gelockt, um ihm dann abschließend sanft über den Kopf zu streicheln. Ich musste das Buch zwei Mal hintereinander vorlesen und wenn es nach den Kindern gegangen wäre, hätte ich es bestimmt noch mindestens zwei Mal gelesen.
Meine Tochter kennt das Buch schon auswendig und fing dann selber an “vorzulesen” als ich es zur Seite gepackt hatte.

Die wirklich zuckersüßen Illustrationen von Greg Abbott und die kleine Geschichte, geschrieben von Tom Fletcher, konnten nicht nur die Kinder überzeugen, sondern auch mich und die anderen anwesenden Mamas. Das Buch hat eindeutig viele neue Fans gefunden.

Fazit

Normalerweise lese ich Bücher nicht gerne mehrmals hintereinander vor und gefühlt in einer Woche 50x, doch bei diesem süßen Buch stört mich das irgendwie gar nicht. Ich bin ganz verliebt in das Buch, in die Idee und in die Umsetzung.
Ein Mitmach-Buch, das Kindern strahlende Augen entlockt und auch Erwachsenen beim Lesen Spaß bringt. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung!


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Titel: Kleines Monster, komm da raus!
Originaltitel: There is a Monster in Your Book
Reihe: /
Autor*in: Tom Fletcher
Übersetzer*in: Tanja Poestges
Illustrator*in: Greg Abbott
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2018
Format: Hardcover (32 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren
ISBN: 978-3-570-17553-8
Preis: 13,00€

[Neu im Bücherregal] Es wurde mal wieder Zeit…

Hey ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr habt eine schöne Zeit und genießt diese mit Dingen, die ihr auch so richtig gerne tun möchtet. Meine Me-Time bzw. meine Freizeit ist ja etwas reduziert doch irgendwie muss man ja auch daraus das beste machen.

Heute möchte ich euch gerne erneut ein paar Bücher zeigen, die bei mir einziehen durften. Einige befinden sich erst seit Kurzem in meinem Besitz, andere schon etwas länger. Von einigen werdet ihr auch schon Rezensionen hier auf dem Blog gesehen haben.

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[Rezension] Someone New von Laura Kneidl

978-3-7363-0829-9-Kneidl-Someone-New-org©Lyx Verlag


Worum geht’s?

Ich mache mir ständig Gedanken darum, was andere Menschen von mir denken. Wen sie in mir sehen. Aber nicht bei dir. Bei dir kann ich ganz ich selbst sein.

Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Noch bevor ich überhaupt eine Ahnung hatte worum es in diesem Buch geht, ist es mir bereits dutzende Male in den sozialen Medien begegnet. Gefühlt alle haben darüber geredet. Das macht natürlich neugierig und so habe ich mir das Buch mal genauer angeschaut. Der Klappentext wurde von mir gelesen und spätestens ab dem Zeitpunkt hatte ich beschlossen, dass das Buch bei mir einziehen muss.
Ohne Frage klingt der Klappentext interessant, doch ich wollte dem Hype um das Buch auf den Grund gehen. Denn seien wir mal ehrlich, “Someone New” ist (momentan) eins der gehyptesten Bücher überhaupt.

Noch vor ein paar Jahren hätte ich dieses Buch kaum eines Blickes gewürdigt, da ich zu dem Zeitpunkt absolut keine New Adult Bücher gelesen habe. Tja, gut, dass ich meinen Horizont erweitert habe, ich hätte nämlich echt was verpasst, hätte ich “Someone New” nicht gelesen.

Um ganz ehrlich zu sein und keine falschen Erwartungen zu schüren: Ja, in den ersten 200 Seiten passiert nicht sonderlich viel. Und ja, es dauert echt lange bis Julian mit seinem Geheimnis rausrückt. Doch beides sind keine Gründe für mich das Buch schlechter zu bewerten. Ich persönlich erwarte bei New Adult Büchern kein rasend schnelles, äußerst spannendes Storytelling, sondern bin vollauf damit zufrieden, wenn ich die Charaktere und ihr Leben kennenlernen kann. Und was das Geheimnis angeht…tja…da habe ich schon relativ früh geahnt, um was es geht. Ich hatte recht mit meiner Vermutung und habe mich beim Lesen immer gefreut, wenn ich eine Andeutung entdecken konnte.

Laura Kneidl hat mich mit ihrem Buch in ein Wechselbad der Gefühle getaucht. Ich habe gelacht, geweint, war wütend und stolz – manchmal sogar alles gleichzeitig. Es ist mein erstes Buch von ihr und ich muss sagen, dass ich ihren Schreibstil wirklich sehr gerne mag. Es ist so angenehm locker und leicht und sie trifft absolut meinen Humor. Im übrigen auch meinen “Nerd-Nerv” mit all ihren Fandom Anspielungen.

Die Protagonistin Micah hat ebenfalls genau meinen Nerv getroffen, auch wenn ich mich ehrlicherweise schon ab und an gefragt habe, wieso sie nicht auf das Offensichtliche kommt, obwohl sie insgesamt nicht auf den Kopf gefallen ist. Auf den Mund übrigens auch nicht. Ich liebe ihre Art zu reden und Konter zu geben.
Julian ist auch ein ganz toller Protagonist. Ich wollte ihn am liebsten entweder drücken oder mit ihm scherzen. Laura Kneidl hat es geschafft, dass um ihn herum eine konstant dichte Aura wabert. Ich habe beim Lesen permanent gemerkt, dass er eher verschlossen, fast schon geheimnisvoll wirkt und es ihm schwer fällt sich auf Menschen einzulassen.

Das gesamte Buch ist voller diverser Charaktere und das habe ich einfach nur geliebt. Micah, die intelligent und hübsch ist und gleichzeitig ein riesiger Comic- Manga- und Anime-Fan ist. Ihre Freundin Lilly, die als Teenager schwanger wurde und nun einen ganz wunderbaren Sohn hat. Micahs Bruder Adrian, der schwul ist und ziemlich mit seinem Outing zu kämpfen hat und noch viele mehr. Am liebsten würde ich sie alle aufzählen, doch das würde den Rahmen der Rezension erheblich sprengen.

Meiner Meinung nach ist Laura Kneidl mit “Someone New” ein ganz wunderbares und wichtiges Buch gelungen. Diversität ist mittlerweile allgegenwärtig und sollte daher eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht und daher finde ich es super, dass ich mit diesem Buch ein Geschichte voller Charaktere lesen durfte, die nicht dem vermeintlichen “Normalbild” unserer Gesellschaft entsprechen.
 

Fazit

“Someone New” ist ein ganz wunderbares und wichtiges Buch, das ich wirklich jedem ans Herz legen möchte. Ja, es wird zur Zeit wirklich sehr gehypt, aber das macht es nicht mehr oder weniger lesenswert. Versucht euch davon frei zu machen, belasst die Erwartungen auf einem normalen Maß und öffnet euch für diese wunderschöne und auch etwas traurige Geschichte. Es lohnt sich.

Ich habe das Buch geliebt und vergebe daher sehr gerne 5 von 5 Sterne.


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Titel: Someone New
Originaltitel: /
Reihe: Band 1 (geht aber auch als Standalone)
Autor*in: Laura Kneidl
Übersetzer*in: /
Illustrator*in: /
Verlag: Lyx Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Januar 2019
Format: Broschiert (534 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0829-9
Preis: 12,90€

[Rezension] Emmi & Einschwein: Ganz vorn mit Horn! von Anna Böhm

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©Oetinger


Worum geht’s?

Einschwein benimmt sich mal wieder vollkommen unmagisch. Deshalb findet Emmi, dass es Unterricht von einem richtigen Einhorn braucht, um zu lernen, wie man anständig mit Horn zaubert. Aber da ahnen die beiden noch nicht, wie anstrengend so ein Promi-Leben als Einhorn ist, denn das beliebte Fabelwesen kann sich vor Fans kaum retten. Auch seinem Besitzer Henry ist der Trubel gründlich zu viel. Schließlich kommen alle vier in ernste Schwierigkeiten, als eine Brausefirma dem Einhorn nachstellt. Da gibt es nur noch eins: Das Einhorn braucht die Hilfe vom kleinen Einschwein.

Gutgelaunt und bezaubernd unmagisch: Band 3 der fabelhaften Einschwein-Reihe (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Heute möchte ich euch gerne den dritten Band der Emmi & Einschwein Reihe vorstellen. Den dritten Band? Yap, genau. Mir ist erst aufgefallen, dass es sich um einen Folgeband handelt, als ich das Buch bereits hier zu Hause hatte. Aber wisst ihr was? Es macht nichts. Ich konnte das gesamte Buch ohne Schwierigkeiten lesen und verstehen.
Sicherlich wären die Hintergrundinfos – vor allem aus dem ersten Band – sehr nett gewesen, um auch die kleinen Anspielungen und – tja – die Hintergründe gänzlich zu verstehen, aber es ist kein KO-Kriterium.

Emmi & Einschwein waren mir schon früher über den Weg gelaufen und die Geschichte um die Beiden klang echt süß. Außerdem geht es in diesem Buch um ein Einhorn! Muss ich noch mehr sagen?! Das Einhorn hat mich schwach werden lassen und so durfte halt – unwissenderweise – der dritte Band bei mir einziehen.

Emmi ist zehn Jahre alt und lebt in der magischen Stadt namens Wichtelstadt. Dort hat bekommt jeder zu seinem 10. Geburtstag ein eigenes Fabelwesen und das von Emmi ist – yep! – ein kleines Schwein mit Horn: Einschwein.
Einschwein ist einfach nur zuckersüß. Ziemlich chaotisch und tollpatschig, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Einschwein ist für jeden Spaß zu haben und hilft, wo es nur kann. Mit seinem kleinen Horn kann es leckeres Essen zaubern, doch das geht nicht immer glatt. Fliegende Pfannkuchen und Puddingschuhe sind der Beweis dafür. Für ein Fabelwesen ist das ziemlich unmagisch und daher findet Emmi, dass Einschwein Magieunterricht von einem richtigen Einhorn bekommen sollte. Und wie der Zufall es so will, ist erst vor kurzem das erste richtige Einhorn nach Wichtelstadt gezogen.
Doch nicht nur Emmi und Einschwein wollen etwas von dem Einhorn, sondern gefühlt ganz Wichtelstadt. Das arme Einhorn und sein Besitzer Henry finden keine Ruhe mehr. Emmi und Einschwein beschließen zu helfen.

Das Buch ist für Leser*innen ab Jahren und durchaus auch zum selberlesen geeignet. Mit seinen 237 Seiten allerdings eher etwas für lesebegeisterte Kinder, die schon gut selber für sich lesen können. Natürlich kann das Buch auch von Mama, Papa, Oma, Opa, etc. vorgelesen werden.
Das Buch ist gespickt mit Schwarz/Weiß-Illustrationen von Susanne Göhlich, die das Geschriebene untermalen und etwas auflockern. Auch das süße Cover ist von Susanne Göhlich gezeichnet worden.

Anna Böhm ist mit Emmi und Einschwein – Ganz vorn mit Horn eine wirklich süße Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft gelungen. Die Geschichte vermittelt ganz eindeutig eine schöne Botschaft und ist für Kinder im Zielgruppenalter sicherlich auch sehr witzig geschrieben.
Mir als erwachsene Leserin kam der Schreibstil bzw. der Versuch witzig zu sein bzw. zu schreiben an einigen Stellen etwas zu gewollt und ungelenk vor. Da bin ich von anderen Kinderbuchautor*innen mehr ‘Natürlichkeit’ gewohnt.
Nichts desto trotz hat mir das Buch gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Auch wenn ich keine Schwierigkeiten hatte der Geschichte zu folgen, würde ich dennoch die Bände in der richtige Reihenfolge lesen und mit Band 1 starten.


Fazit

‘Emmi und Einschwein – Ganz vorn mit Horn’ ist eine wirklich süße Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Mir als erwachsene Leserin kam der Humor an einigen Stellen zu ungelenk bzw. gewollt vor, doch ich glaube, dass es der Zielgruppe gar nicht auffällt und diese viel Spaß beim Lesen haben wird.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.


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Titel: Emmi & Einschwein: Ganz vorn mit Horn!
Originaltitel: /
Reihe: Band 3
Autor*in: Anna Böhm
Übersetzer*in: /
Illustrator*in: Susanne Göhlich
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 21. Januar 2019
Format: Hardcover (237 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-7891-0975-1
Preis: 13,00€

[Rezension] H.O.M.E.–Das Erwachen von Eva Siegmund

H.O.M.E. Das Erwachen
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Worum geht’s?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ist das Cover nicht ein Hingucker schlechthin? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich bei diesem Buch lediglich vom Cover und dem Autorenname habe leiten lassen. Der Klappentext klingt zwar auch sehr vielversprechend, ist im Verhältnis zum tatsächlichen Inhalt allerdings eher unscheinbar.

Wir befinden uns in Berlin, in einer nicht näher benannten Zukunft. In ganz Europa herrscht eine starke Dürre und Wasser ist zum Luxusgut geworden. Viele Menschen dehydrieren und gerade kleine Kinder, ältere Personen und Kranke fallen der Dürre zum Opfer. Sie sterben oder fallen in ein Koma – so auch die damals 5-Jährige Zoë.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem wir auf die fünf Jahre alte Zoë treffen. Dieser kurze Prolog hat mir -gerade als Mutter- die Gänsehaut den Rücken runterlaufen lassen und die Tränen in die Augen getrieben. Was für ein Einstieg in das Buch.

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