[Lese-Rückblick] Oktober 2012

Mein Lesemonat Oktober ist mit seinen fünf Büchern mal wieder recht überschaubar. Ich frage mich wirklich, wie es einige schaffen zehn Bücher oder mehr zu lesen. Zwar schaffe ich es so nicht, dass mein SuB sinkt, aber naja…man kann nicht alles haben.
Ich halte mein Buchkaufverbot ja auch (fast) ein, aber ich kann nichts dafür, wenn Wanderbücher kommen, ich mir Bücher ausleihe oder mal einen Gutschein geschenkt bekomme (passiert aber auch nur zum Geburtstag und zu Weihnachten). Zwinkerndes Smiley

Gelesen

Monatsstatistik

gelesen: 5 Bücher
neu hinzugekommen: 12 Bücher

SuB Anfang Oktober: 208
SuB Ende Oktober: 216

Top des Monats

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Flop des Monats
Einen richtigen Flop gab es auch diesen Monat nicht. Die restlichen Bücher waren zwar etwas durchwachsen, aber nicht schlecht. Ich habe sie gerne und mit Interesse gelesen.

Das war’s auch schon für den Oktober- ich bin gespannt was der November so bringt.
Was ist mit euch? Wie viel und was habt ihr gelesen?
Immer her mit euren Kommentaren, ich bin ja auch neugierig. Smiley mit geöffnetem Mund

Eure
Aer1th

[Neu im Bücherregal] Ich hänge hinterher…

Hallo ihr Lieben,
ihr werdet euch vielleicht ein wenig wundern, warum ihr unter meinen Neuzugängen Bücher findet, die ich bereits hier auf dem Blog rezensiert habe… Das liegt daran, dass ich ziemlich lange überlegt habe, ob ich die [Neu im Bücheregal] – Posts überhaupt noch schreiben soll, nach dem ganzen Hickhack, was das Copyright von Covern und Klappentexten betrifft.
Ich persönlich mag diese Art von Posts unglaublich gerne und bin immer gespannt, was andere so an neuen Büchern anschleppen, daher habe ich mich dazu entschlossen auch meine Beiträge dazu weiterzuführen. Sie werden ein wenig anders aussehen, als ihr sie kennt und ich werde auch keine Klappentexte mehr veröffentlichen, aber ich hoffe, ihr habt dennoch Freude an meinen Neuzugängen. Smiley

Neuzugänge KW 43

Die Judas Verschwörung von Adam Blake
Dieses Buch hat sich mein Mann von meiner Wunschliste ausgesucht. Ich suchte damals ein neues Buch, dass ich mir durch Dshini erfüllen wollte und er hat sich eben für dieses entschieden, da ihn die Thematik auch interessiert.
Nachrichten schreibende Tote, ein rätselhafter Todesfall und eine mysteriöse Sekte – klingt vielversprechend.

Stirb Ewig von Peter James
Stirb Ewig habe ich auch über Dshini erhalten, allerdings habe ich es mir über den Marketplace dort “gekauft”. Mitglieder können dort verschiedene Dinge einstellen und verkaufen, bezahlt wird mit der virtuellen Währung Dshins, die man dazu benötigt sich dort Wünsche zu erfüllen.
Lebendig vergraben in einem Sarg und alle die wissen wo Michael Harrison vergraben liegt, sind tot – ein Wettlauf mit der Zeit.

Dancing Jax – Auftakt von Robin Jarvis
Aufmerksam wurde ich auf Dancing Jax durch eine Leserunde bei Lies & Lausch. Das Buch klingt super interessant und da kam mir mein Büchergutschein, den ich zum Geburtstag erhalten habe sehr recht und so konnte es doch noch bei mir einziehen.
Ein Buch, das Besitz von seinen Lesern ergreift und diese zu Charakteren des Buches macht – wie weit wird es gehen?

Dark Inside von Jeyn Roberts
Zwar musste ich ein wenig draufzahlen, aber auch Dark Inside durfte im Rahmen meines Gutscheins bei mir einziehen. Ich finde, ich habe dadurch mein Buchkaufverbot nicht gebrochen…ging ja nicht anders. Zwinkerndes Smiley
Vier Jugendliche, eine postapokalyptische Welt, in der jeder um sein Überleben kämpft und keinem trauen kann. Zerstörung, Verwüstung und eine dunkle Kraft, die jeden in eine Bestie verwandeln kann.

Spiegelkind von Alina Bronsky
Spiegelkind war als Wanderbuch bei mir. Mittlerweile ist es schon lange wieder auf Wanderschaft und andere Menschen erfreuen sich an diesem Buch. Ein etwas verwirrendes, aber interessantes Buch. Meine Rezi findet ihr hier.
Eine Gesellschaft mit Konfliktpotential, eine angepasste Elite und eine gefährliche Suche nach einer Mutter, die sich als gefürchtete und verachtete Phee entpuppt. Hier ist nichts, wie es sein sollte…

Eure
Aer1th

[Rezension] Spiegelkind von Alina Bronsky

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Titel: Spiegelkind (Bd. 1)
Autor: Alina Bronsky
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2012
Format: Gebunden mit Schutzumschlag (304 Seiten)
ISBN-13: 978-3401067988
Preis: 14,99€

zum Buch

 

Inhalt
Die 15-jährige Juliane (Juli) Rettemi lebt in einer Gesellschaft, in der es nur noch zwei Schichten gibt. Die Normalen – immer angepasst, möglichst darauf bedacht nicht aufzufallen und sich an alle Regeln zu halten und privilegiert – bilden die obere Schicht, zu der auch Juli gehört. Die Freaks mit ihren bunten Haaren, der auffälligen Kleidung und dem lockeren Lebensstil gehören zu der unteren Schicht und werden von den Normalen möglichst gemieden.
Als Julis Mutter plötzlich spurlos verschwindet, gerät ihr behütetes Leben aus den Fugen. Als Pheentochter beschimpft, begibt sich Juli auf die Suche nach ihrer Mutter und der Bedeutung des Begriffes “Phee”. Eine Phee war für Juli immer eine liebenswerte Märchengestalt mit schimmernden Flügeln, doch als sie sich in ihrer Umgebung nach eben diesen Geschöpfen erkundigt, stößt sie nur auf Angst und Verschwiegenheit. Keiner möchte ihr helfen.
In Ksü, einem freakig aussehenden Mädchen, das zur Verwunderung aller neu an Julis exklusiver Schule ist, findet Juli ihre erste Verbündete. Zusammen machen sich die beiden auf die Suche.

Meine Meinung
Spiegelkind finde ich, ehrlich gesagt, ziemlich schwierig zu bewerten und auch zu rezensieren. Auf der einen Seite hat mir das Buch gut gefallen und ich möchte gerne die Fortsetzung lesen. Auf der anderen Seite bin ich etwas verwirrt und mit vielen unbeantworteten Fragen zurückgeblieben. Während des Lesens spiegelten sich wohl auch des Öfteren Fragezeichen auf meinem Gesicht wider, besonders am Anfang der Geschichte.
Ganz zu Beginn musste ich mir als Leser ziemlich viele Informationen selber erarbeiten und das hat seine Zeit gedauert. Ich wusste nicht zu welcher Zeit die Geschichte spielte, wo sie spielte und was mich erwarten würde. Insgesamt waren es einfach zu wenig Informationen, um mich richtig ins Buch einfühlen zu können. Teilweise schwebte ich ein wenig über der Geschichte, ohne richtig Teil dieser zu sein.
Und auch jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich das Gefühl mir fehlen immer noch wichtige Informationen, die aber nie gestreut wurden und ich sie so auch nicht erhalten konnte. Ich hoffe Band 2 verrät ein wenig mehr, da ich es nicht so schön finde, ewig im Dunkeln zu tappen.

Trotz des Gefühls nicht alles richtig packen zu können, hat mich das Buch dann doch irgendwann abgeholt und mich in seine Welt gezogen. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit den Pheen auf sich hat und Julis und Ksüs Welt näher kennenlernen. Die Welt, die Alina Bronsky hier geschaffen hat, ähnelt in Teilen leider stark der Gesellschaft, wie wir sie zur Zeit kennen. Ich denke, dass genau diese Gedankengänge mich so fasziniert und mich deswegen an die Geschichte gebunden haben. Viele Verhaltensweisen, beispielsweise nur auf sich selbst zu achten und anderen nicht zu helfen, kamen mir doch sehr bekannt vor. Diskriminierung und Manipulation sind für uns leider auch keine Fremdworte und genau das behandelt Bronsky unter anderem in ihrem Jugendroman.
Diese Mischung aus realitätsnaher Dystopie und Fantasy hat mich einfach interessiert.

Spiegelkind hat laut Verlag eine Altersempfehlung ab 12 Jahren und ich denke, die passt ganz gut. Der einfache, durch die kurzen Sätze, etwas abgehackte, aber dennoch flüssige Schreibstil passt prima zu dieser Altersgruppe.
Auch ich als erwachsene Person hatte Spaß mit dem Buch. Es schafft es zwar nicht auf die Liste meiner Lieblingsbücher, hat aber durchaus Potenzial für einen weiteren interessanten und gesellschaftskritischen Roman.

Fazit
Spiegelkind hat mich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen. Ich habe es gerne und mit Interesse gelesen, hatte dabei aber unglaublich viele Fragezeichen im Kopf, die auch jetzt nach Beendigung der Lektüre nicht gänzlich verschwunden sind.
Etwas verwirrend, aber mit einem interessanten Plot, hat es zumindest mich neugierig auf den zweiten Band gemacht. Ich hoffe dieser wird nicht ganz so verwirrend werden und mehr Fragen auflösen, als dieser es getan hat.
Ein Buch eher für jüngere Leser, aber durch die Gesellschaftskritik durchaus auch für Erwachsene geeignet.

Skala 3,5 Stern

[Rezension] Die Mädchenwiese von Martin Krist

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Titel: Die Mädchenwiese
Autor: Martin Krist
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 10. August 2012
Format: Taschenbuch (416 Seiten)
ISBN-13: 978-3548283531
Preis: 9,99€

zum Buch

 

Kurzbeschreibung
In einem kleinen Dorf im Spreewald, in der Nähe von Berlin, verschwindet die 16-jährige Lisa plötzlich spurlos. Alle, bis auf ihre Mutter Laura und ihr kleiner Bruder Sam, glauben, dass Lisa einfach nur weggelaufen ist, da sie es zu Hause mit ihrer immer gestressten und gereizten Mutter nicht mehr ausgehalten hat.
Die alleinerziehende Laura besteht allerdings auf eine Großfahndung, die sofort das Interesse der Presse weckt. Bereits vor drei Jahren verschwanden in näherer Umgebung Mädchen, die Lisa optisch ähnelten. Tage später wurden diese ermordet und verstümmelt wieder aufgefunden.
Alex Lindner, der jetzige Dorfwirt und früherer Polizist hatte damals mit diesem Fall zu tun, wurde allerdings suspendiert, weil er einen fatalen Fehler beging…

Meine Meinung
Eine alte, scheinbar verwirrte Frau schleicht in der Dunkelheit durch den Wald. Vor sich hin murmelnd, von Stimmen in ihrem Kopf gequält, bestattet sie voller Angst und Trauer die grausam verstümmelte Leiche eines jungen Mädchens. Dann steht sie auf, geht nach Hause und schweigt.

Die Mädchenwiese beginnt düster und ein wenig furchteinflößend. Erzählt wird abwechselnd aus vielen verschiedenen Perspektiven, was durchaus dem Spannungsaufbau zugute kommt, bei mir jedoch dafür sorgte, dass ich mich erst einmal einlesen musste. Eingelesen war es dann aber kein Problem den einzelnen Strängen zu folgen und auch die Zeitsprünge innerhalb des Textes nicht zu verpassen.
In jedem zweiten Kapitel berichtet Berta, die alte und scheinbar verwirrte Frau aus der Ich-Perspektive. An zunächst unbekannte Zuhörer gerichtet, erzählt Berta über das gesamte Buch verteilt von den grausamen und brutalen Ereignissen, die sie ihr ganzes Leben begleitet haben – beginnend in ihrer Kindheit. Brutale Gewalt und Missbrauch dominieren diese Kapitel und sind wirklich nichts für schwache Nerven.

Trotz der vielen Perspektivwechsel, die die Spannung aufrecht erhalten sollten, kam das Buch erst ab ungefähr der Hälfte richtig in Fahrt. Vielleicht habe ich schon zu viele Thriller gelesen und bin ein wenig übersättigt, aber der erste Teil des Buches war mir ein wenig zu langatmig, zu unspannend und zu wenig rasant für einen Thriller. Ich habe mich immer wieder gefragt, wann es denn richtig losgeht und die versprochene Gänsehaut einsetzt. Dann plötzlich ab der Hälfte hatte das Buch mich. Ich habe die Spannung gespürt und dem Ende entgegen gefiebert. So hätte ich mir das ganze Buch gewünscht.

Neben dem etwas flachen Einstieg muss ich leider noch zwei Dinge kritisieren. Zum einen wären da die Charaktere, die mich teilweise mit ihrem Verhalten so sehr genervt haben, dass ich fast sauer geworden bin. Beispielsweise Frank, Onkel von Lisa und Polizist, ist ständig allen Menschen über den Mund gefahren, die mit ihm geredet haben. Sam, Alex und auch Lisa. Immer und immer wieder unterbricht, bevormundet und “schnauzt” er sie an. Es ist keinerlei Weiterentwicklung zu erkennen und irgendwann habe ich den Eindruck gewonnen, dass dieses Verhalten nur dazu dient die Spannung künstlich hoch zu halten. Ich fand das äußert ungeschickt gelöst, das hätte der Autor besser machen können.
Zum anderen gehöre ich zu der Kategorie Mensch, die es gar nicht haben kann, wenn Tiere einfach so grausam umgebracht werden. Das kann ich im wahren Leben nicht haben, nicht in Filmen und auch nicht in Büchern. Für mich ist das einfach ein No-Go – daher wohl auch meine Lebenseinstellung.

Der Schreibstil und auch der Aufbau des Buches haben mir hingegen wirklich gut gefallen. Flüssig geschrieben und einfach angenehm zu lesen. Die “Berta-Kapitel”, die uns nach und nach die Hintergründe der Morde erläutern, finde ich einfach gelungen. Dafür möchte ich ein Lob aussprechen.

Fazit
Ein Thriller der nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist, auch wenn er für mich als Thriller-erfahrene Leserin spannender und rasanter hätte sein können.
Unausgereifte und etwas nervige Charaktere gepaart mit Grausamkeit an Tieren haben bei mir dafür gesorgt, dass ich leider ein paar Abzüge machen musste.
Insgesamt aber doch ein Buch, das mich zum Ende hin fesseln konnte – von daher vergebe ich gute 3,5 von 5 Sternen.

Skala 3,5 Stern

[Rezension] Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damian Dibben

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Titel: Jake Djones und die Hüter der Zeit (Bd. 1)
Autor: Damian Dibben
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsdatum: 24. September 2012
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag (352 Seiten)
ISBN-13: 978-3764530938
Preis: 16,99€

zum Buch

 

Inhalt
Jake Djones dachte er wäre ein ganz gewöhnlicher Junge, mit ganz gewöhnlichen Eltern in einer ganz gewöhnlichen Welt. Doch das änderte sich schlagartig als er plötzlich nach der Schule von zwei merkwürdigen Gestalten entführt wird.
Er wird in das Versteck der Geschichtshüter gebracht, einer Geheimorganisation, die die Geschichte der Menschheit vor Prinz Zeldt und seinen Schergen schützen soll. Zu Jakes Überraschung gehören auch seine Eltern dieser Geheimorganisation an, doch diese sind seit Tagen verschwunden – und zwar im 16. Jahrhundert.
Miriam und Alan Djones sind genau wie ihr Sohn Jake und den anderen Geschichtshütern in der Lage durch die Zeit zu reisen. Um seine Eltern zu retten unternimmt Jake eine abenteuerliche Reise ins 16. Jahrhundert. Zunächst als blinder Passagier an Board, wird Jake schnell zum vollwertigen Mitglied des Agententeams rund um Nathan, Charlie und Topaz.

Meine Meinung
Jake Djones und die Hüter der Zeit ist ein wirklich gelungener und vielversprechender Serienstart, der mir einige spaßige und auch spannende Lesestunden bereitet hat.
Mit viel Witz und einem rasantem Tempo führt Damian Dibben den Leser durch seinen Abenteuerroman. Schnell wird klar, dass Dibben ursprünglich aus der Filmbranche kommt – die Geschichte zog regelrecht wie ein Film an meinem inneren Auge vorbei. Ich konnte mir alle Charaktere und die Umgebung bildlich vorstellen und so richtig in das Buch eintauchen.

Die Charaktere sind einfach nur liebenswert und sympathisch, wenn auch sehr klischeehaft gezeichnet. Normalerweise störe ich mich an zu vielen Klischees, aber hier hat es mir fast gar nichts ausgemacht. Es passte einfach und spricht so auch die jüngeren Leser an, die sicherlich ebenfalls viel Spaß mit dem Buch haben werden.
Teilweise waren einige Szenen so überzogen dargestellt, das sie gewollt oder ungewollt einfach nur noch komisch waren und ich sehr häufig schmunzeln musste.

Ich bin normalerweise ziemlich kritisch, was bestimmte Dinge angeht, aber bei diesem Buch war ich recht unkritisch. Ein Buch darf auch einfach mal nur Spaß machen, ohne dass jede Kleinigkeit prüfend betrachten werden muss. Sicherlich hätte Dibben die Charaktere weniger klischeehaft zeichnen, ihnen mehr Raum zur Entfaltung geben und dem Ablauf ein wenig mehr Ecken und Kanten verpassen können, aber auch so ist mit Jake Djones und die Hüter der Zeit ein sehr unterhaltsames Buch entstanden.

Einzig das Ende fand ich dann doch etwas zu flott. Es war mir einfach zu schnell vorbei, nachdem die Agenten so viel miteinander erlebt haben.
Positiv ist wiederum, dass mich das Ende trotz Cliffhanger nicht unbefriedigt zurück gelassen hat. Es sind zwar noch viele ungelöste Fragen zu klären, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich es gut bis zum nächsten Band aushalten kann, auch wenn ich unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht.

Fazit
Dibben ist mit Jake Djones und die Hüter der Zeit ein unterhaltsames und gelungenes Debüt geglückt, das jung und alt gleichermaßen begeistern kann. Zu kritisch sollte man dieses Werk jedoch nicht betrachten. Lasst euch einfach von der Geschichte mitnehmen und genießt ein paar schöne Lesestunden mit Jake, Topaz, Nathan und Charlie.
Ich bin mir sicher, wir werden den ersten Band auch bald auf einer Leinwand begutachten können, denn dieses Buch hat definitiv Verfilmungspotenzial.

Skala 4,5 Stern

Vielen Dank an Penhaligon für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und an Lovelybooks für die tolle Leserunde zum Buch!

[Rezept] Goji-Cheese?-Cake

Vor ein paar Wochen erhielten wir die Möglichkeit Goji-Beeren auszuprobieren. Nun… Gojis kannten wir bis dato nur aus einer Handcreme, die bei uns im Badezimmer herumliegt. Also machten wir uns erst einmal schlau (denn mal unter uns: wer schaut denn bitte nicht dem geschenkten Gaul erst einmal ins Maul?) und fanden dabei heraus, dass die Beeren eigentlich der Knaller sind!

Sie stecken voller wichtiger Vitamine (u.a. A, B1, B2 und C) und Mineralien (Eisen, Kupfer, Nickel, Chrom, Kalzium und Magnesium) und gehören “zu den wohl nährstoffreichsten Früchten der Erde”.

Lustig fanden wir hingegen, dass die Goji-Beere auch bekannt ist unter dem Namen “Chinesische Wolfsbeere” und (festhalten): “Gemeiner Bocksdorn”. Zumindest letzteres würde nicht unbedingt auf eine Powerbeere schließen lassen… daher haben sich wohl auch z.B. die Nährstoffexperten von nu3 dazu entschieden, sie als Goji-Beeren anzubieten. Klingt auch viel orientalischer.

Wir haben gleich nach Erhalt einige der Beeren pur probiert. Optisch gleichen sie ein wenig getrockneten Cranberries. Allerdings sind sie etwas länglicher und eher blass rot. Geschmacklich sind sie sehr ungewöhnlich und schwer zu beschreiben. Allerdings hinterlassen sie zumindest bei mir einen metallischen Nachgeschmack und sind zudem leicht bitter. Ich vermute daher, dass sie nicht jedermanns Geschmack sind.

Auf der Suche nach Rezepten, die mit Goji-Beeren arbeiten haben wir einige interessante Kreationen entdeckt, die zumeist aber einfach nur ein paar Beeren mit in eine ansonsten übersichtliche Liste weiterer Zutaten schmuggeln. Wir wollten aber etwas Außergewöhnliches ausprobieren.

Nach viel Recherche sind wir dann bei einer Idee gelandet, die wir für unsere Zwecke sowohl in Form als auch Zubereitung (inkl. der jetzt mit Gojis angereicherten Zutaten) abgewandelt haben:

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Schaut das nicht ultrakrass aus? Und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich behaupte: So etwas habt ihr noch nicht gegessen. Lasst euch überraschen und probiert das Rezept auf jeden Fall aus!

Zutaten für den Boden

  • 1/2 Tasse rohe, abgezogene Mandeln
  • 1/2 Tasse entkernte und gehackte Datteln
  • 1/8 Tasse Bio-Kakaopulver

Zutaten für die Füllung

  • 2/3 Tasse rohe Cashew-Kerne (ca. 2 Stunden in Wasser eingelegt)
  • 1/2 Tasse Goji-Beeren
  • 1/4 Tasse Kokosnussöl
  • 1/2 Tasse Agavendicksaft
  • 1/8 Tasse frisch ausgepressten Zitronensaft
  • 1/8 Tasse Wasser
  • Die abgeriebene Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Meersalz

Optional: Servierringe mit Auslöser

Zubereitung

Für den Boden alle Zutaten in einen Mixer gegeben und solange bearbeiten, bis daraus eine leicht formbare Masse geworden ist. Eventuell müssen noch einige Datteln zusätzlich dazugegeben werden. Auf einem Teller zwei Servierringe legen und die Masse für den Boden darin so verteilen, dass er jeweils knapp 1cm hoch wird. Mit dem Auslöser den Boden gut festdrücken.

Für die Füllung ebenfalls alle Zutaten in einen Mixer geben und solange bearbeiten, bis sich eine gleichmäßige und cremige Masse ergibt. Nach Geschmack mit Agavendicksaft nachsüßen und/oder noch etwas Zitronenschale untermischen.

Die Cremefüllung in die Servierringe füllen und dann abgedeckt für mind. 5-10 Stunden in die Gefriertruhe stellen und etwa 1 Stunde vor dem Servieren wieder herausholen. Nach kurzer Zeit sollten sich die Goji-Cheese?-Cakes mit dem Auslöser vorsichtig aus den Servierringen befreien lassen.

Fazit

Ich muss zugeben, dass die Goji-Beeren (pur) nicht unbedingt meinen Geschmack treffen. Während ich mit bitteren Aromen kein Problem habe, bin ich allerdings kein Freund von Dingen, die einen metallischen Nachgeschmack bilden. Diese Note ist auch prominent genug, um in Rezepten, die mit Goji-Beeren arbeiten, deutlich herausgeschmeckt werden zu können.

Nichts desto trotz hat mir dieses Rezept sehr gefallen! Es hat gezeigt, dass auch zunächst fremdartige Zutaten einem Gesamtwerk den letzten Schliff verpassen können. Das ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass ich so etwas weder geschmacklich noch von der Art der Zubereitung jemals gegessen habe. Ich bin auf jeden Fall sicher, dass es Rohköstler begeistern würde! Und falls ich mal einen kennenlernen sollte, werde ich ihm das Rezept auf jeden Fall zum Ausprobieren geben.

Daher: Nachahmung empfohlen!

Und falls ihr selbst Rezepte ausprobiert? Was habt ihr aus den Goji-Beeren gemacht? Habt ihr einen Vorschlag, was wir vielleicht einmal ausprobieren sollten? Wir sind offen für (fast) alles…

Kurze Info zum Blog

Hallo zusammen,
einige von euch werden es sicherlich bereits mitbekommen haben – die Blogosphäre ist im Moment ein wenig in Aufruhr. Nachdem eine Abmahnwelle über diverse Blogs wegen Urheberrechtsverletzungen hereingebrochen ist, haben nun auch die Buchblogger angefangen sich Sorgen zu machen, ob sie wegen der Verwendung von Buchcovern, Klappentexten und Zitaten abgemahnt werden könnten.
Einige Blogs haben temporär ihre Pforten geschlossen, andere ihre Rezensionen umstrukturiert. Die Verunsicherung ist im Moment recht groß und leider auch an mir nicht spurlos vorbei gezogen.

Ich werde jetzt ebenfalls beginnen meine Rezensionen und alle anderen Beiträge, die etwas mit Büchern zu tun haben, zu bearbeiten. Wie genau das Endergebnis aussehen wird und wie lange es dauert, kann ich noch nicht sagen. Wundert euch also bitte nicht, wenn es demnächst etwas chaotisch auf dem Blog wird, evtl. ein paar Artikel (temporär) verschwinden oder sich das Design ändert.

Ich bin ehrlich gesagt auch etwas genervt von WordPress und unserem jetzigen Template. Es will nicht so wie ich will und viele Möglichkeiten es überhaupt zu bearbeiten, habe ich nicht. Ein anderes, frei verfügbares gefällt mir auch nicht, so dass ich zur Zeit haareraufend vorm Laptop sitze und teilweise kurz davor bin eben diesen aus dem Fenster zu werfen. Doch auch das ist keine Lösung. Zwinkerndes Smiley

Also…falls euch in nächster Zeit etwas merkwürdig vorkommen oder fehlen sollte, dann seid bitte nachsichtig mit uns. Wir versuchen so schnell es geht, alles wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Viele Grüße, eure
Aer1th

[Rezept] Herzhaftes für den Herbst

krautfleckerlnIn meiner Kindheit gab es häufiger Weißkohl mit Hack auf den Teller. Neben dem zum Pupsen anregenden Teil sorgten dabei i.d.R. Kartoffeln für den sättigenden Effekt. Obwohl es ein sehr einfaches Gericht war, fand ich es immer lecker und fühlte mich sofort daran erinnert, als Aer1th mir vor einigen Jahren von den Krautfleckerln erzählte.

Sie erklärte mir, ich solle einfach Nudeln kochen, Weißkohl in winzige Streifen schneiden und im Topf erst anbraten und dann solange dünsten, bis er erst grün und dann schön weich wird (es grenzt tatsächlich an matschig). Schlussletztlich wird einfach alles  zusammengekippt. Natürlich kommen noch Salz und Pfeffer dran und das war’s auch schon.

Lecker klingt anders?

Ha! Dann macht euch auf etwas gefasst! Hier kommt jetzt nämlich das Rezept für die leckersten Krautfleckerln der Welt (die mit dem, was man in Böhmen darunter versteht so ziemlich nichts gemein haben).

Zutaten

  • 500gr Weißkohl
  • 250gr Fussili
  • 250gr Naturtofu
  • Salz, Pfeffer, Gewürze (Chili, Paprika, Curcuma)
  • Sojasauce, Olivenöl (zum Braten)
  • ca. 500ml Wasser

Zubereitung

Den Kohl zunächst von den äußeren Blättern befreien, vierteln, den Strunk entfernen, in dünne Streifen schneiden und dann grob zerhacken. In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen, den Kohl hineingeben und kurz anbraten. Dann mit einem Drittel des Wassers ablöschen und vor sich hinköcheln lassen.

Währenddessen in einem Topf Salzwasser aufkochen, die Pasta hineingeben und nach Packungsanleitung al dente kochen.

Zu guter Letzt in einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen, den Tofu hineinbröseln und scharf anbraten (es soll eher knusprig werden). Ganz wichtig: Dabei mit einem Pfannenwender darauf achten, dass das Tofuhack nicht anbrennt. Kurz vor Ende wird das Hack mit etwas Paprika, Chili und Curcuma gewürzt, mit einem guten Schuss Sojasauce abgelöscht und dann beiseite gestellt.

Mittlerweile sollte das Wasser im Kohltopf schon verdampft sein. Dabei unter ständigem Rühren den Weißkohl ruhig etwas (!) anbrennen lassen. Sobald mit weiterem Wasser abgelöscht wird, löst sich das vom Boden und verteilt ein wenig Farbe sowie leckere Aromen.

Wenn die Pasta fertig ist: Abgießen, kurz abschrecken (dieses mal muss ja keine Sauce daran haften bleiben) und genau wie das Tofuhack einfach beiseite stellen.

Nachdem der Weißkohl den letzten Schluck Wasser verbraucht hat, können Pasta und Hack untergerührt und das Ergebnis noch mal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

Voilá! Und Guten Appetit!

Noch ein Award!

Nachdem uns vor einiger Zeit unser erster Award, der Kinderschuh-Award, verliehen wurde, folgte relativ schnell der zweite – über den ich mich echt riesig gefreut habe, da er direkt an mich verliehen wurde. Smiley mit geöffnetem Mund

Liebste Kommentatoren Award

Die liebe Charlie hat mir auf ihrem Blog (Keine Zeit für Langeweile) den “Liebste Kommentatoren” – Award verliehen. Dieser Award wurde ins Leben gerufen, um den fleißigen Lesern zu danken, die immer ganz toll kommentieren und ihre eigenen Spuren auf den jeweiligen Blogs hinterlassen.
Wie so ziemlich jeder Blogger freue ich mich immer riesig über Kommentare, da sie einem bestätigen, dass es da draußen tatsächlich Menschen gibt, die den eigenen Blog lesen.

Auch wir haben hier auf tthinkttwice natürlich ganz fleißige und liebe Menschen, die kommentieren und denen möchte ich gerne diesen Award verleihen.

  • Susanne/Mendigo von vagabund.info
    Eine unserer ersten Follower und Kommentatoren – sie und natürlich auch Mendigo müssen diesen Award auf jeden Fall von uns bekommen.
  • Yvonne von Yvonnes Lesewelt
    Yvonne ist auch fleißig mit dabei. Schon häufig habe ich mir von ihrem Blog Bücher stibitzt, die ich gerne lesen möchte. Manchmal schon schrecklich, wenn die Wunschliste so ansteigt. Zwinkerndes Smiley
  • Franzi von Griinsekatzes Leseecke
    Ich muss ihr schon wieder einen Award verleihen, aber auch über ihre Kommentare freue ich mich immer sehr! Mach gerne weiter damit. Smiley mit geöffnetem Mund
  • Gregor
    Gregor möchte ich diesen Award auch gerne verleihen, obwohl ich ihn hier nicht mehr verlinken kann, da er entweder keinen Blog mehr hat oder umgezogen ist (?).
    Auf jeden Fall einer unserer aktivsten Kommentatoren, daher muss er diesen Award erhalten.

Wir freuen uns natürlich über jeden einzelnen Kommentar, der bei uns hinterlassen wird. Es ist wirklich schön zu lesen, dass ihr da seid und was ihr so denkt!

Eure
Aer1th

[Rezeptzension] Silchschnitte

268794_266224733479687_1647960814_nAls ich vor einiger Zeit auf der immer wieder aufregenden Suche nach interessanten Rezepten im Internet über einen Blog stolperte, dessen Leitartikel mit dem schlichten Titel “Silchschnitte (vegane Milchschnitte)” Hoffnung auf ein leckeres Dessert versprach, wusste ich noch nicht, dass erst Monate später ein Zitat in der vierten Staffel von Big Bang Theory mich dazu veranlassen würde, endlich darüber zu schreiben:

“A moment on your lips, forever on your hips.”

Das Rezept, das hier nachgelesen werden kann, besteht aus einem biskuit-ähnlichen Teig sowie einer cremigen Füllung. Während ersteres seine intensive dunkle Farbe aus dem Kakaopulver bezieht und die tolle Fluffigkeit aus der richtigen Mischung aus Mehl, Zucker und Öl, strotzt letzteres nur so vor Fett. Das mag in der Zeit von Low-Fat, No-Fat und Zero Calories jetzt erst einmal befremdlich klingen, aber wir sprechen immerhin über eine Süßspeise, oder?

No-Muh

Da die Silchschnitte den Anspruch an sich stellt, ohne tierische Zutaten auszukommen, braucht es Alternativen, um eine cremige, an Milchschnitte erinnernde Füllung herzustellen. Natürlich bildet Sojamilch hier das Kernelement! Den Knackpunkt stellen dabei der Zitronensaft und das Sahnesteif dar. Ersteres lässt die Sojamilch gerinnen (im übrigen ein Prozess, der in ähnlicher Weise auch bei der Herstellung von Tofu eingesetzt wird), letzteres sorgt für eine gewisse… nun ja, Steifigkeit?

Tipp: Aufgrund der großen Auswahl verschiedener Sojamilch-Hersteller und -Sorten sei hiermit empfohlen, eine ungesüßte Variante zu wählen (z.B. von Alpro). Ansonsten läuft man Gefahr, bereits vom Anschauen Diabetes zu bekommen…

An dieser Stelle muss übrigens ein wenig Abstand von der Vorstellung genommen werden, mit diesem Rezept tatsächlich zum Schluss eine vegane Milchschnitte in der Hand halten zu können. Weder geschmacklich noch von der vom Originalprodukt beworbenen Leichtigkeit, ist das Ergebnis vergleichbar. Das Problem haben aber die meisten veganen Alternativen.

482117_266224726813021_1873895028_nDas klingt jetzt negativer, als es in Wirklichkeit ist. Denn dafür enthält dieses Rezept keine chemischen Keulen, um die Konsistenz und Haltbarkeit sicherzustellen. Muss es auch nicht; die Silchschnitten sind mindestens genauso schnell aufgefuttert, wie es dauert, sie herzustellen. Denn sie schmecken enorm lecker!

Im übrigen zeigt sich hier, wie stark das Branding einer Marke uns Konsumenten konditioniert. Alle Freunde und Kollegen, die meinen ersten Versuch probieren durften, haben gleich reagiert: “Ah… selbstgemachte Milchschnitten!”. Die meisten von ihnen waren sogar überzeugt davon, sie würden sehr ähnlich schmecken…

Ein folgenschwerer Irrtum

Dabei scheine ich im Nachhinein betrachtet einen ziemlichen Fehler begangen zu haben. Laut Rezept benötigt man u.a. Kokosfett. Auf die Idee, das Zeug in meinem Supermarkt des Vertrauens bei den anderen Fetten, die z.B. zum Frittieren verwendet werden, zu suchen, bin ich leider nicht gekommen. Hätte ich das getan, wäre ich vermutlich bei dem eher geschmacksneutralen Produkt “Palmin” gelandet. Stattdessen hielt ich zum Schluss ein Glas mit Kokosöl von Lien Ying in der Hand, das nicht nur doppelt so teuer ist, sondern auch doppelt so intensiv nach Kokosnuss schmeckt (die Konsistenz ist aber fast die gleiche…). Aer1th z.B. konnte mit dem karibischen Flavour eher wenig anfangen.

In Summe hätten mir bei diesem Rezept daher ein paar Hinweise gefallen, die das Gelingen besser garantieren würden. Was genau mit Kokosfett gemeint ist, macht z.B. einen großen Unterschied aus.

Außerdem halte ich es für sinnvoller, den Biskuitboden zunächst zu teilen, eine Hälfte direkt mit der Cremefüllung zu bestreichen, die zweite Hälfte des Bodens darüber zu legen und dann erst die Rechtecke mit einem scharfen Messer herauszuschneiden. Dabei sollten die Seiten des Bodens, die zuvor auf dem Backblech lagen, entsprechend nun die Außenseiten der Silchschnitten darstellen (zu kompliziert… probieren wir es mal visuell).

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Die Unterseite des Bisqkuitbodens hat keine glatte und feste Oberfläche, sondern eine eher “poröse” und luftige Struktur. Sprich: Wenn sie außen sind, lässt sich viel besser abbeißen und die Cremefüllung tritt dabei nicht so sehr die Flucht in alle vier Himmelsrichtungen an.

Fazit

Die Silchschnitten stellen in mehrerlei Hinsicht eine Alternative zu anderen bekannten Zuckerbomben dar und wer (natürlich nur aus Versehen) zu viel von der Cremefüllung gemacht hat, der kann sie auch für andere Projekte gegen den Magerwahn einsetzen (habe ich zumindest’ in den Kommentaren des o.g. Blogartikels gelesen…).

Auf jeden Fall kommen die Silchschnitten sehr gut an, schmecken wirklich lecker und sind in Summe nicht allzu schwer zuzubereiten. Dennoch gibt es Abzüge in der B-Note. Sprich: Die Dauer der Zubereitung und die etwas widerstrebende Konsistenz der Cremefüllung auf der einen Seite sowie fehlende Hinweise hinsichtlich der Zubereitung auf der anderen führen schlussletztlich zu sehr guten 3,5 Tofutieren.