Kategorie: aer1th

[Rezension] MÉTO Das Haus von Yves Grevet

Cover/Aussehen

Méto Das Haus

Bei diesem Buch fallen ganz klar das Cover und vor allem der Buchschnitt auf. Im Comicstil gestaltet und mit dem prominenten Buchtitel sticht es natürlich hervor.
Der schwarze Buchschnitt passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches. 64 Jungen verstecken sich im Inneren und können nicht heraus schauen.


Inhalt

64 Jungen eingesperrt in einem Haus voller Geheimnisse. Ein durch und durch geplanter Tagesablauf bestimmt ihren Alltag. Kampftraining, skurrile Essensrituale, Gehorsam und Wettkämpfe bestimmen ihr Leben. Doch woher sie kommen, warum sie im Haus sind und was passiert, wenn sie zu alt werden, das weiß keiner von den Jungen.
Beinahe emotionslos folgen sie den Anweisungen der Cäsaren, den sogenannten Hausherren. Geben sich ohne eine eigene Meinung zu haben dem Geschehen hin, hinterfragen nichts und akzeptieren die völlig überzogenen Strafen ohne zu Murren.
Bis einer der Jungen anfängt Fragen zu stellen, die er nicht stellen darf, sich für Dinge zu interessieren, die ihn nicht interessieren dürfen.

Meine Meinung

Für einen Jugendroman sehr passend, beginnt die Geschichte ohne jegliches Vorgeplänkel. Der Leser ist mitten im Geschehen und wird in das Leben innerhalb des HAUSES eingeführt.
Bereits auf den ersten Seiten wird klar: Ein normales Leben führen diese 64 Jungen ganz bestimmt nicht. Aus der Sicht des Protagonisten Méto lernen wir schnell die skurrilen Gepflogenheiten und Rituale des Hauses kennen. Diejenigen mit schlechtem Namengedächtnis werden die vielen gleichklingenden Namen vermutlich verwirren. Aber lasst euch davon nicht stören. Die Namen wurden meiner Meinung nach bewusst so gewählt, um eine Gleichartigkeit der Charaktere zu schaffen.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der leicht abgehackten und emotionsarmen Sprache, die der Autor gewählt hat, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Sie transportiert sehr gut die Stimmung, die im Haus herrscht. Irgendwie beklemmend und düster. Ständig habe ich mich gefragt wie man so nur leben kann und wieso keiner sich traut etwas dagegen zu unternehmen, bis doch endlich jemand den Mut dazu hatte zu rebellieren.

Mit seinen knapp 220 Seiten ist das Buch nicht gerade lang, bleibt dafür aber bis zur letzten Seite spannend. Wer sich Tiefe bei den Charaktere wünscht, der bekommt diese hier nicht. Da keiner der Jungen seine Vergangenheit kennt und die meisten ihre Emotionen sehr gut im Griff haben, kommt es selten zu emotional bewegenden Szenen. Mich hat es ehrlich gesagt nicht gestört, da ich die Zeichnung der Charaktere so passend zur Geschichte empfunden habe.

Kleines Manko und deswegen auch einen Stern weniger gibt es für das extrem offene Ende, das eigentlich mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet und die ewig lange Wartezeit bis zum zweiten Teil der Trilogie, der im Oktober 2012 erscheint.

Fazit

Méto Das Haus ist ein Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt und einen vor Augen führt wie gut wir es eigentlich in unserer, von uns selbst bestimmten Welt haben.
Von der Sprache etwas gewöhnungsbedürftig, aber durch und durch spannend kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der keine Probleme mit einem offenen Ende hat.

4 von 5 Sternen und damit eine Leseempfehlung von mir.

Infos
“MÉTO Das Haus” von Yves Grevet
Deutscher Taschenbuch Verlag (01. April 2012)
Gebundene Ausgabe (224 Seiten)
ISBN-13: 978-3423625142
Empfohlenes Alter: 12-14 Jahre

Vielen Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag und lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die Leserunde zum Buch, die echt interessant war.

Und gewonnen hat….

Welttag des Buches…das verrate ich euch natürlich noch nicht im ersten Satz. Zwinkerndes Smiley

Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich für die rege Teilnahme an unserem ersten Gewinnspiel bedanken!
Es hat wirklich Spaß gemacht all eure Beiträge zu lesen. Da wir von vornerein schon wussten, dass es uns schwer fallen wird aus all den schönen Antworten eine einzige herauszusuchen, haben wir random.org bemüht uns diese Entscheidung abzunehmen.

Von den 22 Kommentaren, die ihr geschrieben habt, sind 21 mit in den Lostopf gewandert. Ein Kommentar wurde leider zu spät abgegeben und hat es daher nicht mehr geschafft an der Verlosung teilzunehmen.

Ok, ich möchte euch nun nicht mehr länger auf die Folter spannen…*trommelwirbel*

(mehr …)

[Rezension] Blackout – Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg

Stellt euch vor von einem Moment auf den anderen fällt der Strom aus. Es kommt kein Wasser mehr aus den Leitungen, der Kühlschrank gibt den Geist auf, die Heizung fällt aus. Wie lange würdet ihr es aushalten?

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Titel: BLACKOUT. Morgen ist es zu spät
Autor: Marc Elsberg
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. März 2012
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag (800 Seiten)
ISBN-13: 978-3764504458
Preis: 19,99€

zum Buch

 


Inhalt
Mitten in der kalten Jahreszeit bricht die gesamte Stromversorgung Europas zusammen und noch ahnt niemand warum. Heizungen fallen aus, Wasser fließt keines mehr, kein Benzin, Lebensmittel verderben und neue bekommt man nur noch schwer, die Kommunikation fällt weitestgehend aus.

Die meisten Menschen trifft es unvorbereitet, so auch Piero Manzano, einen italienischen Informatiker und ehemaligen Hacker. Mehr durch Zufall entdeckt er, dass der Blackout bewusst herbeigeführt wurde. Vom größten Stromproduzenten Italiens wird er wegen seiner Vermutung nur belächelt, doch Manzano denkt nicht ans Aufgeben.
Als er endlich Gehör findet, haben die Terroristen bereits dafür gesorgt, dass der Verdacht auf ihn fällt.

Während die Kraftwerke vergeblich versuchen das Stromnetz Europas wieder in Gang zu bekommen, kämpft die Bevölkerung ums Überleben und sieht sich mit Problemen konfrontiert, die keiner vorhergesehen hat.

Meine Meinung
Bestimmt hat jeder von uns den ein oder anderen kurzen Stromausfall miterlebt und sich darüber geärgert. Wenn der Stromausfall dann auch noch mehrere Stunden andauerte, war der Versuch groß zum Telefon zu greifen und seinen lokalen Stromanbieter mit Drohanrufen zu belästigen.
Aber was, wenn der Strom nicht nur ein paar Stunden, sondern ein paar Tage ausfällt und das in ganz Europa?

Marc Elsberg beschreibt dieses Szenario erschreckend realistisch. Die Thematik hat mich während des Lesens beschäftigt und tut es immer noch. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr wir eigentlich von einem funktionierenden Stromnetzwerk abhängig sind und was alles beeinträchtigt wird bzw. ausfällt, wenn eben dieses nicht mehr vorhanden ist.

Mit einer Mischung aus Spannung, Dramatik und einer sehr gut recherchierten sowie brisanten Thematik überzeugt Marc Elsberg. Das Buch liest sich flüssig und leicht, ohne dabei anspruchslos zu sein.

Die vielen, aber meiner Meinung nach gut dosierten Hintergrundinformationen finden sich im gesamten Buch wieder und waren für mich persönlich sehr lehrreich. Technikinteressierte wird es freuen, aber auch die Laien unter euch werden keineswegs überfordert, und die Informationen dienen dem besseren Verständnis.

Was mir besonders gut gefallen gefallen hat, waren die verschiedenen Perspektiven aus denen der Blackout wahrgenommen wird. Wie gehen die Kraftwerke damit um, wie die Stromanbieter, die Politiker und wie der Normalbürger?
Dies hatte zur Folge, dass zu Beginn des Buches die Zahl Charaktere zunächst explodiert ist und ich ein paar Seiten brauchte, um mich im Namenwirrwarr zurecht zu finden. Verzweifelt also nicht, die vielen Charaktere sind notwendig und man gewöhnt sich schnell daran. Sie begleiten uns durch das ganze Buch und wir nehmen Anteil an ihren Schicksalen.

Fazit
Mit seinen 800 Seiten wirkt Blackout zunächst wie ein richtiger Brummer, doch lasst euch bloß nicht davon abschrecken. Das Buch bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Gut recherchierte und wohl dosierte Hintergrundinformationen, Spannung und Zwischenmenschliches heißt das Erfolgsrezept bei Marc Elsberg. Ein wirklich gut gelungenes Erstlingswerk.

Und wundert euch nicht, wenn ihr nach Abschluss des Buches plötzlich mehr Dosen im Schrank, mehr Wasser im Keller und eine Taschenlampe zum Kurbeln im Haus habt.

5 von 5 Sternen von mir und damit ein sehr empfehlenswertes Buch.

Ich möchte mich herzlich bei Lovelybooks und Blanvalet bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben und natürlich auch bei Marc Elsberg, der die tolle Leserunde bei Lovelybooks persönlich begleitet hat.

Gewinnspiel zum Welttag des Buches

Welttag des BuchesAm 23.04.2012 ist Welttag des Buches. Seit bereits 17 Jahren wird immer am selben Tag das Lesen, die Bücher und die Kultur des geschriebenen Wortes gefeiert.

Dieses Jahr ist der Welttag etwas Besonderes, da 33.333 Menschen insgesamt 1 Millionen Bücher verschenken dürfen! Ihr habt’s richtig erraten, ich gehöre zu diesen 33.333 Menschen und darf “Schneewittchen muss sterben” von Nele Neuhaus verschenken. 30 Bücher warten jetzt hier bei uns auf ein neues Zuhause.

snowwhite_must_dieEinige der Bücher gehen an unser hiesiges Jugendzentrum, einige an die Tafel, ein paar haben bereits ihren Weg zu Menschen gefunden, die nicht die Mittel haben sich Bücher zu kaufen und einige gehen an lesefaule Kollegen und Bekannte. Smiley

Eins dieser 30 Exemplare habe ich mir für euch aufgehoben und möchte dieses hier auf unserem Blog verlosen.

Um an der Verlosung teilnehmen zu können, postet bitte einen Kommentar mit der Antwort auf folgende Frage bis zum 22.04.2012 – 23:59 Uhr.

Wenn ihr Bücher verschenkt, an wen und aus welchen Gründen verschenkt ihr diese?

Ausgelost wird dann am 23.04. pünktlich zum Welttag des Buches.

Wer Werbung für das Gewinnspiel machen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, muss dies aber nicht tun, um teilnehmen zu können.

Wir drücken euch allen die Daumen! Smiley

Es gelten folgende Regeln:

  1. Denkt daran eine gültige E-Mail Adresse anzugeben, da wir euch sonst im Gewinnfall nicht kontaktieren können.
  2. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.
  3. Versandt wird nur innerhalb Deutschlands. Wer aus dem Ausland kommt und dennoch teilnehmen möchte, muss sich bereit erklären die Mehrkosten zu übernehmen.
  4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[Buchrezension] Die verlorene Wahrheit von Dawn Cook

Der dritte Band der All-Age Fantasy Reihe der Bücher der Wahrheiten von Dawn Cook überrascht mit seinen Charakteren, zumindest mit der Anzahl dieser.

Die Rezensionen des ersten Teils und zweiten Teils der Saga könnt ihr hier auf dem Blog finden. Wer diese beiden Teile noch nicht kennt, der sollte sich diese Rezension mit Vorsicht genießen. Ich versuche so wenig Spoiler wie möglich einzubauen.

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Titel:
Die verlorene Wahrheit (Bd. 3)
Autor: Dawn Cook
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 08. September 2008
Format: Taschenbuch (480 Seiten)
ISBN-13: 978-3442265787
Preis: 8,95€

zum Buch

 


Inhalt
Das Buch der ersten Wahrheit ist geöffnet, Bailic verschwunden und Alissa ein Raku. Das Problem mit der raschen und unvorbereiteten Verwandlung Alissas ist, dass sie sich nicht wieder zurückverwandeln kann. Laut Talo-Toecan alias Nutzlos wird Alissa mindestens ein Jahrzehnt in dieser Gestalt verbringen müssen, ohne auch nur eine Möglichkeit zu haben mit dem Mann, den sie über alles liebt zu kommunizieren.

Doch es kommt anders als alle dachten. Bei ihren Magieübungen mit Nutzlos geht ein Bann schief und Alissa findet sich 400 Jahre in der Vergangenheit wieder. Wie soll sie bloß wieder zurückfinden?

Meine Meinung
Nach den ersten zwei Bänden, in denen die Autorin mit einer Handvoll Charakteren ausgekommen ist, explodiert dieses Buch hier fast vor eben solchen. Dennoch schafft Dawn Cook es auch hier den wichtigsten Charakteren eine schöne Tiefe zu geben. Keiner wird schnell und/oder oberflächlich abgehandelt, sondern man lernt sie alle kennen und manchmal auch lieben.

In diesem Band habe ich noch mehr mit Alissa, Strell und Lodesh mitgefiebert. Dieses Buch liefert mehr Überraschungen als seine beiden Vorgänger. Das ein oder andere Mal hatte ich sogar Tränen in den Augen, musste aber mindestens doppelt so oft über die schön ausformulierten Charaktereigenschaften schmunzeln.

Wer die ersten beiden Bücher etwas zu langatmig wird, wird in diesem Teil meiner Meinung nach belohnt. Es geht schneller voran und es passiert einfach viel mehr, was einfach an der viel höheren Charakteranzahl liegt.

Das Ende des Buchs war für mich überraschend, etwas verwirrend, aber dennoch schön. Auf jeden Fall lesenswert.

Fazit
Genau wie die ersten beiden Bände ein absolut empfehlenswertes Buch. Zwar gibt es immer noch keine epischen Schlachten und es geht mehr um das Miteinander der Charaktere, aber genau das gefällt mir.
Wer ausführlich beschriebene Schlachten sucht, ist hier falsch, alle anderen können sich auf ein Buch mit viel Witz und Charme freuen.

[Produkttest] Take Off Energy + Tropic Mix

Ich weiß nicht, ob ihr es schon wusstet, aber mein Göttergatte und ich sind Energydrink-süchtig. Ja, wir geben es zu… Wir versuchen unseren Konsum einzuschränken, aber an dem Produkttest von brandnooz kamen wir einfach nicht vorbei.
Wir bekamen sechs Dosen Take Off Energy + Tropic Mix für eine Energydrink-Party mit Freunden zugeschickt. Da wir viele Freunde und Bekannte aus dem IT-Umfeld haben, fiel es nicht sonderlich schwer die Dosen an den Mann zubringen. Zwinkerndes Smiley

Take Off Karton

Lechzend wurden die Dosen entgegen genommen und genussvoll getestet.
So als richtige Energydrink-Trinker haben wir die Dosen auch nur pur getestet. Alles andere verfälscht ja den Geschmack. Zwinkerndes Smiley

 

Bevor ich zum Ergebnis des Tests komme, möchte ich euch noch kurz mit ein paar Fakten, sprich den Inhaltsstoffen füttern.

Als Inhaltsstoffe sind auf der Verpackung angegeben:

“Wasser, weißer Traubensaft aus weißem Traubensaftkonzentrat, Zucker, Glukose-Fructose-Sirup, Kohlensäure, Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat, Säuerungsmittel, Citronensäure, Taurin, Mango aus Mangosaftkonzentrat, Glucoronolactron, Maracujasaft aus Maracujasaftkonzentrat, Säureregulator, Natriumcitrat, Aroma, Aroma: Koffein, Stabilisatoren: E414 und E445, Inosit, Antioxidationsmittel,Ascorbinsäure, Vitamin: Niacin, Vitamin: Pantothensäure, Vitamin B6, Farbstoff Carotin, Vitamin B12, 4 Vitamine zugesetzt

Der Koffeingehalt beträgt 30mg pro 100ml.”

Take Off Dose

Die Dose an sich finde ich ganz ansprechend. Das Gelb und Rot passt gut zum fruchtig, frischen Tropic-Geschmack.
Allerdings bekam ich von einigen anderen Tester die Rückmeldung, dass ihnen die Dose im Laden wohl weniger aufgefallen wäre, da sie sie eher mit Limonade und nicht mit einem Energydrink assoziieren würden. Andere Tester fanden die Gestaltung der Dose nicht ansprechend, da sie ihnen zu “billig” vorkam. Der Touch edel hat ihnen gefehlt.

Mit 330ml ist mir und auch einigen der anderen Tester die Dose zu groß. 250ml hätten uns völlig gereicht. Den Mädels unter den Testern fiel es sogar schwer die Dose überhaupt komplett auszutrinken, so konnten wir allerdings feststellen, dass sie auch nach einigen Stunden im Kühlschrank noch geschmacklich akzeptabel war.

Take Off Glas

Geschmack und Farbe hat uns alle an Limonade erinnert, der Energy-Geschmack kam sozusagen im Abgang mit einer leicht bitteren Note zum Vorschein. Empfunden wurde Take Off Energy + Tropic Mix als lecker und anders als “normale” Energy-Drinks. Allerdings ist auch aufgefallen, dass das Mischungsverhältnis für einige nicht ganz stimmte. Die Mischung aus Mineralwasser und Fruchtgeschmack wirkt nicht ganz ausgewogen. Der Kohlensäureanteil fühlte sich nicht richtig an.
Ich, als Fan des eigentlichen, gummibärartigen Geschmacks von Energydrinks, kann sagen, dass ich den Tropic Mix, sollte er mir angeboten werden, gerne erneut trinken werde, aber meiner Stammmarke treu bleibe, da ich Energydrinks nicht nur der Wirkung wegen, sondern auch des typischen Geschmacks wegen trinke.
Andere Tester empfanden den Geschmack als überraschend anders, aber lecker und werden wohl häufiger zu Take Off greifen.

Ich bedanke mich bei meinen Mittestern für ihr Feedback und bei brandnooz für die kostenlose Zurverfügungstellung von Take Off Energy + Tropic Mix.

[Rezension] Mörderisches Wiedersehen von Olivia Meltz

Mörderisches Wiedersehen

“Leah und Louis, die inzwischen gemeinsam in Heidelberg eine Detektei aufgemacht haben, ermitteln wieder in einem neuen Fall. Karin Rütter, die kein Vertrauen zur Polizei hat, beauftragt Leah und Louis mit der Suche nach ihrem Ehemann Maik, der plötzlich spurlos verschwunden ist. Maik Rütter ist erfolgreicher Architekt. Hat einer seiner Kunden etwas mit dem Verschwinden des Familienvaters zu tun? Oder hängt alles mit einer alten Geschichte, die vor 25 Jahren passiert ist, zusammen?

Die Ermittlungen führen Leah und Louis von Heidelberg nach Wien. Ihr Freund und ehemaliger Kollege Jens Schröder ermittelt im Heidelberger Polizeikommissariat in einem Mord- und einem Selbstmordfall, und beide Todesfälle scheinen eng mit dem Verschwinden von Maik Rütter zusammenzuhängen. Nebenbei quält sich Jens täglich aufs Neue mit seinem neuen Partner Thorsten ab. Währenddessen müssen Leah und Louis in einer Wiener Stadtvilla um ihr Leben fürchten. Eine Verfolgung auf Leben und Tod führt die beiden Ermittler zu einem mörderischen Wiedersehen.” (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Von meinem üblichen Muster abweichend, berichte ich euch mal nichts über den Inhalt, denn der Klappentext ist lang genug und verrät meiner Meinung nach alles, was man wissen muss über diesen Krimi.

Mörderisches Wiedersehen ist der zweite Band der Leah & Louis Krimireihe und ich würde euch empfehlen, den ersten Band auch zu lesen. Ich habe ihn nicht gelesen und denke, ich hätte mehr Spaß an den Charakteren gehabt, da diese im ersten Band scheinbar näher beleuchtet wurden.
Aber auch ohne den ersten Band hat “Mörderisches Wiedersehen” Spaß gemacht, was an dem locker leichten und flüssigen Schreibstil und überwiegend an den Protagonisten lag.
Der neckische und schnodderige Umgangston der Beiden hat mich das gesamte Buch über zum Schmunzeln, manchmal sogar zum Lachen gebracht. Aber auch andere Charaktere konnten mit ihrer Art und Weise überzeugen und haben die Geschichte belebt.

Neben den interessanten und spaßigen Charakteren kann das Buch aber auch Spannung. Allein der Prolog hinterließ ein “Aha-Krass-Erlebnis” bei mir und lud zum weiterlesen ein.
Die relativ schnellen Orts- und Personenwechsel durch die kurzen Kapitel ließen keine Langeweile aufkommen. Ein schnelles Vorankommen war für mich dadurch garantiert.

Trotz des Lesespaßes den ich hatte, konnte ich bereits recht früh sagen, wer hinter allem steckte. Das mag eventuell an meiner Krimi- und Thriller Erfahrung liegen oder es war reiner Zufall, dass ich darauf gekommen bin. Den meisten anderen Testlesern ist zumindest nicht so schnell aufgefallen, wer der Täter ist. Daher gibt es dafür auch nur einen Stern Abzug.

Fazit

Ein kurzweiliger Krimi mit viel Spannung und sehr spaßigen, unverwechselbaren Charakteren, macht dieses Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre für zwischendurch.
Allerdings empfehle ich auch weiterhin beim ersten Teil “Die verkaufte Schwester” zu beginnen.

Infos
“Mörderisches Wiedersehen” von Olivia Meltz
hansanord Verlag
Gebundene Ausgabe (270 Seiten)
1. Auflage 01. März 2012
ISBN-13: 978-3940873316

Ich bedanke mich ganz herzlich beim hansanord Verlag und lovelybooks, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

[Rezension] Himmelstal von Marie Hermanson

Dank vorablesen.de konnte ich erneut ein Buch noch vor seinem Erscheinungstermin lesen. Dieses Mal habe ich Himmelstal, einen Psychothriller der schwedischen Autorin Marie Hermanson.
Mein Dank gilt auch dem Insel Verlag, der mir das Buch kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Himmelstal

Inhalt

Völlig unerwartet erhält Daniel einen Brief von seinem Zwillingsbruder Max, von dem er seit gefühlten Ewigkeiten nichts mehr gehört hat. Dieser bittet Daniel um einen Besuch in Himmelstal, dem Ort an dem sich Max zur Zeit befindet.
Mit Aussicht auf einen kostenlosen Urlaub macht Daniel sich auf den Weg in die Schweiz, um zu hören, was sein Bruder von ihm möchte.
Dort angekommen bittet Max ihn um einen Rollentausch. Daniel soll für ein paar Tage die Rolle seines Bruders übernehmen, damit Max einigen Geschäften außerhalb Himmeltals nachgehen kann. Widerwillig und mit einem unguten Gefühl im Bauch stimmt Daniel dem Plan zu.
Erst zu spät fragt er sich, wieso Max die angebliche Kurklinik nicht einfach so verlassen konnte, wieso er keine Erinnerung mehr an seine Ankunft in Himmelstal hatte und wieso ihm niemand glaubt, er habe einen Zwillingsbruder.

Meine Meinung

Bevor ich das Buch in Händen gehalten habe, habe ich eine Leseprobe dieses Thrillers gelesen. Die Leseprobe hatte mich sofort voll und ganz. Sie war spannend und warf so manche Frage auf, nichts schien vorhersehbar. Ein richtig schöner Thriller also.

Als ich dann das Buch bekam und zu lesen anfing, stellte ich recht schnell fest, dass es mir für einen Psychothriller zu langsam voran ging. Von der fesselnden Spannung aus der Leseprobe war noch nicht viel zu spüren. Subtile Kleinigkeiten wiesen darauf hin, dass hier irgendetwas nicht ganz stimmt. Bei jeder Stelle hoffte ich, die Geschichte würde nun richtig Fahrt aufnehmen und zum Spannungsniveau der Leseprobe finden. Doch dem war ca. ein Drittel des Buches nicht so.
Ich fieberte zwar mit unserem Protagonisten Daniel mit, wollte wissen wie es weiter geht und was hinter allem steckte, doch für einen Psychothriller hatte es mir zu wenig Fahrt und Thrill. Das war aber nicht ganz so schlimm, denn die Geschichte an sich fand ich interessant und der Schreibstil war leicht zu lesen. Ich kam also recht zügig vorwärts.

Nach etwa der Hälfte des Buches brachte die Autorin, meiner Meinung nach, einen Knaller, so dass ich ernsthaft überlegen musste, mit was Frau Hermanson ihre Leser jetzt noch fesseln wollte, es schien alles aufgeklärt. Doch dem war ganz und gar nicht so.
Ich fieberte mit dem Protagonisten mit und wurde doch das ein oder andere Mal überrascht von einer Wende, die ich so nicht erwartet hatte.
Aber um ganz ehrlich zu sein, habe ich aber auch einige Handlungsstränge vorhersehen können, zumindest teilweise.

Fazit

Als Unterhaltungslektüre und für ein paar Lesestunden nebenher eignet sich das Buch hervorragend. Es ist spannend und kurzweilig genug, so dass der Spaß am Lesen nicht verloren geht. Außerdem ist die Thematik des Romans interessant und regt zum Nachdenken an. Ein Thriller, der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt, ist es allerdings nicht.

Mit 3,5 von 5 Sternen für mich ein empfehlenswertes Buch.

Infos
“Himmelstal von Marie Hermanson
Insel Verlag
Taschenbuch (427 Seiten)
1. Auflage 12. März 2012
ISBN-13: 978-3458175308

[Rezension] Was uns bleibt von Katie Arnold-Ratliff

Heute möchte ich euch mal ein Buch präsentieren, das für mich völliges Neuland war. Ein Buch aus dem Genre der Gegenwartsliteratur. Darauf gestoßen bin ich über Lovleybooks und zwar wurde das Buch für eine Leserunde vorgestellt. Ich habe mich für diese Leserunde beworben und das Glück gehabt zu gewinnen. Aber jetzt erst mal zum Buch.

Cover/Aussehen

Was uns bleibt

Das Cover und der Schutzumschlag haben mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht und auch gar nicht angesprochen. Der Schutzumschlag wirkt wie Packpapier und das helle Cover mit den Menschen am Strand transportiert ein völlig gegensätzliches Bild vom Inhalt. Der Inhalt ist eher melancholisch und düster und nicht heiter. Außerdem beginnt das Buch zwar am Strand, aber vom sonnigen, heiteren Leben, wie die Bilder es zeigen, ist nichts zu sehen. Es regnet sogar.

Was uns bleibt Einband

Der Einband ist in einem schönen grün gehalten
und gibt für mich persönlich, obwohl keine Bilder
drauf sind, mehr her als der Schutzumschlag.

Inhalt
Francis, frisch gebackener Lehrer einer 2. Klasse, ist mit seinen Grundschülern am Strand von San Francisco unterwegs. Bei diesem Strandausflug machen einige der Kinder einen grausamen Fund. Eine völlig entstellte Frauenleiche schwimmt im Wasser, scheinbar hat sie sich von der Golden Gate Bridge gestürzt.
Eigentlich sollte Francis seine Aufmerksamkeit den traumatisierten Kindern und seiner schwangeren Frau Greta widmen, doch stattdessen verstrickt er sich in eine schreckliche Vorstellung. Er glaubt in der toten Frau am Strand seine damalige und vielleicht einzige Liebe Nora erkannt zu haben, die vor einigen Jahren einfach aus seinem Leben verschwand.
Francis’ Vergangenheit holt ihn ein und treibt ihn zu unerklärlichen Taten.

Meine Meinung
Die Geschichte wird uns aus der Perspektive des Protagonisten Francis (Frank) Mason erzählt. In der Ich-Form springen wir von Francis Gegenwart in seine Vergangenheit, noch weiter in die Vergangenheit und wieder zurück. Und genau das ist ab und an sehr verwirrend. Ich musste teilweise sehr konzentriert lesen und genau aufpassen welcher Teil von Francis’ Leben gerade beleuchtet wird. Einmal nicht richtig aufgepasst, habe ich seitenlang gedacht ich wäre in der Vergangenheit, war aber doch in der Gegenwart.
Der Wechsel zwischen den verschiedenen Lebensabschnitten wird durch die Zeitform, in der geschrieben wurde, gekennzeichnet. Die Gegenwart ist im Präsens geschrieben, die Vergangenheit im Imperfekt, was auch gewöhnungsbedürftig, aber nicht schwer zu lesen war.

Fast das gesamte Buch über hatte ich das Gefühl über der Geschichte zu schweben, anstatt daran teilzuhaben und mitten im Geschehen zu sein. Ich führe das u.a. darauf zurück, dass die wörtliche Rede kursiv gedruckt und nicht in Anführungszeichen gesetzt wurde. Ich kenne das als Gedanken und hatte so häufig das Gefühl zu lesen, was die Leute denken und nicht was sie sprechen.

Erstaunt war ich auch darüber, wie man einen Protagonisten so unsympathisch zeichnen kann. Ein mutiger Schritt, der aber bei mir dazu geführt hat, dass ich mich überhaupt nicht in ihn einfüllen, geschweige denn mit ihm identifizieren konnte. Auch die anderen Charaktere blieben verschwommen und keiner war ein wirklicher Sympathieträger.

Das Buch hat tatsächlich viele verschiedene Gefühle in mir ausgelöst, was meiner Meinung nach vom Können der Autorin spricht, aber es waren überwiegend schlechte Gefühle, so dass der Unterhaltungswert des Buches ziemlich gering war.
Ich wollte zwar wissen wie es weitergeht und vor allem wie es ausgeht, doch ich hatte Mühe mich zum Lesen zu überreden. Das Buch ist kein wirklicher Pageturner und ganz anders als jedes andere Buch, dass ich bis jetzt gelesen habe.

Fazit
Wer ein Buch über Zweifel am eigenen Ich und Selbstbetrug lesen möchte, nicht davor zurück schreckt auch mal angewidert vom Protagonisten zu sein und die “menschliche Zerrissenheit und Zerbrechlichkeit in all ihren Facetten” kennenzulernen, der sollte sich dieses Buch mal anschauen.
Wer aber nach leichter Unterhaltungsliteratur sucht, dem kann ich das Buch nicht empfehlen. Es ist kein Buch für Zwischendurch und von Anfang bis Ende melancholisch..

Infos
“Was uns bleibt” von Katie Arnold-Ratliff
mare Verlag
Gebundene Ausgabe (336 Seiten)
1. Auflage 14. Februar 2012
ISBN-13: 978-3866481589

Vielen Dank an Lovelybooks und den mare Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

[Rezension] Flammenmond von Rebekka Pax

Erneut habe ich über vorablesen.de die Möglichkeit gehabt ein Buch zu lesen und hier zu rezensieren. Mein Dank gilt natürlich auch dem Ullstein Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

Doch nun erst einmal zum Buch selber. Wer Vampirromane mag, der sollte auf jeden Fall weiterlesen. Wer sie noch nicht kennt, der kann mit dieser Reihe seinen Anfang machen – genau so wie ich. Rebekka Pax` Flammenmond ist zwar der zweite Teil dieser Reihe, dennoch auch gut ohne den Vorgänger lesbar.

 

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Titel: Flammenmond (Bd. 2)
Autor: Rebekka Pax
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2012
Format: Taschenbuch (464 Seiten)
ISBN-13: 978-3548282497
Preis: 8,99€

zum Buch

 


Inhalt
Julius, ein relativ frisch gebackener Meistervampir, ist nun bereits seit fast drei Monaten in seinem Sarg eingesperrt. Er verbüßt eine Strafe, die sein eigener Meister ihm wegen Ungehorsam auferlegt hat. Der einzige Lichtblick für Julius sind seine geistigen Verbindungen zu Amber, seiner menschlichen Freundin und Dienerin.

Brandon und Christina, die beiden eigenen Vampir Julius Lawheads, sind währenddessen unterwegs in Arizona, um Brandons Vergangenheit zu erforschen. Doch dann holt eben diese Vergangenheit ihn wieder ein und zwar in Form seines alten, verstorben geglaubten Meisters Nathaniel Coe. Dieser fordert seinen Vampir Brandon zurück und entführt diesen einfach. Der unsagbare Horror aus Brandons Vergangenheit beginnt erneut und alle Beteiligen treffen Entscheidungen, die für einigen Wirbel und unangenehme Konsequenzen führen.

Meine Meinung
Flammenmond ist der zweite Teil der Vampirreihe um Julius und Amber. Das merkt man natürlich innerhalb der Geschichte, doch ich hatte nicht das Gefühl, dass mir zu viel fehlen würde. Die Charaktere wirken zunächst etwas oberflächlich gehalten, was aber darauf zurückzuführen ist, dass diese bereits im ersten Band vorgestellt wurden.
Aber wie gesagt, sie scheinen nur oberflächlich gehalten. Je weiter man in das Buch einsteigt, desto mehr bekommt man von den Charaktereigenschaften dieser mit. Teilweise mit so einer Tiefe und Detailliertheit, dass ich begonnen habe einen Charakter, Nathaniel Coe, regelrecht zu hassen.

Flammenmond ist ein richtiger Pageturner. Mich hatte die Geschichte von der ersten Seite an und das obwohl ich dachte, ich sei nicht so der Vampirfan. Daher ist dieses Buch auch das erste aus diesem Genre für mich. Und ganz ehrlich, ich empfand meinen Einstieg in die Vampirwelt als sehr gelungen.
Die Mischung aus Spannung, Leidenschaft und Horror gepaart mit dem flüssigen, leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Stellenweise ist das Buch sehr brutal und beschreibt detailreich und mit viel Blut wie gekämpft und gefoltert wird – nichts für Zartbesaitete. Aber Flammenmond kann auch mit sehr emotionalen Abschnitten aufwarten, die mich zum Weinen gebracht haben, ich habe wirklich mit den Charakteren mitgelitten.

Fazit
Ein Buch über bedingungslose Freundschaft, Liebe, Rituale und Rassismus, das mit einer gelungenen Mischung aus allem mich gepackt und mit sich gerissen hat.
Für Vampirbegeisterte und diejenigen, die es noch werden wollen, kann ich diese Reihe wärmstens empfehlen. Auch wenn mir der erste Teil nicht gefehlt hat, würde ich dennoch vorschlagen, dass ihr von vorne beginnt. Ich werde mir den ersten Teil dieser Reihe nachkaufen und diesen auch lesen.