Kategorie: vorgestellt

Hello… turn your radio on!

Vor einigen Tagen habe ich bereits über den Blauen Adventskalender von Conrad berichtet. Ein tolles Ding! Kurz darauf konnte ich es nicht lassen und habe mit den ebenfalls bei Conrad erhältlichen Grünen Adventskalender vom Francis Verlag bestellt. Thema hier: Ein “Retro-Radio”. Dahinter steckt natürlich wieder einmal Burkhard Kainka (danke Burkhard!).

009Das Prinzip ist das Gleiche wie beim Blauen Adventskalender: Von Tag zu Tag gibt es ein weiteres elektronisches Bauteil, mit dem auf einem Labor-Steckbrett nach und nach ein Mittelwellen-Empfänger entsteht. Das bringt schon einmal enorm Spaß und der Lerneffekt ist ebenfalls groß.

Der Clou dabei:

Die Rückseite ist wie der Rest des Kalenders aus sehr stabiler Pappe und darüber hinaus bedruckt mit einem Faltmuster für ein Radio-Gehäuse. Da hat mal einer mitgedacht! Ich habe allerdings festgestellt, dass daraus ein tatsächliches Gehäuse zu bauen nicht so einfach ist, wie es ausschaut:

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Magisches aus Seitan: Gyros mit ohne doof.

Gyros mag nun wirklich (fast) jeder.

Oder etwa nicht? Ganz ehrlich? Ich habe es immer geliebt! Ich mochte es, wenn einige der köstlichen Streifen aus Fleisch auch mal leicht angebrannt waren. Der Teil war dann knusprig und sehr aromatisch. Was ich aber noch nie mochte, waren die Knorpel. Manchmal sogar Knochensplitter. Und häufig genug Fettschwarten. Die totalen Abtörner!

Seiros_002_Fertig

Diese Probleme war ich zwar schlagartig los, als ich mich dazu entschloss, mich vegetarisch zu ernähren… aber wenn man mal davon absah… dann musste es doch auch möglich sein, so etwas Leckeres auch mit ohne doof hinzubekommen. Oder?

Und das war der Moment, in dem Seitan ins Spiel kam. Bei Seitan handelt es sich – kurz gesagt – um nicht anderes als Weizenklebereiweiß, oder auch Gluten. Wer jetzt meint, das sei ja ungesund (Stichwort “Gluten Unverträglichkeit”) oder das sogar mit dem Geschmacksverstärker Glutamat in Verbindung bringt, dem sei gesagt: Nüsse sind auch nicht per se ungesund, nur weil es Menschen gibt, die dagegen allergisch sind. Und mit Glutamat hat Gluten in etwa genauso viel zu tun, wie das Ding am Schlagzeug, das TSCHINGGG macht mit dem, das – sofern gebährfreudig – prima zum Kinderkriegen geeignet ist in dem man neben Hände auch allerlei Sonstiges waschen kann.

Seitan ist also etwas, das – richtig zubereitet – eine ähnliche Konsistenz wie Fleisch hat und in Fleischgerichten auch genau so verwendet werden kann. Nur halt eben ohne Knorpel & Co.

Und so ward das Seiros geboren.

Das Rezept stelle ich hier nicht online sondern verweise an dieser Stelle auf die Beschreibung auf kochmeister.com. Dort findet ihr Details zur Zubereitung (und auch zur Herstellung von Seitan) und Serviervorschläge.

Bisher kann ich nur Positives berichten: Freunde, Familie und Kollegen waren begeistert! Geschmacklich kann es das “Original” übertreffen und in Hinsicht auf mögliche Einschränkungen in der Qualität, die naturgemäß bei Fleisch auftreten können, tut es das ohnehin.

Also! Ausprobieren! Kommentieren! Jetzt! 🙂

Rezeptvorschläge:

  • Seiros Naturell (mit Reis und Tzatiki)
  • Seiros Monsieur (mit Pommes Rot/Weiß)
  • Seiros Döner (mit Salat, Tomaten, Gurken und Tsatsiki in Pita Tasche)
  • Was fällt euch noch so ein?

Wer ist wer und was bin ich?

Ich habe wirklich lange überlegt, wie ich meinen ersten Beitrag gestalten soll und vor allem, was ich überhaupt schreiben möchte. Gleich mit der Tür ins Haus fallen und eine Rezension schreiben, ein “About this blog” oder ein Rezept?

Heute auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause kam mir dann eine Idee. Ich war mal wieder völlig genervt von meinem Vordermann und das Auto hinter mir knutschte auch schon fast meine Stoßstange, ich fühlte mich irgendwie eingequetscht, aber währenddessen arbeitete mein Gehirn auf Hochtouren.

Stell dich den Leuten doch einfach erst mal vor. Schreib etwas von dir, lass sie wissen mit was für einem Menschen sie es hier zu tun haben. Ich kann nicht versprechen, dass mein Mitautor alias Mephisztoe alias mein Ehemann so etwas in der Art auch machen wird, aber ich kann es ihm ja einfach mal vorschlagen. Aber erst einmal zu mir.

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