[Rezension] Fuck It!: Loslassen – Entspannen – Glücklich sein von John C. Parkin

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“Der ultimative spirituelle Weg

Ohne Guru oder jahrelanges Meditieren: John C. Parkin präsentiert die schnellste Entspannungsübung, die man sich vorstellen kann. Es braucht nur zwei Worte, die, laut und voller Überzeugung gesprochen, zu Gelassenheit und innerer Freiheit führen: “Fuck it!” ist der perfekte Ausdruck der westlichen Welt, der alle fernöstlichen Weisheitslehren in sich vereint. Loslassen, Abstand gewinnen, akzeptieren, was ist, und entspannen. Kurz: “Fuck it!” ist kein Fluch, sondern eine Lebenseinstellung.
Die archaische und anarchische Kraft von “Fuck it!” hilft dabei, Abstand von den Dingen zu gewinnen, die uns belasten oder die wir uns nicht zutrauen. In all seiner Einfachheit, Klarheit und Effizienz ist es ein spiritueller Weg, der ohne Dogma, meditative Gesänge oder Räucherstäbchen auskommt – und nichtsdestotrotz von unserem täglichen Stress und von Ängsten und Druck befreit. John C. Parkins unkonventionelles Konzept zeigt, wie wir eine neue innere Haltung voller Ruhe und Ausgeglichenheit gewinnen, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen, und lernen, loszulassen. Eine inspirierende Mischung aus Buddhismus und Rebellion, die direkt zu wahrer Freiheit führt.
Fernöstliche Weisheit für unseren Alltag, inspirierend und humorvoll.”

Heute wage ich mich an die Rezension eines Ratgeberbuchs. Absolutes Neuland für mich, und ich bin gespannt, wie es mir gelingt.
Betrachten wir zunächst das Cover.

Schlicht, aber ansprechend gestaltet und mit der deutlichen Aufforderung “Fuck It” sticht es ins Auge. Betrachtet man dann noch die Schattenfigur auf dem Cover, könnte es einem bereits das erste Schmunzeln entlocken. Zumindest ich musste, auch anhand des Klappentextes, über die Symbolik schmunzeln.

Meine Meinung
Ich lese nicht gerne Ratgeberbücher, da sie mir meistens zu dogmatisch sind und mit einer, mir fast unbegreiflichen Ernsthaftigkeit, versuchen einem weis zu machen, dass es nur diesen einen Weg gibt.
Nun bekam ich aber genau so ein Ratgeberbuch zum Geburtstag geschenkt und da ich tatsächlich ein Mensch bin, der sich schwer entspannen und loslassen kann, dachte ich, ich gebe diesem Buch eine Chance. Viel erwartet habe ich, um ehrlich zu sein nicht.

Als ich zu lesen begann, fiel mir zunächst auf, dass der Autor aus Erfahrung zu sprechen schien. Ein Pluspunkt für mich. Wer selbst Probleme hat(te) bzw. eine Krise überwinden konnte, der weiß wovon er spricht und genau dieses Gefühl übermittelte das Buch.

Humorvoll, doch manchmal konstruiert “witzig” führt uns Parkin durch die Welt des Fuck It – Ways. Nach einer kurzen Einleitung wieso und vor allem wie man dieses Buch lesen sollte (einfach Querbeet), erklärt der Autor warum es wichtig ist einfach mal “Fuck It!” zu sagen.
Für kleinere, eher unbedeutende, für mich aber dennoch wichtige Dinge empfand ich seine Ratschläge als hilfreich. Es hat nicht mein Leben verändert, aber ich mache mir nun tatsächlich nicht mehr so häufig und ewig lange Gedanken um belanglose Dinge.
Bei den großen, doch sehr bedeutungsvollen Dingen hatte ich eher das Gefühl, der Leser bräuchte einen Totalzusammenbruch, um die Ratschläge umzusetzen. Da ich zum Glück keinen Totalzusammenbruch hatte, kann ich nicht beurteilen, ob dieser Teil hilfreich ist oder nicht. Ich fand ihn etwas übertrieben. Es kam mir manchmal so vor, als würde Parkin wollen, dass wir Egoisten werden und nur noch an uns und niemanden sonst denken. Nicht sehr sympathisch.

Die beschriebenen Fuck It – Techniken (Loslassen, Entspannen, Annehmen, Unbeteiligtes Betrachten und Bewusstes Atmen) empfand ich wieder als sehr hilfreich und gut umzusetzen.

Der Autor geht in seinem Buch noch auf die Wirkung des Fuck It – Sagens ein und beschreibt diesen Weg in speziellen Lebenslagen. Hier hatte ich das Gefühl, dass er begonnen hat sich zu wiederholen. Das Muster bleibt gleich und in diesem Teil versteht man auch die Erklärung –wie- man das Buch lesen sollte. Sucht euch einfach, die für euch wichtigen Lebensbereiche heraus.

Fazit
Ein etwas anderes, humorvoll geschriebenes Ratgeberbuch, das man als “gut durchwachsen” bezeichnen kann. Neben weniger hilfreichen und schwer umsetzbaren Ratschlägen tummeln sich einige, doch recht einfach umsetzbaren Tipps und Techniken, die man ruhig einmal ausprobieren kann. Nur das Productplacement in eigener Sache, zum Schluss des Buches, hat mich doch gestört – schade.

Macht euch selber ein Bild vom Buch, wenn ihr wollt.

Skala 3 Stern

Infos
“Fuck It!: Loslassen – Entspannen – Glücklich sein” von John C. Parkin
Ariston (12. April 2010)
Paperback (256 Seiten)
ISBN-13: 978-3424200300
Preis: 16,95€

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[Rezension] MÉTO Das Haus von Yves Grevet

Cover/Aussehen

Méto Das Haus

Bei diesem Buch fallen ganz klar das Cover und vor allem der Buchschnitt auf. Im Comicstil gestaltet und mit dem prominenten Buchtitel sticht es natürlich hervor.
Der schwarze Buchschnitt passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches. 64 Jungen verstecken sich im Inneren und können nicht heraus schauen.


Inhalt

64 Jungen eingesperrt in einem Haus voller Geheimnisse. Ein durch und durch geplanter Tagesablauf bestimmt ihren Alltag. Kampftraining, skurrile Essensrituale, Gehorsam und Wettkämpfe bestimmen ihr Leben. Doch woher sie kommen, warum sie im Haus sind und was passiert, wenn sie zu alt werden, das weiß keiner von den Jungen.
Beinahe emotionslos folgen sie den Anweisungen der Cäsaren, den sogenannten Hausherren. Geben sich ohne eine eigene Meinung zu haben dem Geschehen hin, hinterfragen nichts und akzeptieren die völlig überzogenen Strafen ohne zu Murren.
Bis einer der Jungen anfängt Fragen zu stellen, die er nicht stellen darf, sich für Dinge zu interessieren, die ihn nicht interessieren dürfen.

Meine Meinung

Für einen Jugendroman sehr passend, beginnt die Geschichte ohne jegliches Vorgeplänkel. Der Leser ist mitten im Geschehen und wird in das Leben innerhalb des HAUSES eingeführt.
Bereits auf den ersten Seiten wird klar: Ein normales Leben führen diese 64 Jungen ganz bestimmt nicht. Aus der Sicht des Protagonisten Méto lernen wir schnell die skurrilen Gepflogenheiten und Rituale des Hauses kennen. Diejenigen mit schlechtem Namengedächtnis werden die vielen gleichklingenden Namen vermutlich verwirren. Aber lasst euch davon nicht stören. Die Namen wurden meiner Meinung nach bewusst so gewählt, um eine Gleichartigkeit der Charaktere zu schaffen.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der leicht abgehackten und emotionsarmen Sprache, die der Autor gewählt hat, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Sie transportiert sehr gut die Stimmung, die im Haus herrscht. Irgendwie beklemmend und düster. Ständig habe ich mich gefragt wie man so nur leben kann und wieso keiner sich traut etwas dagegen zu unternehmen, bis doch endlich jemand den Mut dazu hatte zu rebellieren.

Mit seinen knapp 220 Seiten ist das Buch nicht gerade lang, bleibt dafür aber bis zur letzten Seite spannend. Wer sich Tiefe bei den Charaktere wünscht, der bekommt diese hier nicht. Da keiner der Jungen seine Vergangenheit kennt und die meisten ihre Emotionen sehr gut im Griff haben, kommt es selten zu emotional bewegenden Szenen. Mich hat es ehrlich gesagt nicht gestört, da ich die Zeichnung der Charaktere so passend zur Geschichte empfunden habe.

Kleines Manko und deswegen auch einen Stern weniger gibt es für das extrem offene Ende, das eigentlich mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet und die ewig lange Wartezeit bis zum zweiten Teil der Trilogie, der im Oktober 2012 erscheint.

Fazit

Méto Das Haus ist ein Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt und einen vor Augen führt wie gut wir es eigentlich in unserer, von uns selbst bestimmten Welt haben.
Von der Sprache etwas gewöhnungsbedürftig, aber durch und durch spannend kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der keine Probleme mit einem offenen Ende hat.

4 von 5 Sternen und damit eine Leseempfehlung von mir.

Infos
“MÉTO Das Haus” von Yves Grevet
Deutscher Taschenbuch Verlag (01. April 2012)
Gebundene Ausgabe (224 Seiten)
ISBN-13: 978-3423625142
Empfohlenes Alter: 12-14 Jahre

Vielen Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag und lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die Leserunde zum Buch, die echt interessant war.

Und gewonnen hat….

Welttag des Buches…das verrate ich euch natürlich noch nicht im ersten Satz. Zwinkerndes Smiley

Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich für die rege Teilnahme an unserem ersten Gewinnspiel bedanken!
Es hat wirklich Spaß gemacht all eure Beiträge zu lesen. Da wir von vornerein schon wussten, dass es uns schwer fallen wird aus all den schönen Antworten eine einzige herauszusuchen, haben wir random.org bemüht uns diese Entscheidung abzunehmen.

Von den 22 Kommentaren, die ihr geschrieben habt, sind 21 mit in den Lostopf gewandert. Ein Kommentar wurde leider zu spät abgegeben und hat es daher nicht mehr geschafft an der Verlosung teilzunehmen.

Ok, ich möchte euch nun nicht mehr länger auf die Folter spannen…*trommelwirbel*

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[Rezension] Blackout – Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg

Stellt euch vor von einem Moment auf den anderen fällt der Strom aus. Es kommt kein Wasser mehr aus den Leitungen, der Kühlschrank gibt den Geist auf, die Heizung fällt aus. Wie lange würdet ihr es aushalten?

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Titel: BLACKOUT. Morgen ist es zu spät
Autor: Marc Elsberg
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. März 2012
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag (800 Seiten)
ISBN-13: 978-3764504458
Preis: 19,99€

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Inhalt
Mitten in der kalten Jahreszeit bricht die gesamte Stromversorgung Europas zusammen und noch ahnt niemand warum. Heizungen fallen aus, Wasser fließt keines mehr, kein Benzin, Lebensmittel verderben und neue bekommt man nur noch schwer, die Kommunikation fällt weitestgehend aus.

Die meisten Menschen trifft es unvorbereitet, so auch Piero Manzano, einen italienischen Informatiker und ehemaligen Hacker. Mehr durch Zufall entdeckt er, dass der Blackout bewusst herbeigeführt wurde. Vom größten Stromproduzenten Italiens wird er wegen seiner Vermutung nur belächelt, doch Manzano denkt nicht ans Aufgeben.
Als er endlich Gehör findet, haben die Terroristen bereits dafür gesorgt, dass der Verdacht auf ihn fällt.

Während die Kraftwerke vergeblich versuchen das Stromnetz Europas wieder in Gang zu bekommen, kämpft die Bevölkerung ums Überleben und sieht sich mit Problemen konfrontiert, die keiner vorhergesehen hat.

Meine Meinung
Bestimmt hat jeder von uns den ein oder anderen kurzen Stromausfall miterlebt und sich darüber geärgert. Wenn der Stromausfall dann auch noch mehrere Stunden andauerte, war der Versuch groß zum Telefon zu greifen und seinen lokalen Stromanbieter mit Drohanrufen zu belästigen.
Aber was, wenn der Strom nicht nur ein paar Stunden, sondern ein paar Tage ausfällt und das in ganz Europa?

Marc Elsberg beschreibt dieses Szenario erschreckend realistisch. Die Thematik hat mich während des Lesens beschäftigt und tut es immer noch. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr wir eigentlich von einem funktionierenden Stromnetzwerk abhängig sind und was alles beeinträchtigt wird bzw. ausfällt, wenn eben dieses nicht mehr vorhanden ist.

Mit einer Mischung aus Spannung, Dramatik und einer sehr gut recherchierten sowie brisanten Thematik überzeugt Marc Elsberg. Das Buch liest sich flüssig und leicht, ohne dabei anspruchslos zu sein.

Die vielen, aber meiner Meinung nach gut dosierten Hintergrundinformationen finden sich im gesamten Buch wieder und waren für mich persönlich sehr lehrreich. Technikinteressierte wird es freuen, aber auch die Laien unter euch werden keineswegs überfordert, und die Informationen dienen dem besseren Verständnis.

Was mir besonders gut gefallen gefallen hat, waren die verschiedenen Perspektiven aus denen der Blackout wahrgenommen wird. Wie gehen die Kraftwerke damit um, wie die Stromanbieter, die Politiker und wie der Normalbürger?
Dies hatte zur Folge, dass zu Beginn des Buches die Zahl Charaktere zunächst explodiert ist und ich ein paar Seiten brauchte, um mich im Namenwirrwarr zurecht zu finden. Verzweifelt also nicht, die vielen Charaktere sind notwendig und man gewöhnt sich schnell daran. Sie begleiten uns durch das ganze Buch und wir nehmen Anteil an ihren Schicksalen.

Fazit
Mit seinen 800 Seiten wirkt Blackout zunächst wie ein richtiger Brummer, doch lasst euch bloß nicht davon abschrecken. Das Buch bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Gut recherchierte und wohl dosierte Hintergrundinformationen, Spannung und Zwischenmenschliches heißt das Erfolgsrezept bei Marc Elsberg. Ein wirklich gut gelungenes Erstlingswerk.

Und wundert euch nicht, wenn ihr nach Abschluss des Buches plötzlich mehr Dosen im Schrank, mehr Wasser im Keller und eine Taschenlampe zum Kurbeln im Haus habt.

5 von 5 Sternen von mir und damit ein sehr empfehlenswertes Buch.

Ich möchte mich herzlich bei Lovelybooks und Blanvalet bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben und natürlich auch bei Marc Elsberg, der die tolle Leserunde bei Lovelybooks persönlich begleitet hat.

Gewinne, Gewinne, Gewinne…

… aber leider nicht bei uns. Dafür bei Daniel. Daniel bloggt über Technik, Trends und das Web 2.0. Wer also mehr über In-Ear Kopfhörer, Karaoke mit Spotify oder darüber wissen will, wie er Geld beim Tanken an der Zapfsäule sparen kann, stöbert bei xyonline.de.

Als besonderes Schmankerl zu Ostern hat sich Daniel ein Gewinnspiel einfallen lassen, das es in sich hat: Zu gewinnen gibt es neben ITunes Gutscheinen im Wert von 25 und 50 Euro auch einen Amazon Kindle Touch!

Lest euch gleich mal seinen Beitrag durch, um mehr über die Bedingungen, die Gewinnchancen und vor allem: Die Sondergewinnausschüttung zu erfahren. Smiley

[Rezept] Die besten Falafel-Wraps der Welt

Wraps-01Wraps sind einfach toll: Leckere und aromatische Zutaten praktisch verpackt. In dieser Hinsicht ähneln sie Bananen… bis auf, dass wir die Schale mitessen können. Smiley

Dass der Kreativität bezüglich der Füllung kaum Grenzen gesetzt sind, zeigt dieser Beitrag: Es geht um fantastische Falafel-Wraps. Und so ganz nebenbei gibt es noch gratis den einen oder anderen unverzichtbaren Trick obendrauf, damit sie auch garantiert gelingen.

Los geht’s!

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Gewinnspiel zum Welttag des Buches

Welttag des BuchesAm 23.04.2012 ist Welttag des Buches. Seit bereits 17 Jahren wird immer am selben Tag das Lesen, die Bücher und die Kultur des geschriebenen Wortes gefeiert.

Dieses Jahr ist der Welttag etwas Besonderes, da 33.333 Menschen insgesamt 1 Millionen Bücher verschenken dürfen! Ihr habt’s richtig erraten, ich gehöre zu diesen 33.333 Menschen und darf “Schneewittchen muss sterben” von Nele Neuhaus verschenken. 30 Bücher warten jetzt hier bei uns auf ein neues Zuhause.

snowwhite_must_dieEinige der Bücher gehen an unser hiesiges Jugendzentrum, einige an die Tafel, ein paar haben bereits ihren Weg zu Menschen gefunden, die nicht die Mittel haben sich Bücher zu kaufen und einige gehen an lesefaule Kollegen und Bekannte. Smiley

Eins dieser 30 Exemplare habe ich mir für euch aufgehoben und möchte dieses hier auf unserem Blog verlosen.

Um an der Verlosung teilnehmen zu können, postet bitte einen Kommentar mit der Antwort auf folgende Frage bis zum 22.04.2012 – 23:59 Uhr.

Wenn ihr Bücher verschenkt, an wen und aus welchen Gründen verschenkt ihr diese?

Ausgelost wird dann am 23.04. pünktlich zum Welttag des Buches.

Wer Werbung für das Gewinnspiel machen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, muss dies aber nicht tun, um teilnehmen zu können.

Wir drücken euch allen die Daumen! Smiley

Es gelten folgende Regeln:

  1. Denkt daran eine gültige E-Mail Adresse anzugeben, da wir euch sonst im Gewinnfall nicht kontaktieren können.
  2. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.
  3. Versandt wird nur innerhalb Deutschlands. Wer aus dem Ausland kommt und dennoch teilnehmen möchte, muss sich bereit erklären die Mehrkosten zu übernehmen.
  4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[Buchrezension] Die verlorene Wahrheit von Dawn Cook

Der dritte Band der All-Age Fantasy Reihe der Bücher der Wahrheiten von Dawn Cook überrascht mit seinen Charakteren, zumindest mit der Anzahl dieser.

Die Rezensionen des ersten Teils und zweiten Teils der Saga könnt ihr hier auf dem Blog finden. Wer diese beiden Teile noch nicht kennt, der sollte sich diese Rezension mit Vorsicht genießen. Ich versuche so wenig Spoiler wie möglich einzubauen.

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Titel:
Die verlorene Wahrheit (Bd. 3)
Autor: Dawn Cook
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 08. September 2008
Format: Taschenbuch (480 Seiten)
ISBN-13: 978-3442265787
Preis: 8,95€

zum Buch

 


Inhalt
Das Buch der ersten Wahrheit ist geöffnet, Bailic verschwunden und Alissa ein Raku. Das Problem mit der raschen und unvorbereiteten Verwandlung Alissas ist, dass sie sich nicht wieder zurückverwandeln kann. Laut Talo-Toecan alias Nutzlos wird Alissa mindestens ein Jahrzehnt in dieser Gestalt verbringen müssen, ohne auch nur eine Möglichkeit zu haben mit dem Mann, den sie über alles liebt zu kommunizieren.

Doch es kommt anders als alle dachten. Bei ihren Magieübungen mit Nutzlos geht ein Bann schief und Alissa findet sich 400 Jahre in der Vergangenheit wieder. Wie soll sie bloß wieder zurückfinden?

Meine Meinung
Nach den ersten zwei Bänden, in denen die Autorin mit einer Handvoll Charakteren ausgekommen ist, explodiert dieses Buch hier fast vor eben solchen. Dennoch schafft Dawn Cook es auch hier den wichtigsten Charakteren eine schöne Tiefe zu geben. Keiner wird schnell und/oder oberflächlich abgehandelt, sondern man lernt sie alle kennen und manchmal auch lieben.

In diesem Band habe ich noch mehr mit Alissa, Strell und Lodesh mitgefiebert. Dieses Buch liefert mehr Überraschungen als seine beiden Vorgänger. Das ein oder andere Mal hatte ich sogar Tränen in den Augen, musste aber mindestens doppelt so oft über die schön ausformulierten Charaktereigenschaften schmunzeln.

Wer die ersten beiden Bücher etwas zu langatmig wird, wird in diesem Teil meiner Meinung nach belohnt. Es geht schneller voran und es passiert einfach viel mehr, was einfach an der viel höheren Charakteranzahl liegt.

Das Ende des Buchs war für mich überraschend, etwas verwirrend, aber dennoch schön. Auf jeden Fall lesenswert.

Fazit
Genau wie die ersten beiden Bände ein absolut empfehlenswertes Buch. Zwar gibt es immer noch keine epischen Schlachten und es geht mehr um das Miteinander der Charaktere, aber genau das gefällt mir.
Wer ausführlich beschriebene Schlachten sucht, ist hier falsch, alle anderen können sich auf ein Buch mit viel Witz und Charme freuen.

[Produkttest] ProfiCook Zitruspresse

Zum Glück lasse ich mich nicht von Werbung beeinflussen. Als vor ca. drei Monaten eine Arbeitskollegin mir eine Zeitschrift mit einem interessanten Artikel in die Hand drückte, hatte sie dennoch keine Ahnung, was sie damit anrichten würde. Beinahe hätte ich mir ein Orangen-Abonnement zugelegt. Alle zwei Wochen hätte dann ein neuer Karton mit 20 Orangen den Weg zu uns gefunden. Eine Zitruspresse hätte es gratis dazu gegeben.

Moment mal… Zitruspresse?!

Ich gebe es zu: Ich bin süchtig nach Küchengeräten. Orangen kaufe ich zwar immer noch im Supermarkt, aber die Zitruspresse gab es auch im freien Handel und seit einiger Zeit nun auch bei uns in der Küche: Eine ProfiCook Zitruspresse PC-ZP 1018.

Beeindruckend? Irgendwie schon. Das Gerät hat Power. Es wird beworben mit Eigenschaften wie: Hochwertiges Edelstahlgehäuse, leistungsstarker 100 Watt Motor, Tropfstopp, Edelstahlsieb, komplett zerlegbar, sicherer Stand durch Saugfüße, etc. pp. Lest es hier nach.

Hier mal ein kleines Video, das das Gerät in Form und Funktion kurz zeigt.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=xFFVKGdkYOo&w=448&h=277&hd=1]

Grundsätzlich kann ich die Zitruspresse ohne Einschränkungen empfehlen. Seit wir sie haben, hat sich der Absatz an Orangen und Grapefruits bei unserem lokalen Obst-Dealer vervielfacht. Smiley

Ein paar Abzüge gibt es dennoch:CitrusPresse

  • Das Edelstahlsieb ist sehr scharfkantig. Vorsicht bei Kindern!
  • Der Metall-Clip für den Tropfstopp rostet!!
  • Mehr Kritikpunkte habe ich nicht. Smiley

Was bei einem Küchengerät, das häufig in Gebrauch ist, besonders interessiert, ist der Aufwand, es zu reinigen, der notwendige Platz, es unterzubringen und ob es leicht in der Handhabung ist.

Die ZP 1018 ist sehr einfach zu reinigen. Da wir häufig sogar jeden Tag frisch gepressten Saft trinken und die Spülmaschine nicht so häufig läuft, habe ich mir angewöhnt, sie immer gleich mit der Hand abzuspülen. Das ist schnell erledigt und geht wirklich einfach. Einen Platz zu finden, um sie immer in erreichbarer Nähe zu haben, so dass sie aber dennoch nicht im Weg steht, war hingegen nicht so einfach, da sie ziemlich groß ist.

Von der Handhabung her gibt es nichts zu bemängeln. Dank der kleinen Saugfüße steht die Zitruspresse sehr sicher und verrutscht nicht beim Pressen. Und der Motor ist stark genug, so dass man sich beim Auspressen von Zitrusfrüchten nicht verausgabt.

Wenn der Clip jetzt nicht gerostet hätte, gäbe es 5 von 5 Punkten. Im Moment sehe ich allerdings noch nicht, dass das mehr als bloß ein optischer Makel ist. Sollte sich das ändern, werde ich noch mal davon berichten.