[Trailer] Vollstrecker der Königin – Angelika Diem

Vor einiger Zeit habe ich ein kleines, aber sehr feines Fantasy-Büchlein rezensiert, auf das ich von der Autorin selber aufmerksam gemacht wurde.

Von Vollstrecker der Königin gibt es nun auch einen Trailer zu bestaunen, den ich euch gerne hier und jetzt vorstellen möchte.

Wen also meine Rezension noch nicht überzeugen konnte, dann kann es vielleicht dieser Buchtrailer. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. 🙂

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=sO5OeWzftkc&w=420&h=315]

[Rezension] Die dunklen Gassen des Himmels von Tad Williams

9783608938340

 

Titel: Die dunklen Gassen des Himmels (Bobby Dollar 1)
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett-Cotta
Erscheinungsdatum: 24.07.2013
Format: Gebunden mit Schutzumschlag (576 Seiten)
ISBN-13: 978-3-608-93834-0
Preis: 22,95€

zum Buch

 

 

Worum geht’s?
Bobby Dollar ist ein Engel – und Anwalt. Zunächst eine doch recht merkwürdig anmutende Kombination. Zusammen mit seinen Kollegen, anderen erdbasierten Engeln, vertritt er die Seelen der jüngst Verstorbenen gegen die Ankläger der Gegenseite – der Hölle.
Alles nimmt seinen gewohnten Lauf, bis eines Tages das Unmögliche passiert. Eine Seele verschwindet spurlos. Obwohl er nur für einen verhinderten Kollegen eingetreten ist, muss Bobby Dollar unangenehme Fragen zum Verbleib der Seele beantworten. Seinem Kontrahenten ist es da noch schlechter ergangen, er wurde endgültig und sehr brutal ermordet und es bedarf einiges einen bereits toten Dämon noch einmal zu töten.

Meine Meinung
Engel sind immer nett, wunderschön anzusehen, haben Flügel und helfen einem wo sie nur können. So ungefähr war mein Bild eines Engels bevor ich “Die dunklen Gassen des Himmels” gelesen habe.
Jetzt weiß ich, dass erdbasierte Engel alles andere als immer nett sind, einem überall helfen und Flügel haben sie erst recht keine. Nein, Tad Williams Engel haben Laster, sind rüpelhaft und eher derb als engelhaft. Bobby Dollar und seine Kollegen rauchen, trinken und sind schnodderich. Helfen tun sie aber dennoch den Seelen der frisch Verstorbenen – immerhin etwas.

Tad Williams ist mit “Die dunklen Gassen des Himmels” wirklich eine interessante neue Sichtweise auf die Himmel und Hölle Thematik geschaffen. Engel sind die Verteidiger der Seelen und Dämonen die Ankläger und so wird bei jedem Verstorbenen erstmal ein Prozess geführt, bei dem die jeweiligen Parteien um die Seele kämpfen.
Die Idee hat mich von Anfang an gefesselt und wurde vom Autor mit viel Witz umgesetzt.

Der Protagonist Bobby Dollar begleitet den Leser durch das Buch und berichtet aus der Ich-Perspektive, wobei er den Leser auch gerne direkt anspricht. Mit dem direkten Ansprechen sollte man als Leser des Buches besser keine Schwierigkeiten haben, da es doch relativ häufig vorkommt. Auch ist es von Vorteil, wenn man dem Ironischen und Sarkastischen mächtig ist, denn damit geizt der Autor ebenfalls nicht.

So interessant die Idee und witzig die Umsetzung ist,  konnte mich das Buch leider nicht vollständig überzeugen. Stellenweise etwas langatmig und manchmal etwas unlogisch kommt die Geschichte daher. Auch werden bestimmte Informationen für meinen Geschmack doch ein wenig zu häufig wiederholt, z.B. wie das Leben im Himmel sich zuträgt oder, dass erdbasierte Engel keine Erinnerung an ihr Leben haben. Manch einer wird es vielleicht als Running Gag auffassen, doch mich hat es nach der vierten Wiederholung leicht genervt.

Der Schreibstil Tad Williams ist in diesem Fall zwar manchmal etwas derb, aber gehoben und flüssig zu lesen. Meiner Meinung nach auf jeden Fall für erwachsene Leser geschrieben, u.a. wegen einiger expliziter Stellen.

Fazit
Tad Williams ist mit “Die dunklen Gassen des Himmels” ein interessanter und witziger Fantasy Roman gelungen, der meiner Meinung nach durch die “neue” Sichtweise auf Himmel und Hölle und ein paar faszinierenden Charakteren punkten kann.

Ein paar kleinere Schwächen hat der Roman allerdings auch, so dass ich knappe 4 von 5 Sternen vergebe.

skala-4-stern_thumb

[Rezeptzension] Knöpfle mit getrockneten Tomaten in Knoblauch-Sahne

DSCI1816Hier ein weiteres Rezept aus der Greenbox von Tim Mälzer. Dieses Mal handelt es sich dabei um ein rustikales, aber nichts desto weniger raffiniertes Gericht, das seines Gleichen sucht.

Die Basis bilden dabei geröstete Toastbrot-Würfel, die in einen Teig aus Eiern, Mehl und Mineralwasser gegeben und zusammen mit fein gehackten, getrockneten Tomaten und Schnittlauchröllchen untergemischt werden. Abgerundet mit Muskatnuss wird diese Teigmasse dann teelöffelweise in siedendem Salzwasser gegart; fertig sind die Knöpfle.

Als nächstes werden die Knöpfle in Butter angebraten, klein gehackter Knoblauch untergemischt und abschließend mit aufgeschlagener Sahne verrührt. Salz, Pfeffer und ein Spritzer Zitronensaft geben dem Gericht noch einen finalen Kick.

Zur Zubereitung

Wer bei Formulierungen wie z.B. “Vom Teig mithilfe eines Teelöffels kleine Nocken abstechen und mit dem Daumen über den Löffelrand direkt ins kochende Wasser geben.” denkt, dass die Zubereitung nichts für Anfänger sei, der irrt. Tatsächlich gehört dieses Rezept zu einem der einfacheren in der Greenbox und ist in ca. einer halben Stunde auch schnell zubereitet.

Nicht unüblich für die Greenbox wartet auch dieses Rezept mit möglichen Varianten auf, die wir definitiv noch ausprobieren werden. So wird beispielsweise statt einer Knoblauch-Sahne Sauce eine Variante mit Mascarpone und Gorgonzola beschrieben, oder der Tipp gegeben, die Knöpfle mit Käse zu überbacken und zu Endiviensalat zu servieren. Klingt das nicht lecker?

Tipps

Das Gericht lässt sich zügig zubereiten, wenn der Topf mit dem Wasser bereits während der Herstellung des Teigs die Chance bekommt, sich auf dem Herd zu erhitzen. Wichtig ist es auch, den Knoblauch tatsächlich erst etwas später in die Pfanne zu geben, da sonst die Gefahr besteht, dass er verbrennt und dadurch eher bitter schmeckt. Im Rezept steht darüber hinaus, dass nach dem Abschmecken zügig serviert werden sollte. Da ansonsten die Sahne sehr schnell eindickt und so weder optisch noch geschmacklich viel davon übrig bleibt, sollte man das beherzigen. Smiley

Fazit

Nachdem wir das Rezept schon ein paar Mal nachgekocht haben, zeigt die Erfahrung, dass es passieren kann, dass die Knöpfle mitunter etwas – mir fällt kein besseres Wort ein – glibschig sind bei den ersten Versuchen. Ordentliches Abtropfen, gewissenhaftes Anbraten und zügiges Servieren helfen dabei, eine wundervolle Konsistenz sicherzustellen und aus diesem Rezept ein herrlich aromatisches Gericht zu zaubern. Das Rezept arbeitet in den Zubereitungshinweisen mit Referenzen zu verschiedenen Bildern, um die Verarbeitungsschritte einfacher zu beschreiben. Klasse! Leider fällt aber auch auf, dass beispielsweise der Hinweis, die Toastbrotwürfel in den Teig zu geben, vollkommen fehlt. Ein unbedarfter Hobbykoch könnte darüber stolpern. Das ist definitiv etwas für die zweite Auflage.

Aus diesem Grund gibt es ein halbes Tofutier Abzug in der B-Note und damit in Summe eine uneingeschränkte Empfehlung, dieses Rezept nachzukochen!

[Rezension] Artikel 5 von Kristen Simmons

Artikel 5

 


Titel:
Artikel 5
Autor: Kristen Simmons
Verlag: ivi
Erscheinungsdatum: 16.04.2013
Format: Klappenbroschur (432 Seiten)
ISBN-13: 978-3-492-70286-7
Preis: 16,99€

zum Buch

 

 


Worum geht’s?
Die USA in nicht näher definierten Zukunft. Das Land wurde durch einen Krieg zerrüttet. Ganze Gebiete evakuiert und neue Gesetze aufgestellt. Der religiöse Fanatismus hält Einzug in die USA. Das vom Präsidenten ernannte Federal Bureau of Reformation (FBR), von der Bevölkerung auch flapsig Moral Miliz genannt (MM), hält die Bevölkerung durch ihre Moralstatuten eisern umklammert.
So passiert es auch, dass die 17-jährige Ember und ihre Mutter eines Tages festgenommen werden, da sie gegen Artikel 5 verstoßen haben. Die vor Inkrafttreten der Moralstatuten geborene Ember wird nun angeklagt, da sie laut Artikel 5 nicht als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt gekommen ist und so nicht als vollwertige Staatsbürgerin anerkannt wird.

Als ihr ehemaliger Freund und neuer Soldat der MM, Chase, auch noch bei ihrer Verhaftung dabei ist, bricht Ember das Herz. Chase ist nicht mehr der, der er einmal war.
Zusammen mit einigen anderen Mädchen, die gegen die Statuten verstoßen haben, wird sie in ein Resozialisierungslager gebracht, in der sie die Gräueltaten der MM näher kennenlernt.
Getrieben von Fluchtgedanken, um ihrer Mutter zu helfen, machen Ember und der fahnenflüchtige Chase sich auf einen Roadtrip quer durch die USA.

Meine Meinung
Ich lese neben einigen anderen Genres unglaublich gerne Dystopien, auch solche, die mit in die Science Fiction Richtung gehen.
”Artikel 5” von Kristen Simmons wird als Dystopie beworben, spielt sie doch in einer nicht näher definierten Zukunft. Von Science Fiction kann hier keine Rede sein, aber das muss es auch nicht und war auch nicht das Ziel der Autorin.
Bei Dystopien reizt mich u.a. der Entwurf einer neuen Welt. Ich möchte gerne mehr über die Hintergründe erfahren, um mir ein gutes Bild machen zu können. Bei “Artikel 5” kommen die Hintergrundinformationen meiner Meinung nach leider viel zu kurz. Am Rande wird eher schwammig erwähnt wie es zu dem Amerika kommen konnte, das dort gezeigt wird, aber das war es auch schon.

Mir stand leider viel zu häufig und viel zu stark die “Liebesgeschichte” zwischen Ember und Chase im Vordergrund. Sicherlich war es interessant die Entwicklung dieser beiden Charaktere zu verfolgen, auch wenn Ember mich teilweise fast in den Wahnsinn getrieben hat, aber diese Storyline hat meiner Meinung nach zu viel Raum eingenommen.

Ja…Ember…
Ember ist 17 und damit noch ein Teenager und mehr oder weniger ihren verrücktspielenden Hormonen und in ihrer Situation auch großem Stress und Angst ausgesetzt. Dass ein Mensch da nicht immer wohl überlegt und astrein handelt, dass sollte jedem bewusst sein. Aber die Autorin hat es hier einfach zu gut gemeint. Ember ist sich ihrer Gefühle in den seltensten Momenten wirklich sicher und bewusst und handelt unlogisch, impulsiv und völlig überzogen.Häufiger als ich es vertragen konnte – sehr schade.

Die Geschichte an sich hat mir trotz meiner Kritikpunkte ganz gut gefallen. Die Welt die Kristen Simmons gezeichnet hat ist äußerst düster, unfair und brutal. Ich habe mich das ein oder andere Mal dabei ertappt, dass ich wütend auf die FBR und ihre Methoden geworden bin. Eine Gesellschaft, in der Menschenrechte nichts mehr wert sind und Menschen als Müll bezeichnet werden und auch so behandelt werden, wenn sie gegen die Statuten verstoßen haben. Nur die, die moralisch korrekt handeln sind etwas wert. Auf jeden Fall keine Welt, in der ich gerne leben wollen würde.

Mein Fazit
Mehr Liebesgeschichte als Dystopie gepaart mit einer doch eher schwierigen Protagonistin haben mir die Bewertung dieses Buches recht schwierig gemacht.
Wer eine Dystopie erwartet, die mit Hintergrundinformationen und einem größeren Fokus auf das Drumherum legt, der könnte bzgl. der Prioritäten, die die Autorin hier setzt, enttäuscht werden.

Mit 3 von 5 Sternen ist “Artikel 5” ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht zwangsläufig muss.

skala-3-stern

[Rezeptzension] Schnelles Sauerkraut mit Trauben und Walnüssen

DSCI1814Bezeichnend, dass das erste Buch, das ich jemals vorbestellt habe, ein Kochbuch war. Aber als Tim Mälzer ankündigte, ein Kochbuch mit ausschließlich vegetarischen Rezepten zu veröffentlichen, war ich sofort Feuer und Flamme. Mittlerweile haben wir aus Mälzers Greenbox schon mehrere Rezepte ausprobiert. Und damit dieser Post nicht zu einer Rezension der Greenbox wird, geht es ab jetzt nur noch um dieses eine Rezept. Smiley

Die Basics

Das Foto dieses Rezeptes schaut herrlich lecker aus. Sauerkraut, rote und weiße Trauben, Walnüsse und einige Kräuter. Toll auch der Tipp, das Rezept als Hauptgericht einzusetzen – z.B. mit Spätzle. Für die Wochenplanung reichte das aus, um es auf den Plan zu setzen. Erst beim Studium der Zutaten und der Zubereitungshinweise wurde klar: “Schnell” ist ein Adjektiv, dessen Bedeutung eindeutig im Auge des Betrachters liegt. Gleichzeitig macht die Bedeutung, die Tim Mälzer dem Wort “schnell” beimisst, dieses Gericht auch zu etwas Besonderem. Das Sauerkraut wird nämlich selbst gemacht!

Außergewöhnliche Zutaten

Dazu kommt natürlich ein Weißkohl zum Einsatz. Und dann – das fand ich außergewöhnlich – Quittensaft und ein Weißweinessig. Während ich beim Einkaufen zunächst noch froh war, dass Mälzer als Alternative auch geklärten Apfelsaft vorschlägt, war ich umso glücklicher, als mein örtlicher Discounter sogar (ziemlich hochpreisigenwertigen) Quittensaft im Angebot hatte.

DSCI1813Ansonsten war die Zubereitung ein Klacks. Doch bevor es dazu kam, stellte ich mit Bedauern fest, dass ich die Spätzle einzukaufen vergessen hatte. Aber unter uns: Wer macht denn auch Sauerkraut selbst und erhitzt dann Spätzle aus der Tüte? Also habe ich schnell improvisiert und konnte gefühlte drei Stunden später mein Abendbrot GENIESSEN. Und ja, das kann groß geschrieben werden!

Sehr gut fand ich an dem Rezept die Hinweise, welche Alternativen zum Einsatz kommen können. Beispielsweise – wie schon geschrieben – Apfel- statt Quittensaft, oder auch Weißweinessig statt Reisessig. Verwirrend war es aber auch, dass in der Liste der Zutaten heißt: “200 g blaue und weiße kernlose Weintrauben”. Sind nun jeweils 200 g gemeint, oder zusammen? Auch gefiel mir der Hinweis darauf, das Gericht sowohl als Beilage passt, wie auch als Hauptgericht.

Fazit

Die Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt, die Säure des selbstgemachten Sauerkrauts und die fruchtige Süße der Trauben harmonieren ganz wundervoll mit den Nüssen und passen hervorragend zu den Spätzle. Ein durch und durch leckeres Gericht. Dafür gibt es von mir eine uneingeschränkte Empfehlung, aber auch ein halbes Tofutier Abzug, nachdem allein die Zubereitung des Sauerkrauts über zwei Stunden dauert. Das ist nichts für Kurzentschlossene.

P.S.: Ich habe mir sagen lassen, dass die Zubereitung von Sauerkraut normalerweise deutlich länger dauert. Daher ist hier an “schnell” vermutlich etwas Wahres dran. Smiley

[Rezension] Das Puppenzimmer von Maja Ilisch

Das Puppenzimmer

 


Titel:
Das Puppenzimmer
Autor: Maja Ilisch
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Juli 2013
Format: eBook (ca. 481 Seiten)
ISBN-13: 978-3-95520-380-1
Preis: 4,99€

zum Buch

 

 

Worum geht’s?
London 1908. Die 14-jährige Florence lebt in einem Waisenhaus. Jeder weiß, dass aus dem Waisenhaus nur drei Wege hinaus führen – der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption.
Mit einer Adoption rechnete Florence schon lange nicht mehr und war umso erstaunter als sie in die Familie Molyneux aufgenommen wird. Auf dem prächtigen Landsitz Hollyhock angekommen, beginnt Florence zu ahnen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.
Sie soll sich allein um ein ganzes Zimmer voller Puppen kümmern, das niemand anders als sie betreten darf – doch warum? Und warum hört sie manchmal ein Kinderlachen oder Weinen in diesem Zimmer?
Schnell wird klar, dass die Hausherren Violet und Rufus Molyneux etwas im Schilde führen – nur was ist es?

Meine Meinung
Tolles Cover, interessanter Klappentext und eine sympathische Autorin – da kann ja eigentlich nicht mehr viel schief gehen oder? Ist es auch nicht. Der Debütroman von Maja Ilisch konnte mich in seinen Bann ziehen und erst am Ende langsam wieder loslassen.

Mit “Das Puppenzimmer” ist der Autorin ein atmosphärisch dichter, teils düsterer und spannender Fantasy-Roman gelungen.
Glaubt man zu Beginn noch einen Mystery-Thriller zu lesen, wird man etwa ab der Mitte des Buches in die Welt der Fantasy entführt. Viele gut eingesetzte Wendungen lassen den Leser lange Zeit im Dunkeln tappen und haben mich sogar ab einem bestimmten Punkt so kirre gemacht, dass ich es fast nicht mehr ausgehalten habe nicht zu wissen, was sich hinter allem verbirgt.
Trotz dessen, dass es die Auflösung des großen Geheimnissen schon relativ früh gibt (etwa ab der Mitte), bleiben immer noch genügend Fragen offen, die mich als Leserin an das Buch gefesselt haben. Bei den vielen offenen Fragen und Wendungen war es meiner Meinung nach auch wichtig ein großes Geheimnis zu dem Zeitpunkt zu lüften, sonst wäre ich wirklich irre geworden. Zwinkerndes Smiley
Die vielen offenen Fragen sind allerdings auch ein kleiner Kritikpunkt, den ich anbringen muss. Zum Ende hin wurden leider nicht alle Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet, so dass ich etwas unbefriedigt das Buch zur Seite gelegt habe. Ich hätte liebend gerne mehr über die Hintergründe erfahren und einige andere Dinge, die ich hier nicht erwähnen werde, um nicht zu spoilern.

Leben tut das Buch durch die Fähigkeit der Autorin mich als Leserin mit in die Welt von Florence zu nehmen und natürlich durch Florence selber.
Florence ist eine tolle Protagonistin. Stark, ohne aufdringlich zu wirken, teilweise naiv und noch kindlich und einfach sympathisch. Im Laufe des Buches kann man ihre Entwicklung sehr schön mitverfolgen.
Ihre Nebenspieler Violet, Rufus und Blanche kann ich immer noch, auch nach Beendigung des Buches nicht wirklich einschätzen – allerdings denke ich, dass dies von der Autorin auch so bezweckt war. Sie sind und bleiben unnahbar und mysteriös.

Maja Ilischs Schreibstil ist flüssig und wirklich schön zu lesen. Es gibt Bücher in die ich mich erst einlesen muss, wo das Lesen stotternd beginnt und ich erst nach einiger Zeit meinen Lesefluss gefunden habe. Das ist bei “Das Puppenzimmer” überhaupt nicht so. Ab dem ersten Satz war ich mitten drin und konnte flüssig und leicht in die Geschichte eintauchen. Ein absoluter Pluspunkt in meinen Augen.

Einen kleinen Kritikpunkt neben dem Ende habe ich allerdings doch noch. Im Buch gab es einige Kapitel, die so rasant waren, dass sie mir etwas sprunghaft vorkamen, so auch das Verhalten von Florence. Ich konnte das Geschehene einige Zeit lang nicht mehr ganz greifen, da ich einige Handlungen von Florence nicht ganz nachvollziehen konnte und auch die Ortswechsel für meinen Geschmack etwas zu schnell von Statten gingen. Dieses Sprunghafte legte sich aber wieder und ich habe gut zurückgefunden in meinen Lesefluss.

Mein Fazit
Spannend, teilweise düster und ein Schreibstil, der einen in die Geschichte eintauchen und nur schwer wieder los lässt.
Insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch, das mich trotz kleinerer Schwachstellen überzeugen konnte.

Mit 4 von 5 Sternen gibt es von mir eine Lese- und Kaufempfehlung.

skala-4-stern_thumb

[Rezension] …und der Preis ist dein Leben: Ruf der anderen Seite (Bd. 2) von C.M. Singer

und-der-preis-ist-dein-leben-02-ruf-der-anderen-seite-von-c-m-singer

 

Titel: …und der Preis ist dein Leben: Ruf der anderen Seite (Bd. 2)
Autor: C.M. Singer
Verlag: AAVAA Verlag
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Format: Taschenbuch (239 Seiten)
ISBN-13: 978-3845900247
Preis: 11,95€

zum Buch

 

 

Für diese Rezension setze ich den ersten Band als bekannt voraus. Also bitte nicht weiterlesen, wenn ihr Band 1 noch nicht kennt und noch lesen wollt – enthält möglicherweise Spoiler.

Worum geht’s?
Liz, Danny und ihre Freunde sind weiterhin auf der Suche nach Dannys Mörder und sie scheinen der Lösung immer näher zu kommen. Tony wird suspendiert und Liz von unbekannten Männern entführt.
Auch die Beziehung zwischen Danny und Liz steht scheinbar unter keinem guten Stern, denn der Ruf der anderen Seite wird immer stärker. Muss Danny Liz verlassen?

Meine Meinung
Auch dieses Mal hat C.M. Singer es wieder geschafft mich mit ihrem Debütwerk zu begeistern. Sogar noch ein wenig mehr als im ersten Band.

Wer schon im ersten Teil ein Fan von Liz und Danny war, der wird im zweiten Teil definitiv nicht enttäuscht. Es bleibt weiterhin so schön romantisch, dass sogar ich als chronische Nicht-Romantikerin es als toll und passend und gar nicht kitschig empfand. Die beiden haben mich in ihrem Bann. Smiley

Auch die anderen Charaktere hat die Autorin klasse ausgebaut. Im zweiten Band bekommen wir mehr von Tony und auch Riley mit, was mich sehr gefreut hat. Und auch Susan (Tonys Ex-Freundin) bekommt einen etwas längeren Gastauftritt, von dem ich hoffe, dass er sich in Teil 3 ausweiten wird.

Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und da ich das Buch diesmal als eBook lesen durfte, hatte ich nicht die Probleme wie beim ersten Band und konnte mich richtig gut auf den Inhalt konzentrieren.
Spannend bleibt es auch weiterhin und das in verschiedener Hinsicht. Zum einen kommen wir der Auflösung der Morde immer näher und zum anderen wird es verheißungsvoll um Liz und Danny.
Mein Tipp an euch: Legt euch Band 3 bereits zu, wenn ihr Band 2 lest – es endet super spannend.

Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich dann doch noch anbringen und zwar hat es mich gestört, dass Band 1 so nahtlos in Band 2 übergegangen ist. Ich weiß, normalerweise dürfte das einen Leser ja eher freuen, aber für mich hatte das leider den Charakter von “in der Mitte durchgeschnitten”.

Fazit
Auch ”Ruf der anderen Seite” konnte mich begeistern und das auf fast ganzer Linie. Der dritte Band liegt schon bereit und wartet nur darauf, dass ich wieder Zeit finde und ihn lesen kann.
Von mir gibt es mit 4,5 von 5 Sternen eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung.

Skala 4,5 Sterne

[Rezension] Vollstrecker der Königin–Der Baeldin-Mord von Angelika Diem

Vollstrecker der Königin

Titel: Vollstrecker der Königin – Der Baeldin-Mord
Autor: Angelika Diem
Verlag: Machandel Verlag
Erscheinungsdatum: März 2013
Format: eBook (ca. 79 Seiten)
Taschenbuch (116 Seiten)
ASIN: B00BSH9596
ISBN-13: 978-3939727286
Preis: 1,65€ (eBook); 4,90€ (Print)

zum Buch


Worum geht’s?

Die junge Lynna (Caitlynn) lebt in einer Welt, in der es Menschen möglich ist mit ihrem Charisma anderen Menschen ihren Willen aufzuzwingen. Diese magische Gabe ist meist höher gestellten Personen vorbehalten, so auch ihrem eigenen Vater.
Als sie eines Tages mitbekommt wie ihr Vater sein Charisma gegen einen Bediensteten einsetzt und dieser dadurch sein Leben verliert, steht für Lynna fest, dass sie Vollstreckerin werden möchte – sie möchte Morde aufklären, am liebsten ohne Einsatz ihres eigenen Charisma.

Als erwachsene Frau wird Caitlynn eines Tages ihr erster Auftrag zugeteilt. Sie soll nach Schloss Baeldin reisen, um dort den Mord an einer Zofe aufzuklären. Der Auftrag kommt von der Königin persönlich und noch ist Caitlynn nicht ganz klar wieso gerade um eine Zofe so viel Aufwand getrieben wird. Ihr Auftrag entwickelt sich anders als erwartet.

Meine Meinung

Wieder ein Genre-Mix, der mich begeistern konnte. Angelika Diem hat mit “Vollstrecker der Königin” ein kleines, aber feines Werk erschaffen, das mich fast auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Mit gerade einmal 116 Printseiten ist die Geschichte um Vollstreckerin Caitlynn recht überschaubar und daher hat es mich umso mehr überrascht wie viel Tiefe die Charaktere haben. Angelika Diem schafft es allen ihren Charakteren mit kurzen, aber inhaltschwangeren Hintergrundgeschichten Leben einzuhauchen. Allein Caitlynn war mir persönlich ein wenig zu distanziert. Ich hätte mir stärkere Gefühlsregungen von ihr gewünscht. So wirkte sie doch sehr kontrolliert und ein wenig kühl.

Die Geschichte an sich hat mich von der ersten Seite an gepackt und so habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Angelika Diems Schreibstil konnte mich wirklich fesseln. Trotz einiger nicht ganz so spannender Passagen hielt mich die Geschichte um Caitlynn in ihrem Bann und wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ich wollte einfach wissen wie es weiter geht und was es mit dem Mord an der Zofe auf sich hat.
Als eingefleischter Krimi- und Thriller-Fan begann ich schon recht früh zu ahnen, wer der Mörder sein könnte, wurde aber dennoch immer mal wieder von meiner Fährte abgebracht, so dass meine Ahnung auf recht wackeligen Beinen stand, sich zum Schluss aber doch bestätigte.

Schade fand ich, dass das Buch so schnell ausgelesen war. Ich hätte sehr gerne viel mehr über Caitlynn und ihrer Tätigkeit als Vollstreckerin erfahren und mehr Zeit in ihrer Welt verbracht. Aber zum Glück lässt sich erahnen, dass Caitlynns Geschichte noch weitergehen kann. Ich werde das auf jeden Fall im Auge behalten.

Fazit
Ich freue mich sehr darüber auf dieses Büchlein aufmerksam gemacht worden zu sein, denn “Vollstrecker der Königin” hat mir ein paar schöne und spannende Lesestunden bereitet.
Lasst euch nicht von den wenigen Seitenzahlen irritieren, es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick darauf zu werden. Ihr werdet überrascht sein.
Um noch ein wenig Luft nach oben für die Folgebände zu lassen, vergebe ich 4,5 von 5 Sternen und damit gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.

Skala 4,5 Sterne

[Rezension] Bekenntnisse eines Serienjunkies–Staffel 2 von Jochen Till

210308_big

 

Titel: Bekenntnisse eines Serienjunkies – Staffel 2
Autor: Jochen Till
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: 05. Februar 2013
Format: eBook (ca. 208 Seiten)
ISBN-13: 978-3-95520-208-8
Preis: 4,99€

zum Buch

 

 


Worum geht’s?
„Wie jeder gute Süchtige handeln wir Serienjunkies streng egoistisch und ohne Rücksicht auf unsere Mitmenschen. Aber glauben Sie mir, ich weiß genau, wie das ist – es gibt kaum etwas Schlimmeres, als die erdrückend lange Pause zwischen zwei Serienstaffeln.“ – Der Serienwahn geht weiter!

Jochen Tills Parforce-Ritt durch die Serienlandschaft geht in die zweite Runde. Der bekennende Serienjunkie stellt 25 Hits und Geheimtipps vor, von „Sopranos“ bis „Game of Thrones“, von „Justified“ bis „The Shield“. Ob moderner Western oder mittelalterliches Intrigenspiel, ob spannende Plots oder herausragende Charakterzeichnung: Es gibt viele Gründe, zum Serienjunkie zu werden. Lassen Sie sich anstecken!

Altbekanntes und Geheimtipps: Ein Muss für alle Serienfans!
(Quelle: dotbooks.de)

Meine Meinung

Der (Serien-)Wahnsinn geht weiter! Jochen Till hat es erneut getan und entführt uns ein weiteres Mal in seine Serienjunkie-Welt – dieses Mal mit noch intimeren Bekenntnissen.

Wie auch in Staffel 1 berichtet Jochen Till von 25 seiner Lieblingsserien und gibt dabei auch einige Einblicke in die ganz private Welt eines Serienjunkies preis.
Mit viel Witz und einer gehörigen Portion (Selbst-)Ironie und auch ein wenig Sarkasmus erfährt der Leser pikante Details aus dem Liebesleben des Autors und wie er nur knapp einer lebensgefährlichen Krankheit (Übersetzung: kleine Erkältung) entgangen ist.
Und ganz nebenbei wird auch noch von manchmal mehr, manchmal weniger bekannten Serien berichtet. Die ein oder andere Neuentdeckung war auch für mich dabei.

Beim Lesen dieses Buches gilt auf jeden Fall die Devise: “Nimm dich selbst nicht ganz so ernst.”. Jochen Till nimmt gnadenlos sich selbst und auch alle anderen auf die Schippe. Besonders Fans von Daily Soaps oder deutschen Fernsehserien sollten eine große Portion Humor mitbringen, denn diese kommen nicht immer ganz so gut weg.
Auch sollte man als Leser darauf gefasst sein, dass der Autor einen plötzlich ganz direkt anspricht und einen auch manchmal aus seinem eigenen Buch verbannen möchte, aber auch hier dürft ihr den Autor ganz einfach ignorieren und weiterlesen.

Staffel 2 der Bekenntnisse eines Serienjunkies lässt sich problemlos ohne Vorkenntnisse aus Staffel 1 lesen, obwohl der Autor im Vorwort es ganz eindringlich Lesern verbietet weiter zu lesen, wenn sie Staffel 1 noch nicht kennen – auch das darf überlesen werden.
Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall auch Staffel 1 zu lesen, wenn man wieder einmal etwas zu lachen braucht und/oder Serientipps.

Fazit
Auch mit Staffel 2 ist es Jochen Till wieder gelungen mich zum Schmunzeln und auch zum Lachen zu bringen.

Wer neue Anregungen für die eigene Seriensucht sucht oder einfach nur gut unterhalten werden möchte, ist mit Jochen Tills “Bekenntnisse eines Serienjunkies” gut beraten.
Till bleibt seinem Still und seiner Herangehensweise aus Staffel 1 treu und unterhält den Leser mit teilweise stark überspitzten Anekdoten, die aber wirklich komisch sind.

Von mir gibt es mit 4 von 5 Sternen erneut eine Lese- und Kaufempfehlung.

skala-4-stern_thumb

Vielen Dank an Jochen Till für die Begleitung der Leserunde bei Lovelybooks und bei dotbooks für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

[Rezension] Dance of Shadows–Tanz der Dämonen von Yelena Black

9783760799148

Titel: Dance of Shadows – Tanz der Dämonen
Autor: Yelena Black
Verlag: bloomoon
Erscheinungsdatum: 05. Februar 2013
Format: Gebunden mit Schutzumschlag (384 Seiten)
ISBN-13: 978-3-7607-9914-8
Preis: 17,99€

zum Buch

 

Worum geht’s?
Die junge Vanessa bekommt einen Platz an der renommierten New Yorker Ballettakademie – genau wie ihre Schwester einige Jahre zuvor. Doch obwohl Vanessa ein ganz besonderes tänzerisches Talent hat, ist sie nicht des Tanzen willens an der Akademie, sondern um herauszufinden, was mit ihrer Schwester Margret geschah. Denn diese verschwand ganz plötzlich vor einigen Jahren kurz vor der finalen Aufführung des Stücks “Der Feuervogel”, in dem sie die Hauptrolle tanzen sollte.

An der Ballettakademie angekommen, stellt Vanessa schnell fest, dass ihre Schwester nicht die einzige Tänzerin ist, die in den letzten Jahren spurlos verschwunden ist. Eine ganze Reihe von Mädchen verschwand ganz plötzlich und jede sollte die Hauptrolle im Feuervogel tanzen – genau wie Vanessa in diesem Jahr. Sie kommt dem Geheimnis um das Verschwinden ihrer Schwester immer und gerät damit selber in große Gefahr.

Meine Meinung

Ein wunderschönes Cover, eine Geschichte über Tanz und Dämonen, die auch noch Spannung verspricht und eine Leseprobe, die mir richtig gut gefallen hat… Klingt alles vielversprechend, doch leider wurden meine Erwartungen enttäuscht.

“Dance of Shadows” von Yelena Black versprach Spannung, Mystery und einen Ausflug in die Welt des Balletts. Den Ausflug habe ich bekommen, die Spannung und das Mysteriöse habe ich jedoch teilweise vergeblich gesucht.
Beginnt die Geschichte noch mit einem spannenden Prolog, der einen allerdings ein wenig zu viel vorausahnen lässt und einem Aufnahmeritual, das es (auch dämonisch) in sich hat, verliert sich die Geschichte schnell in Ausschweifungen über das Leben an der Ballettschule.
Für Liebhaber des Tanzes sicherlich eine schöne Sache, doch für mich war es leider zu viel des Guten. Das Ballett spielt in Yelena Blacks YA-Fantasy Roman ganz eindeutig die erste Geige. Ab und an blitzen spannende und dämonisch angehauchte Passagen durch, die sich allerdings so schnell wieder verlieren, das sie kaum auffallen.
Lediglich im letzten Drittel des Buches kommt ein wenig mehr Spannung auf und auch die Dämonen treten in den Vordergrund – aber auch hier wieder nur sehr kurz.

Auch die Charaktere konnten mich leider nicht vollständig überzeugen. Eher blass und teilweise sehr stereotyp begegnen sie dem Leser.
Die Protagonistin, die in ihren jungen Jahren besser tanzt als alle anderen, das aber nicht wahrnimmt und sich selbst für eine mittelmäßige Tänzerin hält. Außerdem schaffte Vanessa es ab und an meine Nerven ein wenig damit zu strapazieren, dass sie immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen hat, für den Leser das jedoch so offensichtlich war, dass es fast schon weh getan hat.
Ihr “Gegenpart” – ein wunderschöner, selbstbewusster Tänzer, der sie in ihren Bann zieht und sich von ihr anhimmeln lässt.
Und wenn wir es mit den Stereotypen auf die Spitze treiben wollen, gibt es als Nebencharaktere noch einen homosexuellen “besten” Freund und eine dunkelhäutige Verbündete. Soviel dazu.

Punkten konnte Yelena Black definitiv mit ihrem Schreibstil, der jugendbuchgemäß leicht und flüssig zu lesen war. Trotz der oben genannten Kritikpunkte konnte mich die Autorin mit ihrer Schreibweise abholen und durch das Buch tragen.

Fazit
”Dance of Shadows – Tanz der Dämonen” hat mir trotz meiner Kritikpunkte ganz gut gefallen. Einem Erwachsenen, für den der Tanz nicht im Vordergrund stehen soll, würde ich das Buch allerdings nicht empfehlen wollen.
Wegen der stereotypen Charaktere und dem teilweise voraussehbaren Plot, sehe ich das Buch tatsächlich besser in den Händen von Jugendlichen aufgehoben, für die es in erster Linie auch geschrieben wurde.
Mit 3 von 5 Sternen leider keine klare Lese- und Kaufempfehlung von mir.

Skala 3 Stern

Vielen Dank an bloomoon und das Team von Vorablesen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.