Kategorie: Buchrezension

[Rezension] Wie man 13 wird und überlebt von Pete Johnson

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©arsEdition


Worum geht’s?

Schlimm genug, wenn deine Eltern mit dir ein Gespräch über das Erwachsenwerden führen wollen – das kann nur peinlich werden!
Aber bei Markus kommt es richtig dick: Ausgerechnet an seinem 13. Geburtstag eröffnen ihm seine Eltern, dass er etwas “ganz Besonderes” ist. Sie behaupten ernsthaft, er sei ein Halbvampir! Als wäre es nicht schon schwierig genug, ein ganz normaler Teenager zu sein, muss sich Markus jetzt mit wachsenden Eckzähnen, plötzlichem Blutdurst und einer Allergie gegen Pizza mit Knoblauch herumschlagen. Wie soll man es da schaffen, in der Schule und bei den Mädchen beliebt zu sein?

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[Rezension] Was ist bloß mit Mama los? von Karen Glistrup

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©Kösel


Worum geht’s?

Jedes 7. Kind erlebt seine Eltern in einer psychischen Krise. Hilflosigkeit, Schuldgefühle und vor allem Sprachlosigkeit sind dann meist an der Tagesordnung. Mit ausdrucksstarken Illustrationen und viel Hintergrundwissen hilft dieses Buch, aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Für Kinder ab 3 bis ins Erwachsenenalter.

  • Wenn Eltern in der Krise stecken.
    Ein Tabuthema kindgerecht aufbereitet.
    Mit einem Vorwort von Jesper Juul.

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[Rezension] Pocket Escape Book: Jagd im Netz

Das Pocket Escape Book – der Escape-Room für Zuhause – bietet einem die Möglichkeit zu Hause, allein oder in Gesellschaft, spannende Rätsel zu lösen.

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©Ullmann Medien


Worum geht’s?

Ob als Sonderermittler auf der Spur eines gefährlichen Cyberterroristen oder auf der Suche nach einem in der virtuellen Realität des Mega Game verschollenen Freund, hier gibt es viele Nüsse aus dem Bereich der Neuen Medien, PC-Spiele und Informatik zu knacken … und wieder arbeitet die Zeit gegen den Spieler. Mit erweitertem und verändertem Online-Spiel-Anteil.

  • Eine neuartige Kombination von Spielbuch und Online-Game-Elementen
  • Spannende Escape-Room-Szenarien
  • Spielbücher, in denen der Leser bestimmt, wie es weitergeht
  • Neuartige Kombination von Spielbuch-, Escape Game- und PC Game-Elementen
  • Parallel online spielbar!

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[Rezension] Monkey Mind: Was dein Verstand dir sagen will von Ralph De La Rosa

Monkey Mind: Was dein Verstand dir sagen will. Nutze deinen Monkey Mind für mehr Achtsamkeit und Fokus in deiner Meditation.

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©Fischer & Gann


Worum geht’s?

Im Grunde wissen wir, dass Probleme, Traumata oder Angstzustände durch Meditation gelöst werden können. Aber das macht es nicht einfacher, sich hinzusetzen und sich den sich wiederholenden Gedanken zu stellen, um die wir uns immer wieder kreisen – scheinbar sinnlos, manchmal verletzend, fast immer schwer zu kontrollieren. Anstatt die Meditation aufzugeben, schlägt Ralph De La Rosa vor, sich eine Frage zu stellen: Wenn du aufhören würdest, deinen “Affenverstand” zu verteufeln, würde er dir etwas beibringen können?

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[Rezension] Kryonium – Die Experimente der Erinnerung von Matthias A.K. Zimmermann

Worum geht’s

Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt.

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Meine Meinung zum Buch

Der Klappentext beschreibt Kryonium darüber hinaus als technoides Märchen und während die Covergestaltung einerseits klassische, analoge Elemente wie z.B. Schneeflocken, eine Schneekugel mit Holzsockel oder einen altmodischen Schlüssel zeigt, mutet der Rest mit Binärzahlen und den Leiterbahnen einer Platine eher digital an. Das Besondere dabei: Die Gestaltung lässt die Idee aufkommen, hinter dem Märchen befinde sich ein digitales Abbild. Oder ist es anders herum?

Kryonium ist in drei Teile aufgeteilt. Amnesie, Monotonie, 1,10,11,100,101,110,111,1000,1001 und einem ausführlichen Nachwort. Bereits an dieser Stelle hat mich das Buch gepackt. Und während ich die ersten Zeilen las, fühlte ich mich an einen Roman eines anderen Autoren erinnert, der – genau wie Kryonium – aus der Erzählerperspektive geschrieben ist und bei der eben jener Erzähler ohne Erinnerungen an sich oder seine Herkunft in einer Welt erwacht, die unwirklich zu sein scheint. Ich las von einem Schloss, dessen Bewohnern, strengen Regeln, seltsamen Räumen, einer merkwürdigen Aufgabe, der der Erzähler in einem immer gleichen Tagesrhythmus nachgeht, von Ungeheuern, Fabelwesen und Magie. Kurzum: Eine packende, wenngleich seltsame Geschichte, die einerseits einem logisch zwingendem Muster zu folgen schien und andererseits vollkommen surreal auf mich wirkte. Diese Geschichte erzählt von Verzweiflung, Mut, Freundschaft und die Bereitschaft, alles zu riskieren.

Die Widmung vor Beginn des ersten Teils ließ dabei bereits erahnen, dass es unterschiedliche Erzählstränge geben würde und tatsächlich katapultiert Kryonium Dich als Leser direkt zu Beginn des zweiten Teils in einen dieser Erzählstränge hinein, der sich anfühlt wie eine andere Welt, als die, durch die Du die ersten fast 100 Seiten gestolpert bist. Und irgendwie auch nicht. Und obwohl die Verwendung moderner (Fach-) Ausdrücke steil zunahm, konnte ich das Buch – vielleicht auch gerade deshalb – spätestens ab jetzt nicht mehr beiseitelegen!

Das Märchen-Setting im ersten Teil fühlt sich dabei noch fast an, als befinde sich der Erzähler in einem Spiel und versuche eine Quest nach der anderen zu meistern, was im zweiten Teil zunächst unterbrochen wird und dann nach einer Phase der Monotonie rasant an Fahrt zunimmt. Der dritte Teil hat mich persönlich umgehauen, dahin zurückgebracht, wo nicht nur ich, sondern vor allem auch der Protagonist hin zurückwollte, vielleicht sogar musste, und gleichzeitig durfte ich feststellen, dass ich entweder nicht aufmerksam genug gelesen hatte, oder es aber Elemente gab, die mit voller Absicht so geschickt nur angedeutet wurden, dass sie nur an mir vorbeigehen konnten.

Ich habe mir daher auch vorgenommen, das Buch noch mindestens ein zweites Mal zu lesen und das nicht zuletzt deshalb, weil es darin noch viel mehr als nur einen dreiköpfigen Affen zu entdecken gibt, sondern vorallem aus dem Grund, dass das Wissen um das Ende für mich den Anfang sogar noch interessanter macht.

Abschließend folgt noch ein Nachwort von Stephan Günzel, einem Philosophen und Medientheoretiker. Ich gebe zu, dass ich diesem Teil nicht mehr so viel Aufmerksamkeit gewidmet habe, wie dem Rest des Buches. Zum einen aufgrund der Tatsache, dass er nicht inhaltlich zur Geschichte beiträgt, sondern sich schwebend philosophisch damit auseinandersetzt. Ich fühlte mich nicht abgeholt, sondern aus dem Erleben der Geschichte mit Erklärungsmodellen förmlich herausgerissen.

Fazit

Beim Lesen meiner Rezension wird Dir aufgefallen sein, dass ich praktisch die ganze Zeit um den heißen Brei herumrede. Das liegt daran, dass es mir sehr schwer fällt, mehr auf den Inhalt einzugehen, ohne dabei zuviel zu verraten. Was mir allerdings nicht schwer fällt zu sagen, ist, dass es sich aus unterschiedlichsten Gründen heraus lohnt, Kryonium zu lesen. Die Geschichte ist witzig, intelligent, voller Andeutungen, hat einen tollen Humor – mit Ausnahme des Nachwortes – eine optimal ausbalancierte, philosophische Grundlinie und bewegt Dich gemeinsam mit dem Protagonisten mal sanft, mal wie auf einer Achterbahnfahrt durch ein sehr sensibles Thema. Dem ganzen eine fast schon therapeutische Motivation zu unterstellen, überlasse ich dabei anderen.

Ob gewollt oder nicht: Ein paar Elemente haben mir zu sehr verwirrt und das Nachwort hat – so interessant es inhaltlich sein mag – mein Erleben eher unangenehm unterbrochen. Das vorausgesagt, möchte ich Dir Kryonium mit sehr guten vier Sternen empfehlen und bin gespannt auf Deinen Kommentar zum Preisträger des deutschen Verlagspreises 2019!

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Titel: Kryonium – Die Experimente der Erinnerung
Autor*in: Matthias A.K. Zimmermann
Verlag: KULTURVERLAG KADMOS
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2019
Format: Hardcover (324 Seiten)
ISBN: 978-3865994448
Preis: 19,90€

[Rezension] Die Unausstehlichen & ich–Freunde halten das Universum zusammen von Vanessa Walder

Es geht weiter! In Band 2 der herausragenden Kinderbuchreihe “Die Unausstehlichen & ich” von Vanessa Walder geht es wieder hoch her.

Die Unausstehlichen & ich Band 2
©Loewe Verlag


Worum geht’s?

Life Saaks – kommt drauf an, was du draus machst!
Gerade hat Enni sich mit ihrem neuen Leben im Internat versöhnt, da läuft alles schief: Das Zimmer der blinden Lilith wird verwüstet, jemand stiehlt und aus dem See kommt ein seltsames Leuchten. Und alle Beweise deuten auf Enni – dabei darf sie gerade jetzt nicht von der Schule fliegen! Ihr Bruder Noah ist nämlich von zuhause abgehauen und auf dem Weg zu ihr. Gemeinsam mit ihren unausstehlichen Freunden setzt Enni alles daran, Noah zu finden. Dabei kommt sie den Geheimnissen rund um das Internat immer näher …

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[Rezension] Die Unausstehlichen & ich–Das Leben ist ein Rechenfehler von Vanessa Walder

Berührend, einfühlsam, authentisch – “Die Unausstehlichen & ich” von Vanessa Walder sind ein echtes Leseerlebnis.

Die Unausstehlichen 1 - Vanessa Walder
©Loewe Verlag


Worum geht’s?

LIFE SAAKS – kommt drauf an, was du draus machst!
Ennis Wutanfälle haben ihren Grund: Ihre Pflegeeltern stecken sie in ein abgelegenes Internat, und nehmen ihren Bruder Noah mit in die Schweiz. Aber Enni hat einen Plan: Ausbrechen und ihn finden. Zu dumm, dass sie dafür die Hilfe der anderen Schüler braucht, denn die findet Enni unausstehlich. Doch dann stellt sich raus, dass die Unausstehlichen eine eigene, nervenzerfetzende Geheimaktion planen und dafür Ennis Hilfe brauchen …

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[Rezension] Pocket Escape Book: Das Mega Game

Das Pocket Escape Book – der Escape-Room für Zuhause – bietet einem die Möglichkeit zu Hause, allein oder in Gesellschaft, spannende Rätsel zu lösen.

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©Ullmann Medien


Worum geht’s?

Ob als Sonderermittler auf der Spur eines gefährlichen Cyberterroristen oder auf der Suche nach einem in der virtuellen Realität des Mega Game verschollenen Freund, hier gibt es viele Nüsse aus dem Bereich der Neuen Medien, PC-Spiele und Informatik zu knacken … und wieder arbeitet die Zeit gegen den Spieler. Mit erweitertem und verändertem Online-Spiel-Anteil.

Eine neuartige Kombination von Spielbuch und Online-Game-Elementen.
Spannende Escape-Room-Szenarien.
Spielbücher, in denen der Leser bestimmt, wie es weitergeht.
Neuartige Kombination von Spielbuch-, Escape Game- und PC Game-Elementen.
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[Rezension] Prinzessinnenjungs von Nils Pickert

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©BELTZ


Worum geht’s?

Wir haben feste Erwartungen an die Geschlechterrollen, die Jungen zu erfüllen haben. Noch immer sollen sie stark sein, ab einem gewissen Alter lieber nicht mehr weinen und keine Röcke tragen.
Der Feminist, Journalist und Vater Nils Pickert hat ein leidenschaftliches, gedanklich präzises und berührendes Plädoyer für die Freiheit von Geschlechterrollen in der Erziehung unserer Söhne geschrieben. Er beschreibt, wo diese Männlichkeits-Normierung beim Spielzeugkauf, auf dem Schulhof oder im Gefühlsleben stattfindet und wie sehr sie Jungen in ihrer Entfaltung schadet. Der Autor zeigt, wie sehr viele Jungen Fürsorglichkeit und Puppen lieben – und brauchen. Es gibt eine unendliche Vielfalt an Wegen, vom Jungen zum Mann zu werden. Wie Eltern ihre Söhne dabei unterstützen können, schildert Nils Pickert mit vielen Hinweisen und Beispielen.

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[Kinderbuch-Rezension] Meja Meergrün von Erik O. Lindström

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©Coppenrath Verlag


Worum geht’s?

Meja Meergrün lebt ganz allein in dem runden Haus mit der meergrünen Glocke auf dem Grund des Ozeans, denn ihre Eltern sind dauernd in geheimer Mission unterwegs. Da entdeckt Meja eines Tages ein seltsames Päckchen vor ihrer Haustür. Neugierig, wie sie nun mal ist, öffnet sie die Kiste … und steht kurz darauf der ziemlich eigentümlichen Meeresschildkröte Padson, Gattung Kümmerkröte, gegenüber, die Meja von nun an auf Schritt und Tritt folgen wird. Zum Glück! Denn Meja schlittert schon bald in ein waghalsiges Abenteuer, in dem es um nichts Geringeres als die Rettung der Unterwasserstadt Lyckhav geht. In diesem Kinderbuch ist die Meerjungfrau mal ganz anders – frech, vorwitzig und abenteuerlustig.

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