[Filmreview] Die Farbe des Horizonts

Liebe Freunde des Films, seitdem ich den Trailer vor einigen Wochen entdeckte, wartete ich mit Vorfreude und hoher Erwartung auf dieses Exemplar. Der Grund hierfür wird zum Einen die Besetzung mit Shailene Woodley (“Das Schicksal ist ein mieser Verräter”; “Die Bestimmung 1-3”) und Sam Claflin (“Ein ganzes halbes Jahr”; “Love, Rosie – Für immer vielleicht”) sein, zum Anderen der gut aufgemachte Trailer, der einen Part Romantik mit klasse Musik (SYML – Where´s My Love) und einen Hauch Dramatik beinhaltet.

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Die Farbe des Horizonts – Trailer deutsch
© TOBIS Film GmbH

 

Lang ersehnt war ich heute im Kino, Taschentücher eingepackt, in der Erwartung mal wieder richtig gut zu einer Schulze heulen und angestaute Emotionen los werden zu können – leider mit einer kleinen Enttäuschung. Auch wenn ich den Film in einigen Facetten sehr gut finde, stimmt er nicht ganz mit meiner hohen Erwartungshaltung überein. Ich musste fast bis zum Ende des Films, dass überraschenderweise überraschend war, auf den Einsatz meiner Taschentücher warten und kurz danach das Kino verlassen.

Handlung

Kurz zur Handlung – sie beruht auf einer wahren Begebenheit aus den 80er Jahren. Diese Info veränderte etwas meinen Blickwinkel, da ich versuchte mich in die Person hinein zu versetzen, die so ein Drama durchlebt hat. Wie bereits im Trailer unschwer zu erkennen, geht es hierbei um ein verliebtes Pärchen, das bei einer Überfahrt eines Seegelschiffes in einen Sturm gerät und Schiffbruch erleidet. Einen ganzen Film aus einigen Tagen Schiffbruch zu gestalten, scheint eine große Herausforderung, die in meinen Augen aber sehr gut umgesetzt wurde.

Fazit

Der Film ist gut und sehenswert, wird aber nicht zu den Exemplaren gehören, die ich ein zweites Mal ansehen muss.

3 von 5 Sternen


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Titel: Die Farbe des Horizonts
Originaltitel: Adrift
Buchtitel: Red Sky in Mourning
Genre: Drama/Katastrophenfilm
Erscheinungsdatum: 12. Juli 2018
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Geschaut über: Kinopolis MTZ

[Rezension] Heliopolis: Magie aus ewigem Sand von Stefanie Hasse

Heliopolis©Loewe Verlag


Worum geht’s?

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.
Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ja, das Buch wird gerade so richtig gehypt. Aber soll ich euch mal etwas sagen? – Zurecht! Das Buch wird zurecht gehypt.
Auch wenn ich das Fazit nun etwas vorweg nehme: Heliopolis gehört definitiv zu den bisherigen Highlights meines Lesejahres und ich kann es kaum erwarten bis der zweite Band erscheint.

Akasha, die Prinzessin von Heliopolis wartet ganz aufgeregt auf ihre Initiation. Der Moment, der über ihre Zukunft bestimmt. Welche Gabe wird sie haben? Welchem Haus angehören? Der 16. Geburtstag und damit der Initiationstag aller Jugendlichen, ist einer der aufregendsten Tage überhaupt.

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[Rezension] Arthur und die Farben des Lebens von Jean-Gabriel Causse

Causse_J-GArthur_und_die_Farben_183706© C. Bertelsmann Verlag


Worum geht’s?

Von einem Tag auf den anderen verschwinden die Farben von der Erde. In dieser neuen Welt in Schwarz-Weiß setzt sich ein kurioses Duo in den Kopf, die Menschheit aus der Depression zu retten – eine abenteuerliche Suche nach den Farben beginnt. Arthur ist eine gestrandete Existenz mit unwiderstehlichem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet, bis diese Konkurs anmelden muss. Charlotte ist seine Nachbarin. Sie ist von Geburt an blind und hat sich als Wissenschaftlerin auf ein Gebiet spezialisiert, das sie niemals sehen konnte: Farben. Sie werden unterstützt von einem kleinen Mädchen mit einer geheimnisvollen Gabe, einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines Altenheims, das an eine Ferienkolonie erinnert. Auf ihren Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darum gemacht wie unsere Welt aussehen würde, wenn alle Farben verschwunden wären. Ja, klar – schwarz, weiß und grau. Doch das meine ich nicht. Bevor ich “Arthur und die Farben des Lebens” gelesen habe, waren Farben für mich komplett selbstverständlich. Erst durch das Buch ist mir bewusst geworden, was für einen Einfluss sie auf unser gesamtes Leben haben und das hat mir zu denken gegeben.

Arthur hatte einst das Glück nur so gepachtet, bis es ihn eines Tages ganz plötzlich verließ. Er verlor seinen Job, wurde Alkoholiker und lies sich gehen. Als das Amt nun droht seine Zuwendungen zu streichen, nimmt Arthur notgedrungen einen tristen Job in einer Buntstiftfabrik an. Doch eben diese Fabrik meldet schon nach kurzer Zeit Konkurs an. Am letzten Tag bevor die Maschinen endgültig abgeschaltet werden, folgt Arthur einem Impuls und kippt alle verbleibenden Farbpigmente in die Mischung für die Buntstifte – noch nie zuvor hat er solch intensiv leuchtende Farben gesehen. Doch diese Freude wärt nicht lange, denn nach und nach verschwinden plötzlich alle Farben. Zuerst das Gelb und dann der Rest, bis die Menschheit nur noch in schwarz, weiß und grau existiert.

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[Rezension] Alles so leicht von Meg Haston

9783551316110©Carlsen Verlag


Worum geht’s?

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Nachdem mir das Buch schon häufiger über den Weg gelaufen ist, wurde es nun endlich Zeit es zu lesen. “Alles so leicht” ist frisch als Taschenbuch im Carlsen Verlag erschienen und das war der Moment, wo es auch bei mir einziehen durfte und natürlich auch gelesen wurde.
Ich persönlich finde es richtig gut, dass dieses Buch nun als recht günstiges Taschenbuch erschienen ist, da ich es für ein Buch mir sehr wichtiger Thematik halte, das definitiv als Schullektüre eingesetzt werden kann. Und da wir wissen, dass Schullektüre nicht so teuer sein darf/sein sollte, finde es ganz wunderbar, dass Carlsen das Buch in neuem Format auf den Markt gebracht hat.

Stevie ist essgestört und hat nach dem Tod ihres Bruders beschlossen selber auch aus dem Leben zu scheiden – sich einfach aufzulösen. Nichts mehr essen, bis ihr Körper aufgibt und sie einfach aus dem Leben verschwinden kann. Stevie gibt sich die Schuld an dem Tod ihres Bruders und möchte mit ihren Taten Buße tun. Doch ihre Essstörung hat schon viel früher begonnen – ab dem Zeitpunkt, an dem ihre Mutter gegangen ist.
Stevies Vater lässt sie in ein Therapiezentrum einweisen und um diese Zeit in dem Therapiezentrum geht es in “Alles so leicht”. Stevie hat einen felsenfesten Plan gefasst und den möchte sie unter allen Umständen durchziehen. Sie möchte sich weder ihrer Therapeutin öffnen noch die anderen Mädchen aus ihrem Bungalow emotional an sich ranlassen. Sie verweigert auch im Therapiezentrum die Nahrung, damit sie ihren fest gefasten Plan auch einhalten kann. Doch mit jedem Tag, den sie im Zentrum verbringt, lernt sie Neues über sich und fasst Vertrauen sowohl zu ihrer Therapeutin als auch zu den anderen Mädchen. Nie im Leben hätte Stevie das für möglich gehalten.

“Alles so leicht” ist meiner Meinung nach ein wichtiges Buch, aber es ist definitiv kein einfaches Buch. Es ist schonungslos, ungeschönt und teilweise echt schwer zu verdauen. Zumindest mir ging es beim Lesen so. Ich habe die Charaktere und die Thematik an mich herangelassen und war beim Lesen des Buches sehr häufig sehr bedrückt. Zum Ende hin habe ich sogar Tränen vergossen.

Anders als der Titel ist das Buch nicht leicht, auch wenn es dennoch voller Hoffnung ist. Es ist definitiv ein Buch über das nach dem Lesen gesprochen werden muss – ein Buch, das noch lange nachhallt.

Da die Charaktere fast alle mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben, sind sie nicht unbedingt einfach und auch nicht unbedingt immer sympathisch. Aber genau das macht sie auch so authentisch; und genau das ist dieses Buch – authentisch. Ich habe mich richtig gut in den Kopf einer essgestörten 17-Jährigen versetzt gefühlt und dort zu sein ist kein schönes Gefühl.
Die Autorin hat Stevies innere Kämpfe sehr gut beschrieben und uns während des gesamten Buches an ihrem Innenleben teilhaben lassen.

Meg Hastons Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig knallhart. Ich brauchte beim Lesen zeitweise recht viel Konzentration, um dem Geschriebenen folgen zu können. Es ist kein Buch, das man mal eben nebenher liest. Man muss sich mit dem Gelesenen definitiv beschäftigen und dazu passen sowohl Schreibstil als auch die Umsetzung des Buches perfekt.

Fazit

“Alles so leicht” ist authentisch, schonungslos und ehrlich. Es ist definitiv keine weichgespülte Geschichte und hat mir auf jeden Fall die Augen geöffnet. Ich denke, ich weiß nun etwas besser, was es heißt nichts mehr essen zu wollen. Was es heißt, wenn Essen und Kalorien auf eine krankhafte Art und Weise das gesamte Leben bestimmen. Es ist heftig und ich bin mir sicher, dass mich das Buch noch eine ganze Weile beschäftigen wird.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.


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Titel: Alles so leicht
Reihe: /
Autorin: Meg Haston
Übersetzerin: Alexandra Ernst
Verlag: Carlsen Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2018
Format: Taschenbuch (320 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-551-31611-0
Preis: 7,99€

Vielen Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar, im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung, zur Verfügung gestellt hat.

[Filmreview] Solo: A Star Wars Story

Titel: Solo: A Star Wars Story
Genre: Fantasy/Science Fiction
Erscheinungsjahr: 2018
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Geschaut über: Kinopolis MTZ

 

Meine lieben Filmfreunde, heute eine Rezension aus dem Kino mit dem Fazit: Dieser Film ist etwas für Star Wars Freunde und Feinde!
Meine Begleitung hat sich nach 26 Jahren Kampf gegen jeden Star Wars Film, im Austausch entsprechender Bestechung meinerseits, dazu bereit erklärt mit ins Kino zu kommen und hat mit leichtem Zögern am Ende zugegeben, dass der Film gut war. 😉

Selbst für Star Wars Neulinge also sehenswert, da es eine eigenständige Geschichte ist und man die restliche Story nicht zwingend kennen muss. Für alle Star Wars Fans eine schöne Erzählung, um den jungen Han Solo besser kennen zu lernen.

Beeindruckt war ich von der schauspielerischen Leistung des Han Solo Darstellers (Alden Ehrenreich), in den ich mich ehrlich gesagt auch etwas verguckt habe…ach dieses Lächeln. 😉 Zumindest in der deutschen Synchronisation verkörpert er alles, was Han Solo ausmacht und man könnte wirklich glauben, dass er der junge Harrison Ford ist. Der Film geht ab Sekunde eins spannend los und bleibt es bis zur letzen. Von den Special Effects und Figuren der heutigen Zeit bin ich weiterhin begeistert und finde sie auch in diesem Film wieder. Passend zu Star Wars und den Figuren, gibt es immer wieder witzige Momente, die einem ein Lächeln entlocken, wenn man die Art von trockenem Humor denn mag.
Für alle Fans von “Game of Thrones” ist Emilia Clarke als Qi´Ra dabei, die eine der Hauptfiguren verkörpert.

Ein unglücklicher Zufall bringt Han dazu, seinen Wunsch ein Pilot zu werden, beim Imperium umzusetzen. Während eines späteren Gefechts enttarnt er eine Gruppe Gauner und schafft es, sich diesen anzuschließen und mit ihnen zu flüchten. Auf dem Weg überwindet er ein paar Stolpersteine und sammelt währenddessen ein paar zukünftige Freunde ein. Um das nötige Geld für sein weiteres Vorgehen zu erhalten, erklärt er sich bereit die Gruppe bei einem Auftrag zu unterstützen. Nach Beendigung müssen sie sich dem Auftraggeber stellen. Auf dessen Yacht trifft er früher als gedacht auf alte Freunde und wird mit der Truppe auf eine weitere Mission geschickt.

Für alle Star Wars Fans und Feinde, auf jeden Fall ansehen, wenn man ein bisschen Action und Fantasy vertragen kann.

5 von 5 Sternen

#Musiktipp: Aus dem Trailer zu Mission: Impossible: Friction von Imagine Dragons

Ein neues Gesicht auf tthinkttwice

Hallo ihr Lieben, ein neues Gesicht auf tthinkttwice!
Wieso ich hier bin? Ich möchte euch gerne etwas über Filme und Serien erzählen.

Ich bin die kleine Ausgabe (1,51 m und 29 Jahre) von Miriam und bin in meiner Seele und in meiner Art genauso jung geblieben wie mein Schwesterherz…vielleicht auch ein bisschen zu jung. Während meine Schwester die Ruhe besitzt, um Euch mit so vielen Buchrezensionen zu versorgen, bin ich eher der ungeduldige Part, der sich daher auf die Filme stürzt.

Meine Zeit verbringe ich am liebsten mit Familie und Freunden, weiß aber auch die Ruhe für mich zu schätzen. Ich arbeite in einem Fitnessstudio und verbringe dort zusätzlich einen Teil meiner Freizeit, um mein Training durchzuziehen. Die restliche Zeit nutze ich, um so viel wie möglich zu reisen, fahre Motorrad, begleite Freunde auf die Rennstrecke oder bin mit meinem Pflegepony spazieren. Ich liebe gutes Essen und mein Schlaf ist mir heilig. Hin und wieder freue ich mich über ein paar Stunden tanzen gehen und wer hätte es gedacht, ich gehe gern ins Kino. 😉

Ich liebe Filme, die unter die Haut gehen, zum Nachdenken anregen oder voller Action und Fantasy sind und freue mich, wenn ich Euch mit meiner Leidenschaft und Begeisterung anstecke!

Ich starte mit einem 14 tägigen Rhythmus und bin gespannt auf Euer Feedback! 🙂

[Rezension] Save you von Mona Kasten

Kasten_Save_FIN.indd©Lyx Verlag


Band 2 – es sind Spoiler zu Band 1 vorhanden!


Worum geht’s?

„Du hast mir das verdammte Herz rausgerissen. Und ich hasse dich dafür.

Aber ich liebe dich auch, und das macht das Ganze so viel schwerer.“

Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so tiefe Gefühle wie für James. Und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück ― als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen. Vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Band 1 endete mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, daher war ich umso gespannter darauf, wie Mona Kasten die Geschichte um Ruby und James weiter erzählen wird. Während ich den ersten Band, u.a. aufgrund seiner Schnelligkeit sehr mochte, hatte ich hier im zweiten Band ein paar Schwierigkeiten mit der langsamen Vorgehensweise der Autorin.

Gerade als Ruby sich James voll und ganz geöffnet und hingegeben hatte, passiert etwas Schreckliches und James macht all das Vertrauen, dass die beiden zueinander aufgebaut haben durch einen dummen Fehler wieder zunichte.
Ruby ist verletzt und gedemütigt und möchte James um jeden Preis vergessen und aus ihrem Leben streichen. Doch so einfach geht das leider nicht, denn ihre Gefühle für James verschwinden einfach nicht. Als dieser dann noch alles daran setzt sie zurückzugewinnen, wird es für sie erst so richtig kompliziert.

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[Lese-Rückblick] Juni 2018

Während im April und Mai ein Highlight das nächste gejagt hat, war der Juni etwas ruhiger. Die Bücher, die ich gelesen habe, haben mir alle gefallen, sie haben mich halt nur nicht so vom Hocker gehauen, wie die Bücher aus den letzten beiden Monaten.

Die Zeitwächterin



Insgesamt gelesene/gehörte Bücher: 5
     Printbücher: 4
     Mangas/Comics: 0
     eBooks: 1
     Hörbücher: 0

Insgesamt gelesene Seiten: 1599
      Ø 53 Seiten pro Tag
Insgesamt gehörte Minuten: 0
      Ø 0 Minuten pro Tag

Nicht weg und nicht da


Puh…der Juni war voller Termine. Ich war gefühlt nur unterwegs und fast gar nicht am PC. Abends habe ich dann immer noch versucht zu lesen, was mal mehr, mal weniger gut geklappt hat. Immerhin habe ich es auf stolze fünf Bücher im Monat Juni geschafft!

Im Juni musste ich mich um viel organisatorisches für meinen Wiedereinstieg ins Berufsleben kümmern und ich hatte viele Arzttermine. Alles, was ich nicht wirklich machen kann, wenn ich Puschel mit dabei habe, daher habe ich die restliche Eingewöhnungszeit dafür genutzt.

Puschel liebt die Kita und geht unfassbar gerne hin. Das freut mich riesig, denn so kann ich entspannter wieder arbeiten gehen.

Ich hatte im Juni nicht so den Kopf für den Blog und habe daher nicht so viele Beiträge geschrieben. Ob sich das im Juli ändern wird, weiß ich noch nicht. Mal schauen.

Ich habe – für meine Verhältnisse – auch recht viel Netflix angehabt, da ich wieder so richtig Lust auf die Serie “Suits” bekommen habe. Kennt ihr die Serie? Mein Mann und ich hatten noch vor Puschels Geburt angefangen die Serie zu gucken und dann irgendwann aufgehört. Ich glaube, ich habe sie über zwei Jahre lang nicht weitergeguckt. Jetzt liebe ich sie wieder und möchte sie so schnell wie möglich zu ende gucken.


Wie war euer Juni? Was habt ihr Tolles erlebt? Und könnt ihr mir gute Serien auf Netflix empfehlen?

[Rezension] Nicht weg und nicht da von Anne Freytag

Freytag_ANicht_weg_und_nicht_da_188064©Heyne Verlag


Worum geht’s?

Den Anfang kannst du nicht ändern, das Ende schon

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Alle 53 Minuten nimmt sich ein Mensch das Leben. Das sagt die Statistik. Was sie nicht sagt, ist, wie es sich für die anfühlt, die bleiben.
[…]
In „Nicht weg und nicht da“ geht es nicht um einen Selbstmord. Es geht um das Danach. Um die verschiedensten Arten von Liebe. Und um das Leben – nach dem Tod. (Quelle: Anne Freytags Essay zum Buch)

Anne Freytag schreibt wirklich einzigartig. Meiner Meinung nach eine der besten deutschen Autorinnen. Alleine am obigen Zitat könnt ihr ihren wundervollen Schreibstil schon erkennen.
”Nicht weg und nicht da” ist mein zweites Buch von Anne Freytag und ich habe es geliebt.

In dem Buch geht es hauptsächlich um Luise und Jacob – zwei junge Menschen, die bereits früh Bekanntschaft mit dem Schicksal gemacht haben.
Luises Bruder hat Selbstmord begangen und als wäre das nicht schon schlimm genug, war es auch noch Luise selber, die ihn gefunden hat. Luise versucht dieses Erlebns damit zu verarbeiten, dass sie sich von ihrem alten, mausgrauen Ich trennen möchte – sie rasiert sich eine Glatze und lässt sich ein Piercing stechen, doch wirklich geholfen hat ihr das nicht mit dem Tod ihres Bruders fertigzuwerden.
Nach einer ihrer Therapiestunden begegnet sie Jacob und beide sind sofort fasziniert voneinander. Jacob, der “silent angry boy”, der Junge, der niemanden an sich heranlässt und ständig einen wütenden Eindruck macht.
An ihrem 16. Geburtstag erhält Luise aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder, mit einer Aufgabe. Es ist die erste E-Mail von vielen. Zusammen mit Jacob macht sie sich an die Erledigung der Aufgaben.

Nein, bei “Nicht weg und nicht da” handelt es sich nicht um einen Mystery-Roman. Luises Bruder spricht nicht plötzlich aus dem Reich der Toten zu ihr. Er hat noch vor seinem Tod eine ganze Reihe an E-Mails geplant, damit es Luise einfacher fällt von ihrem toten Bruder Abschied zu nehmen – sofern man hier überhaupt von einfach reden kann.

“Nicht weg und nicht da” ist ein ganz besonderes Buch. Trotz der schweren Thematik ist das Buch gar nicht schwer. Es lässt sich wunderbar schnell und einfach lesen. Ich bin regelrecht durch die kurzen Kapitel gerast und habe zusammen mit Luise Abschied von ihrem Bruder genommen.
Das Buch ist ganz klar emotional, aber nicht bedrückend. Es ist ein Buch voller Hoffnung, Liebe, Freundschaft und natürlich auch über die Wichtigkeit von Trauer. Und wie Anne Freytag selber bereits erwähnt hat, ist es ein Buch über das Leben nach dem Tod eines Verstorbenen. Über etwas, über das in der Regel geschwiegen wird. Meiner Meinung nach ist es ein ganz wundervolles und auch wichtiges Buch. Es zeigt, was es bedeutet ein Hinterbliebener eines Menschen zu sein, der den Freitod gewählt hat.

Auch in diesem Buch von Anne Freytag sind die Charaktere wieder sehr authentisch und tief gezeichnet. Der Leser erfährt viel vom Innenleben der einzelnen Personen und begleitet die Charaktere in ihrer Entwicklung. Was mir besonders gut gefällt, ist die Authentizität – die Ecken und Kanten, die jeder Charakter nun einmal hat.

Wie bereits erwähnt, hat Anne Freytag einen ganz besonderen Schreibstil. Ich liebe ihn. Er ist gleichzeitig ernst, voller Poesie und doch so leicht und flüssig, dass ich das Buch in kürzester Zeit fertig gelesen hatte.
Ich habe direkt nach “Nicht weg und nicht da” ein neues Buch einer anderen deutschen Autorin begonnen und da wurde mir der Unterschied zwischen den beiden Schreibstilen erst so richtig bewusst.
Falls ihr noch kein Buch von Anne Freytag gelesen haben solltet, dann möchte ich euch sehr gerne ans Herz legen, dies so bald es geht nachzuholen.

Fazit

Auch Anne Freytags neuster Jugendroman ist wieder ein ganz besonderes Werk geworden. Je mehr Bücher ich von ihr lese, desto mehr verstehe ich selber, wieso sie zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist.
Sie schreibt voller Poesie, wählt die Worte mit Bedacht und schafft es dennoch den Leser nicht zu überfordern, sondern da abzuholen, wo er steht und ihn für ein paar Stunden mit in das Leben anderer Personen zu nehmen.
”Nicht weg und nicht da” ist meiner Meinung nach wieder ein rundum gelungener Roman aus Anne Freytags Feder, den ich jedem an’s Herz legen möchte.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine ganz klare Leseempfehlung.


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Titel: Nicht weg und nicht da
Autorin: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 19. März 2018
Format: Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen (480 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-453-27159-3
Preis: 16,00€


Weitere Meinungen zum Buch

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[Rezension] Schlank an einem Tag: diätfrei für immer von Patric Heizmann

Heizmann_PSchlank_an_einem_Tag_172416©Südwest Verlag


Worum geht’s?

Ab jetzt diätfrei

Schlank an einem Tag – soll das ein Witz sein? Keineswegs. Patric Heizmann weiß, wovon er spricht, wenn er kleine Schritte mit großen Erfolgen in Aussicht stellt. Der sanfte Einstieg an nur einem Tag in der Woche ist so etwas wie die Gelinggarantie für eine langfristige Ernährungsumstellung. Am “Schlanktag” heißt das, Essen nach der Ernährungsuhr, mehr Eiweiß, Kohlenhydrate bewusst einsetzen bzw. weglassen, gutes Fett, bewegen mit kurzen Muskeltrainingseinheiten, Stress reduzieren, Esspausen einhalten, Genuss ohne Dauerhungern. Dazu gibt es Anleitungen – vom Einkaufen über Rezepte bis zu Psychotricks. Sünden gibt es nicht mehr. Und das Tempo wählt jeder selbst. Jeder stellt sich aus Patric Heizmanns Programm sein eigenes zusammen – nach dem Motto „Mach’s einfach. Iss besser und nicht weniger“. (Quelle)


Meine Meinung zum Buch

“Schlank an einem Tag”! – Was für ein versprechen und doch ist es natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Kein Mensch kann an nur einem einzigen Tage alle seine angefutterten Kilos wie durch ein Wunder abnehmen. Und darum geht es Patric Heizmann natürlich auch nicht.
Sein Konzept basiert darauf, dass man mit einem perfekten Tag in der Woche startet. Einem Tag, an dem man sich ausgewogen, gesund und möglichst zuckerfrei ernährt – ganz nach seiner Ernährungsuhr und zusätzlich noch dazu ein wenig Bewegung macht.
Diesen perfekten Tag nimmt man sich für einen Tag in der Woche vor und steigert das dann Stück für Stück bis man eigentlich nur noch perfekte Tage hat, die ab und an von einem Heimwehtag unterbrochen werden.
An sich ein wirklich gutes Konzept, da es sich hierbei um keine Diät mit falschen Versprechungen und vorprogrammiertem Jojo-Effekt handelt und es auch nicht um Verzicht geht. Laut Heizmanns Ernährungsuhr sind sogar Süßigkeiten in Maßen völlig in Ordnung, wenn man sie zur richtigen Tageszeit nascht.

Ich muss sagen, ich habe schon Vieles versucht, um Gewicht (dauerhaft) zu verlieren und habe mich daher selber schon ziemlich gut kennengelernt. Ich weiß beispielsweise, dass wenn ich mir etwas verbiete, ich eigentlich nur noch daran denke und mich irgendwann dadurch eine Heißhungerattacke überfällt, die alle vorherigen Erfolge zunichte macht. Ergo, ich weiß, dass ich persönlich nicht mit Verboten arbeiten darf und Schritt für Schritt gehen muss, also nicht alles auf einmal wollen darf, weil ich es dann leider nicht so konsequent durchhalte.
Daher fand ich Heizmanns Konzept mit “nur” einem perfekten Tag in der Woche zu starten wirklich klasse und habe gedacht, dass das mein weg sein könnte. Beim Lesen habe ich dann allerdings festgestellt, dass ich Vieles von dem, was er niedergeschrieben hat, schon kannte und seine Ernährungsuhr für mich so nicht umsetzbar ist. Wieso, erkläre ich später noch ausführlicher.

Natürlich erfindet Heizmann mit seinem Buch und seinem Konzept das Rad nicht neu und den Anspruch hat er auch gar nicht. Was ich sagen möchte, ist, dass wer schon Vieles über Ernährung weiß und schon viele Bücher dazu gelesen hat, hier nicht unbedingt viel Neues entdecken wird, also auch nicht enttäuscht sein sollte.
Da ich selber schon Vieles gelesen hatte und mir auch von professioneller Seite habe erklären lassen, muss ich ehrlich sagen, dass mich dieses Buch auch ein wenig verwirrt hat. Heizmann sagt beispielsweise dass man morgens ordentlich Kohlenhydrate futtern soll, dafür mittags und abends nicht mehr. Ich habe es anders gelernt. Mir wurde gesagt, morgens und mittags viele Proteine und dafür abends Kohlenhydrate, da diese müde machen.
Vor ein paar Monaten habe ich meine Ernährung dahingehend umgestellt, dass ich von den morgentlichen Brötchen = Kohlenhydraten auf ein sehr proteinreiches Frühstück umgeschwenkt habe. Ich muss sagen, dass ich, seitdem ich mich so umgestellt habe, ich viel vitaler, fitter und wesentlich wacher in den Tag starte. Ich habe zwischendurch auch mal wieder Kohlenhydrate morgens gegessen und habe mich danach so schwer und müde gefühlt.
Ergo, ich persönlich komme mit dem Punkt seiner Ernährungsuhr nicht klar, da es mir mit einer anderen Essensweise augenscheinschlich besser geht. Verwirrt hat es mich halt, weil ich es eben anders gelernt bzw. gehört habe. Je mehr ich über die richtige Ernährungsweise lese, desto verwirrter werde ich, weil irgendwie alle etwas anderes als richtig propagieren. Vermutlich muss man einfach selber herausfinden was einem wann gut tut.

Das Buch selber ist in fünf Abschnitte gegliedert:

  • Prinzip
  • Leitlinien
  • Rezepte
  • Bewegung
  • Anhang inkl. Tipps und Checkliste

Ich finde die Aufteilung des Buches sehr sinnvoll. Erst wird erklärt, was “Schlank an einem Tag” überhaupt bedeutet und was dieses Buch für ein Ziel hat. Danach geht es darum wie das Schlank an einem Tag – Konzept umgesetzt werden kann, mit viel Hintergrundwissen und Tipps.
Im Rezepteteil wurde darauf geachtet, dass die einzelnen Rezepte recht vielfältig sind, aber dennoch möglichst einfach und schnell und auch ohne exotische Zutaten hergestellt werden können, für die man erstmal fünf Supermärkte abklappern muss. Mir persönlich waren zu viele Rezepte mit Fleisch dabei, die leider auch keine Alternativmöglichkeit für Vegetarier geliefert haben.
Im Abschnitt “Bewegung” werden zwei kurze Trainingseinheiten sehr detailliert gezeigt und geschildert, die man problemlos zu Hause und ohne weitere Kosten absolvieren kann. Im Anhang befinden sich dann noch Tipps in der Kurzzusammenfassung, eine Checkliste und ein vollständiger Trainingsplan, den man ausfüllen kann.

Fazit

Alles in allem ist “Schlank an einem Tag” ein gut durchdachtes und ausführlich erklärtes Prinzip, dass sich für Einzelpersonen gut umsetzen lassen kann. Sobald man, wie ich, Abhängigkeiten in Form eines Kleinkindes hat, wird das Prinzip schon zu einer größeren Herausforderung, ist aber immer noch umsetzbar. Jedoch kann ich mich mit der Ernährunguhr von Heizmann nicht vollständig identifizieren, da meine Erfahrung mir gezeigt hat, dass ich mich anders ernähren muss, damit es mir gut geht.
Das Buch ist auf jeden Fall einen Blick wert, vor allem für Personen, die noch nicht so viel Ahnung von Ernährung haben. Diejenigen, die dahingehend schon etwas bewanderter sind, werden Vieles entdecken, was sie schon kennen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.


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Titel: Schlank an einem Tag: diätfrei für immer
Reihe: /
Autor: Patric Heizmann
Verlag: Südwest Verlag
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Format: Klappenbroschur (192 Seiten)
ISBN: 978-3-517-09540-0
Preis: 19,99€


Weitere Meinungen zum Buch

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