[Lese-Rückblick] April 2014

Mit ein bisschen Verspätung gibt es nun auch den Lese-Rückblick vom April 2014. Leider wieder ein recht mauer Monat. Ich habe zwar Lust zu lesen, kann mich aber spannenderweise nur recht selten dazu animieren. Sehr schade.

Gelesen
  • Enders – Lissa Price (4 Sterne)
  • Die Drei ??? … Die Spur des Raben – André Marx (ohne Bewertung)
  • Das eiskalte Paradies. Ein Mädchen bei den Zeugen Jehovas – Jana Frey (4 Sterne)
  • Das verbotene Eden – Logan und Gwen – Thomas Thiemeyer (4 Sterne)

1168 gelesene Seiten

Top des Monats

Alle Bücher waren grundsätzlich gut zu lesen und ich habe sie gern gelesen, doch auch diesen Monat gab es wieder kein absolutes Favoritenbuch, daher bleibt diese Sparte mal wieder “leer”.

Zusammengefasst

April war eindeutig besser als der März, aber leider wieder weit entfernt von einem sehr guten Lesemonat. Mal schauen, was der Mai so bringt. Zwei meiner gelesen Bücher (Die Drei ??? und Das eiskalte Paradies) waren Re-Reads, da beide Bücher eine besondere Bedeutung für mich haben (beides Geschenke). Beide Bücher sind bereits seit über 10 Jahren in meinem Besitz.

Wie war euer Lesemonat April?

[Montagsfrage] Von welchem Autor/welcher Autorin wirst du nie wieder ein Buch in die Hand nehmen?

Die Montagsfrage von Libromanie gibt es heute mal am Dienstag für euch. Los geht’s!

Von welchem Autor/welcher Autorin wirst du nie wieder ein Buch in die Hand nehmen?

“Sag niemals nie”, so heißt es doch immer mal wieder. Ich bin eigentlich auch eher ein Fürsprecher der 2. und manchmal auch der 3. Chance und urteile daher nicht ganz so schnell. Es gibt allerdings auch bei mir zumindest zwei Autoren, deren Bücher nicht mehr in meine Nähe kommen werden.
Die Rede hier ist von Steve Alten, der die 2012 Reihe geschrieben hat und Krischan Heners (eher unbekannt). Bei Steve Alten musste ich mich während des Lesens immer mal wieder fragen welche Substanzen er beim Schreiben seiner Bücher eingeworfen haben könnte, um so einen (Entschuldigung) Mist zu produzieren.
Krischan Heners hat mit seinem Buch “Vor Ort” (was übrigens ein Geschenk meines Mannes war) hervorragend mit Nichbeherrschen des Schriftsteller Handwerks geglänzt. Ich hatte und habe seitdem nie wieder so etwas schlechtes gelesen. Gruselig.

Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr auch Autoren/Autorinnen, die nie wieder einen Fuß in euer Bücherregal setzen dürfen?

Wenn ihr nun auch gerne bei der Montagsfrage dabei sein möchtet, könnt ihr bei Libromanie vorbeischauen und die Frage einfach mitnehmen.

Montagsfrage

[Lese-Rückblick] März 2014

Lang lang ist’s her. Mein letzter Lese-Rückblick liegt nun Sage und Schreibe knapp über ein Jahr zurück. Ich weiß, dass ich damals wegen dieser Blogger-Abmahn-Geschichte aufgehört hatte, da ich die Cover der gelesenen Bücher zur grafischen Untermalung benutzt habe.

Danach ist es dann aus recht unschönen Gründen ziemlich still geworden auf unserem Blog. Und so kann es passieren, dass zwischen dem letzten Lese-Rückblick und diesem hier über ein Jahr vergangen ist. Schon nicht ohne.

Naja, ich möchte jetzt versuchen wieder mehr Regelmäßigkeit in den Blog zu bekommen und führe diese Kategorie wieder ein.

Lese Rückblick

 

Gelesen

912 gelesene Seiten

Top des Monats

Tja, wie ihr an den Sternebewertungen bereits erkennen konntet, gibt es diesen Monat leider kein Buch, das diesen Ehrentitel erhält.

Zusammengefasst

Insgesamt war der März seeeehr mau. Ich habe mich mit beiden Büchern schwer getan. Freitags in der faulen Kobra hat leider meine Erwartungen so gar nicht erfüllt und ich musste mich teilweise regelrecht dazu zwingen weiter zu lesen. Sehr schade, denn ich hätte gut ein humorvolles Buch gebrauchen können, das mich zum Lachen bringt. Dieses Buch hat es leider nicht geschafft.

Ich hoffe nun auf einen besseren April. Smiley

[Montagsfrage] Gehst du gerne zu Lesungen?

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Bereits vor einiger Zeit bin ich auf einen für mich neuen Blog gestoßen und habe ich auch gleich bei Bloglovin in meine Liste hinzugefügt.
Die Rede ist von Libromanie. Auf diesem Blog habe ich auch die Montagsfragen entdeckt und beschlossen ebenfalls mitzumachen.

Jeden Montag stellt Libromanie auf ihrem Blog eine Frage, die man innerhalb einer Kalenderwoche beantworten kann. Hat man dies getan, wird flux der eigene Artikel noch bei ihr verlinkt und fertig ist man.

Die heutige Frage wird also nun meine erste sein. Gehst du gerne auf Lesungen?

Da ich noch nie bei einer Lesung war, kann ich die Frage nicht ganz beantworten. Ich weiß nicht wie es ist bei einer Lesung dabei zu sein.
Da ich aber kein auditiv veranlagter Mensch bin, vermute ich, dass ich eher kein Fan von Lesungen wäre. Ich nehme über meine Ohren nicht annähernd so viel auf wie ich es gerne hätte.
Außerdem habe ich so meine Schwierigkeiten mit zu vielen Menschen auf zu wenig Raum, von daher wäre auch der Wohlfühlfaktor eher nicht gegeben.

Von daher: Nein, ich gehe nicht gerne auf Lesungen. Zwinkerndes Smiley

Wenn du nun auch gerne bei der Montagsfrage dabei sein möchtest, kannst du bei Libromanie vorbeischauen und dir die Frage einfach mitnehmen.

Montagsfrage

[Rezension] Freitags in der faulen Kobra von Stefan Nink

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Titel: Freitags in der faulen Kobra
Autor: Stefan Nink
Verlag: Limes Verlag
Erscheinungsdatum: März 2014
Format: Broschiert (448 Seiten)
ISBN-13: 978-3-8090-2636-5
Preis: 14,99€

zum Buch

 

 

Worum geht’s?
Die Abenteuer von Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten gehen weiter – dieses Mal mit Hauptsitz in Indien.
Um dem Maharadscha zu neuem Ruhm und vor allem Reichtum zu verhelfen, soll Siebeneisen auf die Suche nach einer magischen Ganesha-Staute gehen, die James Cook vor Rund 250 Jahren überall auf seiner Reiserute um die Welt, leider in Einzelteilen, versteckt hat.
Siebeneisen begibt sich erneut auf eine skurrile Weltreise u.a. mit Zwischenstopps in London, Neuseeland und Tonga. 

Meine Meinung
Erwartungen zu haben ist schon was Tolles…allerdings auch nur dann, wenn diese auch erfüllt werden. Als ich auf Stefan Ninks Buch “Freitags in der faulen Kobra” stieß und den Klappentext las, versprach dieser mir ein Buch voller Witz, Abenteuer und Reisen.
Den Witz und die Reisen konnte ich durchaus finden, allerdings blieb mir persönlich das Abenteuer zu sehr auf der Strecke.

Stefan Ninks Schreibstil ist angenehm flüssig, detailgetreu und gut zu lesen und dennoch hatte ich leider große Schwierigkeiten mit dem Buch voranzukommen.
Die sehr ausführlichen Informationen über die verschiedenen Reiseziele Siebensteins wirkten trotz des interessanten Grundcharakters häufig langatmig und bremsten meinen Lesefluss.
Ich erwartete eine humorvolle Abenteuergeschichte zu lesen und bekam einen Reiseführer mit Hintergrundstory präsentiert, was grundsätzlich nichts schlechtes ist, aber einfach nicht den Erwartungen entsprach, die ich an das Buch hatte.
Ich wollte lachen, rätseln und die Suche nach den Teilen der Statue gespannt verfolgen. Aus dem Lachen wurde ein seltenes Schmunzeln, die Spannung und das Rätseln fehlten mir leider fast komplett. Auch empfand ich vieles als sehr konstruiert, was mich teilweise auch ein wenig ärgerlich machte.

Auch wenn meine Kritikpunkte hier sehr im Vordergrund stehen, ist “Freitags in der faulen Kobra” durchaus kein schlechtes Buch. Es war nur leider kein Buch für mich.
Teilt man den Humor des Autors und kann sich auf die sehr detaillierten Informationen über die einzelnen Länder einlassen, wird man sicherlich seinen Spaß mit dem Buch haben.

Fazit
Auch wenn es mir schwer fällt das Werk eines Autors, in dem sicherlich viel Herzblut steckt kritisch zu betrachten, kann ich in Anbetracht meiner Kritikpunkte leider nicht mehr als 2,5 von 5 Sternen vergeben.
Das Buch hat überwiegend einfach nicht meinen Humor getroffen und war in weiten Teilen zu langatmig für mich.

[Rezension] Bunker Diary von Kevin Brooks

9783423740036

 


Titel:
Bunker Diary
Autor: Kevin Brooks
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: März 2014
Format: Broschiert (300 Seiten)
ISBN-13: 978-3-423-74003-6
Preis: 12,95€

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Worum geht’s?
Das Hilfsbereitschaft nicht immer positiv ist, muss der 16-jährige Linus nun leider am eigenen Leib erfahren.
In einem Moment hilft er noch einem vermeintlich blinden Mann und im anderen findet sich Linus tief unter der Erde in einem Bunker wieder – allein.
Mehrere Tage verbringt Linus allein im kalten Bunker, ohne etwas zu essen. Einzig die verbliebenen fünf Zimmer und die Tatsache, dass in der Küche Geschirr und Besteck 6-fach vorhanden sind, sagen ihm, dass er noch Gesellschaft bekommen wird.

Sechs unterschiedliche Personen, ein Bunker und ein Kampf ums Überleben.

Meine Meinung
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit meinem nächsten Absatz gelyncht werde, möchte ich auf eine Tatsache hinweisen, die für so manchen Leser interessant sein könnte. Wer nicht das Gefühl haben möchte evtl. gespoilert worden zu sein, der möge bitte dem folgenden Abschnitt keine Aufmerksamkeit widmen.

Das Buch hat kein Happy End. Leser, die ohne ein Happy End nicht befriedigt oder glücklich ein Buch beiseite legen können, die dürfen sich gerne überlegen, ob dieses Buch wirklich etwas für sie ist. Ich empfehle trotz des fehlenden Happy Ends das Buch zu lesen und die Zähne zusammen zu beißen, denn in meinen Augen lohnt es sich.

Alle, die den vorangegangenen Abschnitt ignoriert haben, dürfen nun gefahrlos weiterlesen. Zwinkerndes Smiley

Kevin Brooks “Bunker Diary” wird als Jugendbuch gehandelt. Liest man sich die (zur Zeit) überwiegend englischen Rezensionen zu dem Buch durch, wird man schnell feststellen, dass viele Rezensenten “Bunker Diary” nicht in den Jugendbuchbereich einordnen möchten.
Ich sehe es nicht so. Für mich ist es ein Jugendbuch. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, aber nicht anspruchslos gehalten. Das Buch lässt sich daher gut lesen.
Der Inhalt ist sicherlich nicht immer einfach zu verdauen und teilweise sehr finster. Aber wie der Autor so schön in seinem Vorwort sagt: “[…] junge Leute sine keine Dummköpfe – sie wissen, was es mit dem Leben auf sich hat, […].”
Damit hat er meiner Meinung nach Recht. Es geht nicht um sinnloses Abmetzeln und sich selber verstümmeln, um einen Bonus vom Entführer zu erhalten á la “Saw I – VIII”. Es geht um die elementaren Dinge, die geschehen, wenn Menschen aus ihrer Umgebung gerissen werden und sich in einer Situation wieder finden, in der es ums Überleben geht.

Brooks beschreibt bzw. lässt seinen Protagonisten Linus in Tagebuchform beschreiben wie völlig unterschiedliche Menschen mit dieser Entführungssituation zurecht kommen. Er lässt sie nachdenken, verzweifeln, aber auch “schöne” Momente erleben.

“Bunker Diary” ist definitiv kein Buch, das für seichten Lesegenuss sorgt. Es nimmt einen mit, lässt einen nachdenken und mich persönlich sogar ein paar Tränen vergießen.

Fazit
Auch wenn das Buch nicht leicht zu verdauen ist und sicherlich auch als finster bezeichnet werden kann, lohnt sich das Lesen meiner Meinung nach.
”Bunker Diary” konnte mich zwar nicht zu 100% überzeugen, hätte es dafür noch ein bisschen schneller und spannender sein können.
Mit 4 von 5 Sternen gibt es von mir eine Lese- und Kaufempfehlung.

Frohe Weihnachten!

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Heiligabend ist nun schon vorbei und wir hoffen, ihr hattet all einen fleißigen Weihnachtsmann. Smiley

Wir wünschen euch noch schöne Feiertage. Lasst sie ruhig angehen und genießt die Zeit im Kreis euer Lieben.

Frohe Weihnachten!

[Rezension] Der Schattenjäger von Chris Moriarty

9783791513447

 

Titel: Der Schattenjäger
Autor: Chris Moriarty
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: September 2013
Format: Gebunden mit Schutzumschlag (320 Seiten)
ISBN-13: 978-3-7915-1344-7
Preis: 19,95€

zum Buch

 

 

Bei “Der Schattenjäger” handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe. Ich setze daher den ersten Band als bekannt voraus, anderenfalls könnten Spoiler enthalten sein.

Worum geht’s?

Für Sascha, Lily und Inquisitor Wolf geht die Arbeit im magischen Melting Pot New York weiter. Die drei werden zu einem Tatort gerufen, der auf den ersten Blick kein Tatort zu sein scheint. Der Klezmerkönig, der berühmteste Schlagermusiker in ganz New York ist tot. Zunächst scheint klar zu sein, dass dieser durch einen Kurzschluss seiner mit elektrischen Lichtern ausgestatteten Jacke gestorben ist, doch Inquisitor Wolf möchte nicht so recht daran glauben.
Zusammen mit seinen beiden Lehrlingen macht er sich auf die Suche nach dem einzigen Zeugen und gleichzeitig Hauptverdächtigen des vermeintlichen Unfalls.
Auf der Suche nach diesem begegnen sie erneut dem Schattenjäger – wer steckt dahinter und wieso ist ausgerechnet Saschas Leben auch in Gefahr?

Meine Meinung

Die Geschichte um Sascha, Lily und Wolf geht weiter und dieses Mal hat sie mir sogar besser gefallen als das letzte Mal.

Während ich mich in Band 1 (“Der Seelenfänger”) noch mit der Eindimensionalität der Charaktere schwer getan habe, schafft es die Autorin dieses Mal die Charaktere lebendiger wirken zu lassen. Ihnen ein wenig mehr Tiefe und Konturen zu geben.
Die Charaktere sind hier im zweiten Band zwar besser ausgearbeitet als im ersten Teil, besitzen allerdings immer noch nicht die Tiefe, die ich mir gewünscht hätte.
Chris Moriarty geizt beispielsweise mit den Informationen über Inquisitor Wolf und streut sie nur häppchenweise ein. Sicherlich macht diese Vorgehensweise Wolf interessanter und als Leser möchte ich unbedingt mehr über ihn erfahren, aber leider führt es auch dazu, dass ich kaum eine Möglichkeit habe mich mit diesem Charakter zu identifizieren, da ich zu wenig über ihn weiß.
Im Vergleich zu Band 1 hat sie allerdings einen großen Sprung nach vorne geschafft, was Charaktere und auch Tempo betrifft.

Insgesamt ist “Der Schattenjäger” rasanter und auch spannender als der erste Band. Fängt das Buch noch sehr gemächlich an, entwickelt es schon bald ein angenehmes Tempo, so dass ich recht schnell mit dem Buch durch war.
Im Vergleich zu anderen Büchern ist “Der Schattenjäger” immer noch langsam und weniger spannend, doch lässt man sich auf die tolle herrschende Atmosphäre und das Drumherum ein, erwartet einen eine interessante und teils kritische Geschichte, die einem gleichzeitig auch Wissen über das Judentum vermittelt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, ist aber alles andere als anspruchslos. Ich persönlich würde auf Grund des Schreibstils (oder vielleicht auch nur der Übersetzung) die empfohlene Altersempfehlung ein wenig nach oben korrigieren. Das ein oder andere (nicht jüdische) Fremdwort hat auch mich Erwachsene kurz nachdenken lassen.

Wie auch im ersten Band gefällt mir die Mischung aus Magie und Historie sehr gut und würde mir sogar noch besser gefallen, würde die Magie noch mehr Raum einnehmen.
So wie sich dieser Band bis zum Ende hin entwickelt hat, hoffe ich im dritten Teil auf mehr Magie und ein paar mehr Antworten.

Mein Fazit

Moriartys Idee ihren Kindern ihre Herkunft in Form einer niedergeschriebenen Geschichte näher zu bringen, gefällt mir immer noch äußerst gut.
Im Vergleich zu Band 1 entwickelt “Der Schattenjäger” mehr Tempo, ist spannender und die Charaktere greifbarer.

Ich bin froh auch den zweiten Band gelesen haben zu dürfen und bin sehr gespannt auf den dritten Teil, der hoffentlich auch noch erscheinen wird.

Da ich immer noch Luft nach oben sehe, vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

Lesemarathon–Das Fazit

Tja, eigentlich wollte ich heute ja weiter machen mit meinem Lesemarathon, allerdings haben sich die Umstände gegen mich verschworen und ich werde nicht mehr dazu kommen etwas marathonähnliches hinzubekommen.

Naja, was soll’s. Lesen werde ich heute bestimmt noch, auch wenn es deutlich weniger werden wird als gestern.

Insgesamt habe ich gestern 142 Seiten in 242 Minuten gelesen. Ziemlich langsam und nicht sehr viele Seiten, aber im Vergleich zu meinem sonstigen Lesepensum habe ich recht viel geschafft. Und ich muss echt sagen, dass beides keine Bücher sind, die man mal eben so weg liest. Auch die Schriftgröße war ziemlich klein, von daher kein so schlechtes Ergebnis für mich.

Einen Lesemarathon so allein für mich werde ich bestimmt noch einmal starten, allerdings ohne großen Druck und vermutlich ohne Minutenangaben. Ich fand das dieses Mal ganz spannend zu sehen, was dabei heraus kommt, doch die Lesegeschwindigkeit etc. ist einfach von sehr vielen Dingen abhängig und daher eher nicht so relevant für mich.

Es war auf jeden Fall mal eine Erfahrung wert und vielleicht auch für euch ganz interessant mal ein kleines bisschen Mäuschen zu spielen. Smiley

Wenn ihr mögt, dürft ihr gerne von euren Erfahrungen berichten. Ich würde mich freuen.

Eure Aer1th

Lesemarathon?!–Ein Experiment

Jeder, der gerne Bücher liest, der wird bestimmt das ein oder andere Mal von einem Lesemarathon gehört haben oder selber an einem teilgenommen bzw. selber einen durchgeführt haben.
Ich noch nie. Ich konnte mich einfach nie so richtig darauf einlassen.

Nun habe ich drei Tage frei und überlegt es doch einmal zu versuchen. Wie lange der Marathon dauern wird, wie viel ich lesen werde, ob ich es überhaupt lange durchhalten werde oder mich ständig selbst ablenke, das wird sich alles noch zeigen.

Anfangen werde ich mit einem Buch, das ich monatelang ignoriert habe, nachdem ich bereits angefangen hatte darin zu lesen und es echt nicht gut fand. Mittlerweile bin ich schon einige 100 Seiten weiter und es ist tatsächlich ein bisschen besser, aber mein Favorit wird es definitiv nicht.

Starten tue ich also mit Steve Altens “2012 Die Prophezeiung”, dem dritten Teil einer eigentlich als Trilogie geplanten Tetralogie deren vierten Teil ich definitiv nicht mehr lesen werde.

Start2012 Die Prophezeiung

11:40 Uhr
2012 – Die Prophezeiung – Steve Alten (S. 554)

Der Start hat sich dann auch mal prompt um 10 Minuten verzögert, da die Waschmaschine durch war und ich erst einmal die Wäsche aufhängen musste… aber nun los. Let the fun begin.^^

Update 1

12:50 Uhr
Bin ziemlich müde geworden während des Lesens und muss eine kurze Pause einlegen.

Ich bin auf Seite 598, heißt ich habe 44 Seiten gelesen, bei einer effektiven Lesezeit von knapp 58 Minuten. Ich weiß, zu den Schnelllesern gehöre ich nicht gerade. Zwinkerndes Smiley

Das Buch kann sich nicht entscheiden was es sein möchte oder ich kann mich nicht darauf festlegen, was ich davon halten soll.^^ Es wechselt zwischen ganz interessant, “Was zum Henker ist das jetzt?!?!”, “Hab nicht verstanden, warum das relevant sein soll…” und langweilig.
67 Seiten habe ich noch vor mir, dann darf ich das Buch weglegen und meinem Vater wieder zurück bringen, denn von ihm habe ich es mir ausgeliehen.
Ich vermute mal ganz stark, dass ich dieses Buch heute noch beenden werde. Wird dann ja auch mal langsam Zeit.^^

Update 2

14:40 Uhr
So, ich bin durch mit “2012 Die Prophezeiung” von Steve Alten und zwar früher als ich erwartet habe. Die eigentliche Geschichte plus Danksagung war schon auf Seite 640 zu Ende. Die restlichen Seiten sind einfach eine Leseprobe aus dem nächsten Band, den ich ja definitiv nicht mehr lesen werde, also muss ich mir auch die Leseprobe nicht antun. Im übrigen wird es zu diesem Buch keine Rezension geben und bewerten werde ich es mit maximal zwei Sternen.

Gelesen habe ich 42 Seiten innerhalb von 52 Minuten. Den Rest der Zeit habe ich mit surfen, Tee trinken und einer Clementine verbracht.^^

Somit habe ich bereits 86 Seiten gelesen heute und ich hoffe ich schaffe noch mehr.Das Buch des Hüters

Nach einer kurzen Pause werde ich mit “Das Buch des Hüters” von Andreas Dresen weiter machen. Dort bin ich bereits auf Seite 63 und werde nun dort wieder einsteigen.

 

 

Update 3

16:10 Uhr
Ok, ich geb’s zu…die Pause ist doch irgendwie etwas länger geworden *pfeif* Ich habe mir noch etwas zu essen gemacht und beim Essen eine Folge Mike & Molly geschaut.
Im übrigen ist es heute irgendwie so unglaublich dunkel, dass ich das Licht kein einziges Mal aushatte. Echt blöd…und jetzt wird es schon wieder dunkler, so dass ich sogar noch zusätzliche Lampen zum Lesen anmachen muss…*bäh*

Naja, aber jetzt soll es erst einmal weiter gehen.

Update 4

19:18 Uhr
Tja…in den letzten Stunden habe ich irgendwie nicht mehr so richtig viel gelesen… Insgesamt nur ca. 43 Minuten und 20 Seiten.
Das liegt aber hauptsächlich daran, dass mein Mann von der Arbeit heimgekehrt ist und wir noch das Auto aus der Werkstatt holen mussten und uns danach noch viel ausgetauscht haben. Kommunikation ist ja sehr wichtig und das besonders in einer Ehe. Smiley mit geöffnetem Mund

Aber nun versuche ich noch ein paar Seiten zu schaffen bevor es ans Abendessen und ein wenig fernsehen geht.

 

Update 5

20:10 Uhr
So, jetzt ist erst einmal wieder Pause angesagt und futtern. Mal schauen, ob ich nachher noch weiter lese oder mich doch anderen Dingen widme.

Seit dem letzten Update habe ich erneut 20 Seiten gelesen, bei einer effektiven Lesezeit von 34 Minuten. Spannend, dass ich diese 20 Seiten schneller weg lesen konnte als die letzten.

Das Buch an sich ist ganz interessant, konnte mich bis jetzt aber nicht zu 100% fesseln. Ich weiß gar nicht in welches Genre es richtig eingeordnet wird, aber ich würde auf Postapokalypse mit ökologischen Aspekten tippen.^^
Es spielt auf jeden Fall in der Zukunft nachdem sich die Menschheit zurück ins Mittelalter gewirtschaftet hat und die Gier nach Macht und Geld alles zerstört hat.

 

Update 6

Mittlerweile ist es doch recht spät geworden und ich sehr müde. Meine Augen sind auch ziemlich müde und leicht angestrengt, aber ein bisschen habe ich noch geschafft zu lesen.
Ich bin nun bei Seite 130 angekommen, was 26 Seiten innerhalb von 55 Minuten bedeutet. Ja, ich gehöre eindeutig zu den langsameren Lesern, aber das stört mich nicht sonderlich.^^

Nun wird es Zeit für’s Bett für mich. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht. Wir sehen uns morgen wieder.