Kategorie: Mephisztoe

[Rezept] Die besten Falafel-Wraps der Welt

Wraps-01Wraps sind einfach toll: Leckere und aromatische Zutaten praktisch verpackt. In dieser Hinsicht ähneln sie Bananen… bis auf, dass wir die Schale mitessen können. Smiley

Dass der Kreativität bezüglich der Füllung kaum Grenzen gesetzt sind, zeigt dieser Beitrag: Es geht um fantastische Falafel-Wraps. Und so ganz nebenbei gibt es noch gratis den einen oder anderen unverzichtbaren Trick obendrauf, damit sie auch garantiert gelingen.

Los geht’s!

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[Produkttest] ProfiCook Zitruspresse

Zum Glück lasse ich mich nicht von Werbung beeinflussen. Als vor ca. drei Monaten eine Arbeitskollegin mir eine Zeitschrift mit einem interessanten Artikel in die Hand drückte, hatte sie dennoch keine Ahnung, was sie damit anrichten würde. Beinahe hätte ich mir ein Orangen-Abonnement zugelegt. Alle zwei Wochen hätte dann ein neuer Karton mit 20 Orangen den Weg zu uns gefunden. Eine Zitruspresse hätte es gratis dazu gegeben.

Moment mal… Zitruspresse?!

Ich gebe es zu: Ich bin süchtig nach Küchengeräten. Orangen kaufe ich zwar immer noch im Supermarkt, aber die Zitruspresse gab es auch im freien Handel und seit einiger Zeit nun auch bei uns in der Küche: Eine ProfiCook Zitruspresse PC-ZP 1018.

Beeindruckend? Irgendwie schon. Das Gerät hat Power. Es wird beworben mit Eigenschaften wie: Hochwertiges Edelstahlgehäuse, leistungsstarker 100 Watt Motor, Tropfstopp, Edelstahlsieb, komplett zerlegbar, sicherer Stand durch Saugfüße, etc. pp. Lest es hier nach.

Hier mal ein kleines Video, das das Gerät in Form und Funktion kurz zeigt.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=xFFVKGdkYOo&w=448&h=277&hd=1]

Grundsätzlich kann ich die Zitruspresse ohne Einschränkungen empfehlen. Seit wir sie haben, hat sich der Absatz an Orangen und Grapefruits bei unserem lokalen Obst-Dealer vervielfacht. Smiley

Ein paar Abzüge gibt es dennoch:CitrusPresse

  • Das Edelstahlsieb ist sehr scharfkantig. Vorsicht bei Kindern!
  • Der Metall-Clip für den Tropfstopp rostet!!
  • Mehr Kritikpunkte habe ich nicht. Smiley

Was bei einem Küchengerät, das häufig in Gebrauch ist, besonders interessiert, ist der Aufwand, es zu reinigen, der notwendige Platz, es unterzubringen und ob es leicht in der Handhabung ist.

Die ZP 1018 ist sehr einfach zu reinigen. Da wir häufig sogar jeden Tag frisch gepressten Saft trinken und die Spülmaschine nicht so häufig läuft, habe ich mir angewöhnt, sie immer gleich mit der Hand abzuspülen. Das ist schnell erledigt und geht wirklich einfach. Einen Platz zu finden, um sie immer in erreichbarer Nähe zu haben, so dass sie aber dennoch nicht im Weg steht, war hingegen nicht so einfach, da sie ziemlich groß ist.

Von der Handhabung her gibt es nichts zu bemängeln. Dank der kleinen Saugfüße steht die Zitruspresse sehr sicher und verrutscht nicht beim Pressen. Und der Motor ist stark genug, so dass man sich beim Auspressen von Zitrusfrüchten nicht verausgabt.

Wenn der Clip jetzt nicht gerostet hätte, gäbe es 5 von 5 Punkten. Im Moment sehe ich allerdings noch nicht, dass das mehr als bloß ein optischer Makel ist. Sollte sich das ändern, werde ich noch mal davon berichten.

PS3-Tipp: Journey. Der Weg ist das Ziel

journey-game-screenshot-1-bVor kurzem sah ich in einem Boulevard Magazin einen Hinweis auf ein neues PS3-Spiel. Während ich normalerweise nicht (mehr) der große Gamer bin, hat die Beschreibung dieses Spiels sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Der Grund: Die Macher von Journey sind auch die kreativen Köpfe hinter fl0w und Flower. Den meisten Spielern werden diese Titel nichts sagen. Doch ist allen dreien ein Konzept gemein: Flow in Games.

Flow beschreibt einen Zustand, in dem man stetig vorankommt, die Zeit nahezu vergisst und alles, was um einen herum passiert kaum noch wahrnimmt. Spieleentwickler kennen das von sich, wenn sie stundenlang programmieren und nicht merken, wie die Sonne nicht nur untergegangen, sondern mittlerweile auch wieder aufgegangen ist. Sie sind im Flow.

Journey nutzt das Prinzip dahinter, um den Spieler vom ersten Augenblick an in seinen Bann zu ziehen. Niemals steckt der Spieler fest. Es gibt immer ein Ziel zu erreichen. Und ohne dass ein Handbuch mitgeliefert wird, sogar ohne, dass irgendetwas erklärt würde, ist das Spiel so gestaltet, dass man immer weiß, was als nächstes zu tun ist.

Das Spiel lässt in einem das Gefühl einer mystischen Geschichte entstehen, in mitten derer man als Protagonist die Handlung vorantreibt. Das Besondere daran: Scheinbar zufällig kommt es vor, dass man mitten im Spiel auf andere (echte) Spieler trifft. Und obwohl es zunächst scheint, dass es nicht möglich ist, mit ihnen zu interagieren, schafft es Journey dennoch, sofort ein Wir-Gefühl aufkeimen zu lassen. Es fühlt sich an, als würde man gemeinsam etwas Wichtiges tun und als passe man gegenseitig aufeinander auf. Als wäre es das Natürlichste auf der Welt, nicht als Einzelkämpfer voranzukommen, sondern den Weg gemeinsam zu beschreiten. In dieser Hinsicht lässt sich Journey am ehesten mit dem ebenfalls preisgekrönten Spiel Ico vergleichen.

Die Liebe zum optischen Detail überwältigt den Spieler immer wieder aufs Neue wenn ein weiterer Abschnitt des Weges hinter einem liegt und man sich gebannt fragt, wie es wohl weitergeht. Auf diesem Weg wird der Spieler stets von sphärischen Klängen und stimmungsvoller Musik begleitet und erfährt dabei z.T. effektvoll in Szene gesetzte Perspektivwechsel.

Aber ich will nicht zu viel verraten. Wer sich an einem ruhigen und entspannten Tag einfach mal drei, vier Stunden lang von einem Spiel begeistern lassen möchte, das mehr als primitive Action bereithält und wer erfahren möchte, was Flow in Games bedeutet, dem empfehle ich vorbehaltlos Journey. Es ist direkt im Playstation Store für 12,99 Euro zum Download erhältlich.

Ein bisschen mehr zu den Idealen hinter dem Spielprinzip und zu der Entwicklung eines solch großartigen Spieles, kann man im Interview mit Jenova Chen nachlesen.

Tipp: Am Ende angekommen, verrät einem Journey, welchen PS3 Spielern man während des Spiels begegnet ist. Es wäre sicherlich interessant, sie in die eigene Freundesliste aufzunehmen und post ludum mit ihnen über das Spiel zu chatten.

[Blogger Kochduell] März

Sagt meine Frau: Schon wieder Paprika? Sag ich: Nun… es steht auf der Liste. Guckst Du hier: Blogger Kochduell Zutaten im März.

  • Gruyère
  • Kartoffeln
  • Tofu-Hack (statt Hackfleisch)
  • Crème fraîche
  • Tomaten
  • Paprika
  • Zwiebeln

Das waren zumindest die Zutaten aus dem März, für die ich mich entschieden hatte. Und in der Tat… obwohl ich schon im Januar eine Paprika gefüllt hatte, blieb mir auch dieses Mal nichts anderes übrig als… OMG!!! Es schneit! Für’s Protokoll: Es ist der 31.03.2012, genau 12:30 Uhr und draußen kann man keine 50m weiter gucken, so sehr schneits! *räusper* Zurück zum Thema.

Also. Heraus gekommen ist folgendes:

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Zubereitung

Kleine Rosmarinkartoffeln gut abputzen, nicht schälen, dafür aber die Schale mehrfach längs einritzen. Dazu in einer Schüssel Olivenöl, Salz, Pfeffer, geriebenen Knoblauch und frischen und kleingehackten Rosmarin vermischen. Die Kartoffeln darin marinieren, auf ein Backblech geben und dort ca. 45min bei 200°C backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Während die Kartoffeln backen, in einer Pfanne kleingewürfelte Zwiebeln glasig braten. Tofu-Hack dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Während das Hack brät, auf einem Holzbrett gehäutete Tomaten kleinwürfeln und anschließend mit in die Pfanne geben. Die Masse mit Crème Fraîche, Oregano und Basilikum abschmecken. Sie sollte dabei eher fest werden, um abschließend eine Paprika damit befüllen zu können.

Tipp: Wenn keine Dosentomaten zur Verfügung stehen, sondern (noch mehr oder weniger frische) Tomaten, lassen sich diese total einfach häuten, indem man sie kreuzförmig einritzt, mit kochendem Wasser überbrüht und nach kurzer Zeit kalt abschreckt und die Haut dann einfach abzieht.

Dazu eine Paprika vom Strunk befreien und dann vorsichtig aushöhlen. Die Tomaten-Hack Masse in die Paprika füllen und mit fein geriebenem Gruyère bedecken. Ca. 10min vor Ende der Backzeit der Kartoffeln die Paprika mit aufs Blech geben.

Tipp: Wenn die Paprika ungleichmäßig gewachsen ist und schief steht, kann man sie vorsichtig mit einem Messer “begradigen”. Dabei sollte man aber aufpassen, dass nicht zu viel abgeschnitten wird, so dass die Masse nicht unten aus der Paprika flüchtet.

Zum Anrichten habe ich ein Blatt Lollo Rosso unter die Kartoffeln gelegt, die Paprika auf eine Extrakelle der Tomaten-Hack Masse gegeben (davon habe ich irgendwie zu viel gemacht…) und da beim Gratinieren der Paprika auch komischerweise zu viel Gruyère auf der Paprika gelandet war, zerfloss der Käse gaaanz zufällig über den Rand hinaus und gab neben einer tollen Deko auch noch eine leckere Beilage ab.

Ich würde das Rezept betiteln mit “Paprika à la Bolognese an Rosmarinkartoffeln”

Mjam mjam!

[Blogger Kochduell] Februar

KokosPasta_06Diesen Monat gab es eine Herausforderung. Schaut man auf die Liste der Zutaten, die Melli für den Februar vorgegeben hat, möchte man meinen, das hätte daran gelegen. Von Räuchertofu ist die Rede. Und von Kokosmilch. Nein, das war aber nicht die Herausforderung.

Die lag eher darin begründet, dass ich über eine Woche krank war und zu nichts gekommen bin und die Woche darauf komplett auf einer Konferenz unterwegs bin. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz habe ich ein schnelles Gericht hinbekommen und mich dabei folgender Zutaten bedient:

  • Räuchertofu
  • Paprika
  • Maccheroncinis
  • Gruyère
  • Kokosmilch
  • Champignons

TIPP: Während viele übrigens der Meinung sind, Tofu wäre nur etwas für Vegetarier, möchte ich an dieser Stelle kurz mit diesem Vorurteil aufräumen. Tofu ist erst einmal nichts anderes als ein ganz normales Nahrungsmittel. Es ist sehr eiweißreich, hat kein Cholesterin und besitzt ansonsten eine Menge wertvoller Nährstoffe. Das tolle am Tofu ist, dass es viele verschiedene Sorten gibt und eine schier endlose Liste an Möglichkeiten, ihn zuzubereiten. Er muss nicht immer gewürfelt und ungewürzt frittiert werden…

Zubereitung

KokosPasta_01Zunächst habe ich den Räuchertofu zerbröselt. Je nach Sorte kann das etwas anstrengend sein; meine bevorzugte Sorte ist z.B. sehr fest. Am einfachsten zerdrückt man ihn mit den Fingern auf einem Holzbrett. Dann habe ich den Tofu gewürzt mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprika, etwas Garam Masala und einem Schuss Sojasauce. Nachdem ich ihm etwas Zeit zum Ziehen gegeben hatte, habe ich den Tofu in einer Pfanne mit Olivenöl scharf angebraten. Kross muss er sein!

KokosPasta_04Parallel dazu habe ich rote und gelbe Paprika in Streifen geschnitten, Champignons geputzt, in in Scheiben geschnitten und einen Topf mit Wasser aufgesetzt, um die Maccheroncinis darin al dente zu kochen.

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Den Tofu habe ich auf ein Küchenpapier beiseite gestellt, damit das überschüssige Fett aufgesogen wird und in der Pfanne dann die Paprika und die Champignons angedünstet.

KokosPasta_03

Währenddessen habe ich in einem weiteren Topf ein wenig pflanzliche Margarine erhitzt und mit einem Esslöffel Mehl eine Mehlschwitze hergestellt, um diese dann mit der Kokosmilch abzulöschen. Zusammen mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss wurde daraus eine ziemlich interessante Variante einer Sauce Béchamel.

Zum Schluss habe ich dann die Maccheroncinis kurz abgeschreckt, in eine feuerfeste Auflaufform gegeben, Paprika, Champignons und die krossen Tofubrösel druntergehoben, nach Gefühl die Kokos-Béchamelsauce drübergegeben und dann alles zusammen mit frisch geriebenen Gruyère im Ofen für 20min bei 200°C gratiniert.

KokosPasta_05Alles in allem ist das sicher nichts Besonderes, sondern lediglich ein Gemüse-Nudel-Gratin. Geschmacklich interessant wird das Gericht dennoch vor allem durch die Kokosmilch und das Garam Masalla, das eine spannende, indische Note hinzufügt.

Leckererer geht es nicht: Remoulade selbstgemacht (Geheimzutat enthüllt!)

Heute gibt es mal etwas mit Wissen angereichertes und vor allem: sehr Leckeres: Remoulade.

Was kann daran jetzt Wissenswertes sein, fragt sich vielleicht der ein oder die andere. Und daher frage ich als erstes:

Macht ihr Remoulade selbst? Kauft ihr sie im Supermarkt? Bevorzugt ihr Gläser oder Tuben? Reicht eine günstige oder greift ihr immer in Augenhöhe ins Regal? Benutzt einfach die Umfrage; ich bin gespannt auf das Ergebnis!

[polldaddy poll=5918072]

 

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[Blogger Kochduell] Januar

Kochduell-12

Vor einigen Wochen kam meine bessere Hälfte ganz aufgeregt zu mir und erzählte mir vom Blogger Kochduell. Die Idee dahinter sei im Prinzip ganz einfach: Melli postet auf ihrem Blog regelmäßig ein paar Zutaten und ihre Leser kreieren daraus raffinierte Rezepte. Klingt ein wenig nach der Sendung Kochduell? Der Name kommt wohl nicht von ungefähr. Ob ich dem Team Tomate oder dem Team Paprika angehören wollte, war im Januar eine schwere Wahl, da gleich beide Zutaten auf der Liste standen. Ich habe mich für beides entschieden.

Als Hauptspeise gab es gedünstete Zwiebeln mit Tomaten und frischen Brechbohnen. Dazu gebratene Rosmarinkartoffeln an einer gefüllten und gratinierten Paprika.

Als Nachspeise gab es eine Kiwi-Vanille Flammeri à la Vol-au-vent.

Als Zutaten habe ich folgende aus der Liste von Melli gewählt:

Vorspeise

  • Kartoffeln
  • Grüne Bohnen
  • Käse (ich habe mich für geriebenen Emmentaler entschieden)
  • Zwiebeln
  • Reis
  • Tomate
  • Paprika
  • Mozzarella

Nachspeise

  • Pudding
  • Kiwi
  • Blätterteig (hier: Blätterteigpasteten)
  • Sahne

Gemerkt? Da meine bessere Hälfte und ich Vegetarier sind, habe ich einfach alles Fleisch weggelassen. Und da wir keine Lust hatten, gelatinefreie Marshmellows im Internet zu bestellen, haben wir auch darauf verzichtet.

Vol-au-vents sind übrigens Blätterteigpasteten. Die meisten werden sie wahrscheinlich als Behälter für Ragout fin kennen.

Den Rest habe ich wie folgt zubereitet:

Kochduell-04Kartoffeln pellen, in Salzwasser gar kochen, abschrecken und beiseite stellen. Währenddessen den Reis im Verhältnis 1:2 in Wasser kochen und die grünen Bohnen abwaschen und bereithalten. Die Paprika waschen und aushöhlen. Den Reis mit Butter, Salz und Pfeffer abschmecken. Unter den fertigen Reis geriebenen Emmentaler heben und die Füllung für die Paprika mit Curcuma, Paprikagewürz und etwas Cayennepfeffer würzen.

Den Ofen auf 200° vorheizen.

Kochduell-08Die Bohnen in kochendes Wasser geben und darin garen. Währenddessen die Tomaten häuten und würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Die Tomaten dazu geben und mitdünsten. Sobald sich eine sämige Sauce ergibt, die Bohnen dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kochduell-09Die Paprika mit der Reis-Käse-Mischung füllen. Den Mozzarella waschen und mit den Fingern zerdrücken. Mit etwas Paprikagewürz würzen und auf der Paprika verteilen. Die gefüllte Paprika auf einem Backblech in den Ofen geben und 20min gratinieren.

Kochduell-07Die gekochten Kartoffeln halbieren und mit den Schnittflächen in eine Pfanne mit heißem Öl geben. Sobald die Kartoffeln kross angebraten sind, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Kochduell-01Das Bohnengemüse auf einem Teller anrichten, die gefüllte Paprika dazustellen und zusammen mit den Rosmarinkartoffeln anrichten.

Tipp: Für die Rose wird einfach die Haut einer Tomate vorsichtig mit einem Sparschäler in einem langen Streifen abgeschält und dann aufgerollt.

Nachspeise

Den Pudding wie auf dessen Verpackung angegeben zubereiten. Währenddessen die Sahne steif schlagen und ggf. mit etwas Vanillezucker süßen. Eine Kiwi schälen, würfeln und dabei eine Scheibe zurücklegen. Deckel der Vol-au-vents vorsichtig mit einem Messer herausheben und beides kurz in den heißen Ofen geben.

Kochduell-10Die Sahne unter den Pudding heben und dann die Kiwiwürfel hinzugeben. Die Vol-au-vents aus dem Ofen nehmen, mit der Kiwi-Vanille-Flammeri füllen und mit einer Kiwischeibe dekorieren. Zum Schluss den Deckel drauflegen und servieren.

Fazit

Ich kann nicht anders als Melli zu danken! Du hast die perfekten Zutaten zusammengestellt für eine perfektes Abendessen.

[Blogger-Aktion] Schuhparade-Woche 4

Achtung,… jetzt bitte nicht erschrecken: Männer… haben auch Schuhe!

Und während aer1th zwar die Funktionalitäten ihrer Schuhe betont, glaube ich dennoch, dass es bei Frauen in Wirklichkeit eher um die Anzahl an Schuhen geht (die nie zu hoch sein kann), während wir Männer tatsächlich auf Funktionalität achten. Beweis: Ich habe vier Paar Schuhe. Kein Paar ähnelt dem anderen, da sie alle unterschiedlichen Zwecken dienen.

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Heute stelle ich euch Paar #1 vor. Es handelt sich dabei um Anzugschuhe, die ich im Büro trage (putzigerweise heißen sie sogar so: “Suit Shoes”). Das Besondere daran: Sie sind lederfrei. Das Material nennt sich Vegetan Uppers, ist atmungsaktiv, wasserabweisend und zu 70-80% biologisch abbaubar. Außerdem haben sie eine doppelte Nockenwelle, acht Ventile, sind spreizgedüselt und über seitliche Abriebelemente titanveredelt (hat hier noch jemand das Grunzen von Tim Allen aus Hör mal wer da hämmert in den Ohren?).

Zurück in die Realität: Zur Pflege kann man hier wie bei Lederschuhen auch Schuhwachs oder auch ganz gewöhnliche Schuhcreme verwenden. Mehr über lederfreie Materialien, aus denen u.a. Schuhe gefertigt werden, gibt es hier zu lesen.

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Hergestellt werden sie von Vegetarian Shoes in England und in Deutschland z.B. von Vegane Zeiten vertrieben. Sie sind sehr angenehm zu tragen, stehen optisch ihren Stiefschwestern aus Leder in nichts nach und halten was sie versprechen.

Ich hoffe, dass das ein spannender Beitrag zur Schuhparade war! Wer noch mehr Schuhe sehen will, der schaut einfach auf Steffi’s Blog, was sich so bei anderen Teilnehmern in den Schuhschränken findet.

Und hier als kleines Schmankerl noch eine kurze Anleitung, wie sich die Schnürsenkel parallel binden lassen, so dass es keine Kreuzungen gibt. Das sieht bei diesen Schuhen sehr elegant aus:

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[Produkttest] Popcorn (fast) wie im Kino

Popcorn_03Aer1th steht auf Popcorn. Und ich stehe aufs Kochen. Und dennoch… sobald sie mich mit ihren großen Augen anschaut und säuselt: “Duuu…. weißt Du, worauf ich gerade total Lust habe…?”, dann sehe ich mich sofort die nächsten zwei Tage damit beschäftigt, das angebrannte Fett aus dem Topf zu bekommen.

Vor kurzem haben wir deshalb die Suchmaschine unseres Vertrauens bemüht, um das perfekte Rezept für selbstgemachtes Popcorn zu finden, bei dem der Topf NICHT zu einem Haufen Kohle verglüht. Gesucht gefunden… und dieses Mal hat es sogar eine Woche gedauert, bis der Topf wieder benutzbar war…

Eine Katastrophe!

“Nun reicht’s!”, sagte ich mir und bestellte bei Pearl einen Popcorn Maker von Rosenstein & Söhne. Für günstige 14,90 Euro versprach das Gerät die unkomplizierte und schnelle Zubereitung einer leckeren Portion Popcorn inkl. der Möglichkeit Butter dafür zu schmelzen. “Das klingt typisch nach Rosenstein & Söhne”, dachte ich bei mir, “Deren Geräte haben immer irgendwelche Extrafeatures”. Und da das gleiche Gerät bei einem bekannten Internet-Buchhändler gleich 10 Euro teurer ist, klang es schon mal nach einem Schnäppchen.

Popcorn_01Die Idee hinter der Zubereitung ist dabei ganz einfach:
Man füllt eine Art Messbecher mit Popcorn-Mais (das entspricht einer Portion) und kippt ihn dann in das Gerät. Dann wird ein transparenter Deckel draufgelegt, in den man den Messbecher praktischerweise einhängen kann. Praktisch deshalb, da man – wenn gewünscht – dort Butter hineingeben kann und diese durch die Hitzeentwicklung schmilzt. Da hat jemand mitgedacht!

Popcorn_02Sobald das Gerät eingeschaltet wird, wird es zunächst einmal laut. Augenscheinlich wird der Metallkorb im Inneren ordentlich erhitzt (die Website spricht immerhin von 1.200 Watt). Dann kommt noch ein ordentlicher Luftstrom hinzu, so dass das aufspringende Popcorn umhergewirbelt wird. Durch das Aufplatzen der Maiskörner werden sie zudem hochkatapultiert, was durch die geschickte Bauweise des Gerätes dafür sorgt, dass das fertige Popcorn direkt aus der Öffnung in die hoffentlich bereitgestellte Schüssel fliegt.

Wir haben das mal für euch aufgenommen:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7xO8EJ4ecVA&w=448&h=252&hd=1]

“Bei einem Preis von 14,90 Euro kann man nicht viel erwarten.”, dachten wir uns. Und tatsächlich gibt es ein paar Abstriche:

  • Ab und zu fliegen auch Maiskörner, die noch nicht aufgeplatzt sind, mit aus dem Gerät.
  • Zwar kommt das Popcorn wirklich nur durch die Öffnung heraus (und zwar bis aufs letzte Korn), aber das manchmal mit so einem Tempo, dass dadurch Einiges an der Schüssel vorbeigehen kann.
  • Da das Ganze wirklich nur um die drei Minuten dauert, reicht die Zeit meist nicht, um kühlschrankkalte Butter in dem Einlass zu schmelzen (es sei denn, man gibt nur wenig hinein).
  • Während es zwar toll ist, das Gerät nicht wirklich reinigen zu müssen, bekommt man das Popcorn hinterher aber nur schwer mit der flüssigen Butter benetzt.
  • Das Gerät ist wirklich sehr laut, also bitte nicht erschrecken, beim Einschalten.

Ansonsten aber ist das Gerät fantastisch und ich möchte es nicht mehr missen. Im Gegenteil: Ich habe dadurch herausgefunden, dass es in der Tat nicht wirklich so ist, dass ich kein Popcorn mag (wie ich es immer behauptet habe), sondern die Zubereitung mir immer einen Schrecken versetzt hat und ich darauf konditioniert gewesen zu sein schien, Popcorn zu hassen (damit ich nicht allzu häufig den Topf schrubben muss).

Wer also keine Probleme damit hat, sein Popcorn nach der Zubereitung zu würzen, egal ob süß oder salzig, ob mit oder ohne Butter, wer eine große Schüssel hat und kein Problem damit, mit Popcorn beschossen zu werden, dem sei dieses günstige Einsteigergerät ohne weitere Einschränkungen empfohlen.