[Rezension] Für mein Mädchen von Amy Krouse Rosenthal und Paris Rosenthal

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Worum geht’s?

Mein Mädchen. Glaub an dich, folge deinem Herzen und höre niemals auf zu staunen.

Für mein Mädchen ist eine Liebeserklärung an all die Mädchen dieser Welt. Auf jeder einzelnen Seite feiert es die Einzigartigkeit eines jeden Mädchens und ermuntert dazu, stolz und stark man selbst zu sein; aus der Reihe zu tanzen, wenn es nötig ist, und Nein zu sagen, wenn man »Nein« denkt. Es ist ein inspirierender Mutmacher, Starkmacher und Glücklichmacher, das jedes (kleine und große) Mädchen wie eine liebevolle Umarmung daran erinnern soll, dass es geliebt wird und etwas ganz Besonderes ist. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Ich habe dieses Buch in einer Werbeanzeige auf Instagram entdeckt und wusste schon im allen ersten Moment, dass ich dieses Buch für meine kleine Tochter haben muss. Manchmal ist es nur ein kleines Gefühl, das uns Dinge tun lässt und in diesem Fall hat mich mein Bauchgefühl definitiv nicht enttäuscht.

Meine Tochter ist mit ihren zweieinhalb Jahren zwar noch nicht ganz die anvisierte Zielgruppe, da sie die Botschaft hinter den Bildern und Texten noch nicht greifen kann, aber glücklicherweise werden Bücher ja nicht so schnell schlecht und sie kann dieses kleine Schmuckstück noch diverse Jahre behalten, bis sie die Botschaft dahinter irgendwann verstehen kann.
Und trotzdessen, dass die eigentlich noch zu jung ist, hat sie sich das Buch sofort geschnappt und mit großer Freude durchgeblättert. Ich habe es ihr bereits bestimmt an die 30 Mal vorgelesen. Denn durchgelesen ist das kleine Büchlein wirklich schnell.
Entdecken kann man aber bei jedem Mal lesen etwas Neues. Die Botschaften sind einfach nur großartig, wichtig und herzerwärmend und mir persönlich gefallen auch die Illustrationen sehr. Wer einen genaueren Blick drauf werfen möchte, der kann sich den Buchtrailer angucken, den ich unter dieser Rezension hier eingebettet habe.

Das Buch kam passend zum Treffen unserer “Krabbel”gruppe an und da ich schon da so begeistert von dem Buch war, habe ich es den anderen Mamis gezeigt. Was soll ich sagen? Fast alle anderen Mamis haben das Buch für die eigene Tochter und/oder als Geschenk für eine Freundin schon bestellt.
Es ist wirklich ein ganz wundervolles Geschenk und selbst ich als Frau in den Dreißigern hätte mich über das Buch gefreut, wenn meine Mutter es mir geschenkt hätte. Es ist tatsächlich ein Buch für kleine und große Mädchen.

Ich finde, dass Worte alleine diesem Buch nicht gerecht werden, daher halte ich die Rezension etwas kürzer. Lest euch den Klappentext durch, schaut euch den Buchtrailer an und lasst euch selber von dem Buch und seinen Bildern verzaubern. Mir persönlich gefällt das Buch richtig gut und wir werden es hier zu Hause in Ehren halten, bis meine Tochter irgendwann alt genug ist, um die Bedeutung dahinter vollständig zu verstehen.

Fazit

Ein ganz wundervolles Buch, das ich wirklich jedem ans Herz legen kann. Meiner Tochter und mir gefällt das Buch sehr gut und wir werden es bestimmt noch diverse Mal zusammen angucken und lesen.

Von mir gibt es sehr gute 5 von 5 Sternen und damit eine ganz klare Leseempfehlung.



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Titel: Für mein Mädchen – Eine Liebeserklärung an dich
Reihe: /
Autorin: Amy Krouse Rosenthal und Paris Rosenthal
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 12. November 2018
Format: Hardcover (48 Seiten)
Empfohlenes Alter: /
ISBN: 978-3-570-17642-9
Preis: 13,00€

[Filmreview]: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Hallo liebe Freunde des Films, heute gibt es mal keinen Musikfilm, sondern etwas aus meinem Lieblingsgenre: Fantasy.

In meinen Augen für alle Harry Potter Fans ein absolutes MUSS! Aus der Feder von J.K. Rowling ein weiteres Meisterwerk fürs Herz, ergänzt durch eine gute Dosis Spannung.

Wer aufpasst und die Harry Potter Filme kennt, wird den ein oder anderen bekannten Namen hören bzw. das eine oder andere Gesicht, nur in deutlich jüngerer Gestalt, wiedererkennen. 🙂

Hinzu kommen ein paar gern gesehene und bekannte Schauspieler…aber schaut selbst wen ich meine 😉

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Trailer deutsch
© Warner Bros. Entertainment GmbH

 

Handlung

Also Mädels, ich weiß ja nicht was ihr dazu sagt, aber ich finde den Newt Scamander (Eddie Redmayne) irgendwie süß…;)

Sorry, kurz von der Handlung abgekommen…

…der Film spielt im Jahr 1926 und dreht sich in der Hauptrolle um den oben erwähnten Zauberer Newt Scamander, der aus England nach New York reist und mit seinem vollgepackten Koffer etwas für Chaos sorgt. Wie es der Titel schon vermuten lässt, hat Newt sich auf die Erforschung von magischen Tierwesen spezialisiert und auch einige davon im Gepäck. Auf seiner Reise trifft er Tina Goldstein (Katherine Waterston), die für die amerikanische Zauberbehörde (MACUSA) arbeitet und mit ihren Kollegen große Anstrengungen unternimmt, um die Geheimhaltung der Zauberschaft zu schützen. Leider macht Newt ihr die Arbeit nicht ganz einfach…

Fazit

Für alle Fantasy und Harry Potter Fans, die etwas fürs Herz mit einem Hauch Spannung wollen: Schmeißt Netflix an und schaut den Film, anschließend kauft ihr Kinotickets und geht in den zweiten Teil. Rezension diesbezüglich folgt, ich hab ihn nämlich letzte Woche im Kino gesehen. 😉

5 von 5 Sternen

 


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Titel: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Originaltitel: Fantastic Beasts and Where to Find Them
Genre: Fantasy/Abentuer
Regie: David Yates
Erscheinungsdatum: 17. November 2016
Altersfreigabe: ab 6 Jahren  
Geschaut über: Netflix

 

[tthink private] So still?

Hey ihr Lieben,

in letzter Zeit ist es hier auf tthinkttwice wirklich still geworden, aber wir sind alle noch da. Smile Ich weiß, dass ich mich weder rechtfertigen noch erklären muss, aber ich möchte gerne ein paar Zeilen dazu schreiben und finde heute auch endlich die Zeit und die Energie dazu.

Viele von euch wissen, dass ich im August – nach zwei Jahren Elternzeit und einem halben Jahr Beschäftigungsverbot aufgrund der Schwangerschaft – wieder angefangen habe zu arbeiten. Zweieinhalb Jahre zu Hause sein, sich nur um sich selbst und den Nachwuchs zu kümmern, hat Vor- und Nachteile, auf die ich hier aber nicht näher eingehen werde. Winking smile
Auf jeden Fall sind 2,5 Jahre eine – für mich – lange Zeit, die ich zu Hause verbracht habe.

Was viele von euch nicht wissen, ich habe in einer neuen Kita angefangen zu arbeiten. Einer wirklich komplett neuen Kita. Wir arbeiten immer noch auf einer Baustelle, da noch nicht alle Häuser da sind. Von August bis Mitte Oktober haben wir ohne Kinder an den organisatorischen Themen gearbeitet und uns auch der Teambildung gewidmet. Komplett neue Kita, komplett neue Kinder, komplett neues Team.
Mitte Oktober ging es dann mit der Eingewöhnung der Kinder los. Was ich hier noch erwähnen sollte – ich arbeite nun in der Krippe und nicht mehr im Hort. Also von ziemlich selbstständigen, leicht zu eingewöhnenden Kindern, hin zu ziemlich unselbstständigen, aufwändig einzugewöhnenden Kindern hin.
Normalerweise werden nur bis zu zwei Kinder gleichzeitig eigewöhnt und wir gewöhnen seit Mitte Oktober eine komplette Gruppe, mit 10 Krippenkindern, im Alter von 11 Monaten bis 2 Jahren ein. Wer selber Kinder hat, weiß wie anstrengend das ist, wer keine hat, erahnt es bestimmt. 🙂

Ich arbeite also fünf Tage die Woche und gewöhne gerade besagte Krippenkinder ab, werde mit Unmengen an Bazillen beschossen und kümmere mich dann nach der Arbeit noch um mein eigenes Kind, das mich zusätzlich dazu auch mit Bazillen beschießt. Winking smile

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe fast keine Energie und auch Zeit für’s Lesen und den Blog übrig. Abends bin ich so erledigt, dass ich teilweise schon um 19:30 Uhr auf dem Sofa einschlafe.

Mein Mann hat sich vor Kurzem selbstständig gemacht und wuppt nebenher auch noch Kind und Haushalt – ich bin für den Haushalt nämlich meistens zu erledigt. Ergo fehlt ihm gerade auch Zeit und Energie.

Meine Schwester hat es ebenfalls beruflich in einen neuen Bereich verschlagen, der viel Aufmerksamkeit erfordert, daher kann es passieren, dass auch die Filmreviews zunächst etwas Pause machen werden.

Ich habe hier noch einige offene Rezensionen, die geschrieben und veröffentlicht werden wollen und auch ansonsten geben wir uns Mühe, dass zumindest ab und an mal was online geht. Wird alles wieder mehr, wir bitten nur um etwas Geduld mit uns. 🙂

Viele Liebe Grüße
Miri

[Filmreview] Bohemian Rhapsody

Wie es der Zufall so will, folgt heute erneut ein musikalischer Film, frisch aus dem Kino. War wirklich keine Absicht, diesmal durfte meine Begleitung wählen und ich bin einfach brav mitgegangen. 🙂 Ich verspreche die nächste Review wird unmusikalisch! 😉

Ich muss zugeben, dass ich mich noch nie wirklich mit der Band “Queen” auseinander gesetzt habe und entsprechend mit geringen Erwartungen ins Kino gegangen bin.

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Bohemian Rhapsody – Trailer deutsch
© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

 

Handlung

Die Handlung ist recht einfach und schnell erklärt: Der Film erzählt die Gesichte der Band “Queen”, mit besonderem Fokus auf den Sänger Freddy Mercury (Rami Malek) der sicherlich zu einigen der musikalischen Legenden gehört.

Da diese einer wahren Geschichte entspricht, ist es auch eine Erzählung über das Leben, aus der sich jeder den ein oder anderen Gedanken ziehen kann.

Fazit

Aus der Perspektive einer Person, die noch nicht auf der Welt war als die Band gegründet wurde und sich wenig damit beschäftigt hat, ist es ein super Film, um die Geschichte zu den Jungs und besonders zu Freddie Mercury kennen zu lernen. Ich würde fast behaupten, dass es wichtiges Allgemeinwissen ist, dass man hier dazu lernen kann. 🙂 Wenn man einige der Top Songs kennt, lohnt sich sogar der Gang ins Kino, da die Akustik natürlich kaum zu übertreffen ist und eine entsprechende Wirkung hat.

Ich persönlich finde, dass der Schauspielerin Rami Malek hier eine besondere Rolle verkörpern musste und dies auch ganz gut getroffen hat.

Allen Queen Fans muss ich ja nicht lange erzählen, dass sie den Film mal im Kino anschauen sollten 😉

4 von 5 Sternen

 


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Titel: Bohemian Rhapsody
Originaltitel: Bohemian Rhapsody
Genre: Drama
Regie: Bryan Singer/Dexter Fletcher
Erscheinungsdatum: 31. Okober 2018
Altersfreigabe: ab 6 Jahren
Geschaut über: Kinopolis MTZ

[Rezension] Für immer zuckerfrei–Meine Glücksrezepte von Anastasia Zampounidis

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Worum geht’s?

Unsere Ernährung beeinflusst maßgeblich, wie wir uns fühlen. Dass Zucker extreme Stimmungsschwankungen auslöst, hat Anastasia Zampounidis am eigenen Leib erfahren –erst seit sie dem süßen Gift abgeschworen hat, ist sie ausgeglichen und frei von Heißhungerattacken. Doch Lebensmittel können noch viel mehr! Negative Emotionen beruhen oft auf der Unterversorgung einzelner Organe, und wenn wir unserem Körper geben, was er braucht, kehrt auch die gute Laune zurück.
Inspiriert von Traditioneller Chinesischer Medizin, Ayurveda und der mediterranen Küche hat Anastasia Zampounidis Gerichte für jede Stimmungslage entwickelt. Vom entspannenden Hirse-Zimt-Porridge über tröstendes Quinoa-Sushi bis zu Mut machendem Mangoeis findet hier jeder das, was aktuell guttut – und gut schmeckt. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Zucker ist eine Droge und macht süchtig und trotzdem wird sie überall verkauft. In meinem Leben habe ich bisher drei Mal den Versuch gestartet zuckerfrei zu leben – zumindest zeitweise – und musste gerade beim ersten Versuch feststellen, WO sich überall Zucker versteckt. Dieser erste Versuch ist nun schon ein paar Jahre her und damals war es fast unmöglich auch nur Brot in einer zuckerfreien Variante zu kaufen. Wir mussten so gut wie alles selber machen und auf die meisten Lebensmittel aus dem Supermarkt verzichten.
Versuch 2 und 3 habe ich vorzeitig abgebrochen, weil mich der Heißhunger überkommen hat und dank Anastasia Zampounidis’ Buch weiß ich nun auch woran das gelegen hat. Ich habe weiterhin Weißmehl und Honig zu mir genommen und genau diese beiden “Produkte” fallen auch in die Kategorie “Zucker” und damit bin ich der Zuckerfalle und der Heißhungerspirale nie entkommen.

Bevor das Buch bei mir eingezogen ist, durfte ich die Autorin auf einer Lesung bei uns in der Bücherei das erste Mal live erleben. Eine wirklich sehr sympathische Frau, die ohne erhobenen Zeigefinger aufklärt und einen seine Erfahrungen selbst machen lässt.
Da ich selber bereits seit 18 Jahren Vegetarierin bin und schon häufiger Fehlgriffe im Bereich der Kochbücher gelandet hatte, habe ich nach der Lesung die Chance genutzt und die Autorin gefragt, wie hoch der vegetarische Anteil dieses Buches sei. Die Antwort darauf hat mich voll und ganz davon überzeugt, dass dieses Buch auch bei mir einziehen muss – denn die Rezepte sind zu 90% vegan und die restlichen 10% sind vegetarisch. Endlich ein Kochbuch, mit dem ich auch voll und ganz etwas anfangen kann!

Die Rezepte sind inspiriert durch die mediterrane Küche, das Ayurvedische und die Traditionelle Chinesische Medizin – eine sehr interessante Mischung, die gleich schon beim ersten Durchblättern einen guten Eindruck hinterlassen hat. Ich bin eine sehr wählerische (euphemistisch für mäkelige) Esserin und häufig fällt es mir recht schwer, mich für Rezepte aus Kochbüchern zu begeistern. Anders bei diesem Kochbuch hier – mir sind auf Anhieb so viele Rezepte ins Auge gestochen, die ich lecker fand und nachmachen wollte.

Bisher gemacht haben wir den Clean Ketchup, da meine Tochter ein Ketchup-Junkie ist, mir der herkömmliche aber viel zu viel Zucker hat. Schmeckte eher wie eine Tomatensauce, war aber insgesamt sehr lecker und auch Puschel mochte ihn sehr.
Der Clean Ketchup lässt sich eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und von der Menge her, würde ich sagen, schafft man es auch locker ihn innerhalb dieser Woche zu verbrauchen. Für die Menge empfand ich das Rezept auch etwas aufwendiger, daher wird es den Clean Ketchup nur ab und an geben – was aber ok ist, da wir grundsätzlich eher wenig Ketchup essen.

Dann haben wir uns noch an den Pfannkuchen à la Mohn versucht. Ich liebe ja süße Speisen und vermutlich fällt es mir dadurch so schwer auf Zucker zu verzichten. Ich war daher sehr gespannt darauf, ob mir diese zuckerfreien Pfannkuchen schmecken würden – gesüßt werden sie übrigens mit Datteln.
Was soll ich euch sagen? Die Pfannkuchen waren mega lecker, super süß und sehr sättigend. Es war allerdings zunächst etwas tricky die Pfannkuchen zu wenden. Mein Mann hatte allerdings nach ein paar Versuchen den Dreh raus und dann ging es problemlos.

So richtig lecker und mega sättigend war auch das Nussotto – ein Risotto aus Hirse, mit Pekan- und Haselnüssen, garniert mit Karotten und Fenchel. Sowas von lecker und ich kann euch sagen, dass die Portionen echt riesig sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass uns die normalen Portionen aus den üblichen Kochbüchern in den meisten Fällen zu klein sind, daher war ich positiv überrascht, dass dies hier so überhaupt nicht der Fall ist und wir sogar nicht alles aufessen konnten.

Zu guter Letzt haben wir noch das Safran-Risotto gemacht. Auch dieses Gericht war wirklich sehr lecker, obwohl wir es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig fanden, da wir vorher noch nie Risotto aus Vollkornreis zubereitet haben.

Ich muss sagen, dass wir mit den meisten Zutaten kein Problem hatten. Vieles hatten wir eh schon im Haus – das ist wohl der Vorteil eines Vegetarier-/Veganer-Haushalts und was wir nicht da hatten, haben wir problemlos im nächsten größeren Supermarkt oder Reformhaus/Biomarkt bekommen.

Bevor es an die Rezepte geht, vermittelt Anastasia Zampounidis noch viel Hintergrundwissen zum Thema zuckerfreie Ernährung, TCM und Ayurveda. Auch zwischendrin (zwischen den einzelnen Rezepten) gibt es immer mal wieder etwas Wissenswertes über ein bestimmtes Lebensmittel zu lesen.

Das Buch ist wirklich schön aufgemacht und die Fotos sehr ansprechend. Allerdings muss ich sagen, dass es leider nicht ganz so küchentauglich ist. Selbst der kleinste Tropfen Wasser hat das Papier bereits zum Wellen gebracht, daher sieht das Buch jetzt nicht mehr ganz so frisch und hübsch aus, nach dem Kochen.

Was mir insgesamt so richtig gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Buch nach Emotionen bzw. Stimmungslagen aufgeteilt ist. Wenn man beispielsweise gelassener werden möchte oder weniger traurig, dann schlägt man das entsprechende Kapitel auf, kocht etwas aus dem Bereich und lässt die Lebensmittel auf sich wirken. Denn das ist es, was der Zucker u.a. bewirkt – wir haben das intuitive Essen verlernt und können gar nicht mehr “hören”/spüren, was der Körper in einer bestimmten Lage braucht.

Fazit

Ein ganz wundervolles Buch, mit richtig leckeren Rezepten, einer ganz tollen Aufmachung und viel Hintergrundwissen. Es ist wirklich das perfekte Kochbuch für mich. Ich werde ganz sicher noch sehr viele Gerichte daraus zubereiten. Vielen Dank für dieses tolle Buch!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Empfehlung.


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Titel: Für immer zuckerfrei – Meine Glücksrezepte
Reihe: /
Autorin: Anastasia Zampounidis
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 28. September 2018
Format: Hardcover (206 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04110-1
Preis: 18,00€

[Rezension] Constellation–In ferne Welten (Bd. 2) von Claudia Gray

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Band 2 einer Reihe – es könnten Spoiler zum ersten Band enthalten sein!


Worum geht’s?

Einst wollten sie sich töten. Jetzt wollen sie füreinander sterben.

Noemi ist ohne Abel auf ihren Planeten zurückgekehrt. Er, der so viel mehr ist als nur eine künstliche Intelligenz, soll ein freies Leben führen. Am anderen Ende des Weltraums wagt Abel kaum zu träumen, Noemi wiederzusehen. Doch das geschieht schneller als vermutet. Abels Schöpfer Burton Mansfield hat ihn aufgespürt und schickt ihm eine Botschaft: Noemi befindet sich in seiner Gewalt, und Abel hat vierundzwanzig Stunden, nach London zu kommen, sonst stirbt Noemi. Um seine große Liebe zu retten, folgt Abel dem Ruf seines skrupellosen Schöpfers. Doch dessen Tochter hat einen noch perfideren Plan … (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Band 2 einer Reihe – es könnten Spoiler zum ersten Band enthalten sein!

Was habe ich den ersten Band dieser Reihe geliebt. Ich war völlig hin und weg und überzeugt von dem Buch. Ich bin ja eh ein Fan der Science-Fiction und wenn sie für Jugendliche geschrieben wurde erst recht. Und hier geht es obendrein noch um künstliche Intelligenz – ein Thema, das mich schon eine Weile sehr interessiert.
Ich habe mich riesig auf den zweiten Band der Constellation-Reihe gefreut und wollte unbedingt wissen wie es mit Noemi und Abel weitergeht. Auch der zweite Band hat mir gefallen, doch so so sehr begeistert wie der erste Band hat mich dieses Buch leider nicht.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das Buch schon ein wenig länger auf meinem SuB verweilt, ich es aber nicht so richtig geschafft habe wieder in die Geschichte hineinzukommen und ein paar Mal ansetzen musste, bevor es wieder flutschte. Das lag allerdings nicht daran, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich an die Inhalte aus dem ersten Band zu erinnern, denn Claudia Gray schafft es wirklich mühelos einen Übergang zwischen den beiden Bänden zu finden.
Ich weiß noch, dass ich den ersten Band gar nicht aus den Händen legen wollte und am liebsten das Buch in einem Rutsch weggelesen hätte, wäre ich dazu in der Lage gewesen. Mit Band 2 ging es mir leider nicht so.
Auch wenn ich die Geschichte weiterhin sehr interessant finde und auch finde, dass sie von der Autorin gut weitergeführt wurde, gab es tatsächlich Phasen, in denen ich keine so große Lust hatte weiterzulesen und das Buch, zugunsten von Net… habe liegen lassen. Es konnte mich leider nicht konstant packen und bei Laune halten. Ich hatte immer mal wieder kleine Durchhängerphasen. Allerdings kann ich noch nicht mal wirklich sagen woran das gelegen hat.

Im ersten Band war alles noch neu und super spannend, jetzt im zweiten Band hat die Autorin ebenfalls versucht einen neuen Aspekt mit einfließen zu lassen, doch der konnte mich nicht mehr so sehr faszinieren, wie die künstliche Intelligenz mit realem, menschlichem Bewusstsein aus dem ersten Band.
Vielleicht lag es auch einfach daran, dass sich die Protagonisten nicht mehr so stark weiterentwickelt haben, sich gar nicht mehr so sehr weiterentwickeln konnten.

Bisher klingt meine Rezension so als hätte mir das Buch nicht so gut gefallen, aber das stimmt nicht. Es hat mir durchaus sehr gut gefallen, nur eben nicht so gut wie der erste Band.
Der Schreibstil der Autorin bzw. die Übersetzung ist auch hier wieder schön flüssig und wunderbar einfach und schnell zu lesen – wie es sich für ein Jugendbuch gehört.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und gehen in die Tiefe. Ich musste mir an einer Stelle sogar eine Träne aus dem Augenwinkel wischen, weil mich das Geschehene doch ziemlich mitgenommen hat.

Besonders gut gefällt mir übrigens die Diversität, die Claudia Gray wie nebenbei in ihre Werke einfließen lässt. Noemi selber hat eine dunkle Hautfarbe, Noemis Captain trägt ein Kopftuch, gleichgeschlechtliche Ehen und Beziehungen sind völlig normal und werden ganz selbstverständlich nur nebenbei erwähnt.

Vielleicht ist “In ferne Welten” einfach nur ein klassischer Mittelband, in dem nicht ganz so viel passiert und das fulminante Ende kommt noch. Wobei ich ehrlich gesagt gar nicht weiß, wie viele Bände diese Reihe haben wird.

Fazit

Leider nicht ganz so stark wie der erste Band, aber dennoch lesenswert. Mir hat das Buch gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, denn auch in diesem Band gibt es am Ende einen ziemlich fiesen Cliffhanger.


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Titel: Constellation – In ferne Welten
Reihe: Band 2
Autor*in: Claudia Gray
Übersetzer*innen: Christa Prummer-Lehmair, Heide Horn
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 03. September 2018
ISBN: 978-3-570-16534-8
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag (464 Seiten)
Preis: 18,00 Euro

Vielen Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung zur Verfügung gestellt hat.

[Neuerscheinungen] November 2018–ein wenig fantasylastig

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Nachdem der letzte Beitrag zum Thema Neuerscheinungen jetzt sage und schreibe bereits sechs (6!!!) Monate her ist, habe ich diesen Monat wieder ein wenig Zeit und auch Lust mich mit der Flut an neuen Büchern auseinander zu setzen und euch einen Post dazu zu schreiben.
Ich lese nicht mehr ganz so viel Fantasy wie früher und doch ist dieser Beitrag relativ fantasylastig geworden. Aber keine Sorge, es gibt auch noch ein paar Bücher aus anderen Genres.

Viel Spaß beim Stöbern!

Wie üblich gelangt ihr durch ein Klick auf das Cover zur jeweiligen Verlagsseite für mehr Informationen zu dem vorgestellten Buch.

*Da ich die Verlagsseiten verlinke, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich bekomme allerdings weder Geld noch kostenlose Bücher für diesen Beitrag. Ich möchte euch lediglich ein paar interessant klingende Bücher vorstellen.

(mehr …)

[Filmreview] A Star Is Born

Zwei Wochen nach dem Filmstart, war ich letzte Woche im Kino und habe mir das Exemplar mit einer Freundin angeschaut. Mit dem Ergebnis, dass ich am Ende voll verheult da gesessen habe und sie völlig unberührt auf die Leinwand geschaut hat. Also kann ich Euch nicht genau sagen, ob der Film jetzt wirklich so herzzerreißend oder ich einfach in der entsprechenden Stimmung war. 😉

Insgesamt zählt es aus meiner Sicht zu den Exemplaren, die man sich sicherlich mal anschauen kann, aber ob man dafür ins Kino gehen muss, kann ich jetzt nicht unbedingt bejahen.

Interessant ist die Konstellation von Bradley Cooper als Regie und Hauptrolle und an seiner Seite Lady Gaga, die ich so noch nicht gesehen habe. Ein schöner Film für alle Fans von Rock Musik und Stücken von Lady Gaga und natürlich von einer dramatischen Liebesgeschichte.

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A Star Is Born – Trailer deutsch
© Warner Bros. Entertainment GmbH

 

Handlung

Der Rockstar Jackson Maine (Bradley Cooper) trifft Ally (Lady Gaga) und verliebt sich in sie. Er nimmt sie mit in seine Welt der Musik, hilft ihr dabei ihr Talent dazu zu nutzen, und die Menschen damit zu begeistern.

Sie entwickeln eine besondere Beziehung zueinander, die durch die Musik geprägt und in ihren Sontexten ausgedrückt wird.

Mit der Zeit wird allerdings auch deutlich, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und kein Mensch oder keine Situation perfekt ist.

 

Fazit

Fans von Lady Gaga und Bradley Cooper müssen den Film natürlich im Kino sehen. 😉 Ich selber hätte ihn auch an einem schönen Freitagabend auf der Coach genossen, wobei die Musik im Kino sicherlich besser rübergekommen ist.

Ein paar Gänsehaut -und Heulmomente waren für mich aber auch dabei. Zum Hintergrund ist noch zu sagen, dass beide Hauptdarsteller die Stücke geschrieben und auch selber performt haben, was ich persönlich schon wieder sehr cool finde.

3,5 von 5 Sternen

 


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Titel: A Star Is Born
Originaltitel: A Star Is Born
Genre: Drama
Regie: Bradley Cooper
Erscheinungsdatum: 03. Okober 2018
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Geschaut über: Kinopolis MTZ

[Neu im Bücherregal] “Neu” sei mal dahingestellt…

Liebe Leute, ich fasse es nicht… Als ich gerade geguckt habe, wann ich das letzte Mal einen Beitrag zu meinen Neuzugängen erfasst habe, hat es mich aus den Socken gehauen. Zuletzt habe ich euch im Mai einen Post dazu geschrieben – ja, richtig M-A-I.
Wer mir auch auf Instagram folgt, der wird meine bisherigen neuen Bücher schon alle kennengelernt haben, aber ich möchte sie natürlich auch gerne hier vorstellen.
Da es – wie gesagt – schon ein Weilchen her ist, dass ich hier etwas dazu geschrieben habe, werdet ihr auch ein paar meiner älteren Neuzugänge sehen, zu denen es auch schon eine Rezension geben kann.

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[Rezension] How to be a girl: stark, frei und ganz du selbst von Julia Korbik

Unbenannt-1© Gabriel Verlag


Worum geht’s?

Hast du dich schon mal gewundert, warum es Regeln gibt, die scheinbar nur für Mädchen gelten? Willst du gerne mehr über Bodyshaming, Selfcare und Gleichberechtigung erfahren? Findest du Mädchen und Frauen, die ihr eigenes Ding durchziehen, spannend? Dann bist du hier genau richtig!

Mit Kurzporträts von historischen und aktuellen Vorbildern, Checklisten und Anleitungen (Wie erkenne ich alltäglichen Sexismus? Wie kann ich dem Konsum-Wahnsinn entkommen?) und Einblicke in die Welt der Jungen. (Quelle) [Anzeige]


Meine Meinung zum Buch

Der Begriff “Feminismus” ist seit einiger Zeit ja wieder in aller Munde. Doch was genau bedeutet Feminismus eigentlich? Leider herrscht immer noch das Vorurteil vor, dass Feministen Frauen mit Haaren auf den Zähnen und Büschen unter den Achseln sind, die alle Männer scheiße finden.
Nicht ganz so krass, aber mit ähnlichen Gedanken im Kopf bin ich an dieses Buch hier rangegangen. – Ja, tatsächlich, obwohl ich selber eine emanzipierte Frau bin, die auf ihre Rechte besteht und das, immer noch, herrschende Ungleichgewicht der Geschlechter unfair findet. Ich fordere meine Rechte nur nicht lautstark ein und das macht hier den kleinen Unterschied aus.
Diejenigen, die laut sind, fallen auf. Und die, die auffallen, sind nicht selten recht radikal eingestellt und durch die Präsenz dieser Frauen entsteht bzw. entstand leider auch das Vorurteil über Feminismus.

Hier mal eine kleine Definition:

Richtung der Frauenbewegung, die, von den Bedürfnissen der Frau ausgehend, eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen (z. B. der traditionellen Rollenverteilung) und der patriarchalischen Kultur anstrebt (Quelle: Google)

Klingt in meinen Ohren gut und gar nicht so radikal wie es vorher in meinem Kopf war.
Warum ich euch das alles erzähle? Weil ich finde, dass “How to be a girl: stark, frei und ganz du selbst” meinen Blickwinkel auf das Thema verändert hat und mein Interesse dafür geweckt hat. Und das obwohl ich nicht mehr der Zielgruppe entspreche, denn dieses Buch richtet sich an Mädchen ab 13 Jahren.
Die Autorin, Julia Korbik, spricht in ihrem Buch die jungen Mädchen direkt an, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Das Buch ist altersentsprechend geschrieben und wird sicherlich Gehör und Gefallen bei Mädchen finden, die sich für das Thema interessieren.

Besonders gut gefallen haben mir die Kurzporträts wichtiger Frauen aus den letzten Jahrhundert und was sie für die Rechte der Frau getan haben. Dass wir Frauen wählen dürfen, studieren oder arbeiten, dass wir auch im Gesetz gleichberechtigt sind, ist gar nicht so lange her und sich das mal zu vergewissern, empfinde ich als sehr wichtig. Daher gefällt es mir auch, dass sich das Buch an Mädchen im Teenageralter richtet.
Julia Korbik zeigt auf, dass wir Frauen und Mädchen uns nicht alles gefallen lassen dürfen, auch wenn es sich um eine vermeintlich humorvolle Bemerkung des Mathelehrers handelt.

Das Buch beinhaltet zusätzlich noch weitere Themen, die das alltägliche Leben betreffen. Wieso ich mir für meine Rezension vorrangig den feministischen Hintergrund ausgewählt habe?
Zum Einen, weil das Buch auch etwas mit mir gemacht hat und mein Interesse am Feminismus neu entfacht hat und zum Anderen, weil ich hier auch meinen größten Kritikpunkt am Buch sehe.

Grundsätzlich mag ich das Buch, was ich aber kritisch sehe, ist die – mehr oder weniger – subtile Botschaft, die das gesamte Buch über mitschwingt und zum Ende hin immer konkreter wird: “Lehne dich auf und ändere etwas an deiner gesellschaftlichen Rolle!”
Das mag oberflächlich betrachtet nicht die schlechteste Botschaft sein, doch leider erzeugt sie auch Druck. Junge Mädchen im Alter von 13+ Jahren sind vollauf mit sich selbst beschäftigt. Da ist es wichtig herauszufinden, was sie wollen und was nicht. Ihnen allerdings implizit die Verantwortung zu übertragen, sich für ihr Geschlecht einzusetzen, kann auch nach hinten losgehen.
Mädchen, die bereits stark sind und dieses Buch lesen, denen wird die Botschaft vermutlich den richtigen Auftrieb geben. Mädchen, die noch eher unsicher sind, die könnten eventuell noch mehr verunsichert werden, weil sie sich vielleicht bestimmte Dinge nicht trauen, die im Buch vorgeschlagen werden.

Mädchen an das Thema Feminismus heranzuführen, ohne ihnen gleich die eigene Überzeugung überstülpen bzw. aufdrücken zu wollen, ist hier wohl der Knackpunkt.


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Titel: How to be a girl: stark, frei und ganz du selbst
Reihe: /
Autorin: Julia Korbik
Verlag: Gabriel Verlag
Erscheinungsdatum: 13. September 2018
Format: Broschur (160 Seiten)
Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-522-30509-9
Preis: 14,99€